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Ergebnis 1 bis 18 von 18
  1. Junior Member Avatar von elderflower
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    Wann sollte man aufhören es zu versuchen?

    Bitte nicht zitieren.



    Ich wohne nun seit einigen Jahren in dieser Stadt. Ich hab sie noch nie sonderlich gemocht, bin aber wegen Liebe und Arbeit hier her gezogen und hab mich eben so durchgekämpft. Die Trennung ist nun fast ein Jahr her, bin aber für den Job hier geblieben, der erst ein absoluter Traum war, mir aber nun auch langsam stinkt bzw. nicht mehr ausreicht. Seitdem bin ich mehrmals innerhalb der Stadt umgezogen. Ich hab bis auf eine Person so gut wie niemanden hier, und mir fällt es auch schwer Freundschaften zu schließen. Ich bin einsam und psychisch generell nicht super-stabil.
    Es war also immer anstrengend, aber die letzten Monate waren nun so stressig dass ich mir seit Wochen fast jeden Tag wünsche tot zu sein.

    Ich bin nun am Überlegen, ob ich mich um einen Job in einer Stadt kümmern sollte, wo ich mich wohler fühle und wo ich Leute kenne.

    Einerseits fühlt es sich richtig an.
    Andererseits hab ich heute den ganzen Tag damit verbracht zu planen wie ich mir das Leben in dieser Stadt schöner machen könnte. Vielleicht könnte ich es schaffen, auch wenn es eine Menge Arbeit wäre. Aber will ich das überhaupt?

    Die Frage ist jetzt, was mache ich?
    Ich hab dieses "Ich muss hier raus"-Gefühl erst wirklich stark seit einem Monat oder so, aber jetzt ist es überwältigend. Ist das nur eine Laune? Hab ich einfach Depressionen? Krieg ich meine Tage?
    Oder klammere ich mich an etwas, das mich auf Dauer sowieso nicht glücklich macht? Wird es einfach Zeit aufzugeben und mir ein besseres Umfeld zu suchen?

    Ich bin so oft umgezogen in den letzten Jahren, ich will einfach nicht mehr so experimentell schon wieder was anderes machen



    Hat jemand anders schon mal in einer ähnlichen Situation gesteckt, oder sonstwelche Denkanstöße?

  2. Inaktiver User

    AW: Wann sollte man aufhören es zu versuchen?

    Zitat Zitat von elderflower Beitrag anzeigen
    Bitte nicht zitieren.
    x
    im grunde kannst du hier schon den punkt setzen. in den zwei zeilen hast du doch schon alles gesagt.



    Zitat Zitat von elderflower Beitrag anzeigen
    x
    ja, auf jeden fall. und zwar unverzüglich.

    Zitat Zitat von elderflower Beitrag anzeigen
    x
    viel zuviel aufwand für viel zu wenig ertrag.

    Zitat Zitat von elderflower Beitrag anzeigen

    x
    du hast die letzten jahre rumgedoktert anstatt das problem an der wurzel zu packen. das kostet nur energie, löst aber letztendlich das problem nicht.

    wenn man eine stadt nicht mag, sollte man nur solange bleiben wie unbedingt nötig. ich lebe in einer solchen stadt, die viele menschen nicht sonderlich mögen. ich hingegen bin sehr gern hier. ich habe die jahre davor in der nachbarstadt verbracht, die wiederum die breite masse sehr toll findet. ich habs gehasst und bin viel zu lange (weil ich halt musste) geblieben. das geht ganz schön an die nieren, wenn man sich tagein tagaus in einem für sich stressigen umfeld aufhalten muss.

    ich nehm die zitate später dann wieder raus, gell.hab das jetzt nur zur verdeutlichung zitiert.
    Geändert von Inaktiver User (02.01.2014 um 23:36 Uhr) Grund: zitate entfernt.

  3. Member
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    AW: Wann sollte man aufhören es zu versuchen?

    Die Frage stell ich mir auch gerade. Bin in erster Linie für die Arbeit hergezogen, aber auch, weil in meiner alten Stadt irgendwie die Luft raus war und ich etwas Neues, Fremdes wollte. Inzwischen hab ich gekündigt und sehne mich nach der alten Stadt. Kann aber auch noch nicht richtig einschätzen, ob ich einfach orientierungslos bin, weil der Job weg ist, oder ob ich ich wirklich nicht hier bleiben will. Ich habe irgendwie keinen Grund mehr, hier zu sein. Der Freiheitsdrang ist gestillt, meine Jobchancen sind hier nicht besser als in der alten Stadt. Ich bin noch nicht wirklich hier angekommen und bringe auch nicht die Energie auf, Kontakte zu knüpfen und mich einzuleben. Aber es fühlt sich an, als würde ich zu schnell aufgeben und mir und der Stadt keine richtige Chance geben.

    Wie ist es denn mit deinem Job, würdest du den auch aufgeben wollen, wenn du in der Stadt bliebst?

  4. Regular Client Avatar von Melodei
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    AW: Wann sollte man aufhören es zu versuchen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    im grunde kannst du hier schon den punkt setzen. in den zwei zeilen hast du doch schon alles gesagt.
    Zustimmung!

    Hast du in anderen Städten mehr Kontaktpersonen? Wie war es vor deinem Umzug in diese Stadt? Hat es dir dort gefallen?
    Diese Fragen wirst du wohl bejahen können. Also realisiere deine Träume!
    Gleich ihren Krankheiten haben auch die Handlungen der Menschen selten nur einen Grund, es hat vielmehr jede einzelne Handlung mannigfache Wurzeln.
    Hippokrates

    Der Pessimist sieht den Tunnel.
    Der Optimist sieht das Licht am Ende des Tunnels.
    Der Realist sieht einen Zug auf sich zu kommen.
    Der Schaffner sieht drei Idioten auf den Gleisen!

  5. Addict Avatar von Alix
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    AW: Wann sollte man aufhören es zu versuchen?

    Ich war auch aus einem bestimmten Grund in eine neue Stadt gezogen, aber hab da auch icht richtig Fuss fassen können.
    Der Job war die ersten paar Monate in Ordnung, bzw. war er nicht, aber ich hatte eine Perspektive, dass es besser würde, das ist allerdings nicht so wirklich eingetreten.
    Privat kannte ich dort niemanden, wobei ich sagen muss, dass ich auch nicht wirklich versucht habe, neue Leute kennenzulernen (teilweise aufgrund der dortigen Mentalität, die mich schon bei der Arbeit bei meinen Kollegen total aufgeregt hatte, so dass ich privat nicht mehr dazu motiviert war).
    Ich bin dann an den Wochenenden meistens weggefahren, und hatte ausserdem bei der Arbeit das Glück, dass ich oft Dienstreisen in meine alte Stadt unternehmen musste.

    Ich habe dann gekündigt und bin wieder zurück in meine alte Stadt. Da lief es anfangs auch nicht ganz optimal (Wiedereingewöhnung, Jobsuche), aber auch in der Zeit habe ich mich jeden Tag gefreut (und tue es immer noch), dass ich nicht da geblieben bin.

    Wenn das Pferd tot ist, sollte man absteigen...

    Ach so : Objektiv wäre die neue Stadt eigentlich nicht schlecht gewesen, eine sehr schöne Lage, wo man eigentlich auch hätte viel unternehmen können. Aber mir hat halt komplett die Bindung dazu gefehlt, ausserdem ist die Jobsituation nicht so toll gewesen wie ich anfangs gedacht hatte, und privat ging es halt gar nicht.
    Geändert von Alix (02.01.2014 um 12:56 Uhr)

  6. Junior Member Avatar von elderflower
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    AW: Wann sollte man aufhören es zu versuchen?

    Danke euch für die Antworten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ja, auf jeden fall. und zwar unverzüglich.
    Tja, und meine Reaktion auf deinen Rat sagt eigentlich auch schon alles. Du klingst genau wie meine Mutter, aber auf eine gute Art und Weise

    Ich tu mir mit solchen Entscheidungen einfach unheimlich schwer, aus vielen Gründen.
    Einmal ist meine Stadt auch eine, in der unheimlich viele Leute leben wollen. Dann hab ich hier einen guten Job (wenn auch die Aufstiegschancen mau sind, aber auf dem Lebenslauf sieht er gut aus), und ich hab mir mein Leben hier hart erarbeitet. Mir fällt ohnehin vieles schwer und ich neige zu mieser Stimmung, ich kann also realistisch sehr schlecht einschätzen wann mir etwas zu schwer fällt und wann ich nur meckere.
    Andererseits halte ich es mittlerweile im Bereich des Möglichen dass ich hier eine echte Depression entwickle, und dann bin ich komplett allein; davor hätte ich eine Heidenangst.


    neela,
    Den Job würde ich vermutlich nicht aufgeben. Bis vor zwei, drei Monaten war der noch ein absoluter Traum, und war es mir auch wert deswegen hier zu bleiben. Jetzt ist allerdings die Luft raus und ich merke, dass ich nun praktisch gar nichts mehr habe, was mich unbedingt hier hält.


    Melodei,
    Wo ich vorher war kann ich schwer nur wieder hin zurück. Ich war da als Student, aber mit Jobs wird es dort schwierig, leider. Die nächste Option ist eine große Stadt in der ich auch Familie habe.



    Mal sehen ob ich mich noch anständig entscheiden kann. Ich hab so diesen Hass darauf "aufzugeben" (zumal ich es für mich immer als Scheitern angesehen habe, wenn ich es hier nicht schaffen würde), und mir graust es auch absolut davor wieder auf Jobsuche zu gehen. Obwohl, das müsste ich vielleicht sowieso bald, mein Vertrag läuft dieses Jahr aus...

  7. Inaktiver User

    AW: Wann sollte man aufhören es zu versuchen?

    hey, ich kann das gut verstehen, sowohl jobsuche als auch umziehen sind starke stressoren. da braucht man gar nicht entscheidungsunfreudig zu sein, um darauf so gar keine lust zu haben. aber die frage ist halt, was das ziel des durchhaltens denn sein soll? die beziehung ist zuende, der vertrag läuft aus, du hast keine menschen dort, an denen dir liegt und die stadt ödet dich auch noch an. nenn dir selbst nur einen grund, der für "durchhalten" spricht. ich seh keinen.

    klar, wenn der job es wert ist und du die verlängerung oder doch noch eine unbefristete stelle kriegst, wär das wieder was anderes. aber sowas wie "viele wollen hier unbedingt leben" ist meiner erfahrung nach kein argument. und scheitern, ja mei, es gibt halt auch phasen im leben, die naturgemäß irgendwann zuende gehen. das hat meiner meinung nach nichts mit scheitern zu tun, sondern einfach nur mit zelte abbrechen und weiterziehen.

  8. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Wann sollte man aufhören es zu versuchen?

    also, für mich klingt das alles so, als würde einfach so gar nix mehr für die aktuelle stadt sprechen. also würde ich schleunigst umziehen an deiner stelle.


  9. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Wann sollte man aufhören es zu versuchen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    aber die frage ist halt, was das ziel des durchhaltens denn sein soll? die beziehung ist zuende, der vertrag läuft aus, du hast keine menschen dort, an denen dir liegt und die stadt ödet dich auch noch an. nenn dir selbst nur einen grund, der für "durchhalten" spricht. ich seh keinen.
    ganz genau.

    ich habe auch schon mal drei jahre lang in einer stadt gelebt, die ich gehasst habe. der umzug hat mir sosoo gut getan.


  10. Inaktiver User

    AW: Wann sollte man aufhören es zu versuchen?

    Zitat Zitat von elderflower Beitrag anzeigen
    Einmal ist meine Stadt auch eine, in der unheimlich viele Leute leben wollen.
    Ja, aber du offensichtlich nicht und das ist vollkommen ok! Also klammer dich nicht an dem fest, was andere darüber denken. Es passt einfach nciht!
    Ich wohne wohl in einer ähnlich bewerteten Stadt, aber mir geht sie auf die Nerven. Ich kann mir diese Art von Druck vorstellen. Ich gewisser Weise befinde ich mich in einer ähnlichen Situation wie du, bin ihr aber (noch) nicht gewachsen.

    Was spricht dagegen, dich von deiner jetztigen (bis Ende des Jahres sicheren) Position aus zu bewerben? So stehst du nicht unter Druck, kannst aber trotzdem die Fühler ausstrecken. Umzug, neues Umfeld und neuer Job sind ernstzunehmende Faktoren, die nicht mal eben so über die Bühne gebracht werden können, sondern auch Kraft benötigen. Aber in deinem Fall scheint es mir (!) so, als wenn eine Gewöhnung an deine aktuelle Stadt ein ähnliches Maß an Kraft erfordern würde. Ich schließe mich also den anderen an!

  11. Newbie
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    AW: Wann sollte man aufhören es zu versuchen?

    Klingt wirklich, als wäre das für dich die Gelegenheit, dich mal ganz ohne Druck nach einem neuen Job in deiner Wunschstadt umzusehen. Und wenn was dabei ist: Zuschlagen!

  12. Junior Member Avatar von elderflower
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    AW: Wann sollte man aufhören es zu versuchen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    nenn dir selbst nur einen grund, der für "durchhalten" spricht. ich seh keinen.
    ...tja. Es wäre halt die Möglichkeit dass mein Vertrag verlängert wird. Und ich mag den Job. Nur eben lange nicht mehr so wie noch vor ein paar Monaten, und ich hab mittlerweile auch Bedenken ob ich nicht doch gekickt werde, weil ein, zwei Leute mit mir nicht klarzukommen scheinen.

    eliot,
    Das stimmt auf jeden Fall mit der Kraft die zum Hierbleiben aufgewandt werden muss. Ich hab ja einen richtigen Schlachtplan ausgearbeitet. Daran hab ich ja den ganzen Neujahrstag gesessen, nur um dann am Abend einzuknicken und mich zu fragen wozu ich mir die ganze Scheiße überhaupt antue.

    Da wär mir ein Plan, nach Deutschland zurückzukommen (ich bin im Ausland - hatte ich nicht erwähnt) lieber. Da hätte ich wenigstens eine Ahnung wo es hinführt.

    Mein Vertrag läuft übrigens zur Mitte des Jahres aus, so superviel Zeit hab ich also nicht. Aber mal sehen...

  13. V.I.P. Avatar von gewitter
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    AW: Wann sollte man aufhören es zu versuchen?

    Aber es spricht nix dagegen sich einfach zu bewerben. Schlimmer kann's dadurch nicht werden. (Ich bin übrigens in ner ähnlichen Situation. Und nein "Es geht mir hier nicht gut und deshalb geh ich" hat nichts mit aufgeben zu tun. Aufgeben würdest du, wenn du nicht änderst, was sich falsch anfühlt.)

  14. Regular Client Avatar von erdbärin
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    AW: Wann sollte man aufhören es zu versuchen?

    Zitat Zitat von gewitter Beitrag anzeigen
    Und nein "Es geht mir hier nicht gut und deshalb geh ich" hat nichts mit aufgeben zu tun. Aufgeben würdest du, wenn du nicht änderst, was sich falsch anfühlt.
    .

  15. Stranger Avatar von daybird
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    AW: Wann sollte man aufhören es zu versuchen?

    ich kann dich sehr gut verstehen. ich bin auch in einer stadt, in der ich mich nie so richtig heimisch gefuehlt habe, obwohl ich schon sehr lange hier lebe, seit 10 jahren. es war mal ganz gut hier, dann war ich allerdings drei jahre im ausland und seitdem hab ich´s nicht mehr richtig geschafft, fuß zu fassen. fast alle freunde, die ich hier hatte, sind mittlerweile weggezogen und es kommen nicht so richtig freunde nach. mein freund ist allerdings hier.

    und ich denk auch immer wieder intensiv dran, meine zelte hier abzubrechen und woanders hinzugehen, wobei ich nicht richtig weiß, wohin und mir auch nicht sicher bin, ob es da besser wär. ich bin nämlich auch generell schnell mit allem unzufrieden und jammere und wechsle oft mal lieber (job, ausbildung, wohnung) als dass ich versuche, dranzubleiben und das beste aus der gegebenen situation rauszuholen.

    im moment ist das ohnehin sehr hypothetisch, da ich mich durch einen vertrag sechs jahre lang an diese stadt gebunden habe (könnte mich allerdings freikaufen). aber seit ich weiß, dass ich hier so leicht nicht weggkann, hab ich auch immer mal wieder richtige panikattacken, in denen ich nur mehr weg will. und das auch, obwohl es objektiv betrachtet eine sehr begehrte stadt ist...

    also rat habe ich auch keinen für dich, ich kann dir nur sagen: ich fühle mit dir

  16. Inaktiver User

    AW: Wann sollte man aufhören es zu versuchen?

    Zitat Zitat von elderflower Beitrag anzeigen
    Hat jemand anders schon mal in einer ähnlichen Situation gesteckt, oder sonstwelche Denkanstöße?
    Ich möchte zu bedenken geben, dass die Situation in der alten Stadt sich geändert hat:
    Einige sind doch weggegangen, andere arbeiten jetzt statt studieren, die nächsten sind nun verheiratet, haben Kinder.
    Kurz und gut: die alte Stadt heisst nicht, dass die alte Situation wiederkommt.

  17. Inaktiver User

    AW: Wann sollte man aufhören es zu versuchen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich wohne wohl in einer ähnlich bewerteten Stadt, aber mir geht sie auf die Nerven. Ich kann mir diese Art von Druck vorstellen. Ich gewisser Weise befinde ich mich in einer ähnlichen Situation wie du, bin ihr aber (noch) nicht gewachsen.
    Äh, ich meine das nicht nur auf das STadtimage bezogen, sondern auch auf die anderen Faktoren. Ich hoffe, das war nicht so missverständlich, wie es mir gerade beim Überfliegen vorkam...

    Da wär mir ein Plan, nach Deutschland zurückzukommen (ich bin im Ausland - hatte ich nicht erwähnt) lieber. Da hätte ich wenigstens eine Ahnung wo es hinführt.
    Wie fühlt es sich für dich an, wenn du dir deine Worte nochmal durchliest? Gut, erleichternd? Oder unwohl, skeptisch?

    D muss ja nicht unbedingt die alte Stadt bedeuten. Allo hat die Problematik dazu ja schon angedeutet. Sie 'muss nicht' das Ziel sein, 'kann' es aber sein. Du kannst dir auch deutschlandweit einen Job suchen und dir so eine neue Stadt aussuchen. Je nach Wohlbefinden!

    Mein Vertrag läuft übrigens zur Mitte des Jahres aus, so superviel Zeit hab ich also nicht.
    Wenn du dir eine to do-Liste mit den Dingen machst, die für eine Rückkehr erledigt werden müssen, wie lang ist die? Inwiefern wäre der Stress nun ein anderer als bei den Umzügen innerhalb der jetzigen Stadt? Wie sieht die Arbeitssituation in deinem Bereich aus? Wie fühlt sich der Zeitraum (~5 Monate?) für dich nun an?


    Es ist in der Tat ein großer, gut zu überlegender Schritt, den du mit einem Umzug machen würdest, daher finde ich deine Bedenken vollkommen berechtigt! Insgesamt hast du dir (soweit ich das mitbekommen habe) zwei Optionen gestellt: hierbleiben oder nach D. Erstere ist dir noch besagte 5 Monate sicher, danach optional. Letztere ist bislang optional. Für mich hört sich das immer noch nach der Option "Fühler ausstrecken" an.


    Alles Gute für die Entscheidungsfindung!


    Bitte sag Bescheid, falls dich meine Folgezitate von dir stören, dann lösche ich sie sofort! Ich finde in diesem Fall deine Formulierungen sehr wichtig, weil du dir damit viele Antworten schon selbst gibst bzw. andeutest.

  18. Junior Member Avatar von elderflower
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    AW: Wann sollte man aufhören es zu versuchen?

    Danke euch allen

    Zitiert ruhig, was soll's denn...

    Was Deutschland angeht, würde ich gar nicht in meine alte Stadt zurückwollen, weil es da für mich beruflich nicht viel geben wird und sie mir jetzt vermutlich auch zu klein wäre. Aber allein Deutschland schon wär wieder was.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn du dir eine to do-Liste mit den Dingen machst, die für eine Rückkehr erledigt werden müssen, wie lang ist die? Inwiefern wäre der Stress nun ein anderer als bei den Umzügen innerhalb der jetzigen Stadt? Wie sieht die Arbeitssituation in deinem Bereich aus? Wie fühlt sich der Zeitraum (~5 Monate?) für dich nun an?
    Mm, die To Do-Liste wäre nicht so viel länger als wenn ich hierbleiben würde. Hier muss ich mich ja ebenso darauf einrichten vielleicht wieder auf Jobsuche zu gehen, obwohl es vermutlich etwas einfacher wäre. Und umziehen müsste ich auch, weil mir meine aktuelle Wohnsituation nicht mehr gefällt.
    Ich bin schon mal von Land zu Land umgezogen, gewisse Sachen sind schwieriger, wegen der Entfernung, aber ich hab's halt schon mal gemacht.

    Was die Arbeitssituation angeht, das weiß ich eben nicht. Ich "mach was mit Medien", da gibt's immer irgendwelche Schwierigkeiten. Hierzulande kommt's mehr auf die Erfahrung als auf die Ausbildung an, da weiß ich nicht ob das in Deutschland anders ist.

    Fünf Monate –*keine Ahnung. Es ist machbar –*meinen aktuellen Job hab ich innerhalb eines Monats gefunden, wesentlich schneller als ich dachte, da war ich aber auch vor Ort. Allerdings auch gerade Studienabsolvent.

    Ja, auf "Fühler ausstrecken" wird's wohl hinauslaufen...

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