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  1. Stranger Avatar von Freudenmädchen
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    Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Ich bin schon vor vielen Jahren mal auf das Thema gestoßen und habe mich aktuell wieder ein bisschen auf einschlägigen Seiten informiert.

    Könntet ihr es euch persönlich vorstellen, mit jemandem der auf seine Hinrichtung wartet regelmäßigen Kontakt zu haben? Falls ja, was wären eure Beweggründe dies zu tun, oder was würde euch wiederum davon abhalten so eine Korrespondenz einzugehen?

  2. Regular Client Avatar von translucent
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Vor ein paar Jahren, ich war da knapp 20 oder so, bin ich von einem Kandidaten angeschrieben worden, er hatte meine Adresse wohl aus einem FB. Erst dachte ich mir, warum sollte ich ihn auch nicht schreiben, aber...ich hab noch nichtmal antworten können, da war ne Woche später schonwieder ein Brief von ihm im Briefkasten. Sehr lang und sehr "besitzergreifend", er hat mir sogar ein Gedicht geschrieben und alles. Das war mir dann too much und ich hab ihn nicht geantwortet. So im nachhinein fühle ich mich irgendwie doof deshalb, aber ich war echt total überfordert und es war mir zu viel, sozusagen die einzige Bezugsperson für ihn zu sein.

  3. Inaktiver User

    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    gibts denn tatsächlich seiten, auf denen solche briefkontakte vermittelt werden??
    meine briefschreibfaulheit müsste ich halt überwinden, aber interessant stelle ich mir das schon vor. klar käme ich mir auch "sensationslustig" vor, weil ich das in erster linie machen würde, um zu erfahren, wie sich jemand in so einer krassen situation fühlt, warum derjenige eigentlich todeskandidat ist; also im prinzip, um eine art morbide neugier zu befriedigen. der gedanke, ansprechpartner oder bezugsperson für jemanden zu sein, wäre eher zweitrangig.
    @ freudenmädchen: machst du das bzw. planst es konkret?

  4. Senior Member Avatar von raposa
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Ja, es gibt im Internet Seiten, auf denen solche Kontakte vermittelt werden.

    Ich schreibe mir mit einem Haeftling, der ist allerdings nicht zum Tode verurteilt, sondern hat lebenslaenglich. Und das ist auch eher was 'persoenliches', da mein Verlobter frueher in der Gefaengnisseelsorge taetig war und ihn persoenlich kennt und er ein guter Freund von ihm ist.
    Puh, aber wenn er so erzaehlt, was in amerikanischen Gefaengnissen so passiert, staendig Messerstechereien und sowas, das ist echt krass.
    love can turn you on to anything you want to

    Wie Sie Ihren peinlichen Dreck organisieren, mag für Sie ja lebensfüllend sein,
    aber ich möchte mich nicht darüber unterhalten.

  5. Inaktiver User

    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Ich hab mich damit auch mal kurz beschäftigt, als ich eine Seite mit Kontaktvermittlungen gefunden habe.
    Ehrlich - ich glaube, ich könnte das mental nicht. Zum einen könnte ich nicht damit umgehen, dass jemand den ich dann ja irgendwie lieb gewinne durch die Briefe mal etwas schreckliches getan hat.
    Wenn er unschuldig wäre (und das ist ja in den USA nicht soooooo unrealistisch) dann würde es mich wahninnig machen, ihm nicht helfen zu können.
    Aber wenn man damit umgehen kann ist es auf jeden Fall eine gute Sache - entweder als Trost oder als Resozialisierungsmaßnahme, je nachdem.

  6. Stranger
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Ich bin auch gerade am überlegen, ob ich mit so einer Brieffreundschaft anfangen soll. Mir gefällt die Idee, einem zum Tode verurteilten irgendwie helfen zu können sein "Leben" im Todestrakt ein kleines bisschen positiver zu gestalten. Ich denke, man kann einem Menschen, der so isoliert ist und um die 23 Std am Tag in einer kleinen Zelle sitzt, mit einem Brief ziemlich viel Trost spenden.
    Meine einizige Angst ist bloß, dass ich es nicht durchhalte und der Kontakt irgendwann abbricht. Dann würde ich den Inhaftierten ja auf eine gewisse Weise im Stich lassen. Und das würde ich gerne vermeiden. Deswegen bin ich momentan noch etwas unentschlossen.

    Ich habe mich schon auf einigen Seiten im Netz umgeguckt, ob es irgendwo jemanden gibt, dem ich gern schreiben würde und ich hab tatsächlich ein paar in meinem Alter gefunden. Das muss man sich vorstellen... Anfang-Mitte 20 und schon im Todestrakt. Oftmals müssen die Verurteilten dann noch 10-20 Jahre auf ihren Tod "warten". Ob sie schuldig oder unschuldig sind spielt für mich da keine Rolle. Todesstrafe ist unmenschlich. Nicht nur für den Verurteilten, sondern besonders für seine Familie und Freunde.
    Naja, ich wollte hier eigentlich keine lange Rede über die Todesstrafe halten.

    Wie sind denn eure Erfahrungen damit? Hat aktuell jemand auch so eine Brieffreundschaft? Oder aus welchen Beweggründen würdet ihr so etwas (nicht) machen?

  7. 24.08.2011, 04:20

    Grund
    Spam gelöscht

  8. Foreninventar Avatar von Eliza Day
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Ich habe das mal angefangen, in der Schule, aber es ist dann eingeschlafen (wobei ja immer gesagt wurde, dass das nicht passieren sollte, weil man selbst vielleicht der einzige stabile Kontakt des Insassen zur Außenwelt ist...)

    Ich habe ihn vor einiger Zeit mal gegooglet und herausgefunden, dass im Zusammenhang mit einem anderen Fall seiner auch noch mal aufgerollt wurde und er wahrscheinlich unschuldig ist.
    Ich habe überlegt, seinen Anwalt zu kontaktieren, um ihn zu "grüßen" (oder was auch immer), habe das aber bisher noch nicht gemacht...
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  9. Senior Member Avatar von Langspielplatte
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Zitat Zitat von buttercup Beitrag anzeigen
    Meine einizige Angst ist bloß, dass ich es nicht durchhalte und der Kontakt irgendwann abbricht. Dann würde ich den Inhaftierten ja auf eine gewisse Weise im Stich lassen. Und das würde ich gerne vermeiden. Deswegen bin ich momentan noch etwas unentschlossen.
    Ich denke auch schon seit mehreren Jahren darüber nach, habe mich aber aus genau diesem Grund auch noch nicht wirklich dazu entschließen können.
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  10. Foreninventar Avatar von Eliza Day
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Ich habe übrigens gestern ungefähr eine Stunde damit verbracht die Briefe in meinem Arbeitszimmer zu suchen, sie schließlich im Wohnzimmer gefunden, dann über eine Stunde mit Googlen verbracht und dann die Pastorin gefunden, mit der ich damals auch kurz Kontakt hatte.

    Mein ehemaliger Brieffreund ist nicht mehr auf Deathrow (aber noch im Gfängnis) und ich habe seine neue Addresse.
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  11. Regular Client Avatar von _____
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Zitat Zitat von Eliza Day Beitrag anzeigen
    Mein ehemaliger Brieffreund ist nicht mehr auf Deathrow (aber noch im Gfängnis) und ich habe seine neue Addresse.
    Und wirst du ihm wieder schreiben?

  12. Senior Member Avatar von Langspielplatte
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Noch eine Frage: Es gibt ja ziemlich viele Listen mit Häftlingen, die Briefkontakte suchen. Nach welchen Kriterien habt ihr ausgewählt oder würdet ihr da auswählen, wem ihr schreiben wollt?

    Also klar, diejenigen, die rechtlichen Beistand suchen oder explizit eine Partnerin wollen, fallen natürlich sowieso raus. Aber dann sind immer noch so viele übrig.
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  13. Foreninventar Avatar von Eliza Day
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Ja, ich bin dabei, ihm zu schreiben.

    Zitat Zitat von Langspielplatte Beitrag anzeigen
    Noch eine Frage: Es gibt ja ziemlich viele Listen mit Häftlingen, die Briefkontakte suchen. Nach welchen Kriterien habt ihr ausgewählt oder würdet ihr da auswählen, wem ihr schreiben wollt?
    ich hab einfach seine Adresse bekommen - eine Klassenkameradin (haha, das hört sich nach Grundschule an...) hat das damals gemacht und mich gefragt, ob ich das auch machen würde und dann hab ich denjenigen einfach "zugeteilt" bekommen.
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  14. Foreninventar Avatar von Eliza Day
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Dumme Frage mal:
    Würdet ihr ihm an meiner Stelle eine kurze "magst du überhaupt noch?"-Notiz schicken oder eher direkt was längeres?
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  15. Stranger
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Sehr spannendes Thema! Ich habe auch schon mal darüber nachgedacht, und bin im Netz ebenfalls auf diese Seiten gestossen, die solche Kontakte vermitteln. Gerade wurde ja in den USA Troy Davis hingerichtet, obwohl er beteuert hat, dass er unschuldig ist.

    Mich würden auf der einen Seite schon die Motive, Gedanken und Gefühle eines Insassen interessieren. Dann hätte ich aber auch wieder Angst vor dem Tag, an dem die Strafe vollzogen wird. Man baut ja doch eine Beziehung zu der Person auf und das würde mich dann wohl doch zu sehr mitnehmen.

    @Eliza Day: An Deiner Stelle würde ich wahrscheinlich erstmal ca. nur eine Seite schreiben, wo Du ihm erklären kannst, warum Du den Kontakt wieder aufnehmen möchtest.

  16. Foreninventar Avatar von Eliza Day
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Ja, hab ich jetzt auch so gemacht, heute abgeschickt. Mal sehen.


    ichfinde es schons ehr krass - als wir angefangen habe, zu schreiben, da gab's Google quasi noch nicht, ich wusste nicht, was er getan hatte und mir wurde eben auch gesagt, man solle nicht fragen.

    Jetzt kann ich seine gesamte Kriminalgeschichte im Netz nachlesen (sehr erschreckend) und sogar, dass er 2009 im Knast gemaßregelt wurde, weil er geraucht hat....
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  17. V.I.P. Avatar von Zoor
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Ich verstehe die Motivationslage für solche Brief"freundschaften" nicht ganz. Für mich macht das immer den Eindruck dieser armen, verrückten Frauen,die ein Helfersyndrom haben und jemanden bemuttern wollen. Die der Meinung sind, dass sie einen Großteil ihrer Energie in die Errettung von jemandem stecken müssen, über den sie eigentlich gar nichts echtes wissen und irgendwann vielleicht von ihrer großen Liebe sprechen, die dort hinter meterhohen Stahlbetonmauern hockt.
    Für mich ist auch unklar, warum man ausgerechnet Inhaftierten schreibt, die gerade eine Strafe verbüßen. Ob zu Recht oder Unrecht mag man von außen eh nicht beurteilen können. Es gibt doch sicher tausend andere arme Seelen, die frei eigener Schuld in ihrem Leben stark eingeschränkt sind und sicher auch gerne Kontakt zu anderen Menschen hätten. Ist es also Sensationsgier? Das Besondere?
    Wie würdet ihr euch verhalten, wenn die Person irgendwann entlassen wird und dann eventuell in echt in euer Leben tritt?

    Ich möchte damit niemanden angreifen, der das gerne machen möchte, schließlich ist es mir eigentlich egal. Mich interessiert nur, wieso man denn genau diesen Weg einer karitativen (so man es denn so nennen möchte) Tätigkeit wählt.
    Mein Name ist Mensch

    Ein Arbeitnehmer verliert mit dem Tod nicht seinen Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub. (EuGH 2014)

  18. Senior Member Avatar von Langspielplatte
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Zitat Zitat von Zoor Beitrag anzeigen
    Ich verstehe die Motivationslage für solche Brief"freundschaften" nicht ganz. Für mich macht das immer den Eindruck dieser armen, verrückten Frauen,die ein Helfersyndrom haben und jemanden bemuttern wollen. Die der Meinung sind, dass sie einen Großteil ihrer Energie in die Errettung von jemandem stecken müssen, über den sie eigentlich gar nichts echtes wissen und irgendwann vielleicht von ihrer großen Liebe sprechen, die dort hinter meterhohen Stahlbetonmauern hockt.
    Für mich ist auch unklar, warum man ausgerechnet Inhaftierten schreibt, die gerade eine Strafe verbüßen. Ob zu Recht oder Unrecht mag man von außen eh nicht beurteilen können. Es gibt doch sicher tausend andere arme Seelen, die frei eigener Schuld in ihrem Leben stark eingeschränkt sind und sicher auch gerne Kontakt zu anderen Menschen hätten. Ist es also Sensationsgier? Das Besondere?
    Wie würdet ihr euch verhalten, wenn die Person irgendwann entlassen wird und dann eventuell in echt in euer Leben tritt?

    Ich möchte damit niemanden angreifen, der das gerne machen möchte, schließlich ist es mir eigentlich egal. Mich interessiert nur, wieso man denn genau diesen Weg einer karitativen (so man es denn so nennen möchte) Tätigkeit wählt.
    Ich kann ja nur für mich sprechen, aber bei mir sieht die Motivation eher so aus: Ich halte es für unmenschlich, dass Menschen - und ja, auch verurteilte Mörder - 23 Stunden am Tag in Einzelhaft leben müssen, mit kaum Möglichkeiten zur Beschäftigung, und so teilweise jahrzehntelang darauf warten müssen, getötet zu werden.

    Viele von ihnen schreiben, dass sie sich nicht mehr als Mensch wahrgenommen fühlen und das finde ich bei diesen Haftbedingungen sehr nachvollziehbar. Briefe zu bekommen und schreiben zu können ist da nicht nur eine der wenigen Beschäftigungsmöglichkeiten sondern auch ein Weg, ein wenig Aufmerksamkeit zu bekommen und zu sehen, dass es Menschen gibt, die einen tatsächlich noch als Menschen wahrnehmen.

    Die Frage, ob derjenige zu Recht oder zu Unrecht inhaftiert ist, finde ich da für mich gar nicht so entscheidend. Und dass jemand, der in den USA hingerichtet werden soll, mal als freier Mensch in mein Leben tritt, halte ich für äußerst unwahrscheinlich. Und selbst wenn: Wenn ich irgendwann den Wunsch hätte, die Person auch persönlich zu treffen, wäre das ja in Ordnung. Aber verpflichtet fühle ich mich dazu nicht und das würde ich dann auch so sagen/schreiben.
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  19. Foreninventar Avatar von Eliza Day
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Ja, das sehe ich auch so.


    Und ich denke auch nicht, dass der großteil der Leute, die das über eine Art Organisation machen, dann da ihre "große liebe" finden, das ist, glaube ich, noch mal ein ganz anderer Schlag Mensch...


    Für mich persönlich hat es auch nichts mit Errettung zu tun, eher mit einer generellen Abneigung gegen das Rechtssystem, dass diese Art von Warten auf die Hinrichtung ermöglicht, und der Gedanke, dass man oft der einzige Kontakt zur Außenwelt ist, die der Inhaftierte hat.
    Und er verbüßt ja auch nicht nur eine Strafe, nach der dann wieder in die Außenwelt entlassen wird, sondern er wird dann eben getötet.


    natürlich gibt es andere "Unschuldige", die auch solcher Ansprache bedürften, aber ich weiß nicht, wie man an die rankommt
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  20. Senior Member Avatar von Langspielplatte
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Zitat Zitat von Eliza Day Beitrag anzeigen
    Für mich persönlich hat es auch nichts mit Errettung zu tun, eher mit einer generellen Abneigung gegen das Rechtssystem, dass diese Art von Warten auf die Hinrichtung ermöglicht, und der Gedanke, dass man oft der einzige Kontakt zur Außenwelt ist, die der Inhaftierte hat.
    Genau, sehe ich auch so.
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  21. Stranger
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    AW: Brieffreundschaft mit Todeskandidaten

    Käme für mich nur in Frage, wenn ich in die Frau bereits zuvor verliebt war. Ansonsten würde ich mich vor einer so schweren Situation schützen.
    Auf meinem Blog psog.de gibts Infos zu Panikattacken, generalisierte Angststörung & Co.

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