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  1. V.I.P.

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    Gelesen/ Gehört im Juli

    Gelesen: kazuo ishiguro: klara und die Sonne: Thema gut, aber leider gar nicht meins. Ich komme nicht rein, die Sprache ist sperrig, die Personen nervig und leider interessiert es mich nicht, was weiter passiert.

    Nena schink/ Vivien wolf: pretty happy: hat so gut angefangen, aber leider so grottig geworden. Es wird zwar geschrieben, dass man privilegiert ist aber verinnerlicht hat man es nicht. Unnötig.

    jonathan coe: middle england: schade, den habe ich früher so gerne gelesen. war eher langweilig. ich habe mich nur für bestimmte personen interessiert und auch die fand ich einfach nur fad mit der zeit. ich habe dann recht schnell quergelesen.

    Nina Wähä: Vaters wort und Mutters Liebe: ich hätte gerne eine "moderne" Familiengeschichte gelesen, aber das ist mir zu heftig. Triggerwarnung zu sexueller Gewalt, grausames Mobbing, "schlimme" Familienverhältnisse... Ich habe es im April angefangen und immer wieder reingelesen, auch besonders dann, "wenn ich mich stark gefühlt habe", aber es ist mir einfach zu heftig und auch zu hoffnungslos, obwohl ich noch gar nicht weiß, wie die kinder sich entwickeln

    Sharon Dodua Otoo: Adas Raum: so gut geschrieben, warum das jetzt unbedingt eine Person sein muss und nicht verschiedene, erschließt sich mir nicht so richtig, auch zum ende hin, wird es ein bisschen verwirrend. muss ich die bedeutung mal googlen

    Linn Strömsborg: nie nie nie: ganz gut, thema klang vielversprechend, die Umsetzung fand ich dann ok. habe ich das ende nicht verstanden oder war es zweideutig?

    gehört: MIthu Sanyal: Identitti: So gut und lustig. besonders nach juli zehs "über menschen" - so ganz andere dinge, die die leute in d bewegen.

    raynor winn: salzpfad: leider gar nicht meins. es fing so gut an, die gefühle anfangs waren so gut und intensiv beschrieben, leider wird es total umständlich und langatmig weitererzählt. ich habe es abgebrochen. d ass es die eigenen erfahrungen der autorin sind, wusste ich nicht. eigentlich mag ich ja so "lebensgeschichten" gerne

    emma garnier: Grandhotel angst: abgebrochen nach 2 std: super langweilig, nichts passiert, nur langweiliges gelaber7

    Yuval Noah Harari: die kurze Geschichte der menschheit: insgesamt sehr gut. Hat natürlich stellen, die auch langweilig waren. Bin froh, dass ich es gehört habe, statt zu lesen
    Geändert von melody. (02.08.2021 um 01:39 Uhr)

  2. Urgestein

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    AW: Gelesen/ Gehört im Juli

    - the girl's guide to hunting and fishing - melissa bank (* Das Buch habe ich leider nicht verstanden)

    - Hauptsache nichts mit Menschen - Paul Bokowski (* Das erste von ihm fand ich super, hier hatte ich Probleme, zu folgen und habe vieles übersprungen)

    - Wolfssommer - Hans Rosenfeldt (**(*) Generell mochte ich die Personen und das Thema, aber es war leider null spannend

    - Die Reise nach Trullala - Wladimir Kaminer (***) Hat mich wunderbar unterhalten.

    - Ein gewisses Lächeln - Francoise Sagan (****) Ich mag ihre Bücher sehr gern!

    - Where the crawdads sing - Delia Owens (***) Hat mich gut unterhalten, am Ende aber etwas ratlos zurückgelassen

  3. Regular Client

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    AW: Gelesen/ Gehört im Juli

    Nikolai Gogol - Petersburger Novellen
    Ein paar lustige Einfälle und eine sehr realistisch beschriebene Psychose aber auch oft eher zäh.

    Akwaeke Emezi - The Death of Vivek Oji
    Ich mochte die Erzählweise mit den verschiedenen Perspektiven und dass das Ende dann doch überraschend war. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass einige Wendungen nicht ganz ausgereift waren.

    Alexander Kugelstadt - Dann ist das wohl psychosomatisch
    Gute Einführung ins Thema aber wenn ein psychiatrisch geschulter Mensch behauptet, Gendern habe keinen Einfluss auf die Verhältnisse in der Gesellschaft, hat er einfach null Ahnung vom Forschungsstand und verliert sehr viel Respekt meinerseits.

    Viktor E. Frankl - Das Leiden am sinnlosen Leben
    Spannend, interessant, lehrreich bis lustig. Die Evidenz, die er für die Logotherapie anbringt ist allerdings eher anekdotisch.

    Irvib D. Yalom - Becoming Myself. A Psychiatrists Memoir
    Irgendwie ein zerstückelted Buch. Vieles wird kurz erwähnt und danm wieder fallen gelassen. Streckenweise reine Aufzählung von Reisen, die der Autor unternommen und Leuten, die er getroffen hat. Viel Namedropping und erwähnen eigener Erfolge. Alle Psychiater, die er erwähnt sind "eminent", "venerable", etc. Dass er so offen über das Altern und seine Angst vor dem Tod schreibt, finde ich bemerkenswert. Leider kommen sehr wenig Frauen vor, er spielt anscheinend nur mit seinen Söhnen und Enkeln Schach, er gibt zu so zu tun, als sei er unfähig Hausarbeit zu machen...
    Habe während des Lesens öfter mal "No shit, Sherlock" gedacht. Interessant wars trotzdem.
    A lot of bread was buttered on the side of no distinction

  4. V.I.P.

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    AW: Gelesen/ Gehört im Juli

    Rick Riordan - Percy Jackson, Die Schlacht um das Labyrinth
    Was soll ich noch sagen, die Reihe macht einfach unfassbar Spaß

    Colson Whitehead - Underground railroad
    Die Geschichte einer Sklavin auf der Flucht, sie benutzt dafür ein geheimes unterirdisches Netzwerk. Ich habs stellenweise kaum ertragen, konnte die Thematik wirklich nur ganz schlecht aushalten. Bin trotzdem froh, es gelesen zu haben, aber es war wahrlich keine feelgoodlektüre

    Christine Thürmer - Laufen. Essen. Schlafen.
    Das Tagebuch einer Frau, die die drei längsten Wanderwege der USA abmarschiert. Mit allen Freuden und Leiden. Ich hab richtig Lust bekommen, selbst loszuwandern, auch wenn das aus diversen Gründen in der Realität nicht passieren wird. Die Autorin findet sich selbst dauernd sehr frech und kokett, das ist mir schwer aufn Keks gegangen, aber alles andere hat mich sehr gefesselt.

    John Ironmonger - Der Wal und das Ende der Welt
    Einfach nur wunderschön, ich bin völlig verliebt in das Buch. Es geht um eine Pandemie und deren Auswirkungen, bzw um einen Mann, der aus Gründen vorhersehen kann, was kommen wird, und dann entsprechend handelt. Ich musste ein paar mal nachschauen, ob es wirklich vor Corona geschrieben wurde, die Dialoge habe ich teilweise nämlich echt 1 zu 1 so geführt, erschreckend. Aber das Buch ist so hoffnungsvoll, dass ich es tatsächlich _gerade_ während einer RL-Pandemie empfehlen würde.

    Leo Born - Blinde Rache
    Erster Teil einer Frankfurt-Krimi-Reihe, über die ich beim geocachen gestolpert bin. Aus Neugierde reingeschaut war ich dann nach wenigen Seiten schon gefesselt und wollte es nicht mehr weglegen, werde die weiteren Teile definitiv auch lesen. Die Protagonistin ist natürlich menschlich schwierig, mit der obligatorischen traumatischen Vergangenheit und dem ebenso obligatorischen Suchtproblem, aber da weiß man wenigstens, was man hat Ob die Bücher auch so cool sind wenn man nicht jeden Schauplatz kennt und direkt vor Augen hat, kann ich allerdings nicht beurteilen.
    Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt!

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