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  1. Stranger

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    Zu introvertiertem Partner in die Heimat gezogen - komme einfach nicht an

    Hallo zusammen,

    hier zu meiner Thematik:

    ich bin vor zwei Jahren zu meinem Freund in die Heimat gezogen.
    Davor habe ich fünf Jahre in meiner Lieblingsstadt (Uni Stadt) gelebt. Diese ist 80 km von unserem jetzigen Wohnort entfernt.
    Meine Eltern sind seit dem Umzug noch weiter von mir entfernt (160km).

    Da ich arbeitssuchend war und viel Potential in der Beziehung gesehen habe, habe ich mich nach längerer Überlegung dazu entschieden zu ihm zu ziehen.
    Uns war damals schon klar, dass es nicht einfach werden würde, aber dass es so schwierig wird, hätte ich nicht gedacht.

    Mein Bruder wurde ebenfalls vor zwei Jahren schwer krank und ist vor 7 Monaten verstorben. Das war/ist natürlich ebenfalls sehr belastend für mich.

    Arbeitsbedingt (und vermutlich auch wegen den oben genannten Punkten) bin ich vor 1 1/2 Jahren an einer blutigen Gastritis erkrankt, die inzwischen fast ausgeheilt ist.
    Ich habe dann den Job gewechselt und bin seitdem übergangsweise in der ambulanten Pflege tätig. Wir haben Personalmangel, dementsprechend häufig werde ich eingeplant.

    Mein Freund ist eher der ruhige Typ Mensch und ist viel zu Hause. Er hat 2-3 gute Freunde, die er alle 2-3 Monate mal trifft.
    Ich hab inzwischen vereinzelt auch Kontakte hier geknüpft, die aber natürlich keine langjährigen Freundschaften ersetzen.

    Ich bin seit zwei Jahren nicht wirklich hier angekommen. Corona hat die Situation natürlich auch nicht wirklich einfacher gemacht.

    Letztens hat uns meine Schwägerin besucht, von der ich viel halte. Sie hat mich dann gefragt, ob ich mit der sehr ruhigen Art meines Freundes, auf Dauer leben möchte und kann. Außerdem meinte sie, dass ich aufpassen muss, dass ich mich nicht zu sehr für ihn verbiege.

    Mein Partner und ich führen eigentlich eine sehr harmonische Beziehung. Im Haushalt klappt es gut, wir reden über alles und unternehmen auch was an den freien Wochenenden (die gerade eher selten sind, Job bedingt).
    Außerdem versuche ich 1x im Monat heimzufahren.
    Was auch nicht so einfach ist, da ich an zwei Wochenenden im Monat arbeite.
    Ich habe oft überlegt wieder in meine Studien Stadt zurück zu ziehen. Dort habe ich mich wirklich wohl gefühlt.
    Aber das würde natürlich bedeuten, dass ich meinen Partner zurück lassen müsste.
    Er hat hier seit 15 Jahren einen guten Job, in dem er sich wohl fühlt.
    Momentan wäre es ihm zu unsicher mit zu ziehen, da ich seit dem Studium nicht wirklich in einem Job angekommen bin.
    Gerade bin ich auf der Suche nach einer neuen Stelle als Sozialpädagogin oder Arzthelferin.

    Die Gegend in der ich wohne ist ein Ballungsgebiet. Ich kenne das gar nicht von daheim und zum Teil stört mich der starke Verkehr und auch der viele Müll hier sehr. Komplett aufs Land möchte ich hier aber auch nicht ziehen, dann würde ich mich noch isolierter fühlen.

    Ich bin inzwischen sehr müde von der ganzen Situation und weiß nicht, ob ich die Kraft habe erneut hier eine Stelle zu beginnen und vor allem, ob dann alles besser werden würde.

    Gibt es hier Leute, denen es vielleicht ähnlich erging und die sich irgendwann doch noch integrieren konnten?

    Ich danke euch für konstruktive Tipps und Erfahrungen.

    Grüße
    Geändert von Beate82 (30.08.2021 um 08:35 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Zu introvertiertem Partner in die Heimat gezogen - komme einfach nicht an

    Wie wäre es der Sache noch eine richtige Chance zu geben und zu versuchen neue Freunde zu finden und/oder neue Hobbies? Durch Corona war es ja wirklich sehr schwierig in letzter Zeit, aber jetzt sind wieder einige Sachen möglich. Vielleicht findest du ja dort auch was, wo du mal rauskommst und dich angekommen fühlt. Man muss ja auch nicht alles mit dem Partner gemeinsam machen.
    Und wenn du dann immer noch nicht glücklich dort wirst, kannst du immer noch gehen.
    Oder könntest du das auch nur in der anderen Stadt mit dem Jobwechsel machen?

  3. Inaktiver User

    AW: Zu introvertiertem Partner in die Heimat gezogen - komme einfach nicht an

    Mir ist aus dem Eingangstext nicht ganz klar, wo das Kernproblem liegt.

    Du schreibst, dein Partner ist sehr introvertiert und hat wenig Freunde.
    Andererseits liest es sich für mich eher so, als ob du selbst Schwierigkeiten hast, Anschluss zu finden.

    Was wäre denn dein Idalszenario gewesen? Dass dein Freund sich in einen bestehenden, großen Freundeskreis integrieren hätte sollen?

    Ich denke mal, das hätte ja vorher schon klar sein müssen, dass dafür nicht die Voraussetzungen da sind, wenn er "nur" 2-3 Freunde hat? Was ich ehrlich gesagt nicht ungewöhnlich finde, nicht jeder ist ein Gruppen-Mensch der total viele Kontakte pflegt - ich könnte damit auch nicht dienen und mein Partner auch nicht.

    Ich denke viel wichtiger wäre doch für dich, dass du selbst Anschluss findest. Ich kann dich total verstehen, dass das nicht einfach ist. Und ich sag dir ganz ehrlich wie es ist: Umziehen entwurzelt und bestehende Sozialkontakte aufrecht zu erhalten und neue zu finden wird dadurch nicht einfacher. Wenn du ein Mensch mit tief liegenden Wurzeln bist dann wird das sicherlich ne Challenge für dich. Corona verschärft die Situation natürlich zusätzlich

    So wie sich das liest, scheint er ja nicht bereit zu sein, mit dir in deine Heimat zu gehen, richtig? Das kann durchaus zum Genickbrecher für die Beziehung werden, muss es aber nicht. Hast du mal mit ihm darüber geredet? Weiß er, dass du dich unwohl fühlst und darüber nachdenkst, zurückzuziehen?
    Geändert von Inaktiver User (30.08.2021 um 08:56 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Zu introvertiertem Partner in die Heimat gezogen - komme einfach nicht an

    Ich lese aus deinem Beitrag mehr Punkte raus, als nur das Standort-Thema.

    - Du sprichst an, deine Schwägerin hätte dich darauf angesprochen, führst das aber nicht weiter aus. Ist die introvertierte Art denn ein Problem?

    - dein Job. Liegt das am Standort, oder liegt es am Job an sich? Würde sich schon viel lösen, wenn du dir einen anderen Job suchen würdest?

    - warum hast du dich denn in deiner Studienstadt wohl gefühlt? Vielleicht kannst du dir das anschauen und am neuen Standort umsetzen.

  5. Stranger

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    AW: Zu introvertiertem Partner in die Heimat gezogen - komme einfach nicht an

    Hallo Delisha,

    ich bin absolut nicht der Typ, der alles gemeinsam mit dem Partner machen möchte. Aufgrund der häufigen Dienste in meinem Job, hatte ich auch nicht so viel Energie, um beispielsweise einen Sport Kurs zu besuchen. Aufgrund meines schwachen Immunsystems bin ich auch noch nicht geimpft. Das heißt, das macht die Sache auch nicht einfacher.
    Meine Schwägerin meinte eben, sie würde die Jobsuche erweitern und in beiden Städten nach Stellen suchen und letztendlich die Stelle entscheiden lassen. Das Problem ist, dass meine Schwägerin oft schon recht hatte und ich deshalb vermutlich sehr verwirrt bin, durch ihre Aussage.
    Jobsuche ist natürlich in beiden Gebieten möglich.

  6. Inaktiver User

    AW: Zu introvertiertem Partner in die Heimat gezogen - komme einfach nicht an

    Mein erster Gedanke war jetzt auch, ob du ein Hobby hast wo du unter Leute kommen könntest. Wenn dem so ist, würde ich dem Wohnort noch eine Chance geben. Da war die letzten 1,5 Jahre einfach auch viel nicht möglich durch Corona.

    Oder möchtest du alles mit deinem Freund teilen und mit ihm in großen Gruppen was machen? Das stell ich mir dann tatsächlich schwieriger vor.

    Wie war denn die Situation als du in deiner Unistadt warst? Hattest du dort viel Kontakte und hast mit denen viel gemacht? Ich vermute dein Freund hatte damals auch schon seinen jetzigen Freundeskreis, und diesen nicht erst verkleinert seit du zu ihm gezogen bist.

  7. Inaktiver User

    AW: Zu introvertiertem Partner in die Heimat gezogen - komme einfach nicht an

    Ist diese Schwägerin die Schwester deines Freundes? Hört sich ein bisschen an, als würde sie euch auseinander bringen wollen

    Klar, kannst du das Job-Roulette entscheiden lassen. Aber ich frag mich gerade, wieviel du eigentlich in der Beziehung siehst, wenn du das tatsächlich als Möglichkeit in Betracht ziehst.

  8. Stranger

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    AW: Zu introvertiertem Partner in die Heimat gezogen - komme einfach nicht an

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mir ist aus dem Eingangstext nicht ganz klar, wo das Kernproblem liegt.

    Du schreibst, dein Partner ist sehr introvertiert und hat wenig Freunde.
    Andererseits liest es sich für mich eher so, als ob du selbst Schwierigkeiten hast, Anschluss zu finden.

    Was wäre denn dein Idalszenario gewesen? Dass dein Freund sich in einen bestehenden, großen Freundeskreis integrieren hätte sollen?

    Der Freundeskreis ist ja nicht wirklich vorhanden. Von dem her ist eine Integration ja beidseitig nicht möglich. Meine Vorstellung ist, dass ich hier Anschluss finde und auch mein Ding hier mache. Wenn mein Freund dann mal dabei ist, ist es schön, wenn nicht wäre das für mich auch ok.

    Ich denke mal, das hätte ja vorher schon klar sein müssen, dass dafür nicht die Voraussetzungen da sind, wenn er "nur" 2-3 Freunde hat? Was ich ehrlich gesagt nicht ungewöhnlich finde, nicht jeder ist ein Gruppen-Mensch der total viele Kontakte pflegt - ich könnte damit auch nicht dienen und mein Partner auch nicht.

    Das ist ja auch in Ordnung und würde es auch nicht von meinem Partner erwarten.

    Ich denke viel wichtiger wäre doch für dich, dass du selbst Anschluss findest. Ich kann dich total verstehen, dass das nicht einfach ist. Und ich sag dir ganz ehrlich wie es ist: Umziehen entwurzelt und bestehende Sozialkontakte aufrecht zu erhalten und neue zu finden wird dadurch nicht einfacher. Wenn du ein Mensch mit tief liegenden Wurzeln bist dann wird das sicherlich ne Challenge für dich. Corona verschärft die Situation natürlich zusätzlich

    So wie sich das liest, scheint er ja nicht bereit zu sein, mit dir in deine Heimat zu gehen, richtig? Das kann durchaus zum Genickbrecher für die Beziehung werden, muss es aber nicht. Hast du mal mit ihm darüber geredet? Weiß er, dass du dich unwohl fühlst und darüber nachdenkst, zurückzuziehen?
    Ja, wir reden sehr häufig darüber. Er versteht es auch. Er sagt halt, dass er momentan bei mir keine Stabilität sieht was den Job anbelangt. Und dass wir am Ende zu zweit sind, ohne erfüllende Jobs, wäre auch nicht optimal.

  9. Stranger

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    AW: Zu introvertiertem Partner in die Heimat gezogen - komme einfach nicht an

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mir ist aus dem Eingangstext nicht ganz klar, wo das Kernproblem liegt.

    Du schreibst, dein Partner ist sehr introvertiert und hat wenig Freunde.
    Andererseits liest es sich für mich eher so, als ob du selbst Schwierigkeiten hast, Anschluss zu finden.

    Was wäre denn dein Idalszenario gewesen? Dass dein Freund sich in einen bestehenden, großen Freundeskreis integrieren hätte sollen?

    Ich denke mal, das hätte ja vorher schon klar sein müssen, dass dafür nicht die Voraussetzungen da sind, wenn er "nur" 2-3 Freunde hat? Was ich ehrlich gesagt nicht ungewöhnlich finde, nicht jeder ist ein Gruppen-Mensch der total viele Kontakte pflegt - ich könnte damit auch nicht dienen und mein Partner auch nicht.

    Ich denke viel wichtiger wäre doch für dich, dass du selbst Anschluss findest. Ich kann dich total verstehen, dass das nicht einfach ist. Und ich sag dir ganz ehrlich wie es ist: Umziehen entwurzelt und bestehende Sozialkontakte aufrecht zu erhalten und neue zu finden wird dadurch nicht einfacher. Wenn du ein Mensch mit tief liegenden Wurzeln bist dann wird das sicherlich ne Challenge für dich. Corona verschärft die Situation natürlich zusätzlich

    So wie sich das liest, scheint er ja nicht bereit zu sein, mit dir in deine Heimat zu gehen, richtig? Das kann durchaus zum Genickbrecher für die Beziehung werden, muss es aber nicht. Hast du mal mit ihm darüber geredet? Weiß er, dass du dich unwohl fühlst und darüber nachdenkst, zurückzuziehen?
    Hab in der letzten Nachricht irgendwie falsch zitiert. Meine Antworten auf deine Frage sind im Kasten

  10. Inaktiver User

    AW: Zu introvertiertem Partner in die Heimat gezogen - komme einfach nicht an

    Zitat Zitat von Beate82 Beitrag anzeigen
    Ja, wir reden sehr häufig darüber. Er versteht es auch. Er sagt halt, dass er momentan bei mir keine Stabilität sieht was den Job anbelangt. Und dass wir am Ende zu zweit sind, ohne erfüllende Jobs, wäre auch nicht optimal.
    Was würdet ihr euch denn in eurer Beziehung erwarten, wenn beide erfüllende Jobs haben ihr aber getrennt wohnt? Wäre es dann auf gewisse Zeit absehbar, weil er zu dir ziehen würde oder wäre es eine Fernbeziehung?

  11. Inaktiver User

    AW: Zu introvertiertem Partner in die Heimat gezogen - komme einfach nicht an

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denke viel wichtiger wäre doch für dich, dass du selbst Anschluss findest. Ich kann dich total verstehen, dass das nicht einfach ist. Und ich sag dir ganz ehrlich wie es ist: Umziehen entwurzelt und bestehende Sozialkontakte aufrecht zu erhalten und neue zu finden wird dadurch nicht einfacher. Wenn du ein Mensch mit tief liegenden Wurzeln bist dann wird das sicherlich ne Challenge für dich. Corona verschärft die Situation natürlich zusätzlich
    Ja das muss einem bewusst sein. Es ist erst mal ganz schöne Arbeit neue Kontakte zu knüpfen. Leute kennenlernen und gucken, ob es passt. Es ist erst einmal viel Investition. Manchmal hat man Glück, aber manchmal muss man erst mal ne Weile investieren bis man den richtigen Leuten über den Weg läuft.

  12. Stranger

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    AW: Zu introvertiertem Partner in die Heimat gezogen - komme einfach nicht an

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich lese aus deinem Beitrag mehr Punkte raus, als nur das Standort-Thema.

    - Du sprichst an, deine Schwägerin hätte dich darauf angesprochen, führst das aber nicht weiter aus. Ist die introvertierte Art denn ein Problem?

    - dein Job. Liegt das am Standort, oder liegt es am Job an sich? Würde sich schon viel lösen, wenn du dir einen anderen Job suchen würdest?

    - warum hast du dich denn in deiner Studienstadt wohl gefühlt? Vielleicht kannst du dir das anschauen und am neuen Standort umsetzen.
    Hmm, also anfangs war es schon ein Problem für mich, die introvertierte Art. Irgendwann habe ich aber gemerkt, dass er in meinem Freundeskreis auftaut und sich wohl fühlt. Ich konnte die Zweifel dann beiseite schieben, da ich mir dachte, dass wenn ich hier mal Leute oder eine Gruppe gefunden habe, die passt, ich mir dort meine Energie holen kann. Aber so etwas geht halt nicht mal von heute auf morgen.

    Der momentane Job liegt hier in einem kleinen Dorf. Ich werde sehr schlecht bezahlt und die Tourenplanung sieht oft nur einen freien Tag in der Woche vor, was das heimfahren zu meiner Familie natürlich erschwert.

    In der Studien Stadt hatte ich einfach tolle Kontakte und natürlich auch tolle Erlebnisse mit den unterschiedlichsten Menschen.

  13. Stranger

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    AW: Zu introvertiertem Partner in die Heimat gezogen - komme einfach nicht an

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist diese Schwägerin die Schwester deines Freundes? Hört sich ein bisschen an, als würde sie euch auseinander bringen wollen

    Klar, kannst du das Job-Roulette entscheiden lassen. Aber ich frag mich gerade, wieviel du eigentlich in der Beziehung siehst, wenn du das tatsächlich als Möglichkeit in Betracht ziehst.
    Eigentlich war ich mir immer sicher, dass er der richtige ist. Aber nach dieser Aussage meiner Schwägerin, bin ich total verunsichert.
    Ich habe mich noch nicht in der alten Stadt beworben.
    Selbst wenn ich es machen würde, würde es nicht bedeuten, dass ich die Stelle annehmen würde. Vermutlich würde ich es machen um besser fühlen zu können inwieweit das eine Option wäre oder nicht.

  14. Inaktiver User

    AW: Zu introvertiertem Partner in die Heimat gezogen - komme einfach nicht an

    Wozu dann bewerben, wenn du die Stelle nicht annehmen würdest

    Mir fällt auf, es geht oft ums Außen. Als ich dich gefragt habe, ob dich das introvertierte stört, hast du mit einem Beispiel geantwortet, wie er sich in deinen alten Freundeskreis integriert hat. Aber nicht, wie es da zwischen euch beiden steht.

    Jetzt verunsichert dich wieder die Aussage einer dritten Person. Wo ich denke, sollte es das, bei einer gefestigten Beziehung?

  15. Stranger

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    AW: Zu introvertiertem Partner in die Heimat gezogen - komme einfach nicht an

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist diese Schwägerin die Schwester deines Freundes? Hört sich ein bisschen an, als würde sie euch auseinander bringen wollen

    Klar, kannst du das Job-Roulette entscheiden lassen. Aber ich frag mich gerade, wieviel du eigentlich in der Beziehung siehst, wenn du das tatsächlich als Möglichkeit in Betracht ziehst.
    Es ist die Frau meines verstorbenen Bruders. Sie hat eigentlich immer viel von meinem Freund gehalten. Als sie uns aber besuchen kam, hat sie ihn eben noch näher kennen gelernt. Bzw. Musste er arbeiten als sie da war und dass er nach der Arbeit nicht mehr super gesprächig ist, kann ich auch nachvollziehen

  16. Stranger

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    AW: Zu introvertiertem Partner in die Heimat gezogen - komme einfach nicht an

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wozu dann bewerben, wenn du die Stelle nicht annehmen würdest

    Mir fällt auf, es geht oft ums Außen. Als ich dich gefragt habe, ob dich das introvertierte stört, hast du mit einem Beispiel geantwortet, wie er sich in deinen alten Freundeskreis integriert hat. Aber nicht, wie es da zwischen euch beiden steht.

    Jetzt verunsichert dich wieder die Aussage einer dritten Person. Wo ich denke, sollte es das, bei einer gefestigten Beziehung?
    Ja, ich bin wirklich oft sehr im außen

  17. Inaktiver User

    AW: Zu introvertiertem Partner in die Heimat gezogen - komme einfach nicht an

    Zitat Zitat von Beate82 Beitrag anzeigen
    Hmm, also anfangs war es schon ein Problem für mich, die introvertierte Art. Irgendwann habe ich aber gemerkt, dass er in meinem Freundeskreis auftaut und sich wohl fühlt. Ich konnte die Zweifel dann beiseite schieben, da ich mir dachte, dass wenn ich hier mal Leute oder eine Gruppe gefunden habe, die passt, ich mir dort meine Energie holen kann. Aber so etwas geht halt nicht mal von heute auf morgen.
    In wie fern war seine introvertiert Art anfangs für dich schwierig?

    Zum anderen sagst du ja selbst Kontakte aufbauen geht nicht von heute auf morgen. Das dauert manchmal schon etwas länger bis man sich richtige Freundschaften aufbaut. Da waren dann in den vergangenen Jahren noch die Corona Hindernisse. Das sollte man in Bezug auf Kontaktaufbau nicht vergessen.

    Zitat Zitat von Beate82 Beitrag anzeigen
    Der momentane Job liegt hier in einem kleinen Dorf. Ich werde sehr schlecht bezahlt und die Tourenplanung sieht oft nur einen freien Tag in der Woche vor, was das heimfahren zu meiner Familie natürlich erschwert.
    OK, das macht es sicher schwerer mal 160km zu fahren. Aber was ist zB mit dem Besuch von Freunden in der alten Stadt? Das müsste doch näher sein.

    Zitat Zitat von Beate82 Beitrag anzeigen
    In der Studien Stadt hatte ich einfach tolle Kontakte und natürlich auch tolle Erlebnisse mit den unterschiedlichsten Menschen.
    Hättest du die Erlebnisse auch in den letzten 1,5 Jahren mit den Lockdown haben können? Wie ist der Kontakt derzeit zu diesen Freunden?

    Ich bin mal in die Heimat zurück gezogen. Dabei stellte ich fest, dass sich meine Kontakte auch weiterentwickelt hatten. Wir hatten plötzlich aufgrund unterschiedlicher Lebensphasen (Familiengründung vs Single Leben) andere Prioritäten. Oder sie waren mit Ehrenämtern so verplant, dass wir auch keine regelmäßigen Treffen mehr hatten. Also nur als Denkanstoß, dass es unter Umständen nicht so leicht ist im Freundeskreis einfach dort anzuschließen wo man vor ein paar Jahren war als der Umzug war.

  18. Stranger

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    AW: Zu introvertiertem Partner in die Heimat gezogen - komme einfach nicht an

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wozu dann bewerben, wenn du die Stelle nicht annehmen würdest

    Mir fällt auf, es geht oft ums Außen. Als ich dich gefragt habe, ob dich das introvertierte stört, hast du mit einem Beispiel geantwortet, wie er sich in deinen alten Freundeskreis integriert hat. Aber nicht, wie es da zwischen euch beiden steht.

    Jetzt verunsichert dich wieder die Aussage einer dritten Person. Wo ich denke, sollte es das, bei einer gefestigten Beziehung?
    Wenn wir zu zweit sind, erdet mich seine Art sehr. Wir reden auch "viel" miteinander. Klar es gibt solche und solche Tage. Er ist total geduldig und ich habe auch das Gefühl, dass wir ähnlich schwingen und es schon gut passt. Klar würde ich mir wünschen, er wäre hin und wieder geselliger und würde auch mal mit dem Nachbarn ein Gespräch beginnen oder sonst irgendwo... Aber ich will auch nicht, dass er sich für mich verändert, weil ich ja auch genau diese ruhige Art an ihm liebe.

  19. Inaktiver User

    AW: Zu introvertiertem Partner in die Heimat gezogen - komme einfach nicht an

    Zitat Zitat von Beate82 Beitrag anzeigen
    Es ist die Frau meines verstorbenen Bruders. Sie hat eigentlich immer viel von meinem Freund gehalten. Als sie uns aber besuchen kam, hat sie ihn eben noch näher kennen gelernt. Bzw. Musste er arbeiten als sie da war und dass er nach der Arbeit nicht mehr super gesprächig ist, kann ich auch nachvollziehen
    Aber kann sie das überhaupt einschätzen? Also was für dich und deinen Freund passend ist? Sie hat ihn da ja in dem Fall auch arbeiten bzw nach einem, möglicherweise anstrengenden, Arbeitstag erlebt?

    Bei mir ist es teils so, dass meine quasi Schwägerin (Schwester meines Freundes) Dinge anders machen würde wie wir und umgekehrt auch. Wir hatten dabei tatsächlich auch so ein Umziehthema bei Fernbeziehung. Dabei zeigt sich aber immer wieder, dass wir dabei unterschiedliche Prioritäten setzen was Rahmenbedingungen um die Beziehung rum betrifft.

  20. Stranger

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    AW: Zu introvertiertem Partner in die Heimat gezogen - komme einfach nicht an

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In wie fern war seine introvertiert Art anfangs für dich schwierig?

    Zum anderen sagst du ja selbst Kontakte aufbauen geht nicht von heute auf morgen. Das dauert manchmal schon etwas länger bis man sich richtige Freundschaften aufbaut. Da waren dann in den vergangenen Jahren noch die Corona Hindernisse. Das sollte man in Bezug auf Kontaktaufbau nicht vergessen.



    OK, das macht es sicher schwerer mal 160km zu fahren. Aber was ist zB mit dem Besuch von Freunden in der alten Stadt? Das müsste doch näher sein.


    Hättest du die Erlebnisse auch in den letzten 1,5 Jahren mit den Lockdown haben können? Wie ist der Kontakt derzeit zu diesen Freunden?

    Ich bin mal in die Heimat zurück gezogen. Dabei stellte ich fest, dass sich meine Kontakte auch weiterentwickelt hatten. Wir hatten plötzlich aufgrund unterschiedlicher Lebensphasen (Familiengründung vs Single Leben) andere Prioritäten. Oder sie waren mit Ehrenämtern so verplant, dass wir auch keine regelmäßigen Treffen mehr hatten. Also nur als Denkanstoß, dass es unter Umständen nicht so leicht ist im Freundeskreis einfach dort anzuschließen wo man vor ein paar Jahren war als der Umzug war.
    Hallo Mauri,

    es war für mich anfangs schwierig, dass er nicht von sich aus auf Leute zu geht sondern eher passiv ist. Aber das war dann irgendwann ok für mich, weil wir zu zweit auch intensive Gespräche geführt haben. Aber das ist natürlich nicht alles...

    Eine Freundin aus der alten Stadt treffe ich alle 2-3 Monate. Öfters bekommen es wir nicht wirklich hin. Aber wir telefonieren ab und zu. Mit der anderen Freundin hab ich bisher nur telefonisch Kontakt.

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