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  1. Addict Avatar von ningun
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    Welche Therapieform?

    Welche Therapieform findet ihr bei Bindungsschwierigkeiten und Persönlichkeitsstörung mit unterschiedlicher Ausprägung gut und sinnvoll?
    Und würdet ihr auch einen Therapeuten nehmen, obwohl ihr euch mit einem Mann eher unwohl fühlen würdet?

  2. gesperrt
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    AW: Welche Therapieform?

    analytisch

  3. Addict Avatar von ningun
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    AW: Welche Therapieform?

    Was genau dann? Also welche Schule? Und warum?

  4. gesperrt
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    AW: Welche Therapieform?

    So im Detail kenn ich mich nicht aus, aber die Schulen unterscheiden sich eh eher auf dem Papier. Wirklich wichtig ist, dass du dich mit deiner Therapeutin verstehst.
    Bei der Suche fragst du am besten schon am Telefon was das Spezialgebiet ist und ob sie mit deiner "Störung" auskennen. Oder schau auf ihrer Homepage nach (falls vorhanden), dort führen viele Sachen wie: Familientherapeutin, Suchttherapeutin etc. auf.

    Hier kannst du super Suchen und dir Vorabinfos holen:

    Psychotherapeutensuche und Therapeutensuche | therapie.de

  5. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    AW: Welche Therapieform?

    Das erste kommt meiner Meinung nach nicht unbedingt auf das Problem an, sondern auf dich und wie du damit umgehen willst. Ich würde immer eher zur Analyse tendieren.
    Und nein. Egal ob Frau oder Mann, du musst dich wohlfühlen. Vielleicht ist ein Mann aber ausprobierenswert?
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  6. Addict Avatar von ningun
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    AW: Welche Therapieform?

    Was ich mich auch frage: Ob es eigentlich so sinnvoll ist zu erzählen, was bei einem diagnostiziert wurde. Weil, vielleicht sieht die neue Therapeutin das ja anders und ist dann aber von der Info voreingefärbt. Wisst ihr?

  7. gesperrt
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    AW: Welche Therapieform?

    Ja, halt ich für sinnvoll. Eine gute Therapeutin justiert das dann noch nach. Und so eine Diagnosse ist ja auch nur ein Überbegriff für viele Unterformen eines Problems. Was du individuell hast, wird ja dann im Gespräch deutlich.

  8. Member
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    AW: Welche Therapieform?

    Studien beweisen, dass die Therapieform zweitrangig ist, am wichtigsten ist die Patient-Therapeut Beziehung. Also, dass die Chemie stimmt und du dich wohlfühlst (und der Therapeut).
    Trotzdem gibt es bestimmte Störungsbilder, die ich persönlich(!) nie analytisch behandeln lassen würde, wäre ich in der Situation.
    Und grundsätzlich ist es ja leide auch so, dass man sehr lange Wartezeiten hat, sodass man vielleicht die Therapieschule bei der Wahl auch erstmal hinten an stellen "muss" um überhaupt mal ein Erstgespräch zu bekommen...
    Mein Herz hat einen sehr langen Bremsweg!

  9. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    AW: Welche Therapieform?

    Zitat Zitat von milchmaus Beitrag anzeigen
    Studien beweisen, dass die Therapieform zweitrangig ist, am wichtigsten ist die Patient-Therapeut Beziehung. Also, dass die Chemie stimmt und du dich wohlfühlst (und der Therapeut).
    Trotzdem gibt es bestimmte Störungsbilder, die ich persönlich(!) nie analytisch behandeln lassen würde, wäre ich in der Situation.
    Achja? Es ist doch aber aber einfach ein riesiger Unterschied zwischen Verhaltenstherapie und Analyse. Eine Verhaltenstherapie hätte zB. in meinem Fall mich echt runtergezogen, egal, wie gut ich mich mit dem Therapeuten verstanden hätte.
    Und welche Störungsbilder sollen das sein?
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  10. Member
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    AW: Welche Therapieform?

    Es ist einfach empirisch (merhfach) nachgewiesen, dass der größte Wirkfaktor die Patient-Therapeutbeziehung ist und die jeweilige Schule reativ wurscht ist.
    Letztlich muss das ja jeder für sich entscheiden, kann er aber in den meisten Fällen nur schwer, da er ja nciht jeweils eine VT , eine tiefenpsychologisch fundierte und eine Analyse machen kann udn hinterher dann weiß, was besser für ihn war. Vom reinen lesen über die Therapieform und als Laie kann man meines Erachtens (!) nach nicht entscheiden, ob einem das eine oder das andere was bringt.

    Ich persönlich (!) würde niemals eine Essstörung, ADHS oder Sucht analytisch behandeln lassen plus, dass es in meinen Augen manchmal auch eine Frage der Effizienz ist bei anderen STörungsbildern, z.B. Angststörungen.

    Aber das darf ja jeder für sich entscheiden!
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  11. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    AW: Welche Therapieform?

    Zitat Zitat von milchmaus Beitrag anzeigen
    Aber das darf ja jeder für sich entscheiden!
    Ja eben. Und die Sache ist doch, ob es einem reicht, zu überlegen, wie man etwas besser machen kann oder wie man mit bestimmten Dingen klarkommt oder ob einem das nicht reicht und man sich fragt, warum das überhaupt so ist, wie es ist.

    Essstörungen oder Sucht sind häufig ja nur ein Syndrom eines anderen Problems und tauchen nicht "einfach so" auf. Insofern sollte man vielleicht nicht das Syndrom behandeln, sonder das Ursprungsproblem.
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  12. Fresher
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    AW: Welche Therapieform?

    Richtig.

    Das Problem der VT ist, dass es für diese Therapie kein Unbewusstes gibt. Aber das ist der ausschlaggebende Befund. Nur 10% unseres Verhaltens sind überhaupt kognitiv steuerbar, der Rest der 90% ist unbewusst.

    Eine bekannte VT-Psychologin sagte mir neulich, dass die allermeisten VT-Psychologen in der dritten Dimension des VT überhaupt noch nicht angekommen sind. Dementsprechend sind auch ihre Erfolge. Da hilft sogar medikamentöse Therapie mehr.

    Und natürlich gibt es völlig unfähige Psychoanalytiker, und sehr fähige VTler.

    Aber im Zweifelsfall würde ich immer zu einem Analytiker gehen.

  13. Member
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    AW: Welche Therapieform?

    Ist doch vollkommener Quatsch, dass die VT nicht auch guckt, wo die Störung her kommt. Das tut sie genauso.
    Aber das genau meine ich ja damit, dass man naach purem Lesen und als Laie sich nicht wirklich ein Bild machen kann....
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  14. Fresher
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    AW: Welche Therapieform?

    na ja, so ganz Laie bin ich nicht.

    Ich habe Psychologie studiert, ein Buch über Freud und Jung geschrieben, und praktiziere seit 15 Jahren Zen-Meditation.

    Die VT hängt an einem ganz bestimmten Menschenbild, was überhaupt nicht wissenschaftlich ist, eher völlig reduktionistisch. Ich habe noch keine VT-Therapie erlebt, die komplexe psychische Symptome geheilt hat. Die dritte Stufe eben. Aber die wird an den Unis nicht gelehrt.

  15. Member
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    AW: Welche Therapieform?

    Ich sag ja auch nicht, dass die VT für jedes Problem die richtige Lösung ist. Wollte nur klar stellen, dass sie eben nicht so eindimensional ist, wie die meisten denken...
    Und zur Ausgangsfrage der TE antworten...
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  16. Fresher
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    AW: Welche Therapieform?

    doch. leider ist die VT sehr eindimensional.

    Eine ausführliche Begründung könnte gegeben werden, aber sie würde dir nicht gefallen.

    Die Fragende sollte ihren eigenen Weg suchen.

  17. Member
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    AW: Welche Therapieform?

    Ich bin sehr gespannt auf die Begründung...
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  18. Member
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    AW: Welche Therapieform?

    Was für die TE vielleicht noch ganz nteressant ist, dass die meisten Therapeuten heute nicht mehr sehr dogmatisch sind, sondern eher vrschiedene Interventionen aus verschiedenen Richtungen kombinieren, ebenso wie es am besten passt!
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  19. Fresher
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    AW: Welche Therapieform?

    es geht nicht um das dogmatische. Dogmatisch sein heisst immer auch kognitiv sein.

    Und genau das ist der Fehler. Es geht um das Unbewusste. Und das ist nicht kognitiv.

  20. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    AW: Welche Therapieform?

    Zitat Zitat von milchmaus Beitrag anzeigen
    Was für die TE vielleicht noch ganz nteressant ist, dass die meisten Therapeuten heute nicht mehr sehr dogmatisch sind, sondern eher vrschiedene Interventionen aus verschiedenen Richtungen kombinieren, ebenso wie es am besten passt!
    Aber Intervention =/= Heilung.
    Eine VT ist meiner Meinung nach bei einer konkreten Problematik erstrebenswert. Wenn bspw. das Leben gut läuft allgemein und auf einmal der Ehepartner stirbt. Dann kann eine VT das Trauern begleiten und das "neue" Leben allgemein.

    Letztendlich muss die TE einfach wissen, ob die Problematik einfach aus einem eingeschliffenen Verhaltenskomplex besteht oder ob sich das länger aufgebaut hat und sie auch gerne sich mit der Ursprungsthematik auseinandersetzen will.
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