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  1. Addict

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    My dark Vanessa

    Weil das im "Nenn mir dein Lieblingsbuch"-Thread aufgetaucht war (cooles Konzept übrigens, hab lange nicht gecheckt, was der Sinn des Threads ist, und jetzt hab ich auch voll Lust, mal mitzumachen) und es anscheinend einige hier schon gelesen haben:
    Was habt ihr davon gehalten?

  2. Ureinwohnerin

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    AW: My dark Vanessa

    Ich hab es ja im Thread bekommen und hab ja dort schon darüber geschrieben. : ) Hast du es auch gelesen? Wie fandest du es?
    Life imitates Art.





  3. Addict

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    AW: My dark Vanessa

    Ja deine Rückmeldung dazu habe ich gelesen.

    Ich hab's sehr schnell durchgelesen und fand es zunächst mal fesselnd und sehr spannend. Zugegeben war ich tatsächlich durch deine Kritik voreingenommen und hab mich dann ständig gefragt, ob ich die Sprache jetzt prätentiös (das war dein Wort, glaube ich) finde oder nicht. Also ich hab deinen Ansatz da schon verstehen können.
    Zusätzlich hat mich im Vorhinein sehr irritiert, dass Gillian Flynn (die Autorin von Gone Girl) das Buch so gelobt hatte (steht auf dem Cover, meine ich). Gone Girl war für mich nämlich so ein Fast Read ohne wahnsinnig viel Qualität. Die anderen Bücher von Gillian Flynn finde ich noch schlimmer und tatsächlich prätentiös, irgendwie so n bisschen voyeuristisch und sensationsgeil, vielleicht weiß jemand, was ich meine? Dass gerade ihre Kritik auf dem Cover abgedruckt war, war für mich dann erstmal kein Qualitätsbeweis, im Gegenteil.

    Jedenfalls hab ich mich dann aber entschieden, dass My Dark Vanessa für mich nicht so ist. Mir ging es sehr unter die Haut, ich fande es beeindruckend, wir aufregend und anregend es einerseits war, und wie "sickening" andererseits. Ich konnte mich doch irgendwie in alle Beteiligten hineinversetzen, das war immer wieder verstörend, aber auch einfach ... menschlich? Hm. Die Bedürftigkeit eines Teenagers kam sehr gut raus und ich konnte mir alles irgendwie sehr bildlich vorstellen.
    Stellenweise war mir die Jetzt-Perspektive vielleicht ein bisschen zu "kaputt". Es hat halt sowas klischeehaftes, die gescheiterte grandiose Poetin die sich mit irgendwelchen Aushilfsjobs durchschlägt. Aber auch das ist ja nachvollziehbar und jetzt auch keine direkte Kritik von mir.

  4. Addict

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    AW: My dark Vanessa

    Ich habe das Buch auch gerade gelesen. Was meint ihr denn mit prätentiöser Sprache? Habt ihr das Buch auf Deutsch oder auf Englisch gelesen (ich nehme an, letzteres)?

  5. Ureinwohnerin

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    AW: My dark Vanessa

    Ich hab es auf Englisch gelesen. Ich habe jetzt leider kein sprachliches Beispiel parat. Aber vielleicht ging das auch so ein bisschen in die Richtung, wie laut oben geschrieben hat. Die heutige Perspektive mit dem Hoteljob fand ich auch ein bisschen klischeehaft. Sie beschreibt ja Personen und Geschehnisse, aber bleibt da irgendwie so an der Oberfläche. Also, es ist klar, dass es hauptsächlich um die beiden Hauptfiguren geht. Und deren Relation wird ja auch eingehend beschrieben. Aber ich glaube, ich hätte mir gewünscht, dass die gesamte Atmosphäre drum herum etwas dichter geschildert wird.
    Life imitates Art.





  6. Addict

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    AW: My dark Vanessa

    Ich hab es auch auf Englisch gelesen.

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