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  1. Senior Member

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    Miese Eingruppierung im ÖD - wie damit umgehen

    Ich hab einen Bachelor und einige Jahre in "meinem" Bereich gearbeitet. Nach der Elternzeit hab ich den Bereich gewechselt (immer noch ÖD), der nur noch entfernt mit meinem Studium zu tun hat. Da wurde ich herabgruppiert auf E8, also unterirdisch und meinem Studium auch nicht wirklich angemessen.
    Als ich dann aus der zweiten Elternzeit zurückkam wurde mir etwas in Aussicht gestellt, mein altes Aufgabengebiet gab es so nicht mehr. Für den neuen Bereich brauche ich aber eine Weiterbildung. Erst versprach man mir einen bezahlten Master, jetzt sind wir bei einigen Modulen aus eben diesem, den sie bezahlen wollen. Dies ist Voraussetzung dafür, dass ich den Job machen kann. Ich hab dazu nur die telefonische Info von meinem Chef, dass die Stelle eine E12 sei. Allerdings verweigert man mir diesbezüglich etwas schriftliches. Begründet wird es damit, dass die Stellen in den nächsten Jahren alle neu bewertet werden sollen, zum jetzigen Zeitpunkt gibt es für meine Stelle noch keine Bewertung und daher könne man mir da aktuell auch noch keine Auskunft zu meiner Eingruppierung nach abgeschlossener Weiterbildung geben.
    Jetzt habe ich den Vertrag und die Bewilligung der Kostenübernahme erhalten. Darin enthalten ist eine Klausel, dass ich mich dazu verpflichte, nach Abschluss der Weiterbildung noch mindestens 2 Jahre auf der Stelle zu bleiben. Anderenfalls müsste ich die gesamten Kosten zurückzahlen (mehrere Tausend Euro).

    Würdet ihr das machen?
    Die Klausel ansich finde ich nachvollziehbar. Aber wie gesagt, die verlangen die Weiterbildung von mir und wollen mir im Gegenzug nicht mal in Aussicht stellen wie ich dann eingruppiert werde. Meine Befürchtung ist, dass ich nie von der E8 Stelle wegkomme und das möchte ich nicht noch mehrere Jahre so hinnehmen.

    Ich habe dazu um ein Gespräch mit meinem Chef (der nicht Entscheidungsträger ist) gebeten und werde ihm sagen, dass ich, wenn ich mich vertraglich für mehrere Jahre an die Stelle binde, dann auch im Gegenzug eine Sicherheit für eine höhere Eingruppierung möchte. Ich befürchte nur, dass er da nichts machen kann und dass ich die nicht erhalten werde Ist halt die Frage wie weit ich das treiben will.

    Ich fühl mich dort davon abgesehen sehr wohl, es ist spannend und das Team ist toll. Kurz, ich möchte da eigentlich auch nicht weg.

    Edit: Meine Kollegen sind übrigens Lehrer, die für dieselbe Tätigkeit wie ich sie dann machen würde ca. A14 erhalten.
    Geändert von Wiggie (04.02.2021 um 20:44 Uhr)

  2. Ureinwohnerin

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    AW: Miese Eingruppierung im ÖD - wie damit umgehen

    Ich glaub schon, dass man da was machen kann. Meine Erfahrung ist: im ÖD geht erstaunlich vieles, wenn Entscheidungsträger es wollen. Dass sie dir die Weiterbildung bezahlen wollen, ist ja ein ganz gutes Zeichen, ich würde aber noch mal sehr klar nachfragen, was die Aussichten sind und was der Worst Case wäre.

    Man darf ja auf einer E8-Stelle vieles auch gar nicht machen, die können dich da ggf also mit deinen neuen Aufgaben gar nicht weiter so bezahlen.

  3. Senior Member

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    AW: Miese Eingruppierung im ÖD - wie damit umgehen

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    Man darf ja auf einer E8-Stelle vieles auch gar nicht machen, die können dich da ggf also mit deinen neuen Aufgaben gar nicht weiter so bezahlen.
    Hast du dazu nähere Infos? Wo kann ich mich dazu informieren?
    Also ich kann natürlich morgen auch mal ein bisschen rumgoogeln, aber vielleicht weißt du ja, wo ich mich dazu mal einlesen kann.

    Es ist prinzipiell schon was, das sie dringend brauchen. Aber wie schnell ich ersetzbar wäre weiß ich halt nicht. Also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage kenne ich in dem Fall nicht.

  4. Fresher

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    AW: Miese Eingruppierung im ÖD - wie damit umgehen

    Kannst du nicht mal mit dem Personalrat sprechen? Das wäre mein erster Vorschlag, normal sind die echt fit.

    Gibt es für die Stelle eine Stellenbeschreibung? Da müsste doch ersichtlich sein, wie eigenständig entscheidend und damit höhereingruppiert deine Stelle ist, oder?

  5. V.I.P.

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    AW: Miese Eingruppierung im ÖD - wie damit umgehen

    Dafür kann man sich auch an die Rechtsberatung der Gewerkschaft wenden, die unterstützen bei sowas. Aber dazu müsstest du Mitglied in einer sein?! Ansonsten ja: Die Verwantwortlichen ansprechen, mit dem Chef sprechen und darauf drängen einen für beide Seiten, sinnvollen Vertrag zu erhalten.

  6. Addict

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    AW: Miese Eingruppierung im ÖD - wie damit umgehen

    Zitat Zitat von Sockenmonster Beitrag anzeigen
    Kannst du nicht mal mit dem Personalrat sprechen? Das wäre mein erster Vorschlag, normal sind die echt fit.

    Gibt es für die Stelle eine Stellenbeschreibung? Da müsste doch ersichtlich sein, wie eigenständig entscheidend und damit höhereingruppiert deine Stelle ist, oder?
    Beides kann ich nur unterstützen.
    Dem Personalrat liegendie Stellenbeschreibungen im Rahmen der Einstellung vor. Da kann man ja mal schauen, was da bei dir drin steht (unwahrscheinlich ohne dass du das erfährst), was bei deinen Kolleginnen drin steht und das abgleicht mit dem, was dub tatsächlich machst.
    Das tatsächliche Tätigkeitsfeld inkl. Verantwortung ist auch die Basis für die Einstufung. Wäre dann halt im Klagefall relevant.
    Zitat Zitat von Paul Ziemiak
    Die AfD (ist) nicht unser Partner, sondern unser entschiedener Gegner.
    Unser christdemokratischer Kompass zeigt uns, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht verantwortbar und nicht möglich ist. Die AfD will ein anderes, ein dunkleres, ein kälteres Deutschland. CDU und CSU wollen ein besseres Deutschland. Konrad Adenauer hatte recht: "Wer wirklich demokratisch denkt, muss Achtung vor dem anderen, vor dessen ehrlichem Wollen und Streben haben."

  7. Senior Member

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    AW: Miese Eingruppierung im ÖD - wie damit umgehen

    Es ist ein bisschen kompliziert. Meine KollegInnen sind alles LehrerInnen, die nicht über das Landratsamt angestellt sind, sondern über das Regierungspräsidium. Vergleichen wird also schwierig.
    Eine Stellenbeschreibung gibt es soweit ich weiß auch nicht wirklich. Aber danach werde ich fragen, wenn ich mit meinem Chef spreche.

    Ist Personalrat nicht quasi die letzte Instanz bevor es dann so richtig unschön wird? Je nachdem wie das Gespräch verläuft werde ich das aber auf jeden Fall in Betracht ziehen.

    Aber eure Antworten gehen ja alle in die gleiche Richtung. Das hilft mir schonmal einzuschätzen, dass das tatsächlich so nicht ganz korrekt ist.

  8. Addict

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    AW: Miese Eingruppierung im ÖD - wie damit umgehen

    Zitat Zitat von Wiggie Beitrag anzeigen
    Ist Personalrat nicht quasi die letzte Instanz bevor es dann so richtig unschön wird? Je nachdem wie das Gespräch verläuft werde ich das aber auf jeden Fall in Betracht ziehen.
    VOn deinem Gespräch mit dem Personalrat muss ja niemand was mitbekommen. Somit bleibt das erst mal unterm Radar.

    In der Theorie läuft es im ÖD (und anderen TV-Betrieben) so, dass erst eine Stellenbeschreibung existiert und dann darauf aufbauend die Einstufung ins Entgeltkategorie Somit sollte es sowas immer und überall geben. Aus deinem 1. Posting könnte man ableiten, dass die Stellenbschreibungen so alt sind, dass sie nicht mehr taugen.
    Da würde im Streitfall die allgemeinen Regeln herangezogen, wobei es da natürlich noch mehr Glückssache ist, wie ein Gericht entscheidet.
    Lesestoff:
    Entgeltordnung TVoD VKA: Eingruppierung im offentlichen Dienst
    Zitat Zitat von Paul Ziemiak
    Die AfD (ist) nicht unser Partner, sondern unser entschiedener Gegner.
    Unser christdemokratischer Kompass zeigt uns, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht verantwortbar und nicht möglich ist. Die AfD will ein anderes, ein dunkleres, ein kälteres Deutschland. CDU und CSU wollen ein besseres Deutschland. Konrad Adenauer hatte recht: "Wer wirklich demokratisch denkt, muss Achtung vor dem anderen, vor dessen ehrlichem Wollen und Streben haben."

  9. Regular Client

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    AW: Miese Eingruppierung im ÖD - wie damit umgehen

    Zitat Zitat von Wiggie Beitrag anzeigen
    Ist Personalrat nicht quasi die letzte Instanz bevor es dann so richtig unschön wird? Je nachdem wie das Gespräch verläuft werde ich das aber auf jeden Fall in Betracht ziehen.
    Unser Personalrat wirbt immer dafür, dass man sich beraten lässt, BEVOR es unschön wird. Ich habe schon sehr häufig wegen verschiedenster Sachen beim Personalrat nachgefragt, es ist ja nicht so, dass sie sofort schwere Geschütze auffahren und in Konfrontation mit dem Arbeitgeber gehen, sondern du kannst dich auch einfach ganz unverbindlich informieren.
    *die beste Bildung erlangt der Mensch auf Reisen*

  10. Ureinwohnerin

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    AW: Miese Eingruppierung im ÖD - wie damit umgehen

    Zitat Zitat von Leuchtturm Beitrag anzeigen
    Unser Personalrat wirbt immer dafür, dass man sich beraten lässt, BEVOR es unschön wird. Ich habe schon sehr häufig wegen verschiedenster Sachen beim Personalrat nachgefragt, es ist ja nicht so, dass sie sofort schwere Geschütze auffahren und in Konfrontation mit dem Arbeitgeber gehen, sondern du kannst dich auch einfach ganz unverbindlich informieren.
    Jup.
    "Es gibt keine harmlosen Zivilisten."

  11. V.I.P.

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    AW: Miese Eingruppierung im ÖD - wie damit umgehen

    Ganz genau, der PR ist auch einfach beratend tätig, niemand muss von dem Gespräch mit dem PR erfahren, wenn das nicht gewünscht ist (ich bin im PR bei uns). Schildere einfach dort deine Situation und man wird dir helfen!

  12. Senior Member

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    AW: Miese Eingruppierung im ÖD - wie damit umgehen

    So, ich denke, dass ich mich tatsächlich mal an den Personalrat wenden muss bzw. werde. Mittlerweile liegt das Gespräch mit meinem Chef hinter mir, der wie erwartet Verständnis hat, aber eben wie gesagt nicht Entscheidungsträger ist. Ebenso hat mein Chef mit unserer Amtsleiterin gesprochen.
    Herausgekommen ist... nichts. Also nichts zufriedenstellendes. Mittlerweile ist nicht mal mehr die Rede von E12, sondern nur noch von einer „eventuellen E10“-Stelle im Anschluss an die Weiterbildung. Aber eben nur vielleicht, vielleicht halt auch nicht. Die Stellenbewertung soll erst im Laufe des Jahres vorgenommen werden, für mich wollen sie da keine Ausnahme machen. Es werden für alles irgendwelche Ausreden gefunden.

    Ich selbst weiß halt auch gar nicht wie ich korrekterweise einzugruppieren wäre. Weder aktuell noch mit Abschluss der Weiterbildung. Ich glaube sowas wie meine Stelle gibt es bisher auch noch nicht bzw. wird erst gerade geschaffen. Zumindest laut meinem Chef. Mir fällt es daher ein bisschen schwer einzuschätzen, was ich da jetzt genau verlangen kann und was nicht. Und was man halt so hinnehmen muss. Vor allem bleiben mir wohl auch nicht allzu viele Alternativen.

    Es wird spannend, was passiert, wenn die erste Rechnung für die Weiterbildung bezahlt werden muss und ich den Vertrag noch nicht unterzeichnet habe...

    Ich denke also, es ist Zeit sich mal beim Personalrat beraten zu lassen.

  13. V.I.P.

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    AW: Miese Eingruppierung im ÖD - wie damit umgehen

    Eingruppierung im ÖD ist immer so eine Sache. Wenn man da niemanden hat, der sich für einen einsetzt, ist es enorm schwierig. Dir fehlt leider auch jegliche Basis. Hast du eine Rechtsschutzversicherung? Man könnte sich hinsichtlich Tarifrecht auch von einem geeigneten Anwalt beraten lassen, diese sind aber wie Goldstaub. Man findet kaum einen, der sich mit Tarifrecht rumschlagen will. Deshalb auch mein Hinweis auf die Gewerkschaft, meist ist da Rechtsberatung inkludiert. Aber wenn du bei demjenigen, der wirklich Entscheidungsträger ist, mal einen Termin machst und Druck machst, geht da mit Sicherheit was!

  14. Urgestein

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    AW: Miese Eingruppierung im ÖD - wie damit umgehen

    Hast du die Stellenausschreibung noch, auf die du dich ursprünglich beworben hast, und für die Stelle, auf die du versetzt worden bist? Falls die Aufgabenbeschreibung nicht allzusehr von der Realität abweicht, wäre das schonmal eine Diskussionsgrundlage. Wenn du magst, kannst du mir die Rahmendaten (geltender Tarifvertrag, Stellenbezeichnung, Aufgaben, Bundesland) zusenden und ich recherchiere mal, ob ich vergleichbare Stellen und deren Einstufungen finden kann.

    Die Beratung durch den Personalrat würde ich - wie die anderen schon vorgeschlagen haben - auch auf jeden Fall in Anspruch nehmen.
    Nothing comes wrapped up in a nice, pretty bow. It's ugly. It's hard. It's messy.
    You have to fight like hell for what you want; fight to get it and fight harder to keep it.

  15. Ureinwohnerin

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    AW: Miese Eingruppierung im ÖD - wie damit umgehen

    Zitat Zitat von Wiggie Beitrag anzeigen
    So, ich denke, dass ich mich tatsächlich mal an den Personalrat wenden muss bzw. werde. Mittlerweile liegt das Gespräch mit meinem Chef hinter mir, der wie erwartet Verständnis hat, aber eben wie gesagt nicht Entscheidungsträger ist. Ebenso hat mein Chef mit unserer Amtsleiterin gesprochen.
    Herausgekommen ist... nichts. Also nichts zufriedenstellendes. Mittlerweile ist nicht mal mehr die Rede von E12, sondern nur noch von einer „eventuellen E10“-Stelle im Anschluss an die Weiterbildung. Aber eben nur vielleicht, vielleicht halt auch nicht. Die Stellenbewertung soll erst im Laufe des Jahres vorgenommen werden, für mich wollen sie da keine Ausnahme machen. Es werden für alles irgendwelche Ausreden gefunden.

    Ich selbst weiß halt auch gar nicht wie ich korrekterweise einzugruppieren wäre. Weder aktuell noch mit Abschluss der Weiterbildung. Ich glaube sowas wie meine Stelle gibt es bisher auch noch nicht bzw. wird erst gerade geschaffen. Zumindest laut meinem Chef. Mir fällt es daher ein bisschen schwer einzuschätzen, was ich da jetzt genau verlangen kann und was nicht. Und was man halt so hinnehmen muss. Vor allem bleiben mir wohl auch nicht allzu viele Alternativen.

    Es wird spannend, was passiert, wenn die erste Rechnung für die Weiterbildung bezahlt werden muss und ich den Vertrag noch nicht unterzeichnet habe...

    Ich denke also, es ist Zeit sich mal beim Personalrat beraten zu lassen.
    Vielleicht hier wichtig fürs Verständnis: eingruppiert wird die Stelle, nicht du. Entscheidend sind deine Aufgaben und inwieweit du selbstständig agieren musst. Deine Abschlüsse sind da im Grunde nicht relevant, du kannst theoretisch auch mit Magister/Master im Sekretariat sitzen, wenn alle Beteiligten das okay finden, aber du kriegst dann natürlich trotzdem nicht mehr als der Kollege mit Abschluss als Bürokaufmann.
    Geändert von sora (10.02.2021 um 10:06 Uhr)

  16. Senior Member

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    AW: Miese Eingruppierung im ÖD - wie damit umgehen

    Aber andersrum doch genauso oder? Also wenn ich auf einer Stelle sitze, für die ich aktuell noch nicht qualifiziert bin, kriege ich doch trotzdem nicht das, was jemand mit entsprechender Qualifizierung bekäme, oder?

  17. Ureinwohnerin

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    AW: Miese Eingruppierung im ÖD - wie damit umgehen

    Andersherum ist es so, ja. Wenn du zB eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin zu Promotionstecken antrittst, aber zu dem Zeitpunkt deinen Master noch nicht abgeschlossen hast, dann bekommst du E12, obwohl es als E13 eingruppiert ist, und erst wenn du das Masterzeugnis vorlegen kannst, kommt die Hochstufung auf E13.

  18. Senior Member

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    AW: Miese Eingruppierung im ÖD - wie damit umgehen

    Im Prinzip hat einfach mein Chef Bockmist gebaut, indem er mir erzählt hat, dass ich dann sicherlich in E12 einzugruppieren sei. Nur deswegen fühle ich mich ja gerade so schlecht und ungerecht behandelt. Vermutlich läuft es darauf hinaus, dass ich im Anschluss entweder weiterhin so bezahlt werde oder in meine ursprüngliche Eingruppierung komme.
    Wenn es so einfach wäre, würde ich mir auf der Stelle was anderes suchen

  19. Addict

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    AW: Miese Eingruppierung im ÖD - wie damit umgehen

    Wie war denn die Stelle vor deinem Wechsel eingruppiert? Und war der Wechsel freiwillig oder "erzwungen"? E8 finde ich für einen Bachelorabschluss schon wenig.

    Kann mich da nur anschließen: Personalrat einschalten, eventuell auch Gleichstellungsbeauftragte.

    Hast du denn auch mal angesprochen, warum deine Kollegen für die gleiche Tätigkeit A14 erhalten? Das ist ja eine riesige Diskrepanz, fällt das niemandem auf?
    Und die Weiterbildung: wäre eine "normale" Eingruppierung mit dieser Weiterbildung eine E12?
    I stand to watch you fade away
    I dream of you tonight
    tomorrow you'll be gone
    I wish by God you'd stayed ♥

  20. Senior Member

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    AW: Miese Eingruppierung im ÖD - wie damit umgehen

    Die Stelle gabs davor nicht, die wurde für mich aus dem Boden gestampft. Auf meiner vorherigen Stelle beim selben AG war ich in E9b eingruppiert. Mehr oder weniger freiwillig. Ich „konnte“ nicht mehr auf meine alte Stelle zurück, weil ich da nach Bekanntwerden der Schwangerschaft förmlich rausgeekelt wurde. Das hätte mich Psycho fertig gemacht, da wieder hin zurück zu müssen. Daher hatte ich nach Alternativen gefragt und mir wurde das angeboten. Allerdings wurden mir da mündlich falsche Sachen vorgegaukelt (dass mir nach einer gewissen Zeit wieder die alte Stelle zustünde, also 100% in E9, letztlich aber nur die 100%. Das nehmendes aber auf meine Kappe, da war ich anscheinend zu naiv, um das genauestens abzuklären und festzuhalten) und mir wurde immer gesagt, dass sich der neue Arbeitsplatz grad rasant weiterentwickelt und sich da bestimmt wieder Möglichkeiten für mich ergeben, wieder höher eingruppiert zu werden. Weiterentwickelt hat es sich tatsächlich sehr, aber hochgespielt wurde niemand.

    Das weiß ich nicht. Mein Chef hatte nur als er mir von der Stelle erzählte gesagt, dass es seiner Einschätzung nach eine E12 wäre. Gestern war plötzlich nur noch von E10 die Rede. Also ich glaub da mittlerweile nichts mehr. Gut möglich, dass ich danach einfach in E9 eingruppiert werde, wie es jetzt schon in meinem ursprünglichen Bereich der Fall wäre. Dann hätte ich viel Zeit und Nerven investiert, ohne dass es sich am Ende entgeltmäßig auszahlt. Aber ich hätte eine bezahlte Weiterbildung gemacht.

    Meine KollegInnen werden nicht von meinem AG bezahlt, sondern sind Lehrer, die das für die Anrechnung von Deputatsstunden machen und ihr normales Lehrergehalt dafür bekommen.

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