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  1. Addict

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    Bayerische Gymnasiallehrer hier?

    Ich weiß, dass ich unter "Job" wohl besser aufgehoben wäre, hoffe aber, hier eine breitere Masse zu erreichen.

    Bisher kannte ich die schriftliche Leistungsmessung (aus Baden-Württemberg kommend) nur unter den Namen "Klassenarbeit", "Kurzarbeit" oder "Test". Hier in Bayern heißt es plötzlich "große und kleine Schulaufgabe". Ich habe zwar schon mal gegoogelt, werde aber nicht wirklich schlau aus den Erklärungen.

    Was prüfen große und kleine Schulaufgaben genau ab und wie stehen die Ergebnisse dann im Verhältnis zueinander? Denn so wie ich es verstanden habe, richtet sich die Anzahl der großen Schulaufgaben nach der Wochenstundenzahl und wenn die 3 beträgt hieße das ja, dass nur 3 große Schulaufgaben pro Schuljahr geschrieben würden. Stimmt das? Wie viele kleine Schulaufgaben sind dann zusätzlich realistisch - und sind die üblicherweise angekündigt oder nicht? (Bei mir betrifft es übrigens eine Fremdsprache... falls es da dann auch noch Besonderheiten gibt.)

    Wahrscheinlich steckt weit weniger Hexerei hinter dem für mich neuen Vokabular, aber trotzdem irritiert es mich gerade ziemlich.

    Ich danke schon mal für jeden Hinweis! :-D

  2. Junior Member

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    AW: Bayerische Gymnasiallehrer hier?

    Es heißt großer und kleiner Leistungsnachweis.

    Groß: Schulaufgabe, Anzahl abhängig von der Jahrgangsstufe. Kann also durchaus sein, dass es nur 3 pro Schuljahr sind.
    Klein: Stegreifaufgaben (unangekündigt, geht über den Stoff der letzten beiden Stunden), Kurzarbeiten (die letzten 8-10 Stunden, angekündigt), Ausfragen, Referate,....

    Wird im Verhältnis 2:1 gerechnet.

    Kannst gern fragen, wenn noch was unklar ist.

    I used to be a superhero. I didn’t make it.

  3. Urgestein

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    AW: Bayerische Gymnasiallehrer hier?

    bin zwar kein bayerischer gymnasiallehrer, aber mal aus meiner schulzeit, ich vermute mal, dass sich nix wesentliches verändert hat:

    schulaufgaben sind das, was in bawü klassenarbeiten sind. im gegensatz zu bawü gibts schulaufgaben aber nur in hauptfächern, meistens so 3-5 pro schuljahr.

    außerdem gibts noch "exen" (extemporalien = stegreifaufgaben = unangekündigter kurztest über die letzte/letzten 2 stunden, dauert so 15-20min) - die anzahl bleibt dem fachlehrer überlassen (wobei ich gehört habe, dass inzwischen wohl 1 pro halbjahr in nebenfächern geschrieben werden muss? das weiß ich aber nicht genau). darunter sind bei uns auch vokabeltests gefallen. in manchen fächern hatten wir da auch so 20 im jahr, in manchen gar keine.

    und zumindest in meiner schulzeit wurde in bayern auch noch "ausgefragt", also immer 1 schüler am anfang der stunde vorne an der tafel mündlich über den stoff der letzten stunde abgefragt (in sprachen zB vokabeln und/oder grammatik, sonst vor allem in nebenfächern wie ek, bio, wirtschaft, ch, ph).

    von der gewichtung her zählt der durchschnitt der schulaufgaben doppelt so viel wie der durchschnitt aller exen, mündlichen noten und ausfragenoten.

    die von potatoe_shoe angesprochenen kurzarbeiten gab es bei uns nicht. und wegen fremdsprache: ich hab gehört, dass es inzwischen in englisch wohl ab ner bestimmten klasse quasi "mündliche schulaufgaben" gibt, wo die schüler (immer zu zweit?) jeweils mündlich befragt werden.

  4. Addict

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    AW: Bayerische Gymnasiallehrer hier?

    Danke für eure Antworten

  5. Alter Hase

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    AW: Bayerische Gymnasiallehrer hier?

    in der (bayerischen) Schule war's bei mir genau wie bei Narzisse.

    Häufig waren Exen so indirekt angekündigt. Und wurden nie an Tagen geschrieben, an denen es schon Schulaufgaben gab.

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