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  1. Ureinwohnerin

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    AW: Eine zu Süchten neigende Persönlichkeit

    Die Persönlichkeit, die du oben beschreibst, klingt für mich auch eher manisch.
    Wie schon andere schrieben, würde ich auch sagen, dass Sucht eine Leere füllen soll, eine Kompensation für irgendetwas ist. Oder dabei hilft, bestimmte Gefühle zu unterdrücken bzw. eher noch andere hervorzurufen: die eben ein kurzzeitig positives Erlebnis geben. Ich denke, es muss sich schon etwas Drastisches an der Gesamtsituation ändern, dass man aus sowas herauskommt - ansonsten wird es zur Gewohnheit.
    Life imitates Art.





  2. Urgestein

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    AW: Eine zu Süchten neigende Persönlichkeit

    Zitat Zitat von sommerkind Beitrag anzeigen
    Die Persönlichkeit, die du oben beschreibst, klingt für mich auch eher manisch.
    Who would have thought, vllt bin ich manchmal doch manisch...
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  3. Urgestein

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    AW: Eine zu Süchten neigende Persönlichkeit

    Zitat Zitat von Sakamoto Beitrag anzeigen
    Bei THC hätte ich auch nie ein Problem gehabt, dran zu kommen, vor allem(!) im Jugendalter nicht. THC macht mir persönlich aber bspw. zu viel "Angst", weil ich befürchte, dadurch zu viel zu entspannen
    Also es gibt da für mich persönliche Hemmungen, die mich abhalten (und bei den anderen Sachen wäre es halt echt die Angst vorm Erwischt werden) - und wenn jemand solche Hemmungen zum Beispiel nicht hat, ist die "Gefahr", dass diese Person dann süchtig wird, vielleicht höher?
    Könnte ich mir jedenfalls vorstellen.
    Uff. Süchte sind so viel mannigfaltiger, als ich auf den ersten Blick gedacht habe und ich sehe jetzt, dass man da eigentlich extrem viele Unterkategorien einteilen sollte (bzw. das wird in der Wissenschaft/ Psychologie natürlich auch gemacht, ich habe es in diesem Thread aber nicht gemacht/ vergessen). Ihr redet viel über (halb) illegale Substanzen oder Substanzen, für die man auf jeden Fall ein Rezept vom Arzt braucht. Die Süchte, die ich kennengelernt habe (an mir selbst und noch mehr in meinem persönlichen Umfeld) waren eher "normale" Dinge, die die Leute auf falsche oder exzessive Art verwendet haben. Nicht substanzgebundene Süchte.

    Als ich Teenager war, haben wir in einer Stadt gewohnt, die eine Mormonen-Hochburg war. Mormonen sollen ja nicht rauchen und trinken, die Gruppe, die in meiner Stadt gelebt hat, hat sogar auf Kaffee wegen des Koffeins verzichtet, Cola bei Jugendlichen ließ sich allerdings nicht wirklich unterbinden. Ich kannte ein paar Mädchen von dort ganz gut aus der Schule und ein erstaunlich hoher Anteil von ihnen hat Süchte entwickelt - aber die Süchte waren im Rahmen der Regeln der Mormonen, es gab ein Mädchen mit sehr krasser Anorexie, eine andere war zeitweilig sportsüchtig. Also Sucht hat natürlich auch sehr viel mit Gelegenheit und dem sozialen Umfeld zu tun, wollte ich sagen, diese Jugendlichen hätten sich keinen Alkohol aus den Kellern ihrer Eltern nehmen können (anders als meine Schwester und ich), weil es dort einfach keinen Alkohol gab. Und als Jugendliche hat man ja oft ziemlich wenig Geld und könnte sich bestimmte Substanzen gar nicht bzw. nur in recht kleinen Mengen besorgen. Aber die Tendenz zu süchtigem Verhalten geht dadurch natürlich trotzdem nicht weg...
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