Antworten
Seite 3 von 8 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 41 bis 60 von 150
  1. Urgestein

    User Info Menu

    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Und als die Kinder kleiner waren, hast du immer alle zu allen Terminen mitgeschleppt?
    Das finde ich z.B. sehr anstrengend, z.B. wenn man mit einem Kind einen U-Termin hat und noch ein Kleinkind dabei hat. Hab ich alles gemacht, aber wenn´s anders geht, ist mir das lieber.

    Für Hobbies oder gar Therapietermine spätnachmittags sind meine Kinder nicht leistungsfähig genug. Da sind sie einfach kaputt und es geht nur noch frei spielen.
    Now is the winter of our discontent

  2. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    dann hatte ich zuhause den babysitter, die langen öffnungszeiten der kita ausgenutzt, das kind verabredet oder die termine tatsächlich so gelegt, dass alle drei nacheinander dran waren. die u-termine der zwillinge waren ein einziges mal geteennt, weil die praxis das anders nicht mehr machen wollte in dem alter. das war die zeitverschwendung meines lebens. daher weiss die praxis jetzt auch, dass das nie wieder passieren wird.

  3. Senior Member

    User Info Menu

    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Wie gut das klappt, hängt vielleicht auch von der Art des Jobs ab?
    Ich zweifle bei den Beschreibungen von 2x Vollzeitarbeit mit Kleinkindern jedenfalls regelmäßig an meiner Leistungsfähigkeit, denn ich war mit Vollzeitarbeit ohne Kind schon komplett am Limit und ich möchte nie wieder 5-7 Nachtdienste am Stück arbeiten müssen.

    Ich arbeite nur 40%, theoretisch und ohne Corona und mit festen Absprachen über die Dienste, gingen vielleicht 60%, das habe ich vor dem 2. Kind gemacht, aber da war es schon sehr anstrengend.
    Ich habe schon oft gedacht, dass ich vielleicht einen Bürojob von 8-14 Uhr durchaus auf die Reihe kriegen würde an 5 Tagen pro Woche, das wären dann ja 30 Stunden. Wenn man dann noch zwischendurch was getrunken und ggf. eine Kleinigkeit gegessen hat, ist das vielleicht gar nicht so schlimm?
    Aber hier muss ich für jeden Dienstplan wegen des Schichtdienstes und der wechselnden Arbeitstage komplett neu planen.
    Nach dem Frühdienst bin ich einfach fertig, da bin ich um 4:45 Uhr aufgestanden, habe in 9 von 10 Diensten ununterbrochen in Bewegung durchgearbeitet, oft ohne ein Glas Wasser zu trinken oder aufs Klo zu gehen, meist mit mindestens 30-60 Minuten Überstunden, ständig unter Strom, nichts Wichtiges zu vergessen oder zu übersehen, seit Corona durchgehend mit FFP2-Maske, fast immer mit Kopfschmerzen, ich sehne mich dann nur noch nach einer Dusche, hetze aber stattdessen zur Kita, wo mein Kind selbst um 15:30 Uhr meist schon das letzte ist (die Kita hat bis 16:30 Uhr geöffnet) und hoffe dann, irgendwie den Rest des Tages mit den Kindern zu überleben, damit ich um 9 ins Bett fallen kann.
    Vor dem Nachtdienst versuche ich, morgens nochmal ins Bett zu gehen, damit ich die Nacht überstehe (das sind halt keine Nachtwachen, in denen man die meiste Zeit sitzt und ab und zu mal auf eine Klingel geht, die Nachtdienste sind genauso anstrengend wie die Tagdienste, wenn nicht noch schlimmer, weil schlechter besetzt), denn das frühe Aufstehen mit Schulkind macht mich ohnehin schon fertig. Am Tag nach dem Nachtdienst schlafe ich halt, bis das große Kind aus der Schule kommt (um kurz nach 14 Uhr). Da kommen meist (laut Fitbit) insgesamt so 3,5 Stunden Schlaf bei rum, weil ich nicht auf Kommando tagsüber ein- und bis zum Wecker durchschlafen kann, das Schlafdefizit hängt mir dann immer noch etwas nach.

    Also ich habe mit einem Früh- und einem Nachtdienst pro Woche tatsächlich 3 Vormittage pro Woche frei (wenn man den mit Schlafen nach Nachtdienst rausrechnet), also eigentlich sehr luxuriös. Wenn tatsächlich beide Kinder zwischen 8 und 14 Uhr betreut sind (war wegen Corona eher selten der Fall, seit ich nach Kind 2 wieder angefangen habe zu arbeiten), schlafe ich meistens vormittags nochmal, wenn ich keine Termine habe, weil mich der Rest der Woche so schlaucht.

    Grundsätzlich will ich gar nicht Vollzeit arbeiten. Ich habe schon auch deshalb Kinder bekommen, weil ich sehr gerne Zeit mit Babys/Kleinkinder/Grundschulkindern verbringe und ich finde es schön, dann an manchen Tagen ab 14:30 Uhr mit den Kindern noch schöne Sachen zu machen (Ausflüge, Tierpark, Freunde besuchen, Schwimmen gehen, Museen besuchen).
    Von daher passt es für uns eigentlich gut.
    Die Großeltern übernehmen die Kinder auch, aber das will ich nicht für die regelmäßige Arbeitszeit brauchen, die spanne ich für Teambesprechungen, Pflichtfortbildungen etc. ein.

  4. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Also vom 3-Schicht-System bin ich auch oben nicht ausgegangen. Ich glaube, das hätten wir auch nicht ohne Reduktion hinbekommen. Wir haben 2 "Bürojobs", die wir auch relativ selbstständig planen können. Von daher war das bei uns kein Thema. Vor allen Menschen mit Kindern in der Pflege habe ich auch höchsten Respekt. Eine Nachbarin von uns arbeitet im Krankenhaus in der Pflege, hat ihre Eltenr um "Erlaubnis" gefragt das 2. Kind bekommen zu können. Ohne die wäre es nie gegangen. Das alles ist natürlich eh alles seher Jobabhängig.

  5. Addict

    User Info Menu

    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Ja, das klingt sehr krass anstrengend und Kinder und Schichtdienst kombinieren stelle ich mir eh wahnsinnig schwierig vor.

  6. Senior Member

    User Info Menu

    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Und als die Kinder kleiner waren, hast du immer alle zu allen Terminen mitgeschleppt?
    Das finde ich z.B. sehr anstrengend, z.B. wenn man mit einem Kind einen U-Termin hat und noch ein Kleinkind dabei hat. Hab ich alles gemacht, aber wenn´s anders geht, ist mir das lieber.

    Für Hobbies oder gar Therapietermine spätnachmittags sind meine Kinder nicht leistungsfähig genug. Da sind sie einfach kaputt und es geht nur noch frei spielen.
    Ich mach Arzttermine&Co am liebsten früh morgens (Physio war zb immer 7:30), wenns anders nicht geht, dann spät am Nachmittag. Das andere Kind geht dabei natürlich immer zur Kita, (wird dann vom anderen Elternteil gebracht) finde es immer schon schwierig genug, dass das betreffende Kind mit dabei ist, wenn Probleme besprochen werden. So häufig ist das bei uns aber auch nicht; ein Kind hat im Schnitt ca 6Termine/ Monat, das andere vllt so 2 pro Jahr.
    Bei Nachmittagsterminen bleibt das andere Kind dann bis 16:30 und wird vom anderen Elternteil (manchmal auch von meiner Freundin) abgeholt. Die fehlenden Stunden hol ich/mein Partner dann irgendwann nach, bzw. sind eigentlich immer genug Überstunden da, um solche Termine problemlos abzudecken.
    Am schwierigsten finde ich auf jeden Fall, einen passenden Termin zu finden, weil da alle gern ihren Termin hätten. IdR mache ich die deswegen schon sehr weit im Voraus aus.
    Einen freien Tag für sowas finde ich schon sehr luxuriös, aber es ist doch nichts verwerfliches daran, sich das zu gönnen?

    Sophie, mit Schichtdienst/total unflexiblen Arbeitszeiten ließe sich das bei uns auch nicht machen. Bzw. zumindest nicht problemlos.
    Geändert von blauer_Engel (29.07.2021 um 18:00 Uhr)

  7. Junior Member

    User Info Menu

    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Sophie, das klingt super anstrengend und ist mit Sicherheit ein großer Unterschied zu vielen anderen Jobs (meinem zb).

    Generell finde ich es völlig legitim, nicht Vollzeit arbeiten zu wollen, genauso wie es zu wollen eben, wenn das für die Familie gut passt. Glaube da kann man wenig pauschal sagen.

  8. Addict

    User Info Menu

    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    interessant hier mitzulesen.
    Wir ziehen ja in Kuerze zurueck nach Deutschland und ich ueberlege aktuell auch bezueglich meiner Arbeitszeit fuer den neuen Vertrag. Vollzeit heisst bei mir dann 35 Stunden, an sich fanden wir das machbar in der Planung.
    Wir haben wir aber nur Kindergartenplaetze bis 14 Uhr fuers erste Jahr (ab Aug. 2022 dann bis 17 Uhr) und dann wird es schon sehr eng in der Planung mit zeitversetzt arbeiten (inkl. Pendelzeiten, DIenstreisen, etc).
    Ich habe seit 2018 nicht mehr Vollzeit gearbeitet (und seit Pandemiebeginn gar nicht mehr) und mein Mann zwar prinzipiell schon, aber mit mehreren Monaten im Jahr mit viel Reduktion/viel mehr Flexibilitaet.

    Wir haben halt keine Elternzeit mehr uebrig in Deutschland, heisst, wenn ich jetzt Teilzeit einsteige habe ich keine Garantie, wieder auf Vollzeit gehen zu koennen (grundsaetzlich ist es aber schon eher wahrscheinlich, dass der Arbeitgeber dem zustimmen wuerde....aber halt keine Rechtsgrundlage wie bei Teilzeit in Elternzeit).

    Ich tendiere zu Vollzeit einsteigen und dann halt reduzieren, wenn es gar nicht geht. Was pandemiebedingt passiert, weiss ja gerade auch keiner. Wir haben keine Familie in der Naehe und auch sonst kein Backup aktuell. Mein Mann kann ab kommendem Sommer auch ziemlich gut reduzieren, aber bloederweise vorher nicht.
    Ich frage mich aber schon, ob es mit weniger Arbeitsstunden nicht doch ein bisschen realisitischer waere, wenn ich eure Berichte hier lese......hm.

  9. Senior Member

    User Info Menu

    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Du bist nicht im ÖD, oder? Da kann man relativ problemlos seinen VZ-Vertrag befristet reduzieren.

  10. Member

    User Info Menu

    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Ich finde es auch interessant und denke, dass es alles sehr jobabhängig ist.

    Ich hab vor der Geburt von Kind 2 wieder Vollzeit gearbeitet und das ist bei unseren Job natürlich ganz gut möglich (beide LehrerInnen, einmal allerdings Ganztagsschule) und wir haben beide Großelternpaare im Background. Ich arbeite gerne, aber neige leider zu sehr dazu mehr als 100% zu arbeiten. Daher hatten wir feste Bürozeiten abwechselnd. Ein Teil der Arbeit findet ja eben zuhause statt. Das ging, war aber auch stressig.

    Also "zwinge" ich mich selbst nach der jetzigen Elternzeit einen Gang runterzuschalten (meine Migräne war davor wieder richtig schlimm) und werde sehen wie es läuft. Ich werde also erstmal 60% arbeiten (nur an 3 Tagen) und schaue mal, wie es läuft. Erhöhen kann ich ja dann immer noch.

    Für die Kinder haben wir in der Kita ganztags gebucht und holen ab, wenn es passt. Hier auf dem Land scheint der Bedarf irgendwie nicht so groß zu sein. Das ging recht problemlos.

  11. Addict

    User Info Menu

    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Wir haben nach K1 fast Vollzeit gearbeitet: der Mann wie vorher 38 Std, ich 35 (statt vorher 40) und das hat nur geklappt

    - weil wir zeitversetzt anfangen und bringen/holen aufteilen
    - die KiTa (theoretisch) 10 Std offen ist und günstig liegt
    - ich auch mal Termine während der Arbeitszeit wahrnehmen kann (auf Überstunden)
    - es zwei relativ chillige Bürojobs sind mit genügend Zeit für (Mittag)Essen und privaten Orga-Krams

    Am Anfang, als K1 noch um 18:30 ins Bett musste, war es mir eigentlich zu wenig Familienzeit. Das wurde aber schnell besser (und dann durch Corona verzerrt)

    Wieviel ich/wir nach K2 arbeiten will/wollen steht nächsten Sommer an
    Geändert von lyn (29.07.2021 um 19:32 Uhr)

  12. Addict

    User Info Menu

    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Zitat Zitat von blauer_Engel Beitrag anzeigen
    Du bist nicht im ÖD, oder? Da kann man relativ problemlos seinen VZ-Vertrag befristet reduzieren.
    Nicht nur, man hat oft ein Recht auf Teilzeit und seit ein paar Jahren auch darauf, wieder auf Vollzeit gehen zu können. Würde deswegen immer mit Vollzeit anfangen und dann ggf. später reduzieren wenn es möglich ist. Wann Arbeitnehmer einen Anspruch auf Teilzeit haben | Personal | Haufe

  13. Member

    User Info Menu

    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Ich bin ja eine der TZ Arbeitenden mit Kleinkindern:

    Wir haben eine Betriebsvereinbarung jeder Zeit in VZ zurückkehren zu können. Wichtiger Aspekt, dass es da kein Problem gibt.

    Als ich VZ mit Kind 1 hatte, habe ich mir einige zusätzliche Urlaubstage gekauft, als ich im Stress war. Das lief dann zeitweise auch auf 4 Tage/Woche raus. Also ich konnte es aktiv testen, ob ich meinen Ambitionen jederzeit gewachsen bin. Bin ich nicht (jederzeit). Trotzdem will ich nicht stagnieren und weniger interessante Arbeit machen.

    Und ja, auch wichtig, einen Teil meiner Zeit verbringe ich mit Abwehren von Anforderungen und Nein-Sagen, ansonsten stimmt es nämlich, es wäre ein 100% Projektleiterjob zu einem Bruchteil des Geldes.

    Ich zwinge meine Vorgesetzten und Kunden dann aktiv zur Priorisierung und ich nehme nichts an, von dem ich glaube es geht nicht. Aber hab ich vorher auch nicht.

    Und ab 15 Uhr und Freitag braucht mir keiner Termine einstellen. Auf Emails antworte ich je nachdem, wie dringend ich sie finde.

    (Und wenn doch mal was unglaublich Wichtiges an einem Freitag passiert, wo ich beteiligt sein möchte, es gibt so Workshops, da will ich meine Themen vertreten: ich kann Tage tauschen.)

    Es ist ein halbes OffTopic. Halb, denn grundsätzlich würde ich gern VZ arbeiten und das ist halt der Kompromiss. Wir fahren auf Sicht.
    Geändert von Pinkmelon (29.07.2021 um 19:43 Uhr)

  14. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Zitat Zitat von wieauchimmer Beitrag anzeigen
    Ja sorry, ich meinte es kommt mir für mich dekadent vor, das so zu machen (also langfristig einen ganzen Tag frei zu haben ohne dabei Kinder zu betreuen - ich kenne eben auch auch niemanden ohne Kinder in unserer Generation, der das so macht). An sich finde ich es super, wenn man sich sowas leistet
    Ich kenne da mittlerweile einige, 4-Tage-Woche scheint in meinem Umfeld ein bisschen zum Standard zu werden.

  15. Regular Client

    User Info Menu

    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Sophi, mit Schichtdienst ist das ja alles echt nochmal anders!

    Ich habe nach Elternzeit von K1 30h im Büro gearbeitet. Hab immer gebracht und geholt. Einmal die Woche etwas später, da konnte ich dann richtig Pause machen. Ansonsten hatte ich 15 Minuten Pause, aber halt meistens irgendwie nicht, sondern nur kurz Brot verschlungen zwischen Terminen. Und kurz vorm Abholen doch nochmal in den Supermarkt wenn es passte (es reicht der Tagesmutter tatsächlich, wenn ich um 15 Uhr da war, obwohl bis 15 Uhr gebucht und wir erst zehn nach draußen waren manchmal).
    Im Nachhinein finde ich es nicht mehr stressig. Aber damals schon. Ich konnte für mich Arzttermine nur in der Arbeitszeit machen, da mein Mann null flexibel war und täglich 2h pendelte). Alles blieb irgendwie an mir hängen gefühlt. Haben keinen familiären Backup hier, wenn ich mal zu einer Dienstreise musste, ist meine Mutter angereist wenn es passte, oder mein Mann hat Urlaub genommen. Und es gab echt struggle, wer wie kindkrank nimmt. Mann hatte neuen Job, wollte quasi gut performen. Alle Kollegen waren eher sexistisch und der Meinung, Frauen haben zu Hause zu bleiben. Noch dazu ist mein Arbeitgeber sehr kulant bei kindkrank Tagen. Dennoch hab ich die Zeit oft abends versucht nachzuholen und mich oft genug zerrissen. (Ach und obwohl ich mein Kind ja um 15 Uhr abgeholt habe, durfte ich mir auch dumme Fragen anhören, ob mir die Zeit auch reiche, das sei ja so wenig. Wenn er aber abends erst um neun Uhr schläft, finde ich die Zeit nicht wenig. Ach selbst wenn wir um sieben ins Bett gehen finde ich das noch ok, für mich gesprochen).

    Jetzt mit zwei Kindern sind meine Arbeitszeiten gleich, mein Mann ist aber flexibler und hat weniger Pendelzeit. Ich kann viel HO machen, dadurch entfällt meine Fahrtzeit und ich hab tatsächlich Zeit für eine richtige Mittagspause, aber nur wenn ich im HO bin. Mehr könnte ich nur arbeiten, wenn mein Mann reduziert. Das will er aber nicht :/ die Betreuung schließt um 15 Uhr
    Durch Corona sind Arzttermine sehr lästig, da keine anderen Kinder mitdürfen bei unserem Kinderarzt.
    Ich glaube es wäre eigentlich alles ok so, wenn nicht Corona wäre, und halt auch alle zwei Wochen ein Kind krank, man selber krank oder so. Da kommt metime immer zu kurz. Und das schlägt sehr aufs Gemüt. Und schadet dann ja auch irgendwie den Kindern.

  16. Senior Member

    User Info Menu

    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Das mit dem Kindkrank versteh ich irgendwie nicht; dafür ist es doch (fast) egal, wie viel man arbeitet.
    Aber ich seh es auch nicht ein, was nachzuarbeiten bei kindkrank. Leider seh ich durch das großflächig eingeführte Home Office schon kommen, dass man quasi genötigt wird, dann doch HO zu machen

  17. Foreninventar

    User Info Menu

    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Bei K1 hab ich nach 12 Monaten wieder VZ gearbeitet, mein Expartner hat das Kind noch knapp drei Monate zu Hause betreut, dann kam es zum Sommer in die Kita. Im Herbst war ich wieder schwanger und hab dann ein Beschäftigungsverbot bekommen, im Anschluss Mutterschutz und dieses Mal eineinhalb Jahre Elternzeit. Im Herbst fange ich - inzwischen alleinerziehend - wieder an zu arbeiten, habe einen Antrag auf 75% Teilzeit gestellt, mehr Gehaltseinbuße ist nicht tragbar. Bin gespannt, wie es wird 🙈🙈🙈
    don't let the salt get in your wound.
    don't let the ghost get in your heart.


  18. Regular Client

    User Info Menu

    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Ich bin nach dem zweiten Kind auch alleinerziehend mit 75% eingestiegen, das war fordernd, aber machbar.
    Während Corona bin ich auf 50% runter und es ist schon deutlich entspannter...
    In einem Jahr geht es wieder hoch auf 75, mal sehen wie das dann wird... Am Liebsten würde ich die nächsten Jahre bei 50 bleiben, aber es ist geldmäßig halt schon ein Unterschied
    let the good times roll.

  19. Foreninventar

    User Info Menu

    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    50% wäre toll, aber davon kann ich leider überhaupt nicht leben
    don't let the salt get in your wound.
    don't let the ghost get in your heart.


  20. Regular Client

    User Info Menu

    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Zitat Zitat von blauer_Engel Beitrag anzeigen
    Das mit dem Kindkrank versteh ich irgendwie nicht; dafür ist es doch (fast) egal, wie viel man arbeitet.
    Aber ich seh es auch nicht ein, was nachzuarbeiten bei kindkrank. Leider seh ich durch das großflächig eingeführte Home Office schon kommen, dass man quasi genötigt wird, dann doch HO zu machen
    Ich konnte 6h Arbeit am Tag aber auch fast wieder einholen, trotz Kind zuhause - 2h Mittagsschlaf, 3h abends. Fast halt. 8h hätte ich nicht einarbeiten können. MUSS man ja auch nicht. Aber wenn einem die Kunden quasi im Nacken sitzen, bringt es einem ja auch nichts, das alles liegen zu lassen.
    Inhaltlich hat sich mein Job jetzt geändert, ich werde es nie wieder so machen und hoffentlich dafür sorgen dass es anderen bei uns auch nicht wieder so gehen wird.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •