Antworten
Seite 4 von 7 ErsteErste ... 23456 ... LetzteLetzte
Ergebnis 61 bis 80 von 124
  1. Member

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    meine eltern waren 42 (mama) und 51 (papa) bei meiner geburt das fand ich als kind ein bisschen seltsam ("deine eltern sind so alt wie mein opa"!), aber so richtig gestört hat es mich nicht. sie waren aber immer sehr junggeblieben - meine mutter wirkt überhaupt null wie 70, sondern wie höchstens anfang 60, und vom lebens...gefühl(?) her ist sie gefühlt auf mitte 50 stehen geblieben. aber sie wird tatsächlich nicht jünger, da kommen langsam schon so einige sachen zusammen. mein vater ist 81 und dafür auch noch auf eine art körperlich beeindruckend jung geblieben, aber das ist aus diversen anderen gründen sowieso nochmal eine ganz andere geschichte.

    42 war als geburtsalter damals ziemlich unvorstellbar und meiner mutter wurde auch von mehreren ärzten sehr nachdrücklich zur abtreibung geraten (allerdings nicht in deutschland), sie hatte aber wohl eine traumhaft unkomplizierte schwangerschaft.

    ich finde die vorstellung ihre älterwerdens bzw ihres todes auf gewisse weise belastend, aber ich empfinde es jetzt auch nicht als wahnsinnig unfair als schicksal (da noch eher, dass ich einzelkind bin und niemanden habe, um die sorge/bürde da zu teilen).

    ich habe gleichzeitig von meiner mutter es so vorgelebt bekommen, dass sie ein wahnsinnig erfülltes leben vor mir hatte, das mit kind so nicht möglich gewesen wäre, und danach komplett in ihrer mutterrolle aufgegangen ist - oder es zumindest wäre, wenn andere umstände nicht dazugekommen wären. ich wollte als kind zwar immer jüngere eltern haben und vor allem auch eine jüngere mutter sein, aber an sich hält mich dieses vorbild davon ab, mir sorgen zu machen, falls es doch ende 30/anfang 40 werden sollte - fruchtbarkeit mal vorausgesetzt.
    miss almost, miss maybe, miss halfway

  2. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    was gibt es denn so konkret an möglichkeiten?

    (uni)bücherverkauf


    .die tradition des samstagskuchens muss wiederbelebt werden.


  3. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von nightscape Beitrag anzeigen
    was gibt es denn so konkret an möglichkeiten?
    befruchtung mit spendesamen im ausland (in dänemark geht das, meine ich)
    es gibt onlinebörsen, wo man co-parenting-partner oder samenspender suchen kann

  4. Newbie

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von nightscape Beitrag anzeigen
    was gibt es denn so konkret an möglichkeiten?
    Ich habe mich noch nicht ernsthaft damit auseiandergesetzt. Habe mir jetzt vorgenommen, mich Ende des Jahres zumindest mal über Social Freezing zu informieren.

  5. Member

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Kinderwunsch: Mit 40 machen wir dann (k)ein Kind - Gesellschaft - Süddeutsche.de

    Ähnliches wurde auch letzte Woche bei "Hart aber fair" diskutiert. Ich kann damit überhaupt nicht umgehen. Wie geht es euch damit?

  6. Member

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Was meinst du denn genau, also womit kannst du nicht umgehen?

  7. Member

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Mir wird mehr und mehr bewusst, dass selbst mit einem passenden Partner mein Kinderwunsch vllt. unerfüllt bleibt. Ich habe auch immer gedacht, dass ich bis 40 wohl auf jeden Fall noch Zeit haben werde, aber nun fühle ich mich mit 34 schon gewaltig unter Druck gesetzt.

  8. Regular Client

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Ich hab nur den Anfang des Artikels gelesen und das hat mir schon gereicht. Wird mal wieder so getan, als wären die Frauen, die sich unbedingt noch selbst verwirklichen müssen und aus lauter Bequemlichkeit keine Kinder kriegen wollen, das Problem.
    Was die Rolle der Männer dabei ist, wird mal wieder ausgeblendet.

    Naja, da spricht jetzt aktuell auch der Frust aus mir, die ich mit 33 grad verlassen wurde. Auslöser: mein Kinderwunsch.

    Aber ist ja schon so, dass es bei dem Thema fast immer um berufstätige Frauen geht, die das Kinderkriegen mutwillig nach hinten verschieben...

    Wie auch immer, ich hab das Thema erstmal abgehakt für mich. Hab keine Lust, jetzt verzweifelt nach nem Erzeuger zu suchen. Entweder es ergibt sich noch was oder ich schau, dass ich mein Leben auch ohne Kinder gestalte.

  9. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Geht es nicht, es geht um was anderes.
    Es geht vor allem darum, dass Frauen suggeriert wird, und sie das auch denken, der Kinderwunsch wäre ewig aufschiebbar.
    Genau um diesen gesellschaftlichen Druck, erst mal tausend Sachen vorher zu machen und dann mit 40 in der Kinderwunschklinik aufzuschlagen, mit dem festen Glauben, die kriegen das hin.

    Da kann man ruhig mal drüber reden.




    Es tut mir übrigens leid, dass bei dir die Situation gerade so ist.

  10. Newbie

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Danke für den Artikel, Akinna! Ich werde ihn später in Ruhe lesen.

    Bei mir ist es ja so, dass ich insgesamt doch ziemlich ambivalent in Bezug auf das Thema "eigene Kinder" bin. Klar, als ich den Thread hier eröffnet habe, hat logischerweise gerade die eine Seite überwogen, aber grundsätzlich bin ich doch eher unentschlossen als dass ich das Gefühl habe, unbedingt Kinder zu wollen.
    Wenn ich schlecht drauf bin, denke ich, ich könnte beide Lebensentwürfe (also keine Kinder oder Kinder) bereuen. Meistens habe ich aber zum Glück das Gefühl, dass ich sowohl mit als auch ohne Kinder ein erfülltes Leben führen könnte. Dennoch habe ich Angst vor dem Zeitpunkt, an dem ich diesbezüglich nicht mehr die Wahl habe.

  11. Member

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Ich komme mir so blöd vor, weil ich irgendwie so blauäugig durch die Welt spaziert bin. Mir war schon bewusst, dass es mit zunehmendem Alter schwieriger wird, aber dass die Fruchtbarkeit dann doch so rapide abnimmt - nein, das hätte ich nicht gedacht.

  12. Regular Client

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Geht es nicht, es geht um was anderes.
    Es geht vor allem darum, dass Frauen suggeriert wird, und sie das auch denken, der Kinderwunsch wäre ewig aufschiebbar.
    Genau um diesen gesellschaftlichen Druck, erst mal tausend Sachen vorher zu machen und dann mit 40 in der Kinderwunschklinik aufzuschlagen, mit dem festen Glauben, die kriegen das hin.

    Da kann man ruhig mal drüber reden.
    Hab den Artikel dann trotzdem gelesen und stimmt, darum geht's auch.

    Und darüber reden kann man natürlich. Nur erlebe ich das eigentlich überhaupt nicht so. Kenne keine Frauen, die das Thema so angehen. Was natürlich nicht heißt, dass es das nicht gibt...

    Es sei denn, Studium abschließen und ein paar Jahre gearbeitet haben, gilt schon als “Aufschieben“. Sehe ich halt als sinnvolle Altersvorsorge und da ich sehr lang studiert hab, war ich eben schon über 30, als diese Situation eintraf.

    Und wie man sieht, hab ich leider bei solchen Diskussionen oft das Bedürfnis, mich zu rechtfertigen.

    Ich frag mich halt, was es in meinem Leben geändert hätte, wäre dieses Thema (noch) öfter kommuniziert worden. Ich denke: nichts.

  13. Regular Client

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von Casablancaa Beitrag anzeigen
    Bei mir ist es ja so, dass ich insgesamt doch ziemlich ambivalent in Bezug auf das Thema "eigene Kinder" bin.

    Dennoch habe ich Angst vor dem Zeitpunkt, an dem ich diesbezüglich nicht mehr die Wahl habe.
    So geht es mir auch.


    Weiß nicht, ob das hier im Thread schon diskutiert wurde, aber irgendjemand hat hier im Forum mal folgenden Artikel Später Kinderwunsch: Die biologische Uhr anhalten |*ZEIT ONLINE verlinkt und seither denke ich öfters darüber nach, ob das für mich in Frage käme. Hat sich hier schon mal jemand intensiver damit beschäftigt? Da steht ja zB. auch, dass die Idealpatientin Anfang 30 ist, aber irgendwie sträubt sich in mir alles mich in diesem Alter so einer Tortur zu unterziehen...

  14. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Klar ist studieren und arbeiten gehen aus biologischer Sicht "aufschieben".

    Unsere Körper weiß halt noch nicht, dass wir heute so leben. Da kann auch die Gesellschaft nichts für.

    Man muss auch ganz ehrlich sagen, der "Luxus" sich bis Mitte/Ende Zwanzig ausbilden zu lassen, ist nur einem kleinen Teil der Weltbevölkerung vergönnt. Selbst als Menschenrasse, läuft aus biologischer Sicht alles richtig.

    Ich weiss, dass der pragmatische Ansatz bei diesem emotionalen Thema irgendwie unangebracht ist und eigentlich sollte ich mich an der Diskussion gar nicht beteiligen, aber mir war mal wichtig was dazu zu sagen.

  15. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von das hotel Beitrag anzeigen
    Ich frag mich halt, was es in meinem Leben geändert hätte, wäre dieses Thema (noch) öfter kommuniziert worden. Ich denke: nichts.
    Mir war die biologische Realität schon lange vor Beginn meines Medizinstudiums vor sechs Jahren glasklar. Ein Partner ist mir daraus halt auch nicht erwachsen. Wenn Leute, die offenbar keine fünf Minuten über VERSCHIEDENE Gründe für ungewollte Kinderlosigkeit mit 35+ nachgedacht haben, darüber groß schreiben oder reden, nehm ich das nicht ernst und ärger mich oft nicht mal darüber, wenn es nicht zu penetrant daher kommt.
    Ich frag mich auch echt, wie man NOCH mehr darüber reden könnte in der Gesellschaft. Was bei jeder davon ankommt, ist wohl durch verschiedene Faktoren bestimmt...

  16. Addict

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von Casablancaa Beitrag anzeigen
    Bei mir ist es ja so, dass ich insgesamt doch ziemlich ambivalent in Bezug auf das Thema "eigene Kinder" bin. Klar, als ich den Thread hier eröffnet habe, hat logischerweise gerade die eine Seite überwogen, aber grundsätzlich bin ich doch eher unentschlossen als dass ich das Gefühl habe, unbedingt Kinder zu wollen.
    Wenn ich schlecht drauf bin, denke ich, ich könnte beide Lebensentwürfe (also keine Kinder oder Kinder) bereuen. Meistens habe ich aber zum Glück das Gefühl, dass ich sowohl mit als auch ohne Kinder ein erfülltes Leben führen könnte. Dennoch habe ich Angst vor dem Zeitpunkt, an dem ich diesbezüglich nicht mehr die Wahl habe.
    Ganz genauso gehts mir auch. Ich bin ebenfalls extrem ambivalent bezüglich des Kinderthemas und habe auch Angst davor, meine Entscheidung (egal ob für oder gegen Kind(er)) irgendwann zu bereuen. Zudem finde ich halt auch, dass die grundsätzliche Frage ja auch schon Entscheidungen beeinflusst, die lange vor dem eigentlichen Entschluss, eine Schwangerschaft gezielt anzuvisieren, getroffen werden.
    Ich wüsste z.B. wirklich einfach nicht, was ich machen soll, wenn ich mal wieder jemanden kennenlerne und dann relativ am Anfang die Frage aufkommt, ob man grundsätzlich Kinder will oder nicht und davon dann auch die Entscheidung pro oder contra gemeinsamer Beziehung abhängt. Also wenn das ein Mann wäre, der klar welche will oder eben definitiv keine will und von mir ebenfalls eine klare Ansage braucht, säße ich echt in der Zwickmühle.

    Ich hatte hier irgendwo mal eine längere Pro-/Contra-Liste gepostet, in der ich einige für mich relevante Aspekte näher beleuchtet habe, daher will ich das jetzt nicht alles wiederholen. Aber ich befürchte halt echt, dass aufgrund meiner persönlichen Umstände die Entscheidung pro Kinder möglicherweise ein wirklich schlimmer Fehler sein könnte. Also ich habe die ernsthafte Sorge, dass ich mich damit selbst in eine Situation befördern würde, in der ich absolut keine Möglichkeit mehr hätte, meinen elementaren Bedürfnissen gerecht zu werden. Und das wäre für mich nicht nur einfach irgendwie blöd und temporär entbehrungsreich, sondern würde ziemlich sicher dazu führen, dass es mir psychisch wieder richtig schlecht ginge. Leider bin ich extrem sensibel und insgesamt (noch) nicht sonderlich stabil und die typischen Belastungen, die sich im Alltag als Mutter ergeben, sind genau die Dinge, auf die ich besonders empfindlich reagiere.
    Hinzu kommt, dass jetzt eigentlich zum ersten Mal in meinem Leben eine Phase anbricht, in der ich mich ganz auf meine Bedürfnisse konzentrieren kann/will. Meine 20er waren leider nicht wirklich schön und ich hab generell schon sehr viel Scheiße erlebt und irgendwie noch nie eine Zeit gehabt, in der es mir gut ging und ich einfach unbeschwert mein Leben gelebt und genossen habe. Dabei habe ich sehr viele Ideen und Träume und Ziele.
    Die letzten 10 Jahre habe ich beinahe vollständig an meine Depressionen und andere Probleme verloren und mich in destruktiven Beziehungen abgekämpft. Von der Zeit davor brauchen wir gar nicht erst sprechen. Irgendwie widerstrebt es mir, mich jetzt, wo meine viele Arbeit endlich allmählich ein paar Früchte trägt und ich diese schwierige Phase meines Lebens hoffentlich abschließen kann, wiedermal komplett den Bedürfnissen eines anderen Menschen unterzuordnen. Irgendwann sollte es in meinem Leben ja auch mal um mich gehen dürfen - und das nicht erst im Rentenalter. Apropos Rente: Beruflich stehe ich auch noch ganz am Anfang bzw. habe ich noch nicht mal richtig angefangen.
    Ich hab halt echt das Gefühl, 10 Jahre verloren zu haben und erst jetzt vieles von dem machen zu können, was andere in ihren 20ern machen. Ich hab noch einen weiten Weg vor mir und ob und wann ich da Kinder unterbringen kann, weiß ich echt nicht und finde das sehr schwierig.

  17. Regular Client

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Oh Tethys, in deinem Text erkenne ich mich zum Großteil wieder. Mir geht es sehr ähnlich und ich hab definitiv einiges nach- und aufzuholen, bevor ich mich für ein Kind bereit fühlen würde. Aus diesem Grund sehe ich mich auch eher als "späte Mutter", aber ob ein Kinderwunsch dann mit Ende Dreißig oder vielleicht auch erst Anfang Vierzig zu realisieren ist, weiß man halt vorher nicht (der Artikel oben macht ja auch nicht gerade Mut).

  18. Addict

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von _____ Beitrag anzeigen
    Oh Tethys, in deinem Text erkenne ich mich zum Großteil wieder. Mir geht es sehr ähnlich und ich hab definitiv einiges nach- und aufzuholen, bevor ich mich für ein Kind bereit fühlen würde. Aus diesem Grund sehe ich mich auch eher als "späte Mutter", aber ob ein Kinderwunsch dann mit Ende Dreißig oder vielleicht auch erst Anfang Vierzig zu realisieren ist, weiß man halt vorher nicht (der Artikel oben macht ja auch nicht gerade Mut).

    Bist du dir denn sicher, dass du es "später" (also Ende 30, Anfang 40) wollen würdest (sofern es dann biologisch klappt)?
    Mir gehts auch so, dass für mich -wenn überhaupt- nur eine späte Mutterschaft in Frage käme, aber es wäre natürlich schlimm, wenn ich es dann wirklich richtig wollen würde, es aber nicht mehr ginge.
    Ich habe echt Angst vor dem Moment, in dem es nicht mehr geht und ich es bereue, nicht früher ein Kind bekommen zu haben. Aber genauso habe ich extreme Angst davor, mich dafür zu entscheiden und dann tritt all das ein, was mir schon vorher bewusst war, nur dass ich die Entscheidung dann nicht mehr revidieren kann.

    Grundsätzlich wäre ein Kind für mich niemals ein Solo-Projekt, sondern ginge nur mit einem Partner zusammen, der das selbst richtig will und sich wirklich reinhängt und auch einen Großteil der alltäglichen Last trägt und mich im besten Fall auch immer mal temporär komplett entlastet, sodass ich mal durchschnaufen kann. Aber naja, wie realistisch und verlässlich ist das schon bzw. wieviel Unterschied würde es wirklich machen. Man kann vieles planen, die Umsetzbarkeit in der Praxis ist aber immer noch mal eine andere Frage und die zeigt sich erst, wenn die Situation konkret eingetreten ist.

    Grad denke ich, dass ich es eher lassen sollte.

  19. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Wie geht ihr denn mit dem Gedanken um, dass ein potentielles Kind vielleicht mehr Zeit und Pflege braucht, als geplant?
    Heißt wenn eine Krankheit oder Behinderung vorliegt.

  20. Regular Client

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Klar ist studieren und arbeiten gehen aus biologischer Sicht "aufschieben".

    Unsere Körper weiß halt noch nicht, dass wir heute so leben. Da kann auch die Gesellschaft nichts für.

    Man muss auch ganz ehrlich sagen, der "Luxus" sich bis Mitte/Ende Zwanzig ausbilden zu lassen, ist nur einem kleinen Teil der Weltbevölkerung vergönnt. Selbst als Menschenrasse, läuft aus biologischer Sicht alles richtig.

    Ich weiss, dass der pragmatische Ansatz bei diesem emotionalen Thema irgendwie unangebracht ist und eigentlich sollte ich mich an der Diskussion gar nicht beteiligen, aber mir war mal wichtig was dazu zu sagen.
    Naja, was heißt pragmatisch... Was wäre denn die pragmatische Vorgehensweise? Mit Anfang 20 ein Kind kriegen, mit dem erstbesten Partner (der das ja auch wollen muss), auch wenn man sich null bereit für ein Kind fühlt?

    Ich habe erst mit Ende 20, Anfang 30 erstmalig einen Kinderwunsch verspürt. Da war ich aber erst frisch mit meinen Freund zusammen, ich noch am studieren, er mit schlecht bezahltem, ihn unglücklich machenden Job. Ich weiß nicht, in so einer Situation ein Kind zu machen, finde ich eigentlich nicht pragmatisch, sondern dämlich. Kann natürlich trotzdem gut gehen, aber das Risiko war es mir nicht wert und ich finde es blöd, wenn einem wegen solcher Entscheidungen indirekt vorgeworfen wird, man wäre naiv und egoistisch.

    Damit meine ich jetzt in erster Linie den Artikel, nicht dich.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •