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  1. Regular Client

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    AW: Richtiger Zeitpunkt Wiedereinstieg (ohne Druck vom Arbeitgeber)

    Ja, guck einfach, was Dir gut tut. Dass es einem Kind langweilig ohne Kita werden muss, glaube ich auch nicht. Die sind doch schon happy, wenn man mit ihnen einkaufen geht, mal Schwimmen, in die Bücherei, Spielplatz, Freunde besuchen,... (Ja, zugegeben, in der Coronazeit hätte ich mir auch eine Kita gewünscht fürs Kleinkind, da gab es nämlich echt kaum Abwechslung. Aber halt - die Kita hätte ja eh geschlossen gehabt...)

  2. Regular Client

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    AW: Richtiger Zeitpunkt Wiedereinstieg (ohne Druck vom Arbeitgeber)

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Hm, das ist aber auch super individuell vom Kind her, wann das der Fall ist. Meine Kinder konnten erst spät so gut sprechen, da hätte man sie besser erst mit 3 in den Kindergarten geschickt

    Bei uns kam niemand direkt mit 12 Monaten in die Kita, sondern mit 15, 20 und 24 Monaten, wie es vom Kitaplatz her geklappt hat. 15 Monate fand ich vom Gefühl her schon früh, aber das Kind war recht fit und hat das gut gemeistert. Allerdings war der Rest des Tages dann regelmäßig eine Katastrophe

    Komisch finde ich immer das Argument: Das Kind langweilt sich zuhause. Ja, kann sein, dass das mal vorkommt. Dann muss man halt aktiv was mit dem Kleinkind machen, es in alle möglichen Sachen aktiv einbinden, Kinderverabredungen machen und so. Ein Kleinkind bespaßen ist schon was anderes, als ein Baby (v.a. ein kleines) zu betreuen, man muss sich da schon richtig drauf einlassen. Man selbst kann diese Zeit mit Kleinkind sehr toll finden oder sehr langweilig. Oder beides gleichzeitig So meine Erfahrung.
    Aber dass es dem Kind zu langweilig ist, finde ich wirklich ein sehr seltsames Argument bei einem Kleinkind, das knapp über ein Jahr alt ist.
    Wir hatten das alles gemacht mehrere Kurse, treffen mit Freunden, täglich mehrere Strecken unterwegs (sie lief schon mit 10
    Monaten) etc. Und man hat einfach gemerkt es „reicht“ ihr nicht. Also ich war sicher nicht nur faul zuhause mit ihr gesessen ;-)
    Da gibt es sicher auch Kinder die eher zufrieden zu stellen sind als andere, ich habe aber auch ein sehr aktives Kind.
    Wir hatten auch primär die Kita aus dem Grund vorgezogen weniger wegen der Arbeit, bei der Elternzeiteinreichung dachte ich noch vor 2 Jahren gehe ich nicht arbeiten da das Kind so Mini ist

  3. Inaktiver User

    AW: Richtiger Zeitpunkt Wiedereinstieg (ohne Druck vom Arbeitgeber)

    hier wurde. alle drei kinder mit 11 monaten nicht laufend, nicht sprechend, nicht allein schlafend in einer krippengruppe mit offenem konzept und 30 kindern und mehr als 100 in der gesamten kita eingewöhnt. ich hatte dennoch nie das gefühl, dass sie dort untergehen, und sie haben immer noch eine extrem enge bindung zum kitapersonal, obwohl sie schon ewig zur schule gehen.

    hier haben nach einem jahr die meisten wieder gearneitet und die einzige freundin, die länger zuhause war, fühlte sich plötzlich sehr einsam, weim keiner mehr tagsüber zeit hatte.

  4. Urgestein

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    AW: Richtiger Zeitpunkt Wiedereinstieg (ohne Druck vom Arbeitgeber)

    Zitat Zitat von das gnu Beitrag anzeigen
    Was mich eher zum früh wieder einsteigen tendieren lässt, ist die Tatsache dass ich keine Oma o.ä. hier habe. Meine wenigen Freundinnen, die länger als ein Jahr raus sind, haben hier alle Familie...
    Das machts leichter, nur Mama zu sein... die geben dann das Kind doch auch mal ab und erledigen Zeug.
    Naja, du kannst genauso gut argumentieren, dass es leichter ist, mit unterstützungswilligen und -fähigen Großeltern im Hintergrund arbeiten zu gehen, weil die dann bei krankem Kind oder Kitaschließtagen oder oder oder einspringen können.

    Mit Großeltern ist es immer leichter, so oder so. Aber hat halt nicht jeder.
    Ein soziales Netz aufbauen und andere Bezugspersonen für´s Kind etablieren empfiehlt sich sowieso.

    Das "Zeug erledigen" bleibt sowieso an einem kleben. Mit (nur) einem Kleinkind ohne Arbeit fand ich das noch relativ easy , man muss das Kind halt mitnehmen und die Aktivitt sinnvoll in den Tag einplanen.
    Now is the winter of our discontent

  5. Foreninventar

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    AW: Richtiger Zeitpunkt Wiedereinstieg (ohne Druck vom Arbeitgeber)

    Zitat Zitat von Neapolitana Beitrag anzeigen

    Ich bin ja auch Lehrerin, aber es ist hier mitnichten so, dass man wieder einsteigen kann, wann man das möchte
    Wie meinst du das? War das nur darauf bezogen, dass man halt ggf einen Kitaplatz braucht? Weil man doch ansonsten schon wieder einsteigen kann, wann man möchte? (Vielleicht landet man nach jahrelanger Pause an einer anderen Schule, aber in absehbarer Zukunft bleibt der Mangel doch riesig?)

  6. V.I.P.

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    AW: Richtiger Zeitpunkt Wiedereinstieg (ohne Druck vom Arbeitgeber)

    Zitat Zitat von eskobar_w Beitrag anzeigen
    Wie meinst du das? War das nur darauf bezogen, dass man halt ggf einen Kitaplatz braucht? Weil man doch ansonsten schon wieder einsteigen kann, wann man möchte? (Vielleicht landet man nach jahrelanger Pause an einer anderen Schule, aber in absehbarer Zukunft bleibt der Mangel doch riesig?)
    Ich hatte ja nur ein halbes Jahr Elternzeit beantragt, dann hat der Ex seinen Hintern nicht hochbekommen und ich musste verlängern. Das ging nur über Schulleitung, Frauenvertretung, Schulaufsicht (?), usw. mit offiziellem Antrag. Also, wenn man sich nicht vor Geburt für die ersten 3 Jahre festlegt, ist eine Veränderung im Nachhinein nicht immer problemlos möglich, gerade, wenn Ersatz eingestellt wurde oder so. Wie das bei Beamten läuft, weiß ich nicht, aber wir sind angestellt und da gelten keine Sonderregeln für Lehrerinnen.
    Confusion
    Solution
    Conclusion
    Resolution


  7. Foreninventar

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    AW: Richtiger Zeitpunkt Wiedereinstieg (ohne Druck vom Arbeitgeber)

    Ah, ok, ja im *Nachhinein* verlängern muss nicht unbedingt bewilligt werden, das stimmt, wobei bei mir tausend mal nachgefragt wurde, ob ich denn zum angegebenen Termin wirklich wiederkommen will 🤷*♀️
    don't let the salt get in your wound.
    don't let the ghost get in your heart.


  8. V.I.P.

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    AW: Richtiger Zeitpunkt Wiedereinstieg (ohne Druck vom Arbeitgeber)

    Zitat Zitat von eskobar_w Beitrag anzeigen
    Ah, ok, ja im *Nachhinein* verlängern muss nicht unbedingt bewilligt werden, das stimmt, wobei bei mir tausend mal nachgefragt wurde, ob ich denn zum angegebenen Termin wirklich wiederkommen will 路*♀️
    Ja, das meinte ich, das Gnu ist ja schon in der Elternzeit drin. Bei mir ging es nicht so ganz problemlos durch, obwohl ich rechtzeitig anfragte
    Confusion
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    Resolution


  9. Foreninventar

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    AW: Richtiger Zeitpunkt Wiedereinstieg (ohne Druck vom Arbeitgeber)

    Ja, ich stand da ein bisschen auf dem Schlauch.

    Aber probieren kann sie es ja natürlich trotzdem.
    don't let the salt get in your wound.
    don't let the ghost get in your heart.


  10. V.I.P.

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    AW: Richtiger Zeitpunkt Wiedereinstieg (ohne Druck vom Arbeitgeber)

    Ich bin 1 Jahr daheim geblieben, mit 11 Monaten war Eingewöhnung und es lief problemlos. Das Kind war glücklich und auch nicht besonders oft krank. Mir war aber auch ein bisschen langweilig und ich musste wieder unter Leute. Good luck!!

  11. Inaktiver User

    AW: Richtiger Zeitpunkt Wiedereinstieg (ohne Druck vom Arbeitgeber)

    vielleicht sollten wir uns kritisch fragen, warum auch hier die erwartungshaltung mitschwingt, dass die mutter das kranke kitakind betreut. ist es nicht fairer, wenn der vater das übernimmt, damit die mutter zurück in den job findet?!

  12. Senior Member

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    AW: Richtiger Zeitpunkt Wiedereinstieg (ohne Druck vom Arbeitgeber)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    vielleicht sollten wir uns kritisch fragen, warum auch hier die erwartungshaltung mitschwingt, dass die mutter das kranke kitakind betreut. ist es nicht fairer, wenn der vater das übernimmt, damit die mutter zurück in den job findet?!
    Hier haben wir Eltern und va am Anfang sowieso immer beide angesteckt

  13. Regular Client

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    AW: Richtiger Zeitpunkt Wiedereinstieg (ohne Druck vom Arbeitgeber)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    vielleicht sollten wir uns kritisch fragen, warum auch hier die erwartungshaltung mitschwingt, dass die mutter das kranke kitakind betreut. ist es nicht fairer, wenn der vater das übernimmt, damit die mutter zurück in den job findet?!
    Wir haben uns auch beide immer angesteckt.
    Außerdem sehe ich es als leichter zu planen an dass wenn es um die endende Elternzeit der Mutter geht man diese 1-2 Monate später plant oder eben in den Kitastart eventuelle Verzögerungen der Eingewöhnung als Puffer einbindet als den Mann aus der Arbeit für eine eventuelle Krankheit auszuplanen.
    Funktioniert aber auch andersrum wenn es um die endende Elternzeit des Mannes geht mit Kitastart

  14. Regular Client

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    AW: Richtiger Zeitpunkt Wiedereinstieg (ohne Druck vom Arbeitgeber)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    vielleicht sollten wir uns kritisch fragen, warum auch hier die erwartungshaltung mitschwingt, dass die mutter das kranke kitakind betreut. ist es nicht fairer, wenn der vater das übernimmt, damit die mutter zurück in den job findet?!
    Mh, wieso schwingt das hier mit? Auch bei 50/50 Aufteilung kann da ja einiges an Tagen zusammenkommen je nach Immunsystem des Kindes. Wir wechseln uns ab, und die meisten in meinem Umfeld auch. Nur weil die Mutter mehr Elternzeit hatte, muss meiner Meinung nach nicht der Vater danach alles an Kindkranktagen übernehmen.

  15. Ureinwohnerin

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    AW: Richtiger Zeitpunkt Wiedereinstieg (ohne Druck vom Arbeitgeber)

    ich habe jetzt nicht alles gelesen - das mit den Krankheiten zu Anfang ist doch auch einfach deshalb ein Problem, weil sich dadurch ggf. die Eingewöhnung länger ziehen kann als ursprünglich geplant?

  16. Alter Hase

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    AW: Richtiger Zeitpunkt Wiedereinstieg (ohne Druck vom Arbeitgeber)

    Bei mir war Arbeitsbeginn ungleich Kitabeginn.

    Angefangen mit arbeiten habe ich auf niedrigem Niveau ( also ca. 3 - 4 Tage im Monat), als die Kinder etwa ein halbes Jahr alt waren. Die Betreuung haben wir dann durch die Teilzeit meines Mannes aufgefangen, der freitags zu Hause war. Fand ich einen großartigen Ausgleich für mich.

    Kitastart war mit 18,19 Monaten und 2 Jahren - also auch eher "spät". Für mich hat es auch einen gefühlsmäßigen Unterschied gemacht, ob ich ein Baby oder ein Kleinkind abgebe und hätte für unsere Familie keinen Start unter 17, 18 Monaten gewollt - auch wenn andere damit super zurecht kommen.

    Ich glaube das Wichtigste ist, irgendwie sein eigenes Bauchgefühl zu erspüren - die Kinder merken eh, wenn man irgendwie nicht kongruent handelt. Das kann natürlich für euch auch heißen, dass die 12 Monate genau passend sind. Und es ist ja auch nichts in Stein gemeißelt - wenn ihr merket, dass es doch zu früh, lässt es sich ja sicher noch ein bisschen schieben.

    Wichtig wäre dann nur - sofern man es sich leisten kann, etwas Puffer mit dem Arbeitsstart einzubauen ( oder eben unser Modell zu fahren).

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