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  1. Member

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    Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Wer macht das? Und die spannendere Frage: Wie geht das??

    Ich bin vor kurzem Mutter geworden und in Elternzeit, überlege mir natürlich auch schon, wie es weitergehen wird und was wir da wollen.

    Bald zu Vollzeit zurückzukehren, kann ich mir nicht vorstellen, weil ich meine Kapazitäten kenne. Ich kriege jetzt schon Schweißausbrüche, wenn ich ausmale, vor dem Job zur Kita zu hetzen mit zwei bockigen Kleinkindern, dann einen 8-Stunden-Arbeitstag zu haben und dann irgendwann gegen 18 Uhr zurückzukommen. Wo bleibe ich dann? Wo die Kinder? Wo die Partnerschaft?

    Wie macht ihr das und wie geht es euch dabei? Und falls ihr ein(e) Partner(in) habt, wieviel Prozent arbeitet sie/er?

    Edit: Bis jetzt ist nur ein Kind da, das soll aber nicht so bleiben.

  2. Junior Member

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    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Bei uns ist das Würmchen zwar noch im WIP-Bereich, doch wir haben es wie folgt geplant:

    Nach meiner Elternzeit (7 Monate) gehe ich wieder Vollzeit arbeiten; bei mir im Betrieb 36 Stunden. Hätte ich 40 Stunden Vollzeit würde ich wohl auf 35 Stunden reduzieren. Der Mann arbeitet dann nach seiner Elternzeit (6 Monate) mit 30 oder 35 Stunden die Woche.
    Ich werde das Kind dann zur Kita bringen und der Mann holt es dann ab.

    Um uns selbst nicht zu vergessen, haben wir uns jetzt schon versprochen, dass min. 1 Nachmittag/Abend die Woche mir bzw. ihm gehört. So können wir dann trotz Kind unseren Hobbies nachgehen.
    Im Zweifel könnte ich das Kind sogar mit ins Fitnessstudio nehmen, weil es dort einen Kinderbereich gibt. Das wäre für mich allerdings nur eine Notlösung.

    Für mich klingt dein Beitrag, als wenn die Hauptlast bei dir liegt. Macht dein Partner denn nichts? Das wird in deinem Beitrag nicht so ganz klar.

  3. Member

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    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Ich habe es ähnlich gemacht, wie Riddra es geplant hat.
    Nach der Elternzeit (7 Monate) bin ich wieder Vollzeit eingestiegen, während mein Mann Elternzeit gemacht hat. Da das während Corona war, war ich größtenteils im Homeoffice. Ohne das hätte ich im Nachhinein 40h zu viel gefunden, da ich mit Mittagspause und Weg fast 10h außer Haus gewesen wäre.
    Dann hat mein Mann ein paar Monate 20h gearbeitet, da hat er alle Kita fahrten gemacht.
    Jetzt arbeiten wir beide 34h, immer noch relativ viel im Homeoffice und das ist eigentlich eine gute Mischung aus Kind und Arbeit. Partnerschaft findet vor allem am Abend statt, aber das war vor dem Kind, wo wir beide 40h gearbeitet haben, nicht anders.

    Edit: noch zu deinen Fragen:
    Beide Vollzeit ist schon hart und würde ich nicht wollen, wenn es finanziell auch anders geht. Unserer Erfahrung nach sind 60-70h in Summe gut machbar und das ist je nach Betrieb ja auch schon Vollzeitnah.
    Spannend wird es, glaube ich, vor allem sobald ein Kind in die Schule kommt, da ist es zumindest hier aktuell mit Betreuung noch schwierig und Hausaufgaben oä brauchen ja vielleicht auch nochmal eine andere Aufmerksamkeit.
    Geändert von Kokosring (29.07.2021 um 09:49 Uhr)

  4. Member

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    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Zitat Zitat von Riddra Beitrag anzeigen
    Für mich klingt dein Beitrag, als wenn die Hauptlast bei dir liegt. Macht dein Partner denn nichts? Das wird in deinem Beitrag nicht so ganz klar.
    Wir wissen noch nicht, wie wir es machen. Er ist ab Mitte August in EZ, wenn das Kind dann in Betreuung ist (wollen wir nicht vor dem ersten Geburstag, eher später), wird einer wohl bringen und der andere dann abholen.

  5. Member

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    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Zitat Zitat von Kokosring Beitrag anzeigen
    Ich habe es ähnlich gemacht, wie Riddra es geplant hat.
    Nach der Elternzeit (7 Monate) bin ich wieder Vollzeit eingestiegen, während mein Mann Elternzeit gemacht hat. Da das während Corona war, war ich größtenteils im Homeoffice. Ohne das hätte ich im Nachhinein 40h zu viel gefunden, da ich mit Mittagspause und Weg fast 10h außer Haus gewesen wäre.
    Dann hat mein Mann ein paar Monate 20h gearbeitet, da hat er alle Kita fahrten gemacht.
    Jetzt arbeiten wir beide 34h, immer noch relativ viel im Homeoffice und das ist eigentlich eine gute Mischung aus Kind und Arbeit. Partnerschaft findet vor allem am Abend statt, aber das war vor dem Kind, wo wir beide 40h gearbeitet haben, nicht anders.
    Gut, das finde ich tatsächlich noch eine andere Geschichte, dann konntest du das Kind ja trotzdem immer sehen und ggf. stillen.

    Ich hab jetzt eher einen klassischen Büro-Job vor Augen mit Fahrtwegen (wobei mein Job auch HO-fähig ist, das müsste ich dann sehen wie oft ich ins Büro müsste).
    Ich frag mich halt auch, ob man dann noch viel von den Kindern hat. Dann ist ja schon fast Zeit fürs Abendbrot und ins Bett bringen.

  6. Newbie

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    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Wir arbeiten beide Vollzeit (laut Verträgen 40h, bei mir ist das reine Vertrauensarbeitszeit) mit einem Kleinkind.
    Es ist anstrengend, die beiden vollen guten Gehälter ermöglichen uns aber natürlich auch einiges. Mein Job ist außerdem nicht wirklich teilzeitfähig, die Arbeit und Verantwortung bliebe die gleiche. Bei einem eventuellen weiteren Kind würde mein Mann wohl reduzieren auf ~30h.

    Es geht,
    ... weil beide Jobs grundsätzlich HO-fähig sind (wir haben beide recht lange Arbeitswege), seit Corona bin ich fast ausschließlich im HO und mache Sport z.B. in der Mittagspause
    ... wir einen 10h-Kitavertrag haben, um terminlich flexibel zu sein, auch wenn wir versuchen, ihn nicht voll zu nutzen.
    ... wir eine Oma in der Nähe haben, die manchmal unterstützt
    ... weil wir beide flexible Arbeitszeiten haben und ich mich z.B. im Notfall auch mal abends oder am WE hinsetzen kann, wenn ich den Nachmittag auf dem Spielplatz verbringe.
    ... wir zeitversetzt arbeiten oder lange/kurze Arbeitstage machen, damit eine*r spätestens um 16/16:30 Uhr an der Kita ist.

  7. V.I.P.

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    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Wir hatten die Elternzeit so aufgeteilt, dass ich die ersten 8 Monate mache (mein Partner arbeitet allerdings freiberuflich von zu Hause und konnte daher auch immer mal eingespannt werden) und mein Partner dann übernimmt inkl. Kita-Eingewöhnung. Ich hatte allerdings noch Elternzeit bis 18 Monate und habe in der Zeit nur 25 Stunden an vier Tagen gearbeitet (zuerst im Büro, da kam mein Partner anfangs noch vereinzelt zum Stillen vorbei, später dann wegen Corona im HO). Da wir letztlich erst mit 17 Monaten in die Kita starten konnten, bin ich dann auch nicht auf die Idee gekommen nochmal Stunden aufzustocken, damit mein Freund auch arbeiten kann.
    Ich habe aber eigentlich immer unsere Tochter übernommen sobald ich nachmittags nach Hause kam (anfangs wollte sie auch unbedingt zu mir zum Stillen und nochmal schlafen) - da würde ich mir im Nachhinein auch etwas mehr freie Zeit einfordern (wird jetzt beim zweiten Kind aber wohl nicht einfacher), wobei ich zugeben muss, dass mein Freund in der kindfreien Zeit eigentlich auch nur gearbeitet, Haushalt/Einkäufe oder Sport gemacht hat (und letzteres hat er mir auch immer ermöglicht). Paarzeit hatten wir kaum noch, weil mein Partner fast alle Abende und auch viel am Wochenende gearbeitet hat. Das war schon alles etwas hart. Dafür haben wir uns immer relativ viel Familienzeit genommen, also z.B. eigentlich alle Mahlzeiten gemeinsam, statt dass immer einer schon/noch arbeitet.

    Nach den 18 Monaten Elternzeit wollte ich eigentlich wieder Vollzeit (hier theoretisch 39 Stunden) einsteigen. Unsere Kita hat eigentlich bis von 7-17 Uhr geöffnet, mit etwas versetzt arbeiten könnten wir schon beide Vollzeit arbeiten (bzw. auch ohne, aber ich würde unsere Tochter jetzt keine 10 Stunden am Tag in der Kita lassen). Home Office war natürlich entlastend, aber die Kitasituation ja immer unsicher, daher habe ich (befristet) auf 35 Stunden reduziert. Wir hatten dann auch reduzierte Öffnungszeiten bis 16:00, da hat es gerade so geklappt (mit 30 Minuten Mittagspause und früh anfangen), dass ich meine Stunden arbeite und unsere Tochter dann um 16:00 abhole.
    Ursprünglich dachte ich eher, dass ich auf dem Weg ins Büro in die Kita bringe und mein Freund dann abholt, aber mit HO hat es so besser für uns gepasst. Wobei ich es auch etwas stressig finde, jeden Tag pünktlich den Stift fallen lassen zu müssen und eigentlich auch die frühen Abendstunden zum Arbeiten mag (außerdem haben wir wegen Corona unsere Tochter nicht mit in Innenräume genommen, wodurch ich dann quasi nie etwas einkaufen gehen konnte etc.) - nach der nächsten Elternzeit plane ich, dass wir uns das Abholen und Bringen teilen, also wahrscheinlich in an HO-Tagen abhole und mein Partner an meinen Büro-Tagen.

    Mit dem Abholen um 16:00 fand ich immer, dass noch massig Zeit war. Das sind bei uns noch drei Stunden bis zum Abendessen und unsere Tochter hat eigentlich nie vor 20:30 geschlafen, mittlerweile ist es eher 21:30. Sie war dann immer 6,5 Stunden pro Tag in der Kita. Aktuell haben wir wieder normale Öffnungszeiten und ich hole sie oft später - wenn es mal 17:00 wird, kommt es mir schon manchmal etwas kurz vor (wir sind dann meist auf dem Spielplatz bis es Zeit zum Abendessen ist).

    Wie viel mein Partner arbeitet kann ich nicht genau sagen, er arbeitet auch jetzt oft noch abends wenn unsere Tochter im Bett ist und auch mal am Wochenende. Irgendwas Richtung Vollzeit wird es schon sein.

    Ich werde dieses Mal 2 Jahre Elternzeit nehmen, mittlerweile kann man dann bis zu 32 Stunden arbeiten. Ich denke das reicht mir mit zwei Kindern und nur teilweise Homeoffice, wir gucken dann wie es läuft und wie viel arbeiten wir uns (nicht) leisten wollen.
    Man soll schweigen oder Dinge sagen, die besser sind als das Schweigen.

  8. Urgestein

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    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Zitat Zitat von wieauchimmer Beitrag anzeigen
    wie viel arbeiten wir uns (nicht) leisten wollen.
    Das finde ich übrigens eine wichtige Frage. Gilt natürlich nur, wenn man in dem Bereich ist, so privilegiert zu sein, dass man es sich aussuchen kann. Wir leisten es uns gerade, beide in Teilzeit zu arbeiten, weil es für uns im Moment den höheren Stress nicht wert ist. Andere leisten sich Ganztagesbetreuung und Vollzeitarbeit, weil es ihnen damit viel besser geht.

    Also, worauf ich raus will: Nicht nur fragen, was ist irgendwie möglich, sondern auch -wenn es Spielraum gibt- womit geht es mir, dem Partner, uns als Familie gut; mit welchen Abstrichen (Zeit/Karriere/finanzielles) kann ich am ehesten leben.

  9. Member

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    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Ich habe beim ersten Kind nach 7 Monaten wieder Vollzeit gearbeitet (wobei das bei uns nur 35h/Woche sind). Beim zweiten Kind war ich auch 7 Monate in Elternzeit, aber arbeite aktuell nur 24h/Woche (4 Tage a 6h).

    Wegen Corona haben wir in der Kita nur noch Betreuung bis 16:00 Uhr. Und die Kinder werden oft heimgeschickt. Ich mag nicht mehr arbeiten, schaffe ich nicht. (Keine Familie zur Entlastung in der Nähe.)
    Geändert von Pinkmelon (29.07.2021 um 11:38 Uhr)

  10. Member

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    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Ich bin nicht die Zielgruppe, aber ich würde gerne Punkte einwerfen, die ich für mich dabei berücksichtigt habe.
    Wir haben keine Großeltern o.ä. in der Umgebung (die nächsten wohnen 300km entfernt) und meine Kinder waren bis sie 2,5 waren nur zu Hause (April-Kinder, so dass das halbe Jahr dazu kam).
    Trotz keiner Kita o.ä. waren sie ab 6 Monaten gefühlt ab Oktober-April immer krank, sind Zwillinge, haben sich also immer schön angesteckt beim anderen.
    Die Nächte waren der Horror.
    Und die Kombi aus kranken Kindern und keine Entlastung von Großeltern fand ich mit beide Vollzeit nicht vereinbar. Ich hätte das Gefühl gehabt, mich zerreißen zu müssen.
    Kindkrank-Tage haben wir später immer geteilt, als sie dann mit 2,5 in der Kita waren, hatten wir immer um den 20. eines Monats rum ein krankes Kind ab Oktober bis April, immer nur so Infekte mit Fieber, aber unmöglich wäre es auch gewesen, da nebenbei im Home-Office zu arbeiten oder abends nach solchen intensiven Tagen.

    Bei Entlastung durch andere Personen sähe es schon anders aus, denke ich, als wenn man es komplett zu zweit stemmen muss.

  11. Regular Client

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    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Hagelslag, das war bei uns auch so.
    Mein Mann hat da noch nicht im Homeoffice arbeiten können und ich kann es in meinem Beruf nie, zudem Pendel ich täglich 1 Stunde.
    Als wir mit 1,5 Jahren die Eingewöhnung begonnen haben hat es bestimmt 4-5 Monate gedauert bis sie richtig eingewöhnt war und nicht mehr alle 2-3 Wochen krank. Das hätte nie funktioniert hätte ich nicht erst 3 Monate nach der Eingewöhnung angefangen zu arbeiten und dann nur mit wenigen Stunden.
    Nach der Geburt von Kind 2 werde ich 3 Jahre Elternzeit nehmen und nach der Eingewöhnung mit ca 1,5-2 Jahren je nach Kind wieder wenige Stunden arbeiten

  12. Fresher

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    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Zitat Zitat von Kokosring Beitrag anzeigen
    I
    Edit: noch zu deinen Fragen:
    Beide Vollzeit ist schon hart und würde ich nicht wollen, wenn es finanziell auch anders geht. Unserer Erfahrung nach sind 60-70h in Summe gut machbar und das ist je nach Betrieb ja auch schon Vollzeitnah.
    Spannend wird es, glaube ich, vor allem sobald ein Kind in die Schule kommt, da ist es zumindest hier aktuell mit Betreuung noch schwierig und Hausaufgaben oä brauchen ja vielleicht auch nochmal eine andere Aufmerksamkeit.
    So sehe ich das auch, es kommt natürlich darauf an, ob man sich das leisten kann und will weniger zu arbeiten und mehr von den Kindern zu haben (Wofür habe ich die eigentlich bekommen ). Bzw. ist in der Kita Zeit noch vieles einfacher, als mit der Schule und Hobbies.

    Wie viel Unterstützung habt ihr denn sonst von Oma/Opa o.ä.? Achtung, die wollen auch ein eigenes Leben und werden auch immer weniger einplanbar.

    Wir arbeiten (25h+30h) ohne wohnortnahe Unterstützung und genießen sowohl die Arbeit als auch die Kinder und einen freien Abend für jeden. Haben viel Orga, damit es für beide passt.

    Jede Partnerschaft sollte das für sich selbst finden, ich kenne 2x Vollzeit, die damit glücklich sind und auch Paare, die sagen, wir brauchen keine Designerstühle, wir schaffen es, dass beide 50% arbeiten und glücklich sind (bei denen ist das Kleinste jetzt 11 und sie machen es bis auf Ausnahmen beim Jobwechsel o.ä. schon so lange) und die haben eigentlich klassische 100% Jobs mit Projektverantwortung.

    Es ist also vieles möglich, falls man keine Zwangspunkte hat und sich als Famile einig ist.

  13. V.I.P.

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    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    wir arbeiten beide - abgesehen von jeweils einem jahr elternzeit bei mir - mit inzwischen 3 kindern vollzeit. ich kann es mir auch nicht anders vorstellen, schon weil die arbeit bei reduzierter stundenzahl vermutlich die gleich wäre, nur für weniger geld. zudem hätte ich wahrscheinlich viele jobentwicklungsschritte der letzten jahre in teilzeit nicht gemacht.

    organisatorisch sah es lange zeit so aus, dass mein freund die kinder morgens betreut und in die kita gebracht hat und ich sie (spät)nachmittags wieder abgeholt habe. zudem hatten wir ein backup an großeltern und babysittern für dienstreisen, notfälle… um nicht gestresst zu sein, hatten wir zudem alles an stunden gebucht, was in unserer kita möglich war. dadurch konnte ich mir nach der arbeit auch auszeiten nehmen, wenn ich sie brauchte. dennoch hatte. die kinder 1-2 stunden intensive spielzeit mit ihrem vater und nachmittags mit mir.
    um paarzeit zu haben, haben wir am wochenende abends zudem gebucht, wann immer es passte, um exklusive paarzeit zu haben. klappte meistens so 1-2 mal pro monat.

    da inzwischen alle auf eine schule in der nähe meiner arbeit gehen, hat sich das organisatorische etwas verschoben, weil wir vier jetzt morgens zusammen das haus verlassen und sie nachmittags aber meistens allein nach hause fahren. den orgakram am morgen übernimmt aber weiterhin mein freund.

    homeoffice nutzen wir, wenn es sein muss, ich bin aber defintiv im büro glücklicher.

  14. Urgestein

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    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Ich habe nach K1 Vollzeit gearbeitet, um mehr Elterngeld zu bekommen. Es war schon echt anstrengend.
    Nach K2 bin ich mit 30h an 4 Tagen wieder eingestiegen, wenn viel los war + Überstunden. Ja, es ist anstrengend und für mich ohne Großeltern nicht zu schaffen. Mein Mann macht Vollzeit und finanziell ist da reduzieren bei uns auch nicht möglich.

    Jetzt bin ich wieder bei Vollzeit mit 2 Kindern (5 & 9) und habe meine Schwiegermutter zur Hilfe. Ich bin seit Corona teilweise bis voll in Kurzarbeit (jetzt gerade nur wenige Stunden weniger) und ich brauche das Geld, auch wenn mir mein 3. freier Tag jetzt schon fehlt. Nunja, das ist erstmal bis Ende des Jahres und dann mal weiter schauen.
    Manchmal in der Nacht denk ich, ich sollte lieber fliehen vor dir, solang ich es noch kann
    Doch rufst du nach mir, bin ich bereit dir blind zu folgen, selbst zur Hölle würd ich fahren mit dir
    Manchmal in der Nacht gäb ich mein Leben her, für einen Augenblick, in dem ich ganz dir gehör
    Manchmal in der Nacht möcht ich so sein, wie du mich haben willst und wenn ich mich selber zerstör
    Ich hör eine Stimme, die mich ruft, ich spür eine Sehnsucht, die mich sucht

  15. Senior Member

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    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Ich würde mir echt wünschen, hier nichts von "Wofür hab ich die eigentlich bekommen" und "Vollzeit arbeiten = sich Designerstühle leisten zu können" lesen zu müssen.

    Wir leben eine relativ klassische Verteilung (einmal Vollzeit, einmal Teilzeit), weil der Vollzeit arbeitende Part knapp drei Stunden pro Arbeitstag pendelt, wir keine im Alltag dauerhaft präsente 3. Betreuungsperson zur Verfügung (von einer Babysitterin haben wir wegen Corona angesehen) und keinen Vollzeitbetreuungsplatz haben.

  16. V.I.P.

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    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Zitat Zitat von Sockenmonster Beitrag anzeigen
    (Wofür habe ich die eigentlich bekommen ).
    so ein satz bringt mich auch nach über 10 jahren in rage. wie wichtig mir meine kinder sind, hat mit meinem job nichts zu tun.

  17. Foreninventar

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    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Wir arbeiten beide vollzeit, mit einem Kind, ich bin Lehrerin, mein Mann hat nen Schreibtischjob.
    Wir werden von den Großmüttern unter der Woche unterstützt und das ist angenehm, es ginge auch ohne sie, das wäre aber stressiger.

    Das einzige, was mir hier oft auffällt und bei uns völlig undenkbar ist, ist die morgendliche Struktur. (Vor Corona) stehe ich um 5:30 auf, Mann und Kind gegen 6:30, Kind verlässt gegen 6:50 mit mir das Haus und wird in die Kita gebracht. Und so war ausnahmslos jeder morgen.

    Ich merke schon, dass es vermutlich alles stressfreier wäre wenn einer gar nicht oder weniger arbeiten würde, aber zumindest ich würde nicht weniger arbeiten wollen.

  18. Regular Client

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    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Zitat Zitat von bella.vendetta Beitrag anzeigen
    Ich würde mir echt wünschen, hier nichts von "Wofür hab ich die eigentlich bekommen" und "Vollzeit arbeiten = sich Designerstühle leisten zu können" lesen zu müssen.

    Wir leben eine relativ klassische Verteilung (einmal Vollzeit, einmal Teilzeit), weil der Vollzeit arbeitende Part knapp drei Stunden pro Arbeitstag pendelt, wir keine im Alltag dauerhaft präsente 3. Betreuungsperson zur Verfügung (von einer Babysitterin haben wir wegen Corona angesehen) und keinen Vollzeitbetreuungsplatz haben.
    Bei uns haben die Punkte aber auch mit reingespielt.
    Ich persönlich könnte es mir nicht vorstellen 2 Stunden am Wochentag mein Kind zu sehen bevor es ins Bett geht. Was aber natürlich auch berufsbedingt ist, nicht jeder hat flexible Arbeitszeiten.
    Ich finde da „darf“ man auch so sagen. Und so blöd es klingt, aber wir haben immer so geplant dass wir von einem Vollzeit Gehalt gut leben können und der Rest Luxus ist

  19. Urgestein

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    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Zitat Zitat von bella.vendetta Beitrag anzeigen
    Ich würde mir echt wünschen, hier nichts von "Wofür hab ich die eigentlich bekommen" und "Vollzeit arbeiten = sich Designerstühle leisten zu können" lesen zu müssen.
    Ersterer Satz fällt mir auch jedes mal wieder negativ auf.

    Zum zweiten: Das mit den Stühlen ist natürlich plakativ, aber es gibt nunmal einen Einkommensbereich, in dem Vollzeit arbeiten finanziell schöne Vorteile bringt (Altersvorsorge, Urlaube, Wohneigentum.. oder halt Designermöbel), aber nicht in engen Sinne "notwendig" ist. Was aber nicht bedeutet, dass das ein schlechterer Grund ist, Vollzeit zu arbeiten, aber man hat halt einen ganz anderen Entscheidungsspielraum als Menschen, die für wenig Lohn arbeiten.

  20. Foreninventar

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    AW: Vollzeit arbeiten mit Kleinkindern

    Es kann aber doch nicht jede Familie so planen, dass man von einem Gehalt gut leben kann.

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