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Ergebnis 1 bis 12 von 12
  1. Stranger
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    Vorstellungsgespräch: Wechselmotivation

    Habe den Text gelöscht, da die Möglichkeit besteht, dass Rückschlüsse auf meine Person gezogen werden können.
    Danke für die Antworten!
    Geändert von Voyager (26.06.2018 um 18:11 Uhr) Grund: gelöscht, da Möglichkeit besteht, dass auf mich zurückgeführt werden kann.

  2. Enthusiast Avatar von sommerlinde
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    AW: Vorstellungsgespräch: Wechselmotivation

    Ich würde die privaten Grüde herausstellen und das jobmäßige eher als auch passend ansprechen. Im ÖD ist es nicht ungewöhnlich, dass man einen Fokus auf dem privaten hat.
    Zitat Zitat von Thomas de Maiziere
    Wenn wir wollen, dass Extremismusbekämpfung auch bei denen stattfindet, die schon gefährdet sind, oder halb abgerutscht sind, oder wenn es um Deradikalisierung geht, dann muss man auch mal den schwierigeren Weg probieren, und das heißt, dass man mit Menschen redet, mit denen man sonst vielleicht nicht so gerne reden würde, um eines höheren Ziels willen. Und wo da die Grenze zur Förderung ist, das ist nicht leicht zu bestimmen.

  3. Regular Client Avatar von coshima
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    AW: Vorstellungsgespräch: Wechselmotivation

    so wie es sich anhört, findet dieses großprojekt ja nicht in deinem team statt, oder?
    und wenn pendeln (eine stunde pro weg?) wegfällt, ist das auch eine enorme erleichterung.
    ich finde schon, dass man unter diesen voraussetzungen das großprojekt und das pendeln in kombination anbringen könnte.
    Geändert von coshima (26.06.2018 um 23:02 Uhr)
    nein.

  4. Stranger
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    AW: Vorstellungsgespräch: Wechselmotivation

    Sei ehrlich und authentisch und zähle genau diese Gründe auf..bis auf den Chef vielleicht ;-)

  5. Member Avatar von talia
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    AW: Vorstellungsgespräch: Wechselmotivation

    Ich habe den Ursprungspost nicht gelesen, aber hänge mich mit einer Frage die zum Thread-Titel passt mit dran:

    Ich habe nach dem Studium + Promotion in Stadt A eine Stelle in einem großen Unternehmen in Stadt B (500km entfernt) angetreten. Die Stelle war als Uni-Absolvent ein absoluter Glücksgriff, in Stadt A sind Stellen in ähnlich großen Unternehmen sehr sehr selten und werden nur an Leute mit viel Berufserfahrung vergeben.

    In der Zwischenzeit arbeite ich seit 5 Jahren dort, mit zwei Unterbrechungen von jeweils ungefähr einem Jahr wegen Elternzeit nach der Geburt meiner beiden Kinder. Uns zieht es nun stark zurück nach A (Großeltern der Kinder nicht so weit weg, mehr Freizeitmöglichkeiten, alte Freunde).

    Ich habe nun eine Stellenausschreibung in Stadt A gefunden, auf die ich mich bewerben möchte. Ich habe nur keine Ahnung, ob und wie ich meinen Wechselwunsch im Anschreiben motivieren soll. Inhaltlich ist die Arbeit vermutlich vergleichbar mit meiner jetzigen, aber mein jetziges Unternehmen ist jedes Jahr in der Top 10 Liste der beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands (>10.000 Mitarbeiter) und die neue Firma im Vergleich dazu sehr klein (ca. 350 Mitarbeiter). Sie arbeitet mit den großen Firmen in der Branche zusammen, u.a. mit meinem jetzigen Unternehmen. Ein solcher Wechsel ist vom Berufsweg eher ein Schritt zurück, aber das ist okay, denn etwas vergleichbares wie mein jetziger Job ist in Stadt A einfach nicht möglich und ich habe auch keine weiteren Karriereambitionen, ich möchte nur einfach mal sesshaft werden an einem Ort an dem wir uns wohl fühlen.

    Jetzt meine Frage: Packe ich in mein Anschreiben (sinngemäß) rein, dass ich nach einer neuen Stelle in der alten Heimat suche und dabei auf sie gestoßen bin oder schreibe ich nur, dass ich mich auf die Stelle bewerbe und weshalb ich dafür so gut passe? Es gibt außer der Standortlage wirklich überhaupt keinen Grund, weshalb man ein Interesse für einen solchen Wechsel hätte. Die Tätigkeit ist weder eine neue Herausforderung noch ist das Unternehmen besser als das alte, eher im Gegenteil.

    Was meint ihr?


  6. Enthusiast Avatar von sommerlinde
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    AW: Vorstellungsgespräch: Wechselmotivation

    Zitat Zitat von talia Beitrag anzeigen
    Ich habe den Ursprungspost nicht gelesen, aber hänge mich mit einer Frage die zum Thread-Titel passt mit dran:

    Ich habe nach dem Studium + Promotion in Stadt A eine Stelle in einem großen Unternehmen in Stadt B (500km entfernt) angetreten. Die Stelle war als Uni-Absolvent ein absoluter Glücksgriff, in Stadt A sind Stellen in ähnlich großen Unternehmen sehr sehr selten und werden nur an Leute mit viel Berufserfahrung vergeben.

    In der Zwischenzeit arbeite ich seit 5 Jahren dort, mit zwei Unterbrechungen von jeweils ungefähr einem Jahr wegen Elternzeit nach der Geburt meiner beiden Kinder. Uns zieht es nun stark zurück nach A (Großeltern der Kinder nicht so weit weg, mehr Freizeitmöglichkeiten, alte Freunde).

    Ich habe nun eine Stellenausschreibung in Stadt A gefunden, auf die ich mich bewerben möchte. Ich habe nur keine Ahnung, ob und wie ich meinen Wechselwunsch im Anschreiben motivieren soll. Inhaltlich ist die Arbeit vermutlich vergleichbar mit meiner jetzigen, aber mein jetziges Unternehmen ist jedes Jahr in der Top 10 Liste der beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands (>10.000 Mitarbeiter) und die neue Firma im Vergleich dazu sehr klein (ca. 350 Mitarbeiter). Sie arbeitet mit den großen Firmen in der Branche zusammen, u.a. mit meinem jetzigen Unternehmen. Ein solcher Wechsel ist vom Berufsweg eher ein Schritt zurück, aber das ist okay, denn etwas vergleichbares wie mein jetziger Job ist in Stadt A einfach nicht möglich und ich habe auch keine weiteren Karriereambitionen, ich möchte nur einfach mal sesshaft werden an einem Ort an dem wir uns wohl fühlen.

    Jetzt meine Frage: Packe ich in mein Anschreiben (sinngemäß) rein, dass ich nach einer neuen Stelle in der alten Heimat suche und dabei auf sie gestoßen bin oder schreibe ich nur, dass ich mich auf die Stelle bewerbe und weshalb ich dafür so gut passe? Es gibt außer der Standortlage wirklich überhaupt keinen Grund, weshalb man ein Interesse für einen solchen Wechsel hätte. Die Tätigkeit ist weder eine neue Herausforderung noch ist das Unternehmen besser als das alte, eher im Gegenteil.

    Was meint ihr?
    Wenn du deine wahre Motivation benennst, kann der Arbeitgeber vermuten, dass du langfristig bleiben magst und nicht wegen der Karriere sonstwo hin verschwindest. Wenn es ein stationärer Job ist (also ohne viele Dienstreisen/Montagen), dann würde ich die Motivation ehrlich benennen. Im Anschreiben eher kurz (private Gründe/Heimat). Im Gespräch durchaus bisschen detailierter.
    Zitat Zitat von Thomas de Maiziere
    Wenn wir wollen, dass Extremismusbekämpfung auch bei denen stattfindet, die schon gefährdet sind, oder halb abgerutscht sind, oder wenn es um Deradikalisierung geht, dann muss man auch mal den schwierigeren Weg probieren, und das heißt, dass man mit Menschen redet, mit denen man sonst vielleicht nicht so gerne reden würde, um eines höheren Ziels willen. Und wo da die Grenze zur Förderung ist, das ist nicht leicht zu bestimmen.

  7. Addict Avatar von SilverSmile
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    AW: Vorstellungsgespräch: Wechselmotivation

    Ich mische das dann in der Motivation, also nenne professionelle Gründe, sage aber auch ehrlich, dass es mich zurück in die Heimat zieht.
    Ich finde deine Wechselambition jetzt übrigens nicht so abwegig, so ein großes Unternehmen ist ja auch nicht jedermanns Sache.
    in the end
    all you can hope for
    is the love you felt
    to equal the pain you've gone through

  8. Regular Client Avatar von coshima
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    AW: Vorstellungsgespräch: Wechselmotivation

    man könnte auch noch anbringen (wenn das halbwegs so ist), dass einen die prozesse und abläufe in einem nicht-konzern-unternehmen interessieren/reizen.
    nein.

  9. Fresher
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    AW: Vorstellungsgespräch: Wechselmotivation

    Ich würde auch beide Motivationen reinpacken:
    Zuerst, dass dich das Unternehmen interessiert, weil Du schon seit Jahren in der Materie drin bist und dich auskennst und weiter in dem Bereich arbeiten möchtest. Auch das, was Coshima gesagt hat, dass du weg aus dem Riesen-Konzern möchtest und mal was neues kennenlernen willst.
    Und dann, dass die Location des Unternehmens perfekt passt, weil Du gerne in die Stadt ziehen möchtest, weil es deine Heimatstadt ist, und du dann auch gerne langfristig dort leben möchtest.

  10. V.I.P. Avatar von hellogoodbye
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    AW: Vorstellungsgespräch: Wechselmotivation

    Ich habe auch eine Frage zur Wechselmotivation. Ich arbeite seit zwei auf einer auf drei Jahre befristeten Projektstelle. Nächste Woche habe ich ein Gespräch für eine ebenso auf drei Jahr befristete Projektstelle. Die Gründe, warum ich mich wegbeworben habe, sind einerseits, dass ich mich auf meiner aktuellen Stelle zunehmend unwohl fühle. Es ist in den letzten Monaten viel passiert, was oft passiert, wenn Projekte nicht gut laufen. Das Projekt wächst immer mehr, obwohl keine Ressourcen da sind, die Ausgaben steigen, es fehlt ein klarer Plan etc. Mir wächst das über den Kopf und ich habe einfach keine Lust mehr. Auf der anderen Seite steht eine Pendelzeit von 1,5 h pro Strecke. Der erste Grund ist irgendwie nichts, was ich in einem Vorstellungsgespräch nennen würde und der zweite Grund war mir halt von Anfang an klar und ist nicht plötzlich aufgetaucht. Ich tendiere jetzt dazu, auf der eine Seite herauszuheben wie interessant ich die neue Stelle finde und warum und dann noch als Nebengrund anzuführen, dass ich das pendeln anstrengender finde als erwartet. Geht das?

    Es kommt halt leider dazu, dass ich seit Beendigung meines Studiums vor fünf Jahren drei auf ein Jahr befristete Stellen hatte. Die lassen sich zwar alle begründen, aber ich habe trotzdem Sorge, dass es halt so aussieht als würde ich nie irgendwo lang bleibe.

    --- Bitte nicht zitieren, ich würde das dann gern wieder raus nehmen. ---

  11. Member Avatar von apieceofcake
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    AW: Vorstellungsgespräch: Wechselmotivation

    Zitat Zitat von hellogoodbye Beitrag anzeigen
    Und dann noch als Nebengrund anzuführen, dass ich das pendeln anstrengender finde als erwartet. Geht das?
    Ja. Ich hatte letztes Jahr nach nur 4 Wochen die Nase vom Pendeln (1 Std einfach) so voll, dass es meinen Wechselwunsch bestärkt hat - vorher hatte ich mir das auch deutlich entspannter vorgestellt.

    Zum Thema Befristung: würde ich positiv verkaufen. Viel gesehen, viele Erfahrungen gesammelt. Zeigt von Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, wenn es passt, kannst du noch anführen, dass du durch diese Einblicke jetzt ganz genau weißt, was du (nicht) willst.

  12. Enthusiast Avatar von sommerlinde
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    AW: Vorstellungsgespräch: Wechselmotivation

    Zitat Zitat von hellogoodbye Beitrag anzeigen
    Ich habe auch eine Frage zur Wechselmotivation. Ich arbeite seit zwei auf einer auf drei Jahre befristeten Projektstelle. Nächste Woche habe ich ein Gespräch für eine ebenso auf drei Jahr befristete Projektstelle. Die Gründe, warum ich mich wegbeworben habe, sind einerseits, dass ich mich auf meiner aktuellen Stelle zunehmend unwohl fühle. Es ist in den letzten Monaten viel passiert, was oft passiert, wenn Projekte nicht gut laufen. Das Projekt wächst immer mehr, obwohl keine Ressourcen da sind, die Ausgaben steigen, es fehlt ein klarer Plan etc. Mir wächst das über den Kopf und ich habe einfach keine Lust mehr. Auf der anderen Seite steht eine Pendelzeit von 1,5 h pro Strecke. Der erste Grund ist irgendwie nichts, was ich in einem Vorstellungsgespräch nennen würde und der zweite Grund war mir halt von Anfang an klar und ist nicht plötzlich aufgetaucht. Ich tendiere jetzt dazu, auf der eine Seite herauszuheben wie interessant ich die neue Stelle finde und warum und dann noch als Nebengrund anzuführen, dass ich das pendeln anstrengender finde als erwartet. Geht das?
    ja.
    Wenn in der Branche (für Berufseinsteiger) befristete Jobs üblich sind, dann wird so was sicher nicht negativ bewertet.
    Zitat Zitat von Thomas de Maiziere
    Wenn wir wollen, dass Extremismusbekämpfung auch bei denen stattfindet, die schon gefährdet sind, oder halb abgerutscht sind, oder wenn es um Deradikalisierung geht, dann muss man auch mal den schwierigeren Weg probieren, und das heißt, dass man mit Menschen redet, mit denen man sonst vielleicht nicht so gerne reden würde, um eines höheren Ziels willen. Und wo da die Grenze zur Förderung ist, das ist nicht leicht zu bestimmen.

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