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  1. V.I.P. Avatar von gewitter
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    AW: Lieblingsmaler?

    Mir geht es bei Kunst um Relevanz. Das macht für mich auch die Qualität.
    Die oft genannten haben alle miteinander ein bestimmtes Können und eine Kunstfertigkeit, die beachtlich ist, aber für mich oft keine Relevanz. Eher leichte Zugänge. Manche Kunstwerke brauchen auch einfach ein bestimmtes Vorwissen um sichtbar zu werden.
    Ich muss aber zugeben, ich kann mit Malerei eh wenig anfangen. Da steht mir das intuitive, das emotionale zu sehr im Vordergrund.

  2. Junior Member Avatar von Kaesetoertchen
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    AW: Lieblingsmaler?

    Zitat Zitat von Peter222 Beitrag anzeigen
    Und wenn immer die gleichen Künstlernamen genannt werden, liegt es vielleicht auch daran, dass sie die BESTEN sind.
    Das sehe ich eben z.B. nicht so. Die sind bekannt, weil sie gut sind, aber es gibt noch viele andere. Götter sind sie desswegen für mich nicht. Ich denke es dauert eine Weile bis man für sich herausfindet, was für einen selbst "Kunst" bedeutet.
    Für mich gehört da eben auch das, was heute entsteht dazu.

    Möglicherweise hast du mit der Semantik dann recht. Und wir sehen das einfach unterschiedlich.
    Ja, Qualität ist die Grundlage des Ganzen. Aber auf Qualität kann man Aufbauen und ich finde es gut, wenn man mal einen Schritt weiter geht und etwas Neues ausprobiert.

    Aber auch Qualität bedeutet für uns beide sicher etwas anderes.

  3. gesperrt
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    AW: Lieblingsmaler?

    helen frankenthaler

  4. Fresher
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    AW: Lieblingsmaler?

    @ Käsestörtchen

    Qualität ist nicht rational diskutierbar.

    Man hat sie oder man hat sie nicht.

  5. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    AW: Lieblingsmaler?

    Zitat Zitat von Peter222 Beitrag anzeigen
    Ich bin selbst Künstler, Musiker. Und ich habe schon Tränen geweint bei manchen Kompositionen, und bei anderen hätte ich mich am liebsten verkrochen.
    Wahnsinn. Das heißt ja dann wohl, dass du dich auskennst im Gegensatz zu uns. Genau.

    Zitat Zitat von Peter222 Beitrag anzeigen
    Wenn ich dagegen so manches mir ansehe, mir anhöre, dann vergesse ich das ganz schnell wieder. Das berührt mein Herz nicht, ich kann darüber auch nicht nachdenken oder meditieren, sorry aber das ist für mich ganz einfach schlechte Kunst.
    Nicht jedes Werk zielt darauf ab, emotional anszusprechen.
    Und nicht jedes Werk muss dich ansprechen.
    Man versteht ein Werk erst dann, wenn man sieht, was die Wirkung sein könnte, auch wenn es nicht auf einen selbst wirkt. Das ist doch individuell. Stell dir zwei Menschen vor, Person A ist in einem rotgestrichenen Raum aufgewachsen, Person B in einem blauen. Beide Personen werden intuitiv darauf zurückgreifen, wenn sie vor einem roten oder blauen Bild stehen (mal ganz einfach ausgedrückt)
    Je nach Lebenserfahrung, Geschmack etc. variiert die Wirkung, die ein Bild auf verschiedene Menschen hat.
    Und DU bist nicht das Maß aller Dinge.

    Zitat Zitat von Peter222 Beitrag anzeigen
    Qualität ist nicht rational diskutierbar.

    Man hat sie oder man hat sie nicht.
    Das ist vollkommener Schwachsinn.


    Ich habe Picasso nicht genannt, weil ich ihn für einen Genie halte, sondern weil er mir am Herzen liegt, mir bekannt und vertraut ist, ich mit seiner Kunst aufgewachsen bin. Und das liegt sicherlich wiederum daran, dass er bekannt ist. Und natürlich ist er auch "gut".
    Ich finde bekannte, vertraute Dinge häufig besser als andere. So geht es sicherlich noch mehr Menschen.

    Es gibt heutzutage auch "qualitative", gute, große Künstler. Auch wenn sich Kunst als Begriff im letzten Jahrhundert vollkommen gewandelt hat. Aber welche von den zahlreichen Namen "überleben" und "legendär" werden, wissen wir halt erst in ein paar Jahrzehnten.
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  6. gesperrt
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    AW: Lieblingsmaler?

    Versteh gar nicht warum es nötig ist den Kunstbegriff zu definieren.
    Wenn mir die Bilder eines Malers gefallen, tun sie das eben. Da kann meinetwegen Gott persönlich kommen und mir sagen: "Aber ein richtiger Künstler ist das nicht" Egal, ich finds trotzdem gut.
    Durch diese verkrampfte Diskussion macht ihr Kunst zu etwas eltiären und nehmt den Spaß raus. Find ich Schade.

  7. Fresher
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    AW: Lieblingsmaler?

    hm. Interessant

  8. Stranger
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    AW: Lieblingsmaler?

    Ich bin und bleibe Dalí Fan.
    Er hatte etwas äußerst bizzares an sich, außerdem war er mehr als geheimnisvoll.

  9. Newbie
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    AW: Lieblingsmaler?

    Albert Anker: Mein Lieblingskünstler. Ich liebe seine Bilder.
    Hast du Style? Bestellst du bei Brigitte

  10. Newbie
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    AW: Lieblingsmaler?

    Ich liebe die Bilder von Munch. Die berühren mich irgendwie

  11. Stranger Avatar von sunnygirly
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    AW: Lieblingsmaler?

    Also meine Lieblingsmaler sind:

    Hans Thoma
    Gustav Klimt
    William Turner
    Gerhard Richter

    LG

  12. Junior Member Avatar von Kaesetoertchen
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    AW: Lieblingsmaler?

    Zitat Zitat von Peter222 Beitrag anzeigen
    @ Käsestörtchen

    Qualität ist nicht rational diskutierbar.

    Man hat sie oder man hat sie nicht.
    Über Qualität kann man rational diskutieren, über Geschmack nicht.
    Geändert von Kaesetoertchen (14.08.2013 um 00:07 Uhr)

  13. Fresher
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    AW: Lieblingsmaler?

    Qualität ist nicht rational diskutierbar, da es dafür keine objektiven Kriterien gibt. Platon hat es in seinem Dialog "Phaidros" vor 2500 Jahren klar formuliert. Lies das einmal.

    Qualität ist ein Kriterium des unbewussten Empfindens und Verstehens, und im Prinzip nicht sprachlich mitteilbar. Der Körper und die Seele sind tausendmal intelligenter wie der Kopf. Und genau das ist das Problem.

    Wir können gerne darüber uns unterhalten.

  14. gesperrt
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    AW: Lieblingsmaler?

    Pollock

  15. Stranger
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    AW: Lieblingsmaler?

    Ich mag expressionistische Künstler sehr, z. B. Ernst-Ludwig Kirchner oder Franz Marc. An Picasso bewundere ich vor allem die Fähigkeit, verschiedene Techniken bis ins letzte zu erarbeiten und sogar neue Techniken zu etablieren (z. B. im Linoldruck). Aber auch moderne Künstler wie Jessica Stockholder finde ich sehr interessant, die mit Collagen arbeiten und Natur und Umwelt in Ihre Kunst einbinden.

  16. Junior Member Avatar von Kaesetoertchen
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    AW: Lieblingsmaler?

    Zitat Zitat von Peter222 Beitrag anzeigen
    Qualität ist nicht rational diskutierbar, da es dafür keine objektiven Kriterien gibt. Platon hat es in seinem Dialog "Phaidros" vor 2500 Jahren klar formuliert. Lies das einmal.

    Qualität ist ein Kriterium des unbewussten Empfindens und Verstehens, und im Prinzip nicht sprachlich mitteilbar. Der Körper und die Seele sind tausendmal intelligenter wie der Kopf. Und genau das ist das Problem.

    Wir können gerne darüber uns unterhalten.

    ok, Platon habe ich nicht gelesen... finde es aber auch fraglich ob man sich in der Frage auf eine philosophische (?) Schrift beziehen muss, die schon 2500 Jahre alt ist.
    Denn es gibt ja schon klare Kriterien dafür was z.B. vom Menschen als schön empfunden wird, also qualitätiv hochwertig (Harmonie, Disharmonie, Spannung, Kontraste, Goldener Schnitt, Zeitempfinden).
    Qualität ist ja auch zu einem bestimmten Punkt erlernbar/trainierbar. Bzw. auch jemand mit Talent braucht ein gewisses Umfeld, schulung usw. damit Qualität erst entstehen kann.
    Und wenn du z.B. über Musik diskutierst, dann kannst du ja bestimmt in vielen Fällen rational erklären (da du die Materie kennst) was daran gut ist und was nicht. Selbst wenn die Musik nicht deinem Geschmack entspricht gibt es Faktoren, die z.B. erkennen lassen ob sich der Musiker auskennt oder ein Leie ist.
    Klar gibt es dann wieder innerhalb der qualitativ hochwertigen Arbeiten enorme Unterschiede und nicht jeder Malstil und jedes Musikstück ist gleich kompliziert. Allerdings kann auch ein sehr einfach gemaltes Bild einem sehr hochen Anspruch entprechen und Qualitativ gut sein.

  17. V.I.P. Avatar von gewitter
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    AW: Lieblingsmaler?

    manchmal geht es auch einfach um konzepte. bums. das hat wenig mit gestus zu tun (der nervt mich an malerei eh oft), das verändert sich auch je nach kontext.
    und um mal einfach bei so stulle geschichten der kunstschreibung zu bleiben: tausend künstler wurden eben erst nach ihrem ableben berühmt. van gogh. alter hut, das schlitzohr. keine qualität? oder alle zu dumm ums zu kapieren? aber wo ist dann das objektiv messbare?
    "Es gibt keine harmlosen Zivilisten."

  18. Fresher
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    AW: Lieblingsmaler?

    es gibt kein objektiv messbares in der Kunst.

    Kunst hat eine völlig andere Ebene. Deshalb ist sie mit der Liebe vergleichbar.

  19. Fresher
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    AW: Lieblingsmaler?

    schau dir doch von van Gogh "Souvenir de Mauve" an.

    Sitz doch einfach einmal 2 Stunden davor und versuche, das Bild in dein Unbewusstes aufzunehmen. Ich bin mir sehr sicher, dass du das noch nie getan hast. Du wirst neue Dimensionen erleben, das verspreche ich dir.

    Konzeptkunst ist Konsum, schnelllebig, erreicht die Tiefe nicht, wird sofort vergessen. Gute Kunst muss dein Leben verändern, muss dir unbewusst neue Dimensionen eröffnen.

  20. V.I.P. Avatar von gewitter
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    AW: Lieblingsmaler?

    mein leben verändert sich aber eher durch bruce naumann, als durch van gogh. der ist auch nicht schlecht, sicher. aber der berührt mich nicht. wohingegen ich in nem bruce naumann oder absalon raum das heulen anfangen kann. bei FORD einfach nur noch zitter.
    "Es gibt keine harmlosen Zivilisten."

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