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Thema: beuteschema

  1. Senior Member Avatar von glamcity
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    AW: beuteschema

    Zitat Zitat von Sylar Beitrag anzeigen

    der typ, an dem ich bisher am längsten hing, hat mich in der vorlesung beobachtet (er saß vor mir und musste sich dazu umdrehen) usw. es hat, meiner meinung nach, schon nach interesse ausgesehen und nicht nach unerreichbarkeit. es ist eher so, dass ich irgendwann aufwache und sehe, dass es am anfang so aussah, es aber nie wirklich interesse gab irgendwie oder es irgendwann verloren ging der so.

    ich weiß, dass es so sein kann, aber ich bin trotzdem immer wieder entsetzt, dass man ewig lange mit jemandem chatten kann und demjenigen sachen anvertraut und am ende war da nichts und derjenige kann die sache einfach so abhaken. also noch nicht mal in dem sinne, dass man in irgendeiner art noch an der person interessiert ist. das ist immer so ein gefühl wie runterfallen.

    also irgendwie klingt diese geschichte hier schwer nach projektion.
    sicher: er fand dich sympathisch und ihr habt euch intensive und anscheinend wirklich toll ausgetauscht ...
    aber der essentielle teil, der eine bekanntschaft, zu etwas beziehungsmäßigem werden lässt, ist hier ja (es sein denn du hast das hier nicht weiter ausgeführt) komplett übersprungen. das heißt, ihr habt euch ja gar nicht auf einer romantischen ebene "kennengelernt" oder getroffen.

    und das du enttäuscht bist, dass er es anscheinend so völlig anders gesehen und interpretiert hat, ist in meinen augen eher als unerfahrenheit zu bezeichnen. wahrscheinlich hast du ganz andere dinge hineinprojiziert, als es in wirklichkeit gab.


    und da muss ich leider lucaa recht geben. vor dem hintergrund dieser geschichte, finde ich es wirklich bedenklich, wie du die dinge für dich bewertest und vor allem wie du davon sprichst, lieber die finger von liebesdingen lassen zu wollen, denn im grunde genommen lässt du die finger von etwas, bei dem du bislang nicht bis an deine grenzen gegangen bist.

    sprich: du machst es dir ganz schön leicht

  2. Senior Member
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    AW: beuteschema

    .
    Geändert von Sylar (12.09.2013 um 08:39 Uhr)

  3. Senior Member Avatar von glamcity
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    AW: beuteschema

    ja, was außer dem mailen ist denn noch zwischen euch vorgefallen, was auf seinerseits interesse schließen lässt?






    ich hatte sowas ähnliches. monatelanges tägliches mailen mit einem typen ...,den ich unheimlich sympathisch finde. und klar, wir haben tiefsinnige dinge besprochen und wollten uns öfter sehen und es war auch klar, dass man sich eben beschnuppert.
    das problem war, dass er am ende wirklich komplett überrreagiert hat, als ich dann mit meinem freund zusammengekommen bin.

    nach dem motto: ich hätte ihn an der nase rumgeführt, zwischen uns wäre ja der funke dagewesen, wegen dem stundenlangen mailen und guten gesprächen.
    er hat sich aufgeführt, als sei zwischen uns etwas bahnbrechend inniges gewesen.



    er hatte die situtation leider völlig aus einer völlig anderen warte aus gesehen und meinte, ich sei in den monaten die frau gewesen, von der er was ernsthaft wollte.

    nur leider, habe ich das überhaupt nicht so erkannt oder gesehen. das heißt, ich wusste und ahnte, dass er mehr will, aber ... und jetzt kommt der springende punkt.
    ich sah überhaupt keine konkrete initiative von ihm aus, außer dieser mailerrei und telefoniererei.

    und das reicht in meinen augen einfach überhaupt nicht aus, um irgendwelche reellen gefühle wachsen zu lassen.
    Geändert von glamcity (02.09.2013 um 16:38 Uhr)

  4. V.I.P. Avatar von Kirschkern
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    AW: beuteschema

    Zitat Zitat von Sylar Beitrag anzeigen
    was macht man denn, wenn man seinem beuteschema nicht entkommen kann? ich habe drüber nachgedacht, analysiert, was falsch läuft, hab versucht, an den stellen an mir zu arbeiten, hab mich sogar mal mehr aus vernunft auf jemanden eingelassen. ich habe mich auch persönlich weiterentwickelt und trotzdem ist es immer wieder das gleiche. ich muss nicht unbedingt einen freund haben, hab mich aber mal bei so einem onlinedings angemeldet, weil ich dachte, dass es ja nett sein könnte. aber im prinzip weiß ich, wie es ablaufen wird und ich brauche da eigentlich überhaupt nicht anfangen, weil ich mir am ende doch genau den aussuche, der meinem beuteschema entspricht. es ist einfach so furchtbar frustrierend. ich hab diese woche dagesessen bei der arbeit und konnte nicht aufhören zu heulen. und das mit anfang dreißig.
    jetzt mal ganz doof gefragt/gesagt - hast du denn bisher dort mit welchen geschrieben?
    (das mit dem vielen hin&hergemaile bezog sich nicht auf jemand online kennengelernten, oder?)
    denn wenn du sagst, dass du dir am ende eh nur jemanden aussuchst, der deinem beuteschema entspricht. lass dich anschreiben bzw. antwortest du leuten, die dich anscheiben?
    ich muss z.b. ehrlich sagen, dass ich meinen freund wohl weniger angeschrieben hätte. aber ich war zu dem zeitpunkt einfach so weit, dass ich auch jedem geantwortet hab, wenn er/das geschriebene mir etwas gefallen hat. UND das war das wichtigste, ich hab mich auch schnell mit den leuten getroffen (insgesamt waren es dann aber auch nur 3). einfach auf nen kaffee. ich hatte keinen bock mehr sich da _wochen_ hin&herzuschreiben. alles toll zu finden und dann beim treffen zu denken "oh, äh. so im direkten gespräch geht es ja gar nicht".
    also vielleicht mal dem dich anschreibenden ne chance geben? (klar, ich weiß ja gar nicht, ob du das nicht eh schon tust. aber ich hab das gefühl, dass du einfach denkst, dass DU dir die online eben wieder aussuchen wirst. vielleicht mal aussuchen lassen?)

    Johnny was a chemist's son,
    But Johnny is no more.
    What Johnny thought was H20
    was H2SO4.

  5. Ureinwohnerin Avatar von S.Less
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    AW: beuteschema

    ich halte ja dieses ganze gerede von dem bösen beuteschema an dem alles liegt schlichtweg für unsinn. es gibt sicherlich bei nahezu jedem typ mann und frau "gute" und "schlechte" ausprägungen. egal ob die jetzt gerne ihre freiheit wollen, ganz vorsichtig oder ganz direkt sind, toll oder weniger toll aussehen oder was auch immer; das was jemanden erst schlecht macht wenn man den sprung bis hin zur affäre oder gar beziehung geschafft hat ist doch nichts davon sondern dinge wie untreue oder schlichtweg keine liebe. letzteres hat aber sicher nichts mit dem charakter zu tun da wohl jeder mensch lieben kann und so etwas wie untreu sein gibt es auch wiederum bei allen typen. nur weil jemand nach nem halben jahr bindung auf einmal wegläuft heißt das doch nicht das beuteschema ist scheisse sondern schlichtweg, dass der nicht euch sondern sich selbst oder ne andere oder gerade niemanden außer eben sich selbst liebt; das hat doch mit dem schema oder dem charakter nichts zu tun.

    und läuft man nicht eher sogar gefahr durch das definieren eines bestimmten total negativen beuteschemas sich selbst in die opferrolle zu pressen? mal auf mich bezogen: wenn ich denke ich lerne nur frauen kennen die mit meinem leben nichts anfangen können dann suche ich mir erstens genau so eine wieder, weil selbsterfüllende prophezeiung und so oder aber gar ich suche mir ganz bewußt irgendnen kurzweiligen müll damit ich ja nicht wieder in ein fettnäpfchen trete. dass der müll aber sowohl andere vielleicht davon abhält mich kennenzulernen weil da ja schon jemand ist und vor allem ich während ich bereits beschäftigt bin andere vielleicht übersehe ignoriere ich dann eben, weil ich habe ja eh mein beuteschema also brauche ich doch gar nicht erst was ernstes probieren.

    davon ab - man kann jemanden doch gar nicht halten wenn man eh mit dem gedanken "wird doch wieder nichts, ich habe ja leider mein blödes beuteschema und alle sind sie irgendwann scheisse" an eine beziehung rangeht. so etwas merkt doch auch der andere von anfang an weil man das ja doch signalisiert und fühlt sich nie so als ob man ihn halten will, sprich da will man doch als partner von so jemanden gar nicht erst was festes sondern lässt sich ganz bewußt auf etwas nicht langfristiges ein - der eine weil er sich nicht mehr zutraut, der andere weil er eh nicht mehr will und es sich für ihn so anfühlt als wäre das gegenseitig.

  6. Senior Member
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    AW: beuteschema

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    Geändert von Sylar (12.09.2013 um 08:39 Uhr)

  7. Get a life! Avatar von Lucaa
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    AW: beuteschema

    aber das sagst du doch selbst auch?
    Das Paradies gibt's nicht. Net mal in Unterfranken.

  8. Senior Member
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    AW: beuteschema

    .
    Geändert von Sylar (12.09.2013 um 08:39 Uhr)

  9. Senior Member
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    AW: beuteschema

    .
    Geändert von Sylar (12.09.2013 um 08:39 Uhr)

  10. V.I.P. Avatar von finessa
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    AW: beuteschema

    Mir würde nerven, wenn mir jemand regelmäßig erzählt, was ich falsch mache und ihm an mir nicht passt. Dich nervt das überhaupt nicht? Ich finde so ein Verhalten übergriffig, wenn ich nicht signalisiere, auf diese Aussagen Wert zu legen. Und da du oft betonst, dich nicht verändern zu wollen, nehme ich mal an, du legst darauf an sich keinen Wert, oder?

    Zitat Zitat von Pausenaufsicht Beitrag anzeigen
    das ist kein Beuteschema, das ist ein Zustand, der sich aus wechselseitiger Kommunikation ergibt
    .

    Insgesamt wurden hier sehr viele gute Dinge gesagt!

    Manchmal entwickeln gerade sehr emotionale und sensible Menschen eine Form von Härte und Unzugänglichkeit, weil sie auf Grund gewisser Erfahrungen glauben, es sei die Intensität ihrer Gefühle, die sie schwach mache und ich habe den Eindruck, bei dir ist das der Fall. Dass du emotionale Involvierung eher negativ konnotierst, als einen Ausdruck von Schwäche und Abhängigkeit betrachtest, wohingegen emotionale Distanz eher mit Autonomie und Stärke identifiziert wird ( und du daher vielleicht auch Männer gut findest, die dich eher abwerten oder zumindest distanzierter bleiben/dich nicht richtig wollen, weil das suggeriert, sie brauchen dich nicht. Ich weiß ja nicht, wie genau die aussprechen, was du "falsch" machst, sowas kann natürlich auch konstruktiv passieren, aber du scheinst dich in vielen Punkten nicht ändern zu wollen, sie machen dennoch damit weiter ... also insofern wertete ich es als nicht gerade konstruktiv für beide Seiten). Ich nehme an, du hast gute Gründe, das zu tun. Doch meiner Meinung nach sind es nicht unsere Gefühle, die uns schwach oder stark machen und auch nicht, für wen wir diese Gefühle haben, sondern wie wir damit umgehen, was wir daraus über uns und andere erfahren, inwiefern sie uns näher an uns selbst und unsere Bedürfnisse bringen und wie wir handeln. Kurz gesagt: Welche Konsequenzen wir ziehen. Wenn du daraus ableitest, erst gar nichts zu empfinden, von dem du glaubst, es mache dich schwach, kann das auf einer Ebene natürlich zu gewünschten Effekten führen -aber eben auf Kosten deiner Lebendigkeit und nur über das Ausschließen vieler anderer Bedürfnisse, die du ebenfalls hast ... du reduzierst damit deinen Spielraum, potentielle Erfahrungen und deine Persönlichkeit. Es ist auch nicht unbedingt "verbiegen" sich zu ändern oder mal neue Ansätze auszuprobieren, die Frage ist immer, was du willst und ob du das mit deiner Art und deinem Verhalten erreichst bzw. ob du das willst, was du mit deiner Art und deinem Verhalten erwarten kannst.
    "Das Verliebtsein ist ja nicht mehr als ein psychiatrisches Durchgangsstadium und die zwanghafte Besessenheit von einem Menschen auf Dauer so ungesund wie Kokainkonsum." Um etwas Pepp in Vernunftbeziehungen zu bringen, empfiehlt der deutsche Paartherapeut Arno Retzer den gelegentlichen Einsatz von Wasserpistolen.

  11. Get a life! Avatar von Lucaa
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    AW: beuteschema

    da hab ich jetzt zwei fragen:

    a) was hat das mit der ausgangsfrage zu tun? ich dachte, es ging darum, dass du immer männer toll findest, die dich nicht wirklich wollen und wie du da rauskommst. -> ja, es hat offenbar was mit dir zu tun, denn wenn einem das dauernd passiert, scheint da ein muster dahinterzustecken. deswegen versteh ich nicht, wieso du jetzt wegen nem konsens bockig bist, der eh schon klar war. ich dachte, du willst nen lösungsansatz.

    b) wie kommst du drauf, dass er dich mehr wollen würden, wenn du dich verbiegst und dann eine beziehung dabei rausspringen würde, die nur du nicht willst? ich glaub, wenn mal klar ist, dass der andere eigenschaften hat, mit denen man nicht klar kommt, ist der weg zu ner beziehung sowieso eher verbaut. deswegen ist verbiegen nie ne option.
    Das Paradies gibt's nicht. Net mal in Unterfranken.

  12. Get a life! Avatar von Lucaa
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    AW: beuteschema

    Zitat Zitat von finessa Beitrag anzeigen
    Mir würde nerven, wenn mir jemand regelmäßig erzählt, was ich falsch mache und ihm an mir nicht passt. Dich nervt das überhaupt nicht? Ich finde so ein Verhalten übergriffig, wenn ich nicht signalisiere, auf diese Aussagen Wert zu legen. Und da du oft betonst, dich nicht verändern zu wollen, nehme ich mal an, du legst darauf an sich keinen Wert, oder?

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    Insgesamt wurden hier sehr viele gute Dinge gesagt!

    Manchmal entwickeln gerade sehr emotionale und sensible Menschen eine Form von Härte und Unzugänglichkeit, weil sie auf Grund gewisser Erfahrungen glauben, es sei die Intensität ihrer Gefühle, die sie schwach mache und ich habe den Eindruck, bei dir ist das der Fall. Dass du emotionale Involvierung eher negativ konnotierst, als einen Ausdruck von Schwäche und Abhängigkeit betrachtest, wohingegen emotionale Distanz eher mit Autonomie und Stärke identifiziert wird ( und du daher vielleicht auch Männer gut findest, die dich eher abwerten oder zumindest distanzierter bleiben/dich nicht richtig wollen, weil das suggeriert, sie brauchen dich nicht. Ich weiß ja nicht, wie genau die aussprechen, was du "falsch" machst, sowas kann natürlich auch konstruktiv passieren, aber du scheinst dich in vielen Punkten nicht ändern zu wollen, sie machen dennoch damit weiter ... also insofern wertete ich es als nicht gerade konstruktiv für beide Seiten). Ich nehme an, du hast gute Gründe, das zu tun. Doch meiner Meinung nach sind es nicht unsere Gefühle, die uns schwach oder stark machen und auch nicht, für wen wir diese Gefühle haben, sondern wie wir damit umgehen, was wir daraus über uns und andere erfahren, inwiefern sie uns näher an uns selbst und unsere Bedürfnisse bringen und wie wir handeln. Kurz gesagt: Welche Konsequenzen wir ziehen. Wenn du daraus ableitest, erst gar nichts zu empfinden, von dem du glaubst, es mache dich schwach, kann das auf einer Ebene natürlich zu gewünschten Effekten führen -aber eben auf Kosten deiner Lebendigkeit und nur über das Ausschließen vieler anderer Bedürfnisse, die du ebenfalls hast ... du reduzierst damit deinen Spielraum, potentielle Erfahrungen und deine Persönlichkeit. Es ist auch nicht unbedingt "verbiegen" sich zu ändern oder mal neue Ansätze auszuprobieren, die Frage ist immer, was du willst und ob du das mit deiner Art und deinem Verhalten erreichst bzw. ob du das willst, was du mit deiner Art und deinem Verhalten erwarten kannst.
    !
    Das Paradies gibt's nicht. Net mal in Unterfranken.

  13. Ureinwohnerin Avatar von S.Less
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    AW: beuteschema

    wenn dich jemand derart behandelt dann gibt es eigentlich nur 2 gründe: er findet dich tatsächlich mies. oder aber er steht schlichtweg draus, ob weil er zuviel über pickup gelesen hat oder halt ein arsch ist ist dabei doch irrelevant.

    du hast in dem fall kein mieses beuteschema sondern wenig selbstachtung. lauf doch nicht so jemanden hinterher.

  14. Inaktiver User

    AW: beuteschema

    Zitat Zitat von glamcity Beitrag anzeigen

    nur leider, habe ich das überhaupt nicht so erkannt oder gesehen. das heißt, ich wusste und ahnte, dass er mehr will, aber ... und jetzt kommt der springende punkt.
    ich sah überhaupt keine konkrete initiative von ihm aus, außer dieser mailerrei und telefoniererei.

    und das reicht in meinen augen einfach überhaupt nicht aus, um irgendwelche reellen gefühle wachsen zu lassen.
    Auch wenn etwas off-topic, sorry, aber: hätte er mehr Initiative gezeigt, hätte das für dich irgendwas geändert, glamcity? Oder war das von vornherein klar für dich, dass du nichts von dem willst?

  15. Senior Member
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    AW: beuteschema

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    Geändert von Sylar (12.09.2013 um 08:39 Uhr)

  16. Senior Member
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    AW: beuteschema

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    Geändert von Sylar (12.09.2013 um 08:39 Uhr)

  17. Senior Member
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    AW: beuteschema

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    Geändert von Sylar (12.09.2013 um 08:39 Uhr)

  18. Inaktiver User

    AW: beuteschema

    Was ich aus deinen Posts nicht rauslesen konnte war, was denn wirklich zwischen euch gelaufen ist, ob ihr euch auch getroffen habt etc.? Falls ihr nur geschrieben habt, dann stellt sich die Frage, weshalb es nicht zu Treffen kam? Wolltest du das am Ende vielleicht gar nicht wirklich? Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass zwei Menschen, die sich stundenlang über Monate schreiben, zumindest zu einem Zeitpunkt ein gewisses Interesse aneinander haben, das neugierig auf den anderen macht, "wer ist das eigentlich vor dem Bildschirm, wie spricht er/sie, wie hört sich ihre/seine Stimme an" etc. Wenn es trotzdem dann nicht zu einem Treffen kommt, stellt sich die Frage, weshalb? Wollen beide es bei dem Reiz belassen, "anonyme Seelenverwandte" zu sein? Die Frage würde ich mir viel eher mal (und wenn nur für mich selbst) stellen, als ausgehend von diesem Beispiel von einem Muster, immer nur unerreichbare Männer zu wollen, zu sprechen. Zumal nicht klar wird, aus dem was du schreibst, wie unerreichbar er wirklich für dich war/gewesen wäre und wieviel du tatsächlich zugelassen hat. (Falls ich was überlesen habe, sorry.) Dass ewiges Hin- und Herschreiben ohne den anderen zu sehen irgendwann nervig und ermüdend wird und sich einer dann nach einer anderen Option umschaut, ist übrigens der Lauf der Dinge, eine völlig normale Entwicklung, die jederzeit in der Kennenlernphase stattfinden kann. Und hat rein gar nichts damit zu tun, dass nicht mal Interesse bestanden hat, auf das man hätte aufbauen können (ohne Garantie für einen Beziehungsstart). Und ich finde auch, dass du es dir einfach machst, wenn du von "ich habe ihn genervt, es passt nicht, hinterherlaufen tu ich nicht" sprichst und nicht deutlich wird, wieviel Initiative von dir kam bzw. wie es zwischen euch überhaupt wirklich aussah. Eine Chance, jemanden real kennenzulernen, bewusst zu boykottieren/zu verpassen sagt viel mehr über die eigene Beziehungsfähigkeit aus, als über mangelndes Interesse des anderen.

  19. V.I.P. Avatar von finessa
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    AW: beuteschema

    Zitat Zitat von Sylar Beitrag anzeigen
    die gespräche haben ja nicht nur daraus bestanden. wenn es mich genervt hätte, hätte ich es angesprochen. aber wenn ich den anderen nur noch nerve, ist es einzeichen, dass es nicht passt.
    Du schriebst, er hätte das regelmäßig eingebracht. Ich bemerkte bereits, nicht zu wissen, in welchem Kontext, wenn es solche: "Wie kann ich glücklicher werden"-Gespräche waren, wäre es was anderes, ich hatte den Eindruck, er brachte es sozusagen ungefragt immer wieder an. Du schreibst selbst, du hättest ihn "genervt" -da frage ich mich, wodurch und wie und warum dich nicht störte, dass er von dir genervt war.


    Zitat Zitat von Sylar
    du würdest dich komplett ändern? wenn es 10 000 dinge sind, die ihm an dir nicht gefallen? so geht es, gesunde beziehungen zu führen?
    Wenn du mein Posting so auffasst, habe ich nicht bei dir rübergebracht, was ich wollte Es ging mir nicht darum, dich für einen speziellen Mann zu ändern, indem du dich an seine Bedürfnisse annäherst, sondern dass du dein Verhalten an deine Bedürfnisse flexibel anzupassen lernst.


    Ein Beispiel: Otto ist ein Mensch, der sehr zuverlässig ist, immer genau weiß was er will, seine Gefühle sind konstant. Spontane Aktivitäten sind mit ihm schwierig sind, da er gerne plant und vorbereitet ist. Er verliebt sich in Anna. Sie ist chaotisch und spontan. Anfangs genießt Otto, dass sie ihn aus seinen gewohnten Bahnen rausreißt, findet es aufregend, mit ihr nicht immer schon tagelang vorher zu wissen, was passiert und fühlt sich viel lebendiger. Umgekehrt genießt Anna, dass Otto sie erdet und wie sicher sie sich mit ihm fühlt, weil bei ihm alles regelmäßig und gleich verläuft. Nach einiger Zeit fängt es Otto allerdings zu nerven an, dass Anna Dinge spontan umentscheidet und nei weiß, was sie in ein paar Tagen tun will. Anna nervt, wie unflexibel Otto ist, wenn es um spontane Planänderungen geht und findet es nervig, wie genau er Dinge im voraus wissen muss. Otto meint, es wäre alles so viel einfacher, wenn Anna einfach ein bißchen verlässlicher wäre. Und Anna ist überzeugt, es wäre einfacher, würde Otto einfach flexibler sein. Otto hat in der Beziehung anfangs die Aufregung genossen und später die Sicherheit vermisst. Anna genoß umgekehrt erst die Sicherheit und dann wurde es ihr zu wenig aufregend. Otto denkt:: "Ich bin ein steifer Zwängler, kein Wunder, dass Anna mich nicht mehr so will, solange ich das nicht abstelle und spontaner werde." Und Anna: "Ich bin eine launische Chaotin, kein Wunder, dass er mich nicht will, solange ich das nicht sein lasse und verlässlicher werde." Und beiden fällt auf, dass genau das auch schon mit früheren Partnern ein Problem war. Also will Otto sein Vorausplanen durch Spontantität und Anna ihre Spontanität durch Vorausplanen eintauschen. Funktioniert nicht. Und irgendwann denken sie, eben einfach nicht zusammenzupassen, warum sollen sie sich denn für den anderen Verbiegen, das bringt es doch nicht. Und nein, das tut es wirklich nicht.

    Nicht, solange sie ich für den anderen ändern wollen und die Änderung als Ausgleichen eines Mangels betrachten. Sähe Otto hingegen, dass mehr Flexibität nicht nur in erster Linie Anna eher an ihn bindet, sondern ihm auch generell mehr Gelassenheit und Aufregung ins Leben bringen könnte und Anna, dass mehr planvolles Vorgehen ihr generell mehr Sicherheit gäbe und manche Dinge erleichterte, beurteilte ich es anders. Weil dann sähen sie es als Erweiterung ihrer bisherigen Persönlichkeit und Umgangsweisen. Dann sähe Otto, dass er nicht Anna braucht, damit sein Leben aufregend ist und Anna, dass sie nicht Otto braucht, damit ihr Leben sicher ist. Dann tauschten sie auch nicht etwas "Falsches" gegen etwas "Besseres" ein, weil sie dadurch die Chance erhöhen, eine Person zu halten. Sondern sie bereicherten sich und ihr Leben im Ganzen, indem sie ihren eigenen Spielraum ausweiteten und erkennen würden, sich durch ihr Verhalten selbst ins Leben holen zu können, was sie sich wünschen und brauchen -angepasst nach Situation und Gegenüber.
    "Das Verliebtsein ist ja nicht mehr als ein psychiatrisches Durchgangsstadium und die zwanghafte Besessenheit von einem Menschen auf Dauer so ungesund wie Kokainkonsum." Um etwas Pepp in Vernunftbeziehungen zu bringen, empfiehlt der deutsche Paartherapeut Arno Retzer den gelegentlichen Einsatz von Wasserpistolen.

  20. Senior Member
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    AW: beuteschema

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    Geändert von Sylar (12.09.2013 um 08:40 Uhr)

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