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Thema: Kliniksuche

  1. Addict Avatar von ningun
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    Kliniksuche

    Wie stellt man das an?
    Woher weiß ich, ob eine psychosmatische, psychiatrische oder Reha-Klinik die geeignete ist?
    So wie ich das bislang verstand, sehe ich in meinem Fall eine psychosomatische für geeignet oder Reha. Mir scheint aber die Aufnahme in eine Rehaklinik am schwierigsten bzw. das Prozedere am umfangreichsten.
    Geändert von ningun (01.08.2019 um 16:27 Uhr)

  2. Addict Avatar von ningun
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    AW: Kliniksuche

    Zumindest bei Rehakliniken scheint es auch so zu sein, dass man sich bei EINER bewirbt. Ich wollte mich halt bei möglichst vielen bewerben und dann quasi die nehmen, die am schnellsten eine freien Platz hat. Geht das?

  3. Junior Member
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    AW: Kliniksuche

    Eine Reha wird dir zugeteilt, in der Regel die mit der kürzesten Wartezeit, die zu deinem Störungsbild passt. Du brauchst halt einen Arzt, der den Antrag stellt. Wenn ich das richtig überblicke, arbeitest du nur als Werksstudentin, richtig? Dann wird sich die Rentenkasse wahrscheinlich eh drücken und dich an deine Krankenkasse als Kostenträger für eine Reha verweisen. Die würde dir dann ebenfalls eine Klinik zuteilen. Bei Rehas hat man immer ein Einzelzimmer. Falls dir die zugeteilte Klinik nicht passt, kannst du einen Antrag auf Klinikwechsel stellen, da hast du dann aber keinen Anspruch auf einen schnellen verfügbaren Platz.
    Also: eine Rehaklinik zu finden, wenn man die Zusage hat, ist nicht das Problem - eher das Prozedere bis zur Zusage (kenne einige Leute, die mehrere Widersprüche bei Absagen einreichen mussten, bis sie eine Zusage bekamen) und das Hinundherschieben der Verantwortung zwischen Rentenkasse und Krankenkasse, wenn man noch nicht richtig in die Rentenkasse eingezahlt hat.

    Es gibt psychosomatische Akutkliniken, die sehr gut sind (die Heiligenfeld Kliniken zB.), für die braucht man nur eine Krankenhauseinweisung vom Arzt. Wenn man flexibel ist, kann das mit der Aufnahme auch recht schnell gehen.
    Da hat man im Regelfall zu Beginn kein Einzelzimmer, manche Kliniken bieten es dann an, dass man nach zwei Wochen auf ein Einzelzimmer wechselt. Du kannst aber auch ein Einzelzimmer selber zahlen, oder dir von deinem Arzt einen Attest ausstellen lassen, warum nur eine Unterbringung im Einzelzimmer in Frage kommt. Dann musst du halt länger auf den Platz warten weil es nicht so viele Einzelzimmer gibt.

  4. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Kliniksuche

    Es ist so wie du schreibst, als Rehaklinik stellt man für eine Klinik den Antrag und das Prozedere vorab ist aufwändiger. Vorallem brauchst du einen guten Arzt, der das mitträgt und dir dafür etwas schreibt. Als weitere Schwierigkeit sehe ich, dass wenn du nicht regulär Vollzeit beschäftigt bist, dass die Zuständigkeit dann an die Krankenkasse weitergereicht wird oder erstmal nicht ganz klar ist, wodurch sich die Antragsstellung auch verzögern kann.
    Bei Akutkliniken kann man sich im Prinzip schon für mehrere Kliniken anmelden, manche haben aber auch ewig lange Anmeldebögen und wollen gleich den Einweisungsschein vom Arzt dazu. Da bräuchtest du dann auch einen Arzt der das mitmacht und dir mehrere Einweisungsscheine gibt. Als Akutklinik kenne ich nur diese Klinik, die standardmäßig ein Einzelzimmer anbietet: Akutkrankenhaus . Mir haben sie ansonsten nie ein Einzelzimmer zugewiesen, auch nicht mit triftigem Grund (u.a PTBS als Diagnose), aber möglich, dass es mit etwas mehr diplomatischem Verhandlungsgeschick, Geduld und einem Arzt der einsieht dir dafür vorab ein Attest auszusetellen dann doch häufiger geht. Als Bewertungsportal kenne ich auch nur das welches du bereits nutzt, ich halte es aber zumeist für ziemlich verlässlich auch wenn es vereinzelt Kliniken gibt, die negative Beiträge löschen lassen. Heiligenfeld würde ich definitiv nicht weiterempfehlen. (Da war dann u.a. das fehlende Einzelzimmer der Knackpunkt).
    Wer lebt stört.

  5. Addict Avatar von ningun
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    AW: Kliniksuche

    .
    Geändert von ningun (01.08.2019 um 16:27 Uhr)

  6. Member Avatar von laut
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    AW: Kliniksuche

    Ich würde dir auch die Heiligenfeld-Kliniken ans Herz legen. Die haben sowohl Reha-, als auch Fachkliniken, und auch die Rehaklinik hat im Prinzip das gleiche Konzept wie die anderen Kliniken, jedoch ist die Aufenthaltsdauer i.d.R. kürzer.
    Besser wäre es aber vielleicht tatsächlich, Kliniken zu sammeln, wo du auf keinen Fall hin solltest (wegen schlechtem Personalschlüssel, schlecht ausgebildetem Personal usf.) - denn welche Kliniken wirklich zu dir passen, ist einfach zu individuell. Heiligenfeld z.B. ist sicher manchen zu konfrontativ und vielleicht - je nach Therapieerfahrung - auch überfordernd. Dennnoch finde ich deren Angebot wesentlich einleuchtender als das einer klassischen Rehaklinik mit wenig Psychotherapieangebot oder einer rein verhaltenstherapeutischen Klinik. Ich habe in mehreren Kliniken schon gearbeitet (u.a. auch Heiligenfeld Bad Kissingen, einer Akutpsychiatrie im Allgäu, mehrere Sachen in München kenne ich gut - bei Interesse kannst du mir gerne eine PM schreiben).

    Zum Thema Ruhe und Erholung: In der Regel ist das das erste Bedürfnis von ausgebrannten/depressiven PatientInnen. Meist bemerkt man aber im Aufenthalt, dass Ruhe allein eben nicht reicht (sonst könnte man ja auch Urlaub machen, salopp ausgedrückt); es braucht schon Therapie(-erfahrungen, Strategien, wie auch immer man es nennen will), damit man nach dem Aufenthalt auch zu Hause wieder klarkommen kann.
    Weiß nicht, ob das jetzt verständlich ist. Ich will nur sagen: Ruhe und Erholung sind nicht Inhalt eines Klinikaufenthalts; aber: diese Themen kannst du dort einbringen und aus verschiedenen Perspektiven anschauen und besprechen, sodass du selbst mehr verstehst, worum es bei dir inhaltsmäßig eigentlich gehen wird.

  7. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Kliniksuche

    Das mit der Zuzahlung ist leider erstmal so. Ich hatte ja geschrieben ich würde Heiligenfeld auf keinen Fall empfehlen. Das Personal ist doch dort zwischenzeitlich ziemlich unzufrieden und wechselt oft, die Kerngruppe, in der man die meiste Zeit verbaler Psychotherapie verbringt hat 11 Teilnehmer, stillere Teilnehmer haben dort echt das Nachsehen und Einzel hat man gerade einmal 20 Minuten pro Woche! Nun ja, wie du siehst scheiden sich daran die Geister.
    Wer lebt stört.

  8. Junior Member
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    AW: Kliniksuche

    Zitat Zitat von ningun Beitrag anzeigen
    Reicht nicht ein Einweisungsschein, den man dann kopiert? Das ist sonst ja wirklich blöd :/
    Momentan fühle ich mich einfach nur überflutet.
    Ich weiß auch nicht wie ich die 280€ (Also diese 10€/Nacht für Max 28 Tage) Zuzahlung aufbringen soll.
    Selbst wenn man befreit werden würde, müsste man das Geld ja erst mal vorstrecken und bekäme es erst am Jahresende unter bestimmten Voraussetzungen erstattet.
    Die Kliniken lassen da oft mit sich reden und man kann es in Raten zahlen.
    Eine Freundin von mir hat die Gebühren einfach ein paar mal nicht gezahlt und da kamen dann zwar Mahnungen, aber keine Mahngebühr (und auch keine Androhung über Vollstreckung) und so hat sich das dann drei Jahre hingezogen und sie hat es gezahlt als sie wieder Geld hatte...

    Und naja, Einzelzimmer bei Akutkliniken sind einfach eine Ausnahmem weil die Krankenkassen bei Akutbehandlungen keine Einzelzimmer bezahlen, dementsprechend lohnt es sich für Krankenhäuser nicht viele Einzelzimmer zu bauen, wenn sie auf dem gleichen Platz auch zwei Patienten unterbringen könnten. Ich würde eine Klinik nicht nach der Einzelzimmerfrage aussuchen, sondern nach dem Therapiekonzept. Du bist da ja nicht wegen eines Hotelaufenthalts sondern wegen der Behandlung.
    Geändert von DebbieDowner (16.07.2019 um 17:45 Uhr)

  9. Junior Member
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    AW: Kliniksuche

    Zitat Zitat von pilzfee Beitrag anzeigen
    Das mit der Zuzahlung ist leider erstmal so. Ich hatte ja geschrieben ich würde Heiligenfeld auf keinen Fall empfehlen. Das Personal ist doch dort zwischenzeitlich ziemlich unzufrieden und wechselt oft, die Kerngruppe, in der man die meiste Zeit verbaler Psychotherapie verbringt hat 11 Teilnehmer, stillere Teilnehmer haben dort echt das Nachsehen und Einzel hat man gerade einmal 20 Minuten pro Woche! Nun ja, wie du siehst scheiden sich daran die Geister.
    Ich kenne viele Leute, die innerhalb des letzten Jahres sehr gute Erfahrungen mit Heiligenfeld gemacht haben. 11 Patienten in einer Gruppe ist immer noch besser als gar keine Gruppentherapie (gibt es ja auch oft genug) und viel länger als 20 Minuten ist die Einzeltherapie in den meisten anderen Kliniken auch nicht (ich kenne Kliniken, in denen dann bei Bedarf im Notfall zwei mal die Woche Therapie statt findet, aber das ist nicht der Standardsatz). Man ist ja auch nicht für üppige Einzeltherapie in einer Klinik - das kann man ambulant machen - sondern für die Kombination und Verzahnung von diversen Therapieansätzen. Bei Heiligenfeld ist der Ansatz ja, dass Therapie nicht nur innerhalb dieser 20 Minuten stattfindet sondern der ganze Aufenthalt, mit jeglichen alltäglichen Interaktionen und Konflikten (Gruppen)Therapie ist.

  10. Addict Avatar von ningun
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    AW: Kliniksuche

    Habt ihr eine Ahnung mit welchen durchschnittlichen Wartezeiten zu rechnen ist?
    Geändert von ningun (01.08.2019 um 16:28 Uhr)

  11. Junior Member
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    AW: Kliniksuche

    Der Vorteil bei Reha wäre, dass EZ mWn. sogar die Regel sind... bei dem Antragsprozedere, wenn ich das aus dem letzten Jahr noch richtig in Erinnerung habe, ist es so, dass der potentielle Kostenträger - Krankenkasse oder Rentenversicherung - nach Eingang der vollständigen Unterlagen erstmal bis zu 4 Wochen Zeit/=Frist hat, die Zuständigkeit zu prüfen; nach dem Bescheid leiten sie dann entweder deine gesamten Unterlagen an den anderen Träger weiter oder nur die relevanten an Ihren Medizinischen Dienst, der dann wiederum bis zu 4 (oder waren 6? Oder 8?) Wochen Zeit/=Frist hat zu prüfen, ob die eingereichten Unterlagen zur Beurteilung des Krankheitsbildes und Krankheitswertes (für eine stationäre Behandlung) ausreichend sind oder ob weitere - konkretere - Attests oÄ. von dir einzuholen sind. Sind sie der Meinung, dass eine Reha sinnvoll ist, haben sie nach dem ergangenen Bescheid 2(?) Wochen Zeit/=Frist, dir eine Reha-Klinik zuzuordnen (am besten schon bei dem allgemeinen Reha-Antrag Wunschkliniken dazuschreiben!), die dich nach Erteilung des Bescheids innerhalb von 4 (oder waren es 6?) Wochen aufnehmen können. Gleichzeitig reichen Sie deine Unterlagen an die zugeordnete Klinik weiter, von der du ein Aufnahmedatum erhältst. Doof nur, wenn die Klinik nicht deiner Wunsch- oder einer dMn. überhaupt geeigneten Klinik entspricht, dann muss die zugeordnete Klinik deine Unterlagen noch an die andere - ausgesuchte oder "abgesegnete" Klinik - weiterschicken und erst nach Durchsicht der Unterlagen kann diese dir wiederum einen Aufnahmetermin geben.
    Du kannst das Prozedere ev. beschleunigen, indem du den Träger mit Anrufen nervst (sobald du ab der Zusage der Zuständigkeit des Kostenträgers bzw. besser noch nach positivem Bescheid zu einer stationären Reha-Maßnahme einen persönlichen Ansprechpartner mit Durchwahl hast), ggf. fehlende Unterlagen schnellstmöglich einreichst und ggf. der zugeordneten Klinik telefonisch vorgreifst, sei es, dass du Bescheid sagst, dass du die Reha dort nicht antrittst bzw. - nach sicherer Zusage durch den Kostenträgers - wo du die Reha antrittst (welche Klinik), und dich ggf. schon an die ausgesuchte/abgesegnete Alternativklinik wendest, zB. auch dann, wenn du aus persönlichen erst zu einem bestimmten Datum aufgenommen werden kannst (späterer Zeitpunkt) oder so schnell wie möglich (früherer Zeitpunkt oder in einem bestimmten Zeitfenster bspw. wegen Semesterbeginn idF.)
    Wenn du eine zugeordnete Klinik ablehnst, solltest du gut begründen können, warum (einmal hat denen ein 2-seitiges, selbstverfasstes Begründungsschreiben gereicht, einmal musste ich sowas zusätzlich durch Ärztliche/Behördliche Attests unterstützen [das kann dann schon unangenehm werden, sich so "nackig" zu machen, imF. standen dann so Diagnosen und Lebensereignisse drin, die man nicht so gerne offenbart]).

    Aus eigener Erfahrung (2011 und 2015) bzw. aus Miterfahrung einer/eines Nahestehenden (2018) kann ich von der Deutschen Rentenversicherung berichten, dass es Minimum 5 Monate von der Antragsstellung bis zum Klinikantritt gedauert hat (einmal mit sofortiger Zuordnung zur Wunschklinik und einmal inkl. "Klinikwechsel" zur Wunschklinik).

    Ich würde mir an deiner Stelle überlegen, wie wichtig es dir ist, ein Einzelzimmer zu haben, und ob es zu diesem Zeitpunkt vielleicht (lebens-)wichtiger ist, schneller in eine (störungs-)geeignete Klinik zu kommen. Ob es "die richtige" Klinik sein wird, kann man vorher nie sagen, selbst wenn - scheinbar - "alles stimmt"; dafür ist einfach zu viel abhängig vom Zufall, welche Behandler du bekommst, welche Mitpatient(inn)en gerade da sind, was für eine Dynamik in der Patientengruppe herrscht, ob gerade Krank- u/o Urlaubszeiten/=Vertretungen, Ausfälle gibt usw ist.

    Was du ijF. machen kannst, ist, JETZT einen Reha-Antrag zu stellen; konkrete Wunschkliniken könntest du auch noch nachreichen, ich würde da nur schon mal einen Vermerk machen im allgemeinen Antrag!
    Geändert von ambi (16.07.2019 um 22:03 Uhr)

  12. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Kliniksuche

    Ich ticke da sehr ähnlich, ich brauche auch meinen Rückzugsraum, weil es mir sonst nach einer Weile einfach zu viel wird und ich das auch nicht mehr verarbeiten kann. Ich hatte ja auch schon mal in deinem anderen Thread etwas zu Kliniken geschrieben, wenn du jetzt einfach genug Geld hättest würde ich dir auch eher andere Möglichkeiten empfehlen. Da das aber nicht eben so geht und ich merke, dass dein Wunsch nach einem Klinikaufenthalt offenbar sehr ausgeprägt ist, würde ich es riskieren (auch, dass es nicht gut laufen KANN). Das Risiko, dass es total nach hinten losgeht, ist kleiner, wenn du auch die negativen Klinikbewertungen ernst nimmst bzw. in deine Auswahl miteinbeziehst und dir die Klinik mit einem Vorgespräch genauer anschaust. Ich würde nie wieder in irgendeine Klinik ohne das zuvor gemacht zu haben! Und nicht Monate darauf hinlebst- ohne eine andere Perspektive. Und es ambulant jemanden gibt, der dich auffängt, falls es nicht läuft. Engmaschige Betreuung, na ja, in vielen Kliniken solltest du halt pünktlich zu den Therapien erscheinen und es gibt Pflegekräfte, die man ansprechen können sollte- die aber auch öfter lieber unter sich bleiben und Kaffeepäuschen halten.
    Wer lebt stört.

  13. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Kliniksuche

    Mein Eindruck von der Filderklink in Stuttgart war gut, die Wartezeiten sind auch nicht ewig lang, typischrweise zwei, drei Monate Wartezeit (kein Einzelzimmer).
    Wer lebt stört.

  14. Junior Member
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    AW: Kliniksuche

    Ich persönlich bin ja ein Fan von den Schön-Kliniken, "kenne" selber Bad Bramstedt (allerdings nur Akutbereich Essstörung/Depression in 2006 und 2007 aus Selbsterfahrung und 2018 Rehabereich Depression/Trauma aus Miterfahrung) und Hamburg-Eilbek (2010 und 2011 Akutbereich Essstörung/Depression/Persönlichkeitsstörung en), aber die beiden sind dir vermutlich zu weit im Norden? (Im Rehabereich gibt's da ajF. Einzelzimmer!)

  15. Ureinwohnerin Avatar von clubby
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    AW: Kliniksuche

    schau doch mal über youtube verschiedene kliniken an.
    manche werden da sehr gut und deutlich vorgestellt.
    sicher, auch zur eigenwerbung, aber du kannst sie sehen.
    die lage und die räume und bekommst ein vorgefühl, was dir zusagen könnte, oder was dir zu eng und alt und dunkel erscheint.

  16. Addict Avatar von ningun
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    AW: Kliniksuche

    .
    Geändert von ningun (01.08.2019 um 16:28 Uhr)

  17. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Kliniksuche

    Ob die Kliniken mit einem kopierten Einweisungsschein zufrieden sind, kann ich dir nicht sagen, ich hatte immer ein Original. Ich befürchte da bleibt nur bei den entsprechenden Kliniken nachzufragen. Es wundert mich, dass der Facharzt für Akutkliniken etwas schreiben soll, das kenne ich so (im Gegensatz zu den Reha-Geschichten) nicht. Kann ich mir auch nicht vorstellen, dass da ein Arzt für viele verschiede etwas schreibt. Die Schön-Klinik (bei mir damals Roseneck) fand ich richtig gut. Ist allerdings auch schon 15 Jahre her. Es gibt einen riesigen offensichtlichen Unterschied zwischen Privat- und Kassepatienten, damit muss man leben können, aber ich fand auch die Raumaufteilung in den Doppelzimmern ließ genug Privatsphäre.
    Wer lebt stört.

  18. Addict Avatar von ningun
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    AW: Kliniksuche

    .
    Geändert von ningun (01.08.2019 um 16:29 Uhr)

  19. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Kliniksuche

    Die Schön-Kliniken haben im Akutbereich für gesetzlich Versicherte Patienten KEINE Einzelzimmer. Ich kenne die Hochgrat Kliniken, die habe aus meiner Sicht etwas sektenartiges, arbeiten mit "den zwölf Versprechen", du darfst nicht lesen um dich ganz auf die Therapie einzulassen, musst eine genau vorgegebene Menge essen, auch wenn du keine ES hast, es gibt so Sachen wie Bonding. Die meisten die Heiligenfeld gut finden, finden auch die Hochgrat Kliniken gut, so meine Erfahrung.
    Es kann sein, dass wenn du jetzt in die nahegelegen Klinik gehst (und dort abbrichst), es schwieriger wird mit einer anderen Klinik (weil die eben keine Lust auf Klinikabbrecher haben) und wenn die dir eins reindrücken wollen, dann schreiben sie dich einfach gesund, sei es weil du in die andere Klinik wechseln/den Klinikaufenthalt abbrechen möchtest oder eben einfach nach dem Ende der Therapie dort. Dann besteht auch nicht mehr die Notwendigkeit einer Behandlung woanders. Grundsätzlich habe ich es so erlebt, dass in einer Klinik ein Interesse daran besteht den Patienten zu behalten. Ich habe es noch nie erlebt, dass wenn man gemerkt hat es passt nicht/ ein anderes Konzept wäre vielleicht besser (mag aber bei Traumata anders sein) es irgendeine Bereitschaft gab einen darin zu unterstützen zu wechseln. Das habe ich auch bei anderen so mitbekommen. Da kann man dann schauen wo man bleibt und muss erstmal erneut kämpfen (und darauf hoffen dass der Facharzt einen unterstützt.)
    Wegen der Medikamente: Alle Kliniken, die Schön-Kliniken, Heiligenfeld, Hochgrad-Kliniken, arbeiten stark mit Medikamenten. Es waren auch einige Leute dort mit Suchtproblemen, die das vorallem sehr kritisiert haben.
    Geändert von pilzfee (23.07.2019 um 10:44 Uhr)
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  20. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Kliniksuche

    Ach ja, und dass die Schön-Klinik eine Kostenübernahme (und nicht nur den Einweisungsschein) der Krankenkasse möchte ist neueren Datums, das gab es zu Zeiten als das für mich relevant war (bis vor drei Jahren) noch nicht.
    Geändert von pilzfee (23.07.2019 um 10:43 Uhr)
    Wer lebt stört.

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