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  1. Urgestein

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    Angstlösende Medikamente

    Hallo, also ich bin momentan in einer super ungewissen Situation - möchte auswandern, schon seit November letzten Jahres und in gewisser Hinsicht sogar schon seit anderthalb Jahren. Ich habe am 20.6. alle zur Auswanderung notwendigen Unterlagen eingereicht und habe mit einer Bearbeitungszeit von maximal einem Monat gerechnet. Bisher habe ich aber noch kein ok zur Einwanderung bekommen und ich habe mittlerweile von anderen Leuten gehört, dass das durchaus auch mal sieben Monate dauern kann (die Antwort zur Einwanderung wird auf jeden Fall positiv ausfallen, die Frage ist aber wann). Ich lebe aber momentan von einem Stipendium, das Ende 2021 ausläuft. Wenn die Auswanderung/ Einwanderung sich bis 2022 verschiebt, dann muss ich in dem neuen Land quasi innerhalb von drei Tagen einen neuen Job finden... schwierig. Mir geht es seit mindestens einer Woche ziemlich schlecht deswegen. Ich nehme seit 2011 ein Antidepressivum, das gut wirkt und habe dementsprechend auch einen Ansprech-Psychiater. Aber ich merke halt, dass ich gerade recht heftige Angstzustände habe. Der Psychiater ist gerade im Urlaub und kommt erst am 9.8. wieder. Wenn er zurück ist, hoffe ich, recht schnell einen Termin bei ihm zu bekommen und ich werde ihn um ein angstlösendes Medikament bitten - nichts, was ich täglich nehme, sondern etwas, das ich in akuten Angstsituationen nehmen kann, so eine Art "Notfallmedikament". Nimmt hier jemand so etwas in der Art und kann mir schon mal Medikamentnamen sagen? Ich gehe nicht so gerne unvorbereitet zu solchen Arztterminen. Vielen Dank schon mal.
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  2. Regular Client

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    AW: Angstlösende Medikamente

    Tut mir leid zu hören, dass es dir so schlecht geht, snow
    AD werden ja oft auch bei Angsterkrankungen eingesetzt, vielleicht wäre es auch eine Idee, das AD zu erhöhen.
    Hast du denn Panikattacken? Als
    Notfallmedikament gegen Angst werden oft Benzodiazepine eingesetzt, die haben aber ein hohes Abhängigkeitspotential, genau wie die Z-Substanzen, die eine Zeitlang als "harmlosere Benzos" gehandelt wurden.
    Vielleicht wäre es auch eine Idee, zu lernen dich in solchen Situationen selbst zu beruhigen?
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  3. Urgestein

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    AW: Angstlösende Medikamente

    Zitat Zitat von Kainene Beitrag anzeigen
    Tut mir leid zu hören, dass es dir so schlecht geht, snow
    Danke dir, Kainene!
    Zitat Zitat von Kainene
    AD werden ja oft auch bei Angsterkrankungen eingesetzt, vielleicht wäre es auch eine Idee, das AD zu erhöhen.
    Ja, leider geht das nicht so gut, weil ich gar nicht mehr so viele Tabletten habe. Also ich habe genug bis zum 9.8. plus vllt 5 Tabletten. Ich möchte jetzt die Dosis nicht verdoppeln (was eigentlich eine super Idee ist, vielen Dank dir), falls es dann noch Lieferschwierigkeiten bei der Apotheke gibt oder so. Vllt mache ich das zumindest einmal mit der doppelten Dosis...
    Zitat Zitat von Kainene
    Hast du denn Panikattacken?
    Nein, zum Glück nicht. Meine Angst äußert sich wirklich einfach als - zeitweilig sehr starkes - Angstgefühl und ich habe psychosomatische Kopf- und Bauchschmerzen.
    Zitat Zitat von Kainene
    Als
    Notfallmedikament gegen Angst werden oft Benzodiazepine eingesetzt, die haben aber ein hohes Abhängigkeitspotential, genau wie die Z-Substanzen, die eine Zeitlang als "harmlosere Benzos" gehandelt wurden.
    Danke dir für die professionelle Antwort! Ja, ich habe gerade mal bei wikipedia geschaut... Diazepam würde sich eventuell anbieten... hm... ich würde so etwas definitiv nicht ständig nehmen, sondern höchstens einmal die Woche.
    Zitat Zitat von Kainene
    Vielleicht wäre es auch eine Idee, zu lernen dich in solchen Situationen selbst zu beruhigen?
    Ja, das wäre wunderbar. Aber es fühlt sich gerade schon sehr existenziell an und auch nach einer Ausnahmesituation. (Also eine Ausnahmesituation ist es auch wegen Corona, sonst könnte ich problemlos in das Land einreisen und die restliche Bürokratie von dort aus regeln.) Ich glaube, bei "alltäglicheren" Ängsten habe ich mittlerweile Wege gefunden, mich selbst zu beruhigen, zum Beispiel Laufen zu gehen.
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  4. Addict

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    AW: Angstlösende Medikamente

    Zitat Zitat von ~snow06~ Beitrag anzeigen
    ich werde ihn um ein angstlösendes Medikament bitten - nichts, was ich täglich nehme, sondern etwas, das ich in akuten Angstsituationen nehmen kann, so eine Art "Notfallmedikament". Nimmt hier jemand so etwas in der Art und kann mir schon mal Medikamentnamen sagen? Ich gehe nicht so gerne unvorbereitet zu solchen Arztterminen. Vielen Dank schon mal.
    EIn Bekannter hat für sowas Tavor bekommen.
    Zitat Zitat von Paul Ziemiak
    Die AfD (ist) nicht unser Partner, sondern unser entschiedener Gegner.
    Unser christdemokratischer Kompass zeigt uns, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht verantwortbar und nicht möglich ist. Die AfD will ein anderes, ein dunkleres, ein kälteres Deutschland. CDU und CSU wollen ein besseres Deutschland. Konrad Adenauer hatte recht: "Wer wirklich demokratisch denkt, muss Achtung vor dem anderen, vor dessen ehrlichem Wollen und Streben haben."

  5. Regular Client

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    AW: Angstlösende Medikamente

    Zitat Zitat von ~snow06~ Beitrag anzeigen
    Ja, leider geht das nicht so gut, weil ich gar nicht mehr so viele Tabletten habe. Also ich habe genug bis zum 9.8. plus vllt 5 Tabletten. Ich möchte jetzt die Dosis nicht verdoppeln (was eigentlich eine super Idee ist, vielen Dank dir), falls es dann noch Lieferschwierigkeiten bei der Apotheke gibt oder so. Vllt mache ich das zumindest einmal mit der doppelten Dosis...
    Ah ich meinte schon erst nachdem du mit deinem Psychiater gesprochen hast. Gleich die doppelte Dosis würde ich nicht nehmen, man sollte ja Antidepressiva immer ein- und ausschleichen. Und wenn du das nur einmal machst, wirst du wahrscheinlich wenig Wirkung sondern eher Nebenwirkungen haben.

    Zitat Zitat von ~snow06~ Beitrag anzeigen
    Nein, zum Glück nicht. Meine Angst äußert sich wirklich einfach als - zeitweilig sehr starkes - Angstgefühl und ich habe psychosomatische Kopf- und Bauchschmerzen.

    Danke dir für die professionelle Antwort! Ja, ich habe gerade mal bei wikipedia geschaut... Diazepam würde sich eventuell anbieten... hm... ich würde so etwas definitiv nicht ständig nehmen, sondern höchstens einmal die Woche.

    Ja, das wäre wunderbar. Aber es fühlt sich gerade schon sehr existenziell an und auch nach einer Ausnahmesituation. (Also eine Ausnahmesituation ist es auch wegen Corona, sonst könnte ich problemlos in das Land einreisen und die restliche Bürokratie von dort aus regeln.) Ich glaube, bei "alltäglicheren" Ängsten habe ich mittlerweile Wege gefunden, mich selbst zu beruhigen, zum Beispiel Laufen zu gehen.
    Ja, also ich meine damit nicht, dass man keine Benzodiazepine nehmen soll, einfach dass man das wissen muss mit dem Abhängigkeitspotential.
    Aber gerade wenn du auch psychosomatische Beschwerden hast, wäre es dann nicht eine Idee, mit jemand Professionellem darüber sprechen zu können (ich weiss, einen Therapieplatz finden ist in DE schwierig )? Das ist ja schon eine sehr belastende Situation momentan!
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  6. Urgestein

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    AW: Angstlösende Medikamente

    Zitat Zitat von sommerlinde Beitrag anzeigen
    EIn Bekannter hat für sowas Tavor bekommen.
    Danke dir. Ich frage den Psychiater mal, wenn er zurück aus dem Urlaub kommt.
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  7. Urgestein

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    Zitat Zitat von Kainene Beitrag anzeigen
    Ah ich meinte schon erst nachdem du mit deinem Psychiater gesprochen hast. Gleich die doppelte Dosis würde ich nicht nehmen, man sollte ja Antidepressiva immer ein- und ausschleichen. Und wenn du das nur einmal machst, wirst du wahrscheinlich wenig Wirkung sondern eher Nebenwirkungen haben.
    Na ja, ich nehme Venlafaxin 37,5 mg. Das kann ich durchaus mal in der doppelten Dosis nehmen, dann bin ich überhaupt erst bei der "regulären" Dosis, die die meisten Leute nehmen. Habe das schon mal probiert (über eine Woche oder 10 Tage) und auf die Dauer macht mich diese Dosis zu müde. Aber kurzzeitig ist es vllt ganz okay.

    Zitat Zitat von Kainene
    Ja, also ich meine damit nicht, dass man keine Benzodiazepine nehmen soll, einfach dass man das wissen muss mit dem Abhängigkeitspotential.
    Das möchte ich auch keineswegs außer Acht lassen.
    Zitat Zitat von Kainene
    Aber gerade wenn du auch psychosomatische Beschwerden hast, wäre es dann nicht eine Idee, mit jemand Professionellem darüber sprechen zu können (ich weiss, einen Therapieplatz finden ist in DE schwierig )? Das ist ja schon eine sehr belastende Situation momentan!
    Na ja. Seriously? Das habe ich ja schon mal probiert. Das war aber eine Psychotherapeutin, die bei dem Thema Israel so ausgerastet ist und eine politisch-ideologische Diskussion angefangen hat, dass ich darauf keinen Bock mehr habe. Es ist in Deutschland anscheinend ein zu heißes Eisen. Da warte ich lieber, bis ich in Jerusalem bin und mache da eine Therapie, statt dass ich hier meine Therapiezeit mit ideologischen Diskussionen statt mit Gesprächen über meine Psyche verbringe.
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  8. Regular Client

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    AW: Angstlösende Medikamente

    Na ja, wegen einer schlechten Erfahrung gleich alle Therapeut:innen in DE in einen Topf werfen? Ich hoffe doch, dass dieses Mass an Unprofessionalität nicht Standard ist.
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  9. Member

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    AW: Angstlösende Medikamente

    Ich habe als Notfallmedikamentenalternative zu Tavor Promethazin bekommen. Es macht nicht abhängig. Die zwei Mal im Leben, die ich es genommen habe, war ich danach allerdings ziemlich ... also ich war irgendwie weg. Am Besten nicht draußen nehmen, sondern direkt ins Bett und dann schlafen. Geholfen hat es wie Tavor.
    Geändert von Pinkmelon (26.07.2021 um 19:15 Uhr)

  10. Member

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    AW: Angstlösende Medikamente

    Ich habe als Notfallmedikamentenalternative zu Tavor Promethazin bekommen. Es macht nicht abhängig. Die zwei Mal im Leben, die ich es genommen habe, war ich danach allerdings ziemlich ... also ich war irgendwie weg. Am Besten nicht draußen nehmen, sondern direkt ins Bett und dann schlafen und mit Überhang rechnen. Aber hilft wir Tavor.

  11. Urgestein

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    Zitat Zitat von Kainene Beitrag anzeigen
    Na ja, wegen einer schlechten Erfahrung gleich alle Therapeut:innen in DE in einen Topf werfen? Ich hoffe doch, dass dieses Mass an Unprofessionalität nicht Standard ist.
    Ich hoffe das auch.

    Es ist aber, wie du auch geschrieben hast, auch eine Frage der Zeit bzw. wie schnell man hier eigentlich an eine Therapie kommt. Ich habe eben mal - nicht so ganz ernsthaft, aber auch nicht nur völlig oberflächlich - ein Verzeichnis der Psychotherapeuten in meiner Stadt gelesen. Bei den ersten 20, auf deren Webseite ich gegangen bin, steht überall, dass es eine Wartezeit von über drei Monaten gibt. In drei Monaten möchte ich wirklich definitiv nicht mehr hier sein und auch gar keine "Wurzeln schlagen" in dem Sinne, dass ich noch eine therapeutische Beziehung aufbaue.
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  12. Urgestein

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    Zitat Zitat von Pinkmelon Beitrag anzeigen
    Ich habe als Notfallmedikamentenalternative zu Tavor Promethazin bekommen. Es macht nicht abhängig. Die zwei Mal im Leben, die ich es genommen habe, war ich danach allerdings ziemlich ... also ich war irgendwie weg. Am Besten nicht draußen nehmen, sondern direkt ins Bett und dann schlafen. Geholfen hat es wie Tavor.
    Uff... schön, dass es etwas gibt, das hilft. Wenn durch das Medikament die Angst weggeht, man aber gar nicht mehr klar denken kann und nur noch ins Bett gehen kann, dann klingt das nicht so anders als sich mal ordentlich zu besaufen.
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  13. Member

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    AW: Angstlösende Medikamente

    Mir würde in Notsituationen besaufen nicht helfen. Es würde mit Alkohol möglicherweise sogar so eskalieren, dass ich mir was antue. (Alkohol macht zwar müde, steigert aber ja zuvor noch Gefühle und senkt Hemmschwellen.)

    Das zu verhindern, also die Zeit zu überstehen, bis jmd kommt, der auf einen aufpasst, mit dem man sprechen kann, ist der Sinn eines Notfallmedikaments. Tavor ist davon die krassere Variante.

    Ansonsten hatte ich für leichtere „Besorgnis“ / „Ängste“ (in der Schwangerschaft/Stillzeit) schonmal Kytta. Aber ist jetzt nicht die gleiche Liga. (War zum Glück auch nicht nötig.)
    Geändert von Pinkmelon (26.07.2021 um 21:18 Uhr)

  14. Urgestein

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    AW: Angstlösende Medikamente

    Zitat Zitat von Pinkmelon Beitrag anzeigen
    Mir würde in Notsituationen besaufen nicht helfen. Es würde mit Alkohol möglicherweise sogar so eskalieren, dass ich mir was antue. (Alkohol macht zwar müde, steigert aber ja zuvor noch Gefühle und senkt Hemmschwellen.)

    Das zu verhindern, also die Zeit zu überstehen, bis jmd kommt, der auf einen aufpasst, mit dem man sprechen kann, ist der Sinn eines Notfallmedikaments. Tavor ist davon die krassere Variante.

    Ansonsten hatte ich für leichtere „Besorgnis“ / „Ängste“ (in der Schwangerschaft/Stillzeit) schonmal Kytta. Aber ist jetzt nicht die gleiche Liga. (War zum Glück auch nicht nötig.)
    Danke dir! Und entschuldige bitte, dass ich angstlösende Medikamente so flapsig mit Alkohol verglichen habe. Also ich schlafe nach zwei Bier schon ein... aber Bier ist nichts, was ich an einem Montagmórgen um 7:27 trinken möchte (wie zu dem Zeitpunkt, als ich diesen Beitrag verfasst habe.)

    Die Situation ist natürlich auch angsteinflößend und in gewisser Hinsicht wäre es auch eine komische Reaktion, wenn mir das völlig egal wäre. Genauso, wie es am Anfang der Corona-Pandemie normal war, Angst zu haben, weil man null wusste, was auf einen zukommt... also ja, in gewisser Hinsicht halte ich Angst in meiner Situation durchaus für eine gesunde Reaktion.
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  15. Addict

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    AW: Angstlösende Medikamente

    Zitat Zitat von Pinkmelon Beitrag anzeigen
    (...)Am Besten nicht draußen nehmen, sondern direkt ins Bett und dann schlafen. Geholfen hat es wie Tavor.
    hm. Mein Bekannter war an den Abenden dann aufgedreht/aufgeputscht (er hat es am Vormittag genommen).
    +Kaffee dazu war er endgültig drüber. Kann natürlich an der Konzentration liegen. Kann man Tavor teilen?
    Zitat Zitat von Paul Ziemiak
    Die AfD (ist) nicht unser Partner, sondern unser entschiedener Gegner.
    Unser christdemokratischer Kompass zeigt uns, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht verantwortbar und nicht möglich ist. Die AfD will ein anderes, ein dunkleres, ein kälteres Deutschland. CDU und CSU wollen ein besseres Deutschland. Konrad Adenauer hatte recht: "Wer wirklich demokratisch denkt, muss Achtung vor dem anderen, vor dessen ehrlichem Wollen und Streben haben."

  16. Member

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    AW: Angstlösende Medikamente

    Ok… geholfen hat es MIR wie Tavor.

    Und ich als Mensch, der mal in einer Krise in eine Krisenstation eines Krankenhauses aufgenommen wurde, habe dort ein oder zwei Mal mit Heulkrämpfen Tavor zum Ruhigstellen bekommen und es ging mir besser und ich konnte dann schlafen. Sehr begrenzte eigene Erfahrung.

    Weiterhin weiß ich noch, dass mein Opa mit Tavor massiven Medikamentenmissbrauch betrieben hat, jeden Abend eine zum Einschlafen. Er muss sowas von abhängig gewesen sein. (Diagnostizierte psychische Erkrankungen hatte er nicht. Allerdings meine Oma. Ich frag mich, ob er es über sie bekommen hat. Das ist aber Jahrzehnte her und beide sind lange tot, also andere Zeiten, auch bei den Ärzten.)

    Zum Teilen: Unbedingt Beipackzettel lesen. Ich habe Promethazin schon geteilt, Tavor weiß ich nicht mehr. (Da war ich so daneben, da habe einfach geschluckt, was mir die Schwester gegeben hat und war unendlich dankbar. Ist auch 15 Jahre her.)
    Geändert von Pinkmelon (27.07.2021 um 11:37 Uhr)

  17. Member

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    AW: Angstlösende Medikamente

    @snow Keine Sorge wegen flapsig. Ich wollte nur nicht, dass es jmd Drittes liest und denkt, wenn er voll an der Kippe steht, ist Alk eine gute Idee.

    (Kaffee und Tranquilizer übrigens auch nicht unbedingt…)

    Ich finde überhaupt „Notfallmedikament“ ist was anderes als ein Medikament, das man täglich zur Alltagsbewältigung nimmt. Meine Definition ist: Im „Notfall“ ist der Tag halt gelaufen. Ob mit oder ohne Medikament. Und das Medikament verhindert nur noch Schlimmeres und dass man sich unnötig quält. Trotzdem kein Tag, wo es weitergeht, wie geplant. So die Kategorie, Du erfährst vom Tod eines Elternteils oder Partner. „Notfall“ = emotionaler „WorstCase“
    Geändert von Pinkmelon (27.07.2021 um 11:51 Uhr)

  18. Junior Member

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    AW: Angstlösende Medikamente

    Ich würde da nicht mit Benzos rangehen, sondern an der mentalen Einstellung arbeiten.

    Unterstützend könnte - ergänzend zu dem schon Genannten - vielleicht noch Baldrian (hochdosiert) oder Opipramol was sein.

  19. Junior Member

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    AW: Angstlösende Medikamente

    Promethazin wirkt bei mir z.B. überhaupt nicht, obwohl ich dich nicht von einem Versuch abhalten möchte. Was mir in stressigen Phasen gut geholfen hat, war Passionsblumentee. Man kann Passionsblume auch hoch dosiert als Tabletten kaufen, aber ich fand, dass der Tee immer besser gewirkt hat. Ich fühle mich durch den Tee auch nicht sediert, sondern einfach gelassener und so ein bisschen wie auf Wölkchen.

  20. Ureinwohnerin

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    AW: Angstlösende Medikamente

    Zitat Zitat von ambi Beitrag anzeigen
    Ich würde da nicht mit Benzos rangehen, sondern an der mentalen Einstellung arbeiten.

    Unterstützend könnte - ergänzend zu dem schon Genannten - vielleicht noch Baldrian (hochdosiert) oder Opipramol was sein.
    Mir hilft Passionsblume. Gibts rezeptfrei (man muss nur aufpassen, dass man nichts homöopathisches bekommt). Nebenwirkungen bemerke ich keine.

    Das ist natürlich weit weg von Benzos, aber vielleicht einen Versuch wert

    Eventuell wäre auch eine kurzfristige Begleitung durch eine Beratungsstelle denkbar?
    "Ich verlange nicht nach einem Leben ohne Schwierigkeiten,
    aber ich will auf seiner Höhe sein können, wenn es schwierig wird." (Camus)


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