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  1. Regular Client

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    AW: Kindergarten Eingewöhnung ü3 offenes Konzept

    Das habe ich vor aber die meisten haben hier noch Ferien.
    Bei der Stadt habe ich bisher auch keinen erreicht

  2. Addict

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    AW: Kindergarten Eingewöhnung ü3 offenes Konzept

    Was hälst du denn generell von offenen Konzepten? Also ich persönlich bin nicht so der Freund davon, wobei ich auch durchaus die Vorteile sehe und auch glaube, dass es bestimmt einige Kinder gibt, die davon sehr profitieren. Mein großes Kind (eigentlich sehr zugewandt, wild, aber auch oft eher unsicher besonders in neuen Situationen) wäre da nicht so gut aufgehoben gewesen wie in einer festen Gruppe, er ist da aber auch extrem und profitiert total von ganz klaren Abläufen und viel vorgebener Struktur. Ich würde da auch sehr offen kommunizieren und auf deine Anwesenheit bestehen und mir für dich überlegen, was du generell von dem offenen Konzept hälst, es ist ja auch total legitim zu dem Schluss zu kommen, dass das nichts für dich/euch ist. Ich finde es klingt hier aber auch eher nach komischer Kommunikation und vor allem aber auch wenig Flexibilität seitens des KiGas.

  3. Regular Client

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    AW: Kindergarten Eingewöhnung ü3 offenes Konzept

    Ich finde das offene Konzept schon passend eigentlich, aber so wirklich weiß ich es wohl erst hinterher.
    Ich mag dass es trotzdem feste Stammgruppen sind und die Kinder dann die Räume frei wählen können.
    Was mir bei unserem eigentlich sehr gefällt, und auch ein Grund wieso wir ihn ausgesucht hatten ist der freie Zugang zum Garten jederzeit. Mein Kind ist ein Draußenkind und war immer sehr unglücklich wenn sie in der Kita nicht nach draußen gegangen sind.

    Ich habe mich jetzt etwas sortiert und denke mich stört wirklich vor allem die fehlende/schlechte Kommunikation und Einarbeitungskonzept.
    Bei meiner Tochter war es in der Kita ja eigentlich auch so dass ich 2/3 Tage dabei war für ca 1h und dann eine Trennung stattfand. Vielleicht spielen bei mir auch viel die Hormone mit rein
    Ich konnte heute auch noch mit der Bezugserzieherin sprechen und das klang eigentlich ok dass wir erst 10 Minuten trennen können und dann langsamere Schritte machen wenn nötig.
    Ich war einfach überfordert von diesem „schnuppertag“

  4. Regular Client

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    AW: Kindergarten Eingewöhnung ü3 offenes Konzept

    Dass sie ein größeres Kind an die Seite bekommt ist nach ihrem Konzept, finde ich auch gut und wurde nur nochmal im Zusammenhang angesprochen da ich sagte meine Tochter kommuniziert klar, dass sie erst alleine bleiben möchte wenn sie die Kinder bzw Erzieher kennt, und dass auch darauf geachtet wird dass die Chemie stimmt, aber dazu wollten sie den Schnuppertag abwarten um einschätzen
    zu können wer in frage komme.

    Der Schlüssel ist hier 9 Erzieher auf 75 Kinder in 3 Gruppen plus Garten

  5. Urgestein

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    AW: Kindergarten Eingewöhnung ü3 offenes Konzept

    Offenes Konzept finde ich prinzipiell unproblematisch, passt für manche besser und für manche schlechter, aber nur 30 min zusammen bleiben dürfen finde ich großen Käse.

  6. Alter Hase

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    AW: Kindergarten Eingewöhnung ü3 offenes Konzept

    Ihr habt den Platz und den Betreuungsansprich, ich Welt das wohl einfach hartnäckig.

    Meine Kinder gehen beide in eine offene Kita, seit sie 2,5 bzw. noch nicht ganz 2 Jahre alt sind.

    Eingewöhnung läuft bei uns individuell. Ich hatte einen Schnuppertag mit K1, einige Wochen später hat mein Mann die Eingewöhnung mit ihm begonnen und konnte ab Tag 2 mehrere Stunden gehen.
    Am Anfang wurde K1 dann vor dem Mittagsschlaf abgeholt oder vor oder nach dem Mittagessen.

    Bei K2 war ich am ersten Tag gemeinsam mit ihr 3 Stunden da, am Tag 2 konnte ich nach 20 Minuten gehen und naja, dann war sie eingewöhnt.

    Es gibt bei uns aber auch immer noch Eltern, die nach 4 Wochen noch im „Elternzimmer“ rumsitzen und auf Zuruf der Kinder noch dazu kommen.

    Also wirklich individuell so, wie es das Kind braucht (und die Eltern können).

    Ich hatte vorher auch Angst, dass die Kinder total untergehen, den ganzen Tag nichts trinken und da mehr so „verwahrt“ werden ohne festes Programm.

    Diese Sorge war total unbegründet. Innerhalb kürzester Zeit kannten alle Erzieherinnen meine Kinder und meine Kinder alle Erzieherinnen.
    Programm gibt es trotzdem, aber mit mehr Auswahlmöglichkeiten und Selbstbestimmung. Ich finde das offene Konzept absolut toll, zumindest so, wie unsere Kita es umsetzt

  7. Senior Member

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    AW: Kindergarten Eingewöhnung ü3 offenes Konzept

    Ich würd wohl auch hartnäckig bleiben und mal abwarten, ob sie euch echt nach 30 Minuten wegschicken.

    Für mich hat immer am besten geklappt, wenn ich versucht habe mich mit den Erziehern zu solidarisieren/verbünden, also verständnisvoll auftreten und auch nicht deren Kompetenz irgendwie in Frage stellen. Feinfühlig deine Wünsche klarmachen, am besten persönlich.

  8. Regular Client

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    AW: Kindergarten Eingewöhnung ü3 offenes Konzept

    Ich berichte mal wie es heute gelaufen ist

    Heute war mehr Ruhe in dem Raum obwohl alle Kinder da waren.
    Die Erzieherin hat meine Tochter in den Raum begleitet und sie sofort in ein Spiel mit einem anderen Jungen integriert, ich saß etwas abseits, meine Tochter hat hin und wieder Blickkontakt zu mir gesucht und auch mal etwas zu mir gebracht.
    Irgendwann kam sie dann wieder zu mir und meinte sie will unbedingt die Puppen sehen (was die Erziehern am Telefon nicht unbedingt wollte da die Puppenecke in einem anderen Funktionsraum ist und sie meinte die Stammgruppe wechseln wäre ihr vielleicht zu viel).
    Darauf hat die Erzieherin sich dann doch eingelassen und dort hat sich meine Tochter auch von mir verabschiedet.
    Wir haben 10 Minuten vereinbart.
    Als ich sie dann holen wollte durfte ich ein weinendes Kind abholen welches eigentlich ganz lange alleine dort bleiben wollte und morgen unbedingt länger bleiben will und zudem entsetzt war dass sie heute auch noch nicht den Garten gesehen hat.
    Also ja ich bin dort jetzt die Helikopter Mutter welche das Problem hat, nicht mein Kind 😅
    Mal sehen wie es morgen ist

    Ich bin jetzt aber schon sehr beruhigt, auch dass die Bezugserzieherin nicht beleidigt war sondern im Gegenteil sehr viel mit mir kommuniziert hat und meinte viele Eltern wollen das nicht

  9. Regular Client

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    AW: Kindergarten Eingewöhnung ü3 offenes Konzept

    Klingt doch gut! Ich glaube, es ist einfach tatsächlich so, dass die meisten Kinder im Kindergartenalter, gerade wenn sie vorher schon in der Krippe waren, gar keine lange Eingewöhnung mit Eltern dabei brauchen oder wollen. Die Erzieher wissen das ja aus Erfahrung, die Eltern erinnern sich an dir Eingewöhnung in der Krippe und können sich das nicht vorstellen...

    Meine Tochter wollte damals auch gar nicht, dass ich überhaupt mit reinkomme in die Gruppe und hat mir gesagt, ich solle arbeiten gehen. Dabei hatte ich extra Urlaub genommen und wollte den Kindergarten ja auch gerne kennenlernen . Ich durfte dann am ersten Tag kurz mit rein, dann blieb sie alleine und ich saß im Nebenraum...

  10. Addict

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    AW: Kindergarten Eingewöhnung ü3 offenes Konzept

    Zitat Zitat von LaNuit Beitrag anzeigen
    Also ja ich bin dort jetzt die Helikopter Mutter welche das Problem hat, nicht mein Kind ��


    wir hatten gestern auch den ersten Tag im Kindergarten und naja, sie war 45 Min alleine während ich den Papierkram erledigt habe und wäre gerne länger geblieben ...

  11. V.I.P.

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    AW: Kindergarten Eingewöhnung ü3 offenes Konzept

    Super la nuit! Und Erzieher*innen kennen Eltern... Mach die da keine Gedanken.

  12. Ureinwohnerin

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    AW: Kindergarten Eingewöhnung ü3 offenes Konzept

    Ich klink mich hier mal ein mit unserer Situation...

    Meine Tochter war seit März 2020 in einem Tagesmütterzusammenschluss mit drei festen Erzieherinnen, maximal 12 Kinder. Bisschen Waldorf angehaucht, sehr gemütlich, klein und kuschelig. Coronabedingt war sie ne ganze Weile nicht da, und die restliche Zeit nie wirklich lange (3h). Das hatte aber mehr organisatorische Gründe. Sie sollte nicht mehr unbedingt einen Mittagsschlaf machen und die Räumlichkeiten haben es nicht so hergegeben, dass sie dort dann wach betreut werden konnte. Erst jetzt zum Ende hin hatte ich auch wirklich das Gefühl, sie findet es da gut und sie wollte noch nicht unbedingt gehen, wenn ich sie abgeholt habe. Das war lange anders und auch morgens war es sehr schwierig.

    Nun sind wir in eine Kita mit offenem Konzept gewechselt, also komplettes Kontrastprogramm. Sie wird dort sehr eng von ihrer Bezugserzieherin betreut und aufgefangen. Ich kann mich also Stück für Stück zurückziehen und sie spielt dort wirklich sehr ausgelassen und ganz glücklich mit den anderen Kindern.

    Es gibt dort nur zum Morgenkreis die festen Gruppen, danach ist es eben komplett offen.

    Zur Zeit sind dort nur ca. 30 Kinder (z.T. ferienbedingt, z.t., weil einige Kinder coronabedingt umgezogen sind und es eben nun Plätze frei sind und neue Kinder kommen). Ende November soll es dann wohl so sein, dass am Ende dort 70 Kinder im Elementarbereich sind.

    Es gibt dort einen Rollenspielraum, einen Bewegungsraum, einen Bauraum, ein Atelier, einen Leseraum, einen für die Vorschule und dann einen angrenzenden großen Aussenbereich.

    Nun ist es so, dass ich es total schön finde, wie sie dort spielt und wie toll die Kinder da auch sind. Auch ihre Erzieherin finde ich ganz gut.

    Was mir aber Bauchschmerzen bereitet: die Bringsituation morgens und das Mittagessen.

    Ich habe dort nun beobachtet, dass die Kinder (leider auch coronabedingt) an der Tür im 1. Stock abgegeben werden, von einer Erzieherin begrüsst werden und dann eigenständig zu ihrer Garderobe gehen müssen und sich ausziehen und die Hausschuhe anziehen müssen.

    Beim Mittagessen ist es so, dass es eine Zeitspanne gibt, in der die Kinder essen gehen können und es ist nach Alter aufgeteilt, wann sie gehen. Es ist mehr wie eine Kantine bei der Arbeit quasi, es kann also sein, dass 4 Kinder am Tisch schon essen und zwei sich dann neu dazusetzen. Es gibt keinen gemeinsamen Anfang. Und wer fertig ist, steht auf und räumt seine Sachen weg und geht alleine (oder eben in Gruppen) nach oben. Eine Erzieherin/ Erzieher sitzt meistens und teilt das Essen aus, eine andere soll wohl auch noch dabei sein...(hab ich bisher noch nicht beobachtet, aber unsere Bezugserzieherin ist mit dabei).

    Außerdem was ich weniger schön finde: Die Morgenkreisgruppen haben zwar ihren festen Raum, wo der Morgenkreis stattfindet, aber in diesem Raum erinnert nichts an die Kinder, ausser ein Ordner mit dem Portfolio im Regal.

    Bisher fühlt meine Tochter sich beim Spielen wohl, wenn sie eine gewisse Vorlaufzeit hat, dann ist die Trennung auch kein Problem. Das eine Mal Mittagessen wollte sie gar nicht machen, weil sie sich da zu fremden Kindern an den Tisch setzen sollte. Danach ging sie dann mit 3-4 Kindern runter, mit denen sie da gespielt hat vorher.

    Wir sind jetzt zwei Wochen da, morgen soll ich noch den Morgenkreis mitmachen, Dienstag dann am besten nicht mehr.

    Es gab schon 2 Gespräche mit der Leitung des Elementarbereichs. Das erste eher zufällig, das zweite war am Freitag von der Leitung vorgeschlagen. Im zweiten Gespräch wurde mir gesagt, ich solle doch mal in mich gehen, ob das offene Konzept das ist, was ich will für meine Tochter und dass ich schon auch Vertrauen haben sollte. Ich hatte mich halt etwas kritisch über die Mittagessenssituation geäußert.

    Nun wurde mir 1,5 Wochen Zeit gegeben, mich zu entscheiden.

    Ich finde das irgendwie mega schwierig. Also, in der Theorie kenne ich das offene Konzept und ich habe auch schon berufsbedingt solche Kitas kennengelernt, aber eben nie solche Essenssituationen.
    Die Bezugserzieherin ist 4 Wochen eng bei meiner Tochter, dann wird sie ihren Arbeitsplan wieder anders gestalten.

    Ich mache mir Sorgen, dass meine Tochter dann mit der Situation insgesamt überfordert ist: viele neue Kinder, sie allein auf sich gestellt. Und ausserdem bricht es mir auch etwas das Herz, wenn ich mir vorstelle, wie sie sich das morgens dann alleine ausziehen soll und dann in einen Raum geht alleine.

    Andererseits könnte das natürlich auch eine große Chance für sie sein, selbständiger zu werden.

    Ich weiß gar nicht, was ich so recht hören möchte. Falls irgendwer das bis hierhin gelesen hat. Wie klingt das für euch? Wie war das bei euch?

    (Bitte nicht zitieren.)
    Und endlich unendlich.

  13. Ureinwohnerin

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    AW: Kindergarten Eingewöhnung ü3 offenes Konzept

    So wechselnde neue Kontakte waren in der alten Kita eben das Problem...(da waren in den letzten Wochen auch einige neue Eingewöhnungen und das war morgens daher eher schwierig, weil sie dann eben schon wieder ein neues Gesicht gesehen hat) sie braucht immer eine Weile bis sie warm wird mit neuen Leuten. Und bemerkt das eben auch sofort.

    (z.B. sitzen wir am Tisch und malen, ihre Bezugserzieherin weg, ein Erzieher setzt sich dazu und sie sofort zu mir).
    Und endlich unendlich.

  14. Regular Client

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    AW: Kindergarten Eingewöhnung ü3 offenes Konzept

    Zitat Zitat von florence55 Beitrag anzeigen
    So wechselnde neue Kontakte waren in der alten Kita eben das Problem...(da waren in den letzten Wochen auch einige neue Eingewöhnungen und das war morgens daher eher schwierig, weil sie dann eben schon wieder ein neues Gesicht gesehen hat) sie braucht immer eine Weile bis sie warm wird mit neuen Leuten. Und bemerkt das eben auch sofort.

    (z.B. sitzen wir am Tisch und malen, ihre Bezugserzieherin weg, ein Erzieher setzt sich dazu und sie sofort zu mir).
    Wir haben sie ja rausgenommen.
    Also selbst wenn die fürchterliche nicht Eingewöhnung nicht gewesen wäre (Eure klingt ja echt super) wäre es für meine Tochter nichts gewesen.
    Eben auch weil sie feste Abläufe braucht um sich geborgen zu fühlen und dann taut sie auch recht schnell auf und erkundet alles selbstständig. Aber sie braucht eben auch am Morgen das beschützende zum Ankommen

    Zum letzten Absatz das hatten wir auch bei der Eingewöhnung im jetzigen Kindergarten aber das war eben weil sie wusste ich bin da

  15. Urgestein

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    AW: Kindergarten Eingewöhnung ü3 offenes Konzept

    Da wir in keiner Kita mit offenem Konzept sind, kann ich nur etwas zur Bring-Situation holen. Das ist hier seit Corona ganz genauso. Die Kindee gehen alleine zur Garderobe und ziehen sich dann dort aus/um. Die Kita wird ja nicht wie ein großes Schulgebäude sein (?), so dass ich denke dass man das einem Kind Ü3 durchaus zutrauen kann.
    Das ist selbstverständlich ein anderes Setting als U3, aber Dein Kind wird ja auch größer und selbstständiger.

    Die Mittagessen-Situation finde ich auch unschön. So ist es hier beim Frühstück...aber das wird man wohl nicht ändern können.

  16. Get a life!

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    AW: Kindergarten Eingewöhnung ü3 offenes Konzept

    Hier ist es trotz offenem Konzept so, dass es feste Mittagessengruppen gibt. Also das muss sich nicht widersprechen.
    Mag das offene Konzept aber trotzdem immer noch nicht und finde es in dem Alter echt schwer. Vor allem, weil da meiner Meinung nach dann mehr Erzieher da sein müssten.
    I will dance
    when I walk away

  17. V.I.P.

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    AW: Kindergarten Eingewöhnung ü3 offenes Konzept

    Ich verstehe das Problem nicht so ganz, deine Tochter scheint sich doch im Großen und Ganzen wohlzufühlen? Irgendwann wird es dann doch beim Mittagessen so sein, dass sie sich zu bekannten Kinder dazu setzt oder gleich mit den Kindern, mit denen sie gerade vorher gespielt hat, hin geht. Dass man diesen Ablauf suboptimal findet und das nicht so sein muss (bei uns gibt es trotz offenen Konzepts feste Essensgruppen, so wie bei euch ist es hier nur beim Frühstück), kann man ja trotzdem an geeigneter Stelle (Elternabend, Elternbeirat) mal ansprechen, aber davon würde ich jetzt keine Ablehnung des gesamten Konzepts oder Kindergartens abhängig machen. Ebensowenig wie von der Abgebesituation. Das war bei uns während Corona und ist jetzt seit heute wieder auch so. Also man gibt an der Tür ab und die Kinder gehen sich dann selbstständig ausziehen. Allerdings ist auch immer mindestens eine Erzieherin in der Garderobe und hilft bei Bedarf. Ich finde es für uns vom Ablauf viel besser, weil meine Kinder kleine Träumer sind, die sich von allem ablenken lassen, und man halt sonst noch ewig im Kindergarten rumhängt, bis beide fertig angezogen sind.
    Also, ich kann verstehen, dass einem einige Elemente des offenen Konzepts Bauchschmerzen bereiten und ich glaube auch, dass es nicht für alle Kinder gleichermaßen geeignet ist. Aber es hat auch viele positive Aspekte und es hört sich schon so an, als könne deine Tochter das nutzen. Bei uns wurde erst in diesem Jahr umgestellt. Das war für meine Kinder optimal. Bei der Kleinen hätte ich schon auch Bedenken gehabt, ob sie da so gut ankommt, wenn es von Anfang an so gewesen wäre wie jetzt. Und für 3-Jährige ist es vielleicht auch echt einfach noch zu viel alles. Aber die Kinder werden ja auch größer, und für mein Vorschulkind ist dieses Mehr an Möglichkeiten einfach super. Und es klingt, finde ich, bei euch schon auch durchdacht und so, als würden sie auf die Kinder schauen und nicht so, als müsse man Angst haben, dass deine Tochter da jetzt verloren zwischen den Räumen hin und her wandelt. Und Kinder finden ja auch Strategien. Hier ist es z. B. so, dass im Morgenkreis das Angebot vorgestellt wird, also z. B. Erzieherin xy bietet heute Pizzabacken an. Und die Kinder, die wollen, gehen da halt hin. Aber abgesehen von diesen Specials ist zum Beispiel immer die gleiche Erzieherin im Bauraum, im Verkleidungsraum usw. und Kinder, die eine starke Bezugsperson brauchen, gehen dann eben primär zu dieser Erzieherin.

  18. Get a life!

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    AW: Kindergarten Eingewöhnung ü3 offenes Konzept

    Ich merk auch, dass mein Kind inzwischen mehrere Erzieher gut findet und mag. Und daher schon trotzdem einen Ansprechpartner findet, wenn da mal Wechsel ist beim Personal. Und ja, je länger sie sich dran gewöhnen, desto eher ist es dann auch okay. Würde das mit den Essensgruppen aber auch mal ansprechen. Manchmal sind die KiTas ja offen für sowas.
    I will dance
    when I walk away

  19. Urgestein

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    AW: Kindergarten Eingewöhnung ü3 offenes Konzept

    Zitat Zitat von Tigerente99 Beitrag anzeigen
    Ich verstehe das Problem nicht so ganz, deine Tochter scheint sich doch im Großen und Ganzen wohlzufühlen? Irgendwann wird es dann doch beim Mittagessen so sein, dass sie sich zu bekannten Kinder dazu setzt oder gleich mit den Kindern, mit denen sie gerade vorher gespielt hat, hin geht. Dass man diesen Ablauf suboptimal findet und das nicht so sein muss (bei uns gibt es trotz offenen Konzepts feste Essensgruppen, so wie bei euch ist es hier nur beim Frühstück), kann man ja trotzdem an geeigneter Stelle (Elternabend, Elternbeirat) mal ansprechen, aber davon würde ich jetzt keine Ablehnung des gesamten Konzepts oder Kindergartens abhängig machen. Ebensowenig wie von der Abgebesituation.
    Ja, das dachte ich auch. Bei mir ist es so, dass ich so einiges suboptimal finde in unserem Kindergarten, aber mein Kind stört 90% davon nicht.

  20. Alter Hase

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    AW: Kindergarten Eingewöhnung ü3 offenes Konzept

    Florence:
    Für mich klingt das ehrlich gesagt auch eher so, als ob die Situationen: Bringen, Umziehen, Essen eher für dich und deine Vorstellungen ein Problem sind, als für dein Kind.

    Ich kann daher auch die Leitung verstehen, die fragt, ob das offene Konzept für dich als Mutter etwas ist. Ja, man muss, wenn man das möchte, schon ein bisschen Vertrauen haben, dass die Erzieher*innen dein Kind nicht total alleine lassen, sobald du nicht mehr da bist.
    Die Erzieher*innenrolle ist bei einem offenen Konzept eben ein wenig anders gelagert. Das hat bei uns dazu geführt, dass nach spätestens 2 Wochen alle Erzieherinnen mein Kind kannten.

    In unserer Kita laufen die von dir angesprochenen Dinge genau so ab, sogar noch drastischer. Es gibt keinen Morgenkreis. Von 7-10 ist einfach Freispiel und parallel Frühstücksbuffet.

    Meine größte Sorge ganz am Anfang war, dass mein Kind 8 Stunden lang nicht isst und trinkt und es einfach niemandem auffällt. Hat sich als überflüssige Sorge herausgestellt. Das war noch vor Corona, da wurden im Winter bei großem Personalmangel Eltern zur Mithilfe bei Frühstück und Mittagessen gebeten. Da konnte ich mal Mäuschen spielen und habe gesehen, dass sie diese ganze offene Thematik anscheinend wirklich gut durchdacht haben, bevor sie das angefangen haben

    Wir sind da mit dem Gedanken „Es ist anders, als wir Kindergarten aus den frühen 90ern kennen, aber die werden schon wissen, was sie tun.“ herangegangen. Und ich finde das sollte schon so das Mindeste an Vertrauensvorsprung sein, den man den Bildungseinrichtungen der Kinder entgegen bringt. Ich hab das Gefühl, dass viele Eltern das von Krippe bis Uni anders sehen und finde diese Herangehensweise … schwierig. Vor allem auch für die Kinder.

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