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  1. Member Avatar von siebenrot
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    AW: Wie viele ADs bis zum Richtigen?

    ich habe beim ersten mal cipralex bekommen, allerdings in nicht so hoher dosis. das hatte etwas geholfen.
    jetzt nehme ich ein generikum von cipralex. für ca ein jahr habe ich die höchstdosis genommen, jetzt habe ich reduziert.
    ich hatte am anfang stärkere nebenwirkungen. jetzt auch noch einige, die aber nicht so stark auftreten, dass sie mich davon abhalten würden das medikament zu nehmen.
    Um die Nebenwirkungen etwas abzuschächen (z.B. Schlaflosigkeit) habe ich kurz noch ein weiteres AD dazu genommen - das habe ich aber gar nicht vertragen () und nach 3 Tagen schon wieder abgesetzt.


    Aber, was ich wichtig finde, falls hier jemand ist, der mit einem AD anfängt: Zumindest von meinem Medikament kenne ich es so, dass man zu Anfang nur eine geringe Menge nimmt (bei mir 5mg) und dann langsam erhöht.
    Am besten nicht gleich die 20 mg Citalopram einnehmen also! [ja, ich weiß, ist jetzt für rieke zu spät]

  2. Addict Avatar von Knadiskuh
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    AW: Wie viele ADs bis zum Richtigen?

    ich habe jetzt zum dritten mal mit citalpram begonnen (zwischendurch immer wieder 2 jahre nicht nehmen müssen) und lustigerweise (bzw. nicht lustig...) hatte ich jedesmal andere nebenwirkungen.
    das erste und zweite mal war es am anfang nicht so schlimm, aber als ich es jetz angefangen hab wars voll horror
    allerdings war auch mein ausgangszustand viel schlechter. jetzt, nach der 3. tablette, geht es schon besser, aber ich bin immernoch supernervös, ängstlich, habe panikattacken wie vorher und kann nicht schlafen. also ich hoffe schwer, dass es sich weiterhin bessert, da mir immerhin die erste einnahme fast 7 jahre frei von panikattacken beschert hat (wirkung hat auch nach dem absetzen angehalten!)
    übrigens habe ich immer mit 25mg angefangen, diesmal wäre wohl ne geringere dosis sinnvoller gewesen.

  3. Enthusiast Avatar von biedronka
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    AW: Wie viele ADs bis zum Richtigen?

    Ich bin wohl immer noch in der Probierphase
    Cipralex war wirkunglos, Sertralin hat zwar eine spürbare Wirkung, aber dafür habe ich meine Libido gegen 12 Kilo Zusatzgewicht eingetauscht und jetzt ist Nummer 3 dran: Brintellix. Neu (war mir bisher noch nichtmal beim googlen begegnet) und teuer, aber ich hoffe so sehr, dabei bleibt es jetzt!!

  4. V.I.P. Avatar von Aurora
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    AW: Wie viele ADs bis zum Richtigen?

    3 (4, wenn man Opipramol dazuzählt), bis ich bei den beiden richtigen gelandet bin.
    (Wobei man das so pauschal nicht mal sagen kann. Nur eins hat nie etwas gebracht, die anderen waren zu ihrem Zeitpunkt sinnvoll. Später halt nicht mehr.)

    Zweimal Fluoxetin, das beim ersten mal wunderbar gewirkt hatte, nach einer Pause (in der es mir gut ging, bis ich eine neue, schwere Episode hatte) wirkte es aber in der vorherigen Dosis gar nicht.
    Ich hatte dann (zusätzlich) Trimipramin, was gut half, aber Nebenwirkungen hatte (Gewichtszunahme und starkes Schlafbedürfnis), sodass ich es später absetzte und nur noch Fluoxetin nahm. Die Wirkung stellte sich aber auch bei höherer Dosierung nicht ein, ich wurde eher instabil. Ich wechselte schließlich zu Lamotrigin und kombinierte dazu Elontril/Bupropion (nachdem Reboxetin nichts nützte).
    Mit der Kombination bin ich auch sehr zufrieden und bleibe auch nach 4 Jahren noch dabei.

  5. Stranger
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    AW: Wie viele ADs bis zum Richtigen?

    Liebes BYM Forum, ich bin eine stille Mitleserin und als passive schon etwas vertraut mit dem Forum. Aktiv noch ziemlich jungfräulich . Aber Versuch macht kluch.
    Und ich denke es ist nur fair, nun auch über meine Erfahrungen zu schreiben, vielleicht kann ja der ein oder andere davon auch was für sich rausziehen und ich denke, dass mir es natürlich auch gut tut alles nicht immer nur in meinem Kopf von links nach rechts zu schieben. Ich wollt kein eigenes Thema eröffnen, daher hoffe ich es ist ok hier zu schreiben.
    Nun aber zum Thema.....ich habe bereits drei verschiedene Antidepressiva hinter mir. Angefangen hat alles mit Fluoxetin, damals war ich Anfang 20 und hatte eigentlich keine wirkliche Ahnung was ich da nehme. habe es in einer psychosomatischen Klinik verschrieben bekommen(damals war der Grund des Aufenthaltes Bulimie, noch keine Depression) und gedacht, die Ärzte wissen schon was gut ist. Das habe ich auch ziemlich lang genommen, obwohl ich darunter ziemliche Schlafstörungen entwickelt habe.
    Die Bulimie ging weiter, mal mehr mal weniger "dramatisch". Hinzu kamen depressive Episoden, auch mal mehr mal weniger "dramatische". Aber ich will weiter bei der Fragestellung des Themas bleiben. Letztes Jahr, es ging mal wieder gar nix mehr, war ein neuer Versuch mit cipralex dran....Gewichtszunahme und keine sonderlich bemerkbare Besserung der Stimmung. Setzte es nach 6 Wochen ab. Ziemlich kurz darauf Venlafaxin 75mg -> duracell Häschen. Der Zustand war mir ziemlich Suspekt und ich setzte auch dieses Medikament wieder ab (so nach 2 Wochen schon....ich weiß man sollte AD mehr Zeit geben). Das Absetzen war für mich keine schöne Zeit. Schwindel, starke Kopfschmerzen und Übelkeit. Nach diesem Versuch habe ich mir geschworen, diesen "Scheiss" nehme ich nie, nie wieder. ha ha...
    Letztes Jahr war ich wieder in einer psychosomatischen Klinik und mir ging es blendend, ohne Tabletten. Ich hatte wieder Tagesstruktur, Hoffnung und Lust auf Leben. bei der Entlassung habe ich mir geschworen, ich lass es nie, nie wieder so weit, so tief kommen. Nochmal ein kräftiges " HA..HA.."
    Im Januar, diesen Jahres, ich war mal wieder so am Ende, dass mir alles sch.. egal war, fing ich wieder mit Fluoxetin an....und schlief kaum noch, 2-3 Stunden vielleicht und die auch nicht am Stück. Also wieder weg damit. Das ging dann auch gut bis vor 4 Wochen, momentan geht gar nichts mehr. es ist wie Wachkoma und ich bin ziemlich verzweifelt und hoffnungslos. Ich hab einfach keine Kraft mehr.....immer wieder "dieses Aufstehen". Letzte Kräfte mobilisieren, letztes Fünkchen Hoffnung zusammen Lauben und zu sagen "Komm schon... nur ein bisschen".
    Nun ja, seit gestern steht nun Elontril auf meinem Nachttisch..jungfräulich
    Ich weiß, dass wenn ich mich entscheide es zu nehmen, darf ich es nicht schon wieder nach 4-6 Wochen absetzen. Diese hin und her macht meinen Körper noch ganz wuschig...ich glaube momentan habe ich nicht die Wahl "Nehmen oder nicht nehmen?", aber ich zögere dennoch.....
    So jetzt hab ich aber,n ziemlichen Text dagelassen, ich hoffe das sprengt dieses Forum nicht....ich will nur noch einmal zur Verdeutlichung sagen, falls das im text komisch rübergekommen ist. Ich verteufle AD nicht. Es hilft sicherlich vielen Menschen, es ist sicherlich auch eine Tortur bis man richtig eingestellt ist....ich persönlich nehme sehr ungern Tabletten und bin durch meine negativen Erfahrungen sicherlich auch geprägt und würde mir sehr wünschen das Leben ohne leben zu können. Aber man hat vielleicht nicht immer die Wahl....

  6. Enthusiast
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    AW: Wie viele ADs bis zum Richtigen?

    Ich selbst hab noch nie Fluexetin genommen und würde es auch nicht tun. Es war eben der erste SelektiveSerotinRückaunahmeHemmer. Wenn ich mich richtig erinnere, sollte man es 3 Wochen abgesetzt haben, bis man ein neues Ad ansetzen kann. Bei Sertralin, dass ich vorbeugend gegen meine extrem schweren Panikattacken nehme, hatte ich ausser Orgasmusverzögerungen keinerlei Nebenwirkungen. Es hat mir unglaublich geholfen (ich konnte wieder reisen, ins Kino gehen und bin mal ne Stunde im Aufzug stecken geblieben, ohne dass es mir das Geringste ausgemacht hat. Ich musste es Allerdings 4 Wochen nehmen, ehe es gewirkt hat und zu Beginn die Dosis auf 100mg/ Tag erhöhen. Dann konnte ich auf die Mindestdosis von 50 mg/ Tag senken. Meinen Schlaf hat es nicht negativ beeinfusst. Ich weiss aber, dass das vorkommt. Deshalb gibt man es immer morgens. Bei Dir käme gegen die Depression eventuell das ältere Mittel Amitryptilin in Frage,ich habe mindesens zwei mal gesehen, dass es wirklich geholfen hat. Amitryptilin macht allerdings oft einen ziemlich trockenen Mund. Es ist eher leicht schlaffördernd. Wenn das Nicht Schlafen können im Fordergrund steht, wäre wohl das etwas müdemachende Trimiparin das Mittel der Wahl.Ich selbst habe es allerdings noch nie genommen. Antidepressiva machen definitiv nicht süchtig, beim Absetzen von SSRI sollte man sich allerdings eine Woche Zeit nehmem um unangenehme Empfindsamkeitsstörungen zu vermeiden. Das musst du natürlich alles mit deinem Arzt absprechen !! Erstens sowieso und zweitens kenne ich dich nicht persönlich und kann nur allgemein schreiben!Was ich geschrieben habe, kannst du auch im dem Standardlehrbuch von BENKERT und Hippius: KOMPENDIUM DER PSYCHIATRISCHEN PHARMAKOTHERAERAPIE (z. ZT 9. Auflage) nachlesen. (Achtung YOUNG-Miss team!)
    Was da steht, deckt sich weitgehend mit meinen Beobachtungen, die natürlich eine saubere Doppelblindstudie nicht ersetzen.

    Ich kann deine Gedanken gut verstehen und wünsche die von Herzen das Beste!
    Geändert von Mann. (02.04.2015 um 04:09 Uhr) Grund: ergänzung und korrektur

  7. Enthusiast
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    Blinzeln AW: Wie viele ADs bis zum Richtigen?


  8. Stranger
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    AW: Wie viele ADs bis zum Richtigen?

    Vielen lieben Dank für deine Antwort, habe bis jetzt noch nicht zum elontril gegriffen. Bin zur Zeit bei meinen Eltern und war hier beim psychiatrischen Notdienst, der hatte mir Elontril "empfohlen" und falls ich dadurch schlecht schlafe, was ich ja noch nicht weiss, sollte ich Valdoxan nehmen (hätte die wenigsten Nebenwirkungen von all den sedierenden AD)
    Am Mittwoch hab ich dann einen Termin bei meinem Neurologen an meinem Wohnort, der kennt mich ein wenig länger als diese Ärztin von der Psychiatrie.
    Aber was ich noch erwähnen wollte (wäre wahrscheinlich besser in einem neuen Beitrag)....Zwei Tage nachdem es mir so richtig dreckig ging, hab ich meine Tage bekommen und einen Tag darauf war ich wie ausgewechselt....spürte wieder Energie, Freude und Zuversicht, seitdem war ich wieder laufen, gehe spazieren, war im Kino, hab Freunde getroffen...Ich kann,s selber noch nicht so glauben. Ausser " Tage bekommen" hat sich nix geändert.ICH SCHWÖR!!!
    Das Buch hab ich auch schonmal bei Amazon gesehen, wäre vielleicht ganz gut, dann hat man mal nen Überblick, finde man sollte schon wissen was man da schluckt.
    Dir und (euch natürlich) auch alles Gute und das mit den Tagen vor den Tagen, also dass da meine Stimmung dermassen in den Keller rutscht hab ich schon öfter beobachtet.Werd mal meinen Arzt dazu fragen, vielleicht kann man da ja auch ohne AD was machen

  9. V.I.P. Avatar von Akureyri
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    AW: Wie viele ADs bis zum Richtigen?

    Ich habe im Studium lange Phasen Opipramol genommen, aber mehr wegen der angstlösenden Wirkung. Ich hatte irgendwann das Gefühl, dass es nicht mehr wirkt, und ich wollte es absetzen, um ohne Medikamente zu leben und weil ich eine BU abschließen wollte. Das hab ich jetzt getan.

    Aktuell überlege ich, es wieder zu nehmen, da es mir seit längerem wieder recht schlecht geht.
    Unruhe und Angstgefühle sind gerade mein größtes Problem. Etwas Antriebslosigkeit habe ich, aber nicht so schlimm.

    Hat jemand sonst noch Erfahrung mit Opipramol? Ein richtiges AD ist es mMn nicht.

  10. Enthusiast Avatar von biedronka
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    AW: Wie viele ADs bis zum Richtigen?

    Ja. Opipramol war mein erstes Medikament überhaupt und im Moment nehme ich´s zusätzlich zum AD (morgens AD, abends Opi). Für mich ist Opipramol immer noch das einzige Medikament, das einfach nur tut, was es soll, ohne jegliche Nebenwirkungen. Allerdings ist die Wirkung natürlich recht mild. Nach langer Einnahme habe ich das Gefühl, Opipramol hat sogar eine leichte Akut-Wirkung bei mittelschwererUnruhe oder Niedergeschlagenheit. Kann aber auch Einbildung sein.
    Geändert von biedronka (23.04.2015 um 14:51 Uhr)

  11. V.I.P. Avatar von Akureyri
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    AW: Wie viele ADs bis zum Richtigen?

    Hab jetzt einen Termin beim alten Hausarzt gemacht, der es mir früher während dem Studium verschrieben hat. Eigentlich habe ich mich entschieden, dass ich es nehmen möchte.

    Mild ist gut, für mich ist die Entscheidung gerade nur Opipramol oder weiter nichts bzw. pflanzliche Sachen versuchen, aber von denen merke ich (fast) keinen Unterschied. Was stärkeres will ich eh nicht versuchen.

  12. Member
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    AW: Wie viele ADs bis zum Richtigen?

    Zitat Zitat von kaeferchen Beitrag anzeigen
    falls ich dadurch schlecht schlafe, was ich ja noch nicht weiss, sollte ich Valdoxan nehmen (hätte die wenigsten Nebenwirkungen von all den sedierenden AD)
    VAldoxan: vielleicht keine schlechte Idde: "keine sexuellen Funktionsstörungen, keine Gewichtszunahme, kenie Tagesmüdigkeit bei Verbesserung der Schlafarchitektur bei depessiven Patienten, keine Änderung der Schlafarchitektur bei gesunden Versuchspersonen; keine Absetzsymptome"(Benkert & Hippius: Kompendium der psychiatrischen Pharmakotherapie).
    Valoxan = Agomemelatin ist ein Antidepessivum. Kein Wundermittel, weil die antidepressive Wirkung manchmal nicht stark genug ist aber in einigen Fällen könnte es enen Versuch wert sein (meine persönliche Meinung).
    Ich kann mich irren.

  13. Regular Client
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    AW: Wie viele ADs bis zum Richtigen?

    Bei mir wirkt Valodxan sehr gut, allerdings hatte ich zu Beginn der Einnahme sehr wohl Schlafstörungen und auch bei der Erhöhung, beides ging dann aber weg. Weitere Nebenwirkungen hatte ich keine. Das Mediakament ist halt sehr teuer

  14. Enthusiast Avatar von Luziluu
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    AW: Wie viele ADs bis zum Richtigen?

    Ich fange jetzt gerade mit Venlafaxin an. Habe 5 Jahre Citalopram genommen, das dann vor einigen Monaten versucht abzusetzen, was aber nicht geklappt hat. Selbst mit höherer Dosis Citalopram ging es nur wieder schlechter, so dass ich jetzt mit Venlafaxin anfange. Krankgeschrieben bin ich auch, außerdem schaue ich mich mal nach Kliniken um.. Mist alles.

  15. Senior Member Avatar von Sternschnuppe*
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    AW: Wie viele ADs bis zum Richtigen?

    Ich nehme aktuell bzw. jetzt schon seit Frühjahr 2015 morgens Cipralex 15mg. Abends nehme ich Trazodon 25mg; zuvor habe ich abends Mirtazapin genommen, aber da hatte ich eine starke Gewichtszunahme als Nebenwirkung, daher habe ich zu Tradozon gewechselt.

    In einer früheren Behandlung, die ich durch einen Umzug nicht weitergeführt habe, wurde ich mit Trimipramin und Promezatin behandelt und teils Tavor.

    Mir helfen die Medikamente soweit, also ich will nicht wissen, wie es ohne wäre. Leider habe ich durch die Medikamente Nebenwirkungen im sexuellen Bereich; kein Orgasmus und wenn, dann vom Gefühl her wesentlich weniger intensiv als früher. Ich weiß nicht, inwiefern es krankheitsbedingt oder durch die Medikamente kommt, aber ich gehe davon aus, dass es durch die Medikamente kommt, da es a) eine bekannte Nebenwirkung von SSRI ist und b) ich das Problem zuvor nicht in der Weise hatte. Mhm.
    Mit meiner Psychiaterin habe ich über das Problem noch nicht gesprochen, weiß auch nicht, ob ich das will. Obwohl sie ja eigentlich auch dafür da ist. Mhm.

    Unter welchen Nebenwirkungen der Medikamente leidet ihr am meisten?

  16. Addict Avatar von Lilaschaf
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    AW: Wie viele ADs bis zum Richtigen?

    Ich hatte bis letzten Dezember 3 Jahre lang Citalopram genommen und anfangs waren die schlimmsten NW heftiges Schwitzen, Müdigkeit und sehr lebendiges Träumen. Immer da waren der Libidoverlust, den ich anfangs noch verschmerzen konnte, weil einfach andere Themen im Vordergrund standen.
    Mittlerweile habe ich mich ein bisschen stabilisiert und im letzten Jahr erst in der Klinik (wo ich damit nicht ernstgenommen wurde), dann bei meiner ambulanten Psychiaterin den Libidoverlust angesprochen und das mich das sehr stört. Ich habe dann zu Tianeurax gewechselt und merke jetzt seit zwei Wochen eine Verbesserung der depressiven Symptome. Die Libido ist noch nicht wieder zurück, aber der geb ich noch Zeit. Ich war erstaunt, dass die Psychiaterin mich ernst genommen und das nicht nur als depressionsbedingt abgetan hatte.
    Bym me up, Scotty.

    "Wir folgten einem Stern."
    - "Sternhagelvoll seid ihr, verpisst euch!"

  17. Ureinwohnerin Avatar von lil..
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    AW: Wie viele ADs bis zum Richtigen?

    Hat hier jemand Erfahrungen mit Opipramol und mit Bupropion? Muss nicht gleichzeitig gewesen sein. Ich hatte beide schon mal, ist aber jeweils ca 10 Jahre her und ich erinnere mich kaum noch dran, wie die jeweils gewirkt haben. Wollte mir jetzt eins von beiden vom Hausarzt verschreiben lassen; weiss aber nicht so recht welches. ....


  18. Junior Member
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    AW: Wie viele ADs bis zum Richtigen?

    Warum gehst du nicht zu einem Psychiater?

  19. Member Avatar von laut
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    AW: Wie viele ADs bis zum Richtigen?

    Zitat Zitat von lil.. Beitrag anzeigen
    Hat hier jemand Erfahrungen mit Opipramol und mit Bupropion? Muss nicht gleichzeitig gewesen sein. Ich hatte beide schon mal, ist aber jeweils ca 10 Jahre her und ich erinnere mich kaum noch dran, wie die jeweils gewirkt haben. Wollte mir jetzt eins von beiden vom Hausarzt verschreiben lassen; weiss aber nicht so recht welches. ....
    Da wird dir hier auch keine helfen können, weil das total individuell ist und echt verantwortungslos, dir dazu hier Tipps zu geben. Lass dich doch bitte von Fachleuten beraten, statt dir beim Hausarzt etwas Bestimmtes zu "bestellen".

  20. Ureinwohnerin Avatar von lil..
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    AW: Wie viele ADs bis zum Richtigen?

    ja schönen Dank euch auch...

    Mir wurde damals beides von einem Psychiater verschrieben, aber weder ich noch Hausärztin fänden es ne gute Idee, dass ich die zwei Monate bis der nächste Termin beim Facharzt frei ist, im Bett liege und warte. Ich kann bloß nicht mehr zuordnen, welches wie gewirkt hat; "gut" waren beide. Hab ne Münze geworfen.


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