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  1. V.I.P.

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    Gelesen / gehört im Januar

    gehört:
    -Arno Strobel: die app -- spannend und unterhaltsam, stellenweise wiederholt sich alles und zieht sich, das ende wieder too much, aber insgesamt war ich nach -offline- positiv überrascht. -offline- habe ich jedoch gelesen. es war für mich besser, -die app- zu hören statt zu lesen, sonst wäre es vielleicht langweiliger gewesen. ich weiß ja nicht, wie ich in so einer situation reagieren würde, aber der hauptprotagonist war teilweise echt dämlich / unintelligent.
    Es war auch ziemliche eindeutig, wer der Täter ist.

    -karsten brensing: wie tiere denken und fühlen: ist halt für kinder / jugendliche. deshalb war es auch eher nichts so neues für mich. das meiste hat man als erwachsene wahrscheinlich schon mal gehört. ich habe deutlich mehr als die hälfte gehört, aber es nicht beendet. für kinder / jugendliche ist es aber bestimmt toll.

    -milka nousiainen: die wurzrl alles guten: leider ziemlich Fad. Ich habe nur ein Fünftel angehört. Und in diesem Fünftel ist die Handlung iwie gar nicht vorangekommen. Schade, ich hätte gerne mal eine aktuelle Familiengeschichte von einem Mann gelesen.

    -die Hochzeit der chani kaufman: richtig gut. Unvorstellbar für mich so zu leben.
    Ich mochte die Teile mit der raebezin am liebsten. Gelesen hätte es mir wahrscheinlich mehr spass gemacht. aber es war auch so richtig toll!

    -Andreas Hock und Monika Gruber: Und erlöse uns von den Blöden: gute Teile und schlechte Teile. ich habe es nicht zu ende gehört. Gelesen hätte ich es wahrschienlich nicht

    -daniel mason: der wintersoldat: insgesamt richtig schön geschrieben. fängt gut an, wird aber ziemlich langatmig. die medizinbeschreibungen sind auch sehr ausführlich. Die Handlung ging auch nicht vorwärts ab dem Zeitpunkt, an dem er in dem "Kriegslager" angekommen ist. was ja auch ok ist, es ist ja eine beschreibung, war mir aber zu langweilig.
    hätte ich es gelesen, hätte ich wohl vorgeblättert und wäre später nochmal eingestiegen. bei dem hörbuch war das irgendwie zu anstrengend. schade, ich habe es abgebrochen.

    -sarah perry: melmoth: die idee fand ihc richtig gut. es geht jedoch nicht so sehr um melmoth (sie kommt in verschiedenen geschichten am rande vor), sondern um helens gescichte. leider verliert sich die autorin sehr in details, die letzten drei stunden (nachem helens geschichte erzählt war) waren leider ein bisschen zäh. ich habe dann ein bisschen vorgespult, was mit der einen person passiert, habe ich deshalb auch nicht so mitbekommen.
    wer die eine person war, konnte ich mir auch denken. helens verhalten am ende fand ich auch ein bisschen
    aber insgesamt war es trotzdem sehr schön gewesen zum hören.

    -brit bennett: die verschwindende hälfte: ich war gespannt, von -die mütter- war ich ein bisschen enttäuscht. aber das war richtig gut. ich mochte die gechichte von den zwillingen am liebsten, die der töchter war teilweise viel zu langatmig. somit war das buch für mich am anfang am besten. bei den töchtern fand ich s erst am ende in san fransisco richtig gut. wenn man jemanden vermisst, würde ich es nicht lesen,d azu ist es zu traurig. aber krass, dass stella so leben kann, weiß nicht, was ich an ihrer stelle getan hätte.

    - mcconaghy: zugvögel: Die Zeit auf dem Atlantik war ganz gut. Die Geschichte von frannie fand ich allerdings nervig. Irgendwie dachte sie auch, dass sich alles um sie dreht. Die Sprecherin hat mich aber auch aufgeregt. Nach der Hälfte habe ich abgebrochen

    gelesen:
    -joey goebel: Irgendwann wrd es gut: wurde mir als buch empfohlen, "das man gut lesen kann, wnen man ein kleines tief hat." ich fand es eher runterziehend und auch leider langweilig. ich mag aber auch keine kurzgeschichten. manche waren ganz gut, andere einfach nur langweilig. ich weiß gar nicht, wie lange ich an diesem buch gelesen habe. endlich fertig.
    Geändert von melody. (02.02.2021 um 07:51 Uhr)

  2. V.I.P.

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    AW: Gelesen / gehört im Januar

    nino haratischwili - das 8. leben, für brilka
    große liebe für das buch. ich hab mich lange nicht drüber getraut, weil es halt schon ein ziemlicher schinken ist. ich fühlte mich gut unterhalten, konnte tief eintauchen und verdrückte auch mal ne träne.
    gegen ende hin, fragte ich mich mal, was denn das noch erzählen gibt, aber da nahm die geschichte schnell wieder fahrt auf. eines der wenigen bücher, das ich beinahe wieder von vorne begonnn hätte.
    ein großartiger start in mein lesejahr.

    m.c. beaton - agatha raisin und der tote richter **
    find ich toll, so abends, zum einschlafen. unterhält mich, regt mich nicht auf. gleichzeitig etwas langatmig.
    gedanklich bin ich halt immer total bei der verfilmung, das ist ganz lustig. irgendiwe kommt die serie für mich witziger rüber als das buch.

    jo nesbo - rotkehlchen ***
    tja, harry hole und ich. ich bin schwer reingekommen, dann wurde es spannender und ich blieb dran. harry hole ist mir auch lieber als in den ersten beiden büchern, ans herz gewachsen ist er mir (noch) nicht.
    insgesamt find ich das buch zu überladen. krieg, nazis, neonazis, korrupter rechtsradikaler polizist, übergriffigkeit u missbrauch gegen/von frauen, alter weißer mann u dann verliert hh schon wieder eine frau, die ihm nahe steht. ehrlich - andre machen da ne serie draus.
    weil so liebe bymsen hh soooo lieben u feiern, bleib ich natürlich dran....

    f.c. fitzgerald - der große gatsby
    puhhhh, also so viel dekadenz und arroganz gepaart, wow. zu viel für mich. irgendwie hatte ich ne andre erwartung, keine ahnung. alles in allem sehr unsympathisch und ich wurde mit keiner figur warm.
    das einzig beständige im leben ist die veränderung

    die art, wie dich jemand behandelt, beurteilt & mit dir spricht, sagt aus, was für ein mensch sie/er ist. nicht was für ein mensch du bist.


  3. V.I.P.

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    AW: Gelesen / gehört im Januar

    Amy Gentry - Good as gone
    Sehr gut und flüssig zu lesen, gute Story, scheiterte für mich allerdings an den Protagonisten, die ich leider durch die Bank weg unsympathisch bis unerträglich fand.

    Andreas Winkelmann - Das Haus der Mädchen
    War für mich der komplette Pageturner, ich konnte es nicht aus der Hand legen, weil mich die Spannung sonst umgebracht hätte. Das Ende war völlig ab jeder Realität, aber das ist okay, wenn der Weg dorthin solchen Spaß macht. Ein klassischer Fitzek, quasi

    Rick Riordan - Percy Jackson 1
    Wollte ich schon ewig mal lesen, aber man kommt ja zu nichts. Nun ist es vollbracht und ich bin schockverliebt, hab gleich die nächsten Teile geordert und hatte wirklich einen Heidenspaß beim Lesen. Erinnert mich vom Gefühl her an den ersten Harry Potter: Definitiv für Kinder gemacht, lieb und harmlos, aber mit einem Hauuuuufen Potenzial

    Hugh Howey - Exit
    Das Ende der Silo-Trilogie. Hat hier und da Längen und man muss sich ernsthaft viele Namen merken, aber alles in allem eine großartige Reihe. Die Hintergründe/Plottwists zum Ende hab ich absolut nicht kommen sehen, sowas mag ich.

    Erin Hunter - Warrior Cats 1
    Ich hab einen Schwung Bücher geschenkt bekommen, und da ist Teil 3 dieser Reihe dabei Hab relativ gelangweilt mal in den ersten Band reingehört, mochte es dann aber sehr. Es ist eine seltsame Mischung aus Babykätzchen und sehr kindlicher Sprache, durchbrochen von viel Blut und tragischen Todesfällen. Weiß nicht, wie ich das mit 8 oder 9 gefunden hätte, das ist wohl die eigentliche Zielgruppe. Aber so find ich es nett und werde weiterlesen, wenn auch nicht priorisiert.

  4. Foreninventar

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    AW: Gelesen / gehört im Januar

    Oseman, Alice: Radio Silence
    Ganz nett, aber hatte wohl zu hohe Erwartungen.

    Rowling, J. K.: Harry Potter and the cursed child
    Hätte ich mir sparen können.

    Bradbury, Ray: Fahrenheit 451
    Gut.

    Christie, Agatha: Hallowe'en Party
    Überraschend unterhaltsam.

    Allende, Isabel: Die Insel unter dem Meer
    Süffig.

    Daly, Maureen: Siebzehnter Sommer
    Eher öd.

    Harry Potter 3 und 4 als Hörbuch. Aber zum ungefähr 14. Mal. :‘) Nach wie vor super.

    Aktuell:
    Franzen, Jonathan: Die Korrekturen
    Anlauf 4 oder so. Gefällt mir ja eigentlich echt gut und ich weiß gar nicht, warum ich immer nach einem Drittel hängenbleibe. Mal sehen.

    Harms, Kelly: The overdue life of Amy Byler
    Doof.


  5. Addict

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    AW: Gelesen / gehört im Januar

    Fiston Mwanza Mujila - Tram 83 2/5
    Ich freue mich immer, wenn ich ein neues Buch eines afrikanischen Autors entdecke. Wenn dann aber ausnahmslos alle Frauen Prostituierte sind und den Tiefgang eines Blatts Papier haben, hat es sich der Autor schonmal arg mit mir verscherzt. Man hätte aus dem Setting (Zwei Freunde - ein Intellektueller und ein Krimineller - versuchen, in einer namenlosen afrikanischen Stadt zu überleben. Mittel- und Treffpunkt ist ein Club, das Tram 83, wo sich alle versammeln, die auf Geld aus sind.) wirklich sehr viel mehr machen können.

    Anne Weber - Annette, ein Heldinnenepos 4/5
    Annette war sowohl Mitglied der Résistance als auch der FLN im Algerienkrieg. Anne Weber war der Ansicht, solch ein Leben muss man als Epos erzählen. Anfangs fand ich nur schwer rein in den Schreibstil (viele rhetorische Fragen, z.T. etwas salopp) aber die erste Hälfte habe ich dann fast in einem Rutsch durchgelesen. Insgesamt denke ich, dass normale Prosa hilfreicher gewesen wäre, Annette als reale Person erfahrbar zu machen.

    Matt Haig - The Midnight Library 4/5
    Ach, Matt Haig. Seit "Reasons to stay alive" habe ich eine Art Schwäche für ihn und verzeihe ihm vieles Die Geschichte war ganz nett aber doch sehr voraussehbar und etwas kitschig.

    Margarete Stokowski - Die letzten Tage des Patriarchats 5/5
    Dazu muss ich nichts schreiben, die Frau hats einfach drauf. In dem Buch kommen auch LeserInnenkommentare vor, die sie zu den Kolumnen erhalten hat - sehr krass.

    Adrian Tomine - Eindringlinge 3/5
    Graphic Novel. Ganz unterhaltsame Kurzgeschichten.

    Olivia Vieweg - Endzeit 4/5
    Graphic Novel. Sehr schön gezeichnet, fast alle Figuren sind Frauen, die Protagonistin macht eine schöne Entwicklung durch.
    A lot of bread was buttered on the side of no distinction

  6. V.I.P.

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    AW: Gelesen / gehört im Januar

    nele neuhaus_muttertag ***
    joël dicker_das verschwinden der stephanie mailer *****
    charlotte link_verbotene wege *
    frances hodgson burnett_sara, die kleine prinzessin *****

    abgebrochen:
    michael ende_der spiegel im spiegel
    leonie swann_glennkill

  7. Addict

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    AW: Gelesen / gehört im Januar

    Jennifer Egan - Der größere Teil der Welt. - Ich fands gut, ich mochte es auch, die Verbindungen zwischen den Geschichten herzustellen, aber es ist eben auch sehr postmodern, vor allem das eine Kapitel. Hmm. Aber eigentlich fand ich es gut, auch die Verbindungen zur Musikszene.

    Nick Hornby - Just like you. Nicht so gut wie andere Hornbys (), fand das immer wieder eingestreute Brexitthema zu aufgesetzt und Einiges blieb mir zu vage, das würde ich mir wieder anders wünschen.

    KarenMcManus - The Cousins - Habe ich an einem Tag durchgelesen und fand mich sehr gut unterhalten. Im Oktober kommt ihr nächstes, das werde ich auch direkt lesen.

    Blake, Sam - Keep your eyes on me - Thriller im Ruth Ware-/ Megan Miranda - Stil, ungewöhnlicheres Setting und Charaktere als sonst, gut lesbar, beim Ende hätte ich mir noch mehr unerwartete Twists gewünscht
    Geändert von juliet_naked (21.03.2021 um 10:56 Uhr)
    In her heart where the sadness grows
    I'd operate with this knife
    And cut a big fat giant hole
    To fill with gold and light

  8. Urgestein

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    AW: Gelesen / gehört im Januar

    Kream Corner - Anna Katharina Fröhlich **(*)
    Eine nette Erzählung über Mutter und Tochter, die aber irgendwie kaum Handlung aufweist. Das Lesen hat mir trotzdem Spaß gemacht. Außerdem hat das Buch ein wunderschönes Cover und lag schon wirklich Ewigkeiten auf meinem SUB.

    Rauhnacht - Klüpfl/Kobr ****
    Klufti ist immer super! Passend zur Jahreszeit und es hat mich gut unterhalten, auch wenn ich die neueren Bände der Reihe besser finde. Es war schon sehr flapsig, aber die Verbindung zum Mord im Orientexpress und die Beschreibungen des ganzen Schnees waren herrlich!

    Bonjour Tristesse - Francoise Sagan *****
    Habe ich in 2 Tagen duchgelesen, hat mir sehr gut gefallen und ich weiß nicht, warum ich nicht schon viel früher was von der Autorin gelesen habe!

    Der Winterpalast - Eva Stachniak *****
    Mein Wohlfühlroman des Monats. Super! Spannend geschriebener Roman über die Zeit Katharina der Großen am russischen Hof, die Beziehungen dort, die Lebenssituation. Ich habe auch viel gelernt! Schön zum Abtauchen!

    Eleanor Oliphant is completely fine - Gail Honeyman ****
    Anfangs fand ich es schrecklich, vor allem die Sprache und die komische Art der Protagonistin und dann hat es mich doch gepackt und es hat mir wirklich sehr gut gefallen, auch wenn ich manches nicht so logisch fand!

  9. V.I.P.

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    AW: Gelesen / gehört im Januar

    Alina Bronsky - Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche ****
    Ich mochte es sehr, der Schreibstil ist sehr flüssig und ich mochte es, eine Geschichte aus der sich einer älteren Dame zu lesen. Manches hat mir übel sufgestoßen, aber das gehört dazu und auch das fand ich gut. Das Ende war mir zu drüber, deswegen 1 Stern Abzug. Ich werde bestimmt wieder etwas von der Autorin lesen.


    Gail Honeyman - Eleanor Oliphant is Completely Fine ***
    Bis zur Hälfte des Buches ging mir alles sehr auf die Nerven. Die Protagonistin, die Sprache, die Story...aber ich breche ungern Bücher ab und ich hatte Hoffnung das es besser wird. Es liest sich schnell weg, insofern war das ok und es wurde auch etwas besser. Aber im Prinzip war das wie eine Teenie-romcom gucken. Bisschen fremdschämig, zu voraussehbar aber eben ganz nett. Bisschen zu tuffig für mich.

    Jane Harper- the dry *****
    Forumsempfehlung. Ich mochte es sehr! Eins der besten Crime Bücher, das ich seit langem gelesen habe. Und wie ein Teenie freu ich mich auf die Verfilmung.


    David Szalay - Turbulenzen ****
    Ich mag ja sehr gerne Short-Stories. Und ich mag ja sehr so episodengeschichten, bei denen man immer von einer anderen Person mitgenommen wird und die Geschichten miteinander verwoben werden. Also eigentlich sehr fein, nur war dann manches doch bisschen zu platt. Aber durchaus unterhaltsam

  10. Enthusiast

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    AW: Gelesen / gehört im Januar

    Mein Lesemonat war ziemlich gut, was ich auch dem Urlaub zu verdanken hatte, den ich noch dringend abbauen musste.

    Katharina Peters ~ Schiffsmord ****

    Ein weiterer Fall von Romy Beccare. Ich mag die Beccare Reihe, weil die Storys nicht zu abgehoben sind. Zwei Tote – ein Suizid der sich als geplanter Mord entpuppt und ein ermordeter Lehrer. Kommissarin Romy Beccare vermutet nach den ersten Ergebnissen der Spurensicherung, dass sie es mit einem Fall zu tun haben, der nur mit viel Fingerspitzengefühl zu lösen ist. Die Beweiskette gibt ihr recht und so ist sie heilfroh, dass das Team mittlerweile von Ruth, einer erfahrenen Wiedereinsteigerin ins Polizeiteam unterstützt wird. Je tiefer sie in die Vergangenheit der beiden Mordopfer einsteigen, desto unappetitlicher wird die Story.

    Mary Beath Kane ~ Wenn du mich heute wieder fragen würdest *****

    Als die Gleesons und die Stanhopes in dieselbe Nachbarschaft ziehen, scheinen die Weichen für ein freundschaftliches Miteinander gestellt, sind die beiden Familienväter zudem Kollegen bei der New Yorker Polizei. Lena Gleeson fühlt sich in der neuen Gegend ein wenig einsam und versucht mit Anne Stanhope Freundschaft zu schließen. Doch deren kühle, distanzierte Art verhindert jeden Kontakt. Erst ihre Kinder bringen die Gleesons und die Stanhopes wieder miteinander in Verbindung. Lenas jüngste Tochter Kate und Annes einziger Sohn Peter sind von Anfang an unzertrennlich. Aber ihre aufkeimende Liebe wird auf eine harte Probe gestellt, als eine Tragödie beide Familien für lange Zeit auseinanderreißt. "Wenn du mich heute wieder fragen würdest" ist die tief berührende Geschichte einer lebenslangen Freundschaft und Liebe. Das Buch hat mich sehr berührt und mitgerissen und ist mein Monatshighlight.

    Jasmin Schreiber ~ Mariannengraben ******
    Paula braucht nicht viel zum Leben: ihre Wohnung, ein bisschen Geld für Essen und ihren kleinen Bruder Tim, den sie mehr liebt als alles auf der Welt. Doch dann geschieht ein schrecklicher Unfall, der sie in eine tiefe Depression stürzt. Erst die Begegnung mit Helmut, einem schrulligen alten Herrn, erweckt wieder Lebenswillen in ihr. Und schließlich begibt Paula sich zusammen mit Helmut auf eine abenteuerliche Reise, die mich wirklich mitgenommen hat. Es geht um Trauer, Vergebung und Liebe. Auch ein echt gutes, aber kurzes Buch.

    Helena Adler ~ Die Infantin trägt den Scheitel links **
    Dass sie, die jüngste Tochter, das zarte Kind, den Bauernhof ihrer Eltern abfackelt, ist nicht nur ein Versehen, es ist auch Notwehr. Ein Akt der Selbstbehauptung gegen die Zumutungen des Heranwachsens unter dem Regime der Eltern, einer frömmelnden, bigotten Mutter und eines Vaters mit einem fatalen Hang zu Alkohol, Pyrotechnik und Esoterik. Von den älteren Zwillingsschwestern nicht zu reden, zwei Eisprinzessinnen, die einem bösen Märchen entsprungen sind und ihr, der Infantin in Stallstiefeln, übel mitspielen, wo sie nur können. Und natürlich fehlen auch Jäger, Pfarrer und Bürgermeister nicht in dieser Heuboden- und Heimatidylle, die in den schönsten Farben gemalt ist. Das Buch und die Geschichte haben mir eigentlich nicht gefallen, dafür aber die Sprache. Die Sprache in diesem Buch passt nicht nur zur Erzählung, sie ist so gewaltig und wuchtig, dass es mich doch sehr überwältigt hat. Ich bin total zwiegespalten

    Max Seeck ~ Hexenjäger ****
    Der Mörder geht nach einem perfiden Plan vor: Detailgetreu stellt er die Morde einer Bestseller-Trilogie nach. Und die sind äußerst brutal und erinnern an mittelalterliche Foltermethoden. Die Opfer - allesamt Frauen. Ist ein Fan der Trilogie durchgedreht? Kommissarin Jessica Niemi und ihr Team ermitteln unter Hochdruck, doch der Mörder ist ihnen immer einen Schritt voraus. Ein spannender Thriller aus Finnland, der mir auf jeden Fall gefallen hat. Ich war dem Täter niemals auf der Spur. Das zeichnet ja am Ende dann doch auch einen guten Thriller aus.


    Lutz Seiler ~ Stern 111 *

    Zwei Tage nach dem Fall der Mauer verlassen Inge und Walter Bischoff ihr altes Leben – die Wohnung, den Garten, ihre Arbeit und das Land. Ihre Reise führt die beiden Fünfzigjährigen weit hinaus: Über Notaufnahmelager und Durchgangswohnheime folgen sie einem lange gehegten Traum, einem »Lebensgeheimnis«, von dem selbst ihr Sohn Carl nichts weiß. Und weil nach über 100 Seiten Quälerei nichts passiert ist, habe ich das Buch abgebrochen. Die Enttäuschung im Januar


    Dirk Rossmann ~ Der neunte Arm des Oktopus **
    Am Ende bleibt für mich immer noch die Frage, wie es das Buch in die Bestseller-Liste geschafft hat. Es war ein Geschenk zu Weihnachten und ein Wirtschaftskrimi. Ein Thriller jedenfalls nicht wirklich, auch wenn die Thematik nicht langweilig war. Aber so einen richtigen "Point" hat das Buch für mich nicht. Wer denkt bei diesem Buch von Mord und Todschlag zu lesen, wird enttäuscht. Man sollte sich schon sehr für Politik interessieren.

    Kate Elizabeth Russell ~ Meine dunkle Vanessa *****
    Dass ich ein Buch besonders gut finde merke ich daran, wie stark es Gefühle in mir auslöst. In diesem Fall würde es die Skala sprengen, wenn ich darstellen sollte, wie viel Wut, Fassungslosigkeit und Ohnmacht ich beim Lesen empfunden habe.
    'Meine dunkle Vanessa' erzählt die Geschichte der 15-jährigen Vanessa, die in ihrer Schulzeit ein Verhältnis mit ihrem Englischlehrer beginnt. Was mit einer Schwärmerei für einen Lehrer beginnt, entwickelt sich Stück für Stück zu einem Albtraum von Gewalt, Manipulation und Missbrauch.

    Maximilian Rosar ~ Die Stille der Toten ****
    Ein Krimi aus einer Zeit, aus der ich bislang noch keinen Krimi gelesen habe. Frankfurt im Mai 1967. Im Main wird die Leiche eines ermordeten amerikanischen Reporters angespült, der über die Prozesse gegen die Täter von Auschwitz berichtete. Da der Tote selbst Jude war, gewinnt der Fall enorme politische Sprengkraft. Kommissar Preusser übernimmt die heiklen Ermittlungen. Sind die Mörder von damals die Täter von heute? Dieser Krimi ist ein gutes Buch.

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