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  1. Urgestein

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    (Neue) buchempfehlungen

    Wollt ihr mal wieder eure buchempfehlungen abgeben?

    Können ja auch Bücher sein die ihr hier schon mal empfohlen habt
    Sehr Gerne auch was dazu schreiben, also nicht nur Titel und Autor,in

    Alles, egal, ob trash oder Klassiker, Hauptsache es macht spass zu lesen

  2. Alter Hase

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    AW: (Neue) buchempfehlungen

    Der Wolkenatlas von David Mitchell ist mein Highlight der letzten Monate. So, so großartig! Ich fand es so unfassbar gelungen, wie die einzelnen Geschichten (die für sich genommen tatsächlich nicht alle komplett spannend sind, aber das Gesamtwerk ist so toll!) alle in der jeweils nächsten eine Rolle spielen, dass jede Geschichte ein eigenes Genre mit eigenem Sprachstil ist und dass es am Ende trotzdem zusammenpasst, hach.

  3. Senior Member

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    Oh ja, der Wolkenatlas war wirklich toll! Aber mach nicht den Fehler den Film zu kucken. Der ist furchtbar.

    Ansonsten empfehle ich immer wieder und gerade auch in der momentanen Situation Das Licht der letzten Tage. Ein Virus rafft den Großteil der Menschheit dahin, aus verschiedenen Perspektiven erzählt und einfach ganz wunderbar geschrieben.
    Also, im Grunde könnte ich hier seitenweise Bücher auflisten, die mir gefallen. Aber das würde wohl etwas den Rahmen sprengen.
    i expect to find him laughing

  4. Alter Hase

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    Zitat Zitat von rubysoho Beitrag anzeigen
    Also, im Grunde könnte ich hier seitenweise Bücher auflisten, die mir gefallen. Aber das würde wohl etwas den Rahmen sprengen.
    Ich warte.


  5. Senior Member

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    Zitat Zitat von Caly Beitrag anzeigen
    Ich warte.

    Hast du dir das auch gut überlegt? Hm? Möchtest du noch mehr Bücher für deinen SuB? Willst du demnächst aus deiner Wohnung ausziehen, weil du zusätzlich zu den ganzen Büchern nicht mehr reinpasst? Ja? Willst du das wirklich?

    Ich find's aber auch etwas schwierig so ganz ohne Kontext Bücher zu empfehlen. Die Geschmäcker gehen da ja doch seeeeehr weit auseinander.
    i expect to find him laughing

  6. Alter Hase

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    Wie sie sich immer alle um fremder Leuts SuB sorgen, um sich dann insgeheim ja doch zu freuen, wenn der Kelch der Plüschnase an ihnen vorbei zieht. Heuchlerei, sage ich!



    Einfach so ohne Kontext Bücher zu empfehlen finde ich auch schwierig, aber zum selber durchlesen und entdecken dann gerade cool, weil man mal mit Genres in Berührung kommt, die man sonst nicht so verfolgt.

  7. Ureinwohnerin

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    „Eleanor Oliphant is completely fine“ ist eins der besten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen hab. Sehr krasses Thema (Zulassen und Verarbeiten von traumatischen Erinnerungen), aber so hoffnungsvoll und warm geschrieben, dass ich es als Feelgood-Buch beschreiben würde (man muss halt gucken, ob es einen potenziell triggern könnte, aber ich finds schwierig, da ne Warnung zu schreiben, ohne die Handlung zu spoilern...ich hatte vorher schon spoiler gelesen und das war für mich glaub ich auch besser so). Ich hab dazu bisher auch fast nur positive Reaktionen von anderen mitbekommen, egal was sie sonst so lesen.

    Wenn es auch Jugendbücher sein dürfen:

    • die Engelsfors-Trilogie von Sara B. Elfgren und Mats Strandberg: vordergründig geht’s um Magie, aber tatsächlich geht’s vor allem um den ganzen Scheiß, mit dem man sich als Teenager rumschlagen muss - Gruppendruck, Mobbing, Einsamkeit, schwierige (Familien-)Beziehungen, psychische Probleme, Identitätsfindung, Leistungsdruck durch die Eltern...und das alles beschrieben aus extrem unterschiedlichen Perspektiven und sehr wenig schwarz-weiß...das ist ein Buch, das ich rückblickend meinem Teenie-Ich wünsche
    • „These witches don’t burn“ von Isa Sterling: erster Teil einer Dilogie mit starken Buffy-Vibes, der zweite Teil kommt im Mai
    • die „Once upon a con“-Reihe von Ashley Poston: auf Märchen basierende Scifi-Fandom-Reihe (Fandom einer fiktiven Serie, thematisch irgendwo zwischen Star Trek und Star Wars), bisher erschienen sind „Geekerella“ und „The Princess and the Fangirl“, „Bookish and the Beast“ kommt im Juni
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  8. Member

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    Zitat Zitat von Caly Beitrag anzeigen
    Ich warte.

    Das würde ich unterschreiben

  9. Member

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    AW: (Neue) buchempfehlungen

    Gerade gelesen:
    30 Tage und ein ganzes Leben von Ashley Ream. Fand es unterhaltsam, machmal skurril, kurzweilig und gut geschrieben. Malerin Clementine ist depressiv, beschließt zu sterben. Entsorgt Antidepressiva, und macht 30 Tage lang nur, worauf sie Bock hat. Darüber hinaus versucht sie kein Chaos zu hinterlassen und löst z.B. Haushalt auf usw.

  10. Senior Member

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    Da habe ich mir ja was eingebrockt.

    Aus dem Stegreif empfehle ich folgende Reihen:
    • Die "Der Monstrumologe"-Reihe von Rick Yancey. Die Monster sind echt, und die Charaktere sind bizarr, aber glaubwürdig. Die Bücher schaffen es irgendwie gleichzeitig lustig-grotesk und abgrundtief traurig zu sein.
    • Aus der Jugendbuchabteilung die "Seiten der Welt"- Reihe von Kai Meyer. Wer immer schon mal richtig in Bücher eintauchen wollte erfährt hier: ja, das geht! Ein bisschen Fantasy, locker flockig geschrieben.
    • Und dann die unendlich vielen Bände der "Mitchell und Markby"-Reihe von Ann Granger. Mord auf dem Lande, sehr kuschelig zum wohlfühlen, aber nicht kitschig. Lord Peter Wimsey lässt grüßen. Und nebenbei empfehle ich dann auch noch das Gesamtwerk von Dorothy L. Sayers.


    Und jetzt gehe ich ein bisschen in mich, und überlege, welche einzelnen Bücher ich noch guten Gewissens empfehlen kann.
    i expect to find him laughing

  11. Urgestein

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    Zitat Zitat von rubysoho Beitrag anzeigen

    Ich find's aber auch etwas schwierig so ganz ohne Kontext Bücher zu empfehlen. Die Geschmäcker gehen da ja doch seeeeehr weit auseinander.
    ist egal

    ich (oder andere) knnen sich die bücher ja immer noch anschauen und schauen, ob sie einem zusagen

    ich habe jetzt das eleanor oliphant buch (das wurde ja auch in nickis thread (https://www.bym.de/forum/meine-welt/497473-buch-jahres.html) oft genannt)

  12. Enthusiast

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    There There von Tommy Orange. Es handelt von 12 Native Americans, die sich aus unterschiedlichen Gründen auf die Teilnahme an einem Powwow vorbereiten (also das ist nur die Struktur, es geht nicht um Tänze und Handwerk etc.). In Rückblenden erfährt man jeweils etwas über ihre Vergangenheit und wie sie miteinander verbunden sind. Es ist unglaublich gut geschrieben, man kann sich wirklich in jede Charaktere einfühlen und ihre Handlungen nachvollziehen.

    This is going to hurt von Adam Kay. Eine Art Tagebuch von einem jungen Arzt in England. Erst 1 Jahr allgemeinmedizin und -chirurgie, dann geht er in die Gynäkologie und Geburtshilfe. Ich glaube das erste Buch, das ich als Erwachsene an einem Tag gelesen habe. Z.T. muss man laut lachen, so lustig ist es geschrieben (und so absurd sind die Dinge, die er erlebt), dann gibt es natürlich auch wieder traurigere Erlebnisse. Liest sich schnell und leicht, hat aber trotzdem eine gewisse Substanz.

  13. V.I.P.

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    Mir haben in letzter Zeit besonders gut "Die Optimisten" von Rebecca Makkai und "A Start in Life" von Anita Brookner gefallen (auf Deutsch sind übrigens beide im meiner Meinung nach empfehlenswerten Eisele Verlag erschienen: ausgezeichnetes Programm und sehr ansprechend gestaltete Bücher. "Die Optimisten" hat etwa ein Modigliani Bild auf dem Cover). Sind jetzt aber keine Feelgoodbücher - habe "Spaß" jetzt mal eher als "Lesevergnügen" aufgefasst.

    "Die Optimisten" handelt von der Schwulenszene Chicagos und den Auswirkungen von AIDS. Hat mich sehr berührt, wobei die Geschichte nie sentimenal oder pathetisch wird. Es werden zwei Handlungsstränge erzählt: beginnend mit einer Trauerfeier eines AIDS-Opfers Anfang der 80er spielt ein Teil direkt in dem Jahrzehnt und stellt dar, wie AIDS in einen Freundeskreis einbricht; der andere Teil ist in diese Handlung verwoben, findet allerdings gut 30 Jahre später statt und handelt von der Schwester des Verstorbenen, mit dessen Trauerfeier das Buch beginnt. Neben AIDS spielt die Museums/Austellungswelt eine große Rolle.

    Brookner, die "A Start in Life" verfasste, ist Booker Prize Gewinnerin in den 80ern gewesen und schrieb sprachlich auf eine wunderschöne, altmodische Weise - man könnte meinen, das Buch sei im 19. Jh entstanden. Passend dazu erzählt es von einer einzelgängerischen, britischen Balzac-Expertin: ihrer schwierigen Elternbeziehung (sowohl Vater als auch Mutter übernehmen keine wirkliche Verantwortung im Leben) - klingt jetzt nicht sonderlich aufregend, aber Brookners Stil fand ich großartig. Es ist ein dünnes, jedoch reichhaltiges Buch: sie bringt Dinge so gekonnt auf den Punkt - klug, oft mit feiner Ironie, wunderbar gezeichneten Figuren und (schwarzem) Humor.
    "Das Verliebtsein ist ja nicht mehr als ein psychiatrisches Durchgangsstadium und die zwanghafte Besessenheit von einem Menschen auf Dauer so ungesund wie Kokainkonsum." Um etwas Pepp in Vernunftbeziehungen zu bringen, empfiehlt der deutsche Paartherapeut Arno Retzer den gelegentlichen Einsatz von Wasserpistolen.

  14. Stranger

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    finessa, die klingen beide total interessant und sind sofort auf meine zu-lesen-Liste gehüpft. Danke für die Empfehlung!

  15. Urgestein

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    Zitat Zitat von finessa Beitrag anzeigen
    Mir haben in letzter Zeit besonders gut "Die Optimisten" von Rebecca Makkai und "A Start in Life" von Anita Brookner gefallen (auf Deutsch sind übrigens beide im meiner Meinung nach empfehlenswerten Eisele Verlag erschienen: ausgezeichnetes Programm und sehr ansprechend gestaltete Bücher. "Die Optimisten" hat etwa ein Modigliani Bild auf dem Cover). Sind jetzt aber keine Feelgoodbücher - habe "Spaß" jetzt mal eher als "Lesevergnügen" aufgefasst.

    "Die Optimisten" handelt von der Schwulenszene Chicagos und den Auswirkungen von AIDS. Hat mich sehr berührt, wobei die Geschichte nie sentimenal oder pathetisch wird. Es werden zwei Handlungsstränge erzählt: beginnend mit einer Trauerfeier eines AIDS-Opfers Anfang der 80er spielt ein Teil direkt in dem Jahrzehnt und stellt dar, wie AIDS in einen Freundeskreis einbricht; der andere Teil ist in diese Handlung verwoben, findet allerdings gut 30 Jahre später statt und handelt von der Schwester des Verstorbenen, mit dessen Trauerfeier das Buch beginnt. Neben AIDS spielt die Museums/Austellungswelt eine große Rolle.
    Makkais Buch "The Great Believers" habe ich gelesen und fand es auch super.

    Zitat Zitat von finessa
    Brookner, die "A Start in Life" verfasste, ist Booker Prize Gewinnerin in den 80ern gewesen und schrieb sprachlich auf eine wunderschöne, altmodische Weise - man könnte meinen, das Buch sei im 19. Jh entstanden. Passend dazu erzählt es von einer einzelgängerischen, britischen Balzac-Expertin: ihrer schwierigen Elternbeziehung (sowohl Vater als auch Mutter übernehmen keine wirkliche Verantwortung im Leben) - klingt jetzt nicht sonderlich aufregend, aber Brookners Stil fand ich großartig. Es ist ein dünnes, jedoch reichhaltiges Buch: sie bringt Dinge so gekonnt auf den Punkt - klug, oft mit feiner Ironie, wunderbar gezeichneten Figuren und (schwarzem) Humor.
    Wow, ich glaube, das bestelle ich mir, es klingt total toll. Moment, bleibt es eigentlich bei Beobachtungen über ihre Situation als eine Person, deren Leben, wie sie meint, durch Romane ruiniert wurde? Oder wagt sie den Sprung, noch mal neue Leute kennenzulernen?
    Geändert von ~snow06~ (25.04.2020 um 18:52 Uhr)
    כל המקומות שבהם היית
    עולמות שראית וגילית
    כל השאלות שבדרך שאלת
    לפעמים לא העזת לגלות

    אורות מהבהבים
    בשתי שניות
    חולפים חיי אל מול עיני
    קולות מזמן אחר
    הלב אומר להתעורר מהר

    אורות - אברהם טל

  16. V.I.P.

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    Zitat Zitat von ~snow06~ Beitrag anzeigen
    Moment, bleibt es eigentlich bei Beobachtungen über ihre Situation als eine Person, deren Leben, wie sie meint, durch Romane ruiniert wurde? Oder wagt sie den Sprung, noch mal neue Leute kennenzulernen?
    Ich mag hier nicht zu viel spoilern. Die Beziehung zu den Eltern bleibt jedenfalls nicht nicht die einzige, die im Buch thematisiert wird.

    Würde mich übrigens freuen, wenn ihr erzählt, wie es auch gefallen hat, solltet ihr tatsächlich eines der Bücher lesen.
    "Das Verliebtsein ist ja nicht mehr als ein psychiatrisches Durchgangsstadium und die zwanghafte Besessenheit von einem Menschen auf Dauer so ungesund wie Kokainkonsum." Um etwas Pepp in Vernunftbeziehungen zu bringen, empfiehlt der deutsche Paartherapeut Arno Retzer den gelegentlichen Einsatz von Wasserpistolen.

  17. Urgestein

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    Zitat Zitat von finessa Beitrag anzeigen
    Ich mag hier nicht zu viel spoilern. Die Beziehung zu den Eltern bleibt jedenfalls nicht nicht die einzige, die im Buch thematisiert wird.

    Würde mich übrigens freuen, wenn ihr erzählt, wie es auch gefallen hat, solltet ihr tatsächlich eines der Bücher lesen.
    Okay, danke! Ich habe mir das Buch jetzt über das böse amazon bestellt... ich lese Bücher auch dann gerne, wenn jemand schon gespoilert hat, aber das geht natürlich nicht allen so. Ich werde berichten, wie es mir gefallen hat...
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  18. V.I.P.

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    Off Topic, aber viele kleinere Buchhandlungen bieten sehr zügigen Versand und auch eBooks an: würde wirklich stark empfehlen, beim Bücherkauf nicht auf Amazon zurückzugreifen!
    "Das Verliebtsein ist ja nicht mehr als ein psychiatrisches Durchgangsstadium und die zwanghafte Besessenheit von einem Menschen auf Dauer so ungesund wie Kokainkonsum." Um etwas Pepp in Vernunftbeziehungen zu bringen, empfiehlt der deutsche Paartherapeut Arno Retzer den gelegentlichen Einsatz von Wasserpistolen.

  19. Get a life!

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    genau!
    alles wird aus HACK gemacht

  20. Urgestein

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    Viele große Verlage rutschen gerade extrem in die Miesen (um nicht zu sagen in die Insolvenz), da die großen Besteller wie Amazon (aber auch Thalia/Hugendubel etc. ) nicht mehr in den großen Mengen bestellen. Kenne leider einige Betroffene und auch, wenn ich Verfechter der kleinen Buchhandlungen bin, finde ich es jetzt gerade nicht so dramatisch über Amazon zu bestellen, damit sich das Ganze wieder einrenkt.

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