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  1. Stranger

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    Ein Buch schreiben - Tipps

    Hallo liebe Schaufenster-Bymlerinnen, ich wollte mal so rumfragen, ob hier eigentlich viele von euch schreiben? Womöglich sogar schonmal ein ganzes Buch...? Bei mir ist es so, dass ich schon länger kleine Kurzgeschichten habe und mich nun der Aufgabe widmen möchte, etwas längeres zu schreiben. Wie ist da so euer Prozess? Habt ihr vielleicht sogar schon etwas veröffentlicht? Darüber hinaus würde mich interessieren, wie ihr mit Schreibblockaden umgeht, wenn ihr mal welche habt? Fragen über Fragen, ich freue mich über gute Antworten LG

  2. Newbie

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    AW: Ein Buch schreiben - Tipps

    Ich schreibe auch Gedichte und Kurzgeschichten, an eine längere Geschichte habe ich mich aber noch nicht gewagt.
    Glaube da gibt es sehr viel zu bedenken, die Geschichte muss auch rund sein, alles muss zusammenlaufen. Eine Kurzgeschichte ist da meiner Meinung nach schon etwas einfacher, ich schreibe meist über Dinge des Alltags, was ich so sehe auf den Straßen etc. Da hat man auch schon die Story erlebt und muss sich nichts ausdenken bzw. dazu dichten.
    Wäre schon interessiert daran mal eine etwas längere Geschichte zu schreiben, vielleicht mach ich es wenn ich weiß was man alles beachten sollte
    Mir geht es also so wie dir.

  3. Stranger

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    AW: Ein Buch schreiben - Tipps

    Hi Zwysby,
    über die Dinge des Alltags zu schreiben finde ich auch gut, aber dabei kommt mir vor, muss man dem Alltag eben Zeit geben. Damit meine ich: Ich finde es sehr produktiv, wenn man eine Begebenheit aus dem Alltag oder ein bestimmtes Thema aufschreibt und dann seine Antennen diesbezüglich ausfährt. Denn wenn man etwas zu einem bestimmten Thema mal niedergeschrieben hat, scheint sich oftmals die gesamte Welt zu verbiegen nur um dir wieder neue Inputs dazu zu geben Hoffe das macht jetzt Sinn, bisschen nebelig noch die Gedanken.

  4. Newbie

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    AW: Ein Buch schreiben - Tipps

    Für den Alltag braucht es nicht immer Zeit, ein kurzer Augenblick reicht als Inspiration, den Rest denkt man sich dann einfach selbst aus. Da reicht es schon wenn jemand die Kassiererin im Supermarkt anschreit oder jemand vor ein Auto rennt und dieses gerade noch bremsen kann, dazu kann man sich dann eine Geschichte denken.
    Ist zwar jetzt eher ein Tipp für eine Kurzgeschichte wie ich sie schreibe aber vielleicht hilft es ja auch bei längeren Geschichten.
    Zu deiner Frage mit der Schreibblockade habe ich mal einen Artikel in einem literaturblog gefunden:...
    Da gibt es einige hilfreiche Tipps die man beachten sollte, nicht nur in dem Artikel, davon gibt es noch mehr, auch zur Erzählperspektive, kreativen Schreiben,...
    Geändert von admin (10.05.2016 um 21:28 Uhr) Grund: Link entfernt

  5. Stranger

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    AW: Ein Buch schreiben - Tipps

    Danke für den Tipp! Das klingt sehr vernünftig finde ich. Und auch ein cooler Blog den du da gepostet hast, wie bist du denn drauf gekommen? Die titeln sich ja Verlag für Neuautoren, klingt zwar interessant aber macht mich auch grad bissl vorsichtig, weil die Dinge die so gut klingen ja öfter mal einen Haken haben ..

  6. Member

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    AW: Ein Buch schreiben - Tipps

    Schreib doch erst mal das Buch und mach dir dann Gedanken über einen Verlag...

  7. Newbie

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    AW: Ein Buch schreiben - Tipps

    Ich habe mir vor einigen Monaten mal ein Buch gekauft das vom Novum Verlag veröffentlicht wurde.
    Mir hat es sehr gut gefallen und ich habe mich auf deren Homepage mal umgesehen was es noch so für Bücher gibt. So bin ich auch auf deren Blog gestoßen.
    Finde es sind ganz nützliche Tipps die sich halt sehr stark an Anfänger oder Neueinsteiger wenden. Die Tipps sind meist sehr allgemein und wirklich die Basics. Macht aber dennoch Sinn sich immer wieder daran zu erinnern. Bedenken braucht man da meiner Meinung nach nicht haben, die Tipps wenden sich ja an alle, du musst ja nichts kaufen bevor du die Tipps bekommst

    Da hat Dampfwutz recht, zuerst kommt das schreiben, dann vielleicht mal das verlegen
    Wenn du gerade damit beginnst braucht es vielleicht noch ein bisschen Übung bevor man gleich an das Veröffentlichen denken sollte. Also immer schön üben dann wird das vielleicht mal etwas und du sagst, mit der Geschichte bin ich jetzt voll zufrieden mit der probiere ich es jetzt. Erst dann wird es Zeit für einen Verlag.

  8. Member

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    AW: Ein Buch schreiben - Tipps

    Äh, das ist doch offensichtlich Werbung hier ... peinlich für den Verlag.
    Da ich Laktose und Gluten hervorragend vertrage, nehme ich mir ausgleichend im zwischenmenschlichen Bereich einige Intoleranzen heraus.

  9. Newbie

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    AW: Ein Buch schreiben - Tipps

    Naja so peinlich finde ich das nicht mit dem Blog, sicher will der Verlag damit Werbung machen aber es könnte ja auch jeder andere Verlag es so machen. Es bräuchten sicher genug Schreibanfänger Hilfe und bekommen die nur in vereinzelten Fällen.
    Wen soll man den schon fragen wenn man in seinem Bekanntenkreis niemanden hat der einem helfen kann?
    Sicher gibt es Literaturforen, da könnte man einem helfen, aber dort sind ja auch zumeist Profis unterwegs. Wenn da jemand ankommt und sagt er ist Hobbyautor und hätte gerne ein paar Tipps kommt ja nur man solle mal genug Bücher lesen und dann erst mit dem Schreiben beginnen.
    So einfach ist es nicht eine eigene Geschichte zu schreiben, alleine schon die Zweifel die man hat ob man das überhaupt könne muss man erst mal hinter sich lassen. Dann muss man auch über längere Zeit einen Stil beibehalten und alles in geregelten Bahnen ablaufen lassen. Dafür braucht es Übung und am besten eine Person die einem seine wirkliche Meinung sagt, von Lob lernt man nicht viel. Außerdem ist es ja nicht schlimm wenn man am Anfang Fehler macht, dazu braucht es halt auch einige Routine.

  10. Enthusiast

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    AW: Ein Buch schreiben - Tipps

    Zitat Zitat von ziemlichliss Beitrag anzeigen
    Danke für den Tipp! Das klingt sehr vernünftig finde ich. Und auch ein cooler Blog den du da gepostet hast, wie bist du denn drauf gekommen? Die titeln sich ja Verlag für Neuautoren, klingt zwar interessant aber macht mich auch grad bissl vorsichtig, weil die Dinge die so gut klingen ja öfter mal einen Haken haben ..




    Frage von deeeebiii, 17.01.2014 262
    Novum-Verlag... Ja oder nein?!

    Hallo zusammen,

    ich habe vor ungefähr einem Jahr ein Buch geschrieben (am Computer sind es ca. 370 Seiten), Ich habe meine Manuskript an den Novum-Verlag und sechs bekanntere Verläge in Deutschland geschickt (von denen ist noch keine Antwort gekommen, trotz langer Wartezeit). Viele Leute sagen mir, dass man bei einem bekannten Verlag als Neu-Autor sowieso keine Chancen hat. Gestern bekam ich dann ein Angebot vom Novum-Verlag... So und jt zu meiner Frage^^ Soll ich das Angebot annehmen? Habt ihr persönliche Erfahrungen mit dem Verlag? Ich habe Angst, dass ich unterschreibe und dann letztendlich auf den Kosten sitzen bleibe,.. Es müssten 2.630 Bücher von mir verkauft werden, damit dass nicht passiert. Findet ihr das viel? Zu viel? Hab ich überhaupt eine andere Wahl, wenn ich mein Buch veröffentlichen lassen will? Wenn ja welche?

    Bitte und Danke für Antworten
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    Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
    von Marbiherz, 17.01.2014 262

    Ein klares Nein zu diesem Verlag. Wende dich bei Unklarheiten an Autoren-Service , die warnen seit 15 Jahren vor Druckkostenzuschussverlagen und kennen sich da bestens aus. Außerdem erhältst du dort sicher auch Tipps und Ratschläge, wie du als Self-Publisher klar kommen kannst oder auch, wie du deine Chancen bei der Suche nach einem seriösen Verlag erhöhst.

    Gib nicht auf, wenn dir das Schreiben aus tiefstem Herzen Freude bereitet. Ich drücke dir die Daumen!
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    von VerlagSaga, Business, 19.01.2014 202

    Als Grundregel gilt: Wenn ein Verlag Geld von dir will, dann immer ablehnen. Dann verdient er das Geld nämlich nicht mit deinen Büchern, sondern mit dir. Versuch dein Manuskript doch einfach zuerst einmal an richtige Verlage zu schicken. Viele kleine Verlage freuen sich über gute, neue Autoren.
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    von taco1, 30.12.2014 184

    Ich musste 3000 Euro zahlen und das Coverbild ist zu eine halbe Seite! Normalerweise ist es die ganze Seite! 3000 ist beim Novum das wenigste. Ich musste Jahre lang Sparen! Ich bin nicht volljährig um zu arbeiten, bin erst sechzehn! Wie sollte ich das zahlen?! Noch dazu machen sie dir noch tausende Angebote, damit du mehr und mehr zahlst! Würde man alles zusammen zählen, was man zahlen sollte, um WENIGE Käufer für das Buch zu bekommen, wäre das mehr als 10.000 Euro! WEG VOM VERLAG!
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    von Buchlaus, 18.01.2014 130

    Ich habe schlechte Erfahrungen mit diesem Verlag gemacht und rate dringend davon ab, dort ein Buch herauszubringen.
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    von Ralffie, 17.01.2014 105

    Hallo Deeeebiii,

    Ich persönlich würde dir davon abraten, denn es handelt sich in diesem Fall um einen DKVZ ... wenn du nicht weißt, was das ist, dann lese auf jeden Fall das hier, bevor du etwas veröffentlichst: Dkzv - wenn Sie nicht wissen, was sich unter diesem Kürzel verbirgt, lesen sie unbedingt weiter!... Es gibt viele andere Verlage (auch kleine), die dir besseres bieten, und das ohne irgendwelche Verplichtungen, Zahlungen oder Risiken ... ein seriöser Verlag trägt das Risiko einer Veröffentlichung selbst und wälzt es nicht auf den Autor ab. Außerdem, wenn du einmal logisch überlegst: Wenn du dem Verlag zusicherst, nach Albauf einer bestimmten Zeit die verbleibenden Bücher selbst abzukaufen, hat sich das Drucken deiner Bücher für den Verlag allein durch deine Zusage rentiert ... das heißt, der Verlag muss (und wird wahrscheinlich) dein Buch dann gar nicht mehr richtig vermarkten, da es ihm egal ist, wer die Bücher abnimmt ... das Geld und den Aufwand für die Werbearbeiten wird er sich dann sparen, bzw. nur noch "Scheinwerbung" betreiben, mittels kleinen Anzeigen z. B. im "Deutschen Börsenblatt" (ich weiß, der Name klingt gut, aber dort gibt es tausende Anzeigen, und glaub mir, durch die Anzeige unter tausend anderen, die man nur mit der Lupe lesen kann, findet kein Leser zu deinem Buch). Auch nimmt der Novum-Verlag ziemlich viele Manuskripte an, die Qualität spielt fast keine Rolle, hauptsache Masse und Unerfahrenheit der Autoren, denn erfahrene Autoren würden dort nicht veröffentlichen und sich ausnutzen lassen. Informiere dich auf jeden Fall über den Begriff "Dkfz" und google nach "Verlag".

    2.630 Bücher sind sehr sehr viel ... die bekommst du ziemlich sicher nicht in der angegebenen Zeit los, selbst mit einem seriösen Verlag würde es schwierig werden. Überege es dir auf jeden Fall gründlich
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    ... ... ...


    Antwort
    von Lionbeard, 17.01.2014 86

    Vergiss es. Du zahlst in jedem Fall drauf. 2630 Bücher sind ziemlich viel.. Schaffst du niemals.

    Ein SERIÖSER Verlag verlangt auch keine Vorauszahlungen. Wenn du bei sowass in Vorleistung treten musst, machst du in den allermeisten Fällen Verlust.

    Wenn die andren Verlage sich nicht mal gemeldet haben, heißt da, dsa sie da Manuskript für so schlecht halten, das sie es nicht mal kommentieren müssen.

    (Anmerkung von Mann.: muss nicht der Grund sein. Bekannte Verlage bekommen nicht selten so viele Manuskripte unverlangt zugesandt, dass sie bein besten Willen unbekannte Autoren nur ganz flüchtig lektorieren können. 6 Zeilen, 2 Minuten. Da rutscht auch mal was Gutes durchs Sieb)

    Wenn du es unbedingt veröffentlichen willst, mach es als Ebook. Entweder über google.books oder zb über bookrix. Amazon geht auch, aber die machen eig auch Knebelverträge, und du bist an Amazon und Amazon-Kunden gebunden.

    Bei google.books und bookrix verkaufst du im .epub-Format und hast mehr potentielle Kuinden.

    Und es kostet dich NICHTS (Natürlich behalten die eine Teil des Verkaufserlöses, aber erst DANN, und nicht, bevor du überhaupt auch nur ein Buch verkauzft hast!)

    Wenn du gedruckte Bücher haben willst, gibts auch einige Möglichkeiten, die weitaus billiger sind, als dieser Verlag da.

    Anmerung: Den Text hab ich aus einem anderen Forum kopiert. Gruß Mann.
    Geändert von Mann. (25.05.2016 um 02:34 Uhr) Grund: gekürzt

  11. Member

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    AW: Ein Buch schreiben - Tipps

    Oder alternativ vielleicht Books on Demand (BoD)?
    Hat damit jemand Erfahrungen?

  12. Foreninventar

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    AW: Ein Buch schreiben - Tipps

    @wutz

    In den letzten Jahren schrieb ich mehrere Bücher (SciFi, Thriller) für Shaker Media GmbH , das ist ein klassischer BoD-Verlag. Am Anfang musste ich einmalig 20-30 Bücher selbst abnehmen, das war kein Problem, die konnte ich leicht im Freundeskreis verticken.

    Später wollten sie, dass man 60-100 Ex. abnimmt, dazu in jedem Folgejahr 20-30, je nach Deal. Das ist dann schon heftig. Außerdem muss man bei so einem Verlag wirklich alles selbst machen, Satz, Layout, Lektorat, Marketing, Pressesarbeit etc.

    Je nachdem, was man aushandelt, kann es sich aber lohnen. Bei einem meiner Titel löste ich den Vertrag komplett auf, den gibt es jetzt halt überhaupt nicht mehr zu bestellen.
    Ritze Ratze Rotze
    Wir fahren mit der Plotze
    Die Plotze hat ein Loch
    Und wir fahren doch

  13. Member

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    AW: Ein Buch schreiben - Tipps

    @voodoo: Machst du damit so insgesamt Gewinn? Bzw. hast du vor, davon auch mal leben zu können? Oder machst du das mehr so als Hobby / aus Spaß?

  14. Foreninventar

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    AW: Ein Buch schreiben - Tipps

    Bislang ist das in der Tat eher ein Hobby für mich, aber ich rechne natürlich damit, eines Tages so bekannt zu sein, dass auch Großverlage mich nehmen.

    Seit zwei Jahren versuche ich es alternativ noch mit Drehbüchern. Ist natürlich auch ein hart umkämpfter Markt. Und ohne Beziehungen sieht's schlecht aus.

    Ich behaupte, dass die Stoffe, die ich mir ausdenke, sehr interessant und ungewöhnlich sind. Aus meinem Freundes- und Kollegenkreis höre ich immer wieder, dass ich ein herausragender Schreiber sei. Von daher muss es irgendwann klappen.
    Ritze Ratze Rotze
    Wir fahren mit der Plotze
    Die Plotze hat ein Loch
    Und wir fahren doch

  15. V.I.P.

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    AW: Ein Buch schreiben - Tipps

    Zitat Zitat von Dampfwutz Beitrag anzeigen
    Oder alternativ vielleicht Books on Demand (BoD)?
    Hat damit jemand Erfahrungen?
    Eine Bekannte und ein Freund von mir haben Bücher bei BoD veröffentlicht. Fazit: Es hat nichts rausgeschaut, war sozusagen irgendwie einfach ne Nullnummer. Der Freund macht allerdings noch ein Buch, einfach weil es ihm gefällt Es ist wirklich Klinken putzen wenn man bei einem kleinen Verlag unter Vertrag ist. Ich hatte vor vielen, vielen Jahren das Angebot bei einem sehr kleinen Verlag in meiner Heimat ein Buch zu veröffentlichen. Ich habe es damals abgelehnt und bin froh dass ich es gemacht habe. Heute habe ich einen sehr großen Verlag, wir haben eine eigene Presseabteilung die mir die PR Arbeit abnimmt (obwohl ich schon hin und wieder selbst PR schreibe, weil das mal mein Job war), wir haben Fotografin, Layouter…einfach alles. Man wird nicht reich mit Büchern, ausser man schreibt einen Bestseller, bei Sachbüchern macht es oft die Menge (man sagt so, ab dem dritten Buch kann man okay davon leben, wenn es sich gut verkauft) . So oder so - ich bin ein Fan von "einfach machen" wenn man unbedingt will und sein lassen, wenn man kein gutes Gefühl hat. Ich habe das immer so für mich persönlich gehalten " und ich bin damit ganz okay gefahren. Es ist aber prinzipiell wie bei MusikerInnen: Es gibt viele gute, die auch entdeckt werden, aber viele gute, die es eben nie weiter schaffen. Es ist auch ein bisschen ein Glücksspiel.


    Letztlich zählt das Handeln,
    nicht das Wollen
    das Geschehen,
    nicht die Möglichkeiten.

    Letztlich zählt der Mut,
    nicht die guten Vorsätze
    der Sprung,
    nicht das Hindernis.

    *

    She turned her can't into cans and her dreams into plans!



  16. V.I.P.

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    AW: Ein Buch schreiben - Tipps

    Ups, sorry, hab gerade gesehen dass der Thread schon älter ist. War irgendwie ganz oben..egal, also falls noch relevant.


    Letztlich zählt das Handeln,
    nicht das Wollen
    das Geschehen,
    nicht die Möglichkeiten.

    Letztlich zählt der Mut,
    nicht die guten Vorsätze
    der Sprung,
    nicht das Hindernis.

    *

    She turned her can't into cans and her dreams into plans!



  17. Stranger

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    AW: Ein Buch schreiben - Tipps

    Hallo zusammen, mir ist klar, dass die Diskussion schon einige Jahre alt ist. Trotzdem wollte ich mich mal bei euch informieren, wie ihr generell damit umgeht, wenn ihr beim Schreiben einfach nicht mehr weiter kommt…

    Mein Traum war es nämlich schon immer, mal einen eigenen Roman zu verfassen. Ich habe schon damit begonnen, als ich noch klein war. Ich habe an dem Manuskript zwar immer wieder weitergeschrieben und daran gefeilt, aber mit der Zeit ist es dann immer mehr in der virtuellen Schublade verstaubt. Nun seit Corona habe ich wieder mehr Zeit gefunden und habe das Manuskript weiter bearbeiten wollen. Allerdings habe ich mir beim Durchlesen gedacht, dass mir der Stil von damals überhaupt nicht mehr gefällt. Ich kann es nicht genau beschreiben, aber vor allem die Dialoge klangen sehr unnatürlich und ich weiß auch nicht, ob der rote Faden für den Leser so deutlich zu sehen ist wie für mich. Klar, für mich als Autorin war es immer einfacher, der Geschichte folgen zu können und es war für mich immer alles logisch aufgebaut. Aber aus Sicht der Leser kann das Ganze natürlich schon wieder sehr anders aussehen. Das wurde mir jetzt umso mehr deutlich, weil ich schon so lange nicht mehr an dem Manuskript gesessen bin.
    Da ich noch nie Feedback für eine solch lange Geschichte bekommen habe - in der Schule schreibt man ja höchstens Kurzgeschichten - weiß ich nicht, ob ich mich auf dem richtigen Weg befinde… Was denkt ihr, wo ich mir gerade am besten Tipps und Erfahrungen holen kann? Ich habe gesehen, dass es normalerweise Literatur-Cafés gibt, wo sich Hobbyautoren regelmäßig treffen und sich über ihre Geschichten austauschen. Das ist leider in Zeiten von Corona ja nicht mehr möglich…
    Am liebsten wäre mir sowieso etwas online, das ich mir selber je nach Lust und Laune einteilen kann… Wo wäre das denn zurzeit möglich? Denn ohne passendes Feedback habe ich ehrlich gesagt auch keine Lust mehr, mein Buch weiter zuschreiben. Was ich derzeit brauche, wäre etwas Übung, um den richtigen Autoren-Stil zu finden… Ich weiß aber nicht, wo ich so etwas herbekommen könnte…
    Natürlich zeige ich meine Geschichten ab und zu meinen Freundinnen und meiner Schwester, aber so richtig konstruktives, hilfreiches Feedback, mit dem ich auch etwas anzufangen weiß, können sie mir nicht geben. Ist ja auch verständlich, denn sie sind ja auch keine Autorinnen beziehungsweise arbeitet niemand von ihnen im Verlagswesen…
    Ich habe es auch schon mal in einem Autoren-Forum probiert, aber erstens waren das meistens schon sehr erfahrene Autoren und die hatten sich dann über andere Themen unterhalten, wo ich wenig mitzureden hatte… Und zweitens wurde man da als Neuautor nicht wirklich willkommen geheißen, so war zumindest mein Gefühl. Ich muss auch zugeben, mein Ziel ist jetzt nicht, den nächsten Bestseller zu schreiben. Daher finde ich dieses Konkurrenz-Denken in solchen Autoren-Foren etwas übertrieben. Denn was ich so mitbekommen habe, dürfte der Literaturmarkt ja heiß umkämpft sein... da sind solche Hobby-AutorInnen wie ich wohl eher den „professionellen Autoren“ ein Dorn im Auge… ;-)
    Mir geht es eher darum, mal ein eigenes Buch geschrieben zu haben und es dann auch verschenken zu können…diesen Gedanken finde ich sehr schön. Wenn ich es dann auch noch in die Buchläden damit schaffe, dann umso besser. Aber wie gesagt, das ist nicht mein Hauptziel.

    Kraeutertopf, schön zu hören, dass dein Freund noch ein weiteres Buch schreibt. Wie sieht es da derzeit bei ihm aus? Ich glaube, wenn man einmal Blut geleckt hat, dann kommt man davon auch nicht mehr weg. Immerhin ist das Schreiben ja auch ein wirklich schönes Hobby. Man kann seinen Gedanken freien Lauf lassen und ich finde auch, dass man so seine Fantasie anregen kann. Und so kann man dann auch im Alltag in gewissen Situationen über den Tellerrand schauen. Außerdem gehört ja auch zum Autorendasein ein großes Allgemeinwissen dazu. Das ist ja auch etwas, was man nicht von heute auf morgen bekommt. Mit langweiligen Geschichten, wo man nichts dazulernt, kann man keine Leser überzeugen. Zumindest mich nicht. ;-)

    Darf ich fragen, warum du damals diesen sehr kleinen Verlag abgelehnt hast? Ich dachte, es wäre generell eher schwierig, überhaupt mal einen Verlag zu finden… Aber gut, du hattest dann Glück, wie ich sehe, und bist bei einem großen Verlag untergekommen, mit dem du ja auch wirklich zufrieden scheinst. Was wurde denn da noch alles an deinen Büchern verbessert? Wie lange hat dieser ganze Prozess gedauert? Und als du das Buch eingereicht hast, war es dann deiner Meinung nach schon „perfekt“? Beziehungsweise warst du damit zufrieden?
    Denn ich frage mich, ob Verlage eher nur schon sehr gut geschriebene Manuskripte akzeptieren oder ob sie auch Potenzial in eher weniger gut verfassten Büchern sehen, aber die Geschichte/Story zu überzeugen weiß?
    Hast du dann auch noch weitere Aufträge bekommen von dem Verlag? Und hast du noch weitere Bücher oder Geschichten geschrieben? Oder war das auch immer nur ein Hobby von dir wie es bei mir der Fall ist…

    Ansonsten würde ich mich noch über weitere Kommentare und Meinungen freuen, wie ich an meinem Schreibstil arbeiten kann und mein Manuskript auf Vordermann bringen kann. Vielleicht hatte der eine oder andere hier in den letzten Jahren weitere Erfahrungen gesammelt. Ich bin schon mal gespannt, was ihr zu berichten hat. Danke schon mal für die Antworten!

  18. Newbie

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    AW: Ein Buch schreiben - Tipps

    Schwere Frage eben auch genau wegen der derzeitigen Lage. Sonst wäre es wohl etwas einfacher.
    Vielleicht kann da ein Lektor weiterhelfen. Der sollte zumindest überprüfen ob der rote Faden erkennbar ist. Ob der dann die Dialoge auch ausbessert weiß ich nicht wirklich. Unbedingt Feedback bekommst du da jetzt auch nicht. Zumindest keine Tipps wie du dich dann weiterentwickeln kannst.
    Vielleicht gibt es sowas wie einen Schreibcoach, der eben jetzt auch online die Autoren betreut. Also Distance-Learning sozusagen
    Ich denke da hätte man die besten Chancen sollte es sowas geben.
    Alternativ dazu kann man auch einzelne Textpassagen oder Kapitel mal vorab in einigen Literaturforen veröffentlichen. Ist nichts für zartbesaitete, da geht es dann richtig zur Sache mit der Kritik. Nicht immer ist sie auch ordentlich vorgebracht aber zumindest erhält man so einen Einblick. Gute Kritik, im Sinne von Kritik, mit der man auch was anfangen kann, gibt es selten. Aber auch das würde ich nicht ausschließen. Eventuell kann man da ja zuerst die Situation schildern und sagen man möchte sich weiterentwickeln und was daraus lernen.
    Bezüglich des Onlineangebots wäre es vielleicht auch hilfreich mal in den Literaturforen nachzufragen oder direkt bei den diversen Verlagen.
    Übungen ums einen Schreibstil weiterzuentwickeln gibt es bestimmt. Ich kenne sie leider nicht, da wirst du einen Fachmann brauchen. Aber da es ja durchaus auch Kurse für das Schrieben gibt, wird es bestimmt auch Übungen geben. Man setzt sich ja sicher nicht in einem Raum mit anderen Autoren zusammen und schreibt dann still und leise an seinem Buch. Das würde ja nichts bringen. Daher wird man in solchen Kursen sicherlich Übungen machen wie man Charaktere ausbildet oder Nebenstränge in die Hauptstory einfügt.

    Generell kann ich dich gut verstehen, jetzt wo man nicht viel machen kann, hat man wieder Zeit mehr zu schreiben. Leider wird man dann ausgebremst wenn man auf Hilfe anderer angewiesen ist.

  19. Stranger

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    AW: Ein Buch schreiben - Tipps

    Hallo Zwysby, danke dir für die Antwort!
    Ohne Corona wäre vieles einfacher, nicht wahr? ;-) Da sind wir uns, glaube ich, alle einig... Ich kenne keinen Lektor und weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich an die ganze Sache am besten rangehen soll. So ein Schreibcoach wäre natürlich ideal. Ich habe mich da mittlerweile eh umgeschaut und bin durch die Erfahrungen hier auf den Novum Verlag gestoßen, wo solche Schreibwerkstätten angeboten werden. Das werde ich mir mal näher ansehen. Klingt jedenfalls ganz interessant. Vielleicht hat ja generell jemand von euch Erfahrungen mit solchen Schreibwerkstätten? Damit wäre mir auf jeden Fall sehr geholfen, wenn ihr mir ein paar Dinge dazu erzählen können… und wie das jetzt in Corona-Zeiten so abläuft… das ist bestimmt alles online, oder?
    In Literaturforen möchte ich mich auch noch anmelden. Aber ich habe gesehen, dass man da oft nur fertig gestellte Geschichten hochladen darf, wenn man Feedback von den anderen möchte. Also Geschichten, die ein Anfang, einen Höhepunkt und ein Ende haben. Nur Auszüge davon darf man anscheinend nicht posten. Aber das war auch nur ein Forum, wo ich das gesehen habe. Ich möchte mich mal in anderen umsehen…wenn ich wieder etwas mehr Zeit aber…Ich hoffe das schaffe ich am Wochenende. Da kann ich mich dann auch gleich nach weiteren Möglichkeiten umhören, wie ich es schaffe, das Buch von der Qualität her zu verbessern.
    Und ja, leider ist es oft der Fall, dass man ohne Hilfe nicht mehr weiterweiß und dann das ganze Projekt stillgelegt. Manche glauben ja auch, dass es eine Schwäche sei, wenn man sich Hilfe von außen holt. Das sehe ich aber ganz und gar nicht so. Denn nur so kann man wissen, wie das Buch generell ankommt. Da bringt es auch nichts, es Freundinnen oder Geschwistern zu zeigen, denn die können einen ja auch nicht großartig weiterhelfen, außer zu sagen „gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“.... Wenn, dann bräuchte ich konkretes Feedback, mit dem ich arbeiten an mir und dem Buch kann. Ich glaube, dass man nur so besser werden kann und natürlich gehört dazu auch viel Übung und Durchhaltevermögen. Aber schlussendlich lässt sich ja das Ergebnis dann am Ende auch sehen. Dass an einem Roman oder einem Buch generell mehrere Menschen arbeiten, ist, glaube ich, auch ganz normal. Das ist ja sozusagen ein richtiges Großprojekt, das man im Alleingang nicht stemmen könnte – zumindest als unerfahrener Neuautor.. Da ist es gut, dass es da so viele Möglichkeiten gibt, um sich und sein Buch zu verbessern.

  20. Member

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    AW: Ein Buch schreiben - Tipps

    Zitat Zitat von mrsright Beitrag anzeigen
    Hallo Zwysby, danke dir für die Antwort!
    Ohne Corona wäre vieles einfacher, nicht wahr? ;-) Da sind wir uns, glaube ich, alle einig... Ich kenne keinen Lektor und weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich an die ganze Sache am besten rangehen soll. So ein Schreibcoach wäre natürlich ideal. Ich habe mich da mittlerweile eh umgeschaut und bin durch die Erfahrungen hier auf den Novum Verlag gestoßen, wo solche Schreibwerkstätten angeboten werden. Das werde ich mir mal näher ansehen. Klingt jedenfalls ganz interessant. Vielleicht hat ja generell jemand von euch Erfahrungen mit solchen Schreibwerkstätten?
    Ach komm, das ist doch jetzt nicht dein Ernst... ^^
    Wenn du mal ein bisschen hochscrollst, kannst du doch sehen, dass die Strangermasche zum Novum-Verlag hier schon aufgeflogen ist UND entsprechend kritisches Feedback gepostet wurde...

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