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  1. Stranger

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    Wenn man das rational gesehen richtige tut, es sich aber total falsch anfühlt

    Wie kommt man damit klar, dass alles, was man tut und für richtig hält, nicht das ist, was man möchte oder das, von dem man denkt, dass es eigentlich das Richtige wär. Wenn man aber den Kopf nicht ausschalten darf, weil man sich langfristig doch damit nicht gut tut. Aber solange man ihn an hat alles nur doof ist und sich anfühlt wie vertane Lebenszeit?


    Man muss doch irgendwie klug und vernünftig und gleichzeitig glücklich sein können. :-(

    Wenns nur ein Teil wär, den es betrifft, wär das ja irgendwie zu managen, aber irgendwie ist alles so falsch inzwischen.

  2. Inaktiver User

    AW: Wenn man das rational gesehen richtige tut, es sich aber total falsch anfühlt

    Man muss weder klug noch vernünftig noch glücklich sein. Nichts davon MUSS man. Aber manchmal muss man sich halt entscheiden.

  3. Stranger

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    AW: Wenn man das rational gesehen richtige tut, es sich aber total falsch anfühlt

    Das hab ich ja getan. Für das, was mir sinnvoll und richtig erscheint und was mir geraten wird. Aber bis dahin ist ja noch viel Zeit übrig, soll man da einfach die ganze Zeit mit dem Gefühl leben, dass es falsch ist? Nur meinem Bauch- und Herzgefühl zu folgen stellt mich zufrieden, aber das würde mich wohl auf Dauer ziemlich in die Scheiße reiten. Ich hab einfach das Gefühl, ich entscheide mich momentan absichtlich gegen Glück und gegen Herz, Bauch und Gefühl und für Verstand und "So macht man das." Wär nicht das So-macht-man-das auch aus meiner Sicht das Richtige, würd ichs nicht machen.

    Wenn man einfach abwarten könnte, bis sich die Dinge fügen, aber das fügt sich nicht von allein. Und wenn dann zum Negativen und ich hab keinen Einfluss darauf, wenn ich meinen Weg so weitergehe. Und irgendwie betrifft es alles, Familie, Familienplanung, Job, Beziehung...alles, was man eigentlich braucht, um zufrieden zu sein. Was ich brauche zumindest.

    Sorry, so abstrakt kann ich da auch keine Hilfe erwarten, ich weiß schon. Aber vielleicht ist hier ja jemand, dem es ähnlich geht und der es auch so versteht.

  4. Inaktiver User

    AW: Wenn man das rational gesehen richtige tut, es sich aber total falsch anfühlt

    ich glaube, ich kann das nicht so richtig nachvollziehen.

    will man denn wirklich dinge, die einem nicht gut tun? ist das nicht eher ein wollen im sinne von "ich würde x wollen, aber eigentlich nur, wenn aspekt y und z anders wären", sprich, man will x so, wie es nun mal ist, eigentlich doch nicht?

    andersherum: ist es denn wirklich vernünftig, dinge zu tun, die vernünftig scheinen mögen, die einen aber unglücklich machen? was für eine vernunft wäre das denn, die einem denn zu etwas rät, das einen unglücklich macht?

  5. Inaktiver User

    AW: Wenn man das rational gesehen richtige tut, es sich aber total falsch anfühlt

    Bin auch nicht ganz sicher ob ich es richtig verstanden habe.

    Was mir jetzt direkt dazu einfällt: ich finde es schon schwierig, wenndu schreibst dass du das machst was "richtig" ist (wer sagt denn was richtig und was falsch ist? wer gibt dir das vor?) oder was erwartet wird. Ich kann das glaube ich gerade nur mit einer Situation in meinem Leben vergleichen, in der ich auch das gemacht habe, von dem ich dachte, dass alle das für richtig halten und das andere nicht verstehen könnten. Und dabei hab ich die ganze Zeit mein Bauchgefühl und mein Herz ignoriert. Und damit war ich dann sehr lange auch sehr unglücklich.

    Die FRage ist: kannst du nicht absehen was dich jetzt am Ende "unglücklicher" machen wird? Dir mehr schaden wird?

    Aber wie schon gesagt wurde: für eine Sache muss man sich entscheiden. Und dann das durchziehen

  6. Stranger

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    AW: Wenn man das rational gesehen richtige tut, es sich aber total falsch anfühlt

    Na toll, ich hab ganz viel geschrieben und wurde ausgeloggt und alles ist weg. Schreibe morgen nochmal.

  7. Stranger

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    AW: Wenn man das rational gesehen richtige tut, es sich aber total falsch anfühlt

    hahaha, das kenn ich ^^ - für mich liest sich das wie ne wütende Phase oder so.. hatt ich auch mal, als ich realisiert hab, dass ich ab sofort selbst Rechnungen zu bezahlen habe, für mich selbst verantwortlich... da war ich für ein paar Wochen richtig böse, dass ich jetzt nicht mehr Kind sein darf und fand alles total ungerecht. das legt sich wieder..

  8. Inaktiver User

    AW: Wenn man das rational gesehen richtige tut, es sich aber total falsch anfühlt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ist es denn wirklich vernünftig, dinge zu tun, die vernünftig scheinen mögen, die einen aber unglücklich machen? was für eine vernunft wäre das denn, die einem denn zu etwas rät, das einen unglücklich macht?
    .

  9. Stranger

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    AW: Wenn man das rational gesehen richtige tut, es sich aber total falsch anfühlt

    Ich handle grundsätzlich nur so, wie es mein Gefühl auch zulässt. Denn alles andere wäre mir gegenüber nicht ehrlich. Und wenn die ganze Welt es anders machen würde. Wenn mein Gefühl mir das so sagt, dann tue ich das. Sei es der Job oder ähnliches. Ich habe oft gedacht, ich muss es so machen weil es "normal" ist. Aber was ist schon normal? Ich bin mittlerweile schon gut davon abgekommen. Auch Dinge zu sagen die ich denke. Das kann ich mittlerweile und fühle mich nicht schlecht, nur weil die anderen anders denken.

  10. Regular Client

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    AW: Wenn man das rational gesehen richtige tut, es sich aber total falsch anfühlt

    man müsste halt den kontext kennen.
    aber es ist schon möglich, ich kann mir das gut vorstellen.
    man kann bspw. jemanden lieben, der einem nicht guttut weil er lügt/betrügt/gewalttätig ist.
    wenn dem so ist: augen zu und durch.

  11. Alter Hase

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    AW: Wenn man das rational gesehen richtige tut, es sich aber total falsch anfühlt

    Zitat Zitat von ulli89 Beitrag anzeigen
    hahaha, das kenn ich ^^ - für mich liest sich das wie ne wütende Phase oder so.. hatt ich auch mal, als ich realisiert hab, dass ich ab sofort selbst Rechnungen zu bezahlen habe, für mich selbst verantwortlich... da war ich für ein paar Wochen richtig böse, dass ich jetzt nicht mehr Kind sein darf und fand alles total ungerecht. das legt sich wieder..
    Zusammenhang?
    Erwachsen werden ist doch was Anderes als eine klassische Bauch-Kopf Entscheidung.


    Ich halte es wie die meisten anderen hier: Hinterfrag mal, ob es am Ende wirklich so klug und rictig ist, Jahre (?) mit etwas zu vebingen, das soch für dich wie vertane Lebenszeit anfühlt und dich unglücklich macht.
    Grundsätzlich denke ich, dass man be vielen Szenarien mal hier und da eine Zeit lang Abstriche machen muss, um spöter das zu machen, was man möchte. Aber das kann ja kein Dauerzustand sein. Vor allem nicht, wenn der Weg dahin so schlimm zu sein scheint, wie es sich bei dir liest.

    Was ist denn das schlimmste Szenario, das du dir vorstellen kannst, wenn du den Bauch/Herzweg einschlägst?

  12. Senior Member

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    AW: Wenn man das rational gesehen richtige tut, es sich aber total falsch anfühlt

    ich kenn das problem sehr gut.
    habe die letzten jahre öfters vernünftig entschieden. gegen das gefühl.
    die gröbste entscheidung letztes jahr. es wahr wahrscheinlich schon gut, weil ich endlich beruflich und wohnmäßig wieder in geregelte bahnen gekommen bin. aber leider nicht in zufriedenstellende.
    daher bin ich seit jeher wieder drauf und dran mich da rauszuwinden.
    nur, was man nicht vernachlässigen darf, selbst wenn man in einer situation lebt, in der man nicht zufrieden ist, prägt sie einen doch sehr und womöglich gelangt man an einen anderen startpunkt, als zum zeitpunkt der entscheidung.

    hui, abstrakt trifft abstrakt.

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