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  1. V.I.P.

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    Depressiv - demnächst 6 Wochen Reha

    Ich würde mich gerne etwas austauschen bzw. Infos und Tipps von Leuten bekommen, die schon eine Reha hinter sich haben. Ich war noch nie in einer Klinik und habe Angst - und dann gleich sechs Wochen weg. Andererseits bin ich schon gespannt und freue mich darauf, zu lernen und mich mal komplett um mich zu kümmern.

    Wie war euer Tagesablauf? Was haltet ihr von Gruppensitzungen? Findet man gut Anschluss oder ist man viel allein? (Ich habe Probleme, auf Menschen zuzugehen und mit Fremden ins Gespräch zu kommen.)

    Erzählt mir gern, was euch sonst noch wichtig erscheint. Gerne auch per PM. (Vielleicht war auch schon jemand in "meiner" Klinik in NRW.)
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  2. Inaktiver User

    AW: Depressiv - demnächst 6 Wochen Reha

    Ich hab Erfahrungen mit den Schön-Kliniken (Fachgebiet Psychosomatik). Da war es so, dass zw. 9 und 12 Uhr und zw. 14 und 18 Uhr Therapiezeit war... ich hatte so 2-4 verschiedene Therapien pro Tag, zB Gruppentherapien -> Stationsgruppe, Entspannungs-therapie, Sozialkompetenztraining; edukative Therapien (krankheitsbezogen [ich war allerdings schwerpkt.mäßig wegen Essstörungen da, daher führe ich das an dieser Stelle nicht weiter aus]), Bewegungstherapie und halt Einzeltherapie (dort leider nur 1x/Wo für Gesetzlich-Krankenversicherte).
    Die Gruppentherapien waren für mich gewöhnungsbedürftig (bin eher verschlossen/misstrauisch und hab Schwierigkeiten, mich in Gruppen zu integrieren i.S.v. mich zu öffnen und dazugehörig zu fühlen) und auch die ein oder andere immer wieder eine Herausforderung (SKT zB), aber gerade bei meinem ersten Aufenthalt haben sie mir sehr geholfen.
    Ob man gut Anschluss findet, hängt von einem selbst, aber auch von der Gruppensituation ab. Wenn du da Probleme hast/haben wirst, kannst du das mit deinen Therapeuten u/o dem Pflegepersonal (falls vorhanden) besprechen und die helfen dir dann auch dabei, das/die Problem/e zu lösen!
    Nur Mut
    Geändert von Inaktiver User (22.01.2011 um 16:05 Uhr)

  3. Enthusiast

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    AW: Depressiv - demnächst 6 Wochen Reha

    Ich denke das ist je nach Klinik sehr unterschiedlich. In der Klinik in der ich war war Therapieprogramm von 6.30-20.30 Uhr. Alle Therapien haben in Gruppen stattgefunden. Ich war 10 Wochen da und hatte in der Zeit vier Einzelgespräche das war völlig ausreichend, die Gruppentherapien waren weitaus intensiver für mich und ich konnte da mehr mitnehmen als aus den Einzelsitzungen. Der Klinikaufenthalt hat mein Leben sehr nachhaltig geprägt und zum Positiven veränderst. Durch den starken Fokus auf die therapeutische Gemeinschaft hab ich viele wertvolle Kontakte knüpfen können und richtig gute Freunde gefunden die mich auch jetzt nach der Klinik noch sehr unterstützen.
    Ich wünsche Dir alles Gute für Deinen Aufenthalt.

  4. Inaktiver User

    AW: Depressiv - demnächst 6 Wochen Reha

    Ah, Julie*, evtl. sind meine Ausführungen hinfällig(!), das waren gar keine Reha-Maßnahmen (die laufen über die DRV, oder?), sondern Akutbehandlungen, sry
    Geändert von Inaktiver User (22.01.2011 um 16:22 Uhr)

  5. Addict

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    AW: Depressiv - demnächst 6 Wochen Reha

    Hallo Julie!

    Ich war 2004 für sechs Wochen in einer Klinik im Schwarzwald, auch wegen Depressionen und erfolglosem Suizidversuch. In dieser Zeit habe ich sowohl positive als auch negative Erfahrungen gemacht. Erstmal zu den positiven: Der Abstand zu Zuhause war wirklich nötig und hat sehr gut getan. Ich habe relativ schnell Anschluss zu anderen Patienten gefunden und das, obwohl auch ich Schwierigkeiten habe, auf Fremde zuzugehen. Mein Tagesablauf war sturkturiert, jedoch nicht überladen. Hierzu gehörten: Wassergymnastik, Gesprächstherapie, Massagen, Wanderungen, Gestalttherapie, Gruppentherapie, Gymnastik, medizinische Bäder. Letzteres klingt vielleicht blöd aber gerade diese Bäder (also Vollbad in der Badewanne ) haben sehr gut getan. Was mir rein gar nichts gebracht hat, war die Gruppentherapie. Da bin ich noch während der ersten Sitzung einfach aufgestanden und gegangen. Ich hatte nicht die Kraft, mir auch noch die Probleme anderer Leute anzuhören, auch wenn immer gesagt wird "Geteiltes Leid = halbes Leid". Leider war auch die Gesprächstherapie bei der Therapeutin sinnlos, die Therapeutin hat einfach nicht gepasst, also die Chemie zu ihr.
    Die Gestalttherapie war das Wirkungsvollste, aber auch Schlimmste für mich, da ich dort tief in meine Seele blicken konnte und das sehr viel aufgewühlt hat. Die Therapeutin gab ein Stichwort und wir sollten ein Bild dazu malen. Danach wurden die Bilder in der Gruppe besprochen und da sind sehr sehr viele Tränen geflossen, bei allen Beteiligten.

    Alles in allem bewerte ich den Aufenthalt positiv aber ich wüsste nicht, ob ich es nochmal machen würde. Wenn, dann wohl teilstationär. Aber in dem Moment tat es unglaublich gut. U.a. die Wanderungen im Schwarzwald, die absolute Ruhe, das Einzelzimmer mit Balkon hin zum Wald. All' das hat mir geholfen, mich wieder zu "erden" und die Dinge klarer zu sehen.

    Ich wünsche Dir, dass Du genauso viel mitnehmen kannst und den Mut hast zu sagen, wenn Du etwas nicht willst. Denn es gibt nichts blöderes, als Therapieangebote, die einem nichts bringen und somit zur zusätzlichen Last werden. Und natürlich, dass es Dir danach besser geht .

    Achso, zum Thema andere Patienten und Kontakt: Zu zweien habe ich heute noch Kontakt, es ist eine schöne Freundschaft entstanden...
    Das Leben ist ein Recht, keine Pflicht.

  6. V.I.P.

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    AW: Depressiv - demnächst 6 Wochen Reha

    Danke für eure Antworten. Tut mir leid, ich bin vorher nicht mehr zum Antworten gekommen.

    Ich bin nämlich schon seit gestern in der Klinik. Im Moment ist alles neu und stressig. Meinen Therapieplan kriege ich morgen. Es sind Gruppengespräche und einiges an Bewegung und Sport vorgesehen. Ich habe auch körperliche Probleme und die Klinik hat als 2. Fachbereich Orthopädie.

    Der Ansatz ist hier, dass man selbst aktiv wird, deswegen sind Massagen und Bäder kaum angedacht. Schade.

    Die Mitarbeiter und Patienten sind nett, meine Tischnachbarn auch sehr. Allerdings bin ich wohl mit 29 die mit Abstand jüngste Patientin hier, so wirkt es auf mich. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
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  7. Ureinwohnerin

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    AW: Depressiv - demnächst 6 Wochen Reha

    ich wünsch dir alles gute!


  8. V.I.P.

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    AW: Depressiv - demnächst 6 Wochen Reha

    ich arbeite momentan in einer klinik für solche problematiken.
    du wirst es schaffen... es schaffen einige patienten sich ganz toll zu entwickeln

    alles alles gute für dich!
    achte auf dich !
    Wer immer in den Himmel schaut,
    wird nie etwas auf der Erde entdecken.


    "Wenn du dich auf die Waage stellst kommt eine Handynummer heraus!"

  9. Addict

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    AW: Depressiv - demnächst 6 Wochen Reha

    ich kann auch vermutlich anfang märz in eine klinik.wegen depression und angstzuständen.
    aber mir grauts schon vor 4 wochen kontaktverbot nach hause....

  10. Addict

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    AW: Depressiv - demnächst 6 Wochen Reha

    kontaktverbot?
    warum?
    habe ich ja noch nie gehört

  11. V.I.P.

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    AW: Depressiv - demnächst 6 Wochen Reha

    Darüber bin ich auch gestolpert. Bei mir gibt es so etwas nicht. Wobei ich selbst wähle und nicht superviel Kontakt nach Hause möchte. Nur mit meinem Freund spreche ich regelmäßig und er war auch von gestern auf heute hier, hatte ein Hotelzimmer.

    Mauserl:
    Bist du sicher?
    Liegt es vielleicht daran, dass dein Umfeld deine Krankheit noch negativ beeinflusst und dass du deshalb Abstand gewinnen sollst?
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  12. Addict

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    AW: Depressiv - demnächst 6 Wochen Reha

    ja, das ist sicher. scheint eine sehr strenge form der verhaltenstherapie zu sein und ist für jeden patienten gleich gültig.
    gut, es ist sicherlich nicht schlecht, mal 4 wochen wirklich abgeschottet zu sein und sich nur mit sich selbst beschäftigen können, aber bisschen angst habe ich schon.

  13. Enthusiast

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    AW: Depressiv - demnächst 6 Wochen Reha

    In der Klinik in der ich war gab es in der Anfangszeit auch Kontaktfasten. Das war nicht zwingend, aber es wurde einem sehr empfohlen und es haben sich auch fast alle Patienten dazu verpflichtet. Ich hatte da erst auch bisschen Angst davor, aber es hat mir und den meisten meiner Mitpatienten sehr gut getan. Man kommt schneller an die eigenen Gefühle, ist nicht abgelenkt und steht nicht so unter dem Einfluss von Zuhause. Ich habe also sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Vielleicht macht Dir das ein bisschen Mut mauserl.

  14. V.I.P.

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    AW: Depressiv - demnächst 6 Wochen Reha

    So, ich bin seit Mittwoch wieder zu Hause.

    Und ich muss sagen, der Aufenthalt hat mir richtig gut getan. Ich bin viel positiver, offener und mit Zukunftsplänen zurück. Ich hatte dort kein Heimweh.

    Gerade in den letzten 2 Wochen war es so nett mit den Mitpatienten, vor allem an meinem Tisch im Speisesaal, dass ich richtig traurig war, zu gehen. Ich habe ein paar Adressen/Nummern ausgetauscht und der Abschied war so rührend. Ich fühlte mich richtig angenommen und gemocht. Das tut so gut, da ich schon mein Leben lang denke/dachte, niemand mag mich, ich bin wenig wert.

    Im Moment habe ich ein wenig SMS- und Emailkontakt mit zweien, die noch dort sind. Und auch wenn es im Sande verläuft, wie es ja oft bei losen Kontakten ist, werd ich immer gern daran zurück denken.

    Also wenn jemand Fragen hat, würde ich mich jetzt gerne auch andersherum austauschen.
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  15. Stranger

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    AW: Depressiv - demnächst 6 Wochen Reha

    Julie*,
    ich finde es super, dass du so positiv schreibst und diese Angebot machst.
    Mir geht es gerade gar nicht gut und ich hab es lange nicht wahr haben wollen, dass ich professionelle Hilfe brauche.

    Wie lange war deine Wartezeit für die Klinik? Wie hast du das kommuniziert, dass du für 6 Wochen weg bist?
    Mir fällt es so schwer mit meiner Umwelt über meine Situation zu sprechen, möchte am liebsten, dass es niemand weiß und bringe mich damit gerade ziemlich in die Isolation. Mit meiner Familie rede ich recht offen über alles, denen würde ich es natürlich erzählen, aber wie ist es mit all den Außenstehenden?
    Durftest du Besuch bekommen?

    Danke im Voraus schonmal für das Frageangebot. Ich kann sowas gerade sehr gut gebrauchen...

    Und was bedeutet genau Reha? Wann kann man dorthin gehen?
    Ich bin auf der Suche nach einer Klinik/Therapie/was auch immer.
    Mit psychosomatischen Beschwerden (weiß ich jetzt, da die Ärzte nichts finden konnten) find alles bei mir an und ich gerate immer tiefer in die Depression hinein. Habe morgen wieder ein Gespräch bei einer sozialpsychatrischen Beratungsstelle.
    Geändert von Honey2101 (14.03.2011 um 18:03 Uhr)
    Traurig wurde mir bewusst, dass wir nie verstehen können, wie es ist ein anderer Mensch zu sein. Auch scheinen wir nie ganz in der Lage zu sein, uns mit dieser Tatsache abzufinden, weil wir uns hochmütig allwissend fühlen, obwohl wir doch nie aus unserem Körper in einen anderen umsteigen können...

  16. Inaktiver User

    AW: Depressiv - demnächst 6 Wochen Reha

    Julie*, schön zu hören, dass dir die Klinik gut getan hat und du dich gestärkt fühlst In welcher warst du denn? (PM sonst?)

    Honey2101, ich war zwar nicht gefragt, aber ich empfehle immer wieder gerne und guten Gewissens Bad Bramstedt, eine Psychosomatische Klinik mit verhaltenstherapeutischem Konzept. Ich war 2007 2x dort (vorrangig zwar wegen Essstörungen, aber die Depris wurden mitbehandelt und 1x davon war ich auf einer Mischstation) und es hat mir sehr geholfen, auch nachhaltig. Leider sind die Wartezeiten verhältnismäßig lang, ich weiß nicht, wie es aktuell ist, aber ich hab damals ~3 Monate gewartet.
    Letztes Jahr war ich in einer anderen Schön-Klinik, die aber nicht ausschließlich vt therapiert, sondern tiefenpsychologische Elemente miteinbezieht. Ich wurde dort wieder auf ne ES-Station gesteckt, hatte aber auch wieder Therapien auf der Depri-Station. Das Depri-Konzept ist dort ebenfalls gut ausgereift und meines Wissens und eigener Erfahrung nach bekommt man dort deutlich eher einen Platz als in o.g. Klinik. Allerdings sollte man wissen/sich darauf einstellen, dass Wartezeiten von (4)6-8 Wochen für Psychosomatische Kliniken weithin üblich sind...
    Geändert von Inaktiver User (16.03.2011 um 13:30 Uhr)

  17. V.I.P.

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    AW: Depressiv - demnächst 6 Wochen Reha

    Sorry, bin nicht eher zum Schreiben gekommen.

    Ich schreibe einfach mal, wie bei mir der Ablauf war.

    Antrag

    Die erste diagnostizierte depressive Episode war 2007, da habe ich nur ein Antidepressivum genommen. Im Frühjahr 2009 gab es einen riesigen Absturz und ich fiel in das tiefste Loch, das ich mir vorstellen kann (durch verschiedene Auslöser). Meine Hausärztin schrieb mir wieder ein Antidepressivum auf, ich suchte mir aber zusätzlich eine Gesprächstherapie und einen Neurologen. Ohne diesen Schritt würde mein Leben heute anders aussehen.

    Mit meiner Therapeutin habe ich Fortschritte gemacht, trotzdem hat sie mir schon länger nahegelegt, in eine Klinik zu gehen, um nochmal intensiv an meinen Problemen zu arbeiten. Ich habe länger gezögert, dachte "So schlimm ist es bei mir? Und bin ich dann abgestempelt?"

    Aber ich habe mich letztes Jahr doch dazu entschieden. Den Antrag habe ich bei meiner Krankenkasse angefragt und auch dort bekommen, der Träger war für mich aber die DRV Bund.

    Ich habe den Antrag im August abgeschickt. Dann kamen noch einige Formulare, die von meinen Ärzten und Thera ausgefüllt werden mussten. Die Zusage für die sechswöchige Reha bekam ich im November, noch ohne Termin. Ich war erstmal ein wenig geschockt, hatte mit 3 Wochen gerechnet. So lange von zu Hause weg? Bekam Angst. Ich ärgerte mich auch, da es keine meiner beiden Wunschkliniken in Süddeutschland war, sondern eine nur 200 km entfernte. Im Nachhinein kann ich sagen, dass Zeitraum und Klinik sehr gut passten.

    Anfang Dezember rief ich in der Klinik an, was ich übrigens jedem empfehle, der Termin steht oft schon, bevor man Post bekommt, und kann auch ziemlich nah in der Zukunft liegen. Außerdem kann man u.U. auch mitbestimmen. Mein Termin sollte erst im neuen Jahr sein.

    Am 3.1. rief ich nochmal an und bekam gleichzeitig Post, dass ich am 26. anreisen solle.

    Ich habe aber auch von Mitpatienten andere Storys gehört: Bei einer Absage kann/sollte man Widerspruch einlegen, dann kann sich das Verfahren ein Jahr (oder länger?) ziehen. Andererseits kann es auch sein, dass der Antrag in 2 Wochen durch ist und man einen Termin für in 1 Woche bekommt. Der Aufenthalt dauert 3, 4, 5 oder 6 Wochen, wobei ich eine der "selteneren Sechswöchlerinnen" war. Ich habe aber auch bei einigen Patienten mitbekommen, dass sie vor Ort relativ problemlos eine Verlängerung bekommen haben - bis maximal 6 Wochen, länger geht wohl heute nicht mehr.

    Kommunikation mit Umfeld

    Meine Freunde (und dazu zähle ich nur eine Handvoll Menschen) und meine Familie wussten schon von meiner Therapie. Wenn auch die Familie nicht von Anfang an, weil ich nicht wusste, wie sie reagieren würden. Die Reaktionen waren aber durchweg in Ordnung, sie verstehen halt einfach meine Krankheit von außen nicht, aber akzeptieren sie. Außerdem herrscht bei ihnen eher die Einstellung "Zähne zusammenbeißen und weitermachen".

    Von der beantragten Reha habe ich dann nach und nach auch diesen wichtigsten Personen erzählt. Die Reaktionen gingen mehrmals in die Richtung "Oh, ich wusste nicht, dass es bei dir so ernst ist? Du wirkst nicht so...", aber das war auszuhalten.

    So wussten diese Personen dann, dass ich 6 Wochen weg sein würde. Entferntere Bekannte haben es gar nicht mitbekommen.

    Kontakt in der Klinik

    Ich durfte Besuch bekommen, war zweimal der Fall bei mir. Ich hätte auch Telefon auf dem Zimmer nehmen können, habe ich aber bewusst nicht gemacht. Ich wollte gar nicht viel mit "Draußen" sprechen. Ich habe ab und zu eine Email/SMS geschrieben. Vorher habe ich zu allen gesagt, dass ich dort sehen werde, ob ich mich überhaupt melde, und dass das meine Entscheidung ist.


    Zu deiner Suche:

    Ich würde dir raten, zu einem Neurologen/Psychiater oder einem kompetenten Hausarzt zu gehen. Ersterer ist vielleicht die bessere Wahl, die merken dir schnell an, wie es dir geht. Meiner hat mir 2 Minuten zugehört und eine Krankschreibung für 2 Wochen ausgedruckt. Der kann dir vielleicht auch schon Hinweise zum Thema Reha/stationärer Klinikaufenthalt geben.

    Ich finde es schonmal sehr gut, dass du dir eingestehst, dass du professionelle Hilfe brauchst. Das ist ein sehr wichtiger Punkt.

    Löcher mich gerne weiter, ich kenn die Hemmungen und Ängste.

    Klinik schicke ich euch per PM.
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  18. Inaktiver User

    AW: Depressiv - demnächst 6 Wochen Reha

    *mich jetzt übrigens auch um eine Reha-Maßnahme kümmere* (Anstoß dazu war aber nicht dieser Thread, falls jetzt so gedacht werden könnte )
    Geändert von Inaktiver User (03.04.2011 um 01:49 Uhr)

  19. V.I.P.

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    AW: Depressiv - demnächst 6 Wochen Reha

    Finde ich gut. Wünsch dir erstmal viel Erfolg beim Antrag und den ganzen Formalitäten.

    Vielleicht magst du ja erzählen, wie es so läuft.
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  20. Inaktiver User

    AW: Depressiv - demnächst 6 Wochen Reha

    .
    Geändert von Inaktiver User (03.04.2011 um 01:43 Uhr)

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