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  1. Newbie
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    Zuckerverzicht

    Verzichtet jemand von Euch auf zugesetzten Industriezucker bzw. hat damit Erfahrungen gemacht?

    Ich möchte mich schon lange besser ernähren, um mich gesünder und fitter zu fühlen und auch, um abzunehmen. Ich denke eigentlich, dass man da eine Ernährungsweise finden muss, die man gut "für immer" durchhalten kann und die einem also nicht zu viel abverlangt/nicht zu extrem ist. Aber in Maßen naschen funktioniert bei mir irgendwie nicht. Wenn ich einen Keks esse, ist die Büchse der Pandora geöffnet Es ist wohl wirklich eine Sucht. Ich glaube, ganz auf Süßes zu verzichten, würde mir leichter fallen. Ob das auf Dauer realistisch ist und ich dann so eine werden könnte, für die das höchste der Gefühle eine Dattel mit Walnuss drin ist - keine Ahnung :/ Wie ist das bei Euch?

  2. Senior Member Avatar von Vampy
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    AW: Zuckerverzicht

    Ich habe das schon mal gemacht und ein paar Tage fiel es mir schwer, dann ging es gut. Es gibt auch gesunde Alternativen wie Dattel Kakao Creme z.b.
    Aber für immer durchgezogen habe ich es nicht und bin jetzt wieder voll dabei. Mit dem Zucker.

  3. Newbie
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    AW: Zuckerverzicht

    Hattest Du Dich denn körperlich und seelisch dadurch besser gefühlt?

  4. Senior Member Avatar von Vampy
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    AW: Zuckerverzicht

    Ja, körperlich schon. Etwas mehr Energie hatte ich und mental auch besser, weil man nicht immer diesen Jieper hatte.

  5. Newbie
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    AW: Zuckerverzicht

    Aber alles in allem bevorzugst Du dann doch ein Leben mit mehr Genuss durch Süßigkeiten?

  6. Senior Member Avatar von Vampy
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    AW: Zuckerverzicht

    Nein, auf Dauer kann ich das nicht umsetzen.

  7. Senior Member Avatar von raposa
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    AW: Zuckerverzicht

    Ich habe es auch mal überlegt, aber mehr so in alltäglichen Dingen, da ich eh kaum Süßigkeiten esse. Aber wenn ich mal Aufbackbrötchen kaufe oder normale Brötchen, ist fast immer Zucker drin, auch einfach, weil es in den Teig halt reinkommt. Wie gehst Du damit um? Ich habe da für mich keine Lösung gefunden und habe beschlossen, dass es dann trotzdem okay ist.
    love can turn you on to anything you want to

    Wie Sie Ihren peinlichen Dreck organisieren, mag für Sie ja lebensfüllend sein,
    aber ich möchte mich nicht darüber unterhalten.

  8. V.I.P. Avatar von poppyred
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    AW: Zuckerverzicht

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass das mit dem Reduzieren ganz gut klappt, wenn man das mal ne zeitlang macht. Also eben nicht komplett verzichten (das ist mir zu umständlich und ich will das auch nicht, weil ich mir nichts komplett verbieten will), aber halt deutlich zurückfahren und nur noch das essen, was man auch wirklich genießt und nicht nur aus Heißhunger isst.

    Nach ner Zeit hab ich dann auch wirklich weniger Lust auf Süßes und komm damit gut klar. Leider fall ich in stressigen Zeiten immer wieder zurück, aber das wär bei nem kompletten Verzicht ja vermutlich auch nicht anders.
    Okay, I can’t remember what it feels like to be astonished.

  9. Newbie
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    AW: Zuckerverzicht

    Ich esse im Moment dermaßen viele Süßigkeiten, dass es nicht mehr schön ist. Jeden Tag nehme ich mir vor, es zu lassen, aber es klappt nicht. Ich könnte grad heulen.

  10. Ureinwohnerin Avatar von DieKathi
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    AW: Zuckerverzicht

    Ich esse derzeit auch viel zu viel Zucker, das hat in der Schwangerschaft angefangen und ich schieb den Entzug aktuell vor mir her. Weil das ist es.

    Ich hab das nach der letzten Schwangerschaft schon mal „durchgemacht“, da wurd ich auch etwas maßlos :/

    Aber ich halte es, wie Poppy. Reduzieren und nicht komplett verzichten.
    Nina (08:22 PM) :
    als intoleranter mensch muss man nix erklären *find

  11. Newbie
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    AW: Zuckerverzicht

    Und wie sehr reduziert ihr? Habt ihr irgendwelche "Regeln" für Euch?
    Ich glaube, ich kann nur ganz oder gar nicht

  12. Ureinwohnerin Avatar von DieKathi
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    AW: Zuckerverzicht

    Ich habe ihn dann auf WHO Empfehlung reduziert. 5-10 Teelöffel (25-50gr) maximal am Tag zugesetzten Zucker. Ich versuche den unteren Wert an normalen Tagen als Grenze zu nehmen.
    Nina (08:22 PM) :
    als intoleranter mensch muss man nix erklären *find

  13. Senior Member Avatar von sarina
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    AW: Zuckerverzicht

    komplett und vor allem für immer auf zucker zu verzichten, kommt für mich persönlich nicht in frage - dazu mag ich süßigkeiten, kuchen & co. einfach zu gerne. aber im vergleich zu früher, hab ich schon ganz schön an den mengen geschraubt. tee und kaffee trinke ich zb. schon lange ohne zucker, kakao seit kurzem auch.
    und ich bin von dem täglichen essen von süßigkeiten abgekommen. wenn ich mir früher jeden tag eine tafel schokolade gekauft hätte, dann hätte ich auch jeden tag eine ganze gegessen, weil ich mir das null auf/einteilen kann. jetzt esse ich nur noch am wochenende süßes und habe (meistens) unter der woche auch überhaupt kein verlagen mehr danach (ausnahmen gibt es natürlich schon, aber eher selten). lange zeit war es dann aber so, dass ich innerhalb von drei tagen soviel süßigkeiten gegessen habe, wie andere dann halt in einer/zwei wochen. aber das hat sich inzwischen auch gebessert, auch wenn's immer noch recht viel ist. aber so komme ich damit einfach besser zurecht.

  14. V.I.P. Avatar von poppyred
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    AW: Zuckerverzicht

    Zitat Zitat von Winnie Beitrag anzeigen
    Und wie sehr reduziert ihr? Habt ihr irgendwelche "Regeln" für Euch?
    Ich glaube, ich kann nur ganz oder gar nicht
    Ich nehm gar keinen Zucker mehr für Kaffee und Tee (bei Tee hab ich das aber auch eh früher nie gemacht, das war nur ein wieder angewöhnen, bei Kaffee gings dank laktosefreier Milch, die ist ja eh schon sehr süß) und trinke weniger süßes zum Essen (wir teilen uns sonst teilweise jeden Abend ne Flasche Cola oder so und ich brauch das eigentlich nicht so oft, trink es aber, wenn es vor mir steht und das macht schon nen großen Unterschied) und ich frühstücke süß und esse auch oft abends ein bisschen was süßes zum Nachtisch und lass dafür aber Süßigkeiten zwischendrin weg, die ich auch eigentlich nicht brauche, aber aus Gewohnheit esse.

    Mein ganz großes Problem sind Lebkuchen, die ess ich wirklich so lange, bis mir schlecht wird, die rationiere ich mir momentan deshalb wieder. Also ich leg dann wirklich nur ne kleine Menge raus und ess dann auch nicht mehr.

    Das klingt jetzt wahrscheinlich nach strengen Regeln, aber ich lass damit eigentlich wirklich nur das weg, was ich aus Langweile, schlechter Laune oder Gewohnheit esse/trinke. Wenn ich das so zwei bis drei Wochen durchziehe, bin ich wieder an dem Punkt, an dem ich selbst merke, was ich wirklich gern essen möchte und auch genieße und was eigentlich nur Quatsch ist. Dann lasse ich auch meinen Appetit wieder selbst entscheiden.
    Okay, I can’t remember what it feels like to be astonished.

  15. Member
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    AW: Zuckerverzicht

    Ich mach das immer wieder mal... die längste und stikteste Phase waren 40 Tage. Oft auch nur Tage oder Wochenweise. Ja es geht mir dann besser und ich komme mit harten Regeln (z.B. unter der Woche nichts) besser zurecht als mit lascheren, weil ich bei lascheren immer am hin und her überlegen bin.

  16. Member Avatar von Suselein
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    AW: Zuckerverzicht

    Ich hab das mal ein paar Monate gemacht und es ging mir echt super damit. Also körperlich und geistig, ich konnte mich auch besser konzentrieren und hatte nicht so ein Zucker-Tief. Geblieben ist davon eigentlich nur, dass ich meinen Kaffee jetzt ohne Zucker trinke
    Am Ende der Zeit hatte ich mir wirklich einen anderen Geschmack angewöhnt, die normalen Süssigkeiten (wie zum Beispiel Schokoriegel) waren mir dann viel zu süss. Das hat sich aber leider sehr schnell wieder verloren.
    Vorher hatte ich im Büro immer Schokolade für den Nachmittag. Die habe ich dann durch Trockenfrüchte ersetzt. Leider vertrage ich vieles nicht.
    Ich hab keinen guten Weg für mich gefunden. Kompletter Verzicht wäre nötig, ist aber quasi unmöglich für mich. Allein wenn jemand im Büro Kuchen mitbringt... Und dann ist das Zeug ja noch überall versteckt drin. Naja, jetzt ist Weihnachtszeit, da kann ich es eh vergessen.
    der ansturm der einzelheiten war unerträglich. die käsescheiben, die dicken lippen eines fremden und der groschen im rinnstein

  17. Stranger
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    AW: Zuckerverzicht

    Ich verzichte auch alle paar Monate mal komplett auf raffinierten Zucker, dann für mindestens eine Woche, manchmal auch etwas länger. Ich fühle mich dann auch besser, ist halt wie eine kleine Fastenzeit/Diät. Auf Dauer könnte ich das aber nicht, man verzichtet so halt schon auf viel.
    Geändert von KatiK89 (13.12.2018 um 18:50 Uhr)

  18. Member
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    AW: Zuckerverzicht

    Toll an so kleinen Fastenzeiten/Diäten ist halt, dass man dann die Süße in Obst und Gemüse wieder deutlich besser wahr nimmt und oft sind mir "normale" Süßigkeiten danach noch eine ganze Weile zu süß.

  19. gesperrt
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    AW: Zuckerverzicht

    zucker ist ja heutzutage fast überall drin. es ist echt schwer komplett darauf zu verzichten

  20. Member
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    AW: Zuckerverzicht

    Alles was in gewürzähnlichen Dosen (<3 g oder 1/2 TL) in ansonsten gesundem Essen ist, zähle ich für mich nicht. Da fallen dann auch Sachen drunter, wie das halbe Gramm Kakao-Zucker- Mix auf dem Cappuchino, die Prise Zucker, die ich oft in Salat oder Tomatensauce mache, der Esslöffel Krautsalat im Beilagensalat oder der TL Zucker, denn ich nutze, um Hefeteig zu starten. Anderes wäre mir das schlicht zu anstrengend.

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