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  1. Enthusiast

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    AW: Zur Hochzeit gehen?

    Vier Jahre sind auch ne verdammt lange Zeit, um über sowas einfach mal hinwegzukommen. Dann siehst du A und B halt, so what.

  2. Urgestein

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    AW: Zur Hochzeit gehen?

    Zitat Zitat von serpentine Beitrag anzeigen
    Bei dem JGA bin ich noch am überlegen, weil ich denke, dass es vielleicht fast einfacher wäre, wenn man sich vorher schon mal wieder getroffen hat.
    Wenn es dir helfen würde, könntest du dir auch überlegen, sie in welcher Form auch immer vorher zu kontaktieren. Und wenns nur ist, um zu sagen: ist eine doofe Situation, aber du wünschst dir, dass das bei der Hochzeit außen vor bleiben kann.

  3. Fresher

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    AW: Zur Hochzeit gehen?

    Zitat Zitat von Stina Beitrag anzeigen
    Wenn es dir helfen würde, könntest du dir auch überlegen, sie in welcher Form auch immer vorher zu kontaktieren. Und wenns nur ist, um zu sagen: ist eine doofe Situation, aber du wünschst dir, dass das bei der Hochzeit außen vor bleiben kann.
    Falls es einen JGA geben sollte wird es ja im Vorfeld irgendeine Form der Kommunikation geben. Ich überlege mal, ob ich da vorher noch irgendetwas anspreche, oder es dabei belasse.

  4. Fresher

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    AW: Zur Hochzeit gehen?

    Danke noch mal für die weiteren Antworten. Ich bin mir der Relevanz einer Hochzeit schon bewusst, sonst würde ich hier gar nicht fragen oder überhaupt überlegen.

  5. Member

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    AW: Zur Hochzeit gehen?

    Ich würde auch auf jeden Fall zur Hochzeit gehen.
    Er ist dein bester Freund, nicht irgendein Bekannter. Selbst wenn da die größten Kackbratzen des Jahrhunderts eingeladen sind, du musst dich ja nicht neben sie setzen und noch nicht mal mit ihnen reden, wenn dir das zu blöd ist.
    Der Tag ist deinem besten Freund wichtig, und es ist ihm sicher wichtig, dass du dabei bist. Und vielleicht stellt sich dann heraus, dass alles halb so wild ist und dann kannst du vielleicht mal mit dem "Vorfall" abschließen. Manchmal bauscht sich sowas ja auch über Jahre so auf.

  6. Fresher

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    AW: Zur Hochzeit gehen?

    Zitat Zitat von Dampfwutz Beitrag anzeigen
    Ich würde auch auf jeden Fall zur Hochzeit gehen.
    Er ist dein bester Freund, nicht irgendein Bekannter. Selbst wenn da die größten Kackbratzen des Jahrhunderts eingeladen sind, du musst dich ja nicht neben sie setzen und noch nicht mal mit ihnen reden, wenn dir das zu blöd ist.
    Der Tag ist deinem besten Freund wichtig, und es ist ihm sicher wichtig, dass du dabei bist. Und vielleicht stellt sich dann heraus, dass alles halb so wild ist und dann kannst du vielleicht mal mit dem "Vorfall" abschließen. Manchmal bauscht sich sowas ja auch über Jahre so auf.
    Ja, ich dachte zunächst auch, dass da etwas aufgebauscht wurde. Im Nachhinein stellte sich jedoch heraus, dass es gar nicht mehr um diesen einen Vorfall an dem Abend ging (ich habe das mittlerweile gelöscht), sondern darum, dass A dachte, dass ich ihr ihre neue Beziehung nicht gönne. Ich hätte A tatsächlich jede Beziehung der Welt gegönnt, aber hatte Ressentiments ggü. ihrer neuen Beziehung, da ihr Freund mir selber am ersten Abend des Kennenlernens erzählt hatte, dass er beinahe Alkoholiker geworden wäre und sie ihn "gerettet" hätte und dass er auf der Arbeit regelmäßig Kokain konsumiert hatte. Deshalb war ich relativ verhalten, als sie nach vier Monaten zu ihm ziehen wollte, aber ich habe diese Bedenken nie offen angesprochen, weil mir klar war, dass sie das zu diesem Zeitpunkt nicht hören möchte. Es geht also nicht nur um einen Vorfall an einem Abend, aber A kam eben zu einer falschen Einschätzung, weshalb ich von ihren Plänen nicht gerade begeistert war.

  7. Ureinwohnerin

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    AW: Zur Hochzeit gehen?

    ich schließe mich den anderen an: zur hochzeit selbst würde ich auf jeden fall gehen. da dir ja bekannt zu sein scheint, dass a und b auch eingeladen sind, kannst du dich auf ein etwaiges zusammentreffen vorbereiten. du kannst dir überlegen ob du, falls das eine option ist, eine dir vertraute und eingeweihte person mitnimmst, ansonsten schauen, an wen von den dir bekannten anderen gästen du dich halten kannst um einer etwaigen konfrontation aus dem weg zu gehen und du kannst dir grob überlegen, wie du in den realistisch möglichen situationen x, y und z reagierst.

    bitte nicht zitieren:

    ich kann die sache insofern ein bisschen nachempfinden als dass ich auch zwei enge freundschaften hatte, die sehr unschön und ohne chance einer klärung auseinandergegangen sind. in meinem fall haben sich die beiden mir gegenüber auch im anschließenden jahr noch ziemlich unmöglich benommen und ich hätte aktuell, vorsichtig formuliert, keinerlei lust, auf eine der beteiligten zu treffen und es würde mir sehr schwer fallen, mich ggf. einigermaßen zusammenzureißen. nun habe ich aber mit beiden eine (jeweils unterschiedliche) gute gemeinsame freundin. und, ganz ehrlich, würde eine von den beiden mich auf ein für sie wichtiges event einladen, auf dem die betreffende ehemalige freundin auch zugegen sein könnte, würde ich nicht zögern hinzugehen.

    ich würde mich vermutlich, wie oben beschrieben, auf die situation vorbereiten, aber deshalb nicht hinzugehen, fände ich der gemeinsamen freundin gegenüber extrem schwierig. zum einen möchte ich, dass sie ihren besonderen tag mit allen menschen verbringen kann, die ihr lieb und wichtig sind, bzw. es soll zumindest nicht an meiner befindlichkeit liegen, ob das möglich ist. bei einer anlasslosen grillparty im sommer mag das nochmal ein anderer schnack sein, aber bei hochzeit, rundem geburtstag u.ä. ist ihr befinden nunmal, zumindest für ein paar stunden, relevanter als meins. und zweitens würde ich die gemeinsame freundin nicht in einen größeren als vermutlich ohnehin schon existenten loyalitätskonflikt bringen wollen.

    wenn ich durch meine sache eins gelernt habe, dann dass mir in einer freundschaft das konkrete verhalten der:des freund:in mir gegenüber wichtiger ist als das verhalten dieser person gegenüber dritten. damit möchte ich nicht sagen, dass mir das völlig egal ist und meine emotionale positionierung und was ich wie gut schlucken/außen vor lassen kann hängt auch davon ab, wie wichtig das jeweilige verhältnis für die beteiligten ist. ich messe deshalb in bezug auf unterschiedliche beteiligte bei meiner sache auch mit unterschiedlichem maß. aber grundsätzlich finde ich, dass meine freundin mir aufgrund der freundschaft in solchen situationen zwar, wenn es ihr irgend möglich ist, beistehen sollte, in gestalt von gesprächen, ausheulen lassen, verständnis für mich aufbringen und emotionalem support, aber nicht dafür zuständig ist, in einer art und weise aktiv zu werden, die über das verhältnis zwischen ihr und mir hinaus geht. ich würde an deiner stelle, abseits von der konkreten frage, vielleicht mal ein bisschen in mich rein hören, ob der wunsch nach klarerer positionierung deines besten freundes zu deinen gunsten vielleicht irgendwo noch eine rolle spielt. ich fände das an sich garnicht mal schlimm, sondern menschlich verständlich. aber wenn einem das klar ist, kann man evtl. besser damit umgehen - z.b. indem man sich klar macht, inwiefern man das wirklich verlangen könnte und was alternativen sind, die einen guten kompromiss darstellen.

    wäre ich an stelle deines besten freundes, würde ich es dir übrigens hoch anrechnen, trotzdem auf die hochzeit zu kommen, wäre aber vermutlich ziemlich verletzt, wenn du dich nicht mir zuliebe für diesen besonderen tag in meinem leben mal zusammenreißen könntest. ich würde mich wenig wertgeschätzt fühlen, wenn du dir diese unbequemlichkeit für mich nicht geben würdest.

  8. Fresher

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    AW: Zur Hochzeit gehen?

    Danke für deinen langen und differenzierten Beitrag. Der Freund hat sich nie zugunsten einer Seite positioniert und immer gesagt, dass er beide Seiten verstehen kann. Ich bin ihm deshalb auch nicht böse, er kann ja überhaupt nichts für den Konflikt und kann sich nur beide Seiten anhören.

  9. V.I.P.

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    AW: Zur Hochzeit gehen?

    Definitiv hingehen. Es würde mir das Herz brechen, wenn meine besten Freunde wegen sowas nicht zu meiner Hochzeit kommen würde. Ob es die Freundschaft nachhaltig verändern würde, würde man dann sehen, aber ich fände es unsagbar traurig.

    Ich schließe mich dem "lächeln und winken und zusammenreißen" an. Du kannst dich ja vorbereiten, sehr wahrscheinlich passiert eh gar nichts, weil die Sache entweder längst gegessen ist oder die beiden sich auch einfach beherrschen. Wenn doch kannst du dich der Sache ja entziehen. Der steigende Alkoholpegel, der emotional und anstrengend macht, entsteht ja auch nicht in 4 Minuten, da kannst du ja einfach heimgehen, wenn sich Unangenehmes abzeichnet.

    Aus eigener Erfahrung kann ich noch beitragen, dass man die Party seines Lebens haben kann, obwohl jemand zugegen ist, mit dem man ums Verrecken nicht in einem Raum sein möchte. Einfach gegenseitig in Ruhe lassen. In meinem Fall war es ein großes Fest vom besten Freund und er rechnet es mir tatsächlich hoch an, dass ich einen Abend lang so tat, als wäre nie was gewesen. Nicht hingehen war nie eine Option.
    Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt!

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