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  1. V.I.P.

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    AW: Nachhaltig als Familie

    Im Schnitt mag das mit den 10.000 km im Jahr pro Auto stimmen, in meinem Umfeld verfahren die meisten Leute aber deutlich mehr als wir, einfach wegen ländlicher Strukturen und allein der Arbeitsweg eben schon viel mehr erfordert. Da sind wir mit unseren 10.000 km echt mickrig dagegen. Die meisten verfahren so 30.000 bis 40.000 km im Jahr und da sehe ich mich schon als Auto Wenignutzer.

  2. Member

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    AW: Nachhaltig als Familie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenig ist es nicht, aber scheint im Schnitt zu liegen:
    Metropolbewohner 22km pro Tag, im dörflichen Raum 37km pro Tag mit dem Auto (http://www.mobilitaet-in-deutschland...nisbericht.pdf).
    Hier steht auch was von durchschnittlich knapp 12.000km pro Jahr Jahrliche Fahrleistung 2019: So viel fahren Deutsche |
    Danke für die links, spannend. Ich bin echt überrascht vor allem darüber, dass selbst Metropolbewohner 22km täglich fahren. Durchschnittlich... ich dachte, dort geht der Trend mehr hin zu gar kein Auto zu haben? Die ziehen den Schnitt doch runter. Wie weit fahren dann denn die mit Auto? Das muss ja echt viel sein, um auf diesen Durchschnittswert zu kommen.
    Wir wohnen übrigens ziemlich ländlich mit 7000 Einwohnern, aber haben eben einen Bahnhalt und in unserer Kleinstadt gibt es alle Supermärkte, Schulen, Kitas etc, sodass man nicht viel raus muss und bei der Einwohnerzahl sind natürlich alle Wege kurz.

  3. Addict

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    AW: Nachhaltig als Familie

    Irgendjemand hatte doch gefragt, was an auswärts essen schlecht sei: Schlechte Okobilanz fur „Auswarts Essen“ | Umweltbundesamt


  4. Urgestein

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    AW: Nachhaltig als Familie

    Zitat Zitat von helgoland Beitrag anzeigen
    Und wieso ist es gut, keine Hotelurlaube zu machen und selten auswärts zu essen? (Hotel hatte jemand anderes geschrieben.)
    Naja, Hotel vs. Campingplatz erklärt sich doch von selbst? Im Hotel muss ja alles vorhehalten werden, Zimmer, Gastronomie, heizen, ständig putzen, lauter einzelne Bäder, handtücher, Bettwäsche etc.pp. Wenn wir zelten und in der Gemeinschaftsdusche duschen, verbraucht das doch viel weniger Energie in allen Bereichen.

    Gastronomie siehe link. Da kann man doch nie so genau planen wie wenn man zuhause kocht. Wir schmeißen da mittlerweile kaum noch was weg.

    Und zum Auto: Wir wohnen in einer kleinen Stadt. Ich habe km-Zahlen nicht so auf dem Schirm, aber ich kenne viele Leute, die jeden Pups mit dem Auto fahren. Mehrmals in der Woche zum Supermarkt, Kinder bringen und abholen, zur Arbeit natürlich, zum Arzt etc. Da kommt schon einiges zusammen. Nicht jeder ist Alltagsradler, und es ist ja schon irgendwie unbequemer, Rad zu fahren, v.a. wenn schlechtes Wetter ist.

    Ich habe keinen Überblick, aber ich fürchte, selbst wir kommen ohne eigenes Auto auf eine nicht unbedeutende km-Anzahl pro Jahr durch Urlaub, Familienbesuche (da aber auch meist Zug) und hier und da mal einen Ausflug. Und ab und zu nutzen wir carsharing mittlerweile auch im Alltag, z.B. für den Wocheneinkauf.
    Geändert von Whassup (12.09.2021 um 12:24 Uhr)
    Now is the winter of our discontent

  5. V.I.P.

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    AW: Nachhaltig als Familie

    Ich glaube, wenn es hier auch nur die Möglichkeit des Car-Sharings gäbe, wäre ich da auch super gern dabei. Momentan kann ich mir nur bei SIXT und Konsorten ein Auto leihen wenn ich mal zum Baumarkt will und was schweres kaufen möchte. Das ist mir aber echt zu doof. Wir haben ein großes Grundstück, wir fahren viel Gartenabfälle etc. zum Wertstoffhof, also keine Ahnung wie ich das mit nem Fahrrad machen sollte.

  6. Regular Client

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    AW: Nachhaltig als Familie

    Puh, ich empfinde meine 10.000km im Jahr als recht viel. Alleine, weil ich täglich 30km zur Arbeit fahre (hin und zurück in Summe). Es nervt mich zunehmenst sehr, dass wir uns kein Haus in der Stadt leisten konnten, alleine weil ich hier auf dem Dorf kaum Wege mit dem Rad machen kann. Durch HO werde ich jetzt ein wenig Strecke einsparen.... Dennoch hab ich echt oft ein schlechtes Gewissen bei der Strecke.

  7. V.I.P.

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    AW: Nachhaltig als Familie

    Ich habe einen 4 km Arbeitsweg, am Tag also 8 km. Wir fahren nicht allzu oft in Urlaub und ich nutze schon das Rad so oft geht (zur Arbeit sehr gern, weil ich eh keinen Parkplatz habe). Trotzdem komme ich auf 10.000 km nur durch bissl Einkaufen, Baumarkt, wenige Urlaube und Ausflüge. Hm, also ich denke wir sind damit am unteren Ende der Fahrleistung. Mein Auto steht gefühlt ja nur rum.

    Statista sagt folgendes:
    "Im Jahr 2020 gab es in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren rund 4,02 Millionen Personen, die pro Jahr mehr als 20.000 Kilometer mit ihrem PKW fuhren. Die meisten Autofahrer (rund 14,78 Millionen) haben zwischen 10.001 und 15.000 Kilometer mit dem Pkw zurückgelegt. Im Vergleich zum Vorjahr waren die Werte ungefähr gleich geblieben. " Quelle

  8. Urgestein

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    AW: Nachhaltig als Familie

    Aber bzgl. der Frage, warum die Leute in Großstädten so weite Strecken fahren: Das SIND halt einfach auch weite Strecken (anderswo wäre man da längst in der Nachbarstadt), auch in Großstädten leben die Menschen nicht unbedingt neben ihrem Arbeitsplatz. Da kommt man auch locker auf 10km pro Strecke und mehr. Klar gibt´s ÖPNV, aber in den Randgebieten auch nicht unbedingt so regelmäßig, ist immer voll, dauert evtl. noch viel länger, Rad und Bahn lässt sich zu Stoßzeiten wegen Platzmangels nicht so gut machen, auf dem Weg noch Kinder abholenwürde mit ÖPNV NOCH viel länger dauern... Gründe gibt´s da viele.
    Meine Freundin in Berlin hat neulich erzählt, dass sie von ihrer Arbeit, Kinder von Kita und Schule abholen (entgegengesetzte Richtungen) und nachhause fahren mit dem ÖPNV 2 Std. braucht (!!!). Ohne Spielplatz oder schnell was einkaufen. Und das ist mehr oder weniger dieselbe Ecke der Stadt.
    Now is the winter of our discontent

  9. V.I.P.

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    AW: Nachhaltig als Familie

    Meine Berliner Verwandtschaft ist auch mit SBahn am Tag mindestens 2 Stunden unterwegs, schneller gehts auch nicht mit dem Auto, aber auch die müssen ggf. mal Dinge transportieren und es sind einfach große Distanzen.

  10. Member

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    AW: Nachhaltig als Familie

    Carsharing gibt's hier auch nicht und deshalb kämen wir auch nicht ohne aus.
    Aber ich glaube schon, dass wir als Gesellschaft ein anderes Verhältnis zu Distanzen bekommen müssen. Einerseits müssen wir überdenken, ob Strecken unter 5km tatsächlich mit dem Auto gefahren werden müssen (seh ich hier auch ständig, Whassup, auch Strecken unter 1km für Kindergarten etc, und das täglich, selbst bei gutem Wetter). Andererseits müssen wir überdenken, welche täglichen Distanzen man tatsächlich zurücklegen kann und sollte - und hier funktioniert es nicht mehr als individuelle Entscheidung, da muss die Politik mit ran. Ersteres kann man noch ganz gut privat lösen , finde ich. Aber wenn in der Arbeitswelt verlangt wird, befristete Jobs 50km entfernt anzunehmen, es in vielen Regionen keine Arbeit gibt, in den Städten mit Arbeit die Mieten exorbitant sind, dann sind das natürlich keine individuell lösbaren Probleme. Aber es gibt in meinem Umfeld auch Kollegen, die ohne Not 40km eine Strecke fahren, einfach, weil der andere Wohnort attraktiver ist (obwohl teurer).
    Aber insgesamt müssen wir echt überdenken, welche Distanzen (Alltag und Freizeit) mit diesem Planeten vereinbar sind.

  11. Regular Client

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    AW: Nachhaltig als Familie

    Achso, meine 10.000 sind eher ohne Urlaub bzw Wochenendausflüge, mein Mann hat sicher auch nochmal 20.000. Wir haben fast denselben Fahrweg, aber unterschiedliche Arbeitszeiten :/

  12. Ureinwohnerin

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    AW: Nachhaltig als Familie

    Bei Autos ist es auch noch relevant, ob man damit alleine oder mit 2-3 anderen fährt.
    Der Unterschied im CO2 von Auto mit 4 Personen vs Zug waren ~20%. Klar, das ist mehr, aber etwas völlig anderes als der Unterschied bei Alleinfahrer:innen.
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  13. V.I.P.

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    AW: Nachhaltig als Familie

    Zitat Zitat von Anitak Beitrag anzeigen
    Achso, meine 10.000 sind eher ohne Urlaub bzw Wochenendausflüge, mein Mann hat sicher auch nochmal 20.000. Wir haben fast denselben Fahrweg, aber unterschiedliche Arbeitszeiten :/
    Ach so, also "meine" 10.000 km enthalten Arbeitsweg, Einkaufen und Urlaube. Deshalb finde ich das schon recht wenig.

  14. Regular Client

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    AW: Nachhaltig als Familie

    Ja das stimmt. So insgesamt und mit Kindern empfinde ich das auch als wenig bei dir.
    Meine finde ich zuviel, eben weil die von meinem Mann noch in top kommen.

  15. V.I.P.

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    AW: Nachhaltig als Familie

    Ich wüsste aber auch echt nicht, wie man das noch reduzieren könnte. Ich will ja eigentlich mein Auto loswerden, mich nervt das Ding. Aber ich habe hier gar keine Chance dazu. Sowas wie Car-Sharing müsste eben auch wie der ÖPNV zentral organisiert sein und für jeden verfügbar.

  16. Alter Hase

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    AW: Nachhaltig als Familie

    Das finde ich auch überfällig. Statt irgendwelche Diesel- und Kerosinsubventionen müsste der ÖPNV flächendeckend so subventioniert werden, dass es attraktiver ist auch in ländlichen Gebieten aufs Auto zu verzichten.

    Ich wohne 15 km von der Arbeit weg.
    Der Weg dauert mit dem Auto 12 Minuten, weil ich ungefähr 13 km davon an einer Landstraße mit Tempo 100 entlangfahre.
    Mit dem Rad brauche ich ne knappe Stunde hin (weil vor allem bergauf). Mit öffentlichen Verkehrsmitteln brauche ich anderthalb Stunden, mit 3 mal umsteigen und zwischendurch 20 Minuten Fußweg.

    Die Frage stellt sich leider gar nicht. Ich muss um 7:30 da sein, die Kinder vorher in den Kindergarten bringen (aber nicht vor 7)... das geht nicht auf.
    Einen Schnellbus, der einfach mal diese lange Landstraße abfahren würde mit Halt an den 3-5 großen Kreuzungen am Weg, gibts nicht. Dann würde ich die letzten 3 Kilometer von der Kreuzung aus mit dem E-Scooter fahren oder so.
    Stattdessen tingelt da jeder Bus durch einen kompletten Stadtteil, um dann 2 Kilometer weiter an der Hauptstraße wieder anzukommen.

    Da bin ich in der Ausbildung schneller 60 km weit mit Zug und Bus gekommen, als jetzt in die nächste Stadt.
    Geändert von Bibliophilia (12.09.2021 um 15:57 Uhr)

  17. Regular Client

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    AW: Nachhaltig als Familie

    Wir haben zwei Autos für uns wäre es auch schwer möglich zu reduzieren, wohnen auch ländlicher aber mit nahe gelegenen Läden für den täglichen Bedarf

    Mein Mann pendelt 8km zur Arbeit da wäre er mit Fußweg insgesamt länger als 1,5 Stunden am Tag unterwegs statt mit dem Auto 10 Minuten
    Ich pendel insgesamt 100km an zwei Tagen die Woche. Da wäre ich mit langem Fußweg zur Bahn schon alleine mindestens 2,5 Stunden länger am Tag unterwegs
    Das ist für uns einfach nicht machbar
    Einkaufen fahren wir 1x die Woche direkt nach der Arbeit zu am Arbeitsweg liegenden Geschäften.
    Kindergarten, schnelle Besorgungen erreichen wir zu Fuß
    Ansonsten besuchen wir 2x im Monat meine Eltern wofür wir ein Auto benötigen (Fahrtweg 50km)

  18. Senior Member

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    AW: Nachhaltig als Familie

    Zitat Zitat von helgoland Beitrag anzeigen
    Ein Auto, das nur 1000 km pro Jahr gefahren wird, lässt sich sicher gut durch ein lastenrad plus ggf carsharing und Taxi ersetzen, oder? Das sind ja auch unverhältnismäßig hohe Kosten, selbst wenn man dann öfter mal Taxi fährt oder ein Auto mietet.
    Wir sind so reine Luxus-Autobesitzer
    Haben unser Auto seit 5 Jahren und sind ca. 6000km insgesamt damit gefahren (ohne Corona wären es wahrscheinlich aber eher so 10.000km) gewesen. Aber: ich kann mir nicht vorstellen, mich davon zu trennen. Taxi ist keine Alternative, weil was mach ich dann mit dem Kindersitz? Trage ich die mit an den Strand? Carsharing ist mir auch zu unspontan, das wäre mir vermutlich zu viel Aufwand&ich würde es dann überhaupt nicht machen (und hier sind die Carsharing-Autos auch so Mini-Fahrzeuge).
    Denke aber, es ist trotzdem besser, den Alltag ohne Auto zu bestreiten, als extra mehr zu fahren, damit man den Besitz legitimiert.
    Wir wohnen aber auch in der Stadt und kommen mit dem Rad überall ganz gut hin, Wege bis 15km stehen fürs Auto nicht zur Debatte. Haben aber auch zwei Followme, einen Kindersitz am Rad und einen Hänger für zwei Kinder (da dürfen sie aber nur noch selten rein, ist mir mittlerweile zu anstrengend).

    Was mir noch eingefallen ist: wir haben eine. Schrebergarten und essen auch viel Obst/Gemüse aus dem eigenen Garten oder den Nachbarn von dort.
    Geändert von blauer_Engel (12.09.2021 um 16:34 Uhr)

  19. Regular Client

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    AW: Nachhaltig als Familie

    Lanuit, die 8 km könnte man doch gut mit dem e-bike machen? 8 km würde ich gar nicht als pendeln bezeichnen... klar ist Auto bequemer bei Regen und Wind, aber wirklich nötig ist es ja nicht für die Distanz.

    Edit: ist natürlich trotzdem ok, kann ja jeder selbst entscheiden, wie er zur Arbeit kommt.

    Bei uns gibt es ein Taxiunternehmen, das Kindersitze hat ( keine reboarder, aber alle Klassen von Babyschale bis gr 2/3.
    Geändert von helgoland (12.09.2021 um 18:04 Uhr)

  20. Regular Client

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    AW: Nachhaltig als Familie

    Klar könnte man es anders lösen wenn man es als „nötig“ empfindet.
    Mein Mann fährt dann aber zb nicht nur zur Arbeit sondern erledigt immer am Weg etwas was zb mit Fahrrad nicht so einfach wäre.
    Ich habe auch nicht gesagt dass es generell anders unmöglich wäre aber eben nicht für uns passt
    Aktuell seit Corona ist er sogar meist im Homeoffice aber für uns kommt es dennoch nicht in Frage auf die Autos zu verzichten

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