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    AW: Eine Familie gründen oder nicht?

    Andere Leute finden sogar ohne Studium oder Ausbildung einen Job, da hast du durchaus bessere Startbedingungen.
    Die suchen dann eben auch nach unqualifizierten Jobs im Bereich Leiharbeit, Zeitarbeit oder 450 Euro-Jobs. Und vor allem müssen die arbeiten gehen. Für mich hingegen hat es keinerlei Vorteile meine Dienstunfähigkeit aufzugeben.

    Das soll jetzt nicht heissen, dass du Nachhilfe geben sollst, sondern nur ein Beispiel sein, dass man auch mit schwierigen Startbedingungen eine Nische für sich finden kann.
    Mag sein, aber wenn ich in den 2 Jahren die ich nun zuhause bin eine solche Nische nicht gefunden habe dann werde ich sie jetzt auch nicht mehr finden.

    Ich würde an deiner Stelle einen Schritt nach dem anderen machen. Erst an deiner Gesundheit weiterarbeiten und deinen Partner besser kennenlernen und wenn die beiden Dinge soweit passen, über die nächsten Schritte nachdenken.
    Dann sind wir erst recht zu alt zum Kinderkriegen. Mich belastet das enorm, dass ich mit dem Kinderwunsch nicht richtig abschließen kann und irgendwie zwischen den Stühlen sitze. Ich hätte gerne jetzt eine Entscheidung und mein Partner eigentlich auch. Bringt nichts, wenn ich mir weiterhin Hoffnung auf Kinder mache und er anfängt endgültig mit dem Thema abzuschließen.

    @sternejule:
    Ich habe hier ja auch um Rat bezüglich Familienplanung gefragt und nicht um eine Berufsberatung gebeten.

  2. V.I.P. Avatar von finessa
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    AW: Eine Familie gründen oder nicht?

    Zitat Zitat von LaCruz Beitrag anzeigen
    Ich habe hier ja auch um Rat bezüglich Familienplanung gefragt und nicht um eine Berufsberatung gebeten.
    Und weil du Zweifel geäußert hattest, ob es im Rahmen deiner Erkrankung überhaupt machbar wäre Mutter zu sein, kam die Empfehlung auszuprobieren, wie es dir mit Fremdbestimmung gehen würde: Ob du merkst, das klappt oder es sich negativ auf deine Gesundheit auswirkt. Denn während du einen Job, eine Ausbildung oder eine ehrenamtliche Tätigkeit wieder einstellen kannst, geht das bei Kindern nicht entsprechend. Denkst du nicht, es könnte dich zuversichtlicher in eine Schwangerschaft gehen lassen, wenn du erlebt hast, die Herausforderung einer zeitintensiven Tätigkeit gut bewältigt zu haben und es sich nicht negativ auf deine Gesundheit auswirkte?

    Im Gegensatz zu dir findet dich hier mit 32 auch niemand zu alt, um das im Vorfeld auszuprobieren.
    "Das Verliebtsein ist ja nicht mehr als ein psychiatrisches Durchgangsstadium und die zwanghafte Besessenheit von einem Menschen auf Dauer so ungesund wie Kokainkonsum." Um etwas Pepp in Vernunftbeziehungen zu bringen, empfiehlt der deutsche Paartherapeut Arno Retzer den gelegentlichen Einsatz von Wasserpistolen.

  3. Regular Client Avatar von nirtak
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    AW: Eine Familie gründen oder nicht?

    also ich sehe weder dein bzw. euer alter noch deine erkrankung problematisch
    dass ihr euch noch wirklich nicht lange kennt und so fixe vorstellungen von der kinderplanung habt schon eher

    du hast wirklich noch 10 jahre und länger zeit um mutter zu werden, ob es dann 4 werden sei dahingestellt, aber ich denke das kann man sowieso nicht planen
    ich denke schon dass du aufgrund deiner erkrankung auf hilfe bei der kinderbetreuung angewiesen sein wirst, da würde ich mir in erster linie gedanken machen

    die vorschläge hier dass du deine belastbarkeit vorher wieder im berufsleben testen sollst finde ich hingegen etwas naiv bis lächerlich. heutzutage wird in unserem alter niemand einfach mal so endgültig berentet, standard ist befristet, also das muss schon sehr gute gründe haben und das haben ärzte so entschieden, also das würde ich so stehen lassen. ich finde allerdings auch dass ihr euch mehr zeit lassen solltet mit eurer beziehung, mit heirat und mit kindern. schon klar mit über 30 wartet man nicht mehr 10 jahre, weil man einfach schon besser weiß was man will und ja die biologische uhr spielt eine rolle, aber nach ein paar monaten das "übers knie brechen zu wollen" ist sicher keine kluge entscheidung.

  4. Senior Member Avatar von sternejule
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    AW: Eine Familie gründen oder nicht?

    so lächerlich finde ich es gar nicht (ich hatte mich aber auch erst gewundert, gebe ich zu!). aber, und wenn es "nur" ein ehrenamt ist, man lernt glaube ich doch ganz gut, was bei einem geht und was nicht.

    was hier auch, meinem eindruck nach, außer acht gelassen wird: man muss sich auch als paar (neu) einspielen. wenn man das durch das berufleben (wie auch immer das nun aussehen mag) etwas "testen" kann, ist das doch echt gut. da kommen dann ggf noch so sachen wie zuammen oder so dazu. und da haben andere schon recht, wenn sie sagen, dass man jetzt noch nein sagen kann. mit einem kind hat man einfach mehr verantwortung.

    ich will damit nicht sagen, dass die TE keine kinder bekommen soll. wenn sie das jetzt für sich und ihren partner will, ist das doch kein problem. aber was finessa zb schreibt ist auch nicht außer acht zu lassen.

    und ja, mit 32 kann man mmn auch noch vieles probieren, und sehe das auch wie du nirtak, dass man da jetzt wohl besser nichts übers knie brechen sollte.
    und Limonadenbaum..dann bist du eben meine Südseepalme

  5. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Eine Familie gründen oder nicht?

    Ich würde übrigens auch jeder anderen raten, egal ob berufstätig oder nicht, mit einem Mann keine vier Kinder zu planen, den sie seit ein paar Wochen kennt.

  6. gesperrt
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    AW: Eine Familie gründen oder nicht?

    Denkst du nicht, es könnte dich zuversichtlicher in eine Schwangerschaft gehen lassen, wenn du erlebt hast, die Herausforderung einer zeitintensiven Tätigkeit gut bewältigt zu haben und es sich nicht negativ auf deine Gesundheit auswirkte?
    Nein eigentlich nicht. Denn Eltern sein kann man meiner Meinung nach mit keiner anderen Tätigkeit vergleichen. Ich könnte auch 10 Stunden am Stück Sport treiben ohne Probleme. Ich könnte aber keine 15 Minuten vor dem Fernseher sitzen ohne Einzuschlafen. Was schlussfolgerst du nun daraus? Dass ich ausreichend belastbar bin, weil ich 10 Stunden Sport machen kann oder das ich nicht ausreichend belastbar bin, weil ich nicht mal die Tagesschau zu Ende sehen kann?

    @nirtak:
    Wir wollen definitiv mit über 40 keine Kinder mehr. Dann müsste mein Partner schon als Rentner zur Abi Entlassung unserer Kinder gehen und wir müssten sie beim Auszug aus dem Pfarrhaus noch mitnehmen in unsere ebenerdige Seniorenwohnung...

  7. Regular Client Avatar von nirtak
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    AW: Eine Familie gründen oder nicht?

    ich glaub das hauptproblem ist dass du bzw. ihr sehr genaue und spezielle vorstellungen bezüglich partnerschaft/kinder/familie habt, da ist kein platz für ungeplantes, für probleme und schon jetzt keine flexiblität. ich glaube so könnt ihr nur enttäuscht werden.

  8. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Eine Familie gründen oder nicht?

    Sorry, du überlegst dir jetzt schon, wie alt ihr beim Auszug aus dem Pfarrhaus sein werdet und du wohnst nicht mal da drin?

  9. Junior Member
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    AW: Eine Familie gründen oder nicht?

    Im Moment kannst Du ja eigentlich noch nichts machen, weil Du geschrieben hast du hast momentan keinen Eisprung. Das Problem würde ich mal als erstes angehen und schauen, was in der Klinik gesagt wird. Und Dir bis dahin erstmal keinen Kopf mehr machen, weil es eh nichts bringt. Was anderes als abwarten bleibt Dir ja gar nicht übrig im Moment. Das ist ätzend, aber das ist wohl leider so.

    Wenn das Problem dann gelöst ist, würde ich schauen, wie eure Beziehung so läuft, ob es sich gut anfühlen würde für dich, mit der Kinderplanung zu beginnen. Und wie gesagt, ich würd mir da echt Zeit lassen (Jaja, dann ist es zu spät, ich weiß schon. Ist es aber eigentlich nicht mmn).
    Und ich würd versuchen, damit klarzukommen, dass es wahrscheinlich keine 4 Kinder sein werden.

    Und wenn du alles unter 4 Kindern total schrecklich findest, würde ich es ganz sein lassen.

  10. Stranger
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    AW: Eine Familie gründen oder nicht?

    Wer will findet Wege,
    wer nicht will findet Ausreden.

    Bist du dir eigentlich sicher, dass du Kinder mit ihm willst? Was willst du überhaupt?

  11. Get a life! Avatar von Lucaa
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    AW: Eine Familie gründen oder nicht?

    Weisst du, als jemand, der Single und deutlich älter ist als du und durchaus einen Kinderwunsch hat, fühle ich mich von deinen komischen Ansichten langsam echt persönlich beleidigt. So verbohrt kann doch kein Mensch sein. Ich glaube, dein Hauptproblem ist, dass du Angst vor fixen Entscheidungen hast. Das ist alles.
    Das Paradies gibt's nicht. Net mal in Unterfranken.

  12. Urgestein Avatar von durga
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    AW: Eine Familie gründen oder nicht?

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Sorry für meine blöden Fragen. Ich weiß das echt nicht.

    Das ist ja lustig. Verrückt, ich hielt das immer für den größeren Skandal.

    Obwohl ich es im vorliegenden Fall, sollte es den Pfarrer wirklich geben, für einen seltsamen Plan halte.
    Ich kenn jetzt die Dienstvorschriften nicht im Wortlaut, aber auch wenn es nicht geschrieben stehen sollte, haben zumindest alle mir bekannten (sind ein paar) Pastor_innen bzw. auch Theologiestudent_innen auf Pfarramt wenn es unehelich zu einer Schwangerschaft kam, flugs noch in der Schwangerschaft geheiratet.

  13. V.I.P. Avatar von Nachtkerze
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    AW: Eine Familie gründen oder nicht?

    ich schätze, wenn man als verbeamtete lehrerin lebenslang dienstunfähig geschrieben wird, bekommt man eine ziemlich gute pension (ich verstehe nicht viel von beamtenrecht, also korrigiert mich, wenn es jemand besser weiß).
    da ist in einem geringer bezahlten anderen job arbeiten vermutlich nicht so attraktiv. aber es ist eine entspannte basis für familiengründung und haushaltsmanagement.
    für mich wäre das zu wenig, aber vermutlich gibt es als pfarrersfrau viele möglichkeiten, sich ehrenamtlich einzubringen.

    bin aber mit allen anderen hier einer meinung, dass das doch etwas überstürzt klingt. ich kann den bald-bin-ich-zu-alt-für-kinder-gedanken eigentlich sehr gut nachvollziehen, aber ich bin auch etliche jahre älter als du.

    und falls du tatsächlich pco haben solltest: es gibt ja immernoch methoden mit medizinischer unterstützung schwanger zu werden. nicht dass ich dir das wünschen würde, aber da würde ich doch erstmal diagnose und einschätzung eines arztes abwarten, bevor ich total schwarz sehe.
    die bei künstlicher befruchtung statistisch häufiger auftretenden mehrlinge würden ja eigentlich gut in deine nicht-weniger-als -drei-kinder-politik passen

  14. V.I.P. Avatar von finessa
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    AW: Eine Familie gründen oder nicht?

    Zitat Zitat von LaCruz
    Nein eigentlich nicht. Denn Eltern sein kann man meiner Meinung nach mit keiner anderen Tätigkeit vergleichen. Ich könnte auch 10 Stunden am Stück Sport treiben ohne Probleme. Ich könnte aber keine 15 Minuten vor dem Fernseher sitzen ohne Einzuschlafen. Was schlussfolgerst du nun daraus? Dass ich ausreichend belastbar bin, weil ich 10 Stunden Sport machen kann oder das ich nicht ausreichend belastbar bin, weil ich nicht mal die Tagesschau zu Ende sehen kann?
    Ich bezog mich bei dieser Idee auf die von dir geäußerten Zweifel im ersten Posting:

    Zitat Zitat von LaCruz
    Ich weiß nicht, was dann mit meinem Körper passiert oder ob sich mein Gesundheitszustand nicht wieder verschlechtert, wenn Kinder da sind.
    Welche Zweifel hast du selbst in Bezug auf die Verschlechterung deines Gesundheitszustandes durch Kinder?

    Ich fasste deine Zweifel als Sorge auf, viel fremdbestimmter zu leben und du dadurch nicht mehr die Möglichkeit hast, dir jederzeit eine Pause zu nehmen. Wenn du eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben würdest (vielleicht sogar eine, die von den Anforderungen als auch dem Gewinn in die Richtung dessen geht, was dich als Mutter fordern würde) hättest du im Vorfeld die Möglichkeit zu sehen, wie es dir damit geht: Verschlechtert sich dein gesundheitlicher Zustand oder nicht? Wie kommst du mit den Tätigkeiten zurecht? Wie fühlst du dich insgesamt? Sollte es dir durch Kinder sehr viel schlechter gehen, wäre das für dich und deine potentielle Familie schade.

    Zudem könnte eine ehrenamtliche Tätigkeit vielleicht auch eine Option für den Fall sein, dein Leben auch ohne Kinder erfüllend und lebenswert zu gestalten. Du schreibst, deinem Freund gäbe die Arbeit mit den Jugendlichen sehr viel - vielleicht fändest du auch etwas, das dich entsprechend bereichert? Bei einem Ehrenamt hättest du zudem den Vorteil, deine Rente nicht zu riskieren und sehr flexibel bleiben zu können. Vielleicht wäre sogar möglich, gemeinsam mit deinem Mann ein Projekt zu machen. Ich denke, gemeinsame Ziele sind in einer Partnerschaft wichtig und wenn "eigene Kinder" nicht dazu werden könnten, könntet ihr womöglich im Bereich der Arbeit mit Kindern oder Jugendlichen etwas Gemeinsames schaffen. Ihr erhieltet dadurch die Chance, euch als Team zu erleben und zu erfahren, wie ihr euch bei einem gemeinsamen Ziel unterstützt und wie ihr mit Konflikten umgeht - ihr könntet eine Beziehung auf vielen Ebenen ausloten. Und als ausgebildete Lehrerin bringst du auf jeden Fall schon viel mit, dass es für die Arbeit mit Kindern bräuchte. Vielleicht könntest du mal mit deinem Freund darüber sprechen, was genau ihn an der Arbeit mit den Kindern gefällt und dann mit ihm überlegen, ob du auch für dich etwas in diesem weiten Feld siehst? Dein ursprünglicher Lebensplan war es, als Lehrerin zu arbeiten. Wenn das nun als Erwerbstätigkeit nicht mehr funktioniert und du womöglich auch keine eigenen Kinder bekommen könntest, muss das dennoch nicht bedeuten, dass dir dieser Bereich für immer verschlossen bleibt.
    "Das Verliebtsein ist ja nicht mehr als ein psychiatrisches Durchgangsstadium und die zwanghafte Besessenheit von einem Menschen auf Dauer so ungesund wie Kokainkonsum." Um etwas Pepp in Vernunftbeziehungen zu bringen, empfiehlt der deutsche Paartherapeut Arno Retzer den gelegentlichen Einsatz von Wasserpistolen.

  15. gesperrt
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    AW: Eine Familie gründen oder nicht?

    Welche Zweifel hast du selbst in Bezug auf die Verschlechterung deines Gesundheitszustandes durch Kinder?
    Große Zweifel. Wobei ich denke, dass sich mein Gesundheitszustand auch ohne Kinder jederzeit wieder verschlechtern könnte. Solche negativen Gedanken schiebe ich aber sofort beiseite.

    Mein gesundheitlicher Zustand verschlechtert sich durch ehrenamtliche Tätigkeit insgesamt nicht. Wobei ich auch da wieder nur das mache, was ich machen kann (sprich Rettungshundestaffel und DLRG-Rettungsschwimmer, also Sachen wo ich in Bewegung bin). Nachhilfe geben kann ich wiederum nicht, da schlafe ich gleich bei ein.

    Wie fühlst du dich insgesamt?
    Im Großen und Ganzen eigentlich ganz gut, aber ich habe jetzt in den letzten 2-3 Monaten so stark abgenommen, dass ich merke, dass da was nicht stimmen kann.

    Zudem könnte eine ehrenamtliche Tätigkeit vielleicht auch eine Option für den Fall sein, dein Leben auch ohne Kinder erfüllend und lebenswert zu gestalten.
    Das klappt nur bedingt.

    vielleicht fändest du auch etwas, das dich entsprechend bereichert?
    Leider hat man gerade im Bereich der Jugendarbeit große Skepsis gegenüber Menschen mit Narkolepsie.

    Vielleicht könntest du mal mit deinem Freund darüber sprechen, was genau ihn an der Arbeit mit den Kindern gefällt und dann mit ihm überlegen, ob du auch für dich etwas in diesem weiten Feld siehst?
    Er unterrichtet. Das macht ihm sehr viel Spaß. Nur darf ich das leider nicht mehr.

  16. Alter Hase Avatar von Bibliophilia
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    AW: Eine Familie gründen oder nicht?

    Zitat Zitat von LaCruz Beitrag anzeigen
    Dann ist es wiederum zu spät zum Kinderkriegen. Irgendwo muss man Abstriche machen. Heiraten wollen wir nächsten Sommer.
    Irgendwo muss man Abstriche machen?

    Du klingst unheimlich egoistisch. DU brauchst dringend Kinder, um glücklich zu sein. Inwieweit deine Kinder glücklich werden, wenn sie in einem katastrophalen Familienumfeld aufwachsen, scheint dir egal zu sein.
    Was, wenn ihr feststellt, dass ihr euch auf den Wecker geht, wenn ihr zusammen wohnt? Egal? Kinder leiden doch im Zweifel auch unter der schlechten Beziehung ihrer Eltern.
    Du sagst auch noch selbst, dass du um jeden Preis eine Beziehung aufrecht erhalten willst, weil das sonst ne Katastrophe für dich wäre.
    Du pokerst einfach sehr hoch, um dein Glück zu bekommen, und das im Zweifel zu Lasten deiner Kinder.

    Abgesehen davon sagst du, dass es dir unter anderem besser geht, weil du schlafen kannst, wann du willst, dir Auszeiten nehmen kannst, wie du es brauchst und dein Alltag nicht mehr durch die Arbeit fremdgetaktet wird.
    Das kannst du dir mit Kindern halt auch abschminken. Wenn das Kleinkind nachts um 3 die Nacht zum Tag erklärt, machste nix.
    Ich in echt verwöhnt von meinem vergleichsweise unkomplizierten Schläfer, aber auch er hat immer mal wieder alle paar Wochen-Monate Phasen, in denen er nachts alle 2-3 Stunden aufwacht und nach mir ruft. Und das dann für Tage bis Wochen durchgehend jede Nacht bis die Phase vorbei oder der Zahn endlich da ist.
    Wenn du hier im Familienforum querliest, wirst du sehen, dass das noch harmlos ist.
    Das ist mit einem Kind schon stressig und wird mit mindestens 3-4 sicher nicht einfacher.

    Du nimmst die Belastung durch Kinder im Vergleich zur Belastung durch Arbeit ziemlich auf die leichte Schulter.

    Und inwieweit dein Freund/Mann das auffängt, was du an Unterstützung brauchst, weißt du vorher nicht. Vor allem nicht, wenn ihr euch kaum kennt, bevor ihr Kinder kriegt, nur um deinen Zeitplan einzuhalten.
    Geändert von Bibliophilia (30.08.2017 um 14:23 Uhr)

  17. V.I.P. Avatar von finessa
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    AW: Eine Familie gründen oder nicht?

    Super, dass du bereits ein Ehrenamt machst!

    Gibt es Auslöser, die ziemlich sicher zum Einschlafen führen oder kannst du überhaupt nicht abschätzen, wann es passiert?

    Gibt es etwa einen Unterschied zwischen Frontalunterricht und unmittelbarer Interaktion oder brauchst du vor allem das Bewegungselement? Falls vor allem das Bewegungselement hilft und du mittlerweile auch gern Sport machst: Was wäre, wenn du die Elemente "Sport", "Kinder" und "Unterricht" ehrenamtlich kombinierst? Wenn du bsw. gemeinsam mit deinem Freund in einer sehr kleinen Gruppe arbeiten würdest, könnte er auch reagieren, wenn du einschläfst.

    Und sollte es keine so klaren Trigger vor dem Einschlafen geben: Wie geht es dir beim Gedanken, allein mit deinem eigenen Kind zu sein und einzuschlafen? Kennst du Eltern mit deiner Erkrankung und weißt, wie sie mit diesem Risiko umgehen? Falls nicht, könnte ich mir vorstellen, dass ein Austausch hilfreich sein könnte und dir Sicherheit gäbe, da du sehen würdest, wie andere in einer ähnlichen Situation zurechtkommen und welche Strategien sie anwenden.
    "Das Verliebtsein ist ja nicht mehr als ein psychiatrisches Durchgangsstadium und die zwanghafte Besessenheit von einem Menschen auf Dauer so ungesund wie Kokainkonsum." Um etwas Pepp in Vernunftbeziehungen zu bringen, empfiehlt der deutsche Paartherapeut Arno Retzer den gelegentlichen Einsatz von Wasserpistolen.

  18. gesperrt
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    AW: Eine Familie gründen oder nicht?

    Gibt es Auslöser, die ziemlich sicher zum Einschlafen führen oder kannst du überhaupt nicht abschätzen, wann es passiert?
    Alles wo ich länger sitzen muss und anstrengende Gespräche.

    Gibt es etwa einen Unterschied zwischen Frontalunterricht und unmittelbarer Interaktion oder brauchst du vor allem das Bewegungselement?
    Ich brauche Bewegung/Abwechslung.

    Was wäre, wenn du die Elemente "Sport", "Kinder" und "Unterricht" ehrenamtlich kombinierst?
    Tue ich doch. Bei der Rettungshundestaffel und beim DLRG haben wir auch viel mit Kindern zu tun.

    Wie geht es dir beim Gedanken, allein mit deinem eigenen Kind zu sein und einzuschlafen?
    Da habe ich keine Befürchtung, dass sowas passieren wird.

    Kennst du Eltern mit deiner Erkrankung und weißt, wie sie mit diesem Risiko umgehen?
    Ich kenne leider (oder zum Glück) niemanden mit der Erkrankung. Dafür ist sie zu selten.

  19. V.I.P. Avatar von Nachtkerze
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    AW: Eine Familie gründen oder nicht?

    Zitat Zitat von LaCruz Beitrag anzeigen
    Ich kenne leider (oder zum Glück) niemanden mit der Erkrankung. Dafür ist sie zu selten.
    und wenn du mal versuchst über eine Selbsthilfegruppe, ein Forum oder ähnliches Betroffene mit Kind(ern) zu finden? das würde dir für die Entscheidungsfindung vielleicht helfen

  20. Addict Avatar von Graf_Zahl
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    AW: Eine Familie gründen oder nicht?

    Zitat Zitat von LaCruz Beitrag anzeigen
    .



    Da habe ich keine Befürchtung, dass sowas passieren wird.
    Warum nicht?
    Wenn du die Bande zu mir kappen willst,
    werde ich nicht gewalttätig.

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