Antworten
Seite 5 von 7 ErsteErste ... 34567 LetzteLetzte
Ergebnis 81 bis 100 von 124
  1. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Deswegen hab ich geschrieben "Ansatz" und nicht "Vorgehensweise".

    Ich finde man sollte aus dem emotionalen zurücktreten und verstehen, dass es hier nicht um Vorwurf geht, speziell in dem Artikel nicht. Wenn es einen Vorwurf gibt, dann gegen die Erwartungshaltung der "späten" Mütter (doofes Wort).

    Und egoistisch ist Kinderkriegen immer, genauso wie keine Kinder kriegen - also passt der Vorwurf nicht.

  2. Member

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Kennt ihr viele Paare, die ungewollt kinderlos geblieben sind? In meinem privaten Umfeld kommt das fast gar nicht vor... Entweder haben die Paare Kinder oder sie haben sich bewusst dagegen entschieden.
    Vllt. will ich mir auch einfach einreden, dass in dem Artikel auch sehr viel Panikmache steckt?!

  3. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von akinna* Beitrag anzeigen
    Kennt ihr viele Paare, die ungewollt kinderlos geblieben sind? In meinem privaten Umfeld kommt das fast gar nicht vor... Entweder haben die Paare Kinder oder sie haben sich bewusst dagegen entschieden.
    Vllt. will ich mir auch einfach einreden, dass in dem Artikel auch sehr viel Panikmache steckt?!
    Ich weiß nicht, ob man das einfach nicht erfährt. Jemand enges kenne ich zumindest nicht. Nur bei einer Freundin, die erst mit 35 angefangen hatte, dass sie zwei Fehlgeburten hatte bevor es geklappt hat.

    Gefühlt entstehen massig Kinder in meinem Umfeld, jeder scheint schwanger zu sein.

    Deshalb, keine Ahnung.

    Aber noch mal, ich finde das ist nicht die Aussage dieses Artikels.

  4. Ureinwohnerin

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Ich lese den Artikel als Warnung davor, zu leichtfertig zu glauben, dass man noch viel Zeit hätte und insbesondere als Warnung vor einer Industrie, die viel Geld mit Paaren mit Kinderwunsch verdient und daher nur zu gern suggeriert, dass man da problemlos nachhelfen kann. Was ja anscheinend leider bei der Mehrheit, die dort aufschlägt, nicht so ist.

    Ich bin vermutlich noch zu jung für einen Bekanntenkreis, der keine Kinder mehr bekommen kann, aber es wohl mal gekonnt hätte. Eine Bekannte von mir aber ist 39 und hat gerade ihr erstes Kind auf natürlichem Weg bekommen. Sie hat erzählt, dass sie doppelt erleichtert ist, dass es einfach so geklappt hat, weil in ihrem ähnlich alten Freundeskreis Kinder erst seit kurzer Zeit ein Thema sind und da durchaus einige jetzt Probleme haben. Generell glaube ich leider nicht, dass der Artikel "Panikmache" ist, was aber natürlich über deine individuellen Chancen nichts aussagt, akinna.

  5. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Im Freundeskreis meiner Eltern gibt es zwei kinderlose Paare, bei einem weiß ich, dass das absolut nicht so gewünscht war. Mein gleichaltriger Freundeskreis ist offenbar sehr fruchtbar, alle, die meines Wissens Kinder wollen (und manche auch schon, die noch keine wollten), haben welche, bei einem Paar (sie 30, er 28) hat es n Jahr gedauert, das hat sie schon ziemlich fertig gemacht. Von Frühabgängen weiß ich nichts, was ja eher für Diskretion spricht, ich weiß von einer Bekannten die mit Anfang 30 in ihrer ersten Schwangerschaft zur Halbzeit ihr Kind verloren hat, in der zweiten ist sie da jetzt glaub ich schon drüber.
    Ansonsten kenn ich zwei Paare Anfang 40, die ungewollt kinderlos sind, eins auch mit dem ganzen Programm der Fertilitätsmedizinmühle, nachdem sie sich daran halbwegs arm gemacht haben und fast ihre Ehe ruiniert hätten, haben sie es aufgegeben, was immer noch eine Last ist.

    Statistik sagt nie was über den Einzelfall. Die Realität ist 0 oder 1, die Statistik idR nicht.

    Wenn ich einen Partner hätte und noch Kinderwunsch bestünde (kann mir gut vorstellen, dass ich den mit 40 nicht mehr habe, insgesamt ist die Tendenz über die letzten 18 Jahre doch ziemlich abnehmend), würde mich das erhöhte Risiko nicht abhalten, jedes Kind kann unter der Geburt einen hypoxischen Hirnschaden erleiden, jeder kann Unfälle haben oder schwer erkranken und mir nichts, dir nichts zum Pflegefall werden. Das ist nichts, was man aus seinem Leben mit Sicherheit ausschließen kann. Hätte ich die Wahl gehabt zwischen einem Kind mit 30 und einem Kind mit 40, hätte ich das mit 30 gewählt, die Wahl hatte ich aber nicht. Wenn ich mit 40 erstmals einen passenden Partner habe und vor der Wahl stehe, ein Kind mit 40 (versuchen) oder kein Kind, ist das ja ne völlig andere Frage, als die, was in einer idealen Welt am besten wäre.

  6. Addict

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Wie geht ihr denn mit dem Gedanken um, dass ein potentielles Kind vielleicht mehr Zeit und Pflege braucht, als geplant?
    Heißt wenn eine Krankheit oder Behinderung vorliegt.
    Tja, das ist auch so ein Punkt, der mir Sorge macht. Ehrlich gesagt würde ich eine solche Situation vermeiden wollen, da ich mir sicher bin, dass mich schon ein gesundes/"uneingeschränktes" Kind an meine Grenzen bringen würde. Ich habe und hatte auch echt schon genug Herausforderungen in meinem Leben und brauche irgendwie nicht immer von allem die schwierigste Variante.
    Das klingt jetzt vermutlich total gemein, das ist aber nicht meine Absicht. Es ist auch nicht so, als würde ich ein behindertes Kind "ablehnen", weil es behindert wäre, sondern es geht mir hierbei nur um eine realistische Einschätzung meiner eigenen Belastbarkeit. (Wobei ich an sich eigentlich schon sehr belastbar bin, aber mir gehts dabei halt nicht gut und ich möchte aber, dass es mir den Rest meines Lebens möglichst gut geht.)

    Edit: Es kommt dabei aber natürlich auch extrem auf die genaue Art der Behinderung an.
    Geändert von Tethys (29.03.2017 um 19:11 Uhr)

  7. Addict

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    durga, darf ich dich fragen, warum dein Kinderwunsch so abgenommen hat?
    Ich kann mich an frühere Beiträge von dir erinnern, in denen du einen starken Kinderwunsch geäußert hast - wie kam es zu dem Wandel? Natürlich nur, wenn du das beantworten magst.

  8. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Insofern das ja primär was emotionales ist, kann ich das nicht komplett beantworten, aber ein Punkt ist der Zustand der Welt, v.a. der ökologische, ich denk, dass es zu Lebzeiten unserer Kinder soweit sein wird, dass auch der globale Norden, der das alles großteils verbockt hat, richtig am Arsch sein wird. Trotzdem kann man die Jahrzehnte davor natürlich noch ein schönes Leben haben, insofern ist das für mich kein absoluter Vetogrund. Hier stehen ein paar Sachen in die Richtung http://conceivablefuture.org/
    Ich denk, ich wär ne ganz gute Mutter, aber ich hab schon ziemlich hohe (tendenziell traditionell "männliche") Ansprüche an die Umstände, unter denen ich Kinder kriegen würde, anders hab ich dazu keine Lust. Diese entwickeln sich über die realistische Einschätzung der möglichen beruflichen und Lebenssituationen, die mit der Zeit ausreift.

  9. Member

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Wenn ich mit 40 erstmals einen passenden Partner habe und vor der Wahl stehe, ein Kind mit 40 (versuchen) oder kein Kind, ist das ja ne völlig andere Frage, als die, was in einer idealen Welt am besten wäre.
    So sehe ich das auch, Durga.

  10. Member

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    @Tethys
    Und das wäre für mich nicht nur einfach irgendwie blöd und temporär entbehrungsreich, sondern würde ziemlich sicher dazu führen, dass es mir psychisch wieder richtig schlecht ginge. Leider bin ich extrem sensibel und insgesamt (noch) nicht sonderlich stabil und die typischen Belastungen, die sich im Alltag als Mutter ergeben, sind genau die Dinge, auf die ich besonders empfindlich reagiere.
    Ich würde Dir gern etwas Mut machen. Hatte auch viele Bedenken und am Anfang der Schwangerschaft kam tatsächlich meine (vor 10 Jahren therapierte und zwischenzeitlich überwundene) Depression wieder hoch. Ich durfte dagegen Cipralex nehmen und nach der 20. Woche war dann alles normal und ich konnte es wieder absetzen. Seit der Geburt geht es mir (von Schlafmangel mal abgesehen) richtig gut. Es ist nicht zu unterschätzen wieviel einem das psychisch gibt, dass ein kleiner Mensch so vertrauensvoll zu einem aufschaut und an einen glaubt. Also es ist möglicherweise eine Einzelmeinung, aber ein Kind kann auch stabilisierend wirken.

  11. Regular Client

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von akinna* Beitrag anzeigen
    Kennt ihr viele Paare, die ungewollt kinderlos geblieben sind? In meinem privaten Umfeld kommt das fast gar nicht vor... Entweder haben die Paare Kinder oder sie haben sich bewusst dagegen entschieden.
    Vllt. will ich mir auch einfach einreden, dass in dem Artikel auch sehr viel Panikmache steckt?!
    Im engeren Umfeld drei - von denen zwei inzwischen Kinder haben, einmal nach drei und einmal nach fünf Jahren - beide nicht auf "natürlichem" Weg. Eines versucht es noch, bisher erfolglos. Und die älteste der Frauen ist jetzt 34....

    Ich glaube nicht, dass da gerne darüber gesprochen wird. Man muss sich schon sehr vertrauen und eng befreundet / verwandt sein, denke ich. Wenn eine Frau z.B. vier Jahre nach der Hochzeit schwanger wird, weiß man doch nicht ob sie es drei Monate probiert haben oder drei Jahre. Oder ob es ganz natürlich war, oder hormonell unterstützt oder im Reagenzglas. Dem Baby sieht man es ja nicht an.

    Ich glaube also nicht, dass man dazu wirklich sichere Aussagen treffen kann, auch und gerade im privaten Umfeld.

    Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.

  12. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    In meinem Umfeld sind zwar viele verheiratet, aber viele Eltern auch nicht, das sagt also schon mal eh nichts, mein Umfeld ist großteils halt noch so jung, dass viele explizit sagen, erstmal Examen, dann Kinder, muss natürlich nicht stimmen, aber mir fällt gerade kein Paar in meinem Freundeskreis ein, das schon lange zusammen ist und keine Kinder hat und nicht sagt, erstmal Examen, erstmal arbeiten (die beiden Paare sind 24 und 26 und acht Jahre zusammen und 23 und 27 und vier Jahre zusammen, alle vier werden dieses oder nächstes Jahr ihr Studium beenden), alle anderen haben schon Kinder. Die vielen Kinderlosen sind solo oder noch nicht lange in ihren Beziehungen und zu einem beträchtlichen Teil in der Form ungewollt kinderlos, aber halt nicht biologisch.
    Geändert von durga (29.03.2017 um 22:58 Uhr)

  13. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von akinna* Beitrag anzeigen
    Kennt ihr viele Paare, die ungewollt kinderlos geblieben sind? In meinem privaten Umfeld kommt das fast gar nicht vor... Entweder haben die Paare Kinder oder sie haben sich bewusst dagegen entschieden.
    Vllt. will ich mir auch einfach einreden, dass in dem Artikel auch sehr viel Panikmache steckt?!
    ich kenne bewusst 3 Paare die ganz offen damit umgehen ungewollt kinderlos geblieben zu sein.
    [rot]~Auch beim Lachen kann das Herz trauern~[/rot]

  14. Enthusiast

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    In meinem Umfeld gibt es 5 ungewollt kinderlose Paare, die älteste Frau ist aber gerade 34 (Männer teilweise aber deutlich älter), da kann sich ja noch viel tun. Eine von den Frauen hatte vor 3 Jahren eine Fehlgeburt, seitdem ist sie nicht mehr schwanger geworden, bei den anderen weiß ich nicht, ob schonmal eine Schwangerschaft bestand oder nicht. Es macht aber niemand von ihnen ein Geheimnis daraus, dass sie sich Kinder wünschen.

    Edit: Eine Kollegin (40) hat auch keine Kinder (Endometriose).
    Geändert von Highhopes (03.04.2017 um 18:09 Uhr)

  15. Regular Client

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von Tethys Beitrag anzeigen

    Bist du dir denn sicher, dass du es "später" (also Ende 30, Anfang 40) wollen würdest (sofern es dann biologisch klappt)?
    Nein, ganz und gar nicht. Ich weiß nicht, ob ich überhaupt mal an den Punkt komme, an dem ich mir sicher bin ein Kind zu wollen.
    Ansonsten kann ich dir nur in allen Punkten zustimmen. Der Gedanke, dass mir irgendwann die Enscheidung abgenommen wird, ist ganz furchtbar. Aber allein deshalb jetzt ein Kind zu bekommen, weil ich es körperlich (noch) kann, ist natürlich auch keine Option.

  16. Newbie

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Ich krame diesen alten Thread mal wieder hervor.

    Frage an alle, die 2016/ 2017 noch ambivalent waren: Wie geht es Euch heute in Bezug auf das Thema Kinder?

  17. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Nach wie vor kein Partner, werde 36, finde mich eigentlich schon zu alt, würde es aber vermutlich versuchen (also, Stand jetzt, ich will es versuchen, kann mir aber vorstellen, dass ich, wenn ich real die Möglichkeit hätte, dann doch davor zurückschrecke, schätze die Wahrscheinlichkeit so mit 60% pro ich würds versuchen ein), wenn ich in den nächsten zwei, drei Jahren eine entsprechende Beziehung haben sollte. Natürlich mit wachsender Wahrscheinlichkeit auf ein Einzelkind, was ich nie wollte, aber abgesehen davon, dass die Zeit sehr knapp wird, finde ich für mich auch weitere Menschen in die Welt zu setzen, v.a., wenn der Fortpflanzungstrieb halt grundsätzlich einmal umgesetzt wurde und ich ihn mir nicht total versage, schwer zu rechtfertigen.

  18. Stranger

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von Casablancaa Beitrag anzeigen
    Ich krame diesen alten Thread mal wieder hervor.

    Frage an alle, die 2016/ 2017 noch ambivalent waren: Wie geht es Euch heute in Bezug auf das Thema Kinder?
    Würde mich auch interessieren. Habe selbst zwei Söhne (7 und 0) und eine Partnerin, mit der ich seit 2009 zusammen bin und seit zwei Jahren verheiratet.

  19. Regular Client

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von Beyerdynamics Beitrag anzeigen
    Würde mich auch interessieren. Habe selbst zwei Söhne (7 und 0) und eine Partnerin, mit der ich seit 2009 zusammen bin und seit zwei Jahren verheiratet.
    Und das hat jetzt genau was mit dem Thema zu tun?

  20. Enthusiast

    User Info Menu

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner


Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •