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  1. Inaktiver User

    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Ich schreibe regelmäßig mit einem Inhaftierten (kein Todeskandidat).
    Meine Motivation...hm, hauptsächlich ein Fall im entfernten Bekanntenkreis, wo jemand wegen eines ähnlichen Verbrechens im Gefängnis war. Ich war noch sehr jung, aber mich hat das sehr zum Nachdenken gebracht.

    Und ich bin dann irgendwann zufällig bei der Suche nach Brieffreunden auf so eine Seite gestoßen und habe mich spontan entschieden, demjenigen zu schreiben.
    Für mich war eigentlich nur wichtig, dass derjenige nicht ausdrücklich nach einer Beziehung sucht und ungefähr in meinem Alter ist.
    Geändert von Inaktiver User (05.10.2011 um 23:58 Uhr)

  2. Senior Member Avatar von Langspielplatte
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Böh, ich finde das echt schwierig. Was schreibt man denn so im allerersten Brief?
    If you know you're feeling this spiritually, let me hear you say 'yeah yeah'

  3. Alter Hase Avatar von fihalhohi
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    ich frag mich gerade, was man generell schreibt? ist das für den inhaftierten nicht noch schlimmer, wenn ich ihm von meinem perfekten leben erzähle und von draussen in der sonne verbrachten picknicks im park?
    No cat anywhere ever gave anyone a straight answer.

  4. Urgestein Avatar von Jilcee
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    nein fihalhohi, die sehnen sich nach gerade eben sowas ! um in gedanken reisen zu können, sich all diese freiheiten vorstellen ... das gibt ihnen hoffnung und kraft, das alles durchzustehen.

    dadurch können sie für einen moment abschalten, mal an was anderes denken als an ihrem düsteren alltag ...

  5. Inaktiver User

    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Klar kann man das bei vielen Dingen sagen, aber mal ehrlich: Ihr könntet euch mit so vielen Leuten befassen, die das auch dringend brauchen könnten. Alten Leuten in Heimen, Waisenkindern, keine Ahnung. Da fang ich nun wirklich nicht mit Amis im Todestrakt an. Davon ab, dass man ja scheinbar nicht mal weiß, was der getan hat. Nur weil das Rechtsystem, wie fast alles andere auch, im Amiland unter jeder Sau ist, macht es die auch nicht zu besseren Menschen. Ich käme ja auch nicht auf die Idee, mit dem Arschloch auf der Arbeit zu schreiben, das seine Frau verprügelt und das ich nicht leiden kann. (fiktives Beispiel)

    Und ich bin ein Gegner der Todesstrafe und finde die Bedingungen auch nicht ok.

    Ich glaube sehr wohl, dass das dieses typisch weibliche Retter-Syndrom ist, so nach dem Motto: Eigentlich ist er ja ein guter Kerl. Bei mir ist er ganz anders. Der meint es ja nicht so.

    Wenn man wenigstens wüsste, was genau passiert ist, hätte man eine Chance, zu entscheiden, ob und wie man damit umgehen kann oder will, aber so. Da schreib ich lieber der depressiven Mutter, die jetzt alleine daheim sitzt, weil jemand gemeint hat, die kleine Tochter zu zerstückeln wäre eine gute Idee.
    Geändert von Inaktiver User (16.10.2011 um 21:47 Uhr)

  6. Foreninventar Avatar von Eliza Day
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Davon ab, dass man ja scheinbar nicht mal weiß, was der getan hat.
    Doch, schon. Lies noch mal alles.
    Life will pass me by if I don't open up my eyes?
    Well, that's fine by me.
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  7. Inaktiver User

    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Zitat Zitat von Eliza Day Beitrag anzeigen
    Doch, schon. Lies noch mal alles.

    Zitat Zitat von Eliza Day
    ichfinde es schons ehr krass - als wir angefangen habe, zu schreiben, da gab's Google quasi noch nicht, ich wusste nicht, was er getan hatte und mir wurde eben auch gesagt, man solle nicht fragen.
    Ob man im Nachhinein irgendwann später mal irgendwas erfährt, darum geht es doch nicht. Da hast du dem ja schon längst geschrieben...

  8. Foreninventar Avatar von Eliza Day
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Richtig, das war aber vor über zehn Jahren. Hier gehts um Leute, die jetzt anfangen wollen.
    Und auch ich weiß jetzt, was er getan hat, und habe trotzdem noch mal geschrieben.
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  9. Inaktiver User

    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Zitat Zitat von Eliza Day Beitrag anzeigen
    Richtig, das war aber vor über zehn Jahren. Hier gehts um Leute, die jetzt anfangen wollen.
    Und jetzt kriegt man einen hübschen Katalog mit vollem Namen, Foto und umfassender Beschreibung der Taten, aus dem man sich einen Brieffreund aussuchen kann?

    Zitat Zitat von Eliza Day Beitrag anzeigen
    Und auch ich weiß jetzt, was er getan hat, und habe trotzdem noch mal geschrieben.
    Und was hat das mit dem zu tun, das ich sagte?

  10. Foreninventar Avatar von Eliza Day
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und jetzt kriegt man einen hübschen Katalog mit vollem Namen, Foto und umfassender Beschreibung der Taten, aus dem man sich einen Brieffreund aussuchen kann?
    Ja, quasi. Google halt.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn man wenigstens wüsste, was genau passiert ist, hätte man eine Chance, zu entscheiden, ob und wie man damit umgehen kann oder will, aber so.
    Zitat Zitat von Eliza Day Beitrag anzeigen
    Hier gehts um Leute, die jetzt anfangen wollen. [und ergo googlen können]
    Und auch ich weiß jetzt, was er getan hat, und habe trotzdem noch mal geschrieben.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und was hat das mit dem zu tun, das ich sagte?
    ...



    Und... du kannst ja tun und lassen, was du möchtest, ich verstehe dein Problem nicht. Dann schreib doch nur Leuten, die z.B. unschuldig im Todestrakt sitzen könnten. Oder richte eine Plattform ein, auf der Mütter ermordeter Kinder nach Brieffreunden suchen können.
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  11. Ureinwohnerin Avatar von florence55
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Die Motivation versteh ich auch nicht und ich finde, dass man in solchen Fällen viel zu sehr von sich selber ausgeht.

    Das mag jetzt naiv sein, aber aus was für Gründen sitzen die da im Todestrakt? Da sitzen doch keine Leute wegen Steuerhinterziehung oder weil sie n Liter Milch im Supermarkt geklaut haben, oder?

    Also, die müssen sich doch schon einiges geleistet haben, oder?
    Und endlich unendlich.

  12. Foreninventar Avatar von Eliza Day
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    teilweise ja, teilweise nein...

    Bei "meinem" Typen (nennen wir ihn J) war's halt so, dass er durch die Aussage seines Cousins wegen Mordes verknackt wurde.
    Nach ewigen Jahren ist er jetzt eben aus dem Todestrakt raus, die DNA-Analyse hat ergeben, dass nicht er sondern besagter Cousin mit dem Verbrechen in Verbindung zu bringen ist. Durch einen Deal mit der Staatsanwaltschaft ist der Cousin jetzt aber nicht zum Tode verurteilt worden - J ist inzwischen aus dem Todestrakt raus, aber immer noch inhaftiert.
    Er ist jetzt auch kein Unschuldsengel, aber denken wir halt mal an Troy Davis und an andere, wahrscheinlich unschuldig zum Tode Verurteilten.
    Und ganz ab von Schuld und Unschuld finde ich nichts schlechtes daran, den Insassen vor Augen zu führen, dass nicht jeder ihnen den Tod wünscht.
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  13. Inaktiver User

    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Zitat Zitat von Eliza Day Beitrag anzeigen
    Und... du kannst ja tun und lassen, was du möchtest, ich verstehe dein Problem nicht. Dann schreib doch nur Leuten, die z.B. unschuldig im Todestrakt sitzen könnten. Oder richte eine Plattform ein, auf der Mütter ermordeter Kinder nach Brieffreunden suchen können.
    Was? Es geht darum, dass man Leuten anfängt zu schreiben, ohne zu wissen, was sie getan haben. Ob man das irgendwann mal erfährt, ist was anderes. Du hattest jetzt zufällig einen Unschuldigen. Er hätte auch 3jährige Mädchen ficken und töten können. Wenn man das weiß und das in irgendeiner Form soweit ok findet, ist die eine Sache. Dass man es aber nicht weiß, eine ganz andere. Das ist ungefähr so, als ob ich Geld spende und vorher nicht weiß, obs eine arme Familie bekommt oder Herr Ackermann.

    Ich bin kein religiöser Mensch und glaube nicht an die heilige Vergebung, "ganz egal was man getan hat". Da sitzen zu einem sehr guten Teil unverbesserliche Bastarde, die besonders brutal und skrupellos gehandelt haben. Es tut mir echt leid, dass ich nicht verstehen kann, warum man sich von allen Menschen auf der Welt die aussucht, um ihnen Briefchen zu schreiben.

    Ich bin kein Freund der Todesstrafe oder mancher Haftbedingung. Aber mit jemanden, der da schuldig sitzt, habe ich keinen Funken Mitleid.

    Das ist nichts anderes als der weibliche Helferkomplex gepaart mit einem morbiden Thrill...die "bösen Jungs" und so...
    Geändert von Inaktiver User (17.10.2011 um 17:26 Uhr)

  14. Senior Member Avatar von Langspielplatte
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was? Es geht darum, dass man Leuten anfängt zu schreiben, ohne zu wissen, was sie getan haben. Ob man das irgendwann mal erfährt, ist was anderes. Du hattest jetzt zufällig einen Unschuldigen. Er hätte auch 3jährige Mädchen ficken und töten können. Wenn man das weiß und das in irgendeiner Form soweit ok findet, ist die eine Sache. Dass man es aber nicht weiß, eine ganz andere. Das ist ungefähr so, als ob ich Geld spende und vorher nicht weiß, obs eine arme Familie bekommt oder Herr Ackermann.
    Der Punkt ist doch aber der, dass in diesem Fall nicht eine vermutete "Bedürftigkeit" (da unschuldig im Gefängnis) der Grund dafür ist, dass man schreibt. Wenn man also Geld einfach aus der Überzeugung heraus spendet, dass es jedem Menschen auf der Welt irgendwie weiterhelfen wird, kann es einem doch tatsächlich egal sein ob es bei der armen Familie oder bei Ackermanns landet.


    (Davon abgesehen verstehe ich die Diskussion nicht ganz. Ich habe ja nun nicht alle Häftlinge durchgegoogelt, aber bei denen, bei denen ich gezielt gesucht habe, konnte ich sehr schnell herausfinden wofür derjenige verurteilt wurde und auch Berichte des Gerichtes (inkl. Beschreibung des Tatherganges) findet man ziemlich problemlos.)
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  15. Foreninventar Avatar von Eliza Day
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was? Es geht darum, dass man Leuten anfängt zu schreiben, ohne zu wissen, was sie getan haben.
    richtig, das war vor über zehn Jahren und hat mit dem Thread hier nicht viel zu tun.

    Ich bin kein religiöser Mensch und glaube nicht an die heilige Vergebung, "ganz egal was man getan hat". Da sitzen zu einem sehr guten Teil unverbesserliche Bastarde, die besonders brutal und skrupellos gehandelt haben. Es tut mir echt leid, dass ich nicht verstehen kann, warum man sich von allen Menschen auf der Welt die aussucht, um ihnen Briefchen zu schreiben.
    ja, und nu?

    Das ist nichts anderes als der weibliche Helferkomplex gepaart mit einem morbiden Thrill...die "bösen Jungs" und so...
    deine Meinung.
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  16. Ureinwohnerin Avatar von florence55
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Ja, aber die Frage hier ist doch, ob man sich vorstellen könnte, mit jemanden zu schreiben, der auf seine Hinrichtung wartet.

    SO, selbst wenn ich dann googeln kann, weswegen der verurteilt ist, was bewegt mich dann dazu, dem noch zu schreiben, wenn der schuldig ist?

    Die Frage stellt sich doch dann. Und ich finde da keine schlüssige Antwort drauf.
    Und endlich unendlich.

  17. Foreninventar Avatar von Eliza Day
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Zitat Zitat von florence55 Beitrag anzeigen
    Ja, aber die Frage hier ist doch, ob man sich vorstellen könnte, mit jemanden zu schreiben, der auf seine Hinrichtung wartet.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    interessant stelle ich mir das schon vor. klar käme ich mir auch "sensationslustig" vor, weil ich das in erster linie machen würde, um zu erfahren, wie sich jemand in so einer krassen situation fühlt, warum derjenige eigentlich todeskandidat ist; also im prinzip, um eine art morbide neugier zu befriedigen.
    Zitat Zitat von buttercup Beitrag anzeigen
    Mir gefällt die Idee, einem zum Tode verurteilten irgendwie helfen zu können sein "Leben" im Todestrakt ein kleines bisschen positiver zu gestalten. Ich denke, man kann einem Menschen, der so isoliert ist und um die 23 Std am Tag in einer kleinen Zelle sitzt, mit einem Brief ziemlich viel Trost spenden. [...]
    Das muss man sich vorstellen... Anfang-Mitte 20 und schon im Todestrakt. Oftmals müssen die Verurteilten dann noch 10-20 Jahre auf ihren Tod "warten". Ob sie schuldig oder unschuldig sind spielt für mich da keine Rolle. Todesstrafe ist unmenschlich. Nicht nur für den Verurteilten, sondern besonders für seine Familie und Freunde.
    Zitat Zitat von sinabe Beitrag anzeigen
    Mich würden auf der einen Seite schon die Motive, Gedanken und Gefühle eines Insassen interessieren.
    Zitat Zitat von Langspielplatte Beitrag anzeigen
    Ich kann ja nur für mich sprechen, aber bei mir sieht die Motivation eher so aus: Ich halte es für unmenschlich, dass Menschen - und ja, auch verurteilte Mörder - 23 Stunden am Tag in Einzelhaft leben müssen, mit kaum Möglichkeiten zur Beschäftigung, und so teilweise jahrzehntelang darauf warten müssen, getötet zu werden.

    Viele von ihnen schreiben, dass sie sich nicht mehr als Mensch wahrgenommen fühlen und das finde ich bei diesen Haftbedingungen sehr nachvollziehbar. Briefe zu bekommen und schreiben zu können ist da nicht nur eine der wenigen Beschäftigungsmöglichkeiten sondern auch ein Weg, ein wenig Aufmerksamkeit zu bekommen und zu sehen, dass es Menschen gibt, die einen tatsächlich noch als Menschen wahrnehmen.

    Die Frage, ob derjenige zu Recht oder zu Unrecht inhaftiert ist, finde ich da für mich gar nicht so entscheidend.
    Zitat Zitat von Eliza Day Beitrag anzeigen
    Für mich persönlich hat es auch nichts mit Errettung zu tun, eher mit einer generellen Abneigung gegen das Rechtssystem, dass diese Art von Warten auf die Hinrichtung ermöglicht, und der Gedanke, dass man oft der einzige Kontakt zur Außenwelt ist, die der Inhaftierte hat.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meine Motivation...hm, hauptsächlich ein Fall im entfernten Bekanntenkreis, wo jemand wegen eines ähnlichen Verbrechens im Gefängnis war. Ich war noch sehr jung, aber mich hat das sehr zum Nachdenken gebracht.
    Zitat Zitat von Jilcee Beitrag anzeigen
    nein fihalhohi, die sehnen sich nach gerade eben sowas ! um in gedanken reisen zu können, sich all diese freiheiten vorstellen ... das gibt ihnen hoffnung und kraft, das alles durchzustehen.

    dadurch können sie für einen moment abschalten, mal an was anderes denken als an ihrem düsteren alltag ...

    Die Frage stellt sich doch dann. Und ich finde da keine schlüssige Antwort drauf.
    Es reicht doch eigentlich, wenn diejenigen, die schreiben, diese Frage für sich beantwortet haben, oder?
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  18. Ureinwohnerin Avatar von florence55
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Ja, aber das hier ist ein Forum und da findet ein Austausch statt. Diejenigen, die das wollen schreiben etwas dazu und dann gibt es, wie bei fast jeder Sache Gegenstimmen. Und daraus entsteht - oh Wunder - eine Diskussion.
    Und endlich unendlich.

  19. Ureinwohnerin Avatar von florence55
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Und es ist doch normal, dass man so eine Sache kritisch betrachtet. Ich versteh da dein Problem gerade nicht.
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  20. Senior Member Avatar von Langspielplatte
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Zitat Zitat von florence55 Beitrag anzeigen
    Ja, aber das hier ist ein Forum und da findet ein Austausch statt. Diejenigen, die das wollen schreiben etwas dazu und dann gibt es, wie bei fast jeder Sache Gegenstimmen. Und daraus entsteht - oh Wunder - eine Diskussion.
    Aber wenn schon mehrere Personen hier ihre Beweggründe dargelegt haben und du keinen davon schlüssig findest, erübrigt sich die weitere Diskussion irgendwie.

    Für mich persönlich ist es auch einfach mal überhaupt nicht von Belang, ob andere meine Gründe nachvollziehbar finden oder nicht.

    Zitat Zitat von Eliza Day Beitrag anzeigen
    Es reicht doch eigentlich, wenn diejenigen, die schreiben, diese Frage für sich beantwortet haben, oder?
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