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  1. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Jobmöglichkeiten - völlig überfordert

    Genau das hatte ich anfangs gemeint.

    Wieso studiert man zwei Sachen zu Ende die einen nicht interessieren?

    Wieso sollte man jemand ins Marketing einstellen, der das nie gemacht hat. Ich bezahle Leute nicht, die keinen Mehrwert haben?
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  2. Stranger
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    AW: Jobmöglichkeiten - völlig überfordert

    du scheinst ja eine sehr engstirnige Sicht auf die Dinge zu haben...

    Menschen entwickeln sich weiter, Einstellungen verändern sich - und dann passiert es einfach, dass man merkt, dass das aktuelle Berufsumfeld doch nicht so passt, bzw. man sich das alles anders vorgestellt hat.

  3. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Jobmöglichkeiten - völlig überfordert

    Zitat Zitat von maierlein88 Beitrag anzeigen
    du scheinst ja eine sehr engstirnige Sicht auf die Dinge zu haben...

    Menschen entwickeln sich weiter, Einstellungen verändern sich - und dann passiert es einfach, dass man merkt, dass das aktuelle Berufsumfeld doch nicht so passt, bzw. man sich das alles anders vorgestellt hat.
    Wäre das deine Antwort in einem Gespräch, wenn dir diese Fragen gestellt werden?

    Woher weiß dein zukünftiger Arbeitgeber, dass du, wenn sich deine Einstellung bald wieder ändert, du nach Einarbeitung nicht wieder weg bist?
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  4. Stranger
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    AW: Jobmöglichkeiten - völlig überfordert

    ich kann gut begründen, warum mir meine aktuelle Branche nicht zusagt und überlege mir natürlich auch eine sinnvolle Begründung, warum ich in den neuen Bereich wechseln möchte.

    Das kann er natürlich nie sicher wissen. Genauso könnt ich schwanger werden, ein Burnout bekommen oder für meine große Liebe ins Ausland ziehen.

  5. Member Avatar von Suselein
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    AW: Jobmöglichkeiten - völlig überfordert

    Zitat Zitat von amelita Beitrag anzeigen
    Und bzgl Richtung wechseln trotz Praktika und Schwerpunkte in Bereich XY kann ich nur von mir sprechen. Ich hatte nämlich auch mal ein Gespräch für eine Stelle im Bereich Accounting obwohl mein Schwerpunkt ganz woanders liegt. Und da wurde ich relativ stark gelöchert a la warum ich denn nun plötzlich die Richtung komplett ändern möchte, warum ich mir ohne vorherige Praktika in dem Bereich so sicher bin, dass es das nun ist, etc. ich meine, wenn man das alles super begründen kann, geht es wohl schon, aber mir fallen dazu einfach gar keine stichhaltigen Argumente ein.
    Naja, aber wenn dir nicht mal Argumente dafür einfallen, warum du wechseln möchtest, frage ich mich schon auch, ob es das dann wirklich ist? Die Frage kann dich doch wohl kaum überrascht haben.

    Ach so, und nach einer Absage schon aufzugeben (falls ich dich da richtig verstanden habe?) zeugt jetzt auch nicht grade von grosser Motivation.
    Geändert von Suselein (03.12.2018 um 09:07 Uhr)
    der ansturm der einzelheiten war unerträglich. die käsescheiben, die dicken lippen eines fremden und der groschen im rinnstein

  6. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Jobmöglichkeiten - völlig überfordert

    Ja... ich meine, wenn du das wirklich nicht begründen kannst, dann ist Skepsis da ja auch angebracht.

    Ich habe meine erste Ausbildung quasi nicht beendet (ich habe ein 1. Staatsexamen fürs Lehramt, aber kein Referendariat gemacht), und natürlich kommen da Fragen (in jeglichen Kontexten, nicht nur im Interview). Ich kenne das schon, dass gerade bei löchernden Fragen manchmal plötzlich das Hirn wie leer ist und man die eigenen Entscheidungen nicht mehr sinnvoll erklären kann, aber da hilft es meiner Erfahrung nach wirklich, sich irgendwann mal was präsentables zurechtzulegen.

  7. Fresher
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    AW: Jobmöglichkeiten - völlig überfordert

    Zitat Zitat von Suselein Beitrag anzeigen
    Naja, aber wenn dir nicht mal Argumente dafür einfallen, warum du wechseln möchtest, frage ich mich schon auch, ob es das dann wirklich ist? Die Frage kann dich doch wohl kaum überrascht haben.

    Ach so, und nach einer Absage schon aufzugeben (falls ich dich da richtig verstanden habe?) zeugt jetzt auch nicht grade von grosser Motivation.

    Das stimmt schon, aber wie kann man sowas denn begründen, wenn man noch nie Einblicke in den Bereich hatte (außer im Studium)? Ne ne, das waren schon mehrere Bewerbungen. Aus meinem Umfeld (meine Kommilitonen) kenne ich auch niemanden, der "fachfremd" eingestiegen ist. Also alle sind in dem Bereich eingestiegen, in dem sie vorher auch Praktika gemacht haben.

    Man nehme folgendes Beispiel: Ich habe BWL studiert mit Schwerpunkt Logistik und habe auch drei Praktika in der Logistik gemacht. Jetzt bewerbe ich mich nach dem Studium als Analyst in einer Investmentbank. Wo soll ich denn jetzt im Vergleich zu einem Kommilitonen, der schon seine Praktika in einer Investmentbank gemacht hat, das Know-How her haben?

    Meiner Ansicht nach geht "fremd" einsteigen nur bei Unternehmensberatungen, weil die ja so gut wie aus jedem Bereich rekrutieren
    Geändert von amelita (03.12.2018 um 17:52 Uhr)

  8. Member Avatar von Suselein
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    AW: Jobmöglichkeiten - völlig überfordert

    Zitat Zitat von amelita Beitrag anzeigen
    Das stimmt schon, aber wie kann man sowas denn begründen, wenn man noch nie Einblicke in den Bereich hatte (außer im Studium)?
    Das ist jetzt natürlich nicht ganz vergleichbar, weil ich nicht BWLer bin, aber bei mir wars zum Beispiel so, dass ich zwei unterschiedliche Bereiche studiert habe und eigentlich immer dachte, dass ich in Bereich A arbeiten würde, wo ich dann auch angefangen habe. Die erste Stelle war aber so schrecklich, dass ich nach einem halben Jahr zu Bereich B gewechselt habe. Ich hatte dafür aber nur ein 6wöchiges Praktikum vorzuweisen. Ich weiss gar nicht mehr, was ich damals gesagt habe, ich glaub, einfach die Wahrheit, dass ich gemerkt habe, dass das nichts für mich ist. Sie haben mich genommen und das ist eine sehr konservative Branche. Naja, vielleicht brauchten sie auch unbedingt jemanden

    Ich finde die Tatsache, dass sie dich überhaupt zum Gespräch eingeladen haben, zeigt schon, dass die fehlenden Praktika sie nicht so sehr gestört haben. Vielleicht hat ja noch was anderes nicht gepasst? Oder sie hatten so viele Bewerber?

    Du sprichst immer von Personalabteilungen... ich kenne mich da nicht aus, aber gibt es keine kleineren Betriebe, wo du es mal versuchen könntest? Vielleicht sind sie dort toleranter, beziehungsweise brauchen kleinere Betriebe ja eher mal Generalisten?
    der ansturm der einzelheiten war unerträglich. die käsescheiben, die dicken lippen eines fremden und der groschen im rinnstein

  9. Member Avatar von sommerlinde
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    AW: Jobmöglichkeiten - völlig überfordert

    Zitat Zitat von amelita Beitrag anzeigen
    Man nehme folgendes Beispiel: Ich habe BWL studiert mit Schwerpunkt Logistik und habe auch drei Praktika in der Logistik gemacht. Jetzt bewerbe ich mich nach dem Studium als Analyst in einer Investmentbank. Wo soll ich denn jetzt im Vergleich zu einem Kommilitonen, der schon seine Praktika in einer Investmentbank gemacht hat, das Know-How her haben?
    Logistik besteht ja aus Optimierungsaufgaben im Spannungsfeld von Zeit-Geld. Optimierung ist auch beim Investmentbanking ein Thema.

    oder bei der TE: Controlling ist auch in der Entwicklungshilfe ein Thema.

    Ich kann nur empfehle mit Menschen zu reden, die in dem gewünschten Umfeld arbeiten. So erkennt man typische Arbeitsphilosophien und erkennt die Anknüpfungspunkte zu seinem bisherigen Kenntnissen. Weihnachtsfeiern sind ja jetzt im Gange.
    Zitat Zitat von Paul Ziemiak
    Die AfD (ist) nicht unser Partner, sondern unser entschiedener Gegner.
    Unser christdemokratischer Kompass zeigt uns, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht verantwortbar und nicht möglich ist. Die AfD will ein anderes, ein dunkleres, ein kälteres Deutschland. CDU und CSU wollen ein besseres Deutschland. Konrad Adenauer hatte recht: "Wer wirklich demokratisch denkt, muss Achtung vor dem anderen, vor dessen ehrlichem Wollen und Streben haben."

  10. Get a life! Avatar von Lucaa
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    AW: Jobmöglichkeiten - völlig überfordert

    aber das ist doch unsinn mit dieser spezialisierung. das würde ja bedeuten, dass z.b. leute mit geisteswissenschaftlichen studiengängen niemals einen job bekommen, weil sie sich überhaupt nicht spezialisieren können.

    natürlich ist es immer von vorteil ,wenn man was passendes studiert hat. aber das studium hat meistens sehr wenig mit der arbeitsrealität zu tun. und grade marketing ist z.b. ein gebiet, das jetzt nicht sooooo krass speziell ist, dass man das mit etwas hirn, gesundem menschenverstand und der fähigkeit, sich da reinzudenken nicht auch on the job lernen könnte.

    meine kollegen haben sportmanagement, textilwirtschaft, wirtschaftsingenieurwesen und ähnliches studiert. ich selbst hab nen magister in zwei gewi fächern und nur durch meinen mba ein bisschen schmalspur-bwl studiert. und wir kommen alle wunderbar zurecht. das ist alles eine frage der darstellung. aber wie gesagt, die muss eben überzeugend sein,

    und zur selbstständigkeit: das klingt immer so toll, weil man dann ja dem bewerbungsgespräch aus dem weg geht. aber grade DA muss man richtig von dem überzeugt sein, was man machen möchte und nen masterplan (unter anderem für die selbstvermarktung) haben, damit man sich gegen die konkurrenz durchsetzt.
    Das Paradies gibt's nicht. Net mal in Unterfranken.

  11. Member Avatar von Suselein
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    AW: Jobmöglichkeiten - völlig überfordert

    Zitat Zitat von Lucaa Beitrag anzeigen
    aber das ist doch unsinn mit dieser spezialisierung. das würde ja bedeuten, dass z.b. leute mit geisteswissenschaftlichen studiengängen niemals einen job bekommen, weil sie sich überhaupt nicht spezialisieren können.
    Könnte natürlich in den Geisteswissenschaften auch anders sein als in zB Ingenieurwissenschaften, wo man doch ziemlich spezifisch studiert . Im Prinzip stimme ich dir aber zu, vor allem wenn man recht frisch vom Studium kommt und nicht schon 20 Jahre in einem bestimmten Bereich hinter sich hat.

    Zitat Zitat von Lucaa Beitrag anzeigen
    und zur selbstständigkeit: das klingt immer so toll, weil man dann ja dem bewerbungsgespräch aus dem weg geht. aber grade DA muss man richtig von dem überzeugt sein, was man machen möchte und nen masterplan (unter anderem für die selbstvermarktung) haben, damit man sich gegen die konkurrenz durchsetzt.
    Ja... "ich mach mich selbständig, weiss aber noch nicht, mit was" klingt erst mal nach nem Rezept zum Scheitern. Ausser man trifft vielleicht jemanden mit einer zündenden Idee, der null BWL-Kenntnisse hat, das wär im vorliegenden Fall doch eigentlich ideal?
    Oder man heuert bei einem Startup an
    der ansturm der einzelheiten war unerträglich. die käsescheiben, die dicken lippen eines fremden und der groschen im rinnstein

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