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  1. Member
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    AW: Keine Freunde mehr haben

    Ich kenne das Phänomen auch und leider waren bei mir bei der Arbeit nie passende Leute dabei bzw bin ich wieder umgezogen

    Was ganz gut funktioniert sind Neu-In-Gruppen/Meet-Up etc, da ist zumindest grundsätzlich Interesse/Bedarf/Lust auf neue Kontakte da

  2. Senior Member Avatar von sternejule
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    AW: Keine Freunde mehr haben

    ich kann vieles unterschreiben was ihr sagt - mache aber auch die Erfahrung, dass es unfassbar schwierig ist in bestehende freundesgruppe oder so reinzukommen. oder überhaupt. besonders wenn viele Pärchen darunter sind.
    und Limonadenbaum..dann bist du eben meine Südseepalme

  3. V.I.P. Avatar von Philip
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    AW: Keine Freunde mehr haben

    Zitat Zitat von Lucaa Beitrag anzeigen
    ne, das ist bei mir auch so. aber fakt ist eben auch, dass es im erwachsenenalter schwerer geht. und wenn sich an der situation über mehrere jahre nichts ändert, sprich gleicher wohnort, gleicher (evtl. stressiger) job, keine kinder usw., dann lernt man auch nicht mehr automatisch neue leute kennen. und klar, die kinderthematik holt neue leute in das leben derer, die kinder haben. gleichzeitig zieht es genau diese aber ein stückweit aus dem leben ihrer kinderlosen freunde ab. und wenn du auf der anderen seite bist, hast du gelitten.

    ich hab auch meine sozialen kontakte grade hauptsächlich bei der arbeit. was es mir schwerer macht zu kündigen, obwohl ich mich nicht mehr richtig wohl fühle dort bzgl. der bedingungen. und meine kollegen sind 10+ jahre jünger, d.h. manchmal driften hier die interessen auch etwas auseinander.
    Kann ich komplett nachvollziehen.
    Wobei, verlierst Du denn wirklich gute soziale Kontakte wenn Du die Firma wechselt? Gute Freunde "behält" man doch?!

  4. Member Avatar von sommerlinde
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    AW: Keine Freunde mehr haben

    Zitat Zitat von Jane-Lane Beitrag anzeigen
    Stimmt, das auch. Ich habe auch mit mehreren ehemaligen Freunden brechen müssen. Zudem hab ich einen Freund, den ich einfach nicht mehr frage, weil er eh immer abgesagt hat, weil er arbeiten müsse.

    Ich bin seit über 15 Jahren hier in der Stadt und hatte die meisten Freunde und Bekannte so 2-3 Jahre nach dem Studium. Ist man in irgendeine Kneipe gegangen oder so, waren da immer Menschen, die man kannte. Das ist jetzt nicht mehr unbedingt so.
    was hindert dich daran, in de Kneipe oder bei Konzerten auf andere zuzugehen und Kontakte zu knüpfen?
    Zitat Zitat von Thomas de Maiziere
    Wenn wir wollen, dass Extremismusbekämpfung auch bei denen stattfindet, die schon gefährdet sind, oder halb abgerutscht sind, oder wenn es um Deradikalisierung geht, dann muss man auch mal den schwierigeren Weg probieren, und das heißt, dass man mit Menschen redet, mit denen man sonst vielleicht nicht so gerne reden würde, um eines höheren Ziels willen. Und wo da die Grenze zur Förderung ist, das ist nicht leicht zu bestimmen.

  5. Alter Hase Avatar von SisterDew
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    AW: Keine Freunde mehr haben

    Zitat Zitat von Jane-Lane Beitrag anzeigen
    @sister: Ich habe schon mehrfach gelesen, daß es bei dir eher zäh ist, das tut mir leid, da ich auch immer dachte, in der Stadt in der du bist, geht das einfach und die Menschen sind offen. Ich glaub einfach ab einem gewissen Alter hängt man einfach in seiner Sozialblase fest..
    Ja, offen und nett sind die Leute hier schon, aber auch oberflächlich. Also Gespräche in der Kneipe gehen zb gut, es geht aber bisher bei keinem über den Status Kneipenbekanntschaft hinaus. Bei den meisten habe ich tatsächlich auch den Eindruck, dass sie seit Jahren ihren festen Freundeskreis haben und nicht unbedingt Interesse daran, den zu erweitern und sich noch zusätzliche Verabredungen in den eh schon vollen Terminplan zu packen.
    (Oder ich müsste noch öfter in die Kneipe und präsenter sein, das würde ich aber rein konditionsmäßig nicht lange durchhalten )

    Bei meinem Hobby finde ich es auch sehr schade, weil man da normalerweise sehr schnell Anschluss findet, aber viele sind hier in der Stadt (wesentlich) älter als ich und außer dem Hobby habe ich mit den meisten wenig andere Gemeinsamkeiten.

    Immerhin habe ich mich aber gestern erstmal lose mit einer Bekannten zum Sport verabredet, ich hoffe, daraus wird auch was. Werde diesmal auf jeden Fall auch dranbleiben.
    Geändert von SisterDew (21.08.2018 um 08:47 Uhr)

  6. Junior Member Avatar von wunder
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    AW: Keine Freunde mehr haben

    Hallo, hat sich bei euch seit diesem Thread irgendwas getan, zum Positiven geändert?

    Ich hab ein bisschen Angst, ich komme im Januar zurück in meine Stadt und habe dann da nur noch eine Freundin, und die bleibt dann auch nur noch wenige Monate.

    Dann ist da niemand vertrautes mehr. Ich suche mir zwar auch einen neuen Job und habe freizeitmäßig auch schon Pläne, wohin ich mich wenden will... Aber habe trotzdem etwas Angst, zu vereinsamen..

  7. Addict Avatar von Traumregen
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    AW: Keine Freunde mehr haben

    Der Start ist mit Sicherheit das schwierigste und so vieles laesst sich auch nicht beeinflussen. Man kann in 10 Clubs eintreten und am Ende ist doch niemand dabei, mit dem man auf einer Wellenlaenge liegt oder mit dem es zeitlich/lebensabschnittsmaessig einfach past. Man muss sich echt in Geduld ueben und sich immer wieder daraus begeben und ohne Erwartungen viele Leute treffen, damit am Ende jemand dabei ist, der zu einem Freund werden kann.

    Wirst du in einer WG wohnen oder alleine?

    Glaciers have melted to the sea
    I wish the tide would take me over
    I've been down on my knees
    And you just keep on getting closer

  8. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Keine Freunde mehr haben

    Hm. Natürlich gehe ich nicht mehr annähernd so viel aus seit ich und die meisten in meinem Umfeld ein Kind/Kinder habe/haben. Aber abgesehen davon habe ich das Gefühl, dass sich vorwiegend die Art und Weise, wie wir in Kontakt bleiben, geändert hat.
    Statt uns jeden Samstag in der Stadt zu treffen, gehen wir jetzt halt unter der Woche abends mal was trinken, gehen in der Mittagspause essen und besuchen einander öfter. Brunch zuhause ist zb derzeit mit Kindern einfacher als im Café oder wir planen überhaupt etwas, wo die Kinder beschäftigt sind (Zoo zb) und wir uns währenddessen unterhalten können.

    Außerdem habe ich durch mein Kind auch einige neue Freundschaften geschlossen.

    Als ich selber noch kein Kind hatte, habe ich halt die Eltern in meinem Freundeskreis öfter bei Ihnen zuhause getroffen.

    Also. So schwarz würde ich persönlich das jetzt im allgemeinen nicht sehen.

  9. Foreninventar Avatar von Ally Mc Beal
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    AW: Keine Freunde mehr haben

    Zitat Zitat von cyan Beitrag anzeigen
    Also. So schwarz würde ich persönlich das jetzt im allgemeinen nicht sehen.
    das gilt aber vermutlich eher auf der seite der personen mit kindern, oder? das was lucaa meinte ist ja eher die andere perspektive
    «Le monde est irréel, sauf quand il est chiant.»

  10. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Keine Freunde mehr haben

    Ich habe damit jetzt nicht speziell auf Lucaa reagiert, sondern nur für mich die Ausgangsfrage beantwortet, ob das eine Begleiterscheinung des Alters ist.
    Für mich: Nicht unbedingt.


  11. Foreninventar Avatar von Ally Mc Beal
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    AW: Keine Freunde mehr haben

    ach so, sorry, dann hab ich das missverstanden
    «Le monde est irréel, sauf quand il est chiant.»

  12. Fresher
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    AW: Keine Freunde mehr haben

    Zitat Zitat von dzairia Beitrag anzeigen
    Jane-Lane, ich könnte das genau so unterschreiben, so ziemlich jeden Satz. Einerseits wird der Freundeskreis irgendwie kleiner, andererseits habe ich auch keine Nerven bzw Energie mehr, aktiv nach Leuten zu "suchen". Irgendwie hat sich die Dynamik verändert finde ich, die Leute ziehen sich zum Beispiel nicht mehr so mit, um mal was zu machen oder so.

    Geht mir auch so. Man hat den Eindruck, dass viele der Freundeskreise eben da waren, um sich in der Zeit des Studiums und der Partnerfindungsphase zu unterstützen und dass sie dann, wenn sich beim Großteil der Leute das mit Job und Partnerschaft gefunden und ein wenig gesetzt hat, irgendwie kein Bedarf mehr für Freundschaften ist. Oder halt nur für Freundschaften, die dann im Zuge des nächsten Großprojektes Familiengründung entstehen. ein paar Backup-Freunde hält sich allerdings jedes Paar, denn sollte das mit dem Partner/de Job doch noch irgendwann mal schiefgehen, will man ja nicht komplett alleine dastehen.

    Bei mir kommt noch hinzu, dass ich mich vor kurzem von einigen meiner "Freunde" aktiv getrennt habe, weil ich endlich verstanden habe, dass sie mir nicht gut tun. Aber, wenn man nur Freunde will, die einen unterstützen (und die man selber dann natürlich auch supportet), dann wird es erst recht kritisch mit der Freundschaftssuche.

    Noch ein letzter Gedanke zum Thema:

    Alle haben 'nen Job, ich hab Langeweile!
    Keiner hat mehr Bock auf Kiffen, Saufen, Feiern
    So ist das hier im Block, Tag ein Tag aus...
    Geändert von MissYou (12.11.2018 um 22:11 Uhr)

  13. Junior Member Avatar von wunder
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    AW: Keine Freunde mehr haben

    Zitat Zitat von Traumregen Beitrag anzeigen
    Wirst du in einer WG wohnen oder alleine?
    Alleine. Ich habe eine ganz tolle, günstige Wohnung, die momentan nur untervermietet ist. In jedem Wg-Zimmer in der Stadt würde ich mehr Miete zahlen.
    Manchmal denke ich darüber nach, in ein Dorf in der Nähe in eine Haus-wg zu ziehen, aber momentan kann ich mich nicht von der Wohnung trennen.
    Aber schon allein der Küchentisch... Da ist halt Platz für vier Leute, nicht nur für einen. :/

    MissYou, ja ich glaube, das triffts alles tatsächlich ganz gut, dass die Freundschaften so an Lebensabschnitte gebunden sind. Und die Phase, in der man sich von Leuten trennt, die einem nicht so gut tun, tritt ungefähr zur gleichen Zeit ein, weil man reif genug dafür wird, um sowas zu erkennen..
    Geändert von wunder (13.11.2018 um 00:01 Uhr)

  14. Alter Hase Avatar von ~snow06~
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    AW: Keine Freunde mehr haben

    Wie siehts jetzt bei dir aus, Jane-Lane? Ich glaube, es hat auch mit der Stadt zu tun, in der man wohnt... mich fragen (in Berlin) ständig Freunde und Bekannte, ob ich mit ihnen ins Schwimmbad, ins Konzert etc. gehen möchte. Ich bin diejenige, die zur Zeit (und im Winter ziemlich allgemein) nicht so viel Energie hat, häufig etwas zu unternehmen.
    כל המקומות שבהם היית
    עולמות שראית וגילית
    כל השאלות שבדרך שאלת
    לפעמים לא העזת לגלות

    אורות מהבהבים
    בשתי שניות
    חולפים חיי אל מול עיני
    קולות מזמן אחר
    הלב אומר להתעורר מהר

    אורות - אברהם טל

  15. Enthusiast Avatar von hiwi
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    AW: Keine Freunde mehr haben

    boah, mir gehts grade mal wieder so, dass ich mich echt frage, was für enge bindungen ich überhaupt noch in meinem leben habe - echt wenig.
    irgendwie lerne ich schon seit jahren kaum noch leute kennen, mit denen es über oberflächliches geplänkel, gute-kollegen-status hinausgeht. engere mädelsfreundschaften kühlen ab, oder scheitern an unterschiedlichen vorstellungen. ich mach oft die erfahrung, dass ich viel verbindlicher bin als andere und mich nervt unzuverlässigkeit dann ziemlich schnell bei anderen, sodass ich dann davon ablasse. eine andere freundin ist kaum greifbar, wieder ne andere hat probleme mit sich, mit meiner längsten freundin verläuft es sich immer mehr seit zwei jahren und meine aktuelle stadt gibt sehr wenig her zum leute-kennenlernen. ich habe schon meine ansprüche sehr runtergeschraubt. freue mich über jeden kontakt mit dem ich mal einfach einen kaffe trinken gehen kann oder einen spatziergang mache, aber irgendwie ist da niemand, mit dem ich eine große schnittmenge im alltag habe und manchmal, grade, macht mich das echt traurig.

  16. Addict Avatar von Akkordeon
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    AW: Keine Freunde mehr haben


    Mir geht es auch so, wie einige hier es beschreiben.
    Ich war zwar noch nie ein "Herdentier", hatte wenige, aber enge Freundschaften, habe immer gerne auch Zeit alleine verbracht und es gab immer wieder mal in meinem Leben Phasen, wo alte Freundschaften weggebrochen sind und ich sehr einsam war. Aber meist hat sich irgendwann etwas Neues ergeben.
    Jetzt ist es seit Mitte 30 etwa so, dass ich keine richtig engen Freundschaften mehr habe. Eigentlich sind alles nur Bekanntschaften. Bei einigen, wo sich anfangs eine Freundschaft entwickelt hatte, ist mir nach recht kurzer Zeit aufgefallen, dass mir die Personen gar nicht guttun.
    Ich vermisse meine Freundschaften von früher so sehr! Bei einigen war es immer wie "zu Hause", nach Hause kommen, oder wie man es nennen soll. Das Gefühl hatte ich schon lange nicht mehr... Und das, obwohl ich seitens der Herkunftsfamilie kein richtiges, gutes Zuhause habe.

    Bei mir erweist es sich als riesen Hindernis, dass ich als Alleinerziehende abends nicht alleine weg kann. Selbst wenn ich es könnte, wüsste ich aber nicht, ob ich es machen würde. Mein Kind steht um spätestens 6 morgens auf - da überlege ich mir zweimal, ob ich abends aus dem Haus gehe. Wenn ich kindfreie Zeit habe, ist die - wie bei ana. beschrieben - so wertvoll als Zeit nur für mich, dass ich Verabredungen da eher stressig empfinde.

    Früher haben sich einige Freundschaften über die Arbeit ergeben. Das funktioniert halt jetzt nicht mehr, weil: siehe oben, ich hetze nach der Arbeit zur Kita anstatt zum Feierabendbier irgendwohin zu gehen. (Außerdem arbeite ich jetzt in einem Team, wo ich kein Potential für Freundschaften sehe - aber das ist ein anderes Thema...)

    Über mein Kind lerne ich schon einige Leute kennen. Aber auf gleicher Wellenlänge liege ich nur mit einem Paar. Das hat aber schon recht viele Freunde. Und irgendwie wäre es in der Familienwelt auch einfacher, wenn ich noch einen Partner/ Partnerin hätte. Ich hänge da etwas zwischen den Stühlen. *Jammermodus

    Bitte nicht zitieren!

  17. V.I.P. Avatar von Moon**
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    AW: Keine Freunde mehr haben

    Ich mache gerade Erfahrungen, die zum Beitrag von MissYou passen....

    Allerdings habe ich nie ein Leben angestrebt, in dem ich mich nur in die Familie/Partnerschaft zurück ziehe. Scheinen sehr viele aber so zu machen. Bei meinen alten Kollegen war es z.B. oft so, dass alle Abende usw. in denen wir MiG der Trinkgeldkasse mal nett Essen gehen wollten, für Familie/ Kinder reserviert waren. Und falls dann mal ein Termin zustande kam, sagten manche dass der Partner seine Genehmigung gegeben hätte.
    Also ich und mein Partner geben uns da keine Genehmigungen, sondern geben uns einfach Bescheid, wenn wir an einem Abend weg sind.
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben!

  18. Alter Hase Avatar von SisterDew
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    AW: Keine Freunde mehr haben

    Bei mir ist es tatsächlich etwas besser geworden. Unter anderem hat sich in den letzten Monaten über mein Hobby sowas wie eine Freundschaft entwickelt und ich habe in letzter Zeit das Gefühl, dass ich mir hier zumindest einen einigermaßen stabilen Bekanntenkreis aufbauen konnte. Das hat sich vor allem dadurch ergeben, dass ich mich bei meinem Hobby inzwischen bei so Orgasachen engagiere und wirklich durch noch mehr Kneipenabende. Außerdem ist ein Freund von mir in meine Stadt gezogen und wohnt bei mir um die Ecke (bei dem merkt man allerdings auch, dass er mit seiner Freundin zusammengezogen ist und nicht mehr so viel macht wie früher).

    Mir fehlt aber nach wie vor das Gefühl, richtig eingebunden zu sein. Ich hatte in letzter Zeit auch viel Kontakt zu meinen alten Freunden, dadurch ist es mir nochmal so richtig aufgefallen. Im Moment überlege ich auch, unter anderem deshalb wieder zurückzugehen. Naja, mal sehen.
    Geändert von SisterDew (23.12.2018 um 18:23 Uhr)
    "Man meldet sich zum Tanzkurs an, und wer wieder nicht auftaucht, ist Gott. Oder halt nur symbolisch. Super."

  19. V.I.P. Avatar von Moon**
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    AW: Keine Freunde mehr haben

    Was hast du fürein Hobby, SisterDew?

    Bei mir ist es auch so dass ich noch Freunde von ehemaligen Hobbies oder Exkollegen habe.
    Zumindest hobbymäßig ist bei mir gerade Flaute. Und deswegen ergibt sich da auch gerade nix mehr. Wie auch?😆
    Muss da eben schon wieder selbst aktiv werden.
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben!

  20. V.I.P. Avatar von finessa
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    AW: Keine Freunde mehr haben

    Was mir zunehmend auffällt: ich bin immer weniger bereit in das Aufbauen neuer Freundschaften Energie und Zeit zu investieren. Es fühlt sich weniger wie eine Investition und mehr wie ein Verlust (Zeit für bestehende Beziehungen, Zeit für mich) an. Kennt ihr das? Rein rational betrachtet glaube ich, es wäre durchaus gewinnbringend, auch in neue Leute zu investieren, aber meine Motivation ist einfach sehr gering. Wie ist das bei euch? Kennt ihr es vielleicht sogar, Leute total nett zu finden oder sogar begeistert zu sein und dennoch nichts aufzubauen, weil es sich anfühlt, als passe einfach nicht noch eine Beziehung in euer Leben rein? Oder beginnt ihr dann mal mit einem Kennenlernen und nehmt in Kauf, dass dadurch ein anderer Bereich in eurem Leben weniger Zeit bekommt? Glaubt ihr, es ist wichtig, den eigenen Kreis immer wieder um neue Personen zu erweitern? Ich kenne es zwar schon, dass Leute dazu kommen oder wegfallen, aber im Großen und ganzen sind meine Beziehungen sehr stabil und es gibt fast keine losen Bekanntschaften.
    "Das Verliebtsein ist ja nicht mehr als ein psychiatrisches Durchgangsstadium und die zwanghafte Besessenheit von einem Menschen auf Dauer so ungesund wie Kokainkonsum." Um etwas Pepp in Vernunftbeziehungen zu bringen, empfiehlt der deutsche Paartherapeut Arno Retzer den gelegentlichen Einsatz von Wasserpistolen.

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