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  1. Ureinwohnerin

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    Belletristik für „Einsteigerinnen“ mit schwierigen Anforderungen

    Ich setze das Einsteigerinnen mal in Anführungszeichen, weil ich sowas durchaus ab und zu lese, aber doch immer wieder im Jugendbuchbereich lande, weil ich mich häufig mit „Erwachsenenbüchern“ schwer tue. Vieles, was ich als Empfehlungen sehe, ist mir viel zu dramatisch oder blutig oder es geht um Midlifecrisis und den klassischen Lebensweg mit Haus und Kindern. So langsam würde ich aber doch mal gerne mehr Bücher mit Protagonist*innen so grob in meinem Alter +/- 10 Jahre lesen (vielleicht so um die 30 bis um die 50?), nur eben gerne kinderlos, Partnerschaft/Ehe ist aber ok.

    Ich mag Fantasy, aber am liebsten so Richtung Urban Fantasy/wie Harry Potter, also dass die magische Welt neben der unmagischen Welt liegt. High Fantasy mag ich schon auch, aber die andere Art mag ich lieber. Da hab ich grad aber auch noch ne ungelesene Trilogie mit ner Protagonistin, die immerhin schon Anfang 20 ist. Das darf aber auch nicht zu düster sein. Engelsfors war in der Hinsicht noch ok, aber sehr viel düsterer sollte es nicht sein.

    Ansonsten mag ich schon auch gerne Bücher, in denen die Protagonist*innen noch ein bisschen auf der Suche nach sich selbst sind, gerne auch in die romantische Richtung, aber nicht unbedingt mit Torschlusspanik als zentralem Thema.

    Gemütliche Mysteries mag ich auch gerne, in der Richtung hab ich außer Wishtide noch nicht viel gelesen, ich schau aber gerne die ITV-Poirot-Verfilmung, vielleicht sollte ich mich mal durch Agatha Christies Gesamtwerk arbeiten (da war ich bisher mit der Auswahl überfordert).

    Generell lese ich am liebsten Bücher, die nicht allzu dramatisch sind. Ernst darf es schon sein, aber immer mit einem Hoffnungsschimmer und einem guten Ende. Ich hatte schon Bücher, die nett angefangen haben und am Ende waren dann eine oder mehrere Hauptfiguren plötzlich tot, sowas nimmt mich einfach zu sehr mit. Bei HP konnte man ja immerhin meistens damit rechnen, dass was passiert und es war immer noch irgendwie sinnvoll in die Geschichte eingebunden und kein möglichst krasser Plottwist.

    Thematisch bin ich da grundsätzlich auch offen für anderes, aber auf der emotionalen Ebene eben recht eingeschränkt, was es sehr schwierig macht, weil ich das Gefühl habe, dass es kaum was zwischen typischen Liebesromanen (die ich auch gerne lese, aber eben nicht immer) und krassem (emotionalem) Drama gibt. Außerdem bin ich recht schwierig, was den Schreibstil angeht, ich mag zwar gerne detailreiche Beschreibungen, aber keine allzu blumige/poetische Sprache.

    Gut gefallen haben mir in den letzten ~15 Jahren zb (ergänze ich vielleicht noch, falls mir noch mehr einfällt):

    • Tracy Chevalier - Das Mädchen mit dem Perlenohrring
    • Daniel Kehlmann - Die Vermessung der Welt
    • Elizabeth Edmondson - The Frozen Lake
    • Christina Lauren - The Honey-Don‘t List
    • Gail Honeyman - Eleanor Oliphant is completely fine
    • Kate Saunders - The Secrets of Wishtide
    • Neil Gaiman/Terry Pratchett - Good Omens
    • Jane Austen - Pride & Prejudice


    Abgebrochen oder nach dem Anschauen der Leseprobe gar nicht erst gekauft habe ich ua:

    • Jonathan Franzen - Die Korrekturen
    • Ben Aaronovitch - Die Flüsse von London (von der Idee her genau meins, aber ich fand es stellenweise unangenehm sexistisch/rassistisch)
    • Daniela Krien - Die Liebe im Ernstfall
    • Nina George - Die Schönheit der Nacht


    Ich antworte dann gleich mal noch auf die Vorschläge aus dem anderen Thread!
    Geändert von poppyred (24.09.2020 um 16:39 Uhr)
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  2. V.I.P.

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    AW: Belletristik für „Einsteigerinnen“ mit schwierigen Anforderungen

    mcbeaton mit ihrer agatha raisin reihe, wobei, die hat ja viel geschrieben, so insgesamt
    jane austen - emma
    thomas weehler - cursed
    das einzig beständige im leben ist die veränderung

    die art, wie dich jemand behandelt, beurteilt & mit dir spricht, sagt aus, was für ein mensch sie/er ist. nicht was für ein mensch du bist.


  3. Member

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    AW: Belletristik für „Einsteigerinnen“ mit schwierigen Anforderungen

    Was hat dir denn an Die Liebe im Ernstfall nicht gefallen? Das steht nämlich auf meiner Leseliste...

    The Group von Mary McCarthy kann ich sonst noch sehr empfehlen. Und Speedboat von Renata Adler.

    The Eyre Affair von Jasper Fforde

    Wenn du Biografien magst: Ich bin eine Frau aus Ägypten von Jehan Sadat (doofer Titel, super spannendes Buch)

    American Gods von Neil Gaiman

    The Golden Notebook von Doris Lessing

    Ich kann hier beliebig fortfahren
    Geändert von Kainene (15.09.2020 um 16:36 Uhr)
    A lot of bread was buttered on the side of no distinction

  4. V.I.P.

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    AW: Belletristik für „Einsteigerinnen“ mit schwierigen Anforderungen

    ja, große liebe für jehan sadat, auch für ihr 2. buch!
    das einzig beständige im leben ist die veränderung

    die art, wie dich jemand behandelt, beurteilt & mit dir spricht, sagt aus, was für ein mensch sie/er ist. nicht was für ein mensch du bist.


  5. Ureinwohnerin

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    AW: Belletristik für „Einsteigerinnen“ mit schwierigen Anforderungen

    Zitat Zitat von cyan Beitrag anzeigen
    Poppy
    Und wie ist es zb mit Isabel Allende? Das ist nicht Fantasy, aber zb im „Geisterhaus“ haben manche der Frauen rätselhafte Fähigkeiten usw. So ein bisschen magischer Realismus.

    Und ich finde ihre Romane meistens sehr hoffnungsvoll.
    Ich hab grad mal reingelesen und auf den ersten Seiten gings sehr streng katholisch zu, zieht sich das durch das Buch? Dann ist das glaub ich eher nichts für mich.

    felissi hat ja Gewalt gegen Frauen angesprochen, das könnte auch problematisch sein, sowas kann ich dann schlecht unvorbereitet lesen, da müsste ich mich wohl vorher spoilern und eine genaue Zusammenfassung lesen. Vielleicht mache ich das mal.

    Zitat Zitat von cyan Beitrag anzeigen
    Oder „die Frau der Zeitreisenden“, um ein altes bym-Buch wieder aufleben zu lassen.
    Wobei das schon recht dramatisch ist.
    Hmja, wie gesagt, bei dramatisch bin ich raus. Wobei das durchaus interessant klingt, vielleicht lese ich trotzdem mal rein.

    Zitat Zitat von cyan Beitrag anzeigen
    Oder „Die Hexen von Eastwick“ von John Updike?
    Oder was ist mit John Irving?
    Von den beiden hab ich noch nichts gelesen, ich schau mal rein!

    Edit: uuuh, ich hab grad eine englische Ausgabe der Hexen mit einer schwarzen Katze auf dem Cover gefunden! Ich les mal rein. John Updike (Edit: John Irving meine ich natürlich) ist glaub ich eher nichts für mich, aber da schau ich auch noch mal genauer.
    Geändert von poppyred (16.09.2020 um 10:43 Uhr)
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  6. Ureinwohnerin

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    AW: Belletristik für „Einsteigerinnen“ mit schwierigen Anforderungen

    Zitat Zitat von felissi Beitrag anzeigen
    bezüglich agatha christie - ich mag ja poirot lieber als miss marple, wobei ich mittlerweile auch diese schätze.
    ich würd mit "das fehlende glied in der kette" beginnen, einfach auch weil es der erste fall für poirot ist. und ja, da gibt es einiges zu lesen, allerdings brauch ich dann manchmal eine pause.
    Das ist "The mysterious affair at Styles", oder? Das hab ich tatsächlich auch schon auf dem Wunschzettel. Und ja, ich glaube auch, dass man da Pausen braucht, ging mir jetzt nach Wishtide auch so, da heb ich mir den zweiten Band noch etwas auf. Das ist ja doch auch oft ähnlich.

    Ich vermute tatsächlich auch, dass ich Poirot lieber mag, allerdings bin ich da auch etwas voreingenommen, weil ich bei Poirot die ITV-Serie einfach so liebe und bei Miss Marple nur die alten Filme kenne, die zwar auch gut sind, aber halt schon was anderes. Da sollte ich wohl auch mal in die ITV-Verfilmung reinschauen.

    Zitat Zitat von felissi Beitrag anzeigen
    wie wär es denn mit m. leky - was man von hier aus sehen kann?
    Da fand ich die Beschreibung schon gruselig. Alles, was mit Tod und schwerer Krankheit zu tun hat, kann ich nicht gut lesen.

    Zitat Zitat von felissi Beitrag anzeigen
    mcbeaton mit ihrer agatha raisin reihe, wobei, die hat ja viel geschrieben, so insgesamt
    jane austen - emma
    thomas weehler - cursed
    Oh, stimmt, ich glaub den ersten Agatha-Raisin-Band hab ich sogar schonmal auf Empfehlung von jemandem hier aus dem Forum verschenkt.

    Emma hab ich schon gelesen, die fehlt noch in der Aufzählung, mochte ich auch sehr! Ich hab "The Complete Jane Austen" im Regal (alle Romane in einem Band), das hab ich mir auch für die nähere Zukunft vorgenommen, außer Mansfield Park, Emma und P&P hab ich bisher nämlich nur Verfilmungen gesehen.

    Cursed wollte ich auch noch bei Netflix schauen, da ist es sicher nicht schlecht, vorher das Buch zu lesen! Danke, das hatte ich schon wieder komplett vergessen.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  7. Member

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    AW: Belletristik für „Einsteigerinnen“ mit schwierigen Anforderungen

    Ich wiederhole mich, sorry Not sorry aber ich denke immernoch, dass die invisible Library genau was für dich sein könnte. Vom Dramatikdüsterlevel definitiv weniger stark als Engelsfors. Irene ist über 30, und es gibt ein biiiiisschen Romance, aber keine cringeigen Sexszenen.
    Ich glaube du hast den ersten Band schon gelesen, oder? Der ist minimal zäh, er macht halt das worldbuilding, aber ab da wird es immer besser eigentlich! Große Empfehlung...

  8. Ureinwohnerin

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    AW: Belletristik für „Einsteigerinnen“ mit schwierigen Anforderungen

    Zitat Zitat von rubysoho Beitrag anzeigen
    Da es den Thread noch nicht gibt doch nochmal hier: hast du es mal mit Ann Granger probiert? Ich liebe die Mitchell&Markby-Reihe, und das ist schon so ein bisschen wie Agatha Christie in den 90ern. Sehr beschaulich, aber auch spannend und einfach angenehm zu lesen.
    Bei Robert Galbraith habe ich beim zweiten Band kapituliert. Ich breche echt nur ungern Bücher ab, aber das konnte ich einfach nicht mehr ertragen. Und ich liebe Harry Potter sehr.
    Ann Granger hat mir meine Tante mal empfohlen...ich hab glaub ich auch mal den ersten Band von ihr ausgeliehen, aber nie gelesen. Da schau ich auch nochmal, danke!

    Ok, JKR hake ich dann mal ab.
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  9. Ureinwohnerin

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    Zitat Zitat von Kainene Beitrag anzeigen
    Bernhard Schlink - Olga fällt mir dazu ein. Momentan lese ich seine neuesten Erzählungen, bisher auch sehr gut.
    Da hab ich grad mal reingelesen und der Schreibstil war nicht so ganz meins leider.

    Zitat Zitat von Kainene Beitrag anzeigen
    Was hat dir denn an Die Liebe im Ernstfall nicht gefallen? Das steht nämlich auf meiner Leseliste...
    Hm...das hat sich für mich irgendwie so angefühlt wie die literarische Version dieses 60er/spät-80er/früh-90er-Einrichtungsstils mit mid century modern Möbeln, Bücherwänden aus mit Winkeln an die Wand geschraubten Brettern, Sukkulenten in Glashäuschen und alles so in beige/braun gehalten. Keine Ahnung, ob dieser Vergleich außerhalb meines Kopfes Sinn ergibt. Ich bin damit einfach nicht warmgeworden, das war mir zu hipsterig. Wahrscheinlich bin ich dafür zu uncool oder nicht intellektuell genug oder was auch immer.

    Zitat Zitat von Kainene Beitrag anzeigen
    The Group von Mary McCarthy kann ich sonst noch sehr empfehlen. Und Speedboat von Renata Adler.

    The Eyre Affair von Jasper Fforde

    Wenn du Biografien magst: Ich bin eine Frau aus Ägypten von Jehan Sadat (doofer Titel, super spannendes Buch)

    American Gods von Neil Gaiman

    The Golden Notebook von Doris Lessing

    Ich kann hier beliebig fortfahren
    The Group klingt toll, aber da scheint es viel und detailliert um Mutterschaft zu gehen? Das ist momentan ein wunder Punkt für mich, das würde ich dann eher ausschließen. Leider, das klingt wirklich toll!

    Speedboat scheint eher ne Art Geschichtensammlung zu sein? Das ist dann leider auch nichts für mich, ich hab eine unerklärliche (wobei, eigentlich hat es wohl schlicht und ergreifend mit dem Deutschunterricht in der Schule zu tun) Abneigung gegen Kurzgeschichten und musste mich selbst durch die Novella-Sammlung zu Throne of Glass quälen, obwohl ich die Reihe sehr mochte. :affe:

    The Eyre Affair ist schon auf dem Wunschzettel, ich hoffe noch auf ne hübschere Taschenbuch-Ausgabe. Sollte man da eigentlich vorher Jane Eyre lesen? Das hab ich nämlich eh noch im Regal stehen.

    Die Bücher von Jehan Sadat scheints neu nicht mehr zu geben, ich hab sie zumindest gerade auf die Schnelle nicht gefunden und ausleihen/gebraucht kaufen mache ich ungerne.

    American Gods hab ich auch auf der Liste und auch alles mögliche von Terry Pratchett, mein Mann ist großer Pratchett-Fan und hat glaub ich alle Bücher von ihm, teilweise in mehreren Ausgaben.

    The Golden Notebook wollte ich auch schon lange mal lesen, ich hab mal ne Leseprobe runtergeladen.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

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  10. Ureinwohnerin

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    AW: Belletristik für „Einsteigerinnen“ mit schwierigen Anforderungen

    Zitat Zitat von mais Beitrag anzeigen
    Ich wiederhole mich, sorry Not sorry aber ich denke immernoch, dass die invisible Library genau was für dich sein könnte. Vom Dramatikdüsterlevel definitiv weniger stark als Engelsfors. Irene ist über 30, und es gibt ein biiiiisschen Romance, aber keine cringeigen Sexszenen.
    Ich glaube du hast den ersten Band schon gelesen, oder? Der ist minimal zäh, er macht halt das worldbuilding, aber ab da wird es immer besser eigentlich! Große Empfehlung...
    Ja, ich hab den ersten Band gelesen und fand die Idee und den Anfang toll, aber den Rest tatsächlich ein bisschen zäh. Aber wenn es danach immer besser wird, sollte ich der Reihe wohl nochmal ne Chance geben. Von der Idee her denke ich nämlich eigentlich auch, dass das genau meins ist und Irene mochte ich sehr!
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

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  11. Ureinwohnerin

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    AW: Belletristik für „Einsteigerinnen“ mit schwierigen Anforderungen

    Danke Euch, Ihr seid toll!
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  12. Member

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    AW: Belletristik für „Einsteigerinnen“ mit schwierigen Anforderungen

    Mein verdammter Browser hat mir gerade meine ganze Antwort gelöscht. Werdet ihr auch immer ausgeloggt???

    Ich wollte nur sagen: bei The Group gehts nur bei einer um Mutterschaft, Speedboat ist keine Geschichtensammlung, es sind Fragmente aber es geht immer um dieselben Leute. Jane Eyre muss man nicht gelesen haben, um The Eyre Affair zu verstehen und es ist schade, dass du dir keine Bücher leihen willst, denn Jehan Sadats Autobiografie ist superspannend. Das Gute am Leihen ist ja auch, dass man die Bücher einfach zurückgeben kann, wenn sie einem nicht gefallen.
    A lot of bread was buttered on the side of no distinction

  13. Member

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    AW: Belletristik für „Einsteigerinnen“ mit schwierigen Anforderungen

    Zitat Zitat von poppyred Beitrag anzeigen
    The Group klingt toll, aber da scheint es viel und detailliert um Mutterschaft zu gehen? Das ist momentan ein wunder Punkt für mich, das würde ich dann eher ausschließen. Leider, das klingt wirklich toll!

    Speedboat scheint eher ne Art Geschichtensammlung zu sein?

    The Eyre Affair ist schon auf dem Wunschzettel, ich hoffe noch auf ne hübschere Taschenbuch-Ausgabe. Sollte man da eigentlich vorher Jane Eyre lesen? Das hab ich nämlich eh noch im Regal stehen.

    Die Bücher von Jehan Sadat scheints neu nicht mehr zu geben, ich hab sie zumindest gerade auf die Schnelle nicht gefunden und ausleihen/gebraucht kaufen mache ich ungerne.
    Danke für die Erklärung zu Daniela Krien!

    Bei The Group gehts nur bei einer um Mutterschaft, von wirklich vielen Personen, aber klar, wenn das ein wunder Punkt ist, vielleicht eher nicht lesen.

    Speedboat ist keine Geschichtensammlung. Es sind Fragmente aber es geht immer um mehr oder weniger dieselben Personen.

    Ich hatte Jane Eyre auch nicht gelesen, als ich The Eyre Affair las. Man weiss dann halt nicht, was in der Vorlage vorkommt und was von Fforde erfunden wurde aber das tut dem Vergnügen keinen Abbruch.

    Schade, dass du dir keine Bücher leihen willst. Ich fand Ich bin eine Frau aus Ägypten so so gut! Das gute ist ja auch, dass man geliehene Bücher einfach zurückgeben kann, wenn man sie nicht mag
    A lot of bread was buttered on the side of no distinction

  14. Urgestein

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    AW: Belletristik für „Einsteigerinnen“ mit schwierigen Anforderungen

    Ich lese gerade wieder Jasper Fforde - es ist immer wieder ein Vergnügen.

    Von John Irving würde ich dir abraten, er ist mein Lieblingsautor, aber es stirbt dann doch immer jemand.
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  15. Addict

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    AW: Belletristik für „Einsteigerinnen“ mit schwierigen Anforderungen

    ich habe wirklich sehr lange auch im Erwachsenenalter am liebsten Bildungsromane gelesen, ich finde das darf man auch wenn man nicht mehr dem Alter der Protagonisten enstpricht

    Vielleicht gefallen dir Geschichten die sich um (Familien)Beziehungen drehen aber ohne Mord und Totschlag, z.B. Benedikt Wells vom Ende der Einsamkeit oder Rimini von Sonja Heiss oder Kintsugi von Miku Sophie Kümel. Ein bisschen "fantastisch" wäre Regenroman von Karen Duve.

    Magischer Realismus ist auch viel vorhanden in Murakami, aber die sind meistens ziemlich dick und nicht immer so zugänglich.

  16. Ureinwohnerin

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    AW: Belletristik für „Einsteigerinnen“ mit schwierigen Anforderungen

    Zitat Zitat von Kainene Beitrag anzeigen
    Danke für die Erklärung zu Daniela Krien!
    Wie gesagt, ich hab keine Ahnung, ob der Vergleich Sinn ergibt. Ich denke nicht, dass das ein schlechtes Buch ist, aber ich glaube das richtet sich eher an die junge, coole Akademikerinnenbubble und da bin ich eben nicht die Zielgruppe.

    Zitat Zitat von Kainene Beitrag anzeigen
    Bei The Group gehts nur bei einer um Mutterschaft, von wirklich vielen Personen, aber klar, wenn das ein wunder Punkt ist, vielleicht eher nicht lesen.
    Ja, leider, ich finde das klingt wirklich nach nem ganz tollen Buch!

    Das ist eben wie weiter oben schon gesagt einer der Punkte, der viele Bücher für mich ausschließt, aber leider dreht sich eben ein Großteil der Bücher mit Protagonistinnen in meinem Alter genau darum.

    Zitat Zitat von Kainene Beitrag anzeigen
    Speedboat ist keine Geschichtensammlung. Es sind Fragmente aber es geht immer um mehr oder weniger dieselben Personen.
    Ah, ok. Hm, müsste ich mal reinschauen. Ich mag eigentlich lieber zusammenhängende Geschichten. Ich lese halt auch generell eher Unterhaltung als hohe Literatur.

    Zitat Zitat von Kainene Beitrag anzeigen
    Ich hatte Jane Eyre auch nicht gelesen, als ich The Eyre Affair las. Man weiss dann halt nicht, was in der Vorlage vorkommt und was von Fforde erfunden wurde aber das tut dem Vergnügen keinen Abbruch.
    Ah, ok. Aber da es eh im Regal steht, würde sich das ja anbieten.

    Zitat Zitat von Kainene Beitrag anzeigen
    Schade, dass du dir keine Bücher leihen willst. Ich fand Ich bin eine Frau aus Ägypten so so gut! Das gute ist ja auch, dass man geliehene Bücher einfach zurückgeben kann, wenn man sie nicht mag
    Dafür gibts ja Leseproben. Mal schauen, vielleicht gibts Ende des Jahres eh nen eReader, dann schau ich mal nach dem eBook.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

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  17. Ureinwohnerin

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    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Ich lese gerade wieder Jasper Fforde - es ist immer wieder ein Vergnügen.
    Das wird ja hier auch immer wieder empfohlen, ich will die Reihe eigentlich schon seit mindestens zehn Jahren lesen und vergesse es nur leider immer wieder. Mein Mann hat das letztens auch nochmal irgendwo als Empfehlung gesehen, vielleicht ist das ein Zeichen, es jetzt endlich mal anzufangen. Ich finds nur echt schade, dass die englische Ausgabe so hässlich ist, die deutsche ist viel schöner, aber ich würde es schon lieber auf englisch lesen. #fwp

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Von John Irving würde ich dir abraten, er ist mein Lieblingsautor, aber es stirbt dann doch immer jemand.
    Ah, danke, das ist gut zu wissen! Ich meinte auch oben John Irving als ich schrieb, dass ich glaube, dass das nichts für mich ist, hab aus Versehen John Updike geschrieben.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

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  18. Ureinwohnerin

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    Zitat Zitat von ginsoakedgirl Beitrag anzeigen
    ich habe wirklich sehr lange auch im Erwachsenenalter am liebsten Bildungsromane gelesen, ich finde das darf man auch wenn man nicht mehr dem Alter der Protagonisten enstpricht


    Ich find das auch null schlimm, egal ob Bildungsroman oder moderne YA-Fantasy oder -Romanzen, ich komme nur langsam in das Alter, in dem ich keine Lust mehr habe, fast nur sowas zu lesen und gerne mehr Bücher hätte, die näher an meinem eigenen Alter sind, aber jedesmal, wenn ich nach was anderem suche, finde ich gefühlt nur Bücher über Eltern und Familienstress, das mag ich grad eben nicht lesen, was es sehr schwierig macht (solche Bücher aus der Kinderperspektive zu lesen ist für mich irgendwie was anderes, deshalb geht YA halt besser). Und es muss ja doch auch noch was anderes geben, auch wenn es in unserer Gesellschaft der "normalere" Weg ist, Kinder zu haben.

    Zitat Zitat von ginsoakedgirl Beitrag anzeigen
    Vielleicht gefallen dir Geschichten die sich um (Familien)Beziehungen drehen aber ohne Mord und Totschlag, z.B. Benedikt Wells vom Ende der Einsamkeit oder Rimini von Sonja Heiss oder Kintsugi von Miku Sophie Kümel. Ein bisschen "fantastisch" wäre Regenroman von Karen Duve.
    Danke! Ich hab grad mal durchgeschaut, aber da gehts ja anscheinend auch viel um Kinderwunsch und Familienprobleme, das ist dann leider auch alles raus. Und ich glaub Karen Duve ist mir zu düster und trostlos. Trotzdem danke für die Erinnerung, ich hatte nämlich ganz vergessen, dass sie auch ein Buch über Annette von Droste-Hülshoff geschrieben hat, da will ich mal reinschauen.

    Zitat Zitat von ginsoakedgirl Beitrag anzeigen
    Magischer Realismus ist auch viel vorhanden in Murakami, aber die sind meistens ziemlich dick und nicht immer so zugänglich.
    Mit dicken Büchern hab ich kein Problem, ich lese grad den fünften Potter.

    Nicht zugänglich ist dann eben die andere Frage...was würdest Du da denn für den Anfang empfehlen? Dann schau ich mal rein.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  19. Senior Member

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    bei magischem realismus ist mir auch direkt murakami eingefallen; mir fällt es aber schwer einzuschätzen, ob die bücher zu dramatisch etc. sein könnten

    ich mag auf jeden fall iq84 und kafka am strand sehr gern, vielleicht kannst du anhand der inhaltsangaben einschätzen, ob das thematisch und vom dramafaktor her für dich passt.


    menschen sind mit monsterguss überzogene monster mit monsterfüllung.





  20. Ureinwohnerin

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    Ich schau mal rein, danke! Ich bin mir aber auch eh nicht sicher, ob magischer Realismus überhaupt was für mich ist oder ob mir das zu künstlerisch/poetisch ist. Ich meinte weiter oben eigentlich eher Fantasy. Ich lese schon am liebsten einigermaßen realistische Geschichten, auch wenn sie in einer magischen Welt spielen oder von Vampiren handeln.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

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