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  1. Urgestein

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    AW: Die reizendsten Briefe bekomme ich immer vom Jobcenter

    Ich glaube ich hab das hier schon mal geschrieben. Nach dem Abitur hab ich mich für die drei Monate bis zum Studienanfang arbeitssuchend gemeldet und mir wurde ein 1,50€-Job beim Escort-Service angeboten. Die Sachbearbeiterin wusste aber nicht mal, was das eigentlich ist.


  2. V.I.P.

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    AW: Die reizendsten Briefe bekomme ich immer vom Jobcenter

    wtf!?

    die geschichte von toastbrot ist aber auch klasse.
    Man soll schweigen oder Dinge sagen, die besser sind als das Schweigen.

  3. V.I.P.

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    AW: Die reizendsten Briefe bekomme ich immer vom Jobcenter

    Ich habe lernebhinderte Schüler betreut, die dort mehrere Tests machen müssen um Stärken/Schwächen usw. zu analysieren. Aufgrund ihrer Behinderung haben sie das Recht zusätzlich unterstützt zu werden.
    Am Ende des Tests wurde ihnen dann auf niederschmetternde und sogar beleidigende Weise dargelegt, was für Deppen sie sind und dass sie es so nie zu etwas bringen werden - das waren 15/16-jährige Schüler, allein ohne Eltern , gezwungen sich von wildfremden Arschlöchern sowas anzuhören. Das fand ich soooo mies!
    "Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, dass er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grund nicht."

    "That's not my favourite way though. That only meets 99% of my criteria..."

  4. V.I.P.

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    AW: Die reizendsten Briefe bekomme ich immer vom Jobcenter

    Beruflich habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Klima im Jobcenter ungefähr gleich oder zumindest ähnlich ist, bei den einzelnen Sachbearbeitern. Arbeiten da nur Trottel, werden neue Mitarbeiter auch schnell zu Arschlöchern. Arbeiten da normale Menschen, ist die Chance gut, auch im nächsten Büro als Mensch behandelt zu werden.

    Wobei die Rahmenbedingungen echt zum Kotzen sind. Mit meinem Sachbearbeiter damals hab ich mich mal kurz über seine Ausbildung unterhalten, weil ich theoretisch auch seinen Job machen könnte, so von der Ausbildung her. Der sagte, dass grundsätzlich nur befristet eingestellt wird und man danach zwar eine Stelle angeboten bekommt, die aber so weit weg vom bisherigen Einsatzgebiet ist, dass es echt eher Schikane ist. Die übliche Rechnung im ÖD 100%=125% gilt da natürlich auch. Und wenn man dann versucht, dem Kunden entgegen zu kommen, hat man dafür nicht die Möglichkeit. Beispiel: eine meiner Klientinnen hatte fälschlicherweise kein Geld bekommen und sich erst gemeldet, als der Kühlschrank leer war. Ich war mit ihr zusammen im Jobcenter. Mit der Sachbearbeiterin hatten wir uns schnell auf einen Scheck geeinigt, damit sie sofort einkaufen gehen kann. Dann hat die Frau gemerkt, dass ihre Kollegin nicht da ist. Um einen Scheck auszustellen, braucht es aber 3 Mitarbeiter. Einen, der ihn anweist, einen, der ihn genehmigt und einen, der ihn ausstellt. Es waren aber nur 2 da. Also kein Scheck. Geld haben wir schließlich von der Caritas bekommen...die Klientin verbreitet natürlich die schlechte Erfahrung weiter, dabei kann die Sachbearbeiterin nichts dafür.
    Muss echt frustrierend sein.
    Denn im Großen und im Ganzen haben wir allen Grund zum Tanzen!

  5. V.I.P.

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    AW: Die reizendsten Briefe bekomme ich immer vom Jobcenter

    ich war auch in wohl einem der schlimmsten jobagenturen deutschlands, arme bezirke, viele ausländer, niedriges bildungsniveau, da haben die wohl auch schon deswegen nen raues klima, weil die wahrscheinlich mit akademikern wenig zu tun haben (wenn ich mal nen groben schnitt gezogen hab in der warteschlange) und deren vermittlungen eben auch für die beteiligten eher bescheiden waren (schlechte deutschkenntnisse mit niedrigem bildungsabschluss -> aushilfsjob).
    in der maßnahme (somit war ich ja auch schon raus aus der statistik) haben sie uns lidl als arbeitgeber ans herz gelegt, immerhin 12 euro pro stunde! die menschen, die uns dort angeleitet haben hatten selber einige rückschläge in ihren biografien und sind letztendlich dort gelandet. von ca 12 leuten hatten 3 keine ausbildung, 2 waren akademiker, 4 hatten bislang aushilfsjobs gemacht oder waren schon länger arbeitslos (maschinenführer und ähnliches). sie konnten mir keine spezifischen ratschläge für meine ausbildung geben (nichtmal jobsuchmaschinen) und die lehrstunden waren ein witz. mantra war im grunde, dass wir uns nicht hängen lassen sollen, jedem gehts mal beschissen.
    ich war da drei wochen und hab mich ansonsten krankschreiben lassen, es hat mich echt krank gemacht.
    Wir wohnen nicht in erster Linie, um zu repräsentieren, sondern um uns wohlzufühlen.


  6. Regular Client

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    AW: Die reizendsten Briefe bekomme ich immer vom Jobcenter

    .
    Geändert von Milch&Honig (30.09.2015 um 11:43 Uhr)
    "Anis, das hier wird dein Armageddon - Alles kommt zurück - Karmageddon"

  7. Regular Client

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    AW: Die reizendsten Briefe bekomme ich immer vom Jobcenter

    Ich weiß ja, dass man nicht alle Mitarbeiter über einen Kamm scheren kann aber wenn ich eure Erfahrungen so lese.. Eine Freundin von mir will eine Ausbildung im Jobcenter anfangen und jetzt glaube ich, dass sie einfach zu nett ist
    Oder das ist ganz schnell vorbei, wenn sie in so einem Umfeld landet.
    Aus alten Zeiten stammt die bayerische Spruchweisheit, dass Weißwürste das Mittagsläuten nicht erleben dürften.

  8. Regular Client

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    AW: Die reizendsten Briefe bekomme ich immer vom Jobcenter

    Allein schon die Sache mit der Ausweisung. Das ging nicht, dass die am Eingangstresen ne Kopie vom Ausweis macht, NEIN, da muss man sich erst 3 Stunden hinhocken damit die andere das in irgend nem Zimmer macht...Wtf? Auch die Formulare, hatte die alle ausgedruckt und gefaxt, die haben sie auch angenommen, meinten aber dass das gar nicht gehe. Man darf es nicht drucken. Neben der Alten hing aber ein fettes Plakat von der Bundeszentrale, dass man sich das bitte ausdrucken möge zur Entbürokratisierung...

  9. Ureinwohnerin

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    AW: Die reizendsten Briefe bekomme ich immer vom Jobcenter

    Ich wurde von der netten Sachbearbeiterin angepampt, warum mein Arbeitgeber meine Befristung nicht verlängert hätte. "Haben Sie sich so schlecht angestellt?"






    Die Arbeitsstelle war mein Referendariat.
    Hinfallen. Aufstehen. ~ Krönchen richten ~ Weitergehen.

  10. Enthusiast

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    AW: Die reizendsten Briefe bekomme ich immer vom Jobcenter

    Aaah Ich kann hier auch gerade mal wieder mitreden: Ich war letzten Sommer 1,5 Monate arbeitslos. Geld für die Zeit habe ich immer noch nicht bekommen, weil ich vorher im Ausland gearbeitet habe und die Arbeitsamtleute mit den ausländischen Dokumenten nicht klarkommen. Heute habe ich mal wieder ein freundliches Schreiben bekommen, dass sie meinen Antrag eingehend prüfen (das merke ich...) und zu dem Zweck auch meine aktuellen Kontoauszüge benötigen. Hallo?? Ich bin seit 5 Monaten wieder berufstätig! Wollen sie sich anschauen, wo ich einkaufe?? Ich versteh´s gerade nicht

  11. Member

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    AW: Die reizendsten Briefe bekomme ich immer vom Jobcenter

    Ich hab mir letztens von einem Freund, der auch nur pro Forma arbeitslos gemeldet sein musste auf dem Weg in die Selbstständigkeit, sagen lassen, dass viele dieser Sachbearbeiter selbst ehemalige Arbeitslose sind, die schwer vermittelbar waren und deshalb jetzt da hocken. Ich finde es generell bei allem was man so hört sehr bitter, dass man an diesen Stellen nicht schaut, gute Leute dahinzusetzen und die nach Berufsgruppen gliedert und ihnen Expertise darin beibringt.

  12. Enthusiast

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    AW: Die reizendsten Briefe bekomme ich immer vom Jobcenter

    Eine ehemalige Klassenkameradin von mir hat Jura studiert und arbeitet freiwillig dort. Ich habe leider nicht so viel Kontakt zu ihr, dass ich Details wüsste, aber es scheint ihr gut zu gehen.

    Meine letzte Sachbearbeiterin war alt, hatte nur einen Arm und hat 5 Minuten gebraucht um zwei Sätze zu tippen. Die fiel wahrscheinlich eher in die Kategorie "schwer vermittelbar". Immerhin war sie furchtbar nett, aber beschleunigen konnte sie das Ganze offensichtlich auch nicht

  13. Alter Hase

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    AW: Die reizendsten Briefe bekomme ich immer vom Jobcenter

    Mir (Juristin) haben die da auch einen Job angeboten. Ich kenne auch ein paar Leute, die das machen. Ich hätte das höchstens sehr unfreiwillig gemacht, denn dafür habe ich nicht so lange studiert und besonders gut bezahlt ist es auch nicht. Wenn man einmal in so einem Job ist, ist es leider verdammt schwer, wieder herauszukommen. Richtig beliebt scheint man auf dem Arbeitsmarkt dann nicht mehr zu sein. Vielleicht fürchtet man, dass man den Anschluss verloren und sich dort Beamteneigenschaften angewöhnt hat.
    Ich hatte nach einem Monat Arbeitslosigkeit einen Vertrag (nicht vermittelt, sondern einfach aus den Stellenanzeigen im Fachblatt) der aber erst vier Monate später lief. Ich habe bis dahin die tollsten Aufforderungen bekommen, an was ich überall teilnehmen sollte. Da passte so gar nichts in mein Profil, sonst hätte ich das gerne freiwillig mitgenommen. Da ich ja schon den Job hatte, konnte ich mich jedes Mal rausreden. Hat die aber nicht dran gehindert, mir eine Woche später die nächste Aufforderung zu schicken.
    Ich finde es ja völlig legitim, dass man nicht groß verreisen kann und sich für eine Arbeitsaufnahme bereithalten soll, wenn man Geld vom Staat für nichts bekommt. Aber ich habe mich unglaublich gegängelt gefühlt in der Zeit. Als ob die Sachbearbeiter da mal so richtig ihre Macht demonstrieren wollen. Bin froh, dass das vorbei ist.
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  14. Addict

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    AW: Die reizendsten Briefe bekomme ich immer vom Jobcenter

    Das Problem ist such einfach, dass die irgendwelche Zahlen erfüllen müssen, dass eine bestimmte Anzahl von Leuten einer Altersklasse die und die Maßnahmen mitmachen. Dadurch werden die "Kunden" dann willkürlich in die Schulungen gesteckt.

  15. Addict

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    AW: Die reizendsten Briefe bekomme ich immer vom Jobcenter

    Hahaha, und ich dachte, nur mir würde Scheiß passieren... aber wenn ich das hier so lese.

    Eine von mehreren Geschichten zum Thema: Ich hab mich arbeitsuchend ohne Leistung gemeldet, dann aber Gott sei Dank was gefunden und denen also diesen Vordruck, ... ich nehme eine Tätigkeit auf blabla..., ausgefüllt persönlich in die Hauspost geworfen. Und er ist nie angekommen. Das hab ich erst festgestellt, als ich dann ein halbes Jahr später wieder einen "freundlichen" Brief bekommen habe, dass ich am X um Y Uhr zum Gespräch vorbei kommen soll, um meine aktuelle berufliche Situation in der Beratung zu klären. Ich also dort angerufen, um zu erfahren: Nee, sie sind bei uns als arbeitsuchend gemeldet. Wtf?!

    Wenn andere so in ihrem Job arbeiten würden, wären sie den schnell los.

  16. Member

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    AW: Die reizendsten Briefe bekomme ich immer vom Jobcenter

    das mim anrufen is doch mind bei der arge besser, seit die piratend ie erbeuteten nummern verbreiten
    müsste da getz einklich auch niggis dienstnummer dabei sein?

  17. Senior Member

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    AW: Die reizendsten Briefe bekomme ich immer vom Jobcenter

    Also ich hatte anscheinend unwahrscheinliches Glück mit meiner Arbeitsvermittlerin. Die meinte auch immer nur so: "Ach, um Sie mache ich mir keine Sorgen, Sie machen das schon." Sie hat mich sogar zwei Mal in den Urlaub fahren lassen, obwohl das in den ersten drei Monaten ja eigentlich nicht geht. Aber die Urlaube waren halt schon lange gebucht und auch jeweils nur eine Woche. Sie meinte dann nur, dass ich telefonisch erreichbar sein muss, falls jemand wegen meiner Bewerbung anruft. Letztendlich hab ich dann auf Mallorca am Strand den entscheidenden Anruf bekommen (also Jobzusage) und hab dann gleich meinen Arbeitsvermittlerin angerufen. Die hat sich total für mich gefreut.

    Aber ich kenne auch unwahrscheinlich viele Geschichten, die so klingen wie eure, deshalb hatte ich wohl einfach nur Glück.

  18. V.I.P.

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    AW: Die reizendsten Briefe bekomme ich immer vom Jobcenter

    Ich war auch mal arbeitslos, und es war nachweislich eins der schlimmsten (und sicherlich überfordertsten) Jobcenter Deutschlands.
    Aber die haben echt NICHTS auf die reihe bekommen. Briefe nicht losgeschickt (!!!) und erstmal die Leistung gekürzt, weil man ja der Aufforderung nicht nachgekommen ist. Dann ging ständig irgendwas verloren, Briefe kamen nicht an, Einsprüche, die wir geschrieben haben, wurden nicht bearbeitet. Und daß man wegen jedem Scheiß da hindackeln und stundenlang rumhocken muß, weil man nicht anrufen, nichts hinschicken kann, keine Formulare online bekommt... Es war die reine Schikane.
    Leistungsberechungen haben auch nie gestimmt, die haben sich sogar bei völlig feststehenden Beträgen nach unten "verrechnet". Wir haben im Leben noch nie so viele Einsprüche geschickt, wie in dieser kurzen Zeit. Kein Wunder, daß es so unglaublich viele HarztIV-Klagen gibt.

    Ach ja, und in all dem ging es natürlich nicht um "Jobvermittlung". Weil die gar nichts hatten. Weil die keine Ahnung von unseren Studienfächern hatten. Weil wir uns eh selbst gekümmert haben. Es ging echt nur um das organisatorische.

    Man liest ja immer wieder, daß diese Schikane System hat. Nicht nur, daß die Mitarbeiter überfordert sind, sondern eben auch, daß sie sparen müssen (=Leistungen kürzen), die Fallzahlen beschönigen müssen, Leute auf biegen und brechen irgendwie aus dem System kriegen (=unsinnige Maßnahmen).
    Lyckan kommer, lyckan går,
    Gud förbliver fader vår
    .

  19. V.I.P.

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    AW: Die reizendsten Briefe bekomme ich immer vom Jobcenter

    Meine Anwältin hat mir auch gesagt, dass dieses Schreiben, was ich bekommen habe, weswegen ich diesen Thread gestartet habe, gar nicht hätte kriegen dürfen, sondern es an sie gehen sollte. Sie hat mir dann auch die Anzeige (?) ans Gericht geschickt, damit ich mal drübergucke und musste wirklich mit Fragezeichen arbeiten, weil dem Arbeitsamt in meinem Fall offenbar so viele Fehler unterlaufen sind, dass die Anwältin selber keine Ahnung hat welche Forderung und welche Ankündigung von denen sich auf was beziehen.

    Das schlimme ist ja, das sie dort effizient sein sollen, was ja auch völig in ordnung ist, sie aber nur auf die vordergründigen zahlen schauen und das system so ineffizient wie selten ein anderes ist. wie viele prozesskosten, krankheitskosten, maßnahmenkosten und andere kosten für den steuerzahler im endeffekt anfallen übersteigt das eingesparte geld wohl um ein vielfaches.
    Wir wohnen nicht in erster Linie, um zu repräsentieren, sondern um uns wohlzufühlen.


  20. Inaktiver User

    AW: Die reizendsten Briefe bekomme ich immer vom Jobcenter

    Zitat Zitat von Blodeuwedd Beitrag anzeigen
    Ich war auch mal arbeitslos, und es war nachweislich eins der schlimmsten (und sicherlich überfordertsten) Jobcenter Deutschlands.
    Aber die haben echt NICHTS auf die reihe bekommen. Briefe nicht losgeschickt (!!!) und erstmal die Leistung gekürzt, weil man ja der Aufforderung nicht nachgekommen ist. Dann ging ständig irgendwas verloren, Briefe kamen nicht an, Einsprüche, die wir geschrieben haben, wurden nicht bearbeitet. Und daß man wegen jedem Scheiß da hindackeln und stundenlang rumhocken muß, weil man nicht anrufen, nichts hinschicken kann, keine Formulare online bekommt... Es war die reine Schikane.
    Leistungsberechungen haben auch nie gestimmt, die haben sich sogar bei völlig feststehenden Beträgen nach unten "verrechnet". Wir haben im Leben noch nie so viele Einsprüche geschickt, wie in dieser kurzen Zeit. Kein Wunder, daß es so unglaublich viele HarztIV-Klagen gibt.

    Ach ja, und in all dem ging es natürlich nicht um "Jobvermittlung". Weil die gar nichts hatten. Weil die keine Ahnung von unseren Studienfächern hatten. Weil wir uns eh selbst gekümmert haben. Es ging echt nur um das organisatorische.

    Man liest ja immer wieder, daß diese Schikane System hat. Nicht nur, daß die Mitarbeiter überfordert sind, sondern eben auch, daß sie sparen müssen (=Leistungen kürzen), die Fallzahlen beschönigen müssen, Leute auf biegen und brechen irgendwie aus dem System kriegen (=unsinnige Maßnahmen).
    ich kann dir in allem, was du geschrieben hast, nur völlig zustimmen.
    und das schlimme ist: die meisten der menschen, die dort hingehen, benötigen eigentlich hilfe.
    das, mit dem sie dann dort konfrontiert sind, erfordert eher, dass sie sich auch in der situation noch gut zu schützen und zu wehren wissen. und: manche haben die ressourcen dazu möglicherweise gar nicht mehr.

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