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  1. V.I.P. Avatar von Rumpelstiltskin
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    Anlaufstelle gesucht

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    Geändert von Rumpelstiltskin (20.12.2013 um 17:53 Uhr)
    Constantly talking isn't necessarily communicating.

  2. V.I.P. Avatar von hui
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    AW: Anlaufstelle gesucht

    oh man, du arme. das hört sich wirklich nicht schön an. fühl dich gedrückt!

    du sagst, dass du selber depressive phasen hast, bist du in behandlung? wenn ja, kannst du mit deinem/r therapeuen/in nicht über die beziehung zu deiner mutter sprechen?
    ansonsten rate ich dir es mal auszuprobieren, wie eine therapie für dich wäre.
    oder gibt es selbsthilfegruppen?
    städte haben auch einen sozialen dienst, leider weiß ich die genaue bezeichnung nicht, die einem weiterhelfen können mit mehr oder weniger intensiver zusammenarbeit. sie können einem bestimmt auch adressen sagen, die konkreter arbeiten oder einem bei der der organisation beistehehn.
    will sich deine mutter gar nicht helfen lassen? sieht sie denn, dass sie ein problem hat?


    konkretes kann ich leider auch nicht anbieten. ich wünsche dir die kraft dafür, die du brauchst.
    Wir wohnen nicht in erster Linie, um zu repräsentieren, sondern um uns wohlzufühlen.


  3. V.I.P. Avatar von gewitter
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    AW: Anlaufstelle gesucht

    bei den anonymen alkoholikern gibt es auch oft angehörigen gruppen.

    es wäre sicher auch nicht schlecht, sich zu den hardfacts beraten zu lassen. da ist zb der sozialpsychatrische (not)dienst ne gute anlaufstelle. (wobei es hier schwierig ist: deine stadt oder die stadt deiner mutter?)


    aber therapie, also ein raum in dem es nur um dich geht und etwaige verletztungen aus deiner kindheit usw... wäre auch angemessen. denn sowas hinterlässt ja spuren. das ist ja einfach so. und da muss man auch nicht immer stark sein.
    "Es gibt keine harmlosen Zivilisten."

  4. Inaktiver User

    AW: Anlaufstelle gesucht

    denke bitte nicht nur an deine mutter, sondern auch daran, was das ganze mit dir macht! gewitter hat es ja schon angesprochen. irgendwo muss die kraft und ausdauer (!) für den umgang mit deiner familiären situation ja herkommen und mir scheint, dass dein eigenes leben dir gerade einiges abverlangt und du zu recht an einem punkt angekommen bist, bei dem du hilfe benötigst.

    ich bin auch für eine (erst)beratung beim sozialpsychiatrischen dienst deiner stadt, das könnte evtl am einfachsten (ua wg terminen) sein. vielleicht findest du übers internet auch andere einschlägige angebote (zb freie kurzsprechstunden bei lokalen (psycho)therapeuten)!

    auf die dauer kann eine gruppe zum allgemeinen austausch und zuhören (z. b. mit anderen angehörigen von alkoholikern) sinnvoll sein, aber mir scheint es so, als wenn du zunächst hilfe und unterstützung benötigst, die sich nur um dich und deine spezielle situation dreht.


    alles gute

  5. V.I.P. Avatar von Rumpelstiltskin
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    AW: Anlaufstelle gesucht

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    Geändert von Rumpelstiltskin (20.12.2013 um 17:53 Uhr)
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  6. V.I.P. Avatar von gewitter
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    AW: Anlaufstelle gesucht

    Sozial psychiatrischer Dienst kann sowohl dich zu einer Therapie begleiten, als auch helfen einen Betreuer für deine Mutter zu finden.

    Therapie für dich fänd ich jetzt so aus der Ferne gut, weil es dir beim abgrenzen helfen könnte. Dir Strategien an die Hand geben wie mit der scheisse umgehen. Denn das ist belastend. Und das anzuerkennen wäre wichtig. Denn: wäre die Situation nicht so wie sie ist, wäre dein Leben toll. Aber die Situation IST ja wie sie ist. Und es ist ok darunter zu leiden. Und es ist richtig das ernst zu nehmen.

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