+ Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 20 von 28
  1. Stranger Avatar von lianaa
    Registriert seit
    16.04.2011
    Beiträge
    67

    Studium schon wieder abbrechen wollen

    Hallo ihr

    Ich war hier ab 2006 mit nem anderen Nick einige Jahre sehr aktiv um Stranger-Kommentaren gleich vorzubeugen.
    Ich will gerade einfach ein bisschen von der Seele reden...

    Ich habe nach dem Abi angefangen etwas sozialwissenschaftliches zu studieren und im 3. Semester abgebrochen (nachdem ich einmal die Uni gewechselt habe). Jetzt bin ich wieder neu an der Uni in einer anderen Stadt, etwas geisteswissenschaftliches, also was Berufschancen angeht fast noch ein bisschen schlechter als mein altes Studium (hmm. gleich schlecht wohl).

    Und nach zwei Monaten bin ich wieder an einem Punkt an dem ich nicht mehr kann/will/whatever. Ich bin nur am Heulen, ich hasse es morgens aufzustehen und der Gedanke an die überfüllten Räume und sich wichtignehmende Dozenten macht mich krank. Es liegt nicht daran, dass ich es intellektuell nicht packen würde, wenn ich will kann ich sehr gute Noten schreiben, lernen fällt mir eher leicht. Ich will nur nicht. Ich hasse es zu studieren. Das allein gelassen werden mit Dingen, die einen nur mäßig interessieren, der fehlende Praxisbezug.

    Wenn ich nochmal aufhöre verfällt nicht nur mein Anspruch auf Bafög, mein Vater würde mich auch umbringen (jaaa. übertrieben natürlich.).

    Und die Frage ist auch. Was dann?!?. Duales Studium? Oder ein kreatives Studium, was mich schon so lange reizt (dachte an Kunst auf Lehramt, aber da muss man erstmal genommen werden).

    Mich zieht es so sehr dahin etwas zu tun, nützlich zu sein, zu arbeiten und das nicht erst in fünf Jahren. Eine Ausbildung an sich kann ich mir für mich gerade nicht vorstellen.

    Ich weiß auch nicht. Ich bin hier in der neuen Stadt, meine neue Wohnung ist noch nicht fertig und sieht dementsprechend aus, habe dämliche Männerprobleme. Und dann das Studium, das mich wirklich nicht interessiert. Was vorher nicht abzusehen war.
    Und neige eh zu Depressionen (also eher Verstimmmungen als was richtig heftiges).
    Und ich weiß nicht ob ich mir glauben kann. Ob ich nicht wieder an einen Punkt komme und fliehen will, etwas anderes in meinem Leben will, wieder schön meine Unbeständigkeit ausleben... Gleichzeitig hab ich mir das jetzt einige Zeit nicht eingestehen wollen und die Vorstellung daran wieder aufzuhören ist so befreiend!
    Und trotzdem werden ich älter... Es wären nur drei Jahre. Ja. Wobei eben drei Jahre....

    Ach, ich bin selbst so neben der Spur, mein Text ist wirr.
    Aber vielleicht hat ja jemand was zu sagen, eine Idee. Oder sonstwas.

  2. gesperrt
    Registriert seit
    05.09.2013
    Beiträge
    439

    AW: Studium schon wieder abbrechen wollen

    Ich kann Dich ja schon irgendwie verstehen, aber ...
    Für meinen Sohn habe ich seinerzeit jene Praktika und auch die Ausbildungsstelle in dem Beruf und dem Betrieb beschafft, die er selbst vorher wollte. Ab der Halbzeit hab ich auch gekämpft, dass er es wirklich durchzieht. Geschafft. Meine Erleichterung war definitiv größer als sein Stolz auf sich selbst. Und dann startete er mir Anfangsgehalt über 2.500 Euro. Was will man mehr ... Falls er sich irgendwann anders orientieren möchte - soll er sich selbst drum kümmern. Auch um die Finanzierung.

    Meine Tochter hat 2x abgebrochen. Bei jeder neuen bewerbung hab ich alles getan, was ich machen konnte. Meine einzige Bedigung war - kein dritter Abbruch oder es setzt Prügel. Ich wurde hart kritisiert von einem ihrer einstigen Kumpel, weil sein Bruder angeblich erst die 11. Ausbildung tatsächlich durchzog. Für mich absolut nicht nachvollziehbar - wir unsererseits hatten bereits mit 14 Jahren spätestens die spätere Berufsrichtung anzugeben und wer studieren wollte, konnte nicht nochmal wechseln. DDR eben. Und wir haben auch überlebt. Wenn man vorher weiß "entscheide Dich, es gibt keinen Weg zurück" - dann geht das sehrwohl. Heute ist sowas undenkbar. Da muss man sich "orientieren" und hat an allem irgendwas zu mäkeln. Ich will damit nicht Dich persönlich kritisieren! Ich hab auch etliches hinter mir, zu dem ich einst gezwungen wurde und freiwillig niemals hätte machen wollen. Aber man sollte doch irgendwie mal wissen, wohin mal selber irgendwann will ... und dann aber bitte auch die Konsequenzen annehmen.

    Du schreibst, Du hasst es zu studieren. Mein Gott - dann studiere doch nicht. Ohne Studium aber kein Bafög. Dass kein Bafög mehr kommt, willst Du aber auch nicht ... Ich denke, Dein Vater verliert einfach die Geduld. Auch sein Kind sollte endlich erwachsen werden statt immer noch keinen Plan haben. Wofür also interessierst Du Dich eigentlich wirklich? Technik? Naturwissenschaften? Umgang mit Menschen? mit Kindern? Büro oder eher handwerkliche Dinge? Sprachen? Was ???? Dann orientiere Dich doch einfach mal dort. Aber schleunigst!
    Inklusive der Finanzierung. Stichwort Nebenjob. Sehr viele Studenten bekommen nämlich kein oder kaum Bafög und die Eltern sind hoch verschuldet (Haus gebaut etc) - also suchen sie sich selbst Jobs, um ihr eigenes Leben zu finanzieren soweit machbar. Und da höre ich hier keinen jammern.

    Als ich einst meinen ersten (studierten) Job hinschmiss --- ging ich zur Berufsberatung. Egal wie die heute heißen. Sicher gibts Anlaufstellen. Erkundige Dich einfach mal. Behörden und Ämter Wegweiser.
    (wie stehts eigentlich mit womöglich noch vorhandenem Kindergeldanspruch --- der wäre dann ja auch bald weg ... ebenso die Möglichkeit der SV-Familienversicherung ... GEZ etc - es geht also nicht nur um auslaufende Bafög-Ansprüche!)

    Übrigens -. wenn man unzufrieden ist bezüglich Betreuung im Stdudium - kann man das ansprechen und nach einer Lösung suchen. Zusammen mit dem Betreuer. Statt daheim frustriert zu weinen.
    Meine Tochter hat jetzt ihre Promotion begonnen. Und ich bin stolz wie Gockel und oberglücklich, weil sie eben immer noch und nach 2x Hinschmeißen engagiert bei der Sache ist. Auch sie wird am Ende kein Bafög und kein Kindergeld mehr erhalten. Dann springe ich aber sehr gerne mit Unterhalt ein. Notfalls suche ich mir einen Nebenjob. Und Dein Vater würde sicher auch alles in bewegung setzen, brauchst Du Unterstützung. Aber da muss was von Deiner Seite her kommen ... Nicht Klagen und "ich mag das alles nicht und die ganze Welt ist doof". Versuchs dochmal. Wenn Du jetzt wieder hinschmeißt - kannst Du es nächstes Jahr auch wieder bereuen ... Das wäre unendlich schade auch um die verloren Zeit. Mein Rat wäre - sich mal in aller Ruhe mit irgendeiner betreuenden Bezugsperson beim Studium zu unterhalten. Irgendwo außerhalb ... oder falls es bei Euch sowas wie eine Fachschaft gibt etc. Ich drück Dir jedenfalls gerne meine Daumen, dass Du Dich aus diesem momentanen Tief bald wieder aufrappeln kannst und Hilfe bekommst. Auch weil bald Weihnachten ist und ein neues Jahr beginnt ...(mit guten Vorsätzen und so ...)
    Und tu Dir selbst was Gutes - Sport an der frischen Luft und gerne auch mal 1-2x Solarium. Aber nicht übertreiben. Raus aus dem Blues der trüben Jahreszeit ...

  3. Enthusiast Avatar von vulnerable
    Registriert seit
    07.05.2012
    Beiträge
    827

    AW: Studium schon wieder abbrechen wollen

    Nach welchen Kriterien hast Du Dich denn für das 2. Studium entschieden?

  4. Enthusiast Avatar von knallgraues
    Registriert seit
    30.10.2013
    Beiträge
    809

    AW: Studium schon wieder abbrechen wollen

    Zitat Zitat von Lucy9292 Beitrag anzeigen
    Ich kann Dich ja schon irgendwie verstehen, aber ...
    Für meinen Sohn habe ich seinerzeit jene Praktika und auch die Ausbildungsstelle in dem Beruf und dem Betrieb beschafft, die er selbst vorher wollte. Ab der Halbzeit hab ich auch gekämpft, dass er es wirklich durchzieht. Geschafft. Meine Erleichterung war definitiv größer als sein Stolz auf sich selbst. Und dann startete er mir Anfangsgehalt über 2.500 Euro. Was will man mehr ... Falls er sich irgendwann anders orientieren möchte - soll er sich selbst drum kümmern. Auch um die Finanzierung.

    Meine Tochter hat 2x abgebrochen. Bei jeder neuen bewerbung hab ich alles getan, was ich machen konnte. Meine einzige Bedigung war - kein dritter Abbruch oder es setzt Prügel. Ich wurde hart kritisiert von einem ihrer einstigen Kumpel, weil sein Bruder angeblich erst die 11. Ausbildung tatsächlich durchzog. Für mich absolut nicht nachvollziehbar - wir unsererseits hatten bereits mit 14 Jahren spätestens die spätere Berufsrichtung anzugeben und wer studieren wollte, konnte nicht nochmal wechseln. DDR eben. Und wir haben auch überlebt. Wenn man vorher weiß "entscheide Dich, es gibt keinen Weg zurück" - dann geht das sehrwohl. Heute ist sowas undenkbar. Da muss man sich "orientieren" und hat an allem irgendwas zu mäkeln. Ich will damit nicht Dich persönlich kritisieren! Ich hab auch etliches hinter mir, zu dem ich einst gezwungen wurde und freiwillig niemals hätte machen wollen. Aber man sollte doch irgendwie mal wissen, wohin mal selber irgendwann will ... und dann aber bitte auch die Konsequenzen annehmen.

    Du schreibst, Du hasst es zu studieren. Mein Gott - dann studiere doch nicht. Ohne Studium aber kein Bafög. Dass kein Bafög mehr kommt, willst Du aber auch nicht ... Ich denke, Dein Vater verliert einfach die Geduld. Auch sein Kind sollte endlich erwachsen werden statt immer noch keinen Plan haben. Wofür also interessierst Du Dich eigentlich wirklich? Technik? Naturwissenschaften? Umgang mit Menschen? mit Kindern? Büro oder eher handwerkliche Dinge? Sprachen? Was ???? Dann orientiere Dich doch einfach mal dort. Aber schleunigst!
    Inklusive der Finanzierung. Stichwort Nebenjob. Sehr viele Studenten bekommen nämlich kein oder kaum Bafög und die Eltern sind hoch verschuldet (Haus gebaut etc) - also suchen sie sich selbst Jobs, um ihr eigenes Leben zu finanzieren soweit machbar. Und da höre ich hier keinen jammern.

    Als ich einst meinen ersten (studierten) Job hinschmiss --- ging ich zur Berufsberatung. Egal wie die heute heißen. Sicher gibts Anlaufstellen. Erkundige Dich einfach mal. Behörden und Ämter Wegweiser.
    (wie stehts eigentlich mit womöglich noch vorhandenem Kindergeldanspruch --- der wäre dann ja auch bald weg ... ebenso die Möglichkeit der SV-Familienversicherung ... GEZ etc - es geht also nicht nur um auslaufende Bafög-Ansprüche!)

    Übrigens -. wenn man unzufrieden ist bezüglich Betreuung im Stdudium - kann man das ansprechen und nach einer Lösung suchen. Zusammen mit dem Betreuer. Statt daheim frustriert zu weinen.
    Meine Tochter hat jetzt ihre Promotion begonnen. Und ich bin stolz wie Gockel und oberglücklich, weil sie eben immer noch und nach 2x Hinschmeißen engagiert bei der Sache ist. Auch sie wird am Ende kein Bafög und kein Kindergeld mehr erhalten. Dann springe ich aber sehr gerne mit Unterhalt ein. Notfalls suche ich mir einen Nebenjob. Und Dein Vater würde sicher auch alles in bewegung setzen, brauchst Du Unterstützung. Aber da muss was von Deiner Seite her kommen ... Nicht Klagen und "ich mag das alles nicht und die ganze Welt ist doof". Versuchs dochmal. Wenn Du jetzt wieder hinschmeißt - kannst Du es nächstes Jahr auch wieder bereuen ... Das wäre unendlich schade auch um die verloren Zeit. Mein Rat wäre - sich mal in aller Ruhe mit irgendeiner betreuenden Bezugsperson beim Studium zu unterhalten. Irgendwo außerhalb ... oder falls es bei Euch sowas wie eine Fachschaft gibt etc. Ich drück Dir jedenfalls gerne meine Daumen, dass Du Dich aus diesem momentanen Tief bald wieder aufrappeln kannst und Hilfe bekommst. Auch weil bald Weihnachten ist und ein neues Jahr beginnt ...(mit guten Vorsätzen und so ...)
    Und tu Dir selbst was Gutes - Sport an der frischen Luft und gerne auch mal 1-2x Solarium. Aber nicht übertreiben. Raus aus dem Blues der trüben Jahreszeit ...
    alter, bei dir fehlen mir echt die worte. du bist hier so fehl am platz und du merkst es nicht mal.
    I'd rather take coffee than compliments just now.

  5. Alter Hase Avatar von Gelbes Auto
    Registriert seit
    07.03.2008
    Beiträge
    7.277

    AW: Studium schon wieder abbrechen wollen

    Zitat Zitat von knallgraues Beitrag anzeigen
    alter, bei dir fehlen mir echt die worte. du bist hier so fehl am platz und du merkst es nicht mal.
    Ja, ich fragte mich beim Lesen die ganze Zeit auch nur, wie man eigentlich SOOOO DUMM sein kann.
    Halt einfach mal deine Fresse...

  6. Stranger Avatar von lianaa
    Registriert seit
    16.04.2011
    Beiträge
    67

    AW: Studium schon wieder abbrechen wollen

    Auf den ersten Beitrag werde ich nicht eingehen. Nur kurz eine Sache mit meinem Vater klarstellen: er ist kein Vater, der will, dass ich unbedingt einen geradlinigen Lebenslauf habe, dazu ist seiner selbst viel zu kurvig. Er würde mich auf jeden fall unterstützen, aber ich wüsste, dass er extrem enttäuscht wäre und Angst um mich hätte, nie etwas passendes zu finden.

  7. Stranger Avatar von lianaa
    Registriert seit
    16.04.2011
    Beiträge
    67

    AW: Studium schon wieder abbrechen wollen

    Zitat Zitat von vulnerable Beitrag anzeigen
    Nach welchen Kriterien hast Du Dich denn für das 2. Studium entschieden?
    Hmm. Es ist ein Studium über einen Kulturraum, der mich sehr interessiert. Ich bin und war so unglaublich ambivalent mir selbst gegenüber, ob ich nach meinen reinen Interessen gehe, oder auch den Aspekt der Berufschancen miteinbeziehe.
    Bei meinem 2. Studium hab ich mich für ersteres entschieden. Und dann war's einfach doch nicht so interessant. Ich bin aber auch wieder etwas naiv rangegangen.

    Und das Ding, das ich einfach doch was finden will, mit dem man einigermaßen gut verdient kommt noch hinzu.

  8. Senior Member
    Registriert seit
    23.11.2009
    Beiträge
    5.593

    AW: Studium schon wieder abbrechen wollen

    warum willst du denn überhaupt noch studieren? also was spricht dagegen dass du dir einen Job suchst?

  9. Regular Client Avatar von rubysoho
    Registriert seit
    18.04.2007
    Beiträge
    4.848

    AW: Studium schon wieder abbrechen wollen

    Was spricht denn gegen eine Ausbildung?
    Oder erstmal ein paar Praktika in Bereichen, die dich interessieren würden. Da merkt man doch relativ schnell, was einem wirklich Spaß macht.
    i expect to find him laughing

  10. Regular Client Avatar von nirtak
    Registriert seit
    29.11.2011
    Ort
    ö
    Beiträge
    4.204

    AW: Studium schon wieder abbrechen wollen

    ist es eine alternative dass du in einem bereich der dich interessierst arbeiten geht und quasi nur nebenher studierst? damit das studium quasi nicht so dominant ist, vielleicht nimmt das den hass raus.

  11. Inaktiver User

    AW: Studium schon wieder abbrechen wollen

    Zitat Zitat von Lucy9292 Beitrag anzeigen
    Ich kann Dich ja schon irgendwie verstehen, aber ...
    Für meinen Sohn habe ich seinerzeit jene Praktika und auch die Ausbildungsstelle in dem Beruf und dem Betrieb beschafft, die er selbst vorher wollte. Ab der Halbzeit hab ich auch gekämpft, dass er es wirklich durchzieht. Geschafft. Meine Erleichterung war definitiv größer als sein Stolz auf sich selbst. Und dann startete er mir Anfangsgehalt über 2.500 Euro. Was will man mehr ... Falls er sich irgendwann anders orientieren möchte - soll er sich selbst drum kümmern. Auch um die Finanzierung.

    Meine Tochter hat 2x abgebrochen. Bei jeder neuen bewerbung hab ich alles getan, was ich machen konnte. Meine einzige Bedigung war - kein dritter Abbruch oder es setzt Prügel. Ich wurde hart kritisiert von einem ihrer einstigen Kumpel, weil sein Bruder angeblich erst die 11. Ausbildung tatsächlich durchzog. Für mich absolut nicht nachvollziehbar - wir unsererseits hatten bereits mit 14 Jahren spätestens die spätere Berufsrichtung anzugeben und wer studieren wollte, konnte nicht nochmal wechseln. DDR eben. Und wir haben auch überlebt. Wenn man vorher weiß "entscheide Dich, es gibt keinen Weg zurück" - dann geht das sehrwohl. Heute ist sowas undenkbar. Da muss man sich "orientieren" und hat an allem irgendwas zu mäkeln. Ich will damit nicht Dich persönlich kritisieren! Ich hab auch etliches hinter mir, zu dem ich einst gezwungen wurde und freiwillig niemals hätte machen wollen. Aber man sollte doch irgendwie mal wissen, wohin mal selber irgendwann will ... und dann aber bitte auch die Konsequenzen annehmen.

    Du schreibst, Du hasst es zu studieren. Mein Gott - dann studiere doch nicht. Ohne Studium aber kein Bafög. Dass kein Bafög mehr kommt, willst Du aber auch nicht ... Ich denke, Dein Vater verliert einfach die Geduld. Auch sein Kind sollte endlich erwachsen werden statt immer noch keinen Plan haben. Wofür also interessierst Du Dich eigentlich wirklich? Technik? Naturwissenschaften? Umgang mit Menschen? mit Kindern? Büro oder eher handwerkliche Dinge? Sprachen? Was ???? Dann orientiere Dich doch einfach mal dort. Aber schleunigst!
    Inklusive der Finanzierung. Stichwort Nebenjob. Sehr viele Studenten bekommen nämlich kein oder kaum Bafög und die Eltern sind hoch verschuldet (Haus gebaut etc) - also suchen sie sich selbst Jobs, um ihr eigenes Leben zu finanzieren soweit machbar. Und da höre ich hier keinen jammern.

    Als ich einst meinen ersten (studierten) Job hinschmiss --- ging ich zur Berufsberatung. Egal wie die heute heißen. Sicher gibts Anlaufstellen. Erkundige Dich einfach mal. Behörden und Ämter Wegweiser.
    (wie stehts eigentlich mit womöglich noch vorhandenem Kindergeldanspruch --- der wäre dann ja auch bald weg ... ebenso die Möglichkeit der SV-Familienversicherung ... GEZ etc - es geht also nicht nur um auslaufende Bafög-Ansprüche!)

    Übrigens -. wenn man unzufrieden ist bezüglich Betreuung im Stdudium - kann man das ansprechen und nach einer Lösung suchen. Zusammen mit dem Betreuer. Statt daheim frustriert zu weinen.
    Meine Tochter hat jetzt ihre Promotion begonnen. Und ich bin stolz wie Gockel und oberglücklich, weil sie eben immer noch und nach 2x Hinschmeißen engagiert bei der Sache ist. Auch sie wird am Ende kein Bafög und kein Kindergeld mehr erhalten. Dann springe ich aber sehr gerne mit Unterhalt ein. Notfalls suche ich mir einen Nebenjob. Und Dein Vater würde sicher auch alles in bewegung setzen, brauchst Du Unterstützung. Aber da muss was von Deiner Seite her kommen ... Nicht Klagen und "ich mag das alles nicht und die ganze Welt ist doof". Versuchs dochmal. Wenn Du jetzt wieder hinschmeißt - kannst Du es nächstes Jahr auch wieder bereuen ... Das wäre unendlich schade auch um die verloren Zeit. Mein Rat wäre - sich mal in aller Ruhe mit irgendeiner betreuenden Bezugsperson beim Studium zu unterhalten. Irgendwo außerhalb ... oder falls es bei Euch sowas wie eine Fachschaft gibt etc. Ich drück Dir jedenfalls gerne meine Daumen, dass Du Dich aus diesem momentanen Tief bald wieder aufrappeln kannst und Hilfe bekommst. Auch weil bald Weihnachten ist und ein neues Jahr beginnt ...(mit guten Vorsätzen und so ...)
    Selten so viel Müll gelesen. Geh doch bitte einfach da hin, wo du hergekrochen kamst.
    Und tu Dir selbst was Gutes - Sport an der frischen Luft und gerne auch mal 1-2x Solarium. Aber nicht übertreiben. Raus aus dem Blues der trüben Jahreszeit ...

  12. Get a life! Avatar von Delisha
    Registriert seit
    14.06.2003
    Beiträge
    62.646

    AW: Studium schon wieder abbrechen wollen

    Zitat Zitat von nirtak Beitrag anzeigen
    ist es eine alternative dass du in einem bereich der dich interessierst arbeiten geht und quasi nur nebenher studierst? damit das studium quasi nicht so dominant ist, vielleicht nimmt das den hass raus.
    Finde auch, dass das ne Idee wäre. Einen Nebenjob suchen, damit man sich nützlich fühlt und eben auch den Praxisbezug bekommt. Oder ein Praxissemester machen?
    Abgesehen davon kann man mit vielen Studiengängen danach auch etwas völlig anderes machen. Ich kenne soviele, die nicht im gleichen Bereich geblieben sind. Also nur weil man jetzt X studiert, heißt es nicht, dass man X nun den Rest des Lebens am Hals hat. Vielleicht ist das auch noch ein wichtiger Gedanke.
    I will dance
    when I walk away

  13. Senior Member Avatar von sternejule
    Registriert seit
    27.10.2006
    Beiträge
    6.590

    AW: Studium schon wieder abbrechen wollen

    Zitat Zitat von Delisha Beitrag anzeigen
    Finde auch, dass das ne Idee wäre. Einen Nebenjob suchen, damit man sich nützlich fühlt und eben auch den Praxisbezug bekommt. Oder ein Praxissemester machen?
    Abgesehen davon kann man mit vielen Studiengängen danach auch etwas völlig anderes machen. Ich kenne soviele, die nicht im gleichen Bereich geblieben sind. Also nur weil man jetzt X studiert, heißt es nicht, dass man X nun den Rest des Lebens am Hals hat. Vielleicht ist das auch noch ein wichtiger Gedanke.
    Das finde ich auch eine gute Idee. Ich habe jetzt durch einen ganz anderen Fachbereich ab Februar ein tolles Praktikum bekommen, was ich mit einer neuen Qualifikation verbinden kann sogar. Hat gar nichts mit den beiden Fächern zu tun, die ich studiere, aber ich freue mich, etwas neues kennen zu lernen und Berufserfahrung zu sammeln.

    Hast Du sonst vllt ein Hobby oder so, was Du ausbauen könntest? Ich kenne einige, die geben Sportkurse an der Uni oder lehren für ein paar Stunden die Woche an der VHS. Ansonsten würde mir noch ein Ehrenamt einfallen, vllt erstmal als Einstieg und um was anderes um die Ohren zu haben.

    Alles Gute auf jeden Fall
    und Limonadenbaum..dann bist du eben meine Südseepalme

  14. Inaktiver User

    AW: Studium schon wieder abbrechen wollen

    Zitat Zitat von lianaa Beitrag anzeigen
    Hmm. Es ist ein Studium über einen Kulturraum, der mich sehr interessiert.
    Und in dem Kulturraum studieren. Vielleicht als Auslandssemester anfangen und wenn es geil ist, bleiben?

    Frage an kundige: Gäbe es da Probleme mit der Erasmus-Förderung, wenn man nach 12 Monaten nicht zurückkehrt?

  15. Inaktiver User

    AW: Studium schon wieder abbrechen wollen

    "Im Kulturraum studieren " oder mit nem Auslandssemester anfange, ist ja auch nicht wirklich einfach, zumal sie schreibt dass sie grade wieder umgezogen ist und ihre neue Wohnung noch nicht fertig ist usw... Ich hätte da auch Skrupel, meinen Eltern zu sagen, dass die jetzt wieder anrücken sollen und was Neues kommt.

    Hättest du denn noch ne 3. Idee für ein Studium?

    Ich hatte nach dem Abi ganz ähnliche Gedanken und Probleme wie du. Also ich wusste eigtl erstmal gar nich so richtig, was ich jetzt eigtl anstellen will, und nebenher hörst du immer von deinen Exmitschülern, was die planen oder sind im Ausland usw. usw. und dann fühlt man sich richtig scheiße. Ich hab mich auch immer nutzlos gefühlt und mir hat die Struktur im Alltag ohne Schule gefehlt und ohne Plan wo es jetzt hingeht.
    Dazu kam, dass meine Eltern auch was hören wollten und mich jeden Tag gestresst haben, dass ich mich endlich bewerben soll. Das einzige was ich wusste war, dass ich unbedingt studieren wollte. Nur nicht was.
    Dann hab ich mich für was wirtschaftliches entschieden, war 2 Wochen da - und bin abends regelmäßig in Tränen ausgebrochen, weil es mich so GAR NICHT interessiert hat.
    Meine Eltern haben es dann eingesehen und meinten, ich kann wechseln - aber das muss es dann auch sein. Und ich hab mich dann auch für was geisteswissenschaftliches entschieden.
    Als ich dann aber da war, hatte ich wieder Zweifel, zwar nicht so krass wie beim ersten Studium, aber mir hat dann der rote Faden gefehlt, oder ich wusste nicht was ich damit später machen will, dann war es mir zu unsicher usw usw. Hab mich auch immer viel von dem " hä was arbeitet man denn damit" einlullen lassen.
    Das ging aber irgendwann wieder vorbei und ich bin jetzt ganz glücklich damit, da ich erkannt hab, was so ein Studium auch für Vorteile bringt und wie vielseitig das ist und ich eben den Mut hatte, NICHT einfach was zu studieren was ne sichere Einkommensquelle bedeutet.

    Vll kannst du das auch so sehen? Ich glaub du gehörst vll auch zu den Leuten, für die es nicht das eine wahre Studium gibt wie zb für Leute, die schon ewig Medizin studieren wollten.
    Ich könnte mir auch jetzt noch ein Dutzend anderer Sachen vorstellen,m die mich auch interessiert hätten... Vll kannst du ja dann deinen Master in einem anderen Bereich mache... gerade bei den Geisteswissenschaften geht das ja oft!!


    Und im wie vielten Semester bist du? Vll kommt da ja noch in höheren Semester was, dass dich mehr interessiert. oder du nimmst noch was aus andre Fachebreichen dazu!

    Den fehlenden Praxisbezug kannst du doch bestimmt herstellen, indem du dich mal an der Uni erkundigst, was es für Projekte gibt, in denen du mitmachen kannst.. bei uns werden zb oft Ausstellungen, Theater oder andere Projekte organisiert...
    Gib dir auch mal bischen Zeit zum ankommen... das ist auch wichtig.
    Geändert von Inaktiver User (10.12.2013 um 20:54 Uhr)

  16. Stranger Avatar von lianaa
    Registriert seit
    16.04.2011
    Beiträge
    67

    AW: Studium schon wieder abbrechen wollen

    Danke erstmal für eure Antworten! Den Tag über hat sich meine Entscheidung etwas gefestigt, ich glaube nicht, dass ich es wirklich durchziehe. Ich bin ja auch erst im 1. Semester und hätte noch 5 1/2 vor mir. Auf jeden Fall bis Weihnachten gehe ich aber noch zur Uni und schaue dann weiter!

    Zitat Zitat von hating.zebras Beitrag anzeigen
    warum willst du denn überhaupt noch studieren? also was spricht dagegen dass du dir einen Job suchst?
    Naja, einen Job den ich wirklich machen will, neben kellnern oder so, bekommt man ungelernt ja kaum. Sonst wäre es das was ich am meisten machen will!

    Zitat Zitat von rubysoho Beitrag anzeigen
    Was spricht denn gegen eine Ausbildung?
    Oder erstmal ein paar Praktika in Bereichen, die dich interessieren würden. Da merkt man doch relativ schnell, was einem wirklich Spaß macht.
    Nach Ausbildungen habe ich jetzt auch schon geguckt... Ich denke, dass die richtige Ausbildung mir sehr viel Spaß machen könnte. Allerdings habe ich in mir drin immer diese Stimme "aber du sollst studieren!!!". Ich weiß gar nicht woher das kommt (zB haben meine Eltern nicht studiert und drängen mich auch nicht dahingehend). Aber trotzdem ist es relativ stark, dass ich mir selbst immer sage, dass ich studieren sollte. Deshalb eventuell auch ein duales Studium.

    Zitat Zitat von nirtak Beitrag anzeigen
    ist es eine alternative dass du in einem bereich der dich interessierst arbeiten geht und quasi nur nebenher studierst? damit das studium quasi nicht so dominant ist, vielleicht nimmt das den hass raus.
    Das wäre eventuell eine Idee. Wobei ich das Studium einfach jetzt schon so furchtbar finde... Aber für den ANfang eventuell um dann zu gucken was ich will.

  17. Stranger Avatar von lianaa
    Registriert seit
    16.04.2011
    Beiträge
    67

    AW: Studium schon wieder abbrechen wollen

    Zitat Zitat von sternejule Beitrag anzeigen
    Das finde ich auch eine gute Idee. Ich habe jetzt durch einen ganz anderen Fachbereich ab Februar ein tolles Praktikum bekommen, was ich mit einer neuen Qualifikation verbinden kann sogar. Hat gar nichts mit den beiden Fächern zu tun, die ich studiere, aber ich freue mich, etwas neues kennen zu lernen und Berufserfahrung zu sammeln.

    Hast Du sonst vllt ein Hobby oder so, was Du ausbauen könntest? Ich kenne einige, die geben Sportkurse an der Uni oder lehren für ein paar Stunden die Woche an der VHS. Ansonsten würde mir noch ein Ehrenamt einfallen, vllt erstmal als Einstieg und um was anderes um die Ohren zu haben.

    Alles Gute auf jeden Fall
    Danke dir Hobbies sind eigentlich da, mache Kunst (deshalb auch die Überlegung zu Kunst auf Lehramt, das geht an Kunstakademien als einziges Fach) und regelmäßigen Sport. Wobei der leider durch eine Verletzung gerade wegfällt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und in dem Kulturraum studieren. Vielleicht als Auslandssemester anfangen und wenn es geil ist, bleiben?

    Frage an kundige: Gäbe es da Probleme mit der Erasmus-Förderung, wenn man nach 12 Monaten nicht zurückkehrt?
    Ich komme gerade erst von dort (also bin im Juli nach sechs Monaten wiedergekommen). Das kann ich mir für jetzt gerade gar nicht vorstellen, ich brauche gerade mein Umfeld (also im SInne von deutsches Umfeld, mein "zuhause" ist etwa 500km von hier)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "Im Kulturraum studieren " oder mit nem Auslandssemester anfange, ist ja auch nicht wirklich einfach, zumal sie schreibt dass sie grade wieder umgezogen ist und ihre neue Wohnung noch nicht fertig ist usw... Ich hätte da auch Skrupel, meinen Eltern zu sagen, dass die jetzt wieder anrücken sollen und was Neues kommt.

    Hättest du denn noch ne 3. Idee für ein Studium?

    Ich hatte nach dem Abi ganz ähnliche Gedanken und Probleme wie du. Also ich wusste eigtl erstmal gar nich so richtig, was ich jetzt eigtl anstellen will, und nebenher hörst du immer von deinen Exmitschülern, was die planen oder sind im Ausland usw. usw. und dann fühlt man sich richtig scheiße. Ich hab mich auch immer nutzlos gefühlt und mir hat die Struktur im Alltag ohne Schule gefehlt und ohne Plan wo es jetzt hingeht.
    Dazu kam, dass meine Eltern auch was hören wollten und mich jeden Tag gestresst haben, dass ich mich endlich bewerben soll. Das einzige was ich wusste war, dass ich unbedingt studieren wollte. Nur nicht was.
    Dann hab ich mich für was wirtschaftliches entschieden, war 2 Wochen da - und bin abends regelmäßig in Tränen ausgebrochen, weil es mich so GAR NICHT interessiert hat.
    Meine Eltern haben es dann eingesehen und meinten, ich kann wechseln - aber das muss es dann auch sein. Und ich hab mich dann auch für was geisteswissenschaftliches entschieden.
    Als ich dann aber da war, hatte ich wieder Zweifel, zwar nicht so krass wie beim ersten Studium, aber mir hat dann der rote Faden gefehlt, oder ich wusste nicht was ich damit später machen will, dann war es mir zu unsicher usw usw. Hab mich auch immer viel von dem " hä was arbeitet man denn damit" einlullen lassen.
    Das ging aber irgendwann wieder vorbei und ich bin jetzt ganz glücklich damit, da ich erkannt hab, was so ein Studium auch für Vorteile bringt und wie vielseitig das ist und ich eben den Mut hatte, NICHT einfach was zu studieren was ne sichere Einkommensquelle bedeutet.

    Vll kannst du das auch so sehen? Ich glaub du gehörst vll auch zu den Leuten, für die es nicht das eine wahre Studium gibt wie zb für Leute, die schon ewig Medizin studieren wollten.
    Ich könnte mir auch jetzt noch ein Dutzend anderer Sachen vorstellen,m die mich auch interessiert hätten... Vll kannst du ja dann deinen Master in einem anderen Bereich mache... gerade bei den Geisteswissenschaften geht das ja oft!!


    Und im wie vielten Semester bist du? Vll kommt da ja noch in höheren Semester was, dass dich mehr interessiert. oder du nimmst noch was aus andre Fachebreichen dazu!

    Den fehlenden Praxisbezug kannst du doch bestimmt herstellen, indem du dich mal an der Uni erkundigst, was es für Projekte gibt, in denen du mitmachen kannst.. bei uns werden zb oft Ausstellungen, Theater oder andere Projekte organisiert...
    Gib dir auch mal bischen Zeit zum ankommen... das ist auch wichtig.
    Bist du denn noch im Studium? Oder mit dem geisteswissenschaftlichen schon fertig und zufrieden?
    Keine sichere EInkommensquelle zu haben ist bei meinem STudium absolut gegeben und ich habe mich auch davor intensiv damit beschäftigt. Der Gedanke lässt mich allerdings überhaupt nicht los...

    Also Idee für ein 3. Studium, alsoein reines Studium wäre nur Kunst. Sonst wüsste ich, dass ich alles andere nicht durchziehen würde. Oder eben als duales Studium, da würde ich mit ganz anderer Motivation rangehen. Da würde es entweder in eine ganz normale BWL-Schiene gehen, wobei ich jetzt auch tolle Angebote in die Medienrichtung gefunden habe.

  18. Member Avatar von pilzfee
    Registriert seit
    26.05.2008
    Beiträge
    1.329

    AW: Studium schon wieder abbrechen wollen

    Ich möchte dich dazu ermutigen das mit dem Kunststudium auf Lehramt zu machen. Es klingt, als läge dir das wirklich am Herzen. Und das ist aus meiner Sicht die beste Voraussetzung dafür etwas auch nach vielen zuvor gescheiterten Versuchen dann doch durchzuziehen und damit dann zufrieden zu sein.
    Ich kenn jemanden, der hat mit Ende zwanzig angefangen Kunst zu studieren. Zuvor hat er nichts abgeschlossen. Jetzt arbeitet er bereits etliche Jahre als verbeamteter Kunstlehrer. Hat sein geregeltes Einkommen, reist in den Ferien in der Weltgeschichte rum und ist recht zufrieden. Nur manchmal überkommts ihn, dann meint er, er wollte doch nie so spießig werden.
    Wer lebt stört.

  19. Member Avatar von Vögelchen
    Registriert seit
    22.07.2007
    Beiträge
    1.359

    AW: Studium schon wieder abbrechen wollen

    sorry,

    aber ein Studium, das dir 1. keine Freude macht und 2. keine guten Jobaussichten bietet, warum solltest du das machen?
    Ich denke, eine Ausbildung wäre eine gute Lösung, du musst Dir wirklich keinen Kopf machen, dass es unter deinem Niveau wäre.
    Ich habe auch nach 2 Jahren ein Studium abgebrochen, nicht weil ich es lernmäßig nicht geschafft hätte, und es hat mir auch sehr viel bedeute, aber ich hatte eine Art burn-out, wenn man das so nennen kann, da ging es nicht anders.
    danach habe ich eine Ausbildung gemacht und arbeite gerne in dem Beruf, mache seit 1 Jahr Fernstudium in Hagen in einem ganz anderen Fach, weil ich mir sonst intellektuell unterfordert vorkam und doch gerne studieren möchte.
    Vielleicht wäre so ein ähnliches vorgehen was für dich? So dass du durch eine Ausbildung für dein Lebensauskommen sorgen kannst und dann das studieren kannst und auch wechseln kannst, was wirklich zu dir passt, ohne den druck, dass das jetzt klappen muss.

  20. Stranger Avatar von lianaa
    Registriert seit
    16.04.2011
    Beiträge
    67

    AW: Studium schon wieder abbrechen wollen

    Pilzfee: das klingt nach einer sehr guten Geschichte für mich in diesem Moment
    Ich denke, dass ich mich auf jeden Fall bewerben werde, wobei es auf den staatlichen Kunstakademien einfach soooo schwer ist aufgenommen zu werden. Und ob ich jetzt so unglaublich gut bin weiß ich eben nicht... An Unis kann man Kunst auf Lehramt leider nur mit einem anderen Fach studieren und das kommt für mich nicht in Frage und - aus finanzieller Hinsicht - auch keine Privathochschule, wo das eventuell noch möglich wäre.

    Vögelchen: das klingt durchaus nach einer Vorgehensweise für mich! Ich schreib dir mal ne pn, wenn das ok ist und frage ein bisschen (wenn du erzählen willst, natürlich nur!)
    Jedenfalls habe ich auch einige Akademien gefunden wo man neben der Ausbildung studieren kann. Und das gute gegenüber einem dualen Studium ist, dass ich auch erst mal ein Jahr warten könnte und gucken, wie es mir allein mit der Ausbildung gehen würde.

    Jedenfalls werde ich jetzt zweigleisig fahren und mich sowohl für Ausbildungen bewerben (dual und nicht dual), sowie eine Mappe für ein potenzielles Kunststudium zusammenstellen. Bis Weihnachten ziehe ich die Uni jetzt noch durch, wenn ich das nicht tun würde, könnte ich wegen der Anwesenheitspflicht keine Scheine machen. Und die Sicherheit zu haben und dann in den zwei Wochen Ferien mal weitergucken ist ganz gut glaube ich

    Danke für die bisherigen Vorschläge und Anmerkungen!

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •