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  1. V.I.P. Avatar von Akureyri
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    Disziplin lernen

    Es klingt vielleicht banal, aber ich empfinde es als großes Problem in meinem Leben, dass ich für nahezu alles zu wenig Disziplin aufbringe.

    Es fängt an damit, dass ich Abends nicht ins Bett gehe, obwohl ich doch weiß, es wäre Zeit für mich. Dann geht es weiter, dass ich morgens schlecht aus dem Bett komme. Ich drücke 20-30min snooze. Bei der Arbeit gibt es Situationen, aber das ist eine Baustelle für sich. Sogar am Wochenende ärger ich mich, zulange zu schlafen und den Tag zu verpassen.
    Dann kommt der ganze Rest, Hausarbeit, Erledigungen, Rechnungen schiebe ich auf und kann mich schwer dazu aufraffen. Aber auch Sachen, die mir eigentlich Spaß machen, lasse ich manchmal aus Faulheit/Bequemlichkeit sein. Ich bekomme mein Leben im Großen und Ganzen geregelt, ich gehe vollzeit arbeiten.

    Aber denkt jetzt nicht, ich sei einfach nur selbstkritisch und perfektionistisch. Ich denke schon, dass ich viel mehr machen und schaffen könnte, sehe andere Leute, die disziplinierter sind, wünsche mir selbst dauernd mehr aus meiner Zeit zu machen.

    Irgendwie bin ich schon seit meiner Kindheit oft den Weg des geringsten Widerstands gegangen. Mir fiel alles immer zu leicht. Als ich merkte, dass ich gute Noten hatte, ohne Hausaufgaben zu machen, hab ich es gelassen. Im Studium musste ich zwar etwas tun, aber habe oft die Vorlesung sausen lassen, weil ich fand, dass ich es eh besser in Ruhe für mich lernen konnte.

    Diese ganzen Gewohnheiten haben sich seit viel zu langer Zeit eingeschlichen. Wie kann man daran etwas ändern?

  2. V.I.P. Avatar von Akureyri
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    AW: Disziplin lernen

    Noch ein Nachtrag zum Thema Essen. Natürlich kann ich mich da auch manchmal schwer disziplinieren, weil ich ein Genussmensch bin, und wenn Stress dazu kommt, esse ich zuviel und manchmal aus Faulheit ungesund.

    Was ich aber ziemlich gut hinkriege ist, dass ich seit 3 Monaten mir fast jeden Tag Essen vorbereite für die Arbeit, damit ich nicht in der relativ schlechten Kantine zu fettiges, nicht schmeckendes Essen, was sein Geld nicht wert ist, konsumieren muss. Das sehe ich als kleinen Erfolg. Außerdem habe ich mir vorgenommen jeden Abend alles Geschirr wegzuspülen und es nicht stehen zu lassen. Mal schauen, wie lange ich durchhalte.

    Ich beneide Menschen, für die das selbstverständlich ist.

  3. Stranger
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    AW: Disziplin lernen

    Ich kenne das, ich bin zum großen Teil genauso..
    Was mir wirklich geholfen hat, ist mal aufzuschreiben, was für genaue Ziele ich habe, also auch kleinere, was ich schaffen will - to-do-Liste quasi.. Ich mag das Gefühl, dann genau zu sehen, was ich davon erledigt habe. Wenn ich mir immer nur was vornehme, es aber nicht festhalte, also aufschreibe oder so, denke ich jedes Mal: naja, morgen ist ja auch noch ein Tag. Aber schriftlich ist es für mich irgendwie mehr Ansporn. Vielleicht könnte dir das auch helfen?

  4. V.I.P. Avatar von Akureyri
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    AW: Disziplin lernen

    Ich hab ein To-Do Notitzbuch.

  5. Alter Hase Avatar von Johnny Fan
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    AW: Disziplin lernen

    Den Text hätte auch ich schreiben können....
    Mit dem Unterschied, dass ich mir immer ausgemalt habe, wie gut ich in Schule und Studium sein könnte, WENN ich nur mal gelernt hätte.
    Manchmal hab ich ganz gute Phasen, aber im Großen und Ganzen bin ich einfach nur disziplinlos und wüsste wirklich nicht, wie ich mich an den eigenen Haaren da wieder (überhaupt mal?) rausziehen könnte
    Mornings are for coffee and contemplation.

  6. V.I.P. Avatar von Akureyri
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    AW: Disziplin lernen

    Ich fürchte bei mir spielt da auch Antriebslosigkeit mit rein, aber ich denke nicht, dass da Medikamente (AD) die Lösung sind, sondern eben mehr Disziplin und Routinen lernen.

  7. Regular Client Avatar von sirène
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    AW: Disziplin lernen

    Mir geht es leider ganz genauso und das zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Ich frage mich, wie sich sowas entwickelt und ich ich komme mir blöd und ungerecht vor, wenn ich das auf meine Eltern schiebe. Klar - ich wurde nie zu etwas gezwungen. Ich habe ca 23480239 Sportarten angefangen und unmittelbar danach wieder aufgehört. Wenn mir was zu anstrengend war, ich die Leute nicht mochte oder sonstwas war, habe ich halt geschmissen. Für meine schulische Leistung hat sich prinzipiell niemand interessiert. Und mit Geld umgehen konnten meine Eltern auch nie (meine Mutter muss heute noch immer alles sofort haben). Aber das soll SO extrem abfärben? Irgendwann ist man für seine Taten doch echt selbst verantwortlich. Das Schlimmste ist für mich persönlich auch nicht, dass ich Dinge nicht durchziehe, die mir keinen Spaß/Nutzen bringen. Nein, das Schlimme ist, dass ich auch bei Dingen aufgebe, von denen ich dachte, dass ich sie unbedingt will und dass sie Spaß machen (zB ein Intrument lernen oder eine wirklich inspirierende Sportart). Ich habe irgendwann festgestellt, dass das etwas mit meiner gesteigerten Impulsivität zu tun hat. Heißt: Ich benötige ständig Rückmeldung/Anerkennung/Erfolg, dass das richtig und gut ist, was ich gerade tue. Hatte ich ein anspruchsvolles Seminar an der Uni, habe ich mit Freuden viel Arbeit reingesteckt, wenn meine Meinung gefragt war und mir der Dozent viel Rückmeldung gab (auch nicht immer positive, aber eben Rückmeldung!). In anderen Fällen habe ich einfach geschmissen - obwohl das dazu führte, dass sich mein Studium in die Länge zog! Und die Aussicht darauf hat mich nicht davor abschrecken lassen, hinzuwerfen. Das finde ich arg bedenklich. Es ist leider insgesamt ein ultralanger Prozess, bei dem man an zwei Stellen ansetzen kann. 1. Sich zu fragen, WARUM man so enorm auf Anerkennung aus ist und das ändern. 2. Sich die Anerkennung selbst geben, bzw in vieeel viel kleineren Schritten denken. Ich halte den 1. Punkt für kaum ausführbar, bzw für einen Lernprozess, der ein Leben andauert, also konzentriere ich mich eher auf 2. Setzt du dir vielleicht auch vieeeel zu hochgesteckte Ziele? Und bist dann umso enttäuschter, wenn du sie nicht erreichst? ZB von heute auf morgen jeden Tag joggen gehen. Wenn man darüber nachdenkt, ist das doch utopisch, außer, man ist eh schon super sportlich. Jede Woche einmal laufen ist dabei gut zu erreichen (und falls du so tickst wie ich, denkst du dir dann, dass einmal ja eh nix bringt, aber wenn sich die Motivation steigert, steigert sich auch die Lauffreude). Zum Thema To Do Listen habe ich mal was Gutes gefunden und seit dem mache ich das IMMER so. Und zwar schreiben sich viele Menschen viel zu unkonkrete Punkte auf. ZB "aufräumen" oder "Wasche machen". Da bleibt die Motivtion auch schnell auf der Strecke, schließlich kann so eine Aufräumaktion mehrere Stunden dauern. Viel sinnvoller ist es, diese in einzelne Unterpunkte zu verwenden. Also zB: 1. Boden aufräumen. 2. Schreibtisch aufräumen. 3. Staubsaugen. Usw. So kann man viel mehr als erledigt abhaken und sich ein bisschen selbst auf die Schulter klopfen

    Medikamente haben bei mir übrigens nur insofern was gebracht, als dass sie mich in einer depressiven Phase etwas gestützt haben. Disziplinierter wird man davon leider nicht.

    Your eyes must do some raining if you're ever gonna grow.

  8. Alter Hase Avatar von Johnny Fan
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    AW: Disziplin lernen

    Hm, also ganz doof und plakativ in einen Satz gepackt denke ich, dass es bei mir so war/ist, dass meine Mutter ULTRA diszipliniert ist, da bin ich als Kind/Jugendliche nie rangekommen und hab halt irgendwann aufgegeben...
    Ich mach ihr da absolut keinen Vorwurf draus, denn wie du sagst, irgendwann ist man ja auch mal selber für seine Taten verantwortlich.

    So Sachen wie Haushalt, da arbeite ich auch mit to-do Listen, das klappt zeitweise ganz gut, zeitweise lass ich alles schleifen und mache dann ganz viel auf einmal, wieder Grundordnung reinbringen und so.
    Was Sport und Studium, also Sachen lernen angeht, ist es so, dass ich mir da einfach viel hart erarbeiten muss (müsste), ich bin nirgends ein Überflieger gewesen, dem alles in den Schoß fällt. Und da hab ich dann irgendwann einfach keine Lust mehr, mich anzustrengen wenn ich sehe, wie viel leichter es anderen oft fällt... So war es in der Schule zumindest fast immer, das hat sich dann ins spätere Leben so weiter gezogen.

    Glaub auch nicht, dass mir Medis da viel weiter helfen würden, vielmehr ein Coach oder so, der mir mal grundlegende "Disziplintechniken" zeigt und mir in den Arsch tritt...
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  9. Regular Client Avatar von sirène
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    AW: Disziplin lernen

    Ich empfinde es immer als super inspirierend, wenn Leute sich irgendwo durchbeißen. Ich musste/brauchte das in meinem Leben nie wirklich. Vielleicht beim Führerschein (hatte immer totale Angst vor den Fahrstunden) und bei meiner Bachelorarbeit. Und da ist es dann aber so, dass die Euphorie nicht lange anhält und ich mir denke "komm mal wieder runter, das haben 324987234982735 Leute vor dir auch geschafft". Also eben GENAU der falsche Gedankengang. Bei sowas kann man sich echt mit anderen Streiten, aber mittlerweile finde ich es gar nicht schlecht, wenn Eltern ein Kind eben nicht sofort alles hinschmeißen lassen (ich rede hier nicht davon, dass man gezwungen wird, seinen Teller leer zu essen oder fünf Tage die Woche Leistungssport treiben muss), sondern es ermutigen, es wenigstens noch etwas zu versuchen. Zusammen halt einen Pakt eingehen a la "wenn du es in einem Monat immer noch blöd findest, dann kannst du aufhören" oder so. Bei mir wurde sich einfach nie wirklich damit auseinandergesetzt, warum ich nicht mehr wollte oder vielleicht mal visualisiert, welchen Effekt es haben könnte, wenn ich denn WEITER mache. ZB, dass man sich dann vielleicht doch mit den anderen anfreundet, dass es nicht mehr so anstrengend wird, etc. Nö, ich hab aufgehört, meine Eltern haben sich beschwert, dass das Geld zu Fenster rausgeworfen wurde - mit dem Effekt, dass ich andere Dinge später nicht mehr durfte, weil ich sie ja eh immer alles abbrechen würde. Oh man, ja, ich ich merk's auch, jetzt bin ich doch wieder bei meinen Eltern. Gut, aber heute können sie nichts mehr für meine Lahmarschigkeit.
    Ich plane übrigens momentan mein erstes Work & Travel Jahr und hoffe bzw glaube, dass ich davon enorm profitieren werde. Denn da MUSS ich mich durchbeißen. Da kann ich eben nichtmal so hinwerfen, ohne, dass es fiese Konsequenzen haben wird.

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  10. Alter Hase Avatar von Johnny Fan
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    AW: Disziplin lernen

    Also von solchen Stories les ich auch immer gern oder guck mir was drüber an, aber wirklich helfen tuts mir nicht, weil ich dann sofort denke "Sowas kriegst du halt nicht hin"...
    Meine Bachelorarbeit ist eigentlich das perfekte Beispiel dafür: Wochenlang aufgeschoben, Schreibblockade, Selbstzweifel, nebenbei noch Wohnung renoviert und dann in der letzten Woche (in der letzten Nacht!) vor Abgabe fertig geschrieben. Mit 1.3 bestanden, aber freuen konnte ich mich nicht, weil mir 1. dieser Stress noch so in den Knochen saß und ich mir immer dachte "das hättest du auch einfacher/stressfreier haben können, wenn du im Vorfeld diszipliniert gewesen wärst."
    Hätte ich ne 2.3 oder so gehabt, hätte ich mir wahrscheinlich gedacht "ja guck, dass liegt daran, dass du sie quasi in zwei Wochen geschrieben hast. Hättest du früher angefangen, hättest du ne bessere Note gehabt. Eigentlich bist du nämlich voll kluk, du kommst nur so selten dazu"
    Wie planst du denn dein W&T? Und inwiefern konsequenzen?


    Akureyri, dass das mit dem Essen seit drei Monaten so gut funktioniert ist doch schon toll
    Gibts denn was, an dem du konkret arbeiten willst, oder ist es eher allumfassend?
    Ich hab ja mal gehört, dass es 6 Wochen braucht, bis eine "schlechte" Angewohnheit (zb zu spät ins Bett gehen) abgewöhnt ist, wenn man dran bleibt...
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  11. Regular Client Avatar von sirène
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    AW: Disziplin lernen

    (Jetzt bin ich neidisch, weil ich in meiner BA Arbeit nur ne 1,7 hatte.)

    Ich jobbe halt gerade so vor mich hin (zumal ich mit meinem Uniabschluss eh niemals nen vernünftigen Job finden werde ). Ich habe leider noch ein paar private Schulden (damit meine ich nicht die 3274897235987235908723 Euro Studienkredit, die kommen noch dazu), die ich erst abzahlen muss, dann kommt jeder Cent aufs Australien-Konto.
    Ich werde ja mit einem bestimmten Betrag anreisen und muss mir zeitig einen Job suchen. Mache ich das nicht, wäre die Konsequenz natürlich, dass ich irgendwann kein Geld mehr habe. Oder eben auch, wenn mir ein Job vielleicht keinen Spaß macht - dann hänge ich wieder da und muss mir einen neuen suchen. Das Gute an Work&Travel ist ja, dass man so einen Job echt nur maximal drei Monate hat (in den meisten Fällen aber kürzer), also eine extrem gute Möglichkeit, das Durchbeißen zu üben! Am Schlimmsten fände ich es aber für mich, vorzeitig abzubrechen. Weil schon der Flug super teuer ist. Und wenn ich unter ner Brücke schlafen muss - ich will da durch. Und zwar alleine!

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  12. V.I.P. Avatar von Akureyri
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    AW: Disziplin lernen

    Work&Travel hab ich vor 13 Jahren gemacht. Ich kann mich schon durchbeißen, es ist mehr der Alltagskram. Im Bad ist ne Staubschicht, im Wohnzimmer steht der Wäscheständer seit letztem Sonntag und ich nehme mir runter was ich brauche...

    Ich kam eben von der Arbeit, mach jetzt powernapping und dann mal einen Plan fürs Wochenende.

  13. Regular Client Avatar von sirène
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    AW: Disziplin lernen

    Ähm, so wie bei dir sieht es bei mir auch aus. Und auch bei 90% meiner Freunde. :-D Ich könnte mir vorstellen, dass du das echt etwas zu eng siehst. Aber versuch's doch vielleicht mal mit der (detaillierten) To Do Liste. Mag albern klingen, "Wäsche waschen" und "Wäsche aufhängen" gesondert aufzulisten, aber es ist wirklich effektiv! Und statt "staubwischen" schreibst du zB "Küche staubwischen" an einem Tag und "Bad staubwischen" an nem anderen. Die Liste kann man sich dann an die Küchentür hängen (oder wo man sie halt sonst gut sieht), nebenbei abarbeiten und immer wieder was abhaken.

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  14. V.I.P. Avatar von Akureyri
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    AW: Disziplin lernen

    Genau solche Listen mache ich. Und ich finde nicht, dass ich es zu eng sehe, wenn ich unzufrieden damit bin, dass ich mein Bad in 4 Monaten ca. 1 1/2 mal geputzt habe. Und der Wäscheständer ist hässlich. Ich mag mal endlich eine schöne Wohnung haben. Bei meinen Freunden liegt auch nicht knöchelhoch Post und Klamotten rum. Ich möchte das jetzt nicht als Norm ansehen. Ich hab keine perfektionistischen Ansprüche, es ist einfach zu dreckig und unordentlich.
    Geändert von Akureyri (28.08.2015 um 17:23 Uhr)

  15. V.I.P. Avatar von Akureyri
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    AW: Disziplin lernen

    Die Lösung ist doch echt nicht, es als normal anzusehen, dass man außer Arbeiten nichts hinkriegt.

  16. V.I.P. Avatar von Akureyri
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    AW: Disziplin lernen

    Ich mache halt nach Feierabend nichts mehr. Und am Wochenende ist die Liste so lang, dass ich gleich demotiviert bin. Ich muss mich nach der Arbeit zu ein bisschen was zwingen.

  17. Alter Hase Avatar von Johnny Fan
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    AW: Disziplin lernen

    Diese Art von Unzufriedenheit über die Wohnung kenn ich auch...
    Was mir da manchmal (so für drei Tage...) hilft: Die To-Do Liste auf viele kleine Zettel schreiben und an eine Pinnwand heften, gleich nach dem erledigen wegschmeißen, sehr befriedigend, wenn die Pinnwand leerer wird.
    Hast du schon mal probiert, gleich nach der Arbeit 10-15 Minuten zu putzen? Bevor du aufs Sofa sinkst und nicht mehr hoch kommst?
    Ich finds immer wieder erstaunlich, wieviel man in dieser Zeit fertig kriegt und wie schnell sie auch rum ist.
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  18. V.I.P. Avatar von Akureyri
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    AW: Disziplin lernen

    Haha, aber dafür müsste ich mir ja erstmal eine Pinnwand aufhängen. Ich hab noch nichtmal einen Spiegel im Bad hängen bisher...

    Ich muss auf jeden Fall versuchen gleich nach der Arbeit etwas zu tun.

    Mein Sozialleben ist auch so eine Baustelle, und ich weiß nicht, ob das gleiche Problem dahintersteckt. Ich bin irgendwie menschenscheu geworden. Ich wohne in einer neuen Stadt, mag eigentlich neue Leute kennenlernen, aber kann mich gerade nicht überwinden, mich einer dieser Facebook-Treffen anzuschließen.

    Am einfachsten wäre es für mich gerade den Abend rumzugammeln, aber das macht mich auch unzufrieden. Aber Leute treffen, fühlt sich an wie Mühe/Arbeit/Aufwand. Und das ist schon zu lange so.

  19. Alter Hase Avatar von Johnny Fan
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    AW: Disziplin lernen

    Oh Mann, das kommt mir sooo bekannt vor!

    Müsste ich umziehen, ich wäre verloren...
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  20. V.I.P. Avatar von Akureyri
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    AW: Disziplin lernen

    Also vorher war es noch schlimmer. Da war ich müder vom Job, unzufriedener mit meinem Leben, noch antriebsloser, und Leute kennenzulernen war in der Stadt eher hoffnungslos.

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