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  1. Newbie

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    Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    So einen ähnlichen Thread gab es bestimmt schon mal, aber da ich neu hier bin, nicht in den Untiefen des Forums graben möchte und es ja bestimmt einige gibt, für die das Thema irgendwie aktuell ist, bin ich mal so frei.

    Tja, der Betreff sagt eigentlich schon alles. Ich war lange Zeit sehr ambivalent in Bezug auf die Kinderfrage, aber in den letzten Monaten höre ich in mir doch allmählich ein zartes "Ja". Nun ist es so, dass sehr schwierig für mich ist, einen passenden Partner zu finden. Einerseits hält sich der damit einhergehende Leidensdruck in Grenzen, denn ich fühle mich grundsätzlich sehr wohl alleine und habe ein erfülltes Leben mit vielen Interessen und Projekten. Sicherlich bin ich auch deshalb so wenig kompromissbereit, weil eine Partnerschaft schon sehr gut sein müsste, damit ich sie eher als Bereicherung als als Einschränkung empfinden würde. Langeweile kenne ich nicht, ebenso wenig wie das Gefühl, dass mir an allein verbrachten Tagen die Decke auf den Kopf fällt (ich plane solche Tage sogar immer wieder bewusst ein). Ich lerne auch recht viele Männer kennen, von denen auch immer wieder welche interessiert sind. Wenn das Kinderthema nicht wäre, könnte ich also in aller Ruhe noch zehn Jahre auf Mr. Right warten und würde mich in der Zwischenzeit meines Lebens erfreuen.

    Nun fange ich aber an mit Gedankenspielereien. Eigentlich ist es für mich klar, dass der Kinderwunsch an eine glückliche Partnerschaft gebunden ist, trotzdem merke ich, dass da in manch stiller Stunde plötzlich die Frage auftaucht, ob es eine Option wäre, die Kinder- von der Partnerfrage zu trennen, wie auch immer das konkret aussehen würde. "Einfach mal die Ansprüche runterschrauben" (hinsichtlich potenzieller Partner) klingt naheliegend, aber dass mich jemand berührt, begeistert, Gefühle in mir auslöst, kann ich ja nicht erzwingen. Eine okaye Partnerschaft ohne größere Gefühle einzugehen, damit der Kinderwunsch realisierbar wird, erscheint mir (noch?) zu abwegig. Als vor Kurzem eine ältere, kinderlose Freundin genau das gesagt hat, also dass sie im Nachhinein nicht so lange auf den Traumpartner gewartet hätte, sondern lieber nüchterner an die Partnerwahl rangegangen wäre und dafür heute Kinder hätte, war ich fast schon schockiert, aber mittlerweile frage ich mich, ob ich in ein paar Jahren auch so denke.

    Ich glaube, ich möchte mich hier einfach ein bisschen austauschen. Wie geht Ihr damit um, wenn Ihr Euch einerseits gut vorstellen könntet, Kinder zu haben, andrerseits aber der passende Partner nicht in Sicht ist? Denkt Ihr ernsthaft darüber nach, die Partner- von der Kinderfrage zu trennen und falls ja, inwiefern?

  2. Junior Member

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Also.. für mich ist der Kinderwunsch sehr extrem und leider auch sehr "belastend" durch meine Vorgeschichte.. Ich habe für mich beschlossen, dass ich ein Kind bekommen werde unäbhängig von einem Partner.
    Aber..generell möchte ich das aber schon in einer Partnerschaft. Das schon mein Wunsch und meine Idealvorstellung.
    Ich bin jetzt 30 und hab mir quasi eine circa 5 Jahres Grenze gesetzt... Wenn ich bis 35 in keiner Partnerschaft bin, werde ich anfangen und mich mit Alternativen beschäftigen... Die wären für mich Samenspende aus dem Ausland oder Co-Parenting ... Bis wann ich das dann "aktiv" umsetzten würde ,weiß Ich noch nicht genau...

    Das hört sich jetzt vielleicht albern an, dass ich mich jetzt so schon damit beschäftige ... Aber für mich ist das wichtig, dass ich kein kinderloses Leben führen muss hoffentlich..

  3. Get a life!

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    ich schiebe das noch vor mir her, obwohl ich nicht wirklich zeit dazu habe (bin 36). für mich ist der gedanke, allein ein kind großzuziehen, momentan noch sehr fremd. weil es für mich - ohne wertung, nur für mich persönlich - etwas egoistisches hat. und es als alleinerziehende auch insgesamt nicht so leicht ist.

    ich hoffe im moment noch auf einen partner, aber diese ganzen gedanken, dass ich kinderlos bleibe, machen mir schon sehr angst, ja.

  4. Member

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Ich bin 34 und seit etwa 8,5 Jahren Single.
    Einen Partner und eigene Kinder wünsche ich mir aber sehr und ich bin auch (noch) davon überzeugt, dies eines Tages auch zu haben. Alle anderen Gedanken schiebe ich daher noch ganz weit von mir weg.

  5. Inaktiver User

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Ich will selbst keine Kinder, finde es aber schade, für wie viele der Kinderwunsch automatisch an eine romantische Partnerschaft gekoppelt ist, da ich denke, es gibt zahlreiche Optionen, die nicht minder attraktiv sein müssen, im Gegenteil. Mehr Kreativität und Offenheit für Lebensmodelle abseits klassischer Strukturen könnten einen womöglich bereichern.

  6. Inaktiver User

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von Lucaa Beitrag anzeigen
    ich schiebe das noch vor mir her, obwohl ich nicht wirklich zeit dazu habe (bin 36). für mich ist der gedanke, allein ein kind großzuziehen, momentan noch sehr fremd. weil es für mich - ohne wertung, nur für mich persönlich - etwas egoistisches hat.
    Und bei Paaren ist es weniger egoistisch, weil ...?

  7. Inaktiver User

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich will selbst keine Kinder, finde es aber schade, für wie viele der Kinderwunsch automatisch an eine romantische Partnerschaft gekoppelt ist, da ich denke, es gibt zahlreiche Optionen, die nicht minder attraktiv sein müssen, im Gegenteil. Mehr Kreativität und Offenheit für Lebensmodelle abseits klassischer Strukturen könnten einen womöglich bereichern.
    .

    ja, wobei ich das problem sehe, dass alternative strukturen eben kaum gegeben sind.
    ich fände etwa ein modell, in dem sich mehrere frauen beim großziehen der kinder unterstützen sehr attraktiv. aber unsere gesellschaft ist so auf die heterosexuelle paarbeziehung eingestellt, dass mir die umsetzung so einer idee schwierig erscheint....
    Geändert von Inaktiver User (30.12.2016 um 10:17 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich will selbst keine Kinder, finde es aber schade, für wie viele der Kinderwunsch automatisch an eine romantische Partnerschaft gekoppelt ist, da ich denke, es gibt zahlreiche Optionen, die nicht minder attraktiv sein müssen, im Gegenteil. Mehr Kreativität und Offenheit für Lebensmodelle abseits klassischer Strukturen könnten einen womöglich bereichern.
    !
    Ich bin noch nicht in einem Alter, wo ich mir persönlich Sorgen darüber mache (24). Ich weiß auch noch nicht, ob ich überhaupt Kinder möchte, kann mir aber gut vorstellen, dass meine biologische Uhr eher eine laut tickende ist/ sein wird Deswegen habe ich mir vorgenommen, mich mit Ende 20 über die Möglichkeit zu informieren, Eizellen einfrieren zu lassen.
    Geändert von Inaktiver User (30.12.2016 um 10:22 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Ich finde es vor allem schade, weil früher für Frauen faktisch fast keine Optionen abseits von Ehe und Kindern gegeben waren. Dann wurden neue Optionen erkämpft und dennoch sind so viele Frauen aufgrund der aufgekommenen Idee romantischer Paarbeziehungen als Grundlage von einem Familienkonzept erneut von einem einzigen Mann abhängig.

  10. V.I.P.

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    ich bin 35 und schon so lange single, dass ich nicht damit rechne, in den nächsten jahren den passenden partner für familiengründung zu finden.
    ich könnte mir auch theoretisch vorstellen, ein kind ohne partner zu bekommen, aber ein realistisches szenario dafür habe ich noch nicht gefunden. ich habe keinen besten platonischen freund, der biologischer vater sein könnte. und co-parenting mit einem "fremden" stelle ich mir schwierig vor. ich will mit niemandem darüber streiten müssen, ob z.b. das kind geimpft wird.
    offene samenspende im ausland wäre eine option. aber ich weiß, dass alleinerziehend sein hart ist, und die erste zeit mit neugeborenem selbst zu zweit eine herausforderung. ich habe kein großes netzwerk, meine familie wohnt nicht in der nähe, das ist also keine unterstützung auf die ich setzen könnte.
    und finanziell ist das ganze ja auch kein selbstläufer. mit meinem gehalt kann ich vermutlich auch ein kind versorgen, aber ich wäre gezwungen, nach einem jahr elternzeit wieder zu arbeiten, sonst hätte ich ja gar kein einkommen mehr.

    ich versuche momentan auch, das ganze locker zu nehmen und zu genießen, dass ich völlig selbstbestimmt urlaub mache, nicht aufräume, junkfood esse. aber ich fürchte, dass es mir irgendwann sehr leidtun wird, kinderlos zu sein.

  11. Inaktiver User

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde es vor allem schade, weil früher für Frauen faktisch fast keine Optionen abseits von Ehe und Kindern gegeben waren. Dann wurden neue Optionen erkämpft und dennoch sind so viele Frauen aufgrund der aufgekommenen Idee romantischer Paarbeziehungen als Grundlage von einem Familienkonzept erneut von einem einzigen Mann abhängig.
    Das ist jetzt Deine Interpretation. Wäre es nicht auch eine Möglichkeit, dass die meisten Frauen einfach nicht alleine mit Kind(er) dastehen möchten? Wenn ich sehe wie gestresst die meisten jungen Familie in meinem Umfeld sind, dann glaube ich es wird nicht besser wenn man das alles alleine stemmen muss mit weniger Geld.

  12. Inaktiver User

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist jetzt Deine Interpretation. Wäre es nicht auch eine Möglichkeit, dass die meisten Frauen einfach nicht alleine mit Kind(er) dastehen möchten? Wenn ich sehe wie gestresst die meisten jungen Familie in meinem Umfeld sind, dann glaube ich es wird nicht besser wenn man das alles alleine stemmen muss mit weniger Geld.
    Wo du aus meinen Postings rausliest, eine Frau würde "allein dastehen", wenn sie nicht mit dem Mann eine Familie gründet, in den sie verliebt ist, erschließt sich mir nicht.

  13. Inaktiver User

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Ja eben, es gibt doch X denkbare Möglichkeiten, wie Menschen zusammen Kinder erziehen können.
    Die Idee von Meersalz finde ich zB. auch interessant. Meine Idee wäre da eine Art Frauenhaus, wo man sich gegenseitig unterstützt (abseits einer Notlage). Ich könnte mir zB. auch vorstellen, mit einem schwulen Freund von mir ein Kind zu bekommen (für ihn ist das ganze ja noch schwieriger eigentlich).

    durga, für mich wäre so eine "Teilbindung" auch "nur" eine ausgeweitete Freundschaft. Ich hätte zB. wohl eher Probleme damit, dass diese Art der Familienplanung in der Gesellschaft viele Fragen hervorruft und ich ANgst hätte, mich ständig erklären zu müssen.
    Geändert von Inaktiver User (30.12.2016 um 12:55 Uhr)

  14. Inaktiver User

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wo du aus meinen Postings rausliest, eine Frau würde "allein dastehen", wenn sie nicht mit dem Mann eine Familie gründet, in den sie verliebt ist, erschließt sich mir nicht.
    Bei Dir hab ich das auch gar nirgends raus gelesen. Nur, wie realistisch sind denn all dieses theoretisch denkbaren Alternativmodelle, auch langfristig?

  15. Inaktiver User

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei Dir hab ich das auch gar nirgends raus gelesen. Nur, wie realistisch sind denn all dieses theoretisch denkbaren Alternativmodelle, auch langfristig?
    Was meinst du mit "langfristig realistisch"? Bzw. an welchen Punkten sprichst du ihnen ihre Realisierungsmöglichkeiten ab?

    Es gibt keinen Grund warum die heute übliche Kleinfamilie Norm zu bleiben hat und für viele homosexuelle Menschen mit Kinderwunsch ist sie das übrigens auch gegenwärtig nicht.

    Ich finde es immer lustig, andere Optionen in ein "nicht realisierbar"-Eck zu stellen, wenn ich mir etwa Scheidungsraten von fast 45 Prozent ansehe oder welche Ungleichverhältnisse in vielen heterosexuellen Kleinfamilien gegeben sind. Und ja, klar sind Alternativen nicht "leicht", aber eine Familie ist nie "leicht" - auch nicht eine, die der Norm entspricht. Nur sind wir an deren Schwierigkeiten mehr gewöhnt und können sie daher wohl auch als etwas akzeptieren, mit dem wir uns dann eben zu arrangieren haben.

  16. Member

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... und dennoch sind so viele Frauen aufgrund der aufgekommenen Idee romantischer Paarbeziehungen als Grundlage von einem Familienkonzept erneut von einem einzigen Mann abhängig.
    Ich glaube nicht, dass die aufgekommene Idee romantischer Paarbeziehung der Grund für die Abhängigkeit von einem einzigen Mann ist.

    Es ist nunmal i.d.R. ein Mann an der Kindentstehung beteiligt. Da Kinder den Wunsch nach bzw ein Anrecht auf Kontakt zu diesem Erzeuger haben, sollte es ein zuverlässiger, netter engagierter Mensch mit ähnlichem Weltbild bzw Erziehungsvorstellungen sein. Fürs Kind und für die Mutter weil der Kontakt sonst später echt mühsam wird.

    Ganz arm sollte er nicht sein oder zumindest nicht faul, damit er seinen Teil zur Kinderaufzucht beisteuern kann.

    Und biologisch gesehen paare ich mich gern mit jmd der gute Gene hat (für mich angenehm duftet, gut ausschaut, klug ist - Witzigkeit ist oft ein Indikator).

    Ein einzelner Mann der die o.g. Eigenschaften in sich vereint ist nunmal eine naheliegende Lösung. Romantik braucht es nicht. Eigentlich nichtmals zwangsläufig eine lange Paarbeziehung. Aber die o.g. Eigenschaften sind einer Paarbeziehung auch nicht abträglich. Und wär doch schön wenn es klappt.

    Von vorneherein denn Mann nur zur Zeugung einzuplanen, das geht schon, aber man nimmt dem Kind damit auch etwas.
    Geändert von Pinkmelon (30.12.2016 um 21:10 Uhr)

  17. Get a life!

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und bei Paaren ist es weniger egoistisch, weil ...?

    weil ich als alleinerziehende meinem kind nicht die stabilität geben kann, die ich mit einem partner hätte.
    finanziell und auch zeitlich gesehen.

    ja, es mag andere modelle geben, aber irgendwie geht es ja schon auch noch um mich und meine vorstellung einer familie. und da gehört für mich ein partner dazu, im klassischen sinn. ich will keinen "erzeuger" meines kindes, sondern einen vater.

  18. Get a life!

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    !
    Ich bin noch nicht in einem Alter, wo ich mir persönlich Sorgen darüber mache (24). Ich weiß auch noch nicht, ob ich überhaupt Kinder möchte, kann mir aber gut vorstellen, dass meine biologische Uhr eher eine laut tickende ist/ sein wird Deswegen habe ich mir vorgenommen, mich mit Ende 20 über die Möglichkeit zu informieren, Eizellen einfrieren zu lassen.
    überleg dir das gut. ich hab eine kollegin, die das gemacht hat, weil sie krebs hatte und nach der chemo nicht sicher war, ob sie noch kinder bekommen kann. sie hat wirklich qualen durchgemacht und gesagt, dass sie das freiwillig niemals machen würde.

  19. Inaktiver User

    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    Zitat Zitat von Lucaa Beitrag anzeigen
    weil ich als alleinerziehende meinem kind nicht die stabilität geben kann, die ich mit einem partner hätte.
    finanziell und auch zeitlich gesehen.
    Es bekommen doch nicht nur Paare Wunschkinder, die finanziell und zeitlich abgesichert sind? Oder die ihren Kindern Stabilität geben können? Man versucht es halt nach bestem Gewissen - es wäre auch immer möglich, dass du oder der Vater des Kindes oder beide sterben. Ginge es darum, möglichst viel "Sicherheit" zu bieten, ist eine romantische Paarbeziehung auch keine allzu tolle Ausgangslage.

    Abgesehen davon, kann sich unter herausfordernden Bedingungen für ein Kind zu entscheiden auch ein Ausdruck dessen sei besonders viel in Richtung des Kindes zu investieren, was für mich nicht unbedingt mit "Egoismus" zusammenfällt. Finde es ziemlich anmaßend, einen Kinderwunsch umzusetzen als "egoistisch" zu benennen, ohne nicht konsequent jeden Kinderwunsch so einzuordnen.

  20. Get a life!

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    AW: Mitte dreißig, aufkeimender Kinderwunsch, kein Partner

    ich hab ja auch nicht gesagt, dass sich den schuh jeder anziehen muss.ich hab von mir gesprochen. von niemand anderem. aber ich hab eben gewisse vorstellungen der rahmenbedingungen, die ich für mein kind haben möchte, um ihm hinsichtlich meines sicherheitsbedürfnisses und wohlbefindens eine gute mutter sein zu können. und das will ich auch nicht diskutieren müssen.

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