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  1. Addict Avatar von Wannabebaby
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    "Akademikergehalt"

    Im Forum Familie und Freunde fiel neulich dieser Begriff und wie unterschiedlich hoch das Gehalt bei Akademikern ist.

    Was ist nach eurem Empfinden ein Mindeststundenlohn, den man als Akademiker verdienen sollte, um sich nicht unter Wert zu verkaufen? Das ist natürlich sehr individuell, aber eure persönliche Untergrenze?
    <3

  2. Regular Client Avatar von Joline
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    AW: "Akademikergehalt"

    Finde das pauschal zu beantworten schwierig, da ich es immer im Gesamtkontext sehen würde. Grundsätzlich hängen ja Gehälter von Alter, Region, Branche, Berufserfahrung etc. ab. Wichtig war bzw. sind mir auch immer Aufstiegs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten etc..

  3. Get a life! Avatar von Lucaa
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    AW: "Akademikergehalt"

    seh ich auch so.

    aber grundsätzlich halte ich hier in bawü ein anfangsgehalt unter 30-35.000 pro jahr (je nach stelle, ich denk da jetzt an ne assistenz oder so für den anfang) für jemanden, der studiert hat, für ausbeutung. in der automobilbranche steigt man hier gut mit 40-45 plus ein, als ingenieur auch gern mehr. das sind schon krasse dimensionen, aber nicht ungewöhnlich.
    Das Paradies gibt's nicht. Net mal in Unterfranken.

  4. V.I.P. Avatar von Ananasringi
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    AW: "Akademikergehalt"

    Ich habe mit 22.000 (brutto) im Bereich „was mit Medien“ in Berlin angefangen. Schmerzuntergrenze waren 24.000, aber ich war aufgrund der langen Suche etwas verzweifelt. Für das Geld wäre jemand mit Ingenieur-/Informatik-/gefragtebranchexyz sicher nicht mal aufgestanden. Inzwischen verdiene ich deutlich mehr und bin in meiner Branche in meinem Bundesland (in Ostdeutschland) wohl im oberen Gehaltsdrittel, aber verglichen mit anderen Branchen/Bundesländern ist es immer noch wenig.
    Herr Pisanelli! Herr Pisanelli!

  5. Stranger
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    AW: "Akademikergehalt"

    Akademiker heißt für mich studierte persönlichkeiten. Hier wird nach Knappheit und Gewinnzutrag entschieden. Also ein Informatiker ist schwerer Verfügbar, und hat einen höheren Stundensatz als z.B. ein Germanist.

  6. Member Avatar von Dampfwutz
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    AW: "Akademikergehalt"

    Zitat Zitat von valeries Beitrag anzeigen
    Akademiker heißt für mich studierte persönlichkeiten.
    Ach! Was du nicht sagst!

  7. Junior Member
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    AW: "Akademikergehalt"

    Finde das einen idiotischen Begriff. Nicht-studierte Programmierer verdienen immer noch mehr als viele Menschen mit Uniabschluss.

  8. Urgestein Avatar von hui
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    AW: "Akademikergehalt"

    Zitat Zitat von Joline Beitrag anzeigen
    Wichtig war bzw. sind mir auch immer Aufstiegs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten etc..
    Das geht vielen nichtakademikern ja ähnlich
    Wir wohnen nicht in erster Linie, um zu repräsentieren, sondern um uns wohlzufühlen.


  9. Ureinwohnerin Avatar von Tinelli
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    AW: "Akademikergehalt"

    Das Einstiegsgehalt hat für mich wenig damit zu tun.

    Ich hätte bei dem Begriff Akademikergehalt als Untergrenze mind. 50.000€ Jahresbruttogehalt im Kopf.
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  10. Inaktiver User

    AW: "Akademikergehalt"

    .
    Geändert von Inaktiver User (20.10.2018 um 14:07 Uhr)

  11. Addict Avatar von Aida
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    AW: "Akademikergehalt"

    Zitat Zitat von Tinelli Beitrag anzeigen
    Das Einstiegsgehalt hat für mich wenig damit zu tun.

    Ich hätte bei dem Begriff Akademikergehalt als Untergrenze mind. 50.000€ Jahresbruttogehalt im Kopf.
    Ich wollte erst zustimmen, aber das würde dann bedeuten, dass GymnasiallehrInnen (in BaWü) nur ganz knapp dabei sind.
    Da habe ich eigentlich das Gefühl, dass oft gesagt wird, es sei (für GeisteswissenschaftlerInnen) ein sehr gutes Gehalt [Naturwissenschaftler (bzw. vor allem Mathe, Physik, Chemie) könnte natürlich in der freien Wirtschaft mehr verdienen].
    (Und bei LehrerInnen liegt ja auch zwischen Einstiegsgehalt und langfristigem Gehalt nicht viel Spielraum).

  12. Get a life! Avatar von Lucaa
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    AW: "Akademikergehalt"

    Zitat Zitat von Tinelli Beitrag anzeigen
    Das Einstiegsgehalt hat für mich wenig damit zu tun.

    Ich hätte bei dem Begriff Akademikergehalt als Untergrenze mind. 50.000€ Jahresbruttogehalt im Kopf.
    aber fakt ist halt auch, dass man nicht so leicht große sprünge macht, wenn das einstiegsgehalt entsprechend niedrig ist. ich musste lange arbeiten, um so viel zu verdienen, dass ich halbwegs dort war, wo ich eigentlich von anfang an sein wollte. oftmals lässt man sich aus mangelnder erfahrung und angst, nichts zu bekommen, auf dämlich deals ein.

    ich finde ja, dass es auch aufgabe des ags ist, leute mit guter ausbildung nicht auszubeuten. das regelt zum glück in vielen branchen ein tarifvertrag. oft aber auch nicht.
    Das Paradies gibt's nicht. Net mal in Unterfranken.

  13. Alter Hase
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    AW: "Akademikergehalt"

    Zitat Zitat von Tinelli Beitrag anzeigen
    Das Einstiegsgehalt hat für mich wenig damit zu tun.

    Ich hätte bei dem Begriff Akademikergehalt als Untergrenze mind. 50.000€ Jahresbruttogehalt im Kopf.
    Das Einstiegsgehalt hat natürlich damit zu tun, denn das sind ja auch Akedemiker. Und wie schon gesagt wurde, im ÖD z.B. ist nicht sooo viel Spielraum nach oben.

    Ich bin eine ÖD-Pflanze, und da sollten Akademiker (Bachelor- bzw. FH-Absolventen) mindestens E9 bekommen, das wären ca. 35.000 Jahresbrutto. Insofern ist das in meinem Kopf die Untergrenze, aber in anderen Bereichen kann es natürlich auch weniger sein.

  14. Ureinwohnerin Avatar von Tinelli
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    AW: "Akademikergehalt"

    Naja, für mich umfasst „Akademiker“ die Gruppe von Berufseinstieg bis Rentenbeginn. Da haben die ersten +/- fünf Jahre für mich keinen relevanten Anteil am Durchschnittsgehalt. Vor allem da es eben viele Berufe gibt, bei denen die Gehaltsentwicklung dann rasch abflacht.
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  15. Alter Hase Avatar von Bibliophilia
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    AW: "Akademikergehalt"

    . Irrelevant
    Geändert von Bibliophilia (12.05.2018 um 07:44 Uhr)

  16. Ureinwohnerin Avatar von Rückspiegel
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    AW: "Akademikergehalt"

    Zitat Zitat von Aida Beitrag anzeigen
    Ich wollte erst zustimmen, aber das würde dann bedeuten, dass GymnasiallehrInnen (in BaWü) nur ganz knapp dabei sind.
    Da habe ich eigentlich das Gefühl, dass oft gesagt wird, es sei (für GeisteswissenschaftlerInnen) ein sehr gutes Gehalt
    Wenn du von sehr gutem Gehalt sprichst, dann meinst du aber von verbeamteten Lehrkräften, oder? Das kann man ja nicht mit "normalem" Brutto verglichen, bzw wenn man es täte, wäre man da in ganz anderen Dimensionen.

  17. Alter Hase
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    AW: "Akademikergehalt"

    Zitat Zitat von Tinelli Beitrag anzeigen
    Naja, für mich umfasst „Akademiker“ die Gruppe von Berufseinstieg bis Rentenbeginn. Da haben die ersten +/- fünf Jahre für mich keinen relevanten Anteil am Durchschnittsgehalt. Vor allem da es eben viele Berufe gibt, bei denen die Gehaltsentwicklung dann rasch abflacht.
    Ich hatte die Frage nicht so verstanden, daß es ums Durchschnittsgehalt ging. Sondern ums MINDEST-Gehalt.

  18. Ureinwohnerin Avatar von Tinelli
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    AW: "Akademikergehalt"

    Ja, das beziehe ich trotzdem nicht auf Einstiegsgehälter.
    Grad wenn man sich anguckt, wieviele Studiengänge es gibt, die nach Studienabschluss miese Gehälter voraussetzen aufgrund von Referendariat, Volunteriat, Praktisches Jahr, (halbe) Promotionsstellen, etc., wird doch klar, dass das die Anfangsgehälter halt gar nichts aussagen.
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  19. Get a life! Avatar von Lucaa
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    AW: "Akademikergehalt"

    kannst du das nochmal genauer erklären, tinelli? irgendwie versteh ich den punkt nicht ganz, auf den du raus willst.

    heisst das dann, dass es in deinen augen zu viele anfangsgehälter gibt, die keinen akademikerstandard haben? das seh ich genauso, aber ich bin nicht der ansicht, dass das automatisch bedeutet, dass man nach 5 jahren zu denen aufgeschlossen hat, die von anfang an viel verdienen. die von dir genannten beispiele sind teilweise aus branchen, die per se keine guten gehälter bezahlen im normalfall (medienberufe o.ä.) den vorsprung holt man nur schwer wieder ein. und grade in der wirtschaft sind nach oben wenig grenzen gesetzt. das kommt dann immer drauf an, wie wichtig dem einzelnen karriere ist. bei mir wär schluss bei einem gehalt, das die aufgabe meines privatlebens erforderlich macht. da sprechen wir aber in den gut bezahlten branchen von 80 oder 90k plus. ingenieursgehälter ausgenommen.

    ich glaube aber, dass es schon um ganze, feste stellen ging bei der frage. nicht um solche, die quasi noch zur ausbildung gehören. so hab ich's zumindest verstanden.
    Das Paradies gibt's nicht. Net mal in Unterfranken.

  20. Alter Hase
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    AW: "Akademikergehalt"

    Zitat Zitat von Lucaa Beitrag anzeigen
    ich glaube aber, dass es schon um ganze, feste stellen ging bei der frage. nicht um solche, die quasi noch zur ausbildung gehören. so hab ich's zumindest verstanden.
    So hatte ich das auch verstanden.
    Wenn jemand nach dem Studium E9 bekommt und da erstmal viele Jahre bleibt, bis er irgendwann mal nach E10 befördert wird, würde ich das durchaus als Akademikergehalt bezeichnen.

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