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  1. Junior Member

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    AW: Anregungen zum Tagebuch schreiben

    Zitat Zitat von Akureyri Beitrag anzeigen
    Ich habe ja schon gesagt, dass ich bei einfach aufschreiben nicht dran bleibe, weil es mir komisch vorkommt und nicht so viel bringt, und auch, dass ich nicht nur positives aufschreiben will.
    Ich finde, dass ein Tagebuch ja nicht dazu da ist, um gezwungen über positive Dinge zu schreiben. Mir persönlich hilft es, den Tag zu verarbeiten. Und da stehe dann auf meiner tgl. Seite auch mal über was ich mich aufgeregt habe. Oder ich kotze mich da über den Mann aus. Ich stelle bei mir fest, dass, wenn ich wirklich mal eine lange Zeit nicht schreibe, ich schlechter schlafe. Und, wenn ich dann wieder regelmäßiger schreibe, ruhiger schlafe.
    Wäre es für dich vielleicht eine Option, es einfach mal durchzuziehen und das komische Gefühl beiseite zu schieben?

  2. V.I.P.

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    AW: Anregungen zum Tagebuch schreiben

    Also ich möchte so eine Mischung daraus machen.

    Ich habe seit meiner Jugend depressive Phasen und mir hat es früher mal sehr geholfen, so wie nekani beschrieben hat, den Tag zu bewerten, um dann festzustellen, es gibt mehr gute Tage, als man in schlechten Momenten denkt.

    Gerade habe ich einfach das Gefühl mein Leben zu wenig zu schätzen, obwohl es mir generell gut geht. Mein früherer Psychologe sagte mal, es sei normal, dass man nach jeder Verbesserung im Leben irgendwann wieder unzufriedener wird, weil man sich an den Ist-Zustand gewöhnt.

  3. V.I.P.

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    AW: Anregungen zum Tagebuch schreiben

    Mir wurde mal das 6-Minuten-Tagebuch empfohlen, das habe ich auch hier liegen, aber noch nicht angefangen.

  4. Regular Client

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    AW: Anregungen zum Tagebuch schreiben

    Ich hab tatsächlich zu Beginn von Corona angefangen, Tagebuch zu schreiben. Einfach als Word-Datei, in die ich ab und zu Bilder einfüge. Zu Anfang hab ich wirklich jeden Tag was geschrieben, auch mit Schwerpunkt Corona, aber mit der Zeit hat es sich auf mindestens einmal pro Woche eingependelt und es geht nur noch sehr selten um Corona.
    Für mich funktioniert es, wenn ich mir selbst keinen Druck mache, weder was die Frequenz noch was den Inhalt angeht. Es tut mir aber ziemlich gut, alle paar Tage aufzuschreiben, was mir so im Kopf rumspukt, daher muss ich mich nicht zwingen, sondern das Bedürfnis ist eh da.
    Manchmal hab ich auch nur so mittelgroße Lust und schreib nur mechanisch auf, was seit dem letzten Eintrag passiert ist. Manchmal ergibt sich dann doch ein längerer Text daraus, manchmal nicht.
    Ich wäre glaube ich recht schnell genervt davon, wenn mir Satzanfänge oder bestimmte Themen vorgeschlagen würden. Aber da tickt ja jeder anders.
    Ich würde versuchen, einen Schreibmodus zu finden, der dir gut tut und wo von selbst eine Motivation entsteht. Vielleicht mal eine Woche lang jeden Tag etwas anderes probieren, um herauszufinden, was dir am ehesten liegt?

  5. Enthusiast

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    AW: Anregungen zum Tagebuch schreiben

    Zitat Zitat von nekani Beitrag anzeigen
    Ich habe mir mal als Kalender den Ein guter Plan -Planer gekauft. Und er wurde dann zu meinem Tagebuch. Für mich ist das perfekt, weil nicht so viel Platz ist. Ich schreibe da einfach meine Stimmung auf und was ich gemacht habe. Zusätzlich habe ich 5 Farben definiert und male damit den Tag aus je nachdem wie er war.

    Das gute dann: beim Durchblättern stelle ich dann fest, dass es doch viel viel mehr gute Tage gab als schlechte und halt viele, die ok waren. Mir tut das gut.
    Oh, das ist total schön. Das möchte ich gerne mal so probieren

  6. Addict

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    AW: Anregungen zum Tagebuch schreiben

    Das geht übrigens auch mit Stricken oder Häkeln.
    "Mei Klubhaus isch bym."


    Wenn du die Bande zu mir kappen willst,
    werde ich nicht gewalttätig.

  7. V.I.P.

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    AW: Anregungen zum Tagebuch schreiben

    Zitat Zitat von Graf_Zahl Beitrag anzeigen
    Das geht übrigens auch mit Stricken oder Häkeln.
    Erzähl mal mehr.

  8. Addict

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    AW: Anregungen zum Tagebuch schreiben

    Zitat Zitat von Akureyri Beitrag anzeigen
    Erzähl mal mehr.
    Du strickst/häkelst einen Schal oder eine Decke, jeden Tag / jede Woche eine Reihe. Die Farbe wählst du danach, wie deine Stimmung ist (manche halten sich an die Regel je heller, je positiver).

    Das ist eine Methode aus der Trauerbegleitung (wo dann hoffentlich die Decke mit der Zeit langsam wieder etwas heller wird), aber ich finde die generell empfehlenswert.
    "Mei Klubhaus isch bym."


    Wenn du die Bande zu mir kappen willst,
    werde ich nicht gewalttätig.

  9. V.I.P.

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    AW: Anregungen zum Tagebuch schreiben

    Ah, so hatte ich es mir auch vorgestellt. Aber da müsste ich ja nochmal stricken oder häkeln lernen

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