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  1. Stranger

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    schlechtes Jahr - schlechter Start

    Hallo liebes Forum,

    Silvester bei Wachs(Blei)gießen bekam ich einen Drachen :-( ja, so startete das Jahr auch.

    Von 2010-2020 Arbeitete ich als Kauffrau im Einzelhandel als Abteilungsleiterin. Ich war schon eine weile unzufrieden und änderte etwas mit einem Jobwechsel. Beim Vorstellungsgespräch hatte ich schon ein komisches Gefühl, es war eine Position als Abteilungsleiterin eines Reiseunternehmen. Sehr bzw überaus gut bezahlt und Kernarbeitszeiten. Dies wusste ich zu schätzen da ich viele Jahre lang die üblichen Einzelhandelsarbeitszeiten hatte. Es war ein neues Gebiet und Karrieresprung.

    Ich bin 35 und dachte, warum nicht - mal neue Segel spannen und auf gehts.

    Der Neue Job begann schon mit Chaos, ein Team was sich nur Stritt, Chefs die nur Fehler suchten.... ich habe 4 Wochen durchgehalten und nun das Handtuch geworfen. Nach täglicher Übelkeit, zittern vor Angst und Panikattaken (leicht angeknackste Psyche aufgrund schwieriger Vergangenheit) suchte ich meine Hausärztin auf. Diese meinte es macht keinen Sinn und ich soll mir was neues suchen.
    Dies tat ich schon Mitte Januar und ich bekam nun sogar eine Zusage bei einer Position die mir bekannt ist und viel mit meiner alten Arbeit zu tun hat.

    Arbeitsbeginn ist der 01.03.2020. Gehalt passt und Arbeitszeit auch.
    Nun kommt bei persönlicher Gau! Ich habe eine Zusage für ein Vorstellungsgespräch am 24.02.2020 erhalten. Es ist eine Vertreterstelle für den Einzelhandel, kurz Außendienst. Genau das was ich die Jahre über immer machen wollte bzw. drüber nachgedacht habe. Der Vorteil / ich kannte die ehemalige Außendienstmitarbeiterin und die hat für mich ein gutes Wort eingelegt.

    Meine jetzige Stelle ist mir zum 28.02.2020 gekündigt worden.

    Mein neuer Arbeitgeber Einzelhandel hat mir den Arbeitsvertrag heute per Post zugeschickt und ich könnte da am 01.03.2020 anfangen.

    Die Außendienststelle wo ich mich beworben habe (Bewerbung am 20.01.2020 geschickt) würde mich zum 01.03.2020 evtl.Einstellen Chance 70:30 / da Empfehlung und denen meinen Bewerbung sehr gefallen hat.
    Es wäre mein Traumjob. Nun aber mein größtes Problem.
    Ich habe bei der Bewerbung nicht angegeben meinen alten Arbeitgeber verlassen zu haben.
    Da mir die Chance auf Rückkehr angeboten wurde, dachte ich den einen Monat müsste ich nicht angeben wenns schief geht. Nur denkt diese Firma ich sei noch da.
    Ich würde beim Vorstellungsgespräch erzählen das ich aktuell woanders arbeite. Nur die Frage ist wie gehe ich dies an.

    Ich möchte eher diesen Job als den Job im Handel wieder haben.
    Meine 2 Möglichkeiten bereiten mir echt Probleme.

    Habe schon von oft solchen fällen gelesen.
    Nun Pokere ich. Unterschreibe ich den Vertrag mit dem Einzelhandel, habe ich die Zwickmühle wenn es was mit dem Außendienst wird.......

    Hat jemand einen Rat?

  2. Member

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    AW: schlechtes Jahr - schlechter Start

    Irgendwie wirkt das auf mich etwas unstrukturiert und überdramatisiert. Immerhin hast du ein Jobangebot nach dem anderen.
    Beide Jobs würden zum 01.03. anfangen, ja?
    Dann müsstest du ja von dem favorisierten Job ja auch jetzt bald was hören.
    So lange musst du den anderen Vertrag ja noch nicht unterschreiben.
    Und dass du deinen ersten Job nicht mehr hast, ist jetzt vermutlich echt kein Problem. Das war ja alles eine Sache von wenigen Wochen.
    Ich würde eher noch mal überlegen, ob du dir wirklich sicher bist, dass Außendienst im Einzelhandel dein Traumjob ist.

  3. Urgestein

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    AW: schlechtes Jahr - schlechter Start

    Ich hab ehrlich gesagt das Problem nicht verstanden.
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  4. Stranger

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    AW: schlechtes Jahr - schlechter Start

    Entschuldigung - etwas dramatisch ist es für mich schon.

    Der Aktuelle Job ist die Hölle und mir wurde jetzt zum 28.02.2020 gekündigt.
    Ich habe eine feste Zusage für den Einzelhandel mit Einstieg zum 01.03.2020.
    Problem daran ist das der Vertrag eventuell diese oder nächste Woche unterzeichnet wird und da mir der Außendienstjob so wichtig ist, habe ich bedenken wegen den zwei Verträgen.

    Der Außendienstjob hängt auch damit zusammen das diese leider nichts von meinem Jobwechsel wissen und ich garnicht so richtig weiss wie ich das erkläre........

  5. Urgestein

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    AW: schlechtes Jahr - schlechter Start

    Wieso ist das für eine neue Stelle wichtig, ob du dich in einem Arbeitsverhältnis befindest oder nicht?
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  6. Stranger

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    AW: schlechtes Jahr - schlechter Start

    Ich habe Jahre lang in meiner Abteilung mit einem Tee Lieferanten Außendienst gearbeitet. Leider erkrankte Sie und kann die Stelle nicht mehr antreten. Oft habe ich vor ihr geäußert dass ich diese Stelle toll finde und mir auch vorstellen könnte.
    Wie der Zufall so will wurde diese am 20.01 ausgeschrieben. Ich habe mich sofort drauf beworben und am 24.01. eine telefonische Rückantwort erhalten. Der Chef war begeistert von meiner Bewerbung.

    Das Dilemma am ganze ist: die Bewerbung weisst auf das ich noch im alten Betrieb arbeite. Ich dachte mir zu dem Zeitpunkt das ich eh nicht ewig dort bleibe und keine Lücke oder nach so kurzer Zeit einen neuen Job drinnen stehen habe will.
    Jeder Personaler fragt sich sicher warum man sich nach 3 Wochen wieder neu bewirbt. Damit dies keine Unruhe in den Lebenslauf bringt oder den Eindruck das ich nicht durchhalte - habe ich es weggelassen.

    Der Außendienstjob wäre mein Traumjob.

    Mein Problem ist, was ich jetzt erzähle....

  7. Member

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    AW: schlechtes Jahr - schlechter Start

    Es ist normalerweise kein Problem, einfach ehrlich zu sagen, dass man noch auf eine Rückantwort aus einem zweiten Bewerbungsgespräch Gespräch wartet. Eigentlich ist es bei gefragten Fachkräften sogar ziemlich normal.

    Und Drachen bringen Glück!!!

  8. Regular Client

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    AW: schlechtes Jahr - schlechter Start

    ich versteh dass dir der jetzige verschwiegene job und die potentielle möglichkeit dass du unterschreibst und wieder abspringst unangenehm ist, aber ich denke beides ist unter dem stichwort probezeit gut argumentierbar bzw. muss ein arbeitgeber ja auch damit rechnen dass man sich mehrfach bewirbt

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