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  1. Stranger

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    AW: Geldaufteilung in der Beziehung - wie macht ihr es?

    Zitat Zitat von mrs burns Beitrag anzeigen
    also ich finde ehrlich gesagt dass es voll ok ist wenn er 200 mehr zahlt aber dann ist auch gut...oder möchtest du ihm auf der tasche liegen? nicht böse gemeint aber er kann mit seinem geld ja machen was er will, das finde ich echt übergriffig...und es ist DEIN auto, das er sich am sprit beteiligen sollte finde ich allerdings auch aber ansonsten...irgendwie liest es sich so dass er nur weil er mehr verdient auch mehr zu zahlen hat, im grunde geht dich das echt nichts an was er mit seinem geld anstellt
    Das unterschreibe ich Wort für Wort.

    Ich kann auch nicht unterschreiben, dass er sich unreif verhielte, wenn er es ansonsten schafft schuldenfrei durchs Leben zu gehen. Wenn er sich von seinem Geld Zeug kaufen möchte, das ihn glücklich macht, ist das seine Handlungsfreiheit. Das anders zu sehen, finde ich übergriffig. Offensichtlich setzt er auch was (gemeinsame) Urlaube angeht andere Prioritäten. Insofern sehe ich hier eher ein kommunikatives, als ein pekuniäres Problem vorliegen. An seiner Stelle würde ich mir dennoch darüber Gedanken machen, warum manchmal am Ende des Geldes noch Monat übrig ist und ob Konsum in Hinsicht auf unser System und die Umwelt so gut ist (aber das ist nur meine Meinung).

    Ich frage mich trotzdem bei all den Antworten hier wie viel Opportunismus da mitschwingt?

    Ich für meinen Teil habe vergleichsweise lange studiert und Ausbildung gemacht und dementsprechend wenig Geld gehabt. Ich habe von meiner Partnerin, die schon sehr lange arbeitete, aber nie erwartet, dass sie mich deswegen alimentiert bzw. mir etwas bezahlt. Das hätte ich auch aus Stolz nie angenommen. Heute verdiene ich einen ganzen Batzen mehr als sie und wir teilen immer noch alles 50/50. Ich finde das fair, auch deswegen, weil ich mir im Vorfeld intensiv darüber Gedanken gemacht habe, was ich lerne, damit ich später mal einigermaßen gut verdiene. Das führte zu harten Entscheidungen über meinen Werdegang. Andere Studienfächer hätte mir sicherlich besser gelegen, aber die Einsicht, dass es meine Aufgabe ist Pflicht und Neigung so weit wie möglich kongruent zu bekommen, war Ergebnis einer intensiven gedanklichen Auseinandersetzung mit dieser Problematik. Dass das so ist, finde ich am System nicht schön, aber das entbindet niemanden davon sich darüber Gedanken zu machen mit all den möglichen Konsequenzen. Was das Auto angeht: Ich habe es mit meiner Partnerin so gelöst, dass ich grundsätzlich das Benzin bezahle (weil ich das Auto für die Pendelei brauche und sie vergleichsweise einfach zur Arbeit kommt).
    Geändert von Beyerdynamics (25.08.2020 um 00:40 Uhr)

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