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  1. Inaktiver User

    AW: neuer test soll down-syndrom schon in der zehnten woche erkennen

    Die Spätabtreibungen kommen ja nicht daher, dass die Mütter sich das erst später überlegen, sondern dass man es eben erst (sicher) viel später erfährt als in der 12. Woche. Deshalb sollte ja das Ziel auch sein, möglichst Tests für viele der Behinderungen oder Genveränderungen zu finden, die jetzt schon häufig zu Abbrüchen führen (wie eben zB Down Syndrom), damit diese Spätabtreibungen irgendwann nicht mehr oder kaum noch sein müssen. Die Belastung ist für die Mutter ja sehr sehr hoch, da man das Kind dann meist auf normalem Wege entbinden muss.

  2. gesperrt

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    AW: neuer test soll down-syndrom schon in der zehnten woche erkennen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich find das gut. und behindertendiskriminierung - naja, seien wir mal ehrlich, wer will denn ein behindertes kind oder selbst behindert sein? wär doch sowohl für die eltern als auch das down syndrom kind, das sein leben lang ein pflegefall sein wird, besser. und dann ist ne ganz frühe abtreibung im gegensatz zu einer im späten stadium, doch nur von vorteil.
    ada, ich denke, niemand will ein behindertes kind haben - aber es gibt sicherlich viele eltern, die sich auch absolut vorstellen können, mit einem behinderten kind zu leben.

    deine aussagen zum downsyndrom sind mir zu pauschal, ich finde, das trifft nicht unbedingt die realität vieler betroffener von down syndrom. wirklich beurteilen kann man das doch nur, wenn man selbst so ein kind oder geschwister hat. alles andere bleibt doch immer wischiwaschi. ich kenne über meine eltern selbst ein (mittlerweile erwachsenes) kind mit down syndrom. natürlich ist das kein gesundes "Kind", es ist/war immer sorgenkind, vieles, was man mit einem gesunden kind machen kann, ist/war nicht möglich, eine 100% selbstbestimmte zukunft wird es für dieses "kind" nicht geben. und trotzdem - die familie lebt damit, und man gewöhnt sich daran offenbar auch so, wie man sich an alles gewöhnt. das ist eine normale familie, in denen auch nicht jeden tag wegen des down syndroms gehadert wird. das ist zur realität für alle geworden, genauso wie krebs, demenz und behinderungen nach unfällen auch eine realität sein können. und das "kind" ist auch kein pflegefall - es lebt heute in einer betreuten wohngruppe und ist in den maßen, die mit trisomie21 möglich sind, absolut selbstständig. niemand kann in die betroffenen reingucken, aber so, wie ich das beurteilen kann, empfinden diese leute auch durchaus freude am leben. zudem gibt es heute so viele wissenschaftlich fundierte förderprogramme, die helfen können, dass man menschen mit trisomie sehr gut fordern und fördern kann. natürlich wird es dabei grenzen geben, aber ich würde nie soweit gehen und sagen, dass das prinzipiell "lebensunwertes leben" ist oder "niemand ein behindertes kind haben will".

    ich finde diese untersuchungen aber auch schwierig. ich bin in der 10 ssw und weiß nicht, ob ich das machen will oder nicht. eigentlich will ich es nicht. weil ich nciht weiß, welche konsequenzen es hätte. natürlich will ich auch kein behindertes kind. aber ich weiß auch nicht, ob ich abtreiben könnte. zudem: der triple test zB wird ja auch immer wieder sehr kritisiert, weil er ja sooooo genau auch nicht ist und auch keine diagnose liefert, sondern nur eine wahrscheinlichkeit. und die sind ja nur sehr beschränkt aussagekräftig.

    www.sonea-marianne.de

    diese hp finde ich toll. die eltern sind sehr jung, was das alter angeht, war bei denen auch kein risikofaktor da. und auch ansonsten gab es außer dem white spot keine auffälligen befunde - und das kind hat nun auch trisomie21. auch wenn da niemand mit gerechnet hat. wer es genauer wissen will, muss ja dann doch fruchtwasseruntersuchung machen. eine 100% gewissheit bietet auch das nicht, zudem sind die wochen, bis die langzeitergebnisse da sind, sicher sehr quälend. und außerdem bergen diese untersuchungen auch ein fehlgeburtsrisiko, worüber der arzt vorher auch aufklären sollte.

    so ein neuer test ist sicherlich sehr gut für die werdenden eltern, die klar von sich sagen können, dass sie bei einer behinderung 100% abtreiben. ich stelle es mir auch theoretishc so vor, dass einem das in der zehnten woche leichter fällt als in der zwanzigsten. aber das sagt man so... in der zehnten ssw hat man ja auch schon eine beziehung zu dem baby, es ist 2-3 cm groß, man erkennt klar oben und unten, man sieht die nabelschnur, man sieht das herz schlagen... auch da fände ich eine abtreibung schon krass.

    aber sicher, wer 100% sagen kann,, nein, bei behinderung treiben wir ab - für den ist der test sicher gut, vorausgesetzt, dass er wirklich sicher ist. und da gehts ja dann schon wieder los.

    und für die eltern, die sehr unentschlossen sind, ob sie überhaupt pränatal-diagnostik wollen und wann/ob sie abtreiben würde.... ja, ich denk auch, das verunsichert eher mehr.

  3. V.I.P.

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    AW: neuer test soll down-syndrom schon in der zehnten woche erkennen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    geb euch prinzipiell recht, aber wie wird diese fristsache gerechtfertigt?
    ein nichtbehindertes kind hat die "gnade" nur bis zur 12./14. woche abgetrieben zu werden, ein behindertes kann auch theoretisch bis kurz vor der geburt? hm
    Zitat Zitat von TheQueen Beitrag anzeigen
    also das ist zwar jetzt wieder ein ganz anderes thema, aber es geht da um den schaden der mutter. wenn die mutter schwerst geschädigt wird durch die geburt des kindes, egal ob psychisch oder physisch, kann ein abbruch bis zum geburtstermin genehmigt werden. muss natürlich ärztlich attestiert sein. und so ein attest bekommt man eben meist nur wenn das kind auch schwerstbehindert ist.
    Genau so ist es.
    Für Spätabtreibungen braucht man keine Behinderung oder Erkrankung des Kindes. Auch, wenn die Mutter den Arzt überzeugt, dass die psychische Belastung durch die Geburt zu groß sein wird, ist eine Abtreibung straffrei - ohne vorherige Beratung in der Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte.
    Es geht einzig und allein darum, dass der Mutter eine Fortsetzung der Schwangerschaft (aus welchen Gründen auch immer) nicht zuzumuten ist. Dann kann bis in den 9. Monat hinein abgetrieben werden.

    Und da ich Gegnerin dieser Praxis bin (was genau ist so schlimm daran, das Kind zu holen und zur Adoption frei zu geben?), bin ich sehr glücklich, dass es diesen frühen Test gibt. Die Feindiagnostik wird immer genauer, 3D-Ultraschall macht alles erkennbar. Und sobald eine minimale Abweichung von der Norm zu sehen ist, wird eine Fruchtwasserentnahme mit Gentest gemacht. Und dann folgt eben in 90% der Fälle eine Spätabtreibung - oft an lebensfähigen Kindern. Und das kann ich einfach nicht befürworten.

    Wenn nun in der 10. Woche der Test gemacht wird und die Behinderung offenbar wird, dann ist es nun einmal so. Diskriminierung von Behinderten? Quatsch! Wenn das Kind auf der Welt ist und von Nachbarn schräg angeschaut wird, dann ist das Diskriminierung. Aber den Eltern die Chance zu geben, sich auf diese Belastung einzustellen, das erscheint mir legitim.

    Ich kenne eine Familie die keine Ahnung hatte, dass das Baby ein Downie sein wird. Der Junge wird bald ein Jahr alt und die Familie geht am Stock. Der Vater ist durch den Stress körperlich krank geworden. Die Mutter ist psychisch am Ende. Der ältere Bruder hat übelste Verlustängste, weil Mama sich nur noch um den kleinen kümmern kann. Sie hatten nie Berührungspunkte mit behinderten Menschen und keinerlei Kontakte. Das läuft jetzt langsam alles an. Hätten sie sich in der Schwangerschaft vorbereiten können, wäre es leichter gewesen. Und wenn sie sich gegen ihn entschieden hätten? Dann wäre es nun einmal so gewesen. Ich wage zu behaupten, dass der Abbruch in der 10. Woche weitaus weniger traumatisierend gewesen wäre, als ein Abbruch in der 30. Woche.
    Denn im Großen und im Ganzen haben wir allen Grund zum Tanzen!

  4. gesperrt

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    AW: neuer test soll down-syndrom schon in der zehnten woche erkennen

    Zitat Zitat von Lupine Beitrag anzeigen

    Ich kenne eine Familie die keine Ahnung hatte, dass das Baby ein Downie sein wird. Der Junge wird bald ein Jahr alt und die Familie geht am Stock. Der Vater ist durch den Stress körperlich krank geworden. Die Mutter ist psychisch am Ende. Der ältere Bruder hat übelste Verlustängste, weil Mama sich nur noch um den kleinen kümmern kann. Sie hatten nie Berührungspunkte mit behinderten Menschen und keinerlei Kontakte. Das läuft jetzt langsam alles an. Hätten sie sich in der Schwangerschaft vorbereiten können, wäre es leichter gewesen. Und wenn sie sich gegen ihn entschieden hätten? Dann wäre es nun einmal so gewesen. Ich wage zu behaupten, dass der Abbruch in der 10. Woche weitaus weniger traumatisierend gewesen wäre, als ein Abbruch in der 30. Woche.
    das ist natürlich schlimm. aber auch da stellt sich mir die frage, ob die üble lage der familie auf der behinderung selbst oder auf mangelnder unterstützung beruht. wenn die eltern nicht klarkommen, wenn das andere kind leidet, sollten sie sich hilfe von außerhalb suchen, da gibt es ja durchaus hilfsmöglichkeiten.

  5. Junior Member

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    AW: neuer test soll down-syndrom schon in der zehnten woche erkennen

    Ach je...was machen denn schon die paar wochen?
    Es ist ۩ |͇̿E͇̿r͇̿n͇̿s͇̿t͇̿| ۩

    dum?

  6. gesperrt

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    AW: neuer test soll down-syndrom schon in der zehnten woche erkennen

    Zitat Zitat von Ekisliefvirjou Beitrag anzeigen
    Ach je...was machen denn schon die paar wochen?
    inwiefern jetzt?

  7. Addict

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    AW: neuer test soll down-syndrom schon in der zehnten woche erkennen

    Lupine:

    ich kenne mich da nicht aus - besteht schon bei Babys mit Downsyndrom ein so großer Unterschied zu "normalen" Kindern? Weil du geschrieben hast, dass deine Bekannten mit dem jetzt 1-jährigen so fertig sind.
    let the good times roll.

  8. Junior Member

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    AW: neuer test soll down-syndrom schon in der zehnten woche erkennen

    Zitat Zitat von keimling Beitrag anzeigen
    inwiefern jetzt?
    Abtreibung ist meiner Meinung nach immer Abtreibung. Da ist es egal, ob es in der 10. oder in der 20. Woche gemacht wird. Natürlich ist es noch sehr viel schwachsinniger, ein lebensfähiges Kind im Mutterleib abzutöten und tot zur Welt zu bringen. Und auch ich denke, dass eine Abtreibung in der 10. Woche immernoch besser ist (vor allem für die Mutter) als eine in der 25. Aber dennoch ist Abtreibung immer egoistisch motiviert (wie die Entscheidung für ein Kind eigentlich auch). Und das sollte man auch so benennen dürfen. Diskriminierend finde ich, Frauen zu verteufeln, weil sie sich gegen ein Kind entscheiden. Sich gegen ein Kind zu entscheiden, nur weil es eine Trisomie hat, finde ich (für mich persönlich) aber auch falsch. Dennoch ist es eine Entscheidung, die jeder Frau zusteht. Und nach deutschem Recht steht sie einer Frau nun einmal bis fast zur Geburt zu.
    Es ist ۩ |͇̿E͇̿r͇̿n͇̿s͇̿t͇̿| ۩

    dum?

  9. Ureinwohnerin

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    AW: neuer test soll down-syndrom schon in der zehnten woche erkennen

    Ich finde den Test gut. Bisher gab es ja als erstes Screening nur ein visuelles Screening und danach kann man dann eine Fruchtwasseruntersuchung in Anspruch nehmen, die immerhin das Risiko einer Fehlgeburt mit sich bringt. Gerade weil das erste Screening so ungenau ist müssen sich also zur Zeit viele Frauen einer risikoreichen Untersuchung aussetzen, wenn sie genauere Ergebnisse nach einem ungenauen ersten Ergebnis haben möchten. Wieso man vor dem Hintergrund eine sicherere Untersuchung prinzipiell ablehnen kann, ist für mich schwer nachvollziehbar. Immerhin löst sie das Problem der Komplikationen einer Fruchtwasseruntersuchung.

    Die Abbruchquoten bei Trisomie 21 stehen auf einem ganz anderen Blatt. Meiner Meinung nach löst man sowas sicher nicht dadurch, dass man werdenden Eltern ihre Entscheidungsfreiheit abspricht, sondern nur über bessere Förderung und Integration von Behinderten im normalen Umfeld. Aber sowas passiert doch auch nicht "einfach so nebenbei" nur weil es mehr Kinder mit Trisomie 21 gibt Da sitzt das Problem doch ganz woanders muss auf einer ganz anderen (staatlichen) Ebene angegangen werden.
    Geändert von Tinelli (31.08.2011 um 18:42 Uhr)
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  10. gesperrt

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    AW: neuer test soll down-syndrom schon in der zehnten woche erkennen

    natürlich mag eine Abtreibung egoistisch motiviert sein, aber ich glaube, das Wort Egoismus, was so negativ konnotiert ist, ist hier trotzdem irgendwie fehl am Platze: Stell dir mal vor, du bist schwanger, freust dich total auf das Kind und erfährst dann, dass es schwerstbehindert ist. Downsyndrom zählt für mich jetzt irgendwie nicht unbedingt zu "schwerstbehindert" und auch nicht zu schwerbehindert. Aber da zieht jeder ne andere Grenze und das ist auch irgendwie ok. Ich glaube, das keiner Frau die Entscheidung leichtfällt, ihr Kind im Bauch töten zu lassen. Ich kann mir absolut nicht vorstelllen, dass da jemand sagt, och ja, komm, machen wir. Das ist doch sicher eine hochemotionale Entscheidung, unter der ja manche Frauen ein Leben lang leiden.

  11. Foreninventar

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    AW: neuer test soll down-syndrom schon in der zehnten woche erkennen

    das alles hat doch auch keiner hier gesagt..?!

  12. V.I.P.

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    AW: neuer test soll down-syndrom schon in der zehnten woche erkennen

    Zitat Zitat von fliegen_lernen Beitrag anzeigen
    Lupine:

    ich kenne mich da nicht aus - besteht schon bei Babys mit Downsyndrom ein so großer Unterschied zu "normalen" Kindern? Weil du geschrieben hast, dass deine Bekannten mit dem jetzt 1-jährigen so fertig sind.
    Manche Kinder haben Folgeerkrankungen, nicht sichtbare innere Missbildungen. Viele haben zum Beispiel Herzprobleme. Andere neigen extrem zu Infekten, die den ganzen Organismus betreffen. Was die motorische Entwicklung angeht, brauchen sie fast alle spezielle Förderung. Wenn alles auf einmal passiert, hat man ein herzkrankes, zu heftigens Infekten neigendes Kind mit motorischem Förderbedarf zu Hause.

    Zitat Zitat von keimling Beitrag anzeigen
    das ist natürlich schlimm. aber auch da stellt sich mir die frage, ob die üble lage der familie auf der behinderung selbst oder auf mangelnder unterstützung beruht. wenn die eltern nicht klarkommen, wenn das andere kind leidet, sollten sie sich hilfe von außerhalb suchen, da gibt es ja durchaus hilfsmöglichkeiten.
    Selbstverständlich ist die Behinderung nur der Auslöser und das wahre Problem sind die mangelhaften Unterstützungsmöglichkeiten.

    Das Problem mit den Hilfemöglichkeiten / Unterstützungsleistungen ist jedoch: Sie müssen erst einmal anlaufen. Wenn man das Versorgungssystem nicht kennt, dauert es, bis man sich darin zurrecht findet. Dazu die dtrukturellen Probleme: Es dauert bei Kindern oft 8-10 Monate, bis eine Einstufung in die Pflegestufe erfolgt, weil nicht genug Kinderärzte beim medizinischen Dienst arbeiten. Ohne Pflegestufe kann die Familie keine Leistungen durch den familienentlastenden Dienst des Landschaftsverbandes beantragen. Die Haushaltshilfe der Krankenkasse, die von machen (!) Krankenkassen aus Kulanz zur Verfügung gestellt wird, endet aber spätestens nach 6 Monaten.

    Wenn man erst nach der Geburt erfährt, dass das Kind eine Behinderung hat, hatte man keine Zeit
    - einen Notfall-Kindergartenplatz für den Großen zu suchen
    - Kontakt zum Paten-Oma-Dienst aufzunehmen
    - Kontakt zu anderen Eltern mit Downie-Kindern aufzunehmen und sich beraten zu lassen
    - Kontakt zu Behindertenverbänden mit ihren Entlastungsmöglichkeiten aufzunehmen.
    - Den Haushalt umzustrukturieren und Zeitpläne zu erstellen.

    Stattdessen ist man noch im Freudentaumel der Geburt während der Arzt einem sagt "Ihr Kind hat eine Trisomie". Dann kommt der Schock und trotzdem muss man funktionieren. Es müssen Untersuchungen gemacht werden, welche Folgeerkrankungen das Kind hat. Es müssen Förderpläne erstellt werden, die dann umgesetzt werden müssen. Ruckzuck kommen 10-12 Termine pro Woche auf die Eltern zu. Neben der Arbeit des Vaters und der Versorgung des Geschwisterkindes. Und neben den unplanmäßigen lebensbedrohlichen Infekten, zu den manche Downie-Kinder neigen. Plus der Fortsetzung der Krankengymnastik drei Mal am Tag zu Hause.

    Ich selbst könnte keine Schwangerschaft beenden, wenn das Kind nach der Geburt lebensfähig wäre. Ich würde es aber dennoch wissen wollen, um mich vorbereiten zu können. Und das so früh wie möglich.
    Denn im Großen und im Ganzen haben wir allen Grund zum Tanzen!

  13. gesperrt

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    AW: neuer test soll down-syndrom schon in der zehnten woche erkennen

    Zitat Zitat von ana. Beitrag anzeigen
    das alles hat doch auch keiner hier gesagt..?!
    es wurde gesagt, dass die paar wochen doch nix ausmachen würden. und das glaub ich eben schon.

  14. gesperrt

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    AW: neuer test soll down-syndrom schon in der zehnten woche erkennen

    Zitat Zitat von Lupine Beitrag anzeigen

    Ich selbst könnte keine Schwangerschaft beenden, wenn das Kind nach der Geburt lebensfähig wäre. Ich würde es aber dennoch wissen wollen, um mich vorbereiten zu können. Und das so früh wie möglich.
    Das ist sicher ein wichtiger Punkt und wenn wir eine Pränataldiagnostik machen lassen sollten, dann auch mit dem Ziel, dass wir uns vorbereiten können und wissen, was kommt.

    Aber: Dem kann man auch entgegenhalten, dass zB viele Behinderungen auch erst wegen konkreter Probleme unter der Geburt entstehen. Die Geburt kommt zB zum Stillstand, es wird zu lange gewartet, das Kind bekommt zu wenig Sauerstoff, schwere Hirnschäden sind die Folge.... natürlich ist das auch eher selten, aber auch das passiert immer wieder. Und wenn ein Kind einen Unfall hat, lass es im KiGa vom Klettergerüst fallen, kann es auch von jetzt auf gleich schwerbehindert sein und auch dann muss man irgendwie klarkommen.

    Natürlich kann man dem entgegenhalten, dass man im Falle des Bluttests die Möglichkeit, sowas eben vorher zu wissen, nutzen kann, während kein Bluttest einen Unfall vorhersagen kann. Aber keine Pränataldiagnostik kann die 100% Gewissheit bieten, keine. Es gibt falsch positive Befunde und auch solche, bei denen es heißt, alles super, und dann hat das Kind doch was...

  15. V.I.P.

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    AW: neuer test soll down-syndrom schon in der zehnten woche erkennen

    Zitat Zitat von keimling Beitrag anzeigen

    Aber: Dem kann man auch entgegenhalten, dass zB viele Behinderungen auch erst wegen konkreter Probleme unter der Geburt entstehen. Die Geburt kommt zB zum Stillstand, es wird zu lange gewartet, das Kind bekommt zu wenig Sauerstoff, schwere Hirnschäden sind die Folge.... natürlich ist das auch eher selten, aber auch das passiert immer wieder. Und wenn ein Kind einen Unfall hat, lass es im KiGa vom Klettergerüst fallen, kann es auch von jetzt auf gleich schwerbehindert sein und auch dann muss man irgendwie klarkommen.
    Stimmt, ich vergaß das zu erwähnen. Hatte das auch noch sagen wollen, habs aber dann vergessen.
    Im Ethik-Teil meines Studiums kam diese Frage immer mal wieder auf. Und immer wurde gesagt, dass nur 2% der Behinderungen von Kindern durch Pränataldiagnostik erkannt werden können. Alle anderen Behinderungen sind durch die Geburt oder spätere Unfälle entstanden. Genurtsschäden sind gar nicht so selten, wie du glaubst. Das fängt bei leichtem Sauerstoffmangel an und hört bei schweren Schädigungen auf.

    Durch Pränataldiagnostik kann man wirklich nur einige wenige Sicherheiten gewinnen. Auf Unwägbarkeiten muss man mit Kind immer gefasst sein...
    Denn im Großen und im Ganzen haben wir allen Grund zum Tanzen!

  16. Foreninventar

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    AW: neuer test soll down-syndrom schon in der zehnten woche erkennen

    Zitat Zitat von keimling Beitrag anzeigen
    es wurde gesagt, dass die paar wochen doch nix ausmachen würden. und das glaub ich eben schon.
    ja, es wundert mich nur was du daraus gemacht hast... aber ok.

  17. gesperrt

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    AW: neuer test soll down-syndrom schon in der zehnten woche erkennen

    Zitat Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
    Stimmt, ich vergaß das zu erwähnen. Hatte das auch noch sagen wollen, habs aber dann vergessen.
    Im Ethik-Teil meines Studiums kam diese Frage immer mal wieder auf. Und immer wurde gesagt, dass nur 2% der Behinderungen von Kindern durch Pränataldiagnostik erkannt werden können. Alle anderen Behinderungen sind durch die Geburt oder spätere Unfälle entstanden. Genurtsschäden sind gar nicht so selten, wie du glaubst. Das fängt bei leichtem Sauerstoffmangel an und hört bei schweren Schädigungen auf.

    Durch Pränataldiagnostik kann man wirklich nur einige wenige Sicherheiten gewinnen. Auf Unwägbarkeiten muss man mit Kind immer gefasst sein...
    2% halte ich für sehr niedrig angesetzt, die Ultraschalluntersuchungen werden ja auch immer besser... aber trotzdem, da bleibt ganz viel Unwägbarkeit.

  18. V.I.P.

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    AW: neuer test soll down-syndrom schon in der zehnten woche erkennen

    Jooo, ist ein paar Jahre her und der Prof war alt. Aber selbst, wenn es 10% sind, ists immernoch verdammt wenig.
    Denn im Großen und im Ganzen haben wir allen Grund zum Tanzen!

  19. Fresher

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    AW: neuer test soll down-syndrom schon in der zehnten woche erkennen

    anders: nur ein minimaler teil der kinder ist vor der geburt behindert. meine letzte zahl liegt da bei 95% durch peri- bzw. postnatale komplikationen, das ist aber auch schon so fünf jahre her.

    im übrigen ist diese ganze wertdiskussion mmn völlig fürn arsch hier rennt keiner rum und schreit nach euthanasie, dass die einstellungen a.gr. persönlicher (nicht)erfahrungen anders sind, ist doch logisch. und letztendlich muss es in dem moment jede mit sich selbst ausmachen.
    was mich letztends etwas "schockiert" hat war die aussage einer heilpädagogin, dass dadurch die downies quasi aussterben.

  20. Enthusiast

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    AW: neuer test soll down-syndrom schon in der zehnten woche erkennen

    Zitat Zitat von roboterkrieg Beitrag anzeigen
    @ ada

    es gibt sehr wohl einige Menschen mit Down Syndrom die z.B. ihren alltag in einer eigenen Wohnung verbringen, selbst einkaufen etc können.
    Klar brauchen die auch mal Hilfe von aussen, brauche ich aber als schwerhörige ebnfalls wenn ich z.B. Telephonieren muss..
    Du sagst es, einige.
    Ich würde so eine Untersuchung sicher in Anspruch nehmen und im Falle des Falles auch einen Abbruch vornehmen lassen. Ich möchte kein Kind mit Down-Syndrom, traue ich mir nicht zu, Punkt.
    Wie geht es einigen hier eigentlich im Kopf, daß sie einer Frau absprechen, in so einem Fall eine selbstbestimmte Entscheidung zu treffen?

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