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Thema: Burnout

  1. Stranger
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    36

    AW: Burnout

    Also erstmal Hut ab vor dem was du geleistet hast und leistest! Unter den Umständen klingt dein Ausgebranntsein sehr nachvollziehbar und gleichzeitig frage ich mich, warum es gerade im sozialen Bereich Usus ist, die Leute so zu verheizen.

    Wie schätzt du deine Chefin denn ein? Hat sie ein Ohr für die Angestellten oder gilt Hauptsache der Laden läuft (irgendwie)? Nach deinem Einsatz in den letzten Monaten sollte sie eigentlich bereit sein auf dich zuzukommen. Ich würde jetzt wo deine Kollegin wieder da ist, versuchen die verpasste Einarbeitung einzufordern.

    Es klingt so, als gäbe es da schon noch ein paar Stellschrauben, an denen man drehen könnte. z.B. deine Ansprüche an dich selbst, die Schwierigkeiten deine Überlastung zuzugeben, eventuell fehlende Abgrenzung den sozialen Fällen gegenüber, Fähigkeit nach Feierabend abzuschalten..? Daran kannst du mit etwas Hilfestellung arbeiten. Hast du einen guten Hausarzt? Gibt durchaus einige, die sich für längere Krisengespräche auch mal Zeit nehmen, auf jeden Fall kann er dich aber weiterverweisen.

    Und mal ganz abgesehen von diesen Vorschlägen, von denen ich nicht weiß, ob sie in deiner Situation umsetzbar sind: Dass du nach längerer Arbeitslosigkeit an dem Job hängst, ist klar, aber deine Gesundheit musst du priorisieren!

  2. Addict Avatar von kaffeetante
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    2.947

    AW: Burnout

    Vielen Dank! Diese Rückmeldung habe ich auch von den anderen Kollegen aber von der Chefin kam bisher nichts. Sie ist eher der Typ "Es läuft doch, also kann's so schlimm ja nicht sein.". Sie sagt zwar, dass man mit Problemen zu ihr kommen könne aber ehrlich gesagt traue ich ihr nicht so wirklich über den Weg. Es gab schon ein paar Situationen, in denen sie Fehler partout nicht zugeben wollte, obwohl ich für das Gegenteil Zeugen hatte. Aber das ist eine andere Geschichte. Sie ist eine sehr dominante, extrovertierte Person und so blöd das klingt, derzeit fehlt mir schlichtweg die Kraft für eine Konfrontation mit ihr.

    Mir fehlte einfach bisher die realistische Einschätzung der Lage. Gab es nur eben mehr zu tun und muss ich mich in Zukunft öfter auf so eine Situation einstellen oder ist das eher eine heftige Ausnahme.

    Es ist auch nicht die Arbeit an sich, die mich belastet. Ich nehme keine Klientengeschichten mit nach Hause, da habe ich ein sehr gesundes, professionelles Verhältnis gegenüber meinem Job. Es sind lediglich die Arbeitsbedingungen, die mich fertigmachen.
    Das Leben ist ein Recht, keine Pflicht.

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