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  1. V.I.P.

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Neben all meinen Freundinnen, die mit Anfang 30 schon all ihre geplanten Kinder haben, gibt es in meinem Bekanntenkreis auch eine 48jährige Erstmutter. Der Vater hat schon drei erwachsene Kinder aus erster Ehe und ist Ende 50. Abgesehen davon, dass frau sich ja nun keinesfalls darauf verlassen kann, in dem Alter überhaupt noch in der Lage zu sein, habt Ihr für Euch irgendwie ne Grenze? Sei es ne Zahl (ob die dann im Ernstfall hält, ist ja nochmal ne andere Frage) oder könnt Ihr Euch vorstellen, mal den Mann fürs Leben zu haben und noch nicht menopausal zu sein und dann trotzdem das Gefühl zu haben, dass es jetzt in Euer Leben nicht mehr passt und Ihr es trotz der objektiv gegebenen Möglichkeit lasst?

  2. Inaktiver User

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    .
    Geändert von Inaktiver User (15.10.2018 um 00:50 Uhr)

  3. Ureinwohnerin

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    43. Aber keine Ahnung, warum
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  4. Get a life!

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    keine ahnung was irgendwann sein wird, aber im moment denke ich auf jeden fall, ich hab noch mindestens 10 jahre zeit (bin 31). das "zug ist abgefahren"-gefühl habe ich überhaupt nicht. vielleicht ist das auch naiv, aber eigentlich stresse ich mich wirklich noch gar nicht, obwohl ich schon auf jeden fall kind(er) will.
    ich finde das gut. die meisten um mich rum in deinem alter stressen sich total (hab ich auch in dem alter). aber für mich, die noch ein paar jahre älter ist, macht es das noch schlimmer. weil man in dem alter ja wirklich noch 10 jahre zeit hat. und ich halt nicht mehr.

    ich wollte auch nie eine alte mutter sein, aber das kommt mir jetzt sehr überheblich vor, da im raum steht, ob ich überhaupt noch mutter werde .
    Das Paradies gibt's nicht. Net mal in Unterfranken.

  5. Ureinwohnerin

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von finessa Beitrag anzeigen
    Was meinst du mit "langfristig realistisch"? Bzw. an welchen Punkten sprichst du ihnen ihre Realisierungsmöglichkeiten ab?

    Es gibt keinen Grund warum die heute übliche Kleinfamilie Norm zu bleiben hat und für viele homosexuelle Menschen mit Kinderwunsch ist sie das übrigens auch gegenwärtig nicht.

    Ich finde es immer lustig, andere Optionen in ein "nicht realisierbar"-Eck zu stellen, wenn ich mir etwa Scheidungsraten von fast 45 Prozent ansehe oder welche Ungleichverhältnisse in vielen heterosexuellen Kleinfamilien gegeben sind. Und ja, klar sind Alternativen nicht "leicht", aber eine Familie ist nie "leicht" - auch nicht eine, die der Norm entspricht. Nur sind wir an deren Schwierigkeiten mehr gewöhnt und können sie daher wohl auch als etwas akzeptieren, mit dem wir uns dann eben zu arrangieren haben.
    ich stimme dir zu, dass alternative Konzepte wie das von irgendwem vorgeschlagene Aufziehen der Kinder im Frauenverbund vermutlich auch nicht wesentlich mehr zum Scheitern verurteilt ist als das in der Paarbeziehung. Nur ist der Frauenverbund rein rechtlich in keiner Weise dazu verpflichtet, sich auch nach dem Scheitern noch um die Kinder zu kümmern und ggf. einander finanziell zu unterstützen. Bei der Paarbeziehung sieht das i.d.R. anders aus. Und daher ist das Risiko solcher Konzepte in meinen Augen schon etwas größer. (Co-Elternschaften ohne Beziehung sind meiner Ansicht nach hingegen tatsächlich nicht unbedingt "riskanter".)

  6. Ureinwohnerin

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    sora, meines Wissens nach könnte man sowas aber vorher schon absichern. Also zB. einfach, in dem man einen Titel aufsetzt o.ä.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  7. Member

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    ich stimme dir zu, dass alternative Konzepte wie das von irgendwem vorgeschlagene Aufziehen der Kinder im Frauenverbund vermutlich auch nicht wesentlich mehr zum Scheitern verurteilt ist als das in der Paarbeziehung. Nur ist der Frauenverbund rein rechtlich in keiner Weise dazu verpflichtet, sich auch nach dem Scheitern noch um die Kinder zu kümmern und ggf. einander finanziell zu unterstützen. Bei der Paarbeziehung sieht das i.d.R. anders aus. Und daher ist das Risiko solcher Konzepte in meinen Augen schon etwas größer. (Co-Elternschaften ohne Beziehung sind meiner Ansicht nach hingegen tatsächlich nicht unbedingt "riskanter".)
    Ich kenne eine 3er Gruppe von Frauen; eine ist die leibliche Mutter, und die anderen unterstützen jedenfalls sehr bei der Erziehung etc. Bisher geht das sehr gut (so wie ich das mitbekommen). Das Kind wird jetzt 6.

  8. V.I.P.

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Weißt Du, ob das so geplant war? Also, dass sie sich überlegt haben, wir hätten gern zusammen ein Kind, wie machen wirs, oder war das eine Freundinnen-WG (wenn die zusammen wohnen) und dann ist eine schwanger geworden (ungeplant oder so) und dann hat sich das so ergeben, dass sie das zusammen machen und es funktioniert?
    Gerade, wenn man zusammen wohnt, stellt sich bei sowas natürlich die Frage, wie es weitergeht, wenn eine der Frauen mal eine anderweitige Paarbeziehung eingeht oder so.

  9. Inaktiver User

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    ich stimme dir zu, dass alternative Konzepte wie das von irgendwem vorgeschlagene Aufziehen der Kinder im Frauenverbund vermutlich auch nicht wesentlich mehr zum Scheitern verurteilt ist als das in der Paarbeziehung. Nur ist der Frauenverbund rein rechtlich in keiner Weise dazu verpflichtet, sich auch nach dem Scheitern noch um die Kinder zu kümmern und ggf. einander finanziell zu unterstützen. Bei der Paarbeziehung sieht das i.d.R. anders aus. Und daher ist das Risiko solcher Konzepte in meinen Augen schon etwas größer. (Co-Elternschaften ohne Beziehung sind meiner Ansicht nach hingegen tatsächlich nicht unbedingt "riskanter".)
    Über 50% der alleinerziehenden Frauen bekommen kein Geld von ihrem Ex-Partner. So schlecht, wie die Bezahlung zur Zeit geregelt ist, ist die Trennung auch in einer Paarbeziehung ein sehr großes Armutsrisiko.

  10. Member

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von durga Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon, dass frau sich ja nun keinesfalls darauf verlassen kann, in dem Alter überhaupt noch in der Lage zu sein, habt Ihr für Euch irgendwie ne Grenze? Sei es ne Zahl (ob die dann im Ernstfall hält, ist ja nochmal ne andere Frage) oder könnt Ihr Euch vorstellen, mal den Mann fürs Leben zu haben und noch nicht menopausal zu sein und dann trotzdem das Gefühl zu haben, dass es jetzt in Euer Leben nicht mehr passt und Ihr es trotz der objektiv gegebenen Möglichkeit lasst?
    40 war für mich immer so eine magische Grenze, aber inzwischen bin ich da enstpannter. Kann mir auch mit Anfang 40 noch sehr gut vorstellen, Mutter zu werden.

  11. Newbie

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Asterisque, ich finde es interessant, was Du schreibst. Mir geht es im Hinblick auf potenziell schon vorhandene Kinder eines Partners ganz anders. Ich hätte definitiv keine Lust auf ein fremdes Kind. Nicht, weil ich Kinder nicht mag, sondern vor allem, weil mich der Gedanke stören würde, dass er mit einer anderen Frau schon mal so weit war. Und auch, weil ich die Vorzüge der Kinderlosigkeit schon auch sehr zu schätzen weiß und sie für ein fremdes Kind wohl kaum aufgeben wollen würde.

    Der Zug ist bei Dir aber bestimmt noch nicht abgefahren! :rose"

  12. Newbie

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von durga Beitrag anzeigen
    habt Ihr für Euch irgendwie ne Grenze? Sei es ne Zahl (ob die dann im Ernstfall hält, ist ja nochmal ne andere Frage) oder könnt Ihr Euch vorstellen, mal den Mann fürs Leben zu haben und noch nicht menopausal zu sein und dann trotzdem das Gefühl zu haben, dass es jetzt in Euer Leben nicht mehr passt und Ihr es trotz der objektiv gegebenen Möglichkeit lasst?
    Nein, das glaube ich nicht. Wenn ich mit 45 den "Mann fürs Leben" hätte und es noch ginge, könnte ich mir eine späte Mutterschaft durchaus vorstellen. Ich gönne mir da aber auch ein Stück Naivität, indem ich mir einrede, dass mein gesunder Lebensstil und die Langlebigkeit in unserer Familie bzgl. des Alters auf meiner Seite sind.

  13. V.I.P.

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Naja, meine Großeltern sind im Schnitt auch alle über 90 geworden und meine Eltern sind sehr fit für Mitte 60, aber sie sind halt Mitte 60 und das merkt man auch. Mit über 30 solche Eltern zu haben, find ich jetzt nicht schlimm, aber wenn ich mir vorstell, ich wär jetzt nicht 32 sondern 22 find ich das echt uncool. Und sie sind ja auch nicht plötzlich so geworden, wie sie jetzt sind, wenn ich mir denk, als 17jährige solche Eltern zu haben, wie ich sie mit 27 hatte, ist noch uncooler. Dass ich in zehn Jahren auch noch so gut mit nem kleinen Kind klar kommen würde wie jetzt oder vor fünf Jahren (wobei, die Schlafmangeltoleranz wird in der Tat nicht besser bei mir), ist da nicht meine Hauptfrage.

  14. Member

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von durga Beitrag anzeigen
    Weißt Du, ob das so geplant war? Also, dass sie sich überlegt haben, wir hätten gern zusammen ein Kind, wie machen wirs, oder war das eine Freundinnen-WG (wenn die zusammen wohnen) und dann ist eine schwanger geworden (ungeplant oder so) und dann hat sich das so ergeben, dass sie das zusammen machen und es funktioniert?
    Gerade, wenn man zusammen wohnt, stellt sich bei sowas natürlich die Frage, wie es weitergeht, wenn eine der Frauen mal eine anderweitige Paarbeziehung eingeht oder so.
    (bitte nicht zitieren, ich nehm's wieder raus.)
    .
    Geändert von Jordan 111 (14.01.2017 um 18:29 Uhr)

  15. Get a life!

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von durga Beitrag anzeigen
    Naja, meine Großeltern sind im Schnitt auch alle über 90 geworden und meine Eltern sind sehr fit für Mitte 60, aber sie sind halt Mitte 60 und das merkt man auch. Mit über 30 solche Eltern zu haben, find ich jetzt nicht schlimm, aber wenn ich mir vorstell, ich wär jetzt nicht 32 sondern 22 find ich das echt uncool. Und sie sind ja auch nicht plötzlich so geworden, wie sie jetzt sind, wenn ich mir denk, als 17jährige solche Eltern zu haben, wie ich sie mit 27 hatte, ist noch uncooler. Dass ich in zehn Jahren auch noch so gut mit nem kleinen Kind klar kommen würde wie jetzt oder vor fünf Jahren (wobei, die Schlafmangeltoleranz wird in der Tat nicht besser bei mir), ist da nicht meine Hauptfrage.

    ich mache mir solche gedanken auch, aber ich glaube einfach, dass es in unserer generation (also als wir geboren wurden) einfach noch viel, viel unnormaler war, erst mit mitt bis ende 30 das erste kind zu bekommen. meine mutter war 25 und damit schon
    spätgebärende. in ihrem geburtsvorbaereitungskurs war eine frau, die war 36. das war damals fast schon skandalös. ich glaube, die kinder von heute, die einfach sehr viele andere familien um sich rum haben, in denen die eltern älter sind, machen sich darüber viel weniger gedanken als wir. also von wegen uncool oder so.

    was die nervliche belastung für die eltern angeht, bin ich allerdings bei dir.
    Das Paradies gibt's nicht. Net mal in Unterfranken.

  16. V.I.P.

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Ich meinte uncool nicht nach außen, darüber hab ich jetzt überhaupt nicht nachgedacht. Uncool war mein Euphemismus für bedrückend, beängstigend und frustrierend, so Gefühle, die man vielleicht hat, wenn man noch nicht mal mit der Schule fertig ist, und schon darüber nachdenken muss, wie lange man die Eltern noch so richtig alleine lassen kann, ob man nicht einfach wirklich nur die Uni in der Nachbarstadt angeben sollte, auch wenn die in 500 oder 900km Entfernung eigentlich viel besser wäre, wann man wohl anfangen muss, so richtig tatkräftig und regelmäßig zu unterstützen. Ob man es den Eltern zumuten kann, sich so mit ihnen zu fetzen, wie einem manchmal eigentlich ist, man aber manchmal das Gefühl hat, sie mit den eigenen Emotionen schon richtig umzuhauen, dass sie dem nicht mehr genug entgegen zusetzen haben. Die Frage, wie lange sie wohl noch da sind und mit Blick auf das Sterbealter der Großeltern die Antwort vielleicht lautet, eher zehn als zwanzig Jahre. Sowas halt.

    In meinem Umfeld (Nordwestdeutschland, Akademikermilieu) waren meine Eltern höchstens leicht überdurchschnittlich alt, dass sie mit 32 bzw. 34 das erste Kind bekamen, das war nie ein relevantes Thema in meiner Kindheit und Jugend.

  17. V.I.P.

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von durga Beitrag anzeigen
    meine Eltern sind sehr fit für Mitte 60, aber sie sind halt Mitte 60 und das merkt man auch. Mit über 30 solche Eltern zu haben, find ich jetzt nicht schlimm, aber wenn ich mir vorstell, ich wär jetzt nicht 32 sondern 22 find ich das echt uncool.
    Woran merkst du das bzw. welchen Unterschied hätte es gemacht, wären sie in ihrem jetzigen Alter gewesen, als du 22 warst? Kann mir darunter nichts vorstellen, wenn du gleichzeitig schreibst, sie wären für ihr Alter sehr fit - dabei sind meine Eltern deutlich älter als deine.
    "Das Verliebtsein ist ja nicht mehr als ein psychiatrisches Durchgangsstadium und die zwanghafte Besessenheit von einem Menschen auf Dauer so ungesund wie Kokainkonsum." Um etwas Pepp in Vernunftbeziehungen zu bringen, empfiehlt der deutsche Paartherapeut Arno Retzer den gelegentlichen Einsatz von Wasserpistolen.

  18. V.I.P.

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Ah, das hattest du jetzt gerade beantwortet. Hatte ich übersehen, damit erübrigt sich meine Frage.
    "Das Verliebtsein ist ja nicht mehr als ein psychiatrisches Durchgangsstadium und die zwanghafte Besessenheit von einem Menschen auf Dauer so ungesund wie Kokainkonsum." Um etwas Pepp in Vernunftbeziehungen zu bringen, empfiehlt der deutsche Paartherapeut Arno Retzer den gelegentlichen Einsatz von Wasserpistolen.

  19. Member

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von durga Beitrag anzeigen
    Ich meinte uncool nicht nach außen, darüber hab ich jetzt überhaupt nicht nachgedacht. Uncool war mein Euphemismus für bedrückend, beängstigend und frustrierend, so Gefühle, die man vielleicht hat, wenn man noch nicht mal mit der Schule fertig ist, und schon darüber nachdenken muss, wie lange man die Eltern noch so richtig alleine lassen kann, ob man nicht einfach wirklich nur die Uni in der Nachbarstadt angeben sollte, auch wenn die in 500 oder 900km Entfernung eigentlich viel besser wäre, wann man wohl anfangen muss, so richtig tatkräftig und regelmäßig zu unterstützen. Ob man es den Eltern zumuten kann, sich so mit ihnen zu fetzen, wie einem manchmal eigentlich ist, man aber manchmal das Gefühl hat, sie mit den eigenen Emotionen schon richtig umzuhauen, dass sie dem nicht mehr genug entgegen zusetzen haben.
    Hm aber ich glaube, das ist alles sehr individuell und Alter ist vielleicht nicht die einzige Variable, die da reinspielt. Ich stelle mir bspw. jüngere Eltern vor, die aber psychisch labil oder psychisch krank sind, wo vielleicht ähnliche Emotionen aufkommen können, ganz unabhängig vom Alter.
    Meine Eltern, v.a. mein Vater, sind auch etwas älter (meine Mutter war 34 bei meiner Geburt, mein Vater 43), aber ich habe mir als Jugendliche/junge Erwachsene nie Gedanken darüber gemacht, ob ich sie alleine lassen kann, ob es okay ist, weit weg zu ziehen, oder ob sie einen ordentlichen Krach aushalten.
    Jüngere Eltern habe ich mir eher aus anderen Gründen manchmal gewünscht, aber vielleicht war es auch eher ein Wunsch nach anderen Eltern.
    Und ich denke, man hat ja auch vieles als Mutter oder als Eltern selbst in der Hand: Wie sehr Kinder das Gefühl bekommen, verantwortlich für einen zu sein, einen nicht alleine lassen oder einem nicht zu viel zumuten zu können oder gar in der Nähe wohnen bleiben zu müssen, das kann man ja durchaus durch sein eigenes Verhalten und seine eigene Planung mitgestalten und ich glaube, diese Faktoren wiegen schwerer als das Alter ansich.
    and maybe it's time to live

  20. V.I.P.

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Klar kann man das mit bestimmten Erkrankungen o.ä. früher haben. Aber alt werden halt alle, die nicht vorher sterben, nicht alle im selben Tempo, aber das ist absehbar. Und es gibt ja hier auch einen Thread zu älterwerdenden Eltern und Wohnortwahl, auch wenn die Eltern das nicht verlangen oder erwarten, ist es für viele offenbar eine relevante Frage.
    Ich weiß nicht, wann/wie weit mich das abhalten würde

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