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  1. Member Avatar von archenstone
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    Frage Was braucht ihr für eine Beziehung, was schließt ihr aus?

    Nachdem wir das sowohl im Drama-Thread als auch im Singleleben-Laber-Thread andiskutiert haben:

    Was braucht ihr für eine Beziehung? Worauf könnt/wollt ihr nicht verzichten?

    Müssen von Anfang an große Gefühle da sein? Geht es auch kleiner?

    Braucht es Anziehung, Attraktivität oder wie man das auch nennen möchte? Gibt es da harte Kriterien, und wenn jemand zu groß, klein, dick, dünn, langhaarig, kurzhaarig, Dialekt sprechend, unmodisch, aufgestylt ist, dann geht es halt nicht?

    Was braucht es noch außerhalb von Attraktivität und Gefühlen? Welche Eigenschaften, Einstellungen, Vorstellungen klärt ihr vor oder am Anfang einer Beziehung ab? Was sind No-Gos?

    Wenn ihr jemanden anziehend findet und dann offenbart sich ein davon unabhängiger Ausschlussgrund, ist die Anziehung dann weg? Oder ist das eine Vernunftentscheidung?

    Was ist in einer laufenden Beziehung ein Dealbreaker? Wie sieht das aus, macht ihr dann innerhalb von 5 Minuten Schluss?

    Gibt es irgendwelche verbreiteten (oder bym-üblichen) Ansprüche, von denen ihr sagen könnt, das will ich nicht, das ist mir nicht so wichtig?

    Wie sieht eine gute Beziehung für euch persönlich aus?

    Die Antworten müssen sich nicht sklavisch an meine improvisierten Fragen halten. Falls ihr in der Reihenfolge antworten wollt, letzte Frage: Welche Frage habe ich vergessen?
    Geändert von archenstone (03.04.2019 um 14:14 Uhr) Grund: Noch was eingefallen
    wtf momente

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  2. Senior Member Avatar von Caly
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    AW: Was braucht ihr für eine Beziehung, was schließt ihr aus?

    Keine Ahnung, ob ich das in Worte fassen kann, aber ich versuche es mal!

    Ich hab es gerne, wenn die Gefühle anfangs kleiner sind und dann immer mehr wachsen. Wobei ich einen Urknall an Gefühlen bisher nur einseitig erlebt habe, also da hatte ein Mann scheinbar von Anfang an unfassbar starke Gefühle für mich und hat mich damit sehr mitgerissen, obwohl ich eigentlich noch verhalten war, aber es hat mir so sehr geschmeichelt und in der Situation auch gut getan.. es ging jedenfalls nicht lange gut und es war ein Desaster mit genauso leidenschaftlichem Hass am Ende, das möchte ich nicht mehr. Mit den Männern, die sich langsam aber sicher für mich begeistert haben, habe ich wesentlich bessere Erfahrungen gemacht und bin da selbst auch eher der Typ für, denke ich.

    Anziehung braucht es auf jeden Fall, ich kann das aber nicht an bestimmten optischen Dingen klar machen. Dass ich jemanden allein wegen seines Aussehens "haben muss" passiert mir vielleicht einmal alle 5 Jahre. Dafür ist der Effekt, jemanden umso schöner zu finden, je mehr man ihn mag, bei mir sehr ausgeprägt. Wenn ich mich mit jemanden gut verstehe, lachen kann und mich sicher fühle, dann ist die Chance recht hoch, dass mir auf einmal auch auffällt, dass er ja voll hübsch ist. Generell kann ich natürlich einige Dinge aufzählen, die ich grundsätzlich sexy finde, aber das ist alles verhandelbar und nicht in Stein gehauen (von so Sachen wie ganz grundsätzlich freiwillig duschen etc natürlich mal abgesehen).

    Er muss mich zum Lachen bringen, meine Ansichten ernst nehmen, auch wenn er andere hat, ehrlich und zuverlässig sein. Das ist wichtig. Clevere Menschen finde ich natürlich sehr toll, aber es muss kein Raketenwissenschaftler sein. Vielseitige Interessen und Neugierde, Offenheit für Neues , das ist mir sehr wichtig. Und inzwischen würde ich auch zügig checken, ob er Kinder möchte oder nicht. Ich möchte nämlich auf gar keinen Fall welche und würde eine solche Geschichte dann lieber schnell beenden, bevor es richtig weh tut. Ein Kind mitbringen würde mich nicht gerade begeistern, ist aber kein Ausschlussgrund. Politisch halbwegs in die selbe Richtung denken ist auch wichtig, auch wenn ich da nicht aktiv bin und wohl auch nicht werde. Aber so ein "besorgter Bürger" ginge nicht gut, egal welche tollen Eigenschaften er sonst noch hat.

    Was gar nicht geht für mich sind Menschen komplett ohne Hobbys oder Interessen. Nichts gegen aufm Sofa sitzen und gammeln, aber man muss hin und wieder auch mal das Haus verlassen. Ich kenne einen Mann, für den ich erstmal einen Crush hatte, aber als ich merkte, dass er echt nicht vom Sofa kommt, war das wie weggeblasen. Find ich ganz schrecklich (und ist einer der Punkte, den meine Freundinnen nie verstehen. Weil es ja wohl wahrlich schlimmeres gibt! - Aber sicher gibt es schlimmeres, aber ich brauche einen Komplizen für Abenteuer).

    Angelogen werden ist ein Dealbreaker. Man kann mir echt alles sagen und anvertrauen, aber wenn ich irgendwas selbst rausfinden muss, dann ist es vorbei. Ich glaube, inzwischen führt das zu einem sofortigen Beenden der Beziehung. Früher habe ich mich dann oft nochmal bequatschen lassen, man muss ja schließlich auch verzeihen können bla bla, aber das Vertrauen war jedesmal weg und es ging einfach nur noch bergab. Mein Partner kann ruhig echte Scheiße bauen, stehe ich mit ihm durch, aber wenn ich angelogen werde, werd ich giftig.

    Ich hätte gerne eine offene Beziehung, weil ich mit diesem Konzept gute Erfahrungen gemacht habe, komme aber auch mit körperlicher Treue klar, ohne darunter irgendwie immens zu leiden. Von daher bin ich da recht offen, was mir ungewöhnlich vorkommt, ich kenne nur Menschen, die da ganz sicher ihr Konzept (welches der beiden auch immer) leben wollen und das andere absolut nicht in Betracht ziehen.

    Achso, und ich habe ein echtes Problem mit Eifersucht. Nicht nur mit krankhafter, sondern auch mit einem Ausmaß, das die meisten Menschen wohl noch als normal und harmlos empfinden würden. Komme ich einfach überhaupt nicht mit klar und es wäre wohl für alle gesünder, wenn mein Partner da ähnlich ticken würde.

    Die perfekte Beziehung ist unaufgeregt, verlässlich, und macht das Leben in allen Bereichen einfach ein kleines bisschen tollerer, als es vielleicht eh schon ist.

    Und sicher noch 100 Sachen, die ich gerade vergessen habe. Ich höre sehr oft, ich hätte viel zu viele Ansprüche, und was denn nur los wäre mit mir. Aber ich find das ganz gut so und hoffe, du kannst mit der Antwort was anfangen.

  3. V.I.P. Avatar von viole(n)t eyes
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    AW: Was braucht ihr für eine Beziehung, was schließt ihr aus?

    Ich brauche ein ganz grundsätzliches Wohlgefühl mit jemandem. Wenn ich das nicht habe, nützt jegliche Anziehung nichts und auch keine Verknalltheit, das kann man einfach nicht kompensieren.
    Ansonsten habe ich noch ein paar eher rationale "Ansprüche" (Ich finde das Wort ungünstig. Es sind eben Punkte, bei denen ich mich selbst gut genug kenne, um zu wissen, dass ich das brauche und nicht langfristig mit etwas anderem glücklich werden kann), z.B. will ich keinen Partner mit Kind oder Kinderwunsch; ich möchte jemanden, der Katzen ganz gut findet (ich hab halt welche), gern verreist, gern an der frischen Luft was unternimmt, gern redet. Und ich brauche auch sehr viel Zeit für mich allein, mit einem Partner, der 24/7 zusammen sein möchte, komme ich nicht zurecht, da spreche ich aus Erfahrung.

  4. V.I.P. Avatar von viole(n)t eyes
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    AW: Was braucht ihr für eine Beziehung, was schließt ihr aus?

    Oh und Dealbreaker wäre für mich angelogen werden oder wenn mein Partner mit seinen Freunden abwertend über mich spricht. Da wäre ich in null komma nix meilenweit weg.

  5. Enthusiast Avatar von jadore
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    AW: Was braucht ihr für eine Beziehung, was schließt ihr aus?

    .
    Geändert von jadore (15.05.2019 um 09:05 Uhr)

  6. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    AW: Was braucht ihr für eine Beziehung, was schließt ihr aus?

    Ich glaube, ich habe als Single immer wieder (wenn auch nicht bewusst) solche Vorstellungen und Wünsche "runtergefahren", weil ich halt so gerne einfach jemanden haben wollte. Daher fällt es mir schwer, das zu beschreiben, da ich auch nicht weiß, ob ich das so aufrecht erhalten könnte, wenn meine jetzige Beziehung beendet wäre.

    Besonders wichtig ist für mich Selbstreflektivität und zwar in einem wirklich hohen Maß. Das finde ich schwierig, zu erkennen, wenn man jemanden neu kennenlernt und es stellt sich erst mit der Zeit heraus. Ich finde, es erleichtert unglaublich viel, wenn man miteinander ordentlich kommunizieren kann und jeweils auch Mitschuld anerkennt und sieht.
    Ohne das würde ich eigentlich keine Beziehung mehr führen wollen.

    Ansonsten bin ich wohl sehr geduldig und flexibel, s.o. Ich finde sehr viele Männer körperlich attraktiv (also mehr, als ich es von anderen Frauen in meinem Umfeld kenne).
    Leider habe ich immer sehr viel um die Gunst von Männern gekämpft, die sich nicht um mich bemüht haben, obwohl ich sie teilweise gar nicht sooo toll fand. Also ich habe immer wieder gegen Ablehnung gekämpft. Das würde ich nicht mehr wollen. Wenn mir ein Mann mittlerweile ungefragt seine (negative) Meinung zu meinem Gewicht oder Klamottenstil o.ä. sagt, wäre ich wohl mittlerweile weg.

    edit. Mir fällt es auch schwer, mich festzulegen, weil ich auch immer wieder mal von mir selbst sehr überrascht war, wenn ich bestimmte Situationen erlebt habe. Natürlich würde ich sagen, dass ich mich sofort "verabschiede", wenn jemand mir körperliche Gewalt anttut. In der Situation war es dann halt doch nicht so, weil ich das für mich gar nicht zugelassen habe, dass mir das gerade wirklich passiert /ist. Ich hoffe und weiß natürlich, dass ich aus solchen Dingen lerne, aber ich kenne mich gut genug, um zu wissen, dass sich Dinge sehr leicht sagen lassen, aber gar nicht so einfach umsetzbar sind.
    Geändert von phaenomenal (04.04.2019 um 06:04 Uhr)
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  7. Member Avatar von hiwi
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    AW: Was braucht ihr für eine Beziehung, was schließt ihr aus?

    Was braucht ihr für eine Beziehung? Worauf könnt/wollt ihr nicht verzichten?
    ich brauche auf jeden fall viel engagement, eine gewisse tiefe und reife und lebendigkeit und nen starken gegenüber. was seichtes ist nichts für mich. ich brauche jemanden, der mich ertragen kann und das sogar gut findet! also ich könnte nicht verzichten auf regen austausch, auf resonanz, auf einen willen zur auseinandersetzung.

    Müssen von Anfang an große Gefühle da sein? Geht es auch kleiner?
    grundsympathie muss da sein und auch ein funken anziehung. ohne das bleibe ich wohl nicht so lange am ball.

    Braucht es Anziehung, Attraktivität oder wie man das auch nennen möchte? Gibt es da harte Kriterien, und wenn jemand zu groß, klein, dick, dünn, langhaarig, kurzhaarig, Dialekt sprechend, unmodisch, aufgestylt ist, dann geht es halt nicht?
    definitiv. ich muss mich zu ihm hingezogen fühlen, ihm nah sein wollen, zeit mit ihm verbringen wollen. äußere kriterien sind variabel, wobei ich mittlerweile unschlanke männer mit bart echt ausschließen kann und ich tendiere zu einem bestimmten typ, von dem es aber auch viele ausnahmen gibt.

    Was braucht es noch außerhalb von Attraktivität und Gefühlen? Welche Eigenschaften, Einstellungen, Vorstellungen klärt ihr vor oder am Anfang einer Beziehung ab? Was sind No-Gos?
    no-gos sind für mich iwas richtung poly, offene beziehung, jemand der sehr extrovertiert und immer viele menschen um sich braucht. gewissen politische ansichten wären für mich auch einfach inakzeptabel. pressierender kinderwunsch oder wille zum nestbau würde mich auch eher abschrecken. generell wenn ich merk, derjenige sucht nur ne partnerin, um sich vollständig zu fühlen.

    Wenn ihr jemanden anziehend findet und dann offenbart sich ein davon unabhängiger Ausschlussgrund, ist die Anziehung dann weg? Oder ist das eine Vernunftentscheidung?
    nach einer gewissen zeit ist die anziehung dann weg, ja. wobei da aber der verstand vorangeht und die gefühle dann folgen.

    Was ist in einer laufenden Beziehung ein Dealbreaker? Wie sieht das aus, macht ihr dann innerhalb von 5 Minuten Schluss?
    unehrlichkeit und wend ich mich nicht auf ihn verlassen kann mit dem was er meint, sagt und macht.

    Gibt es irgendwelche verbreiteten (oder bym-üblichen) Ansprüche, von denen ihr sagen könnt, das will ich nicht, das ist mir nicht so wichtig?
    ich muss nicht mit demjenigen in einer stadt leben, geschweige denn in einer wohnung. fernbeziehung find ich eigentlich super, grade für den anfang.

  8. Addict Avatar von ningun
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    AW: Was braucht ihr für eine Beziehung, was schließt ihr aus?

    Zitat Zitat von archenstone Beitrag anzeigen
    Was braucht ihr für eine Beziehung? Worauf könnt/wollt ihr nicht verzichten?
    Ich muss mich wohl fühlen. Es sollten Gefühle da sein: Verliebtheit, Anziehung.

    Müssen von Anfang an große Gefühle da sein? Geht es auch kleiner?
    Müssen nicht. Aber bislang machte ich nur die Erfahrung, Partnerschaften einzugehen, obwohl ich nicht oder kaum verknallt war. Die Gefühle wurden auch nicht stärker, sondern nahmen eher noch ab, allerdings war ich dennoch irgendwie abhängig (?) und konnte mich nicht oder nur sehr schwer trennen. Daher habe ich mir vorgenommen, das nächste mal nur dann eine Partnerschaft einzugehen, wenn ich verliebt bin, also schon "größere" Gefühle da sind. Wobei "größer" einfach nur das generelle Vorhandensein von Verliebtheitsgefühlen meint, nicht ein "OMG-wie-magisch-ich-bin-verzaubert-seit-Sekunde-eins!" - das hatte ich eh noch nie.
    Allerdings weiß ich, dass diese Verliebtheitsgefühle bislang nur bei solchen Männern da waren, die mich nicht wollten bzw. solche, bei denen eine sehr ambivalente Dynamik entstand. Daher weiß ich nicht, wie das mit Verliebtheit=>Partnerschaft bei mir eigentlich funktionieren soll.

    Braucht es Anziehung, Attraktivität oder wie man das auch nennen möchte? Gibt es da harte Kriterien, und wenn jemand zu groß, klein, dick, dünn, langhaarig, kurzhaarig, Dialekt sprechend, unmodisch, aufgestylt ist, dann geht es halt nicht?
    Auch da möchte ich einfach mal die gegenteilige Erfahrung machen: Also ja, eine Partnerschaft eingehen mit jmd., den ich attraktiv, anziehend finde. Ein Freund von mir war ziemlich speckig, das möchte ich eher nicht mehr. Ansonsten bin ich nicht soo festgelegt, was das äußere betrifft, also Haar- oder Augenfarbe gefielen mir schon unterschiedliche, auch Größe, Brille oder nicht. Aber mir gefallen eher Bubigesichter, die, wie mir zuletzt auffiel, immer eher breit sind, nie schmal. Und schon eher so "Schönlinge", solche, die, glaube ich, vielen gefallen

    Irgendwelche krassen Ausmaße sind eher ein Auschlusskriterium: Dick, extrem dünn, komische Stimme, komischer Geruch, ich glaube sogar "Glatze" wäre ein Ausschlusskriterium, ich mag volles Haar.

    Was braucht es noch außerhalb von Attraktivität und Gefühlen? Welche Eigenschaften, Einstellungen, Vorstellungen klärt ihr vor oder am Anfang einer Beziehung ab? Was sind No-Gos?
    Es gibt so ein paar Sachen, wie mein Partner sein sollte:
    - Zuverlässig und ehrlich
    - verständnisvoll
    - reflektiert
    - sensibel und einfühlsam
    - zärtlich
    - liebe- und gefühlvoll
    - unterstützend
    - wertschätzend
    - interessiert (an mir und an Dingen)

    Ansonsten sollte es ausreichend (eher viele) Übereinstimmungen geben. V.a. hinsichtlich Werten (könnte z.B. nix mit jmd. anfangen, dem Umweltschutz total egal ist oder einem, dem Karriere das wichtigste ist, aber auch in Bezug auf das eben genannte: Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und so, das sollte ihm schon auch wichtig sein, sonst glaube ich kaum, dass er selbst so ist/handelt) und Interessen. Ich muss nicht alles teilen, aber doch einen größeren Teil. Schön finde ich auch, durch den anderen neue Dinge zu entdecken, inspiriert zu werden.
    Ich will keine Kinder und auch nicht heiraten, das sollte für den Mann kein Problem sein. Mir ist wichtig, dass mein Partner monogam leben möchte. Nicht weil ich offene Ansätze irgendwie verwerflich finde, sondern weil ich es einfach nicht ertragen könnte.

    No-Go: Wie schon beschrieben, will ich keine Partnerschaft mehr, wo die Gefühle fehlen, es keine oder kaum Anziehung gibt. Ansonsten ein paar Sachen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, es aber offenbar nicht sind: Keine Gewalt, keine Beleidigungen oder sonst ein destruktives/respektloses Verhalten.

    Wenn ihr jemanden anziehend findet und dann offenbart sich ein davon unabhängiger Ausschlussgrund, ist die Anziehung dann weg? Oder ist das eine Vernunftentscheidung?
    Bislang klopfte ich eigentlich immer nur nach "ernste" Absichten und "monogam" ab. Also mir war wichtig klarzustellen, wenn ich mir was festes vorstellen konnte, eben das zu wollen und keine Affaire oder so. Und eben gewisse Übereinstimmungen.
    Kindwunsch war bislang kein Thema, da weiß ich auch irgendwie nicht, was ich machen würde, wenn ich verliebt bin und der Mann auch, er aber einen Kinderwunsch hat.

    Was ist in einer laufenden Beziehung ein Dealbreaker? Wie sieht das aus, macht ihr dann innerhalb von 5 Minuten Schluss?
    Naja, die No-Gos halt. In der Vergangenheit fiel es mir sehr schwer, mich dann (schnell) zu trennen.

    Gibt es irgendwelche verbreiteten (oder bym-üblichen) Ansprüche, von denen ihr sagen könnt, das will ich nicht, das ist mir nicht so wichtig?
    Irgendwie ist mir gemeinsamer Humor/gemeinsam lachen können nicht soo wichtig. Ich könnte darauf wohl verzichten, wenn der Rest (also obiges) passt.

    Zitat Zitat von archenstone Beitrag anzeigen
    Wie sieht eine gute Beziehung für euch persönlich aus?
    Also das ist jetzt eine ideal/Wunschvorstellung: Ich fühle mich wohl und geborgen, gewertschätzt, geliebt, so wie ich bin. Er entspricht so ziemlich dem, wie ein Partner sein sollte (siehe oben). Man interessiert sich füreinander, fragt nach. Mehr noch, man inspiriert sich. Und man akzeptiert sich, weil: man findet sich toll, so, wie der jeweilige halt ist. Ich freue mich, ihn zu haben. Und er freut sich, mich zu haben. Unsere Partnerschaft ist voller Zärtlichkeit und Liebe, auch mit Schwierigkeiten und Problemen finden wir einen guten Umgang. Es macht mir Freude, ihm einen Freude zu bereitet, ihn glücklich zu machen, so wie es ihm umgekehrt mit mir genauso geht.
    Wir können zusammen durch dick und dünn gehen. Wir finden uns anziehend, haben gerne Sex miteinander. Unser Nähe-Distanz-Bedürfnis ist ähnlich, unsere Interessen und werte auch, wir können uns über vieles austauschen und entdecken durch den anderen auch immer wieder neues. Es ist wie eine gute Freundschaft mit viel Liebe und gutem Sex.
    Man wächst an-/miteinander.

    Irgendwie kommt mir das jetzt ziemlich utopisch und kitschig vor.
    Geändert von ningun (08.04.2019 um 00:04 Uhr)

  9. Junior Member
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    AW: Was braucht ihr für eine Beziehung, was schließt ihr aus?

    Müssen von Anfang an große Gefühle da sein? Geht es auch kleiner?
    ja, die großen Gefühle müssen da sein. Vorher ist es für mich nur ne Freundschaft.

    Braucht es Anziehung, Attraktivität oder wie man das auch nennen möchte? Gibt es da harte Kriterien, und wenn jemand zu groß, klein, dick, dünn, langhaarig, kurzhaarig, Dialekt sprechend, unmodisch, aufgestylt ist, dann geht es halt nicht?
    Anziehung braucht es UNBEDINGT, und zwar große, sonst fasse ich die Person nicht an. Harte Kriterien gibts da glaube ich nicht - bis auf die Körpergröße, er muss größer sein als ich.


    Was braucht es noch außerhalb von Attraktivität und Gefühlen? Welche Eigenschaften, Einstellungen, Vorstellungen klärt ihr vor oder am Anfang einer Beziehung ab? Was sind No-Gos?
    Extravertiertheit ist mir sehr wichtig, Offenheit, Interesse für viele Dinge, (sehr hohe) Intelligenz
    No Gos: Mit stillen, schüchternen Männern komme ich gar nicht klar. Offene Beziehungskonzepte sind für mich auch no gos.


    Wenn ihr jemanden anziehend findet und dann offenbart sich ein davon unabhängiger Ausschlussgrund, ist die Anziehung dann weg? Oder ist das eine Vernunftentscheidung?
    Hatte ich noch nie so in der Art. Bzw ich glaube ich rede mir die Aussschlussgründe dann schön.


    Was ist in einer laufenden Beziehung ein Dealbreaker? Wie sieht das aus, macht ihr dann innerhalb von 5 Minuten Schluss?
    Betrug


    Wie sieht eine gute Beziehung für euch persönlich aus?
    Viel Nähe und Körperkontakt (muss nicht unbedingt Sex sein). Ich möchte die wichtigste Person neben seiner Familie sein. Viel gemeinsame Freizeit (auch gemeinsam mit anderen Freunden) und ich fänds aber auch gut, wenn jeder noch ein eigenes Hobby für sich hat.

  10. Ureinwohnerin Avatar von sommerkind
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    AW: Was braucht ihr für eine Beziehung, was schließt ihr aus?

    Generell glaube ich schon stark an Chemie/Anziehung. Das ist aber sowieso eine Grundlage für mich, damit sich Gefühle entwickeln können und die sind grundlegend, um eine Beziehung einzugehen. Ich habe auch tatsächlich noch nie jemanden gedatet ohne mehr Interesse oder Gefühle oder Anziehung zu spüren. Und Attraktion, ja! Das kommt bei mir schon immer zuerst. Oft ziemlich plötzlich.

    Ganz, ganz wichtig auch: Ich muss mich wohlfühlen und ich selbst sein können; mich nicht verstellen oder verkrampfen müssen. Das finde ich einen schwierigen Aspekt. Habe bisher kaum jemanden getroffen, bei dem das so war. Das ist auf jeden Fall ein deal breaker.

    Von der Persönlichkeit her glaube ich, dass ich jemanden brauche, der mir sehr ähnlich ist. Also ähnlichen Humor, Gedanken ähnlich strukturiert wie ich - wichtig für die Kommunikation, gemeinsame Interessen (also nicht genau die gleichen Hobbies, eher so generelle Interessensbereiche, die einem wichtig sind). Nur am besten extrovertierter bzw. energischer, damit ich mitgerissen werden kann.

    Ja. Voilà. :')
    Put me on a pedestal and I'll only disappoint you
    Tell me I'm exceptional, I promise to exploit you.






  11. Member Avatar von archenstone
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    AW: Was braucht ihr für eine Beziehung, was schließt ihr aus?

    Zitat Zitat von Caly Beitrag anzeigen
    Ich höre sehr oft, ich hätte viel zu viele Ansprüche, und was denn nur los wäre mit mir. Aber ich find das ganz gut so und hoffe, du kannst mit der Antwort was anfangen.
    Ja, ich glaube, das ist ein bisschen meine Motivation für diesen Thread. Ich weiß nie, ob ich besonders anspruchsvoll oder eher unkompliziert bin. Ich habe hohe Ansprüche, aber nicht die von der Sorte, die man beim Online-Dating suchen kann.

    Anhand meiner eigenen Fragen:

    Was braucht ihr für eine Beziehung? Worauf könnt/wollt ihr nicht verzichten?

    Ich brauche einen Grund, warum ich mit diesem Menschen zusammen sein wollen sollte. Eine intrinsische Motivation wie "Ich habe mich schon immer mit Partner gesehen" gibt es bei mir nicht. Die naheliegende personenbezogene Motivation ist Verliebtheit.

    Müssen von Anfang an große Gefühle da sein? Geht es auch kleiner?

    Gefühle müssen da sein. Die müssen aber nicht groß-laut-spektakulär sein. Sie müssen auch nicht von der ersten Begegnung an da sein, allerdings schon vor der Beziehung. Wenn ich keine Gefühle habe und mir jemand Avancen macht, bin ich erstens sozial überfordert und zweitens super schnell super genervt von der Situation.

    Braucht es Anziehung, Attraktivität oder wie man das auch nennen möchte? Gibt es da harte Kriterien, und wenn jemand zu groß, klein, dick, dünn, langhaarig, kurzhaarig, Dialekt sprechend, unmodisch, aufgestylt ist, dann geht es halt nicht?

    Ich möchte meine_n Partner_in gutaussehend finden. Ich finde viele und auch sehr verschieden aussehende Menschen attraktiv. Harte Kriterien, die jeder erfüllen muss, gibt es da kaum. Vorlieben, die sich durchziehen, schon. Was wohl einem harten Kriterium am nächsten kommt, ist die Körpergröße - wenn ich mir die ideale Partnerperson backen könnte, wäre diese genauso groß wie ich. Halben Kopf größer bis halben Kopf kleiner finde ich gut. Der Rest - Geschlecht, Alter, Gewicht, Frisur - ist vergleichsweise variabel.

    Was braucht es noch außerhalb von Attraktivität und Gefühlen? Welche Eigenschaften, Einstellungen, Vorstellungen klärt ihr vor oder am Anfang einer Beziehung ab? Was sind No-Gos?

    Jemand, der völlig andere Einstellungen in Politik und Weltanschauung hat, würde sicher nicht gehen (Nazis, TERFs...). Nicht kompatible Einstellung zur Beziehung selbst natürlich auch. Nach meiner einen Beziehung habe ich gesagt, der nächste Partner sollte "nicht netter als ehrlich" sein, und nicht ständig beleidigt. Ebenfalls raus ist alles, was Richtung einschränkend - verbietend - "Ich muss mir Sorgen machen!" geht. Ähnliche oder zumindest kompatible Einstellung zum Thema offene vs. geschlossene Beziehung halte ich für sinnvoll. In der Praxis kann ich mir Monogamie vorstellen, aber die Einstellung dahinter finde ich oft befremdlich/weit weg, und gefühlt sind viele monogame Leute schneller beleidigt. Ich brauche viel Zeit für mich und nicht unbedingt ständigen Kontakt, auch verknallt nicht. Noch ein Sonderwunsch: Ich will niemanden, der mir "zu erwachsen" ist, bei dem nur noch die feste Freundin zur Erfüllung des Fünf-Jahres-Plans fehlt. Klassische Kleinfamilie will ich auch nicht. Stiefkinder finde ich von der Idee her gar nicht schlecht, das Szenario kann aber auf siebenhundertdrölf Arten schief gehen.

    Und dann gibt es noch bestimmte Persönlichkeitstypen/-eigenschaften/Red Flags, von denen ich mich in Zukunft fern halten will, weil ich vom Kopf her weiß, dass sie mir nicht gut tun. Aber ich weiß nicht, wie sich das gestalten würde, wenn jemand Interesse an mir hätte, der so einem Typ entspricht. Also z.B., "der flirtet mit jedem Mädchen, das heißt bei dem nichts".

    Vieles kommt am Ende runter auf Konfliktverhalten. Aber das merkt man wohl erst, wenn man sich eine Weile kennt.

    Wenn ihr jemanden anziehend findet und dann offenbart sich ein davon unabhängiger Ausschlussgrund, ist die Anziehung dann weg? Oder ist das eine Vernunftentscheidung?

    Bei mir ist die Anziehung dann nicht weg. Leider.

    Was ist in einer laufenden Beziehung ein Dealbreaker? Wie sieht das aus, macht ihr dann innerhalb von 5 Minuten Schluss?

    Ich bin nicht gut darin, mich schnell zu trennen. Viele der hier genannten Dealbreaker kommen auf Respektlosigkeit runter - Betrug, körperliche Gewalt, schlecht über die Partnerin sprechen. Aber auch, wenn es einfach nicht passt, wenn ich mich bemühe und bemühe und nur unglücklich bin, den Respekt vor mir selbst verliere, nach Lösungen suche, wo es keine gibt, und Angst vor meinen eigenen Gedanken kriege - nicht nochmal. Ich hoffe, ich habe inzwischen daraus gelernt und bin mir in Zukunft mehr wert, dass ich nicht noch drei Eskalationsstufen abwarte.

    Gibt es irgendwelche verbreiteten (oder bym-üblichen) Ansprüche, von denen ihr sagen könnt, das will ich nicht, das ist mir nicht so wichtig?

    Zusammen wohnen. Bzw., ich habe nicht die Erwartung, dass mir ein_e gut passende_r Partner_in und ein_e gut passende_r Mitbewohner_in in einer Person über den Weg läuft. Wenn es aber ums Zusammenwohnen geht, wäre die Bedingung, mit meinem Ausmaß an Chaos leben zu können. Die Bym-Singles gruseln sich eher vor zu chaotischen/faulen Partnern, habe ich das Gefühl.

    Das tatsächliche Lebensalter ist mir ziemlich egal. Ich lebe in nahezu allen Bereichen das Leben einer viel jüngeren Person. Insofern kann mir auch ein jüngerer Mensch "zu alt" sein, oder ein älterer zu unreif und kindsköpfig. Volljährig sollten die Leute schon sein, darüber hängt es viel mehr an der Lebensphase als am Alter.

    Ich sehe es nicht als Wert an sich, dass eine Beziehung "hält". Eine Beziehung, die nach x Jahren unglücklich ist, ist für mich nicht mehr wert als eine, die für eine Zeit glücklich ist und dann schneller - aber ohne böses Blut - vorbei.

    Wie sieht eine gute Beziehung für euch persönlich aus?

    Tja, wenn ich das mal wüsste... Vertrauen und Vertrautheit wäre was, also das, was gerade nicht da ist, wenn man jemanden neu kennen lernt. Man sagt, die Anfangsverliebtheit bleibt nicht so. Kann sein. Aber mir wäre schon wichtig, nicht bei jeder Begegnung mit einem neuen faszinierenden Menschen alles in Frage zu stellen, weil ich eben weiß, da ist ein Mensch, in den habe ich mich verliebt und das ist gut und richtig so. Erfüllte Sexualität gehört auch dazu, aber da weiß ich nicht, wie sich das in einer guten Beziehung gestaltet (Häufigkeit etc.). Generell sollte die Beziehung das Leben besser machen oder zumindest unterm Strich genauso gut sein wie das Leben als Single. Sonst könnte man's ja lassen.
    wtf momente

    Bei mir gibt es heute...
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  12. Enthusiast Avatar von wunder
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    AW: Was braucht ihr für eine Beziehung, was schließt ihr aus?

    Nachdem wir das sowohl im Drama-Thread als auch im Singleleben-Laber-Thread andiskutiert haben:

    Was braucht ihr für eine Beziehung? Worauf könnt/wollt ihr nicht verzichten?

    Ich brauche einen Mann der sehr zuverlässig ist was Verabredungen und Zeiten und Versprechen und alles betrifft.. ich brauche Geborgenheit, Wärme, Zugewandtheit, Humor, Albernheit, Unternehmungslustigkeit.

    Müssen von Anfang an große Gefühle da sein? Geht es auch kleiner?

    Es geht auch kleiner. Ich finde, große Gefühle machen mich klein und schüchtern.. Stehen mir im Weg. Ok, ich wäre schon mal neugierig darauf wie es ist, richtig verliebt zu sein in jemanden, der in mich genau so verliebt ist. Aber ich kann mir das gar nicht realisitisch vorstellen!

    Braucht es Anziehung, Attraktivität oder wie man das auch nennen möchte? Gibt es da harte Kriterien, und wenn jemand zu groß, klein, dick, dünn, langhaarig, kurzhaarig, Dialekt sprechend, unmodisch, aufgestylt ist, dann geht es halt nicht?

    Ja, Anziehung braucht es unbedingt. Da gibt's kein "Geht es auch kleiner?", nein, da bin ich kompromisslos. Mir ist Nähe und Sex sehr wichtig innerhalb einer Beziehung und ich möchte das nicht mit jemandem teilen, den ich nicht sehr heiß finde. Das fühlt sich dann nicht gut genug an.
    Aber ich kann auch Männer anziehend, attraktiv finden, die ich nicht von Anfang an richtig gut aussehend fand. Ist selten, aber möglich.

    Harte Kriterien, hm.. Von der Größe her gefallen mir am besten Männer, die mit mir auf Augenhöhe sind oder nur ein bisschen größer. Wenn derjenige riesig ist, ist das aber auch ok. Aber kleiner als ich... kann ich mir tatsächlich nicht gut vorstellen.
    Mit Übergewicht hab ich auch ein Problem. Ich glaube nicht, dass ich jemand Übergewichtigen attraktiv finden kann.

    Und graue Haare gefallen mir auch gar nicht.

    Mit Dialekt ist es so.. ich mag Dialekt zwar, ich spreche selbst auch einen, aber ich finde es richtig unattraktiv, wenn jemand NUR so spricht. Da kenne ich einige, die können einfach kein hochdeutsch oder versuchen erst gar nicht und das nervt mich richtig und ich find's unsexy. Auch wenn es mein eigener Dialekt ist. Einen Akzent durchhhören, egal welchen, find ich ok und symphatisch.
    Hogott wenn ich mir vorstell, im Bett bayrisch oder sächsisch hören zu müssen, da würde es mir so vergehen

    Was braucht es noch außerhalb von Attraktivität und Gefühlen? Welche Eigenschaften, Einstellungen, Vorstellungen klärt ihr vor oder am Anfang einer Beziehung ab? Was sind No-Gos?

    Zuverlässigkeit ist echt ein Thema. Ich kann das einfach nicht. Ich habe viele Freunde die so drauf sind.. aaach wenn ich ne Stunde später komme, muss ich nicht direkt bescheid sagen... und da stresst es mich schon aber ich kann's akzeptieren. Aber wenn ein Mann so zu mir ist, fühle ich mich einfach verarscht und abgewertet. Das stößt mich ab. Und das klärt sich ja schon früh, beim Daten..
    Sonst.. mir gefällt nicht, wenn jemand immer ewig lang arbeitet und erst ganz spät von der Arbeit nach Hause kommt. Ich will gar nichts gegen Karrierefixiertheit sagen, wenn derjenige sein Herzblut in einen Beruf steckt ist das ja eigentlich auch ganz gut, aber ich mag nicht, dass es einen so großen Teil der Woche einnimmt. Ich hätte gerne schöne gemütliche Abende zusammen, nicht nur am Wochenende. Mittwoch abend um sieben in entspannter Stimmung zusammen kochen ohne dass es eine große Ausnahme ist. Und dann auch nicht nur über Arbeit reden.

    Wenn ihr jemanden anziehend findet und dann offenbart sich ein davon unabhängiger Ausschlussgrund, ist die Anziehung dann weg? Oder ist das eine Vernunftentscheidung?


    Bei der Zuverlässigkeitssache habe ich wirklich schon gemerkt, dass die Anziehung stark nachlässt, wenn ich mich über sowas ärgere. Sonst.. weiß ich gerade gar nicht...

    Was ist in einer laufenden Beziehung ein Dealbreaker? Wie sieht das aus, macht ihr dann innerhalb von 5 Minuten Schluss?

    Ich hab keine Ahnung.

    Gibt es irgendwelche verbreiteten (oder bym-üblichen) Ansprüche, von denen ihr sagen könnt, das will ich nicht, das ist mir nicht so wichtig?

    ..

    Wie sieht eine gute Beziehung für euch persönlich aus?

    Wie eine sehr gute Freundschaft + viel Nähe und man trifft sich ganz oft oder wohnt sogar zusammen und plant Dinge zusammen und spricht sich ab... Alles sollte auf Augenhöhe stattfinden, keiner sollte so offensichtlich "die Hosen anhaben".

  13. Member Avatar von archenstone
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    AW: Was braucht ihr für eine Beziehung, was schließt ihr aus?

    Es ist Samstag und ich hab' nichts zu tun (ok, eigentlich hab' ich ganz viel zu tun und prokrastiniere...), also mache ich mir Gedanken um hypothetische Situationen. Zwei neue Fragen:

    Was wäre eine Entscheidung bei der Partnerwahl, bei der euer Umfeld oder Teile eures Umfeldes negativ reagieren würde? Ich meine nicht so was wie Neonazi oder Serienmörder, was wohl viele ablehnen, sondern irgendwas Spezifischeres? Oder vielleicht etwas, wovon ihr denkt, es wäre bei euch selbst nicht ganz unwahrscheinlich? - Ich kam durch den "Standesdünkel"-Thread neulich drauf, wo jemand schrieb, wahrscheinlich wüssten wir doch alle irgendwas, was unsere Eltern sich für uns bei einem hypothetischen Partner (nicht) wünschen würden, und wenn es nicht die Zugehörigkeit zur Oberschicht sei, dann halt was anderes...

    Habt ihr offene Diskussionen mit euch selbst, ob etwas für euch ein Ausschlusskriterium ist oder nicht? Themen, bei denen ihr wisst, dass es ein Problem sein könnte, wenn das Thema viel Raum einnimmt, aber nicht wisst, wo die Grenze ist? Oder wenn jemand sagt/schreibt, "x ist für mich ein Ausschlusskriterium", denkt ihr dann, wenn auf jemanden x zutrifft und die Person trotzdem sonst gut zu mir passt, dann ist das so unwahrscheinlich, darüber mache ich mir Gedanken, wenn das wirklich passiert? (Oder bin ich die Einzige, die sich solche Gedanken macht...) - Wenn ja, welche Themen sind das?

    Ich stelle das mal so in den Raum, antworte später noch selber :bym-selbstgespräch:
    wtf momente

    Bei mir gibt es heute...
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  14. Member Avatar von sommerlinde
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    AW: Was braucht ihr für eine Beziehung, was schließt ihr aus?

    Zitat Zitat von archenstone Beitrag anzeigen
    Was wäre eine Entscheidung bei der Partnerwahl, bei der euer Umfeld oder Teile eures Umfeldes negativ reagieren würde? Ich meine nicht so was wie Neonazi oder Serienmörder, was wohl viele ablehnen, sondern irgendwas Spezifischeres? Oder vielleicht etwas, wovon ihr denkt, es wäre bei euch selbst nicht ganz unwahrscheinlich? - Ich kam durch den "Standesdünkel"-Thread neulich drauf, wo jemand schrieb, wahrscheinlich wüssten wir doch alle irgendwas, was unsere Eltern sich für uns bei einem hypothetischen Partner (nicht) wünschen würden, und wenn es nicht die Zugehörigkeit zur Oberschicht sei, dann halt was anderes...
    Ich denke, wenn ich selbst dazu stehen kann, dann kann ich auch vor der Verwandschaft/ Freunden dazu stehen.

    Zitat Zitat von archenstone Beitrag anzeigen
    Habt ihr offene Diskussionen mit euch selbst, ob etwas für euch ein Ausschlusskriterium ist oder nicht? Themen, bei denen ihr wisst, dass es ein Problem sein könnte, wenn das Thema viel Raum einnimmt, aber nicht wisst, wo die Grenze ist?
    Da es bei jeder Thematik viele Schattierungen gibt, versuche ich erst bei Bedarf -also wenn es um eine konkrete Person in einer konkreten Situation geht-darüber nachzudenken. Und dann halt schauen, wie geht die Person selbst damit um, wo muss ich mich wegen ihrer Schmerzpunkte verbiegen, wie kann langfristig ein gemeinsames leben gelingen.

    Nach links tindere ich Raucherinnen. Häufiger Konsum (3-5mal/Woche) von Alkohol, Haschisch und anderen Betäubungsmittel finde ich auch sehr unattraktiv.
    Zitat Zitat von Paul Ziemiak
    Die AfD (ist) nicht unser Partner, sondern unser entschiedener Gegner.
    Unser christdemokratischer Kompass zeigt uns, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht verantwortbar und nicht möglich ist. Die AfD will ein anderes, ein dunkleres, ein kälteres Deutschland. CDU und CSU wollen ein besseres Deutschland. Konrad Adenauer hatte recht: "Wer wirklich demokratisch denkt, muss Achtung vor dem anderen, vor dessen ehrlichem Wollen und Streben haben."

  15. Senior Member Avatar von sternejule
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    AW: Was braucht ihr für eine Beziehung, was schließt ihr aus?

    Zitat Zitat von sommerkind Beitrag anzeigen
    Generell glaube ich schon stark an Chemie/Anziehung. Das ist aber sowieso eine Grundlage für mich, damit sich Gefühle entwickeln können und die sind grundlegend, um eine Beziehung einzugehen. Ich habe auch tatsächlich noch nie jemanden gedatet ohne mehr Interesse oder Gefühle oder Anziehung zu spüren. Und Attraktion, ja! Das kommt bei mir schon immer zuerst. Oft ziemlich plötzlich.

    Ganz, ganz wichtig auch: Ich muss mich wohlfühlen und ich selbst sein können; mich nicht verstellen oder verkrampfen müssen. Das finde ich einen schwierigen Aspekt. Habe bisher kaum jemanden getroffen, bei dem das so war. Das ist auf jeden Fall ein deal breaker.

    Von der Persönlichkeit her glaube ich, dass ich jemanden brauche, der mir sehr ähnlich ist. Also ähnlichen Humor, Gedanken ähnlich strukturiert wie ich - wichtig für die Kommunikation, gemeinsame Interessen (also nicht genau die gleichen Hobbies, eher so generelle Interessensbereiche, die einem wichtig sind). Nur am besten extrovertierter bzw. energischer, damit ich mitgerissen werden kann.

    Ja. Voilà. :')
    ja das ist bei mir sehr sehr ähnlich! und ich mag wenn gefühle wachsen ich brauche nicht die mega urknall-verliebtheit.

    absoluter dealbreaker bei mir mittlerweile: das kommunikationsverhalten und/oder wenn kein interesse besteht, auf nen gemeinsamen nenner zu kommen. ich würde fast sagen, das ist mir mit am wichtigsten mittlerweile.
    und Limonadenbaum..dann bist du eben meine Südseepalme

  16. Enthusiast Avatar von jadore
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    AW: Was braucht ihr für eine Beziehung, was schließt ihr aus?

    Zitat Zitat von archenstone Beitrag anzeigen
    Es ist Samstag und ich hab' nichts zu tun (ok, eigentlich hab' ich ganz viel zu tun und prokrastiniere...), also mache ich mir Gedanken um hypothetische Situationen. Zwei neue Fragen:

    Was wäre eine Entscheidung bei der Partnerwahl, bei der euer Umfeld oder Teile eures Umfeldes negativ reagieren würde? Ich meine nicht so was wie Neonazi oder Serienmörder, was wohl viele ablehnen, sondern irgendwas Spezifischeres? Oder vielleicht etwas, wovon ihr denkt, es wäre bei euch selbst nicht ganz unwahrscheinlich? - Ich kam durch den "Standesdünkel"-Thread neulich drauf, wo jemand schrieb, wahrscheinlich wüssten wir doch alle irgendwas, was unsere Eltern sich für uns bei einem hypothetischen Partner (nicht) wünschen würden, und wenn es nicht die Zugehörigkeit zur Oberschicht sei, dann halt was anderes...

    Habt ihr offene Diskussionen mit euch selbst, ob etwas für euch ein Ausschlusskriterium ist oder nicht? Themen, bei denen ihr wisst, dass es ein Problem sein könnte, wenn das Thema viel Raum einnimmt, aber nicht wisst, wo die Grenze ist? Oder wenn jemand sagt/schreibt, "x ist für mich ein Ausschlusskriterium", denkt ihr dann, wenn auf jemanden x zutrifft und die Person trotzdem sonst gut zu mir passt, dann ist das so unwahrscheinlich, darüber mache ich mir Gedanken, wenn das wirklich passiert? (Oder bin ich die Einzige, die sich solche Gedanken macht...) - Wenn ja, welche Themen sind das?

    Ich stelle das mal so in den Raum, antworte später noch selber :bym-selbstgespräch:

    1) Mein Freundeskreis würde eher negativ reagieren bei jemandem, der politisch nicht reinpassen würde. ZB sind neoliberale Ansichten (auch im "grünen Gewand") und bestimmte Haltungen, die dem linken Spektrum zuzuordnen sind (wobei mein Freundeskreis definitiv auch links ist) verpönt.
    Aber ich passe eben auch in meinen Freundeskreis und würde mir nie jemanden aussuchen, der diese Haltungen vertritt, daher ist das kein Problem. Meine Eltern...so ein bisschen Standesdünkel haben die schon, glaub ich. Aber die würden das nie offen aussprechen. Insgesamt wissen sie jedenfalls, dass sie sich nicht einmischen dürfen und freuen sich, wenn ich die richtige Wahl für mich treffe...

    2) Ich glaube Alkoholismus/Drogenmissbrauch wäre so ein Thema. Die Übergänge da sind ja auch fließend. Ich kann schon sagen, dass es mich bisher immer genervt bis abgefuckt hat, wenn jemand eine "schlechte Beziehung" zu Alkohol/Drogen hatte, aber es käme eben auf den Einzelfall an.

  17. Member Avatar von archenstone
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    AW: Was braucht ihr für eine Beziehung, was schließt ihr aus?

    Danke für die Rückmeldungen!

    Zitat Zitat von archenstone Beitrag anzeigen
    Was wäre eine Entscheidung bei der Partnerwahl, bei der euer Umfeld oder Teile eures Umfeldes negativ reagieren würde? Ich meine nicht so was wie Neonazi oder Serienmörder, was wohl viele ablehnen, sondern irgendwas Spezifischeres? Oder vielleicht etwas, wovon ihr denkt, es wäre bei euch selbst nicht ganz unwahrscheinlich?
    Ich glaube, meine Familie ist - inzwischen - sehr tolerant. Vor zehn Jahren hatten meine Eltern Anwandlungen von "bitte kein Kevin", aber seitdem sind sie viel lockerer geworden. Die Großelterngeneration ist komplett weggestorben, das wären die einzigen gewesen, die ein Problem mit einer Freundin statt einem männlichen Partner hätten. Jetzt ist der Tenor, "Kind, mach, was dich glücklich macht".

    Meine Schwester und ein paar enge Freundinnen würden mir sagen, wenn ich was Blödes mache. Und das Forum, natürlich Also zum Beispiel, wenn ich mein Muster von "Person mit fester Beziehung und Kindern toll finden, verlieben und..." neben "ziellos für unerreichbare Person schwärmen" und "unglücklich sein und rumheulen" erweitern würde auf "aktiv jemandem den Partner ausspannen". Nicht, dass ich das vorhätte, aber ich vermute, das käme schlecht an.

    Und dann... wie formuliere ich das... die Gruppe "Menschen, an denen ich romantisches Interesse habe" hat nicht 100% Überschneidung mit der Gruppe "nette Menschen". Sofern man letztere objektiv definieren kann. Der Typ, der mein erster Kuss war, war bei meiner Schwester unten durch. Ok, ich war jünger und bin mit komischen Leuten rumgezogen, aber manches finde ich heute immer noch harmlos. Kategorie "In einem Moshpit wird gemosht, dann hüpft auch jemand gegen mich, der ca. doppelt so schwer ist", da käme ich nicht darauf, dass das ein Problem ist - aber wenn ich gleichzeitig meine Schwester davon abhalten muss, mich vor den bösen Jungs zu retten, ist es offenbar nicht so selbstverständlich? Dagegen mein Exfreund: War superlieb und freundlich, hat bei allen einen guten Eindruck gemacht, war leider weder kritik- noch konfliktfähig, wichtigste Lektion für eine Folgebeziehung, die Person sollte "nicht netter als ehrlich" sein. Tja. Mein letzter Love Interest war (ist) ganz objektiv kein netter Mensch, wenn ich mir mal so jemanden anlache und mein ganzes Umfeld - und das ganze Forum - sagt, "Der ist scheiße! Lass es!!!", dann sollte ich darauf hören. Aber was für andere Leute die Grenze für "nicht nett" ist, ist halt nicht unbedingt meine und mit "zu nett" werde ich auch nicht glücklich. Schwierige Sache.

    Zitat Zitat von archenstone Beitrag anzeigen
    Habt ihr offene Diskussionen mit euch selbst, ob etwas für euch ein Ausschlusskriterium ist oder nicht? Themen, bei denen ihr wisst, dass es ein Problem sein könnte, wenn das Thema viel Raum einnimmt, aber nicht wisst, wo die Grenze ist?
    Wie schon von jadore und sommerlinde beschrieben: Drogen sind so ein Thema. Ein ausgewachsenes Drogenproblem möchte ich nicht in einer Beziehung, einen moderaten Alkoholkonsum pflege ich selber (ok, aktuell selbst das kaum noch), aber es gibt 1000 Stufen dazwischen?

    Zitat Zitat von archenstone Beitrag anzeigen
    Oder wenn jemand sagt/schreibt, "x ist für mich ein Ausschlusskriterium", denkt ihr dann, wenn auf jemanden x zutrifft und die Person trotzdem sonst gut zu mir passt, dann ist das so unwahrscheinlich, darüber mache ich mir Gedanken, wenn das wirklich passiert? (Oder bin ich die Einzige, die sich solche Gedanken macht...)
    Von der Sorte habe ich ganz viele... hochgradig spezifische Szenarien, über die ich nachdenke, ohne einen konkreten Fall zu haben, gegen den man die Annahme prüfen könnte. Zum Beispiel das bei Bym gerne angeführte "geht ins Bordell". Einerseits trifft das sicher auf viele heterosexuelle Männer zu, sonst gäbe es die Branche nicht. Andererseits, jemand, der das für eine gute Idee hält und außerdem mit mir zusammen sein will und dafür nicht irgendeine seltsame misogyne Rechtfertigung hat? Und gilt dieser Konflikt nicht schon für "konsumiert (mainstream) Pornografie"? Und was, wenn jemand behauptet, gegen Pornos zu sein, dabei aber lügt, weil, Frauen kann man so was nicht erzählen, höhö? Dann wäre meine Reaktion, Pornos sind mir egal, aber Lügen definitiv nicht. Und wenn ich den "normalen" Sexkäufer tendenziell unsympathisch finde, was wäre mit einer Person, die schon mal Sexarbeit gemacht hat oder auch aktuell macht? Und was, wenn... ich ein anderes hochgradig spezifisches Thema finde, über das ich mir Szenarien ausmalen kann? Wenn jemand eine sehr feste Meinung zu etwas hat, was mir egal ist und/oder womit ich mich nicht auskenne? Wenn jemand auf eine Art und Weise diskriminiert/marginalisiert ist, auf die ich es nicht bin und wovon ich keine Ahnung habe?

    Ich möchte nicht mit jemandem zusammen sein, von dem ich Fan bin. Meine Starcrushes sollen bitte Starcrushes bleiben! Ich möchte nicht mit jemandem zusammen bleiben, bei dem man als "die Partnerin von" in den Nachrichten auftaucht (die Wahllokale haben geöffnet, wir haben nichts zu berichten, aber der Ministerpräsident und seine Frau waren schon wählen, so in der Art). Das ist beides super unwahrscheinlich, aber es sind Ausschlusskriterien.

    Ich möchte nicht mit jemandem zusammen sein, der in seiner Exbeziehung das Arschloch war. Aber woran kriegt man das mit? Vielleicht habe ich ein bisschen zu viel von dem Internetgenre "alleinerziehende Mütter, mieser Sorgerechtsstreit, abusive relationship, polyamory gone wrong" gelesen, dass ich überall Red Flags sehe.

    Ich möchte keine Beziehung, die daraus entsteht, dass die Initiative nur von einer Seite ausgeht. Also egal wie rum. Finde das immer witzig, wenn ich irgendwo lese: "Aber wenn du als Frau initiativ bist, dann ist der Mann doch gar nicht interessiert! Sonst hätte er ja selbst!" Ja, äh, wenn jemand die ganze Zeit an mir rumbaggert, ohne dass ich aktiv was tue, dann bin ich vielleicht auch nicht so interessiert? Wie wär's mit gegenseitigem Interesse? Und Kompatibilität beim Tempo und Vorgehen der Annäherung? Ganz revolutionär, ich weiß.

    Und vielleicht will ich einfach keine Beziehung und mache mir 10.000 Gedanken, dass es eh total schwierig ist, damit ich eine rationale Begründung habe? Weil, wenn man sagt, dass man keine will, es nur heißt, "Wart's ab, wenn man nicht damit rechnet! Die Leute, die das sagen, haben zuerst jemanden!" (Bym vor ein paar Jahren so...)

    Und vielleicht labere ich den Thread voll und sollte schlafen gehen...
    wtf momente

    Bei mir gibt es heute...
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  18. Member Avatar von sommerlinde
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    AW: Was braucht ihr für eine Beziehung, was schließt ihr aus?

    Zitat Zitat von archenstone Beitrag anzeigen
    Wie schon von jadore und sommerlinde beschrieben: Drogen sind so ein Thema. Ein ausgewachsenes Drogenproblem möchte ich nicht in einer Beziehung, einen moderaten Alkoholkonsum pflege ich selber (ok, aktuell selbst das kaum noch), aber es gibt 1000 Stufen dazwischen?
    Bei modertem Konsum würde ich v.a. die Begleitumstände anschauen: allein vs. Gruppe/ stimmungsabhängig?/ selbstbestimmt?/in welchen Situationen (Party, Feierabend, Sonntagabend...)

    Zitat Zitat von archenstone Beitrag anzeigen
    Von der Sorte habe ich ganz viele... hochgradig spezifische Szenarien, über die ich nachdenke, ohne einen konkreten Fall zu haben, gegen den man die Annahme prüfen könnte.
    Wenn ich mich so umschaue in, so habe ich die Erfahrung gemacht, dass an dem Spruch:
    "Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm von deinen Plänen." doch was dran sein könnte.
    Meine Folgerung ist, dass ich meine Geisteskräfte statt für abstruse Hirngespinste für reale, naheliegende Projekte einsetze. Die beschäftigung mit der frage, wieviel Engel gleichzeitig auf der Spitze einer Nähnadel tanzen können gerne Weltflucht ist, damit ich mich nicht mit der Realität auseinandersetzen muss.
    Zitat Zitat von Paul Ziemiak
    Die AfD (ist) nicht unser Partner, sondern unser entschiedener Gegner.
    Unser christdemokratischer Kompass zeigt uns, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht verantwortbar und nicht möglich ist. Die AfD will ein anderes, ein dunkleres, ein kälteres Deutschland. CDU und CSU wollen ein besseres Deutschland. Konrad Adenauer hatte recht: "Wer wirklich demokratisch denkt, muss Achtung vor dem anderen, vor dessen ehrlichem Wollen und Streben haben."

  19. Member Avatar von sommerlinde
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    AW: Was braucht ihr für eine Beziehung, was schließt ihr aus?

    Zitat Zitat von archenstone Beitrag anzeigen
    Wie schon von jadore und sommerlinde beschrieben: Drogen sind so ein Thema. Ein ausgewachsenes Drogenproblem möchte ich nicht in einer Beziehung, einen moderaten Alkoholkonsum pflege ich selber (ok, aktuell selbst das kaum noch), aber es gibt 1000 Stufen dazwischen?
    Bei modertem Konsum würde ich v.a. die Begleitumstände anschauen: allein vs. Gruppe/ stimmungsabhängig?/ selbstbestimmt?/in welchen Situationen (Party, Feierabend, Sonntagabend...)

    Zitat Zitat von archenstone Beitrag anzeigen
    Von der Sorte habe ich ganz viele... hochgradig spezifische Szenarien, über die ich nachdenke, ohne einen konkreten Fall zu haben, gegen den man die Annahme prüfen könnte.
    Wenn ich mich so umschaue in, so habe ich die Erfahrung gemacht, dass an dem Spruch:
    "Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm von deinen Plänen." doch was dran sein könnte.
    Meine Folgerung ist, dass ich meine Geisteskräfte statt für abstruse Hirngespinste für reale, naheliegende Projekte einsetze. Die Beschäftigung mit der Frage, wieviel Engel gleichzeitig auf der Spitze einer Nähnadel tanzen können gerne Weltflucht ist, damit ich mich nicht mit der Realität auseinandersetzen muss.
    Zitat Zitat von Paul Ziemiak
    Die AfD (ist) nicht unser Partner, sondern unser entschiedener Gegner.
    Unser christdemokratischer Kompass zeigt uns, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht verantwortbar und nicht möglich ist. Die AfD will ein anderes, ein dunkleres, ein kälteres Deutschland. CDU und CSU wollen ein besseres Deutschland. Konrad Adenauer hatte recht: "Wer wirklich demokratisch denkt, muss Achtung vor dem anderen, vor dessen ehrlichem Wollen und Streben haben."

  20. Addict Avatar von hatschibuh
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    AW: Was braucht ihr für eine Beziehung, was schließt ihr aus?

    Das Wichtigste ist für mich Vertrauen, Zuverlässigkeit und dass man miteinander spricht, wenn irgendwas nicht stimmt. Das häng ich sehr hoch. Ich brauch Freiraum und Zeit für mich....aber natürlich auch gemeinsame Zeit mit dem Partner. Mir ist wichtig, dass jeder auch seine eigenen Hobbies/Freizeitinteressen hat; ich muss nicht überall dabei sein und erwarte auch nicht von meinem Partner, dass er alles mitmacht. Zusammen lachen können ist mir auch sehr wichtig!
    Hm, ich weiß nicht wie ich mir das mit den "großen Gefühlen" vorstellen kann....aber ich muss mich schon hingezogen fühlen zu jemand - ansonsten gehts glaub ich aber auch nicht weiter bei mir
    Optisch hab ich noch nie drüber nachgedacht, ob irgendwas ein No-Go wäre. Aber ein gepflegtes Äußeres ist mir wichtig.

    Dealbreaker sind bei mir Betrug und Gewalt. Ich möchte nie Angst vor meinem Partner haben müssen. Das wäre auch was, was ich am Anfang schon abcheck...ob jemand aggressiv ist, laut wird (und wie das Ganze aussieht, wenn z.B. Alkohol im Spiel ist). Ist natürlich kein Garant dafür, dass das immer so bleibt. Und angelogen werden könnte ich wahrscheinlich auch nicht verzeihen. Vielleicht sogar noch 'eher' betrogen werden, wenn man das so sagen kann.
    Ich bin eine Stepptanzballerinamärchenprinzessintierärztiiiin

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