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  1. Ureinwohnerin

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    AW: Häugige "Wife Rage" (wie mit Wut / Enttäuschung über Partner umgehen)

    Ich finde, du klingst ziemlich reflektiert. Das ist sicher ein guter Ausgangspunkt.

    Die Frauenärztin kann dich auch weiterleiten, gerade im ersten Jahr nach der Geburt. Ansonsten gibt es fast überall Familienberatungsstellen, die auch eine gute Anlaufstelle sind.

    Und ich rate zu dem Mental Load Buch von das nuf, dann verstehst du vielleicht noch besser, wieso du (zurecht) so sauer bist.
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  2. Foreninventar

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    AW: Häugige "Wife Rage" (wie mit Wut / Enttäuschung über Partner umgehen)

    Ich habe keine weiteren Tipps (außer dass ich mich aus eigener Erfahrung dem Tipp mit den Beratungsstellen anschließen möchte) . Aber ich wollte was loswerden: ich finde es richtig gut, wie du in der letzten Situation an dich gedacht hast und das, was du von hier als hilfreich empfunden hast, schon umgesetzt hast!
    «Le monde est irréel, sauf quand il est chiant.»

  3. Ureinwohnerin

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    AW: Häugige "Wife Rage" (wie mit Wut / Enttäuschung über Partner umgehen)

    Zitat Zitat von lady milford Beitrag anzeigen
    Das stimmt. Guter Punkt von dir, dass es zwischen heimtückischer Manipulation und unbewussten, trotzdem schädigenden Verhaltensmustern verschiedene Grade gibt.
    Die wenigsten Dinge sind ja ganz eindeutig positiv oder negativ, meistens liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Natürlich ist es auch grundsätzlich gut, die Hintergründe zu kennen, aber ich finds gut, dass Du sagst, dass Du Dich da jetzt nicht so sehr reinhängen willst und das erstmal seine Sache ist, weil es sonst ja wieder nur um ihn und seine Gefühle ginge. So bleibst Du mehr bei Dir.

    Zitat Zitat von lady milford Beitrag anzeigen
    Mir kommt als Lösung da nur "absolute Sicherheit über den eigenen Wert und die eigenen Bedürfnisse" in den Sinn, um nicht so sehr analysieren, sondern fordern und rechtzeitig Grenzen ziehen zu können (idealerweise VOR einem Baby... tja, zu spät.)
    Gib Dir da aber jetzt bitte nicht auch noch die Schuld, dass Du es nicht rechtzeitig gemerkt hast! Das ist eine absolut nachvollziehbare Reaktion, ich kenne die auch gut, aber damit drehst Du Dich auch nur noch mehr im Kreis.

    Und an sich arbeiten braucht auch Zeit, das schafft man nicht mal eben schnell. In der Hinsicht könnte es vielleicht auch helfen, mal unter die Lupe zu nehmen, warum Du dazu neigst, Dich selbst in Beziehungen so zurückzunehmen und was für Dich dabei rausspringt. Das ist nämlich in vielen Familien der einzige akzeptable Weg, die eigenen Bedürfnisse erfüllt zu bekommen, ohne das aktiv einzufordern, nur leider funktioniert das nie so richtig.

    Zitat Zitat von lady milford Beitrag anzeigen
    (Manchmal hab ich mich auch gefragt und tu es immer noch, was für super funktionierende Beziehungen andere Bymsen führen, bei manchen "Krass, was du mitmachst, das würde es bei mir nie geben!"-Kommentaren. Da waren viele wohl mit unglaublich intelligenten, einfühlsamen, emsigen, gelassenen, gebildeten, reflektierten Wolpertingern zusammen, die es in meinem Freundeskreis so auch nicht gibt.)
    Dazu hat Schokosalami ja auch schon einiges gesagt...es ist natürlich einmal leichter, das von außen zu sagen, wenn man selbst emotional nicht drinsteckt (mir wurde bei einem Ex auch von allen Seiten zur Trennung geraten, weil er mich nicht gut behandelt hat, aber ich fand sein Verhalten damals gerechtfertigt, weil er es mit mir - chronische Krankheit - ja auch nicht leicht hatte ). Andererseits haben hier aber vermutlich auch die meisten schon Ähnliches erlebt (mit oder ohne Kinder), sehen das deshalb heute klarer als sie es vielleicht damals selbst gesehen haben und finden deshalb eher harte Worte. Mir geht das auch oft so. Und mein Mann ist sicher nicht perfekt, das ist niemand, aber unsere Beziehung unterscheidet sich wirklich DEUTLICH von all meinen bisherigen Beziehungen, das geht aber eben auch nur, weil ich inzwischen sehe, was ich früher mit mir habe machen lassen und das wohl nicht mehr hinnehmen würde (aber auch da wieder: das lässt sich leicht sagen, wenn man nicht in der Situation steckt).
    I sigh as I observe
    The mathematics of the storm

  4. Junior Member

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    AW: Häugige "Wife Rage" (wie mit Wut / Enttäuschung über Partner umgehen)

    Zitat Zitat von wendo Beitrag anzeigen
    --> was ist das, wenn nicht ein Urteil?


    Persönliche Erfahrungen hat hier doch niemand in Frage gestellt... aber solche Aussagen wie (sinngemäß) "Ich sag dir: der wird sich niemals ändern" sind halt keine persönlichen Erfahrungen, da sind wir uns vermutlich einig.
    Vermutlich hat hier niemand eine persönliche Erfahrung mit DIESEM Mann, aber ich denke, die meisten haben sehr wohl Erfahrung mit Männern, die sich derart gebärden. Das geht über normalen Egoismus ja weit hinaus, er scheißt gelinde gesagt auf die TE und das Kind im Alltag.

  5. Junior Member

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    AW: Häugige "Wife Rage" (wie mit Wut / Enttäuschung über Partner umgehen)

    Zitat Zitat von gewitter Beitrag anzeigen
    Nein.
    Ich finde nur, dass man auf diese Distanz keine so weitreichenden Ratschläge geben kann. Vor allem nicht so schnoddrig (‚Spoiler…‘).

    Natürlich kann die eigene Erfahrung berichtet werden, soll sie auch. Das sind aber völlig andere Beiträge. Daraus kann man was lernen. Da kann man sich identifizieren oder Differenzen spüren. Aber diese Einzeiler, die eigentlich nur noch eine Handlung zulassen? Die sind einfach sehr unempathisch.
    Vielleicht ist das einfach auch Verzweiflung, wenn jemand seit Jahren derart beratungsresistent ist.

  6. Junior Member

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    AW: Häugige "Wife Rage" (wie mit Wut / Enttäuschung über Partner umgehen)

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    ja, finde ich auch. Einfach, weil sie vermitteln, dass doch VÖLLIG KLAR sei, wie sich jeder halbwegs vernünftige Mensch in so einer Situation umgehen würde. In Wirklichkeit ist es ja (so wie ungefähr alles im Leben) alles andere als so eindeutig und einfach.
    Objektiv sind manche Sachen aber oft sehr klar, und ich finde es nicht verwerflich, das auch zu vermitteln.

    Vor Allem, wenn schon so eine lange Leidensgeschichte wie bei der TE besteht.

  7. Member

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    AW: Häugige "Wife Rage" (wie mit Wut / Enttäuschung über Partner umgehen)

    Zitat Zitat von feminista Beitrag anzeigen
    Objektiv sind manche Sachen aber oft sehr klar, und ich finde es nicht verwerflich, das auch zu vermitteln.
    Es sind aber nicht alle Menschen gleich und demnach ist auch nicht für alle Menschen ein und dieselbe Lösungsstrategie (aka sofortige Trennung) die beste.

    Ich finde ehrlich gesagt, dass es sich erstmal ziemlich gut anhört, was er jetzt vorhat. HomeOffice und Therapie sind doch zwei sehr konkrete Schritte, die er jetzt in seinem Verantwortungsbereich geht, und wenn er da dranbleibt, kann sich sicher was zum Guten verbessern.
    Und wenn du für dich parallel auch beginnst, mit professioneller Unterstützung zu reflektieren, was du dazu beitragen kannst, aus den üblichen Mustern auszusteigen, umso besser.

    (das mit dem "Codewort" finde ich im Übrigen nicht mal so schlimm. Man hängt ja in Paarbeziehungen oft so sehr in eingefahrenen Dynamiken fest, dass es manchmal tatsächlich hilfreich ist, nochmal in einer neuen Form (schon vor den Tränen) auf "Hallo, hier ist es wieder" aufmerksam zu machen. Also vorausgesetzt er meint es ernst damit, dann auch auf dich eingehen zu wollen.)
    and maybe it's time to live

  8. Alter Hase

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    AW: Häugige "Wife Rage" (wie mit Wut / Enttäuschung über Partner umgehen)

    Zitat Zitat von feminista Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist das einfach auch Verzweiflung, wenn jemand seit Jahren derart beratungsresistent ist.
    Hier gehts aber nicht um deine "Verzweiflung", sondern wenn überhaupt um meine. Plus, mein Post zum Thema "Trennung empfehlen" weiter oben, den du nicht gelesen zu haben scheinst.
    sind 2 zuviel, um frei zu sein
    oder brauch ich dich, um ich zu sein


  9. Urgestein

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    AW: Häugige "Wife Rage" (wie mit Wut / Enttäuschung über Partner umgehen)

    Zitat Zitat von lady milford Beitrag anzeigen
    Ja. Ich habe dieses Problem, den Fehler bei mir zu suchen. Mein Selbstwertgefühl ist seit jeher gering. Und das ist echt kacke und ungesund. Insofern könnte mir eine Therapie bestimmt neue Aspekte zeigen und mich stärken, meine Bedürfnisse zu verfolgen. Wie kommt man denn auf so eine Warteliste? Verschreibt einem sowas der Hausarzt, wenn man sagt, dass man massiv psychischen Leidensdruck hat?Ist es besser, da bisschen was anzupassen ("Depressive Phase nach Entbindung"), damit es übernommen wird?

    Und entscheidet man selbst, ob verhaltenstherapeutisch oder psychoanalytisch?

    Ich weiß leider gar nichts zu dem Thema... also über die ersten Schritte.
    Psychologische Beratungsstellen haben oft verhältnismäßig zügig Termine. Die bieten auch spezialisiert zu bestimmten Themen (Familie etc.) Beratung an und teilweise auch überregional telefonisch. Ich könnte mir vorstellen, dass die auch zu deinen oben zitierten Fragen was sagen können.

    Edit: Sorry, ich hatte nicht gelesen, dass es längst weiterging und der Tipp eh schon mehrfach gegeben wurde.
    Geändert von Stina (04.10.2021 um 22:30 Uhr)

  10. V.I.P.

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    AW: Häugige "Wife Rage" (wie mit Wut / Enttäuschung über Partner umgehen)

    klingt doch gut! Also als Anfang.

    Ich bin selbst aktuell ob einer Beziehung, ob der ich mich eigentlich trennen müsste, aber ich mache das nicht. Und wir haben teils ähnliche Konflikte wegen des mental Work load, den er einfach gar nicht trägt.
    Er gibt auch inzwischen Mühe, was absolut noch nicht reicht, aber es gibt ein paar weniger Bereiche die gut laufen. Und das sind die mit absolut klarer Arbeitsteilung, bei denen ich nie, wirklich NIE auch nur einen Handgriff für ihn gemacht habe.
    Ich bin körperlich sehr eingeschränkt, dadurch kann ich vieles nicht und das hat dazu geführt, dass ich zwar weiter den mental load trage, aber sonst eben nichts mehr. Ich bin quasi die Projekt Managerin und er muss ausführen. Ich bestelle z.B. Essen (Fleisch von grutto und fruit hero Retterboxen), plane die Mahlzeiten und suche auch Rezepte. Aber er kocht, wäscht ab, deckt den Tisch, räumt alles weg. Anfangs mir kleinteiliger Anleitung, inzwischen geht es besser.
    Es ist echt erbärmlich, wie unselbständig er da ist. Aber das ist der Status quo und mit den wird gearbeitet.
    Außer kochen läuft noch die Wäsche gut. wir sortieren gemeinsam, weil ich extrem klare Vorstellung davon habe, wie was gewaschen werden darf und soll und er erledigt die Wäsche dann. Waschen, aufhängen/Trocknen, Bügeln, falten, verräumen.
    die Putzhilfe organisiert immer er, er macht den Termin aus und räumt vorher die Wohnung auf.
    Nach einem katastrophalen Streit hat er die Wohnung auch so umgeräumt, dass der Satzung&Wisch Robo seinen Job erledigen kann, denn betreue ich. Also ich sitze auf dem Sofa, schau Serie, und rette Robo bei Bedarf. Und entferne am Ende das Wischtuch, das ist sonst ungut für den Boden, wenn das ewig drauf bleibt.

    Weiß nicht, ob dir das jetzt irgendwas bringt - hier ist es wir entfernt von perfekt, es ist eigentlich noch längst keine tragfähige Situation. Aber das sind Sachen, die für uns was verbessert haben.

    Und noch was anderes:
    Entwicklung dauert, bei dir und ihn gleichermaßen, du brauchst aber, glaube ich, auch einfach JETZT sofortige Entlastung. Vielleicht wäre es gut, da war zu überlegen, was es dir leichter macht. Putzhilfe, Wischroboter, Crock pot/Thermomix, Eltern/Schwiegereltern alle sechs Wochen übers Wochenende zur Unterstützung anfordern, gibt's da irgendwas?
    Und gibt's Möglichkeiten, was er mit Baby tun kann, wo du einfach raus bist und Zeit für dich hast?
    ich hab von Babys Null Ahnung, aber vielleicht sowas wie regelmäßiges Spazieren mit Kinderwagen, damit er quality time mit dem Kind hat und die Beziehung stärken kann und gleichzeitig du entlastet wirst?
    Fixe Tage, an denen er kocht?

  11. Alter Hase

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    AW: Häugige "Wife Rage" (wie mit Wut / Enttäuschung über Partner umgehen)

    Vio, schade, dass die Situation noch nicht so toll ist und gut, dass ihr einige Sachen lösen konntet.

    Ich überlege, ob wir alle Haushaltsthemen verteilen (eigentlich wollten wir das heute machen - auf SEINEN Wunsch hin, dann ist er aber über nem Fußballpodcast eingepennt. Ich könnte kotzen, dass er sich nach wie vor wegbeamt ), wir haben da sogar das Fairplay-Kartenspiel von E.Rodsky (hatte das mal besorgt).

    Aber 1.will nicht wieder ich ein neues Instrument einführen, das dann nur mittelfristig hilft und im Endeffekt die Verantwortung wieder zu mir rüberschiebt.
    Es soll jetzt von ihm kommen.

    2.ist das alles vielleicht zu viel gerade.

    I dont know.

    Die Idee mit 1 Tag kochen find ich super
    sind 2 zuviel, um frei zu sein
    oder brauch ich dich, um ich zu sein


  12. V.I.P.

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    AW: Häugige "Wife Rage" (wie mit Wut / Enttäuschung über Partner umgehen)

    Wie haben Haushaltsthemen verteilt und nutzen dafür die ganz normalen Kalender. Das ist dann kein neues Dings, womit man umgehen muss, sondern eins, das wir eh nutzen.

    immer am ersten Wochenende des Monats wechselt er die Bettwäsche und wendet die Matratze.
    Jeden Samstag und Mittwoch wechseln wir die Handtücher aus.
    Nach dem Rasieren putzt er das Waschbecken.
    Klappt noch nicht immer flüssig, aber die Regeln sind zumindest klar.

  13. Addict

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    AW: Häugige "Wife Rage" (wie mit Wut / Enttäuschung über Partner umgehen)

    Für die TE geht es darum, einen gesunden Umgang mit ihrer Wut zu finden.
    Ob das teilweise wife rage ist, wissen wir nicht, wir sind ja nicht dabei.
    Ob dieser gesunde Umgang mit Aggression der Schlussstrich ist (Trennung) ist für mich fraglich. Auch vor allem, weil Kind involviert,sollte es schon gut in ihrrm reifen... Die Wahrscheinlichkeit, wieder in so eine Beziehung zu rutschen, ist ja aus biografischen Gründen gegeben.
    Und ich finde, sie fragt ja auch konkret danach, wie sie besser mit ihren Themen umgehen kann. Auch da ist der Ratschlag "Lauf" irgendwie zynisch.
    Das problematische Verhalten ausschließlich im Partner zu sehen und diesen am besten direkt loszuwerden, finde ich nicht produktiv für die Einzelne...
    Es gehören immer zwei dazu, und wenn eine Frau immer wieder in toxische Beziehungen gerät, ja, dann muss sie aktiv werden, nicht im Sinne von alles vom Partner erledigen und übernehmen, sondern sich stärken, durch andere, gesunde Beziehungen (Freundinnen, Familie), Therapie, Beratung, Körperarbeit.... Das kann ihr halt niemand abnehmen, auch wenns schön wäre!
    Und parallel schauen, ob Beziehungspause, - Ende oder neu Aufrollen möglich....

    Achso und ich finde auch nicht, dass der Partner so klingt als wäre da Hopfen und Malz verloren, aber das ist nur mein Eindruck. Auch wenn das wegfahren ohne Bescheid sagen indiskutabel ist. Auch was biblio dazu schrieb, fand ich wertvoll.

  14. Get a life!

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    AW: Häugige "Wife Rage" (wie mit Wut / Enttäuschung über Partner umgehen)

    Zitat Zitat von feminista Beitrag anzeigen
    Objektiv sind manche Sachen aber oft sehr klar, und ich finde es nicht verwerflich, das auch zu vermitteln.

    Vor Allem, wenn schon so eine lange Leidensgeschichte wie bei der TE besteht.
    Dass du dir tatsächlich anmaßt, irgendwas zu beurteilen, ist ja schon hart. Dass du dann auch noch behauptest, dass das total objektiv wäre (und damit implizierst), dass ja eigentlich jede*r sofort sehen müsste, ist dazu noch maximal abgehoben und realitätsfern.

    Es GIBT bei einer Beziehung kein objektiv.
    Jede Situation, die mehrere Personen involviert, kann mehrere subjektive Sichtweisen haben, und noch zig weitere subjektive Sichtweisen von außenstehenden Personen.

  15. V.I.P.

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    AW: Häugige "Wife Rage" (wie mit Wut / Enttäuschung über Partner umgehen)

    Zitat Zitat von wendo Beitrag anzeigen
    Dass du dir tatsächlich anmaßt, irgendwas zu beurteilen, ist ja schon hart. Dass du dann auch noch behauptest, dass das total objektiv wäre (und damit implizierst), dass ja eigentlich jede*r sofort sehen müsste, ist dazu noch maximal abgehoben und realitätsfern.

    Es GIBT bei einer Beziehung kein objektiv.
    Jede Situation, die mehrere Personen involviert, kann mehrere subjektive Sichtweisen haben, und noch zig weitere subjektive Sichtweisen von außenstehenden Personen.
    Und es ist maximal unverschämt, Leute vor dir herzu beleidigen, nur weil dir deren Meinung nicht passt.

    moth hat schon Recht, hier vorschreiben zu wollen, welche Ratschläge gut sind und welche nicht, grenzt echt an Realsatire.
    Wichtige Aufklärung: https://www.clankriminalitaet.de

    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  16. Get a life!

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    AW: Häugige "Wife Rage" (wie mit Wut / Enttäuschung über Partner umgehen)

    Dass du jetzt auch nochmal deinen Senf dazu geben musst, ist ja klar.

    Es ging nicht um eine persönliche Meinung. Es ging darum, dass eine persönliche Meinung als (objektive) Tatsache hingestellt wurde.

  17. Addict

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    AW: Häugige "Wife Rage" (wie mit Wut / Enttäuschung über Partner umgehen)

    Zitat Zitat von wendo Beitrag anzeigen
    Dass du dir tatsächlich anmaßt, irgendwas zu beurteilen, ist ja schon hart. Dass du dann auch noch behauptest, dass das total objektiv wäre (und damit implizierst), dass ja eigentlich jede*r sofort sehen müsste, ist dazu noch maximal abgehoben und realitätsfern.

    Es GIBT bei einer Beziehung kein objektiv.
    Jede Situation, die mehrere Personen involviert, kann mehrere subjektive Sichtweisen haben, und noch zig weitere subjektive Sichtweisen von außenstehenden Personen.

    Ja, absolute Zustimmung dazu.

    Und an @ladymilford: bei so einigen Sachen, die ich hier aus meiner Beziehung schreiben könnte, würde viele auch schreiben "lauf!", aber die Beziehung hat natürlich nur viele vielfältige andere Facetten.
    Ich finde auch du bist sehr reflektiert und drücke dir die Daumen, dass du deinen Umgang und Weg damit findet. Wie auch immer er dann sei!

  18. Regular Client

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    AW: Häugige "Wife Rage" (wie mit Wut / Enttäuschung über Partner umgehen)

    Zitat Zitat von nekani Beitrag anzeigen
    Ja, absolute Zustimmung dazu.

    Und an @ladymilford: bei so einigen Sachen, die ich hier aus meiner Beziehung schreiben könnte, würde viele auch schreiben "lauf!", aber die Beziehung hat natürlich nur viele vielfältige andere Facetten.
    Ich finde auch du bist sehr reflektiert und drücke dir die Daumen, dass du deinen Umgang und Weg damit findet. Wie auch immer er dann sei!
    .

    Ich finde es auch immer erstaunlich wie Bym hier sehr oft urteilt.
    Ich hätte die Jahre über schon x Threads machen können weil mich mein Mann aufgeregt hatte. Alles alleine stehend wäre für viele hier ein Grund zur Trennung gewesen, aber vermutlich genauso wenn er seine „Probleme“ mit mir irgendwo beschreiben würde, das sind oft einfach Abschnitte und ohne das große Ganze dahinter.
    Bei uns war es auch oft schwieriger die erste Zeit mit Kind und auch noch nach dem ersten Jahr da man sich einzeln, als Paar und Familie komplett neu orientieren und zueinander finden muss. Ich kenne es von vielen Männern so dass sie mit Flucht in betrinken etc flüchten. Ist natürlich keine Entschuldigung aber sicher kein pauschaler Grund „renn“ zu schreien
    Konkrete Tipps (die hier ja auch kamen) wären sicher hilfreicher und Bestätigung dass man diese Gefühle (die hier die TE äußert) zulassen darf und ihre Berechtigung haben.
    Zumindest meiner Meinung nach..

    Ich wünsche euch alles Gute und finde es beachtlich wie du dich reflektieren kannst

  19. V.I.P.

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    AW: Häugige "Wife Rage" (wie mit Wut / Enttäuschung über Partner umgehen)

    Zitat Zitat von laut Beitrag anzeigen
    Für die TE geht es darum, einen gesunden Umgang mit ihrer Wut zu finden.
    Zu sehen, dass die Wut auch gerechtfertigt ist und dass die Gefühle zu verarbeiten nicht die einzige und nicht unbedingt die relevanteste Baustelle ist, ist aber doch AUCH wichtig.

  20. V.I.P.

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    AW: Häugige "Wife Rage" (wie mit Wut / Enttäuschung über Partner umgehen)

    Zitat Zitat von LaNuit Beitrag anzeigen
    Ich kenne es von vielen Männern so dass sie mit Flucht in betrinken etc flüchten. Ist natürlich keine Entschuldigung aber sicher kein pauschaler Grund „renn“ zu schreien
    Für mich schon.

    Ich finde es ehrlich gesagt erstaunlich, für wie häufig solches Männer-Verhalten als "normal" bezeichnet wird. Und man kenne es nicht anders.

    DAS ist schon Grund genug, was an der Situation zu ändern.
    Wichtige Aufklärung: https://www.clankriminalitaet.de

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    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

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