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  1. Member

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    Sympathie oder mehr...trotz Beziehung

    Hattet ihr schon mal den Eindruck nicht mehr adäquat urteilen zu können darüber, ob ihr eine andere Person einfach freundschaftlich sehr interessant finden könntet (plus attraktiv) oder ihr definitiv verknallt/verliebt seid?
    Die Faktenlage ist die: meine Beziehung besteht seit 8 Jahren. Für mich stagniert sie seit Jahren, weil Heirat und Kinder von ihm hinausgezögert werden (aus beruflichen Gründen). Jetzt geht mir zum ersten Mal in den 8 Jahren ein Kollege nicht aus dem Kopf und es zeigen sich seinerseits Interessen an mir, die ich aber noch nicht recht einordnen kann.
    Früher hatte ich sehr viele männliche (platonische) Freunde und habe dies in den letzten Jahren manchmal vermisst. Jetzt ist da dieser Mann mit dem ich so gerne rede, der sich tiefgründig und interessiert zeigt (überhaupt an seinem Umfeld), zudem finde ich ihn attraktiv. Vielleicht also könnte sich einfach eine Freundschaft entwickeln und meine unerfüllten Wünsche innerhalb der Beziehung suchen einen Ausweg in Form von fremdverliebt...
    Ich bin verwirrt...
    Ähnliche Erfahrungen jemand?

  2. Inaktiver User

    AW: Sympathie oder mehr...trotz Beziehung

    ich hab mich schon mal fremdverliebt und die beziehung dann deswegen beendet. ich konnte allerdings zwischen verliebt und freundschaftlich interessiert unterscheiden, deswegen hilft dir das wahrscheinlich eher nicht weiter.. ich würde an deiner stelle aber das "grundproblem" angehen wollen, nämlich die unzufriedenheit in deiner beziehung. ansonsten wird es vermutlich sehr bald dazu kommen, dass du dich wirklich verliebst. was gibt es für berufliche gründe, die einer heirat entgehenstehen könnten? das verstehe ich nicht.

  3. Member

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    AW: Sympathie oder mehr...trotz Beziehung

    Ja, ich kann nachvollziehen, dass das nicht zu verstehen ist...so richtig ist es wohl nicht zu verstehen.
    Er ist beruflich massiv eingebunden und will eigentlich den Job wechseln, was definitiv nicht einfach ist oder mit Umzug verbunden, was wiederum schwierig ist, weil er seinen kranken Papa aus der Nähe von hier unterstützen möchte...
    Er ist da „speziell“, meint, dass er diese privaten nächsten Schritte erst von einer beruflich gefestigten, ruhigen Base aus gehen kann.
    Naja, Schmetterlinge habe ich schon, vielleicht möchte ich mir das mit der Freundschaft gerne einreden, da mein Gewissen mich plagt.
    Bist du mit der Person zusammengekommen?

  4. Inaktiver User

    AW: Sympathie oder mehr...trotz Beziehung

    ach so. und was sagt er zu deinem wunsch nach heirat und kindern? wie lange soll der zurückstehen?

    ich bin nicht mit der person zusammengekommen, was hart, aber im nachhinein genau richtig war.

  5. Inaktiver User

    AW: Sympathie oder mehr...trotz Beziehung

    Tut dein Freund aktiv etwas dafür, den Job zu wechseln (sich bewerben, sich weiter qualifizieren, ähnliches)? Zur Ausgangsfrage: Ich konnte freundschaftliches Interesse und verlieben nie auseinander halten.

  6. Member

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    AW: Sympathie oder mehr...trotz Beziehung

    Das ist in der Tat ein Knackpunkt, der immer wieder zur Diskussion steht. Im Prinzip leugne ich mich und diesen Wunsch deutlich und ihm zuliebe. Nicht gut, ich weiß😥

  7. Member

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    AW: Sympathie oder mehr...trotz Beziehung

    Auch aus einer Beziehung heraus oder generell?

  8. Get a life!

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    AW: Sympathie oder mehr...trotz Beziehung

    ich finde den gedankengang, dass man etwas außerhalb der beziehung suchen muss, das einem fehlt, extrem schwierig und alarmierend. ich glaube nicht, dass man das auf einer freundschaftlichen ebene halten kann, wenn das etwas ist, das man essentiell braucht. sobald einem das jemand gibt, hängt man doch schon drin. verständlicherweise.

    ich würde echt überlegen, ob die beziehung noch eine zukunft hat.

  9. Member

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    AW: Sympathie oder mehr...trotz Beziehung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Tut dein Freund aktiv etwas dafür, den Job zu wechseln (sich bewerben, sich weiter qualifizieren, ähnliches)? Zur Ausgangsfrage: Ich konnte freundschaftliches Interesse und verlieben nie auseinander halten.
    Er ist eher überqualifiziert und recht spezialisiert. Er schaut schon und berichtet mir immer wieder von jobs, aber eben alle weiter weg. Viel mehr geht bei seinem Wochenpensum nicht. Ich merke wie er leidet und toleriere die Situation wohl daher auch. Er spricht eher davon mal zu kündigen und dann ein paar Monate runterzufahren und sich was neues suchen. Das haben tatsächlich Kollegen von ihm in letzter Zeit auch so gemacht. Seine Belastung ist daher objektivierbar finde ich.

  10. Member

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    AW: Sympathie oder mehr...trotz Beziehung

    Zitat Zitat von Lucaa Beitrag anzeigen
    ich finde den gedankengang, dass man etwas außerhalb der beziehung suchen muss, das einem fehlt, extrem schwierig und alarmierend. ich glaube nicht, dass man das auf einer freundschaftlichen ebene halten kann, wenn das etwas ist, das man essentiell braucht. sobald einem das jemand gibt, hängt man doch schon drin. verständlicherweise.

    ich würde echt überlegen, ob die beziehung noch eine zukunft hat.
    Grundsätzlich gebe ich dir recht...du meinst diese Gespräche, die ich erwähnte? Auf der anderen Seite: ist es nicht auch utopisch, dass eine Person einem alles bieten kann?
    Aber dennoch: ich bin mir des Alarms schon irgendwie bewusst, Schmetterlinge passieren nicht einfach so. Ich bin natürlich aufgrund der Stagnation häufig traurig und frustriert. Dann wieder sehe ich seine Situation und denke: entweder er leugnet seine Emotionen und folgt meinen oder anders herum, falsch und giftig ist eigentlich beides...😢

  11. Inaktiver User

    AW: Sympathie oder mehr...trotz Beziehung

    Zitat Zitat von IrishAngel Beitrag anzeigen
    Auch aus einer Beziehung heraus oder generell?
    wenn du mich meinst: Aus einer Beziehung heraus. Sonst war es mir klar, oder ich hab es als klar interpretiert.

  12. Inaktiver User

    AW: Sympathie oder mehr...trotz Beziehung

    Zitat Zitat von IrishAngel Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich gebe ich dir recht...du meinst diese Gespräche, die ich erwähnte? Auf der anderen Seite: ist es nicht auch utopisch, dass eine Person einem alles bieten kann?
    Aber dennoch: ich bin mir des Alarms schon irgendwie bewusst, Schmetterlinge passieren nicht einfach so. Ich bin natürlich aufgrund der Stagnation häufig traurig und frustriert. Dann wieder sehe ich seine Situation und denke: entweder er leugnet seine Emotionen und folgt meinen oder anders herum, falsch und giftig ist eigentlich beides...��
    Also, im Moment trägst du die Last, nicht er. Er mag mit seiner Jobsituation nicht glücklich sein - das kann aber am Ende auch nur er ändern. D.h. ihr seid beide unglücklich, er kann handeln - du kannst nur zurück stecken oder Schluss machen. Wie wäre es, wenn du ihm ganz deutlich erzählst, wie unglücklich und unzufrieden du wirklich mit der Situation bist (vllt erstmal ohne die Schmetterlinge zu erwähnen, wobei das u.U. eine sehr unterstreichende Wirkung haben könnte, falls die Dringlichkeit deiner Worte nicht so ganz bei ihm ankommen sollte, aber das kannst nur du einschätzen, ob das mehr kaputt machen würde als helfen)?

  13. Member

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    AW: Sympathie oder mehr...trotz Beziehung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie wäre es, wenn du ihm ganz deutlich erzählst, wie unglücklich und unzufrieden du wirklich mit der Situation bist (vllt erstmal ohne die Schmetterlinge zu erwähnen, wobei das u.U. eine sehr unterstreichende Wirkung haben könnte, falls die Dringlichkeit deiner Worte nicht so ganz bei ihm ankommen sollte, aber das kannst nur du einschätzen, ob das mehr kaputt machen würde als helfen)?

    Tatsächlich habe ich ihm bereits in mehreren Gesprächen versucht deutlich zu machen wie es mich belastet. Der Kinderwunsch ist groß und ich ertrage manchmal kaum die ganzen Schwangeren und Babys auf den Straßen.
    Er sagt er verstehe es, wisse darum, auch um den drängenden Faktor Zeit. Eine Konsequenz hatte es bislang nicht.
    Vor ein paar Wochen (da sah ich den anderen noch nicht mit diesem Gefühl) sagte ich auch, dass es soweit eskalieren könnte, dass ich keinen anderen Weg mehr sehe als meine Pläne mit jmd anderem zu verwirklichen. Dies sei ihm klar, ich hätte es ja schon durch die Blume angedeutet (was mir nicht so bewusst war). Wollen würde er das nicht, aber er sieht nicht wie er die Verantwortung jetzt für ein Kind übernehmen soll, wenn er nicht sicher weiß, ob er in den nächsten Monaten noch Job/Lohn haben wird.

  14. Member

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    AW: Sympathie oder mehr...trotz Beziehung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    wenn du mich meinst: Aus einer Beziehung heraus. Sonst war es mir klar, oder ich hab es als klar interpretiert.
    Heißt das, dass es ist dir mehrfach aus einer Beziehung heraus so ergangen ist? Welche Schlüsse hast du gezogen?

  15. Inaktiver User

    AW: Sympathie oder mehr...trotz Beziehung

    Also...

    ich hab mich gefragt: Wenn du heute Abend den perfekten Heiratsantrag von deinem Freund bekämst, genau so, wie du es dir wünschst - würdest du ja sagen? Nein? Bedenkzeit brauchen? Mit welchen Gefühlen? Mit welchen Gedanken?

    Ja, genau, ich hab mich mehrfach verguckt aus bestehenden Beziehungen heraus. In den Situationen habe ich jeweils Schluss gemacht (nach mehr oder weniger langen Zeiten des "Herumdoktorns" an den Baustellen, die mir bewusst waren) und bin je nachdem mit dem neuen Mann zusammen gekommen oder auch nicht. Im Rückblick betrachtet ging es nie um den neuen Mann als Mensch, sondern darum, was er als Spiegel darüber ausgesagt hat, was mir in meiner Beziehung zum akuellen Freund gefehlt hat. Und ich würde auch sagen im Nachhinein: Ich hatte immer "Recht" - es war untragbar, länger ohne das jeweils Vermisste auszukommen, und mein jeweiliger Freund hat sich drauf ausgeruht, dass ich meine Bedürfnisse zurück stelle, um selbst nichts verändern zu müssen. (Wahrscheinlich nicht das, was du hören wolltest...?!)

    Und zur Reaktion deines Freundes: Als Eltern teilt man die Verantwortung fürs gemeinsame Kind doch. Wenn er wirklich eine Familie mit dir gründen will, soll er in die Hufe kommen.

  16. Inaktiver User

    AW: Sympathie oder mehr...trotz Beziehung

    Also wenn er das so sagt, dann will er kein Kind.
    Und du musst dir überlegen was das für dich bedeutet.

    Ich halte Zögern inzwischen für ein "ich will nicht", egal ob es um Kinder, Heiraten, Zusammenziehen, irgendwelche anderen Dinge,.... geht.

    Übrigens auch wenn es um einen anderen Job oder Kündigung geht. Wenn man will, dann macht man es und redet nicht nur darüber.


    Und ja, natürlich schaust du dich unterbewusst woanders um und bist empfänglich. Du bist ja in deiner Beziehung auch nicht wirklich glücklich. Verständlicherweise übrigens.

  17. Inaktiver User

    AW: Sympathie oder mehr...trotz Beziehung

    was SarahYasemin sagt. Und ein schlechtes Gewissen bezüglich deiner Gefühle brauchst du wirklich null komma null zu haben!!! zum einen sind Gefühle und Emotionen einfach, wie sie sind. zum anderen helfen sie dir gerade, deine Bedürfnisse nicht länger denen deines Freundes unterzuordnen. Worauf er sich verlässt/verlassen hat, um selbst nichts zu verändern.

  18. Member

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    AW: Sympathie oder mehr...trotz Beziehung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also...

    ich hab mich gefragt: Wenn du heute Abend den perfekten Heiratsantrag von deinem Freund bekämst, genau so, wie du es dir wünschst - würdest du ja sagen? Nein? Bedenkzeit brauchen? Mit welchen Gefühlen? Mit welchen Gedanken?

    Ja, genau, ich hab mich mehrfach verguckt aus bestehenden Beziehungen heraus. In den Situationen habe ich jeweils Schluss gemacht (nach mehr oder weniger langen Zeiten des "Herumdoktorns" an den Baustellen, die mir bewusst waren) und bin je nachdem mit dem neuen Mann zusammen gekommen oder auch nicht. Im Rückblick betrachtet ging es nie um den neuen Mann als Mensch, sondern darum, was er als Spiegel darüber ausgesagt hat, was mir in meiner Beziehung zum akuellen Freund gefehlt hat.
    Und zur Reaktion deines Freundes: Als Eltern teilt man die Verantwortung fürs gemeinsame Kind doch. Wenn er wirklich eine Familie mit dir gründen will, soll er in die Hufe kommen.
    Um so einen ähnlichen Gedanken bin ich gekreist und konnte es mir aktuell wirklich nicht beantworten. Ich möchte wissen, ob beim anderen Interesse besteht. Inwiefern mich das weiterbringt sei mal dahingestellt. Da ist in mir eine große Ambivalenz zwischen der Hoffnung, dass es ihm wie mir geht und der, dass er rein freundschaftlich interessiert ist, so dass ich den Kopf wieder klarkriege.
    Natürlich besteht bei mir eine große Angst vor Veränderung...macht die Problemlösung nicht besser

    Ich kann deine Schilderungen total nachvollziehen. In meinen anderen Beziehungen brauchte es auch immer einen Input von außen um mich zu lösen. Allerdings hatte ich mich von diesen Männern emotional längst entfernt, was beim jetzigen Partner nicht der Fall ist!
    Geändert von IrishAngel (27.05.2018 um 14:32 Uhr)

  19. Member

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    AW: Sympathie oder mehr...trotz Beziehung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also wenn er das so sagt, dann will er kein Kind.
    Und du musst dir überlegen was das für dich bedeutet.

    Ich halte Zögern inzwischen für ein "ich will nicht", egal ob es um Kinder, Heiraten, Zusammenziehen, irgendwelche anderen Dinge,.... geht.

    Übrigens auch wenn es um einen anderen Job oder Kündigung geht. Wenn man will, dann macht man es und redet nicht nur darüber.


    Und ja, natürlich schaust du dich unterbewusst woanders um und bist empfänglich. Du bist ja in deiner Beziehung auch nicht wirklich glücklich. Verständlicherweise übrigens.
    Der Verstand sagt mir auch, dass es nicht verwunderlich ist.
    Ob er mich wirklich bewusst hinhält, in dem Wissen etwas ganz anderes zu wollen. Das glaube ich eigentlich nicht. Will man sich dafür verantwortlich fühlen das jmd das restliche Leben unerfüllten Wünschen nachtrauert?

  20. Inaktiver User

    AW: Sympathie oder mehr...trotz Beziehung

    Ich verstehe, dass du Angst vor Veränderung hast. Und den Umstand, dass eine emotionale/innere Entfernung eine äußerliche Trennung erleichtert (hat), kenne ich von mir auch gut. Genauso wie das Kreisen der Gedanken um den anderen Mann und seine vermeintlichen Absichten/Gefühle.
    Allerdings lenkt das den Fokus vollkommen weg von der großen Frage: Was willst DU? Was willst du FÜR DICH? (und hat den beruhigenden Effekt, zu verschleiern, dass jede von uns selbst für Veränderungen im eigenen Leben verantwortlich ist, also auch absolut fähig, diese Veränderungen zu bewirken.)
    Dein jetziger Freund nimmt dein Unglück in Kauf dafür, seinen Status Quo beizubehalten. Das zu erkennen hat für mich jedenfalls immer für mehr emotionalen Abstand gesorgt Denn du gehst davon aus (im ersten oder zweiten deiner Postings), dass eure Bedürfnisse gleichwertig sind, ihr also als Gemeinschaft und zusammen am Glück von euch beiden interessiert seid. Nur: Dein Freund verhält sich nicht so. Daraus schließe ich, dass ihn seine Bedürfnisse und sein Glück mehr interessieren als deines oder auch "nur" euer gemeinsames.

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