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  1. Stranger

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    Daumen runter Elterngeld & Partner

    Hallo ihr Lieben!

    Mein Freund und ich bekommen unser erstes Kind zusammen.
    Wir sind nicht verheiratet oder haben es vor (sind beide sehr freiheitsliebend)
    und haben bisher immer ausgemacht, dass wir dann in der Elternzeit unser Einkommen zu 50/50 teilen.
    Ich merke nun aber, dass es ihn total stresst (Druck) mich „zum unterstützen“. Andererseits gehe ich ja 1 Jahr aus meinem Beruf raus und leiste Care-Arbeit…und insgesamt wird es eben wirklich eng wird mit dem Geld….
    Das Elterngeld reicht bei mir gerade mal für meine Fixkosten…(und die sind hoch wegen der Miete, ich lebe sonst sehr sparsam.)
    Puh irgendwie schwierig, habt ihr da Erfahrungen? Wäre schön von Euch zu hören!
    Geändert von marley (03.11.2021 um 22:14 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Elterngeld & Partner

    "er unterstützt dich" ist einfach nicht zutreffend.
    Du unterstützt ihn. du machst den 24/7 Job, er vermutlich ca. 40h/Woche.
    es ist völlig legitim, dass er dich dafür bezahlt, seinen Anteil zu erledigen. er wird ja nun kaum seine 50% selbst machen.

  3. Inaktiver User

    AW: Elterngeld & Partner

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist euer Kind, nicht deins, daher sollte er deinen Verdienstausfall tragen, in deine Rente einzahlen und sich an den Kosten fürs Kind 50% beteiligen. Das ist der Preis dafür, dass du die Carearbeit übernimmst.
    Zitat Zitat von viole(n)t eyes Beitrag anzeigen
    "er unterstützt dich" ist einfach nicht zutreffend.
    Du unterstützt ihn. du machst den 24/7 Job, er vermutlich ca. 40h/Woche.
    es ist völlig legitim, dass er dich dafür bezahlt, seinen Anteil zu erledigen. er wird ja nun kaum seine 50% selbst machen.
    !!!

  4. Member

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    AW: Elterngeld & Partner

    was Vio und Efeu sagen!

    Außerdem kann er doch auch die Hälfte der Elternzeit übernehmen und du unterstützt ihn in der zeit finanziell?
    Geändert von MataHari (04.11.2021 um 11:53 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Elterngeld & Partner

    Bei "unterstützen" und "Druck" krieg ich schon zuviel.
    Ihr bekommt beide ein Kind und müsst euch beide kümmern. Wenn ihm das zuviel ist, soll er die Hälfte der Elternzeit übernehmen. Elternteilzeit ist übrigens auch ne gute Sache. Da kann er seine Arbeitszeit genauso einbringen wie du.
    Was würde er denn machen, wenn du nicht da wärst? Da wäre das Kind ganz alleine seine Aufgabe. Das kann man ja nicht einfach zurückgeben oder auslagern, nur weil man Zeit/Geld sparen will.

  6. Inaktiver User

    AW: Elterngeld & Partner

    .
    Geändert von Inaktiver User (18.11.2021 um 20:47 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Elterngeld & Partner

    Was genau "stresst" ihn denn? Er kann ja Stress rausnehmen, indem er 7 Monate und du 7 Monate in Elternzeit geht. Dann ist es exakt hälftig verteilt und niemand hätte "Stress"?!

  8. Inaktiver User

    AW: Elterngeld & Partner

    Ich würde mal ganz frech tippen, ihr kriegt hier keine Antworten auf eure Rückfragen.

  9. Inaktiver User

    AW: Elterngeld & Partner

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde mal ganz frech tippen, ihr kriegt hier keine Antworten auf eure Rückfragen.
    Aber vielleicht hilft es ja trotzdem was. Es ist schade, dass Frauen da immer noch das Gefühl gegeben wird es wäre alleine ihre Aufgabe und Männer können immer vorgeben inwieweit sie sich beteiligen wollen.

  10. Inaktiver User

    AW: Elterngeld & Partner

    Ich wollte auch niemand abhalten vom Schreiben - es ist gut, dass hier klare Statements gegeben werden.

    Das war nur ein Hinweis bezüglich offener Rückfragen und vergangenen Threads der TE.

  11. Stranger

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    AW: Elterngeld & Partner

    Liebe SarahYasemin, ich nehme das jetzt einfach mal nicht persönlich.

    Danke für Eure sehr klaren Worte und auch Erfahrungen.
    Ich glaube wir sind eben am rausfinden, was eigentlich "fair" ist.
    Ich glaube ihn "stresst" einfach nur der Druck "nicht genug Geld zu verdienen"
    (er ist selbstständig...)
    Die Elternzeit zu teilen habe ich auch schon gedacht wäre wahrscheinlich das "fairste",
    nur würde ich wirklich gerne 1 Jahr aus meinem Job rausgehen um mir Gedanken zu machen, ob ich da überhaupt zurück möchte und mich auch evtl. um neues umschauen könnte...

    Mich interessieren deshalb sehr eure Erfahrungen ob ihr dann einfach eure Einkommen 50/50 geteilt habt oder ein anderes Modell "fairer" findet?

    Das Model alles auf ein Konto zu legen ist bei Unverheirateten ja leider nicht so einfach,
    denn da hat man schnell Schenkungssteuer zu zahlen, wenn das unterschiedliche Beträge sind...

    Freue mich über weitere Meinungen!
    Geändert von marley (09.11.2021 um 18:57 Uhr)

  12. V.I.P.

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    AW: Elterngeld & Partner

    von schenkungssteuer in dem zusammenhang habe ich noch nie gehört

    ich finde bei sehr unterschiedlichem verdienst und kindern am fairsten, wenn das einkommen auf ein gemeinschaftskonto geht und beide nach abzug der ausgaben (incl. altersvorsorge für beide) die gleiche summe zur freien verfügung behalten

  13. Addict

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    AW: Elterngeld & Partner

    Zitat Zitat von marley Beitrag anzeigen
    Das Model alles auf ein Konto zu legen ist bei Unverheirateten ja leider nicht so einfach, denn da hat man schnell Schenkungssteuer zu zahlen, wenn das unterschiedliche Beträge sind...
    Quatsch, da das Geld ja auch für das eigenen Lebensunterhalt (Miete, Essen, Versicherung etc.) ausgegeben wird.
    Falls dein Freund das mehrfache eurer Lebenshaltungskosten (z.B. LHK=1.500, dein Freund 6.000) verdient, dann kann er dir ja erst recht Mutterschaftsgeld zahlen.
    Als Selbstständiger mit relevanten Kosten (Büromiete, Kfz, Material) ist natürlich ein Geschäftskonto besser für den Steuerberater. Seinen Lohn (=Gewinnentnahme) kann er ja auf das Familienkono überweisen.

  14. Inaktiver User

    AW: Elterngeld & Partner

    Wie kommst du denn auf Schenkungssteuer? Das ist doch ein reines Konto für den Lebensunterhalt, keiner schenkt irgendwem irgendwas . Naja. Also ich empfinde tatsächlich die Teilung der Elternzeit als am Fairsten, denn dann habne beide den gleichen Karriereknick. Du kannst dich ja dennoch um was neues bemühen.

  15. Member

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    AW: Elterngeld & Partner

    wir haben vor den Kindern immer beide die Hälfte unseres Einkommens auf das gemeinsame Konto überwiesen, so dass wir den gleichen Anteil, aber nicht die gleiche Summe zum Familieneinkommen beigetragen haben.

    Während der Elternzeiten haben wir das beibehalten, allerdings haben wir beide genau gleich viel Elternzeit genommen (bzw mein Mann ein bisschen mehr). Daher gab es auch keinen Grund für einen weiteren Ausgleich oder das Berücksichtigen von Karriereknicks.

    Wenn du den Großteil der Elternzeit übernimmst, dann würde ich einen finanziellen Ausgleich anstreben. Ausgehen würde ich wieder von einem hälftigen Modell. Darauf aufbauend würde ich dann Angleichungen vornehmen: Wieviel hast du vorher verdient, wieviel hat er vorher verdient? Wieviel weniger hast du durch Verlust des Gehalts aber mit Elterngeld? Also zB 2000 Euro Verdienst, es gibt dann 1200 Elterngeld = Differenz von 800 €. Diese Summe könnte er hälftig ausgleichen, so dass es finanziell für dich so wäre, als hättest du nur die Hälfte der tatsächlichen Zeit Elternzeit genommen.

    Ich möchte aber noch hinzufügen, dass Elternzeit ja nicht nur Geld und Karrierechancen betrifft, sondern auch das Kind und den Umgang damit. Wenn du ein Jahr Elternzeit nimmst und Hauptbetreuungsperson bist, dann wird es schwerer nach dem Jahr eine gleichberechtigte Elternschaft zu führen, die dir und ihm wieder die gleichen Anteile and Lohn- und Carearbeit ermöglicht.

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